Verordnung ueber die Gewaehrung von
Vorrechten und Befreiungen an das
Internationale Baumwoll-Institut
(International Institute for Cotton)
IICVorRV

vom  14.08.1969



"Verordnung ueber die Gewaehrung von Vorrechten und Befreiungen an das Internationale
Baumwoll-Institut (International Institute for Cotton) vom 14. August 1969 (BGBl. 1969
II S. 1525)"


Fussnote

Textnachweis ab: 23. 8.1969

Eingangsformel
Auf Grund des Artikels 3 des Gesetzes ueber den Beitritt der Bundesrepublik Deutschland
zum Abkommen ueber die Vorrechte und Befreiungen der Sonderorganisationen der Vereinten
Nationen vom 21. November 1947 und ueber die Gewaehrung von Vorrechten und Befreiungen an
andere zwischenstaatliche Organisationen vom 22. Juni 1954 (Bundesgesetzbl. II S. 639),
zuletzt geaendert durch das Gesetz vom 28. Februar 1964 (Bundesgesetzbl. II S. 187),
verordnet die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates:

§ 1
Das Internationale Baumwoll-Institut (International Institute for Cotton), das durch
ein in Washington in der Zeit vom 17. Januar bis 28. Februar 1966 zur Zeichnung
aufgelegtes, am 23. Februar 1966 voelkerrechtlich in Kraft getretenes Uebereinkommen
gegruendet wurde und dem gegenwaertig die Staaten Griechenland, Indien, Mexiko, Spanien,
Sudan, Tansania, Uganda, die Vereinigte Arabische Republik und die Vereinigten Staaten
von Amerika angehoeren, erhaelt Rechtspersoenlichkeit.

§ 2
(1) Einkuenfte und Vermoegen, die dem deutschen Buero des Internationalen Baumwoll-
Instituts zuzurechnen sind, sind von allen Steuern vom Einkommen und vom Vermoegen
befreit.

(2) Die Befreiung gilt nur hinsichtlich der satzungsgemaessen Taetigkeit des deutschen
Bueros des Internationalen Baumwoll-Instituts in der Werbung, der technischen
Forschung und der Marktforschung auf dem Gebiet des Baumwollmarktes und fuer die damit
zusammenhaengende Geschaeftsfuehrung. Die Befreiung gilt nicht fuer die Bediensteten des
deutschen Bueros des Internationalen Baumwoll-Instituts.

§ 3
Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Ueberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952
(Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit Artikel 4 des Gesetzes ueber den Beitritt
der Bundesrepublik Deutschland zum Abkommen ueber die Vorrechte und Befreiungen
der Sonderorganisationen der Vereinten Nationen vom 21. November 1947 und ueber die
Gewaehrung von Vorrechten und Befreiungen an andere zwischenstaatliche Organisationen
vom 22. Juni 1954, zuletzt geaendert durch das Gesetz vom 28. Februar 1964, auch im Land
Berlin.

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§ 4
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkuendung in Kraft.




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