Gesetz zu dem Vertrag vom 8. April 1965
zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates
und einer gemeinsamen Kommission der
Europaeischen Gemeinschaften
EGVertrG

vom  20.10.1965



"Gesetz zu dem Vertrag vom 8. April 1965 zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und
einer gemeinsamen Kommission der Europaeischen Gemeinschaften vom 20. Oktober 1965
(BGBl. 1965 II S. 1453)"


Fussnote

Textnachweis ab: 28.10.1965

Eingangsformel
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:

Art 1
Dem in Bruessel am 8. April 1965 von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichneten
Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission
der Europaeischen Gemeinschaften wird zugestimmt. Der Vertrag wird nachstehend
veroeffentlicht.

Art 2
Ein Beamter oder Richter, dessen Amtsverhaeltnis als Mitglied eines Organs der
Europaeischen Gemeinschaften endet, ist auf seinen Antrag in den Ruhestand zu versetzen.
Der Antrag kann bis zum Ablauf von drei Monaten seit dem Ausscheiden aus dem Amt
gestellt werden. Der Ruhestand beginnt mit dem Ende des Monats, in dem die Versetzung
in den Ruhestand dem Beamten oder Richter mitgeteilt wird.

Art 3
Dieses Gesetz sowie
-das Gesetz betreffend den Vertrag vom 18. April 1951 ueber die Gruendung der
 Europaeischen Gemeinschaft fuer Kohle und Stahl vom 29. April 1952 (Bundesgesetzbl. II
 S. 445),
-das Gesetz ueber den Beschluss vom 8. Dezember 1954 betreffend die Anwendung des
 Artikels 69 des Vertrages vom 18. April 1951 ueber die Gruendung der Europaeischen
 Gemeinschaft fuer Kohle und Stahl vom 30. Mai 1956 (Bundesgesetzbl. II S. 599),
-das Gesetz ueber den Vertrag vom 27. Oktober 1956 zur Abaenderung des Vertrages ueber
 die Gruendung der Europaeischen Gemeinschaft fuer Kohle und Stahl vom 22. Dezember 1956
 (Bundesgesetzbl. II S. 1874),
-das Gesetz zu dem Beschluss vom 16. Mai 1961 zur Ergaenzung des Beschlusses vom 8.
 Dezember 1954 betreffend die Anwendung des Artikels 69 des Vertrages vom 18. April
 1951 ueber die Gruendung der Europaeischen Gemeinschaft fuer Kohle und Stahl vom 4. April
 1963 (Bundesgesetzbl. II S. 173)
gelten auch im Land Berlin, sofern das Land Berlin die Anwendung dieser Gesetze
feststellt.

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Art 4
(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkuendung in Kraft.

(2) Der Tag, an dem der Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer
gemeinsamen Kommission der Europaeischen Gemeinschaften nach seinem Artikel 38
Abs. 2 fuer die Bundesrepublik Deutschland in Kraft tritt, ist im Bundesgesetzblatt
bekanntzugeben.




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