Erste Verordnung ueber die berufsmaessige
Ausuebung der Krankenpflege und die
Errichtung von Krankenpflegeschulen
(Krankenpflegeverordnung - KrPflV)
KrPflV

vom  28.09.1938



"Krankenpflegeverordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2124-
5-1, veroeffentlichten bereinigten Fassung"


Fussnote

Ueberschrift: V aufgeh. durch § 22 Abs. 1 Nr. 2 G 2124-5 v. 15.7.1957 I 716 mWv
19.7.1957; § 8 Abs. 3 der V gilt gem. § 22 Abs. 2 G 2124-5 weiter bis zu einer
anderweitigen gesetzlichen Regelung

Textnachweis Geltung ab: 1. 1.1964

§ 8
(1) und (2)

(3) Die Lernschwestern (Krankenpflegeschueler) sind vom Traeger der Schule auf seine
Kosten gegen Krankheit und Haftpflicht zu versichern. Die Versicherung gegen Krankheit
muss bei dem vom Reichsarbeitsminister nach § 363a Abs. 3 der Reichsversicherungsordnung
bezeichneten Traeger der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen. Diese Verpflichtung
besteht nicht, wenn den Lernschwestern (Krankenpflegeschuelern) gegen den Traeger der
Schule ein Anspruch mindestens auf Krankenpflege in Hoehe und Dauer der Regelleistungen
der Krankenkassen gewaehrleistet ist.

Fussnote

§ 8 Abs. 3 Satz 2: § 363a Abs. 3 RVO, idF d. § 1 V v. 13.7.1935 I 1024 gem. Art. 129
Abs. 3 GG erloschene Ermaechtigung, lautete:
 "Der Reichsarbeitsminister kann anordnen, dass die Krankenkassen die Krankenpflege fuer
 die vom ihm bezeichneten Personenkreise zu uebernehmen haben; er kann bestimmen, dass
 diese Personen als Mitglieder der Krankenkasse gelten."
Kursivdruck jetzt 367a RVO gem. Art. 1 Nr. 3 G v. 15.12.1979 I 2241




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