Gesetz zu dem Vertrag vom 31. Mai 1967
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und der Republik Oesterreich ueber zoll-
und passrechtliche Fragen die sich an
der deutsch-oesterreichischen Grenze bei
Staustufen und Grenzbruecken ergeben
GrAbfertAUTVtrG 1967

vom  03.07.1970



"Gesetz zu dem Vertrag vom 31. Mai 1967 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und
der Republik Oesterreich ueber zoll- und passrechtliche Fragen die sich an der deutsch-
oesterreichischen Grenze bei Staustufen und Grenzbruecken ergeben vom 3. Juli 1970 (BGBl.
1970 II S. 697), das durch Artikel 2 des Gesetzes vom 28. August 1984 (BGBl. 1984 II S.
832) geaendert worden ist"

Stand:     Geaendert durch Art. 2 G v. 28.8.1984 II 832

Fussnote

Textnachweis ab: 10.7.1970

Art 1
Dem in Wien am 31. Mai 1967 unterzeichneten Vertrag zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und der Republik Oesterreich ueber zoll- und passrechtliche Fragen, die sich
an der deutsch-oesterreichischen Grenze bei Staustufen und Grenzbruecken ergeben, nebst
Briefwechsel vom 12. April 1965 und Notenwechsel vom 31. Maerz 1969 wird zugestimmt. Der
Vertrag, der Briefwechsel und der Notenwechsel werden nachstehend veroeffentlicht.

Art 2
Die Bundesminister des Innern und der Finanzen werden ermaechtigt, Aenderungen der
Anlage I des Vertrages auf Grund seines Artikels 1 Abs. 3 durch Rechtsverordnung mit
Zustimmung des Bundesrates in Kraft zu setzen.

Art 3
Nach Artikel 4 Abs. 4 des Vertrages eingefuehrte Waren gehen im Falle des Artikels
4 Abs. 1 Buchstabe a des Vertrages mit der Einfuhr in die Zollgutverwendung des
Unternehmens ueber, dem sie bewilligt ist.

Art 4
Soweit fuer vor Inkrafttreten des Vertrages eingefuehrte Waren Eingangsabgaben gestundet
worden sind, werden sie erlassen, wenn die Waren, waeren sie nach Inkrafttreten des
Vertrages eingefuehrt worden, abgabenfrei blieben.

Art 5
Dieses Gesetz gilt auch im Land Berlin, sofern das Land Berlin die Anwendung dieses
Gesetzes feststellt. Rechtsverordnungen, die auf Grund dieses Gesetzes erlassen werden,
gelten im Land Berlin nach § 14 des Dritten Ueberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952
(Bundesgesetzbl. I S. 1).

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Art 6
(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkuendung in Kraft.

(2) Der Tag, an dem der Vertrag nach seinem Artikel 25 Abs. 2 sowie der Briefwechsel
und der Notenwechsel in Kraft treten, ist im Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.




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