Erste Durchfuehrungsverordnung zum Gesetz
ueber die Abwicklung der Aufbringungsumlage
und die Neugestaltung der Bank fuer deutsche
Industrieobligationen (Industriebankgesetz)
IndBkGDV 1
vom 21.04.1931
"Erste Durchfuehrungsverordnung zum Gesetz ueber die Abwicklung der Aufbringungsumlage
und die Neugestaltung der Bank fuer deutsche Industrieobligationen (Industriebankgesetz)
in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 7627-2-1, veroeffentlichten
bereinigten Fassung, die zuletzt durch Artikel 287 Nr. 54 des Gesetzes vom 2. Maerz 1974
(BGBl. I S. 469) geaendert worden ist"
Stand: Zuletzt geaendert durch Art. 287 Nr. 54 G v. 2.3.1974 I 469
Fussnote
Textnachweis Geltung ab: 1.1.1975
Eingangsformel
Auf Grund des § 21 des Gesetzes ueber die Abwicklung der Aufbringungsumlage und die
Neugestaltung der Bank fuer deutsche Industrieobligationen (Industriebankgesetz) vom 31.
Maerz 1931 (Reichsgesetzbl. I S. 124) verordnet die Reichsregierung mit Zustimmung des
Reichsrats:
§ 1
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§ 2
Die Bank fuer deutsche Industrieobligationen ist im Verkehr mit den Grundbuchaemtern und
Registerbehoerden von allen Gebuehren, Stempelabgaben und sonstigen Kosten befreit.
Fussnote
§ 2 Kursivdruck: Jetzt Deutsche Industriebank gem. § 22 Abs. 2 3. DV zum AktG 4121-1-3
§ 3
(1) Eintragungen und Vermerke ueber die oeffentliche Last des Industriebelastungsgesetzes
vom 30. August 1924 (Reichsgesetzbl. II S. 257) koennen von Amts wegen geloescht werden.
(2) Loeschungen, die sich auf die oeffentliche Last beziehen, sowie die dazu
erforderlichen gerichtlichen Beurkundungen und Beglaubigungen sind von Gebuehren und
sonstigen Kosten befreit.
§ 4
Wer bei der Durchfuehrung des Industriebelastungsgesetzes vom 30. August 1924
(Reichsgesetzbl. II S. 257) oder des Industriebankgesetzes taetig geworden
ist oder taetig wird und hierbei Kenntnis von Verhaeltnissen der auf Grund des
Industriebelastungsgesetzes, des Aufbringungsgesetzes vom 30. August 1924
(Reichsgesetzbl. II S. 269) oder des Industriebankgesetzes belasteten Personen erlangt
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hat, ist zur Geheimhaltung dieser Verhaeltnisse verpflichtet; er darf Geschaefts- oder
Betriebsgeheimnisse, die er dabei erfahren hat, nicht unbefugt verwerten.
§ 5
-
§ 6
Die Vorschriften der §§ 4 und 5 gelten entsprechend fuer die bei der Durchfuehrung der
in § 7 Abs. 1 des Industriebankgesetzes genannten Aufgaben erlangten Kenntnisse von
Verhaeltnissen der Kreditnehmer und fuer die Verpflichtung zur Geheimhaltung dieser
Verhaeltnisse, mit der Massgabe, dass die Strafverfolgung nur auf Antrag des Vorstandes
der Bank fuer deutsche Industrieobligationen eintritt.
Fussnote
§ 6 erster Kursivdruck: Vgl. Fussnote zu § 5
§ 6 zweiter Kursivdruck: Jetzt Deutsche Industriebank gem. § 22 Abs. 2 3. DV zum AktG
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