Gesetz ueber das Amtsgehalt der Mitglieder
des Bundesverfassungsgerichts
BVerfGAmtsGehG

vom  28.02.1964



"Gesetz ueber das Amtsgehalt der Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts vom 28.
Februar 1964 (BGBl. I S. 133), das zuletzt durch Artikel 15 Abs. 6 des Gesetzes vom 5.
Februar 2009 (BGBl. I S. 160) geaendert worden ist"

Stand:     Zuletzt geaendert durch Art. 15 Abs. 6 G v. 5.2.2009 I 160

Fussnote

 Textnachweis Geltung ab: 1.1.1975

§ 1
(1) Die Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts erhalten als Amtsgehalt (Dienstbezuege)
ein Grundgehalt und einen Familienzuschlag entsprechend den §§ 39 bis 41 des
Bundesbesoldungsgesetzes. Neben dem Amtsgehalt wird dem Praesidenten und dem
Vizepraesidenten des Bundesverfassungsgerichts eine Dienstaufwandsentschaedigung gewaehrt.

(2) Im uebrigen gelten die allgemeinen besoldungsrechtlichen und beihilferechtlichen
Vorschriften, soweit nicht das Gesetz ueber das Bundesverfassungsgericht besondere
Vorschriften enthaelt.

§ 1a
(1) Das Grundgehalt des Praesidenten des Bundesverfassungsgerichts wird in Hoehe des
Amtsgehalts eines Bundesministers festgesetzt.

(2) Das Grundgehalt des Vizepraesidenten des Bundesverfassungsgerichts wird in Hoehe von
eineinsechstel des Grundgehalts des Staatssekretaers festgesetzt.

(3) Die Grundgehaelter der anderen Richter des Bundesverfassungsgerichts werden in Hoehe
des Grundgehalts der Praesidenten bei den obersten Gerichtshoefen des Bundes festgesetzt.
Dazu erhalten sie eine nichtruhegehaltfaehige Stellenzulage wie die Praesidenten bei den
obersten Gerichtshoefen des Bundes.

§ 1b
Fuer den Familienzuschlag gilt der in der Anlage V des Bundesbesoldungsgesetzes
bestimmte Satz; jedoch erhaelt der Praesident des Bundesverfassungsgerichts
eineindrittel, der Vizepraesident des Bundesverfassungsgerichts eineinsechstel der
hiernach massgebenden Betraege.

§ 1c
Der Praesident und der Vizepraesident des Bundesverfassungsgerichts erhalten eine
Dienstaufwandsentschaedigung in derselben Hoehe wie ein Bundesminister.

§ 1d
Die Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts haben das Recht auf freie Benutzung aller
Verkehrsmittel der Eisenbahnen des Bundes.

§ 2

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§ 3
Dieses Gesetz gilt nach Massgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Ueberleitungsgesetzes vom 4.
Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin.

§ 4
Dieses Gesetz tritt mit Wirkung vom 1. Juli 1963 in Kraft.

Schlussformel
Die Bundesregierung hat dem vorstehenden Gesetz die nach Artikel 113 des Grundgesetzes
erforderliche Zustimmung erteilt.




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