Post-Lizenzgebuehrenverordnung (PLGebV)
PLGebV

vom  04.02.2002



"Post-Lizenzgebuehrenverordnung vom 4. Februar 2002 (BGBl. I S. 579), die durch Artikel
23 Abs. 24 des Gesetzes vom 7. Juli 2005 (BGBl. I S. 1970) geaendert worden ist"

Stand:     Geaendert durch Art. 23 Abs. 24 G v. 7.7.2005 I 1970

Fussnote

 Textnachweis ab: 1.1.1998

Eingangsformel
Auf Grund des § 8 Satz 3 des Postgesetzes vom 22. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3294),
der durch Artikel 229 Nr. 1 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785)
geaendert worden ist, in Verbindung mit dem 2. Abschnitt des Verwaltungskostengesetzes
vom 23. Juni 1970 (BGBl. I S. 821) verordnet das Bundesministerium fuer Wirtschaft und
Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium
der Finanzen und dem Bundesministerium der Justiz:

§ 1 Gebuehren
(1) Fuer die Erteilung einer Lizenz und fuer die Zustimmung zur Uebertragung einer
Lizenz erhebt die Bundesagentur fuer Elektrizitaet, Gas, Telekommunikation, Post und
Eisenbahnen Gebuehren nach Massgabe des § 2 und Auslagen nach Massgabe des § 10 des
Verwaltungskostengesetzes.

(2) Fuer die Ablehnung, den Widerruf und die Ruecknahme einer Lizenzerteilung oder einer
Zustimmung zur Lizenzuebertragung sowie in den Faellen der Zuruecknahme eines Antrages
auf Lizenzerteilung oder auf Zustimmung zur Lizenzuebertragung werden Gebuehren nach
Massgabe des § 15 des Verwaltungskostengesetzes und Auslagen nach Massgabe des § 10 des
Verwaltungskostengesetzes erhoben.

(3) Verzichtet ein Lizenznehmer, dem vor der Verkuendung der Verordnung eine Lizenz
erteilt wurde, innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Gebuehrenbescheids auf die
Lizenz und gibt die ihm ausgehaendigte Lizenzurkunde der Bundesagentur fuer Elektrizitaet,
Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen zurueck, wird keine Gebuehr erhoben. Dies
gilt auch, wenn der Lizenznehmer seinen Verzicht vor der Verkuendung der Verordnung
erklaert und die Lizenzurkunde zurueckgegeben hat.

§ 2 Gebuehrenhoehe
(1) Die Gebuehr fuer die Erteilung einer Lizenz zur Befoerderung von Briefsendungen
betraegt mindestens 175 Euro und hoechstens 700 Euro.

(2) Die Gebuehr fuer die Zustimmung zur Uebertragung einer Lizenz betraegt 50 Prozent der
nach Absatz 1 festgesetzten Gebuehr.

§ 3 Anrechnung von Auslagen
Auslagen sind in die Gebuehren einbezogen.

§ 4 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1998 in Kraft.



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