Gesetz zu dem Vertrag vom 19. Dezember 1984
zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und dem Grossherzogtum Luxemburg ueber den
Verlauf der gemeinsamen Staatsgrenze
StGrenzVtrLUXG
vom 14.04.1988
"Gesetz zu dem Vertrag vom 19. Dezember 1984 zwischen der Bundesrepublik Deutschland
und dem Grossherzogtum Luxemburg ueber den Verlauf der gemeinsamen Staatsgrenze vom 14.
April 1988 (BGBl. 1988 II S. 414)"
Fussnote
Textnachweis Geltung ab: 22. 4.1988
Art 1
Dem in Luxemburg am 19. Dezember 1984 unterzeichneten Vertrag zwischen der
Bundesrepublik Deutschland und dem Grossherzogtum Luxemburg ueber den Verlauf der
gemeinsamen Staatsgrenze wird zugestimmt. Der Vertrag wird nachstehend veroeffentlicht.
Das in Artikel 4 des Vertrags genannte Grenzurkundenwerk sowie die in Artikel 2 Abs.
2 genannten Anlagen 1 bis 4 zu diesem Vertrag liegen beim Auswaertigen Amt (Politisches
Archiv), beim Rheinland-Pfaelzischen Minister des Innern und fuer Sport in Mainz, beim
Saarlaendischen Minister des Innern in Saarbruecken, bei der Bezirksregierung Trier in
Trier sowie beim Katasteramt Trier zur Einsicht bereit.
Art 2
In den Gebietsteilen, die nach Artikel 2 des Vertrags Hoheitsgebiet der Bundesrepublik
Deutschland sind, gelten mit dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Bestimmungen gemaess
Artikel 13 Abs. 2 des Vertrags die in den Laendern Rheinland-Pfalz beziehungsweise
Saarland geltenden Vorschriften des Bundesrechts, soweit sie nicht bereits zuvor in
Kraft waren.
Art 3
(1) Die Regierungen des Landes Rheinland-Pfalz und des Saarlandes werden ermaechtigt,
zum Zwecke der Ausfuehrung des Vertrags durch Rechtsverordnungen Vorschriften zu treffen
1.darueber, in welcher Weise Rechte, deren Inhalt sich nach luxemburgischem Recht
bestimmt, in das Grundbuch eingetragen und in der Zwangsvollstreckung behandelt
werden;
2.ueber die Ausscheidung von Grundstuecken, die in dem im Vertrag bezeichneten
gemeinschaftlichen Hoheitsgebiet liegen, aus dem Grundbuch;
3.ueber die Grundbuchbezirke fuer die im gemeinschaftlichen Hoheitsgebiet liegenden
Grundstuecke.
(2) Die Regierungen des Landes Rheinland-Pfalz und des Saarlandes koennen die
Ermaechtigung auf die Landesjustizverwaltung uebertragen.
Art 4
Dieses Gesetz gilt auch im Land Berlin, sofern das Land Berlin die Anwendung dieses
Gesetzes feststellt.
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Art 5
(1) Dieses Gesetz tritt am Tage nach seiner Verkuendung in Kraft.
(2) Der Tag, an dem der Vertrag nach seinem Artikel 13 Abs. 2 in Kraft tritt, ist im
Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.
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