Bekanntmachung ueber die Auspraegung von
Bundesmuenzen im Nennwert von 10 Deutschen
Mark (Gedenkmuenze 800 Jahre Deutscher
Orden)
Muenz10DMBek 1991

vom  19.06.1991



"Bekanntmachung ueber die Auspraegung von Bundesmuenzen im Nennwert von 10 Deutschen Mark
(Gedenkmuenze 800 Jahre Deutscher Orden) vom 19. Juni 1991 (BGBl. I S. 1511)"


Fussnote

Textnachweis ab: 19. 7.1991

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Auf Grund des § 6 des Gesetzes ueber die Auspraegung von Scheidemuenzen in der im
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 690-1, veroeffentlichten bereinigten
Fassung hat die Bundesregierung beschlossen, zum 800. Jahrestag der Gruendung des
Deutschen Ordens eine Bundesmuenze (Gedenkmuenze) im Nennwert von 10 Deutschen Mark
praegen zu lassen. Die Auflage der Muenze betraegt 8,85 Millionen Stueck. Die Praegung
erfolgt in der Hamburgischen Muenze.
Die Muenze wird ab 4. September 1991 in den Verkehr gebracht.
Die Muenze besteht aus einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375
Tausendteilen Kupfer. Sie hat einen Durchmesser von 32,5 Millimetern und ein Gewicht
von 15,5 Gramm.
Das Gepraege auf beiden Seiten ist erhaben und wird von einem schuetzenden glatten
Randstab umgeben.
Die Bildseite zeigt eine mittelalterliche Deutschordensfahne mit der Hauptpatronin des
Ordens, der gekroenten Mutter Gottes mit Kind auf dem Arm, sowie den Wappenschild des
Ordens. Die Umschrift lautet:
"800 JAHRE DEUTSCHER ORDEN 1190 - 1990".
Die Wertseite traegt einen Adler, die Jahreszahl 1990, das Muenzzeichen "J" der
Hamburgischen Muenze und die Umschrift:
"BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
10 DEUTSCHE MARK",

wobei die Zahl 10 zwischen dem Wort Deutsche und dem Wort Mark steht.
Die Jahreszahl "1990" und das Muenzzeichen "J" sind Teil der Umschrift. Das Muenzzeichen
befindet sich zwischen der Jahreszahl und dem Wort "Deutschland".
Der glatte Muenzrand enthaelt in vertiefter Praegung die Inschrift:
"ES BLEIB IN GEDAeCHTNIS SO LANG GOTT WILL".
Zwischen Ende und Anfang der Randschrift befindet sich ein zweifaches Eichenblatt nebst
zwei Eicheln.
Der Entwurf der Muenze stammt von Hubert Klinkel, Zell am Main.

Der    Bundesminister      der   Finanzen

Abbildung der Muenze
(Inhalt: nicht darstellbare Abbildung,

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Fundstelle: BGBl. I 1991, 1511)




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