Verordnung ueber die Ausbildungsfoerderung
fuer Medizinalfachberufe
(MedizinalfachberufeV)
MedizinalfachberufeV
vom 25.05.1995
"Verordnung ueber die Ausbildungsfoerderung fuer Medizinalfachberufe vom 25. Mai 1995
(BGBl. I S. 768)"
Fussnote
Textnachweis ab: 1. 8.1995
Eingangsformel
Auf Grund des § 2 Abs. 3 Nr. 1 des Bundesausbildungsfoerderungsgesetzes in der Fassung
der Bekanntmachung vom 6. Juni 1983 (BGBl. I S. 645, 1680), der zuletzt durch Artikel
1 Nr. 1 des Gesetzes vom 13. Juli 1981 (BGBl. I S. 625) geaendert worden ist, in
Verbindung mit Artikel 56 des Zustaendigkeitsanpassungs-Gesetzes vom 18. Maerz 1975
(BGBl. I S. 705) und dem Organisationserlass vom 17. November 1994 (BGBl. I S. 3667)
verordnet das Bundesministerium fuer Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie:
§ 1 Ausbildungsstaetten
(1) Ausbildungsfoerderung nach dem Bundesausbildungsfoerderungsgesetz wird geleistet fuer
den Besuch von
1. Lehranstalten fuer Assistenten in der Zytologie,
2. Lehranstalten fuer ernaehrungsmedizinische Berater,
3. Lehranstalten fuer Gesundheitsaufseher,
4. Lehranstalten fuer Kardiotechniker,
5. Lehranstalten fuer medizinische Dokumentationsassistenten,
6. Lehranstalten fuer medizinische Fusspflege,
7. Lehranstalten fuer medizinische Sektions- und Praeparationsassistenten,
8. Lehranstalten fuer pharmazeutisch-technische Assistenten,
9. Schulen fuer Beschaeftigungs- und Arbeitstherapeuten,
10. Schulen fuer Diaetassistenten,
11. Schulen fuer Fachkrankenpflegepersonal,
12. Schulen fuer Krankenpflegehilfe,
13. Schulen fuer Lehrkraefte fuer Medizinalfachberufe,
14. Schulen fuer Logopaeden,
15. Schulen fuer Masseure und medizinische Bademeister,
16. Schulen fuer Medizinalfachpersonen fuer leitende Funktionen,
17. Schulen fuer medizinische Dokumentare,
18. Schulen fuer Orthoptisten,
19. Schulen fuer Physiotherapeuten,
20. Schulen fuer Rettungsassistenten,
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21. Schulen fuer Sprachtherapeuten,
22. Schulen fuer technische Assistenten in der Medizin (Zweige Laboratoriumsmedizin,
Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinaermedizin),
23. Hebammenschulen,
24. Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschulen,
25. Pflegevorschulen.
(2) Ausbildungsfoerderung wird nur geleistet, wenn die Ausbildung an einer durch
die zustaendige Landesbehoerde als zur Ausbildung geeignet staatlich anerkannten oder
ermaechtigten Ausbildungsstaette durchgefuehrt wird.
§ 2 Foerderungsrechtliche Stellung der Auszubildenden
Die Auszubildenden an den in § 1 Abs. 1 Nr. 2, 4, 11, 13, 16, 17 und 21 bezeichneten
Ausbildungsstaetten erhalten Ausbildungsfoerderung wie Schueler an Fachschulen, deren
Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, im uebrigen wie Schueler von
Berufsfachschulen.
§ 3 Inkrafttreten, Ausserkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. August 1995 in Kraft.
Schlussformel
Der Bundesrat hat zugestimmt.
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