Gesetz zur Aenderung und Ergaenzung
des Gesetzes ueber die Verbreitung
jugendgefaehrdender Schriften
JgefSchrGAendG

vom  21.03.1961



"Gesetz zur Aenderung und Ergaenzung des Gesetzes ueber die Verbreitung jugendgefaehrdender
Schriften in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 2161-4,
veroeffentlichten bereinigten Fassung"


Fussnote

Textnachweis Geltung ab: 1. 1.1964


Ueberschrift: G v. 9.6.1953 2161-1

Art 1
-

Art 2
Die in Artikel 5 Abs. 1 des Grundgesetzes genannten Grundrechte werden den aus den
vorstehenden Bestimmungen sich ergebenden Beschraenkungen unterworfen.

Art 3
-

Art 4
Dieses Gesetz gilt nach Massgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Ueberleitungsgesetzes vom 4.
Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin.

Art 5
(1) Das Gesetz ueber die Verbreitung jugendgefaehrdender Schriften vom 9. Juni 1953
(Bundesgesetzbl. I S. 377) in der Fassung dieses Gesetzes sowie die Verordnung zur
Durchfuehrung des Gesetzes ueber die Verbreitung jugendgefaehrdender Schriften vom 4. Maerz
1954 (Bundesgesetzbl. I S. 31) gelten auch im Saarland.

(2) Die vom Vorsitzenden der Bundespruefstelle gemaess § 16 des Gesetzes ueber die
Verbreitung jugendgefaehrdender Schriften gefuehrte Liste der Schriften, die geeignet
sind, Jugendliche sittlich zu gefaehrden, gilt auch im Saarland.

(3) Das Gesetz Nr. 378 des Saarlandes zur Bewahrung der Jugend vor Schmutz und Schund
vom 7. Juli 1953 (Amtsblatt des Saarlandes S. 407) sowie das Gesetz Nr. 490 zur
Aenderung dieses Gesetzes vom 29. Februar 1956 (Amtsblatt des Saarlandes S. 385) und
die hierzu ergangenen Ausfuehrungsbestimmungen vom 23. September 1954 (Amtsblatt des
Saarlandes S. 1149) treten ausser Kraft.

(4) Die gemaess § 3 Abs. 1 des Gesetzes Nr. 378 beim Minister des Innern des Saarlandes
gefuehrte Liste der in § 1 des Gesetzes Nr. 378 genannten Schriften und Gegenstaende
verliert ihre Wirksamkeit.


                                              -1-
        
                                                                                

Art 6
Dieses Gesetz tritt einen Monat nach seiner Verkuendung in Kraft.




                                              -2-