Gesetz zu dem Uebereinkommen vom 4. Juni
1974 zur Verhuetung der Meeresverschmutzung
vom Lande aus
LMeerSchUebkG
vom 18.09.1981
"Gesetz zu dem Uebereinkommen vom 4. Juni 1974 zur Verhuetung der Meeresverschmutzung vom
Lande aus vom 18. September 1981 (BGBl. 1981 II S. 870), das zuletzt durch Artikel 61
der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geaendert worden ist"
Stand: Zuletzt geaendert durch Art. 61 V v. 31.10.2006 I 2407
Fussnote
Textnachweis ab: 27.9.1981
Eingangsformel
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
Art 1
Dem in Paris am 11. Juni 1974 von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichneten
Uebereinkommen vom 4. Juni 1974 zur Verhuetung der Meeresverschmutzung vom Lande aus wird
zugestimmt. Das Uebereinkommen wird nachstehend veroeffentlicht.
Fussnote
Art. 1 Kursivdruck: Betr. Inkraftsetzung d. Uebereinkommen BGBl. II 1981 S. 871
Art 2
Das Bundesministerium fuer Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird ermaechtigt, im
Einvernehmen mit dem Bundesministerium fuer Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem
Bundesministerium fuer Wirtschaft und Technologie durch Rechtsverordnung mit Zustimmung
des Bundesrates Aenderungen der Anlage A des in Artikel 1 dieses Gesetzes genannten
Uebereinkommens nach dessen Artikel 18, die sich im Rahmen der Ziele des Uebereinkommens
halten, in Kraft zu setzen.
Art 3
Vor der Erteilung von Genehmigungen fuer die Errichtung und den Betrieb von
Rohrleitungen, die vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland ausgehend Stoffe im
Sinne des Uebereinkommens in die Hohe See einleiten, sind das Deutsche Hydrographische
Institut und die uebrigen beteiligten Behoerden des Bundes zu hoeren.
Art 4
Dieses Gesetz gilt auch im Land Berlin, sofern das Land Berlin die Anwendung dieses
Gesetzes feststellt. Rechtsverordnungen, die auf Grund dieses Gesetzes erlassen werden,
gelten im Land Berlin nach § 14 des Dritten Ueberleitungsgesetzes.
Art 5
(1) Dieses Gesetz tritt am Tag nach seiner Verkuendung in Kraft.
(2)
-1-