Gesetz zu dem Vertrag vom 24. Oktober 1974
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und der Franzoesischen Republik zu dem
Europaeischen Uebereinkommen vom 20. April
1959 ueber die Rechtshilfe in Strafsachen
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vom 28.03.1978
"Gesetz zu dem Vertrag vom 24. Oktober 1974 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und
der Franzoesischen Republik zu dem Europaeischen Uebereinkommen vom 20. April 1959 ueber
die Rechtshilfe in Strafsachen vom 28. Maerz 1978 (BGBl. 1978 II S. 328), das durch § 83
Abs. 1 Nr. 6 des Gesetzes vom 23. Dezember 1982 (BGBl. I S. 2071) geaendert worden ist"
Stand: Geaendert durch § 83 Abs. 1 Nr. 6 G v. 23.12.1982 I 2071
Fussnote
Textnachweis ab: 31.3.1978
Art 1
Dem in Bonn am 24. Oktober 1974 unterzeichneten Vertrag zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und der Franzoesischen Republik zu dem Europaeischen Uebereinkommen vom
20. April 1959 ueber die Rechtshilfe in Strafsachen wird zugestimmt. Der Vertrag wird
nachstehend veroeffentlicht.
Art 2
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Art 3
Das Grundrecht der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 des Grundgesetzes) wird nach
Massgabe des Artikels VII des Vertrages eingeschraenkt.
Art 4
Rechtshilfeersuchen franzoesischer Behoerden, denen eine Zuwiderhandlung zugrunde
liegt, die nach deutschem Recht eine Ordnungswidrigkeit waere, werden so behandelt,
als ob ihnen nach deutschem Recht eine mit Strafe bedrohte Handlung zugrunde laege.
Die Bewilligungsbehoerde kann der Verwaltungsbehoerde, die fuer die Verfolgung der
Zuwiderhandlung zustaendig waere, die Vornahme der Rechtshilfehandlung uebertragen.
Art 5
Dieses Gesetz gilt auch im Land Berlin, sofern das Land Berlin die Anwendung dieses
Gesetzes feststellt.
Art 6
(1) Dieses Gesetz tritt mit Ausnahme der Artikel 2 bis 4 am Tage seiner Verkuendung in
Kraft. Die Artikel 2 bis 4 treten zusammen mit dem Vertrag in Kraft.
(2) Der Tag, an dem der Vertrag nach seinem Artikel XV Abs. 2 in Kraft tritt, ist im
Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.
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