Bekanntmachung ueber die Auspraegung von
deutschen Euro-Gedenkmuenzen im Nennwert von
10 Euro (Gedenkmuenze „150. Geburtstag Max
Planck“)
Muenz10EuroBek 2008-03-17

vom  17.03.2008



"Bekanntmachung ueber die Auspraegung von deutschen Euro-Gedenkmuenzen im Nennwert von 10
Euro (Gedenkmuenze „150. Geburtstag Max Planck“) vom 17. Maerz 2008 (BGBl. I S. 483)"

Fussnote

 Textnachweis ab: 31.3.2008

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Gemaess den §§ 2, 4 und 5 des Muenzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402) hat
die Bundesregierung beschlossen, aus Anlass des 150. Geburtstages von Max Planck eine
deutsche Euro-Gedenkmuenze im Nennwert von 10 Euro praegen zu lassen.

Die Auflage der Muenze betraegt 1.760.000 Stueck, darunter maximal 260.000 Stueck in
Spiegelglanzausfuehrung. Die Praegung erfolgt durch die Staatlichen Muenzen Baden-
Wuerttemberg, Praegestaette Stuttgart.

Die Muenze wird ab dem 10. April 2008 in den Verkehr gebracht. Sie besteht aus
einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer, hat einen
Durchmesser von 32,5 Millimetern und eine Masse von 18 Gramm. Das Gepraege auf beiden
Seiten ist erhaben und wird von einem schuetzenden, glatten Randstab umgeben.

Die Bildseite zeigt eine gelungene Kombination von Portrait und wissenschaftlicher
Grafik. Das kuenstlerisch ueberzeugende Portrait trifft die Persoenlichkeit Plancks,
indem es seine Nachdenklichkeit zum Ausdruck bringt. Die gezeigten Kurven sind
charakteristisch fuer die Waermestrahlung, die einen der Forschungsschwerpunkte in
Plancks wissenschaftlicher Arbeit bildete.

Die Wertseite korrespondiert harmonisch mit der Bildseite. Sie zeigt einen Adler,
den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, die Wertziffer und Wertbezeichnung, die
Jahreszahl 2008, die zwoelf Europasterne sowie das Praegezeichen „F“ der Staatlichen
Muenzen Baden-Wuerttemberg, Praegestaette Stuttgart.

Der glatte Muenzrand enthaelt in vertiefter Praegung die Inschrift (Zitat von Max Planck):
                                   „DEM ANWENDEN MUSS
                              DAS ERKENNEN VORAUSGEHEN·“.

Der Entwurf der Muenze stammt von Herrn Michael Otto, Rodenbach.

Schlussformel
Der    Bundesminister      der   Finanzen

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( Fundstelle: BGBl. I 2008, 483 )




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