Gesetz zur Umsetzung aufsichtsrechtlicher
Bestimmungen zur Sanierung und Liquidation
von Versicherungsunternehmen und
Kreditinstituten
KredSanG
vom 10.12.2003
"Gesetz zur Umsetzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen zur Sanierung und Liquidation
von Versicherungsunternehmen und Kreditinstituten vom 10. Dezember 2003 (BGBl. I
S. 2478), das durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3248)
geaendert worden ist"
Stand: Geaendert durch Art. 2 G v. 23.12.2007 I 3248
Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2001/17/EG des Rates und des
Europaeischen Parlaments vom 19. Maerz 2001 ueber die Sanierung und Liquidation von
Versicherungsunternehmen (ABl. EG Nr. L 110 S. 28), der Richtlinie 2001/24/EG
des Rates und des Europaeischen Parlaments vom 4. April 2001 ueber die Sanierung
und Liquidation von Kreditinstituten (ABl. EG Nr. L 125 S. 15), der Richtlinie
2002/83/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 5. November 2002 ueber
Lebensversicherungen (ABl. EG Nr. L 345 S. 1) und der Richtlinie 2002/13/EG des
Europaeischen Parlaments und des Rates vom 5. Maerz 2002 zur Aenderung der Richtlinie
73/239/EWG des Rates hinsichtlich der Bestimmungen ueber die Solvabilitaetsspanne fuer
Schadenversicherungsunternehmen (ABl. EG Nr. L 77 S. 17)
Fussnote
Textnachweis ab: 17.12.2003 Amtlicher Hinweis des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EGRL 17/2001 (CELEX Nr: 301L0017)
EGRL 24/2001 (CELEX Nr: 301L0024)
EGRL 83/2002 (CELEX Nr: 302L0083)
EGRL 13/2002 (CELEX Nr: 302L0013)
Eingangsformel
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
Art 1 bis 4a
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Art 5
Rueckkehr zum einheitlichen Verordnungsrang
Die auf Artikel 4 beruhenden Teile der dort geaenderten Kapitalausstattungs-Verordnung
koennen auf Grund des § 53c des Versicherungsaufsichtsgesetzes durch Rechtsverordnung
geaendert werden.
Art 6
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Uebergangsbestimmungen
§ 1
Unternehmen, die am 21. Maerz 2002 Versicherungsgeschaefte in Deutschland betrieben
haben, haben die geaenderten Anforderungen des § 53c Abs. 1 bis 3c und der
Kapitalausstattungs-Verordnung spaetestens bis zum 1. Maerz 2007 zu erfuellen. Diese Frist
verlaengert sich fuer Pensions- und Sterbekassen bis zum 31. Dezember 2007.
§ 2
Die Aufsichtsbehoerde kann einem Unternehmen, das am 21. Maerz 2002
Versicherungsgeschaefte in Deutschland betrieben hat und das am 1. Maerz 2007 die
geforderte Solvabilitaetsspanne noch nicht voll erreicht hat, eine Frist von laengstens
zwei Jahren gewaehren, wenn das Unternehmen einen Solvabilitaetsplan gemaess § 81b Abs. 1
vorgelegt hat. Pensions- und Sterbekassen kann diese Fristverlaengerung gewaehrt werden,
wenn die geforderte Solvabilitaetsspanne am 31. Dezember 2007 noch nicht voll erreicht
ist.
§ 3
§ 54 Abs. 5 ist mit der Massgabe anzuwenden, dass der Teil der Rueckstellung fuer
Beitragsrueckerstattung, der nicht zum Mindestumfang des Sicherungsvermoegens gehoert,
erst ab dem 31. Dezember 2012 bei der Berechnung des Umfangs des sonstigen gebundenen
Vermoegens zu beruecksichtigen ist.
§ 4
Die Bundesregierung unterrichtet die gesetzgebenden Koerperschaften des Bundes
bis zum 31. Dezember 2006 ueber die risikoadaequate Eigenmittelausstattung der
Versicherungsunternehmen und den Stand ihres Kapitalanlagemanagements. Dabei nimmt sie
zur Angemessenheit der einschlaegigen gesetzlichen Regelungen Stellung und macht unter
Beruecksichtigung der dann bestehenden oder in Vorbereitung befindlichen Regelungen des
Europaeischen Gemeinschaftsrechts Vorschlaege zu deren Verbesserung.
Art 7
Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich des Satzes 2 am Tag nach der Verkuendung in Kraft.
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