Verordnung zur Einfuehrung von
Rechtsverordnungen zum
Lastenausgleichsrecht im Saarland (LA-
EinfDV-Saar)
LA-EinfDV-Saar

vom  28.02.1961



"Verordnung zur Einfuehrung von Rechtsverordnungen zum Lastenausgleichsrecht im Saarland
in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 621-1-3, veroeffentlichten
bereinigten Fassung"


Fussnote

Textnachweis Geltung ab: 1. 1.1964

Eingangsformel
Auf Grund
des § 37 Abs. 1 und 2 des Gesetzes zur Einfuehrung von Vorschriften des
Lastenausgleichsrechts im Saarland (LA-EG-Saar) vom 30. Juli 1960 (BGBl. I S. 637),
des § 15 Abs. 4, des § 240 Abs. 2, des § 267 Abs. 3, des § 351 Abs. 3 Saetze 2 und 3
sowie der §§ 359 und 367 des Lastenausgleichsgesetzes vom 14. August 1952 (BGBl. I
S. 446), zuletzt geaendert durch § 34 des Gesetzes zur Einfuehrung von Vorschriften des
Lastenausgleichsrechts im Saarland,
der §§ 11a, 40 und 43 Abs. 1 Nr. 1 des Feststellungsgesetzes in der Fassung vom 14.
August 1952 (BGBl. I S. 534), zuletzt geaendert durch § 2 des Zwoelften Gesetzes zur
Aenderung des Lastenausgleichsgesetzes vom 29. Juli 1960 (BGBl. I S. 613),
des § 14 Abs. 1 des Gesetzes ueber einen Waehrungsausgleich fuer Sparguthaben Vertriebener
in der Fassung vom 14. August 1952 (BGBl. I S. 546), zuletzt geaendert durch § 3 des
Elften Gesetzes zur Aenderung des Lastenausgleichsgesetzes vom 29. Juli 1959 (BGBl. I S.
545),
des § 23 Abs. 1 des Altsparergesetzes in der Fassung vom 1. April 1959 (BGBl. I S. 169)
und des § 3 des Zwoelften Gesetzes zur Aenderung des Lastenausgleichsgesetzes
sowie der §§ 78 und 84 Abs. 2 des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes vom 5. November
1957 (BGBl. I S. 1747), zuletzt geaendert durch § 35 des Gesetzes zur Einfuehrung von
Vorschriften des Lastenausgleichsrechts im Saarland,
verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates:

Art I
Einfuehrungsvorschriften

§ 1 Einfuehrung von Rechtsverordnungen im Saarland
(1) Die auf Grund des Ersten, Dritten und Vierten Teils des Lastenausgleichsgesetzes,
auf Grund des Feststellungsgesetzes und des Gesetzes ueber einen Waehrungsausgleich
fuer Sparguthaben Vertriebener erlassenen Rechtsverordnungen gelten mit Wirkung vom
Inkrafttreten des Gesetzes zur Einfuehrung von Vorschriften des Lastenausgleichsrechts
im Saarland ab auch im Saarland. Von der Ersten Verordnung ueber Ausgleichsleistungen
nach dem Lastenausgleichsgesetz (1. LeistungsDV-LA) vom 24. November 1952 (BGBl. I S.
742) in der Fassung der Verordnungen vom 27. Maerz 1953 (BGBl. I S. 91) und vom 30. Maerz
1954 (BGBl. I S. 65) gilt im Saarland nur § 4 Abs. 1, 2 und 4.


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(2) Die auf Grund des Altsparergesetzes erlassenen Rechtsverordnungen gelten von dem in
Absatz 1 bezeichneten Zeitpunkt ab im Saarland insoweit, als sie sich auf Sparanlagen
der in § 26 des Gesetzes zur Einfuehrung von Vorschriften des Lastenausgleichsrechts
im Saarland bezeichneten Art beziehen. § 6 der Zweiten Verordnung zur Durchfuehrung des
Altsparergesetzes vom 9. Juli 1954 (BGBl. I S. 190), geaendert durch § 4 Abs. 2 der
Vierten Verordnung zur Durchfuehrung des Altsparergesetzes vom 6. Mai 1957 (BGBl. I S.
428), gilt mit der Massgabe, dass der Praesident des Bundesausgleichsamtes das fuer das
Saarland zustaendige Ausgleichsamt bestimmen kann.

Art II
Anpassungsvorschriften

§§ 2 bis 11
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Art III
Schlussvorschriften

§ 12 Anwendung in Berlin
Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Ueberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952
(BGBl. I S. 1) in Verbindung mit § 39 des Gesetzes zur Einfuehrung von Vorschriften
des Lastenausgleichsrechts im Saarland, § 374 des Lastenausgleichsgesetzes, § 7 des
Elften Gesetzes zur Aenderung des Lastenausgleichsgesetzes, Artikel III des Zwoelften
Gesetzes zur Aenderung des Lastenausgleichsgesetzes, § 44 des Feststellungsgesetzes, §
15 des Gesetzes ueber einen Waehrungsausgleich fuer Sparguthaben Vertriebener, § 32 des
Altsparergesetzes und § 111 des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes auch im Land Berlin.

§ 13 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkuendung in Kraft.




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