Verordnung ueber Konfitueren und einige
aehnliche Erzeugnisse (Konfituerenverordnung
- KonfV)
KonfV

vom  23.10.2003



"Konfituerenverordnung vom 23. Oktober 2003 (BGBl. I S. 2151), die zuletzt durch Artikel
5 der Verordnung vom 30. September 2008 (BGBl. I S. 1911) geaendert worden ist"

Stand:     Zuletzt geaendert durch Art. 5 V v. 30.9.2008 I 1911

Mit dieser Verordnung wird die Richtlinie 2001/113/EG des Rates
vom 20. Dezember 2001 ueber Konfitueren, Gelees, Marmeladen und
Maronenkrem fuer die menschliche Ernaehrung (ABl. EG 2002 Nr. L 10 S. 67)
in deutsches Recht umgesetzt.

Fussnote

 Textnachweis ab: 6.11.2003 Amtlicher Hinweis des Normgebers auf EG-Recht:
     Umsetzung der
       EGRL 113/2001    (CELEX Nr: 301L0113)

Eingangsformel
Das Bundesministerium fuer Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft verordnet
auf Grund des § 19 Abs. 1 Nr. 1 und 2 Buchstabe b, Nr. 3 und 4 Buchstabe a und c
des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes in der Fassung der Bekanntmachung
vom 9. September 1997 (BGBl. I S. 2296), der durch Artikel 42 Nr. 4 der Verordnung
vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2785) geaendert worden ist, in Verbindung mit § 1
des Zustaendigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem
Organisationserlass vom 22. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4206) im Einvernehmen mit dem
Bundesministerium fuer Wirtschaft und Arbeit:

§ 1 Anwendungsbereich
Die in Anlage 1 aufgefuehrten Erzeugnisse unterliegen dieser Verordnung, soweit
sie dazu bestimmt sind, als Lebensmittel gewerbsmaessig in den Verkehr gebracht zu
werden. Ausgenommen sind Erzeugnisse, die fuer die Herstellung von Feinen Backwaren,
Konditoreiwaren oder Keksen bestimmt sind.

§ 2 Zutaten
(1) Die Ausgangserzeugnisse fuer Erzeugnisse nach Anlage 1 muessen den Anforderungen der
Anlage 2 entsprechen.

(2) Fuer die Herstellung von Erzeugnissen nach Anlage 1 duerfen ferner die in Anlage 3
aufgefuehrten Lebensmittel nach Massgabe dieser Anlage verwendet werden.

(3) Andere als die in den Absaetzen 1 und 2 bezeichneten Zutaten duerfen beim
gewerbsmaessigen Herstellen von Erzeugnissen nach Anlage 1 nicht verwendet werden. Die
Vorschriften der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung sind anzuwenden.

§ 3 Kennzeichnung
(1) Fuer die in Anlage 1 aufgefuehrten Erzeugnisse sind die dort in Spalte 1 genannten
Bezeichnungen Verkehrsbezeichnungen im Sinne der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung.


                                               -1-
      
                                                                              

(2) Die in Anlage 1 genannten Bezeichnungen sind den dort in Spalte 1 genannten
Erzeugnissen vorbehalten. Diese Bezeichnungen koennen die Verkehrsbezeichnungen anderer
Erzeugnisse ergaenzen, sofern diese mit den Erzeugnissen nach Anlage 1 nicht verwechselt
werden koennen. Abweichend von Satz 1 koennen fuer Erzeugnisse
1. im Sinne der Anlage 1 Abschnitt I Nr. 2 die Bezeichnung "Marmelade" und
2. im Sinne der Anlage 1 Abschnitt I Nr. 5 die Bezeichnung "Marmelade aus
   Zitrusfruechten"
an Stelle der vorbehaltenen Bezeichnung beim Inverkehrbringen verwendet werden, wenn
die Erzeugnisse auf oertlichen Maerkten, insbesondere Bauernmaerkten oder Wochenmaerkten,
an Verbraucher im Sinne des § 6 Abs. 1 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes
abgegeben werden.

(3) In Anlage 1 aufgefuehrte Erzeugnisse duerfen gewerbsmaessig nur in den Verkehr
gebracht werden, wenn zusaetzlich zu den nach der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung
vorgeschriebenen Angaben nach Massgabe des Absatzes 5 angegeben sind:
1. die verwendete Fruchtart oder die verwendeten Fruchtarten in absteigender
   Reihenfolge des Gewichtsanteils der verwendeten Ausgangsstoffe,
2. der Fruchtgehalt durch die Angabe "hergestellt aus ... g Fruechten je 100 g", bei
   waessrigen Auszuegen ist das zu ihrer Zubereitung verwendete Wasser abzuziehen,
3. der Gesamtzuckergehalt durch die Angabe "Gesamtzuckergehalt ... g je 100 g";
   die anzugebende Zahl stellt den bei 20 Grad C ermittelten Refraktometerwert der
   Saccharoseskala dar.
Abweichend von Satz 1 Nr. 1 kann bei aus drei oder mehr Fruchtarten hergestellten
Erzeugnissen statt der dort vorgeschriebenen Angabe entweder die Angabe "Mehrfrucht",
eine aehnliche Angabe oder die Angabe der Zahl der verwendeten Fruchtarten gebraucht
werden. Abweichend von Satz 1 Nr. 3 ist eine Abweichung von +- 3 Grad zwischen dem
tatsaechlichen und dem angegebenen Refraktometerwert zulaessig.

(4) Die Angabe nach Absatz 3 Nr. 3 ist nicht erforderlich, wenn eine naehrwertbezogene
Angabe fuer Zucker nach Massgabe der Naehrwert-Kennzeichnungsverordnung gemacht wird.

(5) Die Angabe nach Absatz 3 Nr. 1 ist in Verbindung mit der Verkehrsbezeichnung
anzubringen. Die Angaben nach Absatz 3 Nr. 2 und 3 sind im selben Sichtfeld wie
die Verkehrsbezeichnung anzubringen. Im Uebrigen gilt fuer die Art und Weise der
Kennzeichnung nach Absatz 3 § 3 Abs. 3 Satz 1, 2 und 3 erster Halbsatz und Abs. 4 der
Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung entsprechend.

§ 4 Verkehrsverbot
Lebensmittel, die mit einer in Anlage 1 aufgefuehrten Bezeichnung versehen sind, ohne
den in Anlage 1 genannten Herstellungsanforderungen und dem § 2 Abs. 1 und 3 Satz 1 zu
entsprechen, duerfen gewerbsmaessig nicht in den Verkehr gebracht werden.

§ 5 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
(1) Nach § 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
wird bestraft, wer entgegen § 4 Lebensmittel in den Verkehr bringt.

(2) Wer eine in Absatz 1 bezeichnete Handlung fahrlaessig begeht, handelt nach § 60 Abs.
1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches ordnungswidrig.

(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig entgegen § 3 Abs. 3
Satz 1 Nr. 1, 2 oder 3 ein Erzeugnis in den Verkehr bringt.

§ 6 Uebergangsregelung
Bis zum 11. Juli 2004 duerfen Erzeugnisse nach den bis zum 5. November 2003 geltenden
Vorschriften hergestellt und gekennzeichnet werden. Nach Satz 1 hergestellte und
gekennzeichnete Erzeugnisse duerfen bis zum Abbau der Vorraete in den Verkehr gebracht
werden.
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§ 7 Inkrafttreten, Ausserkrafttreten
(1) Die Verordnung tritt am Tag nach der Verkuendung in Kraft.

(2)

Schlussformel
Der Bundesrat hat zugestimmt.

Anlage 1 (zu den §§ 1 bis 4)
Erzeugnisse
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 2153 - 2154;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )

                               Abschnitt I
               Verkehrsbezeichnungen, Herstellungsanforderungen
-------------------------------------------------------------------------------
I    Verkehrsbezeichnung    I            Herstellungsanforderungen             I
-------------------------------------------------------------------------------
I 1. Konfituere extra        I Konfituere extra ist die streichfaehige            I
I                           I Zubereitung aus Zuckerarten, nicht konzentrierter
I                           I Puelpe aus einer oder mehreren Fruchtarten und    I
I                           I Wasser. Konfituere extra von Hagebutten sowie     I
I                           I kernlose Konfituere extra von Himbeeren,          I
I                           I Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren,            I
I                           I Heidelbeeren und roten Johannisbeeren darf       I
I                           I jedoch ganz oder teilweise aus nicht             I
I                           I konzentriertem Fruchtmark hergestellt werden.    I
I                           I Konfituere extra von Zitrusfruechten darf aus      I
I                           I der in Streifen und oder in Stuecke geschnittenen
I                           I ganzen Frucht hergestellt werden.                I
I                           I Aus Mischungen der nachstehenden Fruechte mit     I
I                           I anderen Fruechten darf keine Konfituere extra      I
I                           I hergestellt werden: Aepfel, Birnen, nicht         I
I                           I steinloesende Pflaumen, Melonen, Wassermelonen, I
I                           I Trauben, Kuerbisse, Gurken, Tomaten.              I
I                           I Die fuer die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis
I                           I verwendete Menge Puelpe oder Fruchtmark betraegt I
I                           I mindestens                                       I
I                           I a) 350 g   bei roten Johannisbeeren, Vogelbeeren,
I                           I            Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, I
I                           I            Hagebutten und Quitten,               I
I                           I b) 250 g   bei Ingwer,                           I
I                           I c) 230 g   bei Kaschuaepfeln,                     I
I                           I d) 80 g    bei Passionsfruechten,                 I
I                           I e) 450 g   bei anderen Fruechten.                 I
-------------------------------------------------------------------------------
I 2. Konfituere              I Konfituere ist die streichfaehige Zubereitung aus I
I                           I Zuckerarten, Puelpe oder Fruchtmark einer oder    I
I                           I mehrerer Fruchtarten und Wasser. Abweichend      I
I                           I davon darf Konfituere von Zitrusfruechten aus der I
I                           I in Streifen oder in Stuecke geschnittenen ganzen I
I                           I Frucht hergestellt werden.                       I
I                           I Die fuer die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis
I                           I verwendete Menge Puelpe oder Fruchtmark betraegt I
I                           I mindestens                                       I
I                           I a) 250 g   bei roten Johannisbeeren, Vogelbeeren,
I                           I            Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, I
I                           I            Hagebutten und Quitten,               I
I                           I b) 150 g   bei Ingwer,                           I
I                           I c) 160 g   bei Kaschuaepfeln,                     I
                                           -3-
      
                                                                              

I                           I d) 60 g    bei Passionsfruechten,                 I
I                           I e) 350 g   bei anderen Fruechten.                 I
-------------------------------------------------------------------------------
I 3. Gelee extra            I Gelee extra ist die streichfaehige Zubereitung    I
I                           I aus Zuckerarten sowie Saft oder waessrigen        I
I                           I Auszuegen einer oder mehrerer Fruchtarten.        I
I                           I Die fuer die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis
I                           I verwendete Menge an Saft oder waessrigen Auszuegen
I                           I entspricht mindestens der fuer die Herstellung    I
I                           I von Konfituere extra vorgeschriebenen Menge.      I
I                           I Die Mengenangaben gelten nach Abzug des          I
I                           I Gewichts des fuer die Herstellung der waessrigen I
I                           I Auszuege verwendeten Wassers. Aus Mischungen      I
I                           I der nachstehenden Fruechte mit anderen Fruechten I
I                           I darf kein Gelee extra hergestellt werden:        I
I                           I Aepfel, Birnen, nicht steinloesende Pflaumen,      I
I                           I Melonen, Wassermelonen, Trauben, Kuerbisse,       I
I                           I Gurken, Tomaten.                                 I
-------------------------------------------------------------------------------
I 4. Gelee                  I Gelee ist streichfaehige Zubereitung              I
I                           I aus Zuckerarten sowie Saft oder waessrigen        I
I                           I Auszuegen einer oder mehrerer Fruchtarten.        I
I                           I Die fuer die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis
I                           I verwendete Menge an Saft oder waessrigen Auszuegen
I                           I entspricht mindestens der fuer die Herstellung    I
I                           I von Konfituere vorgeschriebenen Menge.            I
I                           I Die Mengenangaben gelten nach Abzug des          I
I                           I Gewichts des fuer die Herstellung der waessrigen I
I                           I Auszuege verwendeten Wassers.                     I
-------------------------------------------------------------------------------
I 5. Marmelade              I Marmelade ist die streichfaehige Zubereitung aus I
I                           I Wasser, Zuckerarten und einem oder mehreren der I
I                           I nachstehenden, aus Zitrusfruechten hergestellten I
I                           I Erzeugnisse: Puelpe, Fruchtmarkt, Saft,           I
I                           I waessriger Auszug, Schale.                        I
I                           I Die fuer die Herstellung von 1.000 g Enderzeugnis
I                           I verwendete Menge Zitrusfruechte betraegt           I
I                           I mindestens 200 g, von denen mindestens 75 g      I
I                           I dem Endokarp entstammen.                         I
-------------------------------------------------------------------------------
I 6. Gelee-Marmelade        I Gelee-Marmelade ist eine Marmelade, aus der      I
I                           I saemtliche unloeslichen Bestandteile mit           I
I                           I Ausnahme etwaiger kleiner Anteile fein-          I
I                           I geschnittener Schale entfernt worden sind.       I
-------------------------------------------------------------------------------
I 7. Maronenkrem            I Maronenkrem ist die streichfaehige Zubereitung    I
I                           I aus Wasser, Zucker und mindestens 380 g          I
I                           I Maronenmark (von Castanea sativa) je 1.000 g     I
I                           I Enderzeugnis.                                    I
-------------------------------------------------------------------------------

                                Abschnitt II
                          Allgemeine Anforderungen
1. Die in Abschnitt I definierten Erzeugnisse muessen mehr als 55 Prozent loesliche
   Trockenmasse (Refraktometerwert) enthalten; hiervon ausgenommen sind die
   Erzeugnisse, bei denen der Zucker ganz oder teilweise durch Suessungsmittel nach
   Massgabe der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung ersetzt wurde.
2. Bei der Herstellung von Erzeugnissen nach Abschnitt I aus zwei oder mehr Fruechten
   sind die vorgeschriebenen Mindestmengen anteilmaessig zu verwenden.

Anlage 2 (zu § 2 Abs. 1 und § 4)
                                            -4-
       
                                                                               

Ausgangserzeugnisse
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 2155

        Abschnitt I
        Begriffsbestimmungen


1. Frucht:
     a) die frische, gesunde, nicht verdorbene Frucht, der keine wesentlichen
        Bestandteile entzogen wurden, in geeignetem Reifezustand, nach Reinigen und
        Putzen;
     b) Tomaten, die geniessbaren Teile von Rhabarberstaengeln, Karotten, Suesskartoffeln,
        Gurken, Kuerbisse, Melonen und Wassermelonen sind Fruechten gleichgestellt;
        c)
        Ingwer: die (frischen oder haltbar gemachten) geniessbaren Wurzeln der
        Ingwerpflanze; Ingwer kann getrocknet oder in Sirup haltbar gemacht werden;

2. Fruchtpuelpe:
   der geniessbare Teil der ganzen, soweit erforderlich geschaelten oder entkernten
   Frucht, auch in Stuecke geteilt oder zerdrueckt, nicht jedoch zu Mark verarbeitet;
3. Fruchtmark:
   der geniessbare Teil der ganzen, soweit erforderlich geschaelten oder entkernten
   Frucht, der durch Passieren oder ein aehnliches Verfahren zu Mark verarbeitet ist;
4. waessriger Auszug von Fruechten:
   Waessriger Auszug von Fruechten, der - abgesehen von technischen unvermeidbaren
   Verlusten - alle in Wasser loeslichen Teile der Fruechte enthaelt;
5. Zuckerarten:
     a) Zuckerarten nach Massgabe der Zuckerartenverordnung,
     b) Fructosesirup,
     c) die aus Fruechten gewonnenen Zuckerarten,
     d) brauner Zucker.


        Abschnitt II
        Behandlung der Ausgangserzeugnisse


1. Die in Abschnitt I Nr. 1 bis 4 genannten Erzeugnisse duerfen folgenden Behandlungen
   unterzogen werden:
     a) Waerme- und Kaeltebehandlungen;
     b) Gefriertrocknung; bei Aprikosen und Pflaumen, die zur Herstellung von Konfituere
        bestimmt sind, auch anderen Trocknungsverfahren;
     c) Konzentrieren, sofern sie sich technisch dafuer eignen.

2. Die Schalen von Zitrusfruechten duerfen in Lake haltbar gemacht werden.

Anlage 3 (zu § 2 Abs. 2)
Zutaten
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 2156

          Zutaten


1.    Honig:
      in allen Erzeugnissen als Ersatz fuer einen Teil des Zuckers oder den gesamten
      Zucker;


                                             -5-
       
                                                                               

2.    Fruchtsaft:
      ausschliesslich in Konfituere;
3.    Saft von Zitrusfruechten bei aus anderen Fruechten hergestellten Erzeugnissen:
      ausschliesslich in Konfituere, Konfituere extra, Gelee und Gelee extra;
4.    Saft aus roten Fruechten:
      ausschliesslich in Konfituere und Konfituere extra aus Hagebutten, Erdbeeren,
      Himbeeren, Stachelbeeren, roten Johannisbeeren, Pflaumen und Rhabarber;
5.    Saft aus roten Rueben:
      ausschliesslich in Konfituere und Gelee aus Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren,
      roten Johannisbeeren und Pflaumen;
6.    aetherische Oele aus Zitrusfruechten:
      ausschliesslich in Marmelade und Gelee-Marmelade;
7.    Speiseoele und -fette zur Verhuetung der Schaumbildung:
      in allen Erzeugnissen;
8.    fluessiges Pektin:
      in allen Erzeugnissen;
9.    Schalen von Zitrusfruechten:
      in Konfituere, Konfituere extra, Gelee und Gelee extra;
10.   Blaetter von Pelargonium odoratissimum:
      in Konfituere, Konfituere extra, Gelee und Gelee extra aus Quitten;
11.   Spirituosen, Wein und Likoerwein, Nuesse, Kraeuter, Gewuerze, Vanille, Vanilleauszuege
      und Vanillin:
      in allen Erzeugnissen.




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