Gesetz zu dem Notenwechsel vom 29.
April 1998 ueber die Rechtsstellung der
daenischen, griechischen, italienischen,
luxemburgischen, norwegischen,
portugiesischen, spanischen und tuerkischen
Streitkraefte in der Bundesrepublik
Deutschland
AuslStreitkrNotWG

vom  09.07.1999



"Gesetz zu dem Notenwechsel vom 29. April 1998 ueber die Rechtsstellung der daenischen,
griechischen, italienischen, luxemburgischen, norwegischen, portugiesischen, spanischen
und tuerkischen Streitkraefte in der Bundesrepublik Deutschland vom 9. Juli 1999 (BGBl.
1999 II S. 506), das durch Artikel 3 des Gesetzes vom 19. September 2002 (BGBl. 2002 II
S. 2482) geaendert worden ist"

Stand:     Geaendert durch Art. 3 G v. 19.9.2002 II 2482

Fussnote

 Textnachweis ab: 16.7.1999

Eingangsformel
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:

Art 1 Zustimmung
(1) Dem Notenwechsel vom 29. April 1998 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und
dem Koenigreich Daenemark, der Griechischen Republik, der Italienischen Republik, dem
Grossherzogtum Luxemburg, dem Koenigreich Norwegen, der Portugiesischen Republik, dem
Koenigreich Spanien und der Republik Tuerkei ueber die Rechtsstellung ihrer Streitkraefte
bei voruebergehenden Aufenthalten in der Bundesrepublik Deutschland und den Erklaerungen
zur Strafgerichtsbarkeit vom selben Tage sowie der Vereinbarten Niederschrift vom 5.
Mai 1997 wird zugestimmt.

(2) Der Notenwechsel, die Erklaerungen zur Strafgerichtsbarkeit und die Vereinbarte
Niederschrift werden nachstehend veroeffentlicht.

Art 2 Schadensabwicklung
(1) Fuer die Abgeltung von Schaeden finden die Artikel 6, 8 bis 14 und 25 des Gesetzes
zu dem Abkommen zwischen den Parteien des Nordatlantikvertrags vom 19. Juni 1951 ueber
die Rechtsstellung ihrer Truppen und zu den Zusatzvereinbarungen vom 3. August 1959
zu diesem Abkommen (Gesetz zum NATO-Truppenstatut und zu den Zusatzvereinbarungen)
vom 18. August 1961 (BGBl. 1961 II S. 1183), zuletzt geaendert durch das Gesetz vom 28.
September 1994 (BGBl. 1994 II S. 2594), in der jeweils geltenden Fassung Anwendung.

(2) Schadensersatzansprueche gegen Mitglieder der Streitkraefte einer Vertragspartei aus
Handlungen oder Unterlassungen, die nicht in Ausuebung des Dienstes begangen wurden,
werden gemaess Artikel 2 Satz 1 mit § 16 Abs. 5 des Streitkraefteaufenthaltsgesetzes vom
20. Juli 1995 (BGBl. 1995 II S. 554) abgewickelt.

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Art 3 Gerichtsbarkeit
Der Verzicht auf die Ausuebung der deutschen Gerichtsbarkeit wird von der
Staatsanwaltschaft erklaert. Im uebrigen gilt Artikel 4a des Gesetzes zum NATO-
Truppenstatut und zu den Zusatzvereinbarungen in der jeweils geltenden Fassung.

Art 4 Inkrafttreten
(1) Artikel 1 tritt am Tage nach der Verkuendung dieses Gesetzes in Kraft.

(2) Im uebrigen tritt dieses Gesetz an dem Tage in Kraft, an dem der Notenwechsel
fuer die Bundesrepublik Deutschland in Kraft tritt. Der Tag des Inkrafttretens ist im
Bundesgesetzblatt bekanntzugeben.




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