Futtermittelverordnung
FuttMV 1981
vom 08.04.1981
"Futtermittelverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Mai 2007 (BGBl. I S.
770), die zuletzt durch die Verordnung vom 10. Juni 2009 (BGBl. I S. 1264) geaendert
worden ist"
Stand: Neugefasst durch Bek. v. 24.5.2007 I 770;
zuletzt geaendert durch V v. 10.6.2009 I 1264
Diese Verordnung dient in der bis zum 10. November 2004 geltenden Fassung der Umsetzung
der in der Fassung der Bekanntmachung der Futtermittelverordnung vom 7. Maerz 2005
(BGBl. I S. 522) genannten Rechtsakte der Europaeischen Gemeinschaft.
Diese Verordnung dient in der ab dem 11. November 2004 geltenden Fassung darueber hinaus
der Umsetzung der folgenden Rechtsakte der Europaeischen Gemeinschaft:
1. Richtlinie 90/642/EWG des Rates vom 27. November 1990 ueber die Festsetzung
von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in
Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L
350 S. 71);
2. Richtlinie 93/58/EWG des Rates vom 29. Juni 1993 zur Aenderung von Anhang II der
Richtlinie 76/895/EWG ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden
von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Obst und Gemuese sowie zur Aenderung
des Anhangs der Richtlinie 90/642/EWG ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an
Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese, sowie zur Erstellung einer
ersten Liste von Hoechstgehalten (ABl. EG Nr. L 211 S. 6, L 219 S. 26);
3. Richtlinie 94/30/EG des Rates vom 23. Juni 1994 zur Aenderung des Anhangs II der
Richtlinie 90/642/EWG ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden
von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen
Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese, sowie zur Erstellung einer Liste von
Hoechstgehalten (ABl. EG Nr. L 189 S. 70);
4. Richtlinie 95/38/EG des Rates vom 17. Juli 1995 zur Aenderung der Anhaenge I und II
der Richtlinie 90/642/EWG ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden
von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen
Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese, sowie zur Erstellung einer Liste von
Hoechstgehalten (ABl. EG Nr. L 197 S. 14);
5. Richtlinie 95/53/EG des Rates vom 25. Oktober 1995 mit Grundregeln fuer die
Durchfuehrung der amtlichen Futtermittelkontrollen (ABl. EG Nr. L 265 S. 17);
6. Richtlinie 95/61/EG des Rates vom 29. November 1995 zur Aenderung des Anhangs II
der Richtlinie 90/642/EWG ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden
von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen
Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 292 S. 27);
7. Richtlinie 96/32/EG des Rates vom 21. Mai 1996 zur Aenderung von Anhang II der
Richtlinie 76/895/EWG zur Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln in und auf Obst und Gemuese sowie zur Aenderung von
Anhang II der Richtlinie 90/642/EWG ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an
Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese, sowie zur Erstellung einer
Liste von Hoechstgehalten (ABl. EG Nr. L 144 S. 12);
8. Richtlinie 97/41/EG des Rates vom 25. Juni 1997 zur Aenderung der Richtlinien
76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG ueber die Festsetzung von
Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Obst und
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Gemuese, Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 184 S. 33);
9. Richtlinie 97/71/EG der Kommission vom 15. Dezember 1997 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 347 S. 42);
10. Richtlinie 98/82/EG der Kommission vom 27. Oktober 1998 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 290 S. 25);
11. Richtlinie 1999/71/EG der Kommission vom 14. Juli 1999 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln in
und auf Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 194 S. 36);
12. Richtlinie 2000/16/EG des Europaeischen Parlamentes und des Rates vom 10. April
2000 zur Aenderung der Richtlinie 79/373/EWG des Rates ueber den Verkehr mit
Mischfuttermitteln und der Richtlinie 96/25/EG des Rates ueber den Verkehr mit
Futtermittel-Ausgangserzeugnissen (ABl. EG Nr. L 105 S. 36);
13. Richtlinie 2000/24/EG der Kommission vom 28. April 2000 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber
die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln
in und auf Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten
Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L
107 S. 28);
14. Richtlinie 2000/42/EG der Kommission vom 22. Juni 2000 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 158 S. 51; L
262 S. 46);
15. Richtlinie 2000/48/EG der Kommission vom 25. Juli 2000 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die Festsetzung von
Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Getreide
und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese
(ABl. EG Nr. L 197 S. 26);
16. Richtlinie 2000/57/EG der Kommission vom 22. September 2000 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die Festsetzung
von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Obst
und Gemuese und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst
und Gemuese (ABl. EG Nr. L 244 S. 76);
17. Richtlinie 2000/58/EG der Kommission vom 22. September 2000 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 244 S. 78);
18. Richtlinie 2000/81/EG der Kommission vom 18. Dezember 2000 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 326 S. 56);
19. Richtlinie 2000/82/EG der Kommission vom 20. Dezember 2000 zur Aenderung
der Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/
EWG des Rates ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln in und auf Obst und Gemuese, Getreide, Lebensmitteln
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tierischen Ursprungs bzw. bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs,
einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG 2001 Nr. L 3 S. 18);
20. Richtlinie 2001/35/EG der Kommission vom 11. Mai 2001 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinie 90/642/EWG des Rates ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an
Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 136 S. 42);
21. Richtlinie 2001/39/EG der Kommission vom 23. Mai 2001 zur Aenderung der Richtlinien
86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die Festsetzung von
Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in
Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 148 S. 70);
22. Richtlinie 2001/48/EG der Kommission vom 28. Juni 2001 zur Aenderung der
Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die Festsetzung von
Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Getreide
und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese
(ABl. EG Nr. L 180 S. 26);
23. Richtlinie 2001/57/EG der Kommission vom 25. Juli 2001 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates ueber die
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 208 S. 36);
24. Richtlinie 2001/102/EG des Rates vom 27. November 2001 zur Aenderung der Richtlinie
1999/29/EG des Rates ueber unerwuenschte Stoffe und Erzeugnisse in der Tierernaehrung
(ABl. EG Nr. L 6 S. 45);
25. Richtlinie 2002/1/EG der Kommission vom 7. Januar 2002 zur Aenderung der Richtlinie
94/39/EG in Bezug auf Futtermittel zur Unterstuetzung der Leberfunktion bei
chronischer Leberinsuffizienz (ABl. EG Nr. L 5 S. 8);
26. Richtlinie 2002/2/EG des Europaeischen Parlamentes und des Rates vom 28. Januar
2002 zur Aenderung der Richtlinie 79/373/EWG des Rates ueber den Verkehr mit
Mischfuttermitteln und zur Aushebung der Richtlinie 91/357/EWG der Kommission
(ABl. EG Nr. L 63 S. 23);
27. Richtlinie 2002/5/EG der Kommission vom 30. Januar 2002 zur Aenderung von Anhang
II der Richtlinie 90/642/EWG des Rates ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an
Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 34 S. 7);
28. Richtlinie 2002/23/EG der Kommission vom 26. Februar 2002 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 64 S. 13);
29. Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 7. Mai 2002
ueber unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung (ABl. EG Nr. L 140 S. 10);
30. Richtlinie 2002/42/EG der Kommission vom 17. Mai 2002 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln
(Bentazon und Pyridat) auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs
und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese
(ABl. EG Nr. L 134 S. 29);
31. Richtlinie 2002/63/EG der Kommission vom 11. Juli 2002 zur Festlegung
gemeinschaftlicher Probenahmemethoden zur amtlichen Kontrolle von
Pestizidrueckstaenden in und auf Erzeugnissen pflanzlichen und tierischen Ursprungs
und zur Aufhebung der Richtlinie 79/700/EWG (ABl. EG Nr. L 187 S. 30);
32. Richtlinie 2002/66/EG der Kommission vom 16. Juli 2002 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG
des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln in und auf Obst und Gemuese, Getreide, Lebensmitteln
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tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs,
einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 192 S. 47);
33. Richtlinie 2002/70/EG der Kommission vom 26. Juli 2002 zur Festlegung von
Anforderungen an die Bestimmung der Gehalte an Dioxinen und dioxinaehnlichen PCB in
Futtermitteln (ABl. EG Nr. L 209 S. 15);
34. Richtlinie 2002/71/EG der Kommission vom 19. August 2002 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG
des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln (Formothion, Dimethoat und Oxydemeton-methyl) auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 225 S. 21);
35. Richtlinie 2002/76/EG der Kommission vom 6. September 2002 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln
(Metsulfuron-methyl) auf und in Getreide und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen
Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 240 S. 45);
36. Richtlinie 2002/79/EG der Kommission vom 2. Oktober 2002 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG
des Rates hinsichtlich der Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen
Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst
und Gemuese (ABl. EG Nr. L 291 S. 1);
37. Richtlinie 2002/97/EG der Kommission vom 16. Dezember 2002 zur Aenderung
der Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des
Rates hinsichtlich der Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln (2,4-D, Triasulfuron und Thifensulfuron-methyl) auf
und in Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen
pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 343 S. 23);
38. Richtlinie 2002/100/EG der Kommission vom 20. Dezember 2002 zur Aenderung der
Richtlinie 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Hoechstgehalte an Rueckstaenden von
Azoxystrobin (ABl. EG Nr. L 2 S. 33);
39. Richtlinie 2003/7/EG der Kommission vom 24. Januar 2003 zur Aenderung der
Bedingungen fuer die Zulassung von Canthaxanthin in Futtermitteln gemaess der
Richtlinie 70/524/EWG des Rates (ABl. EG Nr. L 22 S. 28);
40. Richtlinie 2003/57/EG der Kommission vom 17. Juni 2003 zur Aenderung der Richtlinie
2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 7. Mai 2002 ueber
unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 151 S. 38);
41. Richtlinie 2003/60/EG der Kommission vom 18. Juni 2003 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates
hinsichtlich der Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von bestimmten
Schaedlingsbekaempfungsmitteln in und auf Getreide, Lebensmitteln tierischen
Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst
und Gemuese (ABl. EU Nr. L 155 S. 15);
42. Richtlinie 2003/62/EG der Kommission vom 20. Juni 2003 zur Aenderung
der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Rueckstandshoechstgehalte fuer Hexaconazol, Clofentezin, Myclobutanyl und Prochloraz
(ABl. EU Nr. L 154 S. 70);
43. Richtlinie 2003/69/EG der Kommission vom 11. Juli 2003 zur Aenderung des Anhangs
der Richtlinie 90/642/EWG hinsichtlich der Hoechstgehalte an Rueckstaenden fuer
Chlormequat, lambda-Cyhalothrin, Kresoxim-methyl, Azoxystrobin und bestimmte
Dithiocarbamate (ABl. EU Nr. L 175 S. 37);
44. Richtlinie 2003/100/EG der Kommission vom 31. Oktober 2003 zur Aenderung von
Anhang I zur Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates ueber
unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 285 S. 33);
45. Richtlinie 2003/104/EG der Kommission vom 12. November 2003 zur Zulassung von
Isopropylester des Methioninhydroxyanalogs (ABl. EU Nr. L 295 S. 83);
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46. Richtlinie 2003/113/EG der Kommission vom 3. Dezember 2003 zur Aenderung
der Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates
hinsichtlich der Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von bestimmten
Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in Getreide, Lebensmitteln tierischen
Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst
und Gemuese (ABl. EU Nr. L 324 S. 24, 2004 Nr. L 104 S. 135);
47. Richtlinie 2003/118/EG der Kommission vom 5. Dezember 2003 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/ EWG
des Rates hinsichtlich der Hoechstgehalte an Rueckstaenden von Acephat, 2,4-D und
Parathion-Methyl (ABl. EU Nr. L 327 S. 25);
48. Richtlinie 2003/126/EG der Kommission vom 23. Dezember 2003 ueber die
Analysemethode zur Bestimmung der Bestandteile tierischen Ursprungs bei der
amtlichen Untersuchung von Futtermitteln (ABl. EU Nr. L 339 S. 78);
49. Richtlinie 2004/2/EG der Kommission vom 9. Januar 2004 zur Aenderung der
Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Hoechstgehalte an Rueckstaenden von Fenamiphos (ABl. EU Nr. L 14 S. 10, Nr. L 28 S.
30);
50. Richtlinie 2004/59/EG der Kommission vom 23. April 2004 zur Aenderung
der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezueglich der darin festgesetzten
Rueckstandshoechstgehalte von Bromopropylat (ABl. EU Nr. L 120 S. 30);
51. Richtlinie 2004/61/EG der Kommission vom 26. April 2004 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich
von Rueckstandshoechstgehalten fuer bestimmte in der Gemeinschaft verbotene
Schaedlingsbekaempfungsmittel (ABl. EU Nr. L 127 S. 81);
52. Entscheidung 2004/217/EG der Kommission vom 1. Maerz 2004 zur Annahme eines
Verzeichnisses von Ausgangserzeugnissen, deren Verkehr oder Verwendung in der
Tierernaehrung verboten ist (ABl. EU Nr. L 67 S. 31);
53. Richtlinie 2004/95/EG der Kommission vom 24. September 2004 zur Aenderung
der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezueglich der darin festgesetzten
Rueckstandshoechstgehalte von Bifenthrin und Famoxadon (ABl. EU Nr. 301 S. 42);
54. Richtlinie 2004/115/EG der Kommission vom 15. Dezember 2004 zur Aenderung
der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezueglich der darin festgesetzten
Rueckstandshoechstgehalte von bestimmten Schaedlingsbekaempfungsmitteln (ABl. EU Nr.
374 S. 64);
55. Richtlinie 2004/116/EG der Kommission vom 23. Dezember 2004 zur Aenderung
des Anhangs der Richtlinie 82/471/EWG des Rates zwecks Aufnahme von Candida
guilliermondii (ABl. EU Nr. L 379 S. 81);
56. Richtlinie 2005/6/EG der Kommission vom 26. Januar 2005 zur Aenderung der
Richtlinie 71/250/EWG hinsichtlich der gemaess der Richtlinie 2002/32/EG
vorgeschriebenen Angabe und Auswertung der Analyseergebnisse (ABl. EU Nr. L 24 S.
33);
57. Richtlinie 2005/7/EG der Kommission vom 27. Januar 2005 zur Aenderung der
Richtlinie 2002/70/EG der Kommission zur Festlegung von Anforderungen an die
Bestimmung der Gehalte an Dioxinen und dioxinaehnlichen PCB in Futtermitteln (ABl.
EU Nr. L 27 S. 41);
58. Richtlinie 2005/8/EG der Kommission vom 27. Januar 2005 zur Aenderung von Anhang
I der Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates ueber
unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 27 S. 44);
59. Richtlinie 2005/37/EG der Kommission vom 3. Juli 2005 zur Aenderung der Richtlinien
86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Hoechstgehalte an Rueckstaenden
bestimmter Schaedlingsbekaempfungsmittel in und auf Getreide und bestimmten
Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EU Nr. L
141 S. 10);
60. Richtlinie 2005/46/EG der Kommission vom 8. Juli 2005 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Hoechstgehalte an Rueckstaenden fuer Amitraz (ABl. EU Nr. L 177 S. 35);
-5-
61. Richtlinie 2005/48/EG der Kommission vom 23. August 2005 zur Aenderung
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG hinsichtlich der
Rueckstandshoechstwerte fuer bestimmte Schaedlingsbekaempfungsmittel auf und in
Getreide und bestimmten Erzeugnissen tierischen und pflanzlichen Ursprungs (ABl.
EU Nr. L 219 S. 29);
62. Richtlinie 2005/70/EG der Kommission vom 20. Oktober 2005 zur Aenderung der
Richtlinien 70/895/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der
Rueckstandshoechstwerte fuer bestimmte Schaedlingsbekaempfungsmittel in und auf
Getreide sowie in bestimmten Erzeugnissen tierischen und pflanzlichen Ursprungs
(ABl. EU Nr. L 276 S. 35);
63. Richtlinie 2005/74/EG der Kommission vom 25. Oktober 2005 zur Aenderung der
Richtlinie 90/642/EWG des Rates hinsichtlich der Rueckstandshoechstwerte fuer
Ethofumesat, Lambda-Cyhalothrin, Methomyl, Pymetrozin und Thiabendazol (ABl. EU
Nr. L 282 S. 9);
64. Richtlinie 2005/76/EG der Kommission vom 6. November 2005 zur Aenderung
der Richtlinie 86/362/EWG des Rates bezueglich der dort festgesetzten
Rueckstandshoechstgehalte fuer Kresoximmethyl, Cyromazin, Bifenthrin, Metalaxyl und
Azoxystrobin (ABl. EU Nr. L 293 S. 14);
65. Richtlinie 2005/86/EG der Kommission vom 5. Dezember 2005 zur Aenderung von Anhang
I der Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates ueber
unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung hinsichtlich Camphechlor (ABl. EU Nr. L
318 S. 16);
66. Richtlinie 2005/87/EG der Kommission vom 5. Dezember 2005 zur Aenderung von Anhang
I der Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates ueber
unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung in Bezug auf Blei, Fluor und Cadmium
(ABl. EU Nr. L 318 S. 19);
67. Richtlinie 2006/4/EG der Kommission vom 26. Januar 2006 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 86/362/EWG und 90/642/EWG des Rates bezueglich der
Rueckstandshoechstgehalte fuer Carbofuran (ABl. EU Nr. L 23 S. 69);
68. Richtlinie 2006/9/EG der Kommission vom 23. Januar 2006 zur Aenderung
der Richtlinie 90/642/EWG des Rates bezueglich der dort festgesetzten
Rueckstandshoechstgehalte fuer Diquat (ABl. EU Nr. L 22 S. 24);
69. Richtlinie 2006/13/EG der Kommission vom 3. Februar 2006 zur Aenderung der Anhaenge
I und II der Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates ueber
unerwuenschte Stoffe in Futtermitteln in Bezug auf Dioxine und dioxinaehnliche PCB
(ABl. EU Nr. L 32 S. 44);
70. Richtlinie 2006/30/EG der Kommission vom 13. Maerz 2006 zur Aenderung der
Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezueglich der
Rueckstandshoechstgehalte fuer die Benomylgruppe (ABl. EU Nr. L 75 S. 7);
71. Richtlinie 2006/53/EG der Kommission vom 7. Juni 2006 zur Aenderung der Richtlinie
90/642/EWG des Rates bezueglich der dort festgesetzten Rueckstandshoechstgehalte
fuer Fenbutatinoxid, Fenhexamid, Cyazofamid, Linuron, Triadimefon/Triadimenol,
Pymetrozin und Pyraclostrobin (ABl. EU Nr. L 154 S. 11);
72. Richtlinie 2006/59/EG der Kommission vom 28. Juni 2006 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates
bezueglich der Rueckstandshoechstgehalte fuer Carbaryl, Deltamethrin, Endosulfan,
Fenithrothion, Methidathion und Oxamyl (ABl. EU Nr. L 175 S. 61);
73. Richtlinie 2006/60/EG der Kommission vom 7. Juli 2006 zur Aenderung der Richtlinie
90/642/EWG des Rates bezueglich der dort festgesetzten Rueckstandshoechstgehalte fuer
Trifloxystrobin, Thiabendazol, Abamectin, Benomyl, Carbendazim, Thiophanatmethyl,
Myclobutanyl, Glyphosat, Trimethylsulfon, Fenpropimorph und Chlormequat (ABl. EU
Nr. L 206 S. 1);
74. Richtlinie 2006/61/EG der Kommission vom 7. Juli 2006 zur Aenderung der Anhaenge
der Richtlinien 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des Rates bezueglich
der Rueckstandshoechstgehalte fuer Atrazin, Azinphosethyl, Cyfluthrin, Ethephon,
Fenthion, Methamidophos, Methomyl, Paraquat und Triazophos (ABl. EU Nr. L 206 S.
12);
-6-
75. Richtlinie 2006/62/EG der Kommission vom 12. Juli 2006 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/ EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG des
Rates bezueglich der Rueckstandshoechstgehalte fuer Desmedipham, Phenmedipham und
Chlorfenvinphos (ABl. EU Nr. L 206 S. 27).
Fussnote
Textnachweis ab: 15.4.1981 Zur Anwendung im Beitrittsgebiet vgl. fuer die Zeit vom 3.10.19
31.12.1990 V v. 28.9.1990 I 2117 (EGRUeblV) u. fuer die Zeit ab 1.1.1991
V v. 18.12.1990 I 2915 (EGRechtUeblV) Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EWGRL 524/70 (CELEX Nr: 370L0524)
EWGRL 373/79 (CELEX Nr: 379L0373)
EWGRL 511/80 (CELEX Nr: 380L0511)
EWGRL 471/82 (CELEX Nr: 382L0471)
EWGRL 475/82 (CELEX Nr: 382L0475)
EWGRL 228/83 (CELEX Nr: 383L0228)
EWGRL 174/86 (CELEX Nr: 386L0174)
EWGRL 153/87 (CELEX Nr: 387L0153)
EWGRL 357/91 (CELEX Nr: 391L0357)
EWGRL 74/93 (CELEX Nr: 393L0074)
EGRL 113/93 (CELEX Nr: 393L0113)
EWGRL 39/94 (CELEX Nr: 394L0039)
EGRL 10/95 (CELEX Nr: 395L0010)
EGRL 53/95 (CELEX Nr: 395L0053)
EGRL 69/95 (CELEX Nr: 395L0069)
EGRL 25/96 (CELEX Nr: 396L0025)
EGRL 51/98 (CELEX Nr: 398L0051)
EGRL 68/98 (CELEX Nr: 398L0068)
EGRL 29/99 (CELEX Nr: 399L0029)
EGEntsch 516/91 (CELEX Nr: 391D0516) vgl. Bek. v. 24.5.2007 I 770
iVm Bek. v. 7.3.2005 I 522 u.
Bek. v. 23.11.2000 I 1605
Umsetzung der
EWGRL 642/90 (CELEX Nr: 390L0642)
EWGRL 58/93 (CELEX Nr: 393L0058)
EGRL 30/94 (CELEX Nr: 394L0030)
EGRL 38/95 (CELEX Nr: 395L0038)
EGRL 53/95 (CELEX Nr: 395L0053)
EGRL 61/95 (CELEX Nr: 395L0061)
EGRL 32/96 (CELEX Nr: 396L0032)
EGRL 41/97 (CELEX Nr: 397L0041)
EGRL 71/97 (CELEX Nr: 397L0071)
EGRL 82/98 (CELEX Nr: 398L0082)
EGRL 71/99 (CELEX Nr: 399L0071)
EGRL 16/2000 (CELEX Nr: 300L0016)
EGRL 24/2000 (CELEX Nr: 300L0024)
EGRL 42/2000 (CELEX Nr: 300L0042)
EGRL 48/2000 (CELEX Nr: 300L0048)
EGRL 57/2000 (CELEX Nr: 300L0057)
EGRL 58/2000 (CELEX Nr: 300L0058)
EGRL 81/2000 (CELEX Nr: 300L0081)
EGRL 82/2000 (CELEX Nr: 300L0082)
EGRL 35/2001 (CELEX Nr: 301L0035)
EGRL 39/2001 (CELEX Nr: 301L0039)
EGRL 48/2001 (CELEX Nr: 301L0048)
EGRL 57/2001 (CELEX Nr: 301L0057)
EGRL 102/2001 (CELEX Nr: 301L0102)
EGRL 1/2002 (CELEX Nr: 302L0001)
EGRL 2/2002 (CELEX Nr: 302L0002)
EGRL 5/2002 (CELEX Nr: 302L0005)
-7-
EGRL 23/2002 (CELEX Nr: 302L0023)
EGRL 32/2002 (CELEX Nr: 302L0032)
EGRL 42/2002 (CELEX Nr: 302L0042)
EGRL 63/2002 (CELEX Nr: 302L0063)
EGRL 66/2002 (CELEX Nr: 302L0066)
EGRL 70/2002 (CELEX Nr: 302L0070)
EGRL 71/2002 (CELEX Nr: 302L0071)
EGRL 76/2002 (CELEX Nr: 302L0076)
EGRL 79/2002 (CELEX Nr: 302L0079)
EGRL 97/2002 (CELEX Nr: 302L0097)
EGRL 100/2002 (CELEX Nr: 302L0100)
EGRL 7/2003 (CELEX Nr: 303L0007)
EGRL 57/2003 (CELEX Nr: 303L0057)
EGRL 60/2003 (CELEX Nr: 303L0060)
EGRL 62/2003 (CELEX Nr: 303L0062)
EGRL 69/2003 (CELEX Nr: 303L0069)
EGRL 100/2003 (CELEX Nr: 303L0100)
EGRL 104/2003 (CELEX Nr: 303L0104)
EGRL 113/2003 (CELEX Nr: 303L0113)
EGRL 118/2003 (CELEX Nr: 303L0118)
EGRL 126/2003 (CELEX Nr: 303L0126)
EGRL 2/2004 (CELEX Nr: 304L0002)
EGRL 59/2004 (CELEX Nr: 304L0059)
EGRL 61/2004 (CELEX Nr: 304L0061)
EGEntsch 217/2004 (CELEX Nr: 394D0217) vgl. Bek. v. 24.5.2007 I 770
iVm Bek. v. 7.3.2005 I 522
Umsetzung der
EWGRL 642/90 (CELEX Nr: 390L0642)
EWGRL 58/93 (CELEX Nr: 393L0058)
EGRL 30/94 (CELEX Nr: 394L0030)
EGRL 38/95 (CELEX Nr: 395L0038)
EGRL 53/95 (CELEX Nr: 395L0053)
EGRL 61/95 (CELEX Nr: 395L0061)
EGRL 32/96 (CELEX Nr: 396L0032)
EGRL 41/97 (CELEX Nr: 397L0041)
EGRL 71/97 (CELEX Nr: 397L0071)
EGRL 82/98 (CELEX Nr: 398L0082)
EGRL 71/99 (CELEX Nr: 399L0071)
EGRL 16/2000 (CELEX Nr: 300L0016)
EGRL 24/2000 (CELEX Nr: 300L0024)
EGRL 42/2000 (CELEX Nr: 300L0042)
EGRL 48/2000 (CELEX Nr: 300L0048)
EGRL 57/2000 (CELEX Nr: 300L0057)
EGRL 58/2000 (CELEX Nr: 300L0058)
EGRL 81/2000 (CELEX Nr: 300L0081)
EGRL 82/2000 (CELEX Nr: 300L0082)
EGRL 35/2001 (CELEX Nr: 301L0035)
EGRL 39/2001 (CELEX Nr: 301L0039)
EGRL 48/2001 (CELEX Nr: 301L0048)
EGRL 57/2001 (CELEX Nr: 301L0057)
EGRL 102/2001 (CELEX Nr: 301L0102)
EGRL 1/2002 (CELEX Nr: 302L0001)
EGRL 2/2002 (CELEX Nr: 302L0002)
EGRL 5/2002 (CELEX Nr: 302L0005)
EGRL 23/2002 (CELEX Nr: 302L0023)
EGRL 32/2002 (CELEX Nr: 302L0032)
EGRL 42/2002 (CELEX Nr: 302L0042)
EGRL 63/2002 (CELEX Nr: 302L0063)
EGRL 66/2002 (CELEX Nr: 302L0066)
EGRL 70/2002 (CELEX Nr: 302L0070)
EGRL 71/2002 (CELEX Nr: 302L0071)
EGRL 76/2002 (CELEX Nr: 302L0076)
-8-
EGRL 79/2002 (CELEX Nr: 302L0079)
EGRL 97/2002 (CELEX Nr: 302L0097)
EGRL 100/2002 (CELEX Nr: 302L0100)
EGRL 7/2003 (CELEX Nr: 303L0007)
EGRL 57/2003 (CELEX Nr: 303L0057)
EGRL 60/2003 (CELEX Nr: 303L0060)
EGRL 62/2003 (CELEX Nr: 303L0062)
EGRL 69/2003 (CELEX Nr: 303L0069)
EGRL 100/2003 (CELEX Nr: 303L0100)
EGRL 104/2003 (CELEX Nr: 303L0104)
EGRL 113/2003 (CELEX Nr: 303L0113)
EGRL 118/2003 (CELEX Nr: 303L0118)
EGRL 126/2003 (CELEX Nr: 303L0126)
EGRL 2/2004 (CELEX Nr: 304L0002)
EGRL 59/2004 (CELEX Nr: 304L0059)
EGRL 61/2004 (CELEX Nr: 304L0061)
EGRL 217/2004 (CELEX Nr: 304L0217)
EGRL 95/2004 (CELEX Nr: 304L0095)
EGRL 115/2004 (CELEX Nr: 304L0115)
EGRL 116/2004 (CELEX Nr: 304L0116)
EGRL 6/2005 (CELEX Nr: 305L0006)
EGRL 7/2005 (CELEX Nr: 305L0007)
EGRL 8/2005 (CELEX Nr: 305L0008)
EGRL 6/2005 (CELEX Nr: 305L0006)
EGRL 37/2005 (CELEX Nr: 305L0037)
EGRL 46/2005 (CELEX Nr: 305L0046)
EGRL 48/2005 (CELEX Nr: 305L0048)
EGRL 70/2005 (CELEX Nr: 305L0070)
EGRL 74/2005 (CELEX Nr: 305L0074)
EGRL 76/2005 (CELEX Nr: 305L0076)
EGRL 86/2005 (CELEX Nr: 305L0086)
EGRL 87/2005 (CELEX Nr: 305L0087)
EGRL 4/2006 (CELEX Nr: 306L0004)
EGRL 9/2006 (CELEX Nr: 306L0009)
EGRL 13/2006 (CELEX Nr: 306L0013)
EGRL 30/2006 (CELEX Nr: 306L0030)
EGRL 53/2006 (CELEX Nr: 306L0053)
EGRL 59/2006 (CELEX Nr: 306L0059)
EGRL 60/2006 (CELEX Nr: 306L0060)
EGRL 61/2006 (CELEX Nr: 306L0061)
EGRL 62/2006 (CELEX Nr: 306L0062) vgl. Bek. v. 24.5.2007 I 770
Umsetzung der
EGRL 7/2007 (CELEX Nr: 307L0007)
EGRL 8/2007 (CELEX Nr: 307L0008)
EGRL 9/2007 (CELEX Nr: 307L0009)
EGRL 11/2007 (CELEX Nr: 307L0011)
EGRL 12/2007 (CELEX Nr: 307L0012) vgl. V v. 21.8.2007 I 2122
Umsetzung der
EGRL 27/2007 (CELEX Nr: 307L0027)
EGRL 28/2007 (CELEX Nr: 307L0028)
EGRL 39/2007 (CELEX Nr: 307L0039)
EGRL 56/2007 (CELEX Nr: 307L0056) vgl. V v. 13.11.2007 I 2574
Umsetzung der Berichtigung der
EGRL 27/2007 (CELEX Nr: 307L0027) vgl. V v. 19.1.2008 I 35
Umsetzung der
EGRL 73/2007 (CELEX Nr: 307L0073) vgl. V v. 19.1.2008 I 35
Umsetzung der
EGRL 55/2007 (CELEX Nr: 307L0055)
EGRL 57/2007 (CELEX Nr: 307L0057)
EGRL 62/2007 (CELEX Nr: 307L0062) vgl. V v. 28.2.2008 I 274
Umsetzung der
EGRL 73/2007 (CELEX Nr: 307L0073)
-9-
EGRL 4/2008 (CELEX Nr: 308L0004) vgl. V v. 30.5.2008 I 964
Umsetzung der
EGRL 76/2008 (CELEX Nr: 308L0076)
EGRL 82/2008 (CELEX Nr: 308L0082) vgl. V v. 15.12.2008 I 2483
Umsetzung der
EGRL 32/2002 (CELEX Nr: 302L0032) vgl. V v. 10.6.2009 I 1264
Erster Abschnitt
Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Begriffsbestimmungen
(1) Im Sinne dieser Verordnung sind
1. Alleinfuttermittel: Mischfuttermittel, die dazu bestimmt sind, allein den
Nahrungsbedarf der Tiere zu decken;
2. Ergaenzungsfuttermittel: Mischfuttermittel, die einen gegenueber einem
Alleinfuttermittel fuer die jeweilige Tierkategorie hoeheren Gehalt an bestimmten
Stoffen, insbesondere Inhalts- oder Zusatzstoffen, aufweisen und die auf Grund
ihrer Zusammensetzung dazu bestimmt sind, in Ergaenzung anderer Futtermittel den
Nahrungsbedarf der Tiere zu decken;
3. Melassefuttermittel: Ergaenzungsfuttermittel, die unter Verwendung von Melasse
hergestellt sind und mindestens 14 vom Hundert Gesamtzucker, berechnet als
Saccharose, enthalten;
4. Mineralfuttermittel: Ergaenzungsfuttermittel, die ueberwiegend aus mineralischen
Einzelfuttermitteln zusammengesetzt sind und mindestens 40 vom Hundert Rohasche
enthalten;
5. Milchaustauschfuttermittel: Mischfuttermittel, die dazu bestimmt sind, unveraendert
oder mit Fluessigkeit zubereitet an Mastkaelber oder, in Ergaenzung oder als Ersatz
der postkolostralen Muttermilch, an andere Jungtiere verfuettert zu werden;
6. Tagesration: Gesamtmenge der Futtermittel, die ein Tier einer bestimmten Art,
Altersklasse und Leistung taeglich im Durchschnitt benoetigt, um seinen gesamten
Naehrstoffbedarf zu decken, bezogen auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 12 vom
Hundert;
7. Inhaltsstoffe: Stoffe – ausser Futtermittel-Zusatzstoffen, Mittelrueckstaenden und
unerwuenschten Stoffen –, die in einem Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel
enthalten sind und seinen Futterwert beeinflussen, es sei denn, dass diese
Beeinflussung nur unerheblich ist;
8. Mindesthaltbarkeitsdatum: das Datum, bis zu dem das Mischfuttermittel unter
angemessenen Aufbewahrungsverhaeltnissen die seine Qualitaet bestimmenden
Eigenschaften behaelt;
9. Heimtiere: Tiere von Arten, die ueblicherweise von Menschen gehalten, aber nicht
verzehrt werden, ausgenommen Tiere, die der Pelzgewinnung dienen;
10. EG-Zulassungsverordnung: Verordnung der Europaeischen Gemeinschaft nach
a) Artikel 3, 9g Abs. 5, Artikel 9h Abs. 3 oder Artikel 9i Abs. 3 der Richtlinie
70/524/EWG unter Beruecksichtigung einer Aenderung nach Artikel 11 der Richtlinie
70/524/EWG,
b) Artikel 3 Abs. 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europaeischen
Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 ueber Zusatzstoffe zur
Verwendung in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 268 S. 29, 2004 Nr. L 192 S.
34), die durch die Verordnung (EG) Nr. 378/2005 der Kommission vom 4. Maerz 2005
(ABl. EU Nr. L 59 S. 8) geaendert worden ist.
(2) Werden Einzelfuttermitteln andere Einzelfuttermittel
1. zur Verbesserung der Pressfaehigkeit bis zu drei vom Hundert des Gesamtgewichts oder
- 10 -
2. zur Denaturierung nach geltenden Rechtsvorschriften
zugesetzt, so gelten sie weiterhin als Einzelfuttermittel.
§ 2 Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln
(1) Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel duerfen nur in den Verkehr gebracht
werden, wenn die nach dieser Verordnung vorgeschriebenen Angaben bei
1. Einzelfuttermitteln nach Anlage 1 oder Mischfuttermitteln, die in verschlossenen
Packungen oder verschlossenen Behaeltnissen in den Verkehr gebracht werden, an
gut sichtbarer Stelle der aeusseren Umhuellung, und zwar auf der Verpackung oder dem
Behaeltnis selbst oder auf einem mit der Packung oder dem Behaeltnis fest verbundenen
Aufkleber oder Anhaenger,
2. Einzelfuttermitteln nach Anlage 1 oder Mischfuttermitteln, die lose oder in
unverschlossenen Packungen oder unverschlossenen Behaeltnissen in den Verkehr
gebracht werden, auf der Rechnung, dem Lieferschein oder einem sonstigen
Warenbegleitpapier,
3. nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln an gut sichtbarer Stelle der
aeusseren Umhuellung, und zwar auf der Verpackung oder dem Behaeltnis selbst oder auf
einem mit der Packung oder dem Behaeltnis fest verbundenen Aufkleber oder Anhaenger
oder auf der Rechnung, dem Lieferschein oder einem sonstigen Warenbegleitpapier,
oder
4. Mischfuttermitteln, die lose in kleinen Mengen von nicht mehr als 50 Kilogramm aus
verschlossen gewesenen Packungen oder Behaeltnissen an Tierhalter abgegeben werden,
auf einem bei der Ware befindlichen Schild
gemacht werden. Abweichend von Satz 1 Nr. 3 koennen die Angaben bei den dort genannten
Einzelfuttermitteln, die in kleinen Mengen von nicht mehr als 10 Kilogramm an
Tierhalter abgegeben werden, auf einem bei der Ware befindlichen Schild gemacht werden.
(2) Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel duerfen nur in den Verkehr gebracht
werden, wenn ihre Kennzeichnung in deutscher Sprache abgefasst, deutlich lesbar und
haltbar ist, sonstige Aufschriften von ihr deutlich getrennt sind und diese ihr nicht
entgegenstehen.
Zweiter Abschnitt
Einzelfuttermittel
§ 3 Zulassung von Einzelfuttermitteln
Einzelfuttermittel, die in Anlage 1 Spalte 1 aufgefuehrt sind und der Beschreibung in
Spalte 2 entsprechen, sind zugelassen.
§ 4 Anforderungen an Einzelfuttermittel
(1) Bei Einzelfuttermitteln pflanzlichen Ursprungs muss die botanische Reinheit
mindestens 95 vom Hundert, bezogen auf die Originalsubstanz, betragen. Ist fuer nicht
zulassungsbeduerftige Einzelfuttermittel nach Anlage 1a Teil B Spalte 3 ein anderer Wert
festgesetzt, so gilt statt dessen dieser Wert. Als botanische Verunreinigungen gelten:
1. naturbedingte, unschaedliche Verunreinigungen wie Stroh, Spreuteilchen, fremde
Kultursamen oder Unkrautsamen,
2. im Fall von Oelsaaten oder Oelfruechten unschaedliche Rueckstaende anderer Oelsaaten oder
Oelfruechte, die aus einem vorangegangenen Verarbeitungsverfahren stammen, sofern der
Anteil dieser Verunreinigungen 0,5 vom Hundert, bezogen auf die Originalsubstanz,
nicht uebersteigt.
(2) Einzelfuttermittel muessen, soweit nach dem Stand der Technik moeglich, frei sein von
chemischen Verunreinigungen, die infolge der Verwendung von Verarbeitungshilfsstoffen
im Sinne des Artikels 2 Abs. 2 Buchstabe h der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 im
- 11 -
Herstellungsprozess in die Erzeugnisse gelangen koennen, es sei denn, nach Anlage 1a
Teil B Spalte 3 ist ein Hoechstgehalt festgesetzt.
(3) Einzelfuttermittel, die nach Anlage 1a Teil B Spalte 2 bezeichnet werden, muessen
die jeweiligen Anforderungen nach Spalte 3 an den Gehalt an salzsaeureunloeslicher Asche,
Rohfaser, Rohprotein oder Gesamtphosphor oder an die Ureaseaktivitaet erfuellen.
§ 5 Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln
(1) Einzelfuttermittel duerfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn angegeben sind:
1. das Wort "Einzelfuttermittel",
2. die Bezeichnung nach Massgabe der Absaetze 2 bis 4,
3. bei den in Anlage 1a Teil B Spalte 2 aufgefuehrten Einzelfuttermitteln die Gehalte
an den Inhaltsstoffen nach Spalte 4 und bei den in Anlage 1 Spalte 1 aufgefuehrten
Einzelfuttermitteln die Gehalte an den Inhaltsstoffen nach Spalte 3, jeweils
bezogen auf die Originalsubstanz, sowie die nach Anlage 1 Spalte 4 vorgesehenen
sonstigen Angaben,
4. bei nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln, die nicht in Anlage 1a Teil
B aufgefuehrt sind und die einer Gruppe nach Anlage 1a Teil C Spalte 2 zugehoeren,
die Gehalte an den Inhaltsstoffen nach Anlage 1a Teil C Spalte 3, bezogen auf die
Originalsubstanz,
5. vorbehaltlich der Bestimmungen nach den Nummern 3 und 4 bei nicht
zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln der Gehalt an Wasser, wenn er 14 vom
Hundert, bezogen auf die Originalsubstanz, ueberschreitet,
6. vorbehaltlich der Bestimmungen nach den Nummern 3 und 4 der Gehalt an
salzsaeureunloeslicher Asche, wenn er 2,2 vom Hundert, bezogen auf die
Trockensubstanz, ueberschreitet,
7. die Nettomasse, bei fluessigen Einzelfuttermitteln das Nettovolumen oder die
Nettomasse,
8. bei Einzelfuttermitteln, die aus Material der Kategorie 3 im Sinne des Artikels
6 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 des Europaeischen Parlaments und des
Rates vom 3. Oktober 2002 mit Hygienevorschriften fuer nicht fuer den menschlichen
Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (ABl. EG Nr. L 273 S. 1), die zuletzt
durch die Verordnung (EG) Nr. 208/2006 der Kommission vom 7. Februar 2006 (ABl. EU
Nr. L 36 S. 25) geaendert worden ist, hergestellt worden sind, Name und Anschrift
des Herstellerbetriebes, die nach Artikel 26 Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr.
1774/2002 erteilte amtliche Registernummer sowie die Referenznummer der Partie
oder eine dieser vergleichbaren Angabe, die die Feststellung des Ursprungs des
Einzelfuttermittels gewaehrleistet,
9. bei anderen als unter Nummer 8 genannten Einzelfuttermitteln der Name und die
Anschrift des fuer das Inverkehrbringen innerhalb der Europaeischen Gemeinschaft
Verantwortlichen.
(2) Bei den in Anlage 1a Teil B aufgefuehrten Einzelfuttermitteln ist die Bezeichnung
nach Spalte 2 zu verwenden, wenn das Einzelfuttermittel der in Spalte 3 festgelegten
Beschreibung entspricht.
(3) Bei den in Anlage 1 aufgefuehrten Einzelfuttermitteln ist die Bezeichnung nach
Spalte 1 zu verwenden.
(4) Bei nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln, die nicht nach Absatz 2 zu
bezeichnen sind, ist eine Bezeichnung zu verwenden, die sich von den in der Anlage
1a Teil B Spalte 2 aufgefuehrten Bezeichnungen unterscheidet und die der Natur des
Einzelfuttermittels entspricht. Enthaelt diese Bezeichnung einen in Anlage 1a Teil
A Abschnitt III Spalte 4 genannten Begriff, so muss das bei der Herstellung des
betreffenden Einzelfuttermittels verwendete Verfahren der Beschreibung nach Anlage 1a
Teil A Abschnitt III Spalte 3 entsprechen.
- 12 -
(5) Die in Spalte 1 der folgenden Tabelle aufgefuehrten Einzelfuttermittel duerfen nur in
den Verkehr gebracht werden, wenn sie zusaetzlich zu den Angaben nach Absatz 1 mit den
Angaben nach Spalte 2 gekennzeichnet sind:
-------------------------------------------------------------------------------
Einzelfuttermittel anzugeben
-------------------------------------------------------------------------------
1 2
-------------------------------------------------------------------------------
1. Einzelfuttermittel nach § 1 Abs. 2 a) Art des zur Verbesserung der
Pressfaehigkeit zugesetzten
Einzelfuttermittels
b) Art und Gehalt des zur
Denaturierung zugesetzten
Einzelfuttermittels
2. Einzelfuttermittel, die aus "Dieses Einzelfuttermittel besteht
proteinhaltigen Erzeugnissen bestehen, aus proteinhaltigen Erzeugnissen
die aus Saeugetiergewebe gewonnen aus Saeugetiergewebe, die nicht an
worden sind, mit Ausnahme von Wiederkaeuer verfuettert werden
duerfen."
a) Milch und Milcherzeugnissen,
b) Gelatine,
c) hydrolisierte Proteine, die die
Anforderungen des Teils A Kapitel VIII
des Anhangs der Richtlinie 96/25/EG
des Rates vom 29. April 1996 ueber den
Verkehr mit Futtermittel-Ausgangs-
erzeugnissen, zur Aenderung der
Richtlinien 70/524/EWG, 74/63/EWG,
82/471/EWG und 93/74/EWG sowie zur
Aufhebung der Richtlinie 77/101/EWG
(ABl. EG Nr. L 125 S. 35) in der
Fassung des Artikels 2 der
Richtlinie 1999/61/EG der Kommission
vom 18. Juni 1999 zur Aenderung der
Anhaenge der Richtlinien 79/373/EWG
und 96/25/EG des Rates (ABl. EG
Nr. L 162 S. 67) erfuellen,
d) Dicalciumphosphat aus entfetteten
Knochen sowie
e) Trockenplasma und andere Bluterzeugnisse
-------------------------------------------------------------------------------
(6) Wird eine in den Verkehr gebrachte Partie eines Einzelfuttermittels in mehrere
neue Partien aufgeteilt, duerfen die neuen Partien nur in den Verkehr gebracht werden,
wenn sie zusaetzlich zu den Angaben nach den Absaetzen 1 und 5 mit einem Hinweis
auf die vorherige Partie, den vorherigen Handelsbetrieb oder den Herstellerbetrieb
gekennzeichnet sind.
(7) Einzelfuttermittel, die mit Angaben versehen sind, die ueber die nach den Absaetzen
1, 5 und 6 vorgeschriebenen Angaben hinausgehen, duerfen nur in den Verkehr gebracht
werden, wenn sich die Angaben auf nachpruefbare objektive oder messbare Faktoren
beziehen und deutlich getrennt von den Angaben nach den Absaetzen 1, 5 und 6 sind.
§ 6 Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln in besonderen Faellen
(1) Abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 3 bis 6 sind die dort vorgeschriebenen Angaben bei
nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln nicht erforderlich, wenn
1. der Kaeufer bei Abschluss des Kaufvertrages auf diese Angaben schriftlich verzichtet
hat oder
2. frische oder haltbar gemachte Einzelfuttermittel, die fuer Heimtiere bestimmt
sind und die allenfalls einer einfachen mechanischen Bearbeitung unterzogen
worden sind in kleinen Mengen von nicht mehr als 10 Kilogramm von einem im
- 13 -
Inland ansaessigen Hersteller- oder Handelsbetrieb unmittelbar an einen im Inland
ansaessigen Tierhalter abgegeben werden.
(2) Abweichend von § 5 Abs. 1 und 5 Nr. 1 sind die dort vorgeschriebenen Angaben
bei nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln nicht erforderlich, wenn sie
als frische oder haltbar gemachte Einzelfuttermittel, die allenfalls einer einfachen
mechanischen Bearbeitung unterzogen worden sind und ausser Konservierungsstoffen
keine anderen Futtermittel-Zusatzstoffe enthalten, von einem im Inland ansaessigen
Erzeugerbetrieb an einen im Inland ansaessigen Tierhalter abgegeben werden.
(3) Abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 3 bis 7 und Abs. 5 Nr. 1 sind die dort
vorgeschriebenen Angaben bei nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln nicht
erforderlich, wenn es sich bei dem Einzelfuttermittel um ein bei einem gewerbsmaessigen
Verarbeitungsprozess anfallendes Nebenerzeugnis handelt, das bezogen auf die
Originalsubstanz mehr als 50 vom Hundert Wasser enthaelt.
(4) Bei nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln mit einem Gehalt an Wasser bis
zu 50 vom Hundert ist der Gehalt an Wasser ausser in den Faellen des § 5 Abs. 1 Nr. 3
und 5 auch dann anzugeben, wenn der Kaeufer diese Angabe bei Abschluss des Kaufvertrages
verlangt.
§ 7 Toleranzen fuer die Angabe ueber Gehalte an Inhaltsstoffen in
Einzelfuttermitteln
Angaben ueber Gehalte an Inhaltsstoffen in Einzelfuttermitteln gelten noch als richtig,
wenn die festgestellten Gehalte von den angegebenen um nicht mehr als die in folgender
Tabelle festgesetzten Werte abweichen. Die Werte schliessen die verfahrensbedingten
Fehlerbereiche bei der Probenahme und der Analyse ein. In Spalte 3 der Tabelle bedeuten
"a": absolute Abweichung in vom Hundert des angegebenen Gehalts,
"r": relative Abweichung in vom Hundert des angegebenen Gehalts.
-------------------------------------------------------------------------
zulaessige Abweichung
Inhaltsstoff angegebener Gehalt unterschreitend ueberschreitend
v.H. v.H. v.H.
-------------------------------------------------------------------------
1 2 3
a b
-------------------------------------------------------------------------
Rohprotein unter 10 1 a
10 bis 20 10 r
ueber 20 2 a
Gesamtzucker, unter 5 0,5 a
reduzierende 5 bis 20 10 r
Zucker, ueber 20 2 a
Saccharose,
Laktose und
Glukose
(Dextrose)
Staerke und unter 10 1 a
Inulin 10 bis 30 10 r
ueber 30 3 a
Rohfett unter 5 0,6 a
5 bis 15 12 r
ueber 15 1,8 a
Rohfaser unter 6 0,9 a
6 bis 14 15 r
ueber 14 2,1 a
- 14 -
Rohasche unter 5 0,5 a
5 bis 10 10 r
ueber 10 1 a
Wasser unter 5 0,5 a
5 bis 10 10 r
ueber 10 1 a
Calcium, unter 2 0,2 a
Phosphor, 2 bis 15 10 r
Magnesium ueber 15 1,5 a
Calciumcarbonat, unter 2 0,2 a
Natrium 2 bis 15 10 r
ueber 15 1,5 a
Chloride, unter 3 0,3 a
berechnet als ab 3 10 r
Natriumchlorid,
salzsaeure-
unloesliche
Asche
Carotin,
Vitamin A,
Xanthophyll 30 r
Lysin,
Methionin 20 r
fluechtige
Stickstoffbasen 20 r
petrolaether-
unloesliche unter 2 0,2 a
Verunreinigungen 2 bis 15 10 r
ueber 15 1,5 a
Saeurezahl unter 2 Einheiten 0,2 Einheiten
2 bis 15 Einheiten 10 r
ueber 15 Einheiten 1,5 Einheiten
-------------------------------------------------------------------------
Dritter Abschnitt
Mischfuttermittel
§ 8 Anforderungen an Mischfuttermittel
(1) In Mischfuttermitteln - ausgenommen Mischfuttermittel aus ganzen Samen, Koernern
oder Fruechten - darf der Gehalt an Feuchtigkeit, bezogen auf die Originalsubstanz,
hoechstens betragen:
1. bei Milchaustauschfuttermitteln sowie anderen
Mischfuttermitteln, die mehr als
40 vom Hundert Milcherzeugnisse enthalten, 7 vom Hundert,
2. bei Mineralfuttermitteln mit organischen
Bestandteilen 10 vom Hundert,
3. bei Mineralfuttermitteln ohne organische
Bestandteile 5 vom Hundert,
4. bei sonstigen Mischfuttermitteln 14 vom Hundert.
Dies gilt nicht, wenn der Gehalt an Feuchtigkeit angegeben ist.
- 15 -
(2) In Mischfuttermitteln - ausgenommen Mischfuttermittel aus ganzen Samen, Koernern
oder Fruechten - darf der Gehalt an salzsaeureunloeslicher Asche, bezogen auf die
Trockensubstanz, hoechstens betragen:
1. bei Mischfuttermitteln, die ueberwiegend aus
Nebenerzeugnissen der Reisverarbeitung bestehen, 3,3 vom Hundert,
2. bei sonstigen Mischfuttermitteln 2,2 vom Hundert.
Dies gilt nicht fuer
1. Mischfuttermittel mit Bindemitteln mineralischen Ursprungs,
2. Mineralfuttermittel,
3. Mischfuttermittel, die ueberwiegend aus Schnitzelerzeugnissen von Zuckerrueben
bestehen, sowie
4. Mischfuttermittel fuer Nutzfische, die mehr als 15 vom Hundert Fischmehl enthalten,
wenn der Gehalt an salzsaeureunloeslicher Asche angegeben ist.
(3) Milchaustausch-Alleinfuttermittel fuer Kaelber bis zu einem Gewicht von 70 Kilogramm
muessen mindestens 30 Milligramm Eisen je Kilogramm, bezogen auf Alleinfuttermittel mit
88 vom Hundert Trockensubstanz, enthalten.
§ 9 Zusammensetzung von Mischfuttermitteln
(1) Mischfuttermittel duerfen Einzelfuttermittel der Gruppen "Proteinerzeugnisse aus
Mikroorganismen" und "Nichtproteinhaltige Stickstoffverbindungen (NPN-Verbindungen)"
nur enthalten, wenn diese in Anlage 1 aufgefuehrt sind.
(2) Mischfuttermittel duerfen Einzelfuttermittel, die nach § 5 Abs. 5 Nr. 2 zu
kennzeichnen sind, nur enthalten, wenn sie fuer andere Tiere als Wiederkaeuer bestimmt
sind.
§ 9a Verwendungszwecke fuer Diaetfuttermittel
Fuer Diaetfuttermittel werden die in Anlage 2a Spalte 1 aufgefuehrten besonderen
Ernaehrungszwecke festgesetzt.
§ 10 Verpackung von Mischfuttermitteln
(1) Mischfuttermittel duerfen nur in verschlossenen Packungen oder in verschlossenen
Behaeltnissen in den Verkehr gebracht werden, wobei die Sicherung des Verschlusses oder
der Einfuelloeffnung so beschaffen sein muss, dass sie beim Oeffnen der Packung oder des
Behaeltnisses unbrauchbar wird. Satz 1 gilt nicht fuer Mischfuttermittel, die aus ganzen
Koernern oder Fruechten bestehen.
(2) Mischfuttermittel duerfen lose oder in unverschlossenen Packungen oder
unverschlossenen Behaeltnissen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie
1. vom Hersteller unmittelbar an Hersteller oder Verpacker von Mischfuttermitteln,
2. in Form von Bloecken oder Lecksteinen oder
3. in kleinen Mengen von nicht mehr als 50 Kilogramm aus verschlossen gewesenen
Packungen oder Behaeltnissen an Tierhalter
abgegeben werden. Ferner duerfen
1. Melassefuttermittel, die aus zwei oder drei Einzelfuttermitteln bestehen,
2. gepresste Mischfuttermittel sowie
3. Mischfuttermittel, die unmittelbar an den Tierhalter abgegeben werden,
lose oder in unverschlossenen Behaeltnissen in den Verkehr gebracht werden.
§ 11 Kennzeichnung von Mischfuttermitteln
(1) Mischfuttermittel duerfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn angegeben sind:
1. die Bezeichnung nach Massgabe des § 12,
- 16 -
2. die Gehalte an Inhaltsstoffen und Energie sowie die Zusammensetzung nach Massgabe
der §§ 13 und 14,
3. die Nettomasse, bei fluessigen Mischfuttermitteln das Nettovolumen oder die
Nettomasse, soweit nicht etwas anderes nach der Fertigpackungsverordnung zulaessig
ist,
4. das Mindesthaltbarkeitsdatum nach Massgabe des Absatzes 4; ergibt die nach §
18 Abs. 1 oder 7 bei dem jeweiligen Mischfuttermittel erforderliche Angabe
ueber den Endtermin der Garantie des Gehaltes oder der Haltbarkeitsdauer vom
Herstellungsdatum an einen kuerzeren Zeitraum, so ist dessen Enddatum fuer die
Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums massgebend,
5. die Bezugsnummer der Partie,
6. der Verwendungszweck und Hinweise fuer die sachgerechte Verwendung, soweit diese
Angaben nicht aus der Bezeichnung hervorgehen, ferner
a) bei Ergaenzungsfuttermitteln fuer Kaelber, Schaf- oder Ziegenlaemmer, die
Ammoniumsulfat enthalten, der Hinweis, dass der Gehalt an Ammoniumsulfat in
der taeglichen Ration 0,5 vom Hundert nicht ueberschreiten darf;
* 1 b) bei Mischfuttermitteln fuer Rinder, Schafe oder Ziegen, die nicht
proteinhaltige Stickstoffverbindungen (NPN-Verbindungen) nach Anlage 1
Nr. 3 enthalten, die Menge der enthaltenen NPN-Verbindungen, ausgedrueckt
in Rohprotein, die beim Verfuettern taeglich je Tier oder je 100 Kilogramm
Lebendgewicht nicht ueberschritten werden darf, mit dem Hinweis, dass
allmaehlich anzufuettern ist;
c) bei Mischfuttermitteln der Anlage 2 die Hinweise nach Spalte 4, sofern
diese Mischfuttermittel den Anforderungen nach Spalte 3 entsprechen und mit
dem Hinweis "Normtyp" gekennzeichnet sind;
d) bei Diaetfuttermitteln der besondere Ernaehrungszweck nach Anlage 2a Spalte
1, die empfohlene Fuetterungsdauer nach Anlage 2a Spalte 6 sowie die in
der Gebrauchsanweisung zu machenden Angaben und die sonstigen Angaben nach
Anlage 2a Spalte 7, ferner bei Diaet-Ergaenzungsfuttermitteln Hinweise auf
eine ausgewogene Zusammensetzung der Tagesration,
6a. bei Diaetfuttermitteln Hinweise auf die physikalische Beschaffenheit sowie die Be-
und Verarbeitung, soweit entsprechende Angaben in Anlage 2a Spalte 5 vorgesehen
sind,
6b. bei Mischfuttermitteln, die nach § 5 Abs. 5 Nr. 2 zu kennzeichnende
Einzelfuttermittel enthalten und die fuer andere Tiere als Wiederkaeuer, ausgenommen
Heimtiere, bestimmt sind, die Angabe: "Dieses Mischfuttermittel enthaelt
proteinhaltige Erzeugnisse aus Saeugetiergewebe, die nicht an Wiederkaeuer
verfuettert werden duerfen,
7. der Name und die Anschrift des fuer das Inverkehrbringen innerhalb der Europaeischen
Gemeinschaft Verantwortlichen,
8. die Zulassungs-Kennnummer des Betriebes nach Artikel 19 Abs. 2 der Verordnung
(EG) Nr. 183/2005 des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 12. Januar
2005 mit Vorschriften fuer die Futtermittelhygiene (ABl. EU Nr. L 35 S. 1)
oder, soweit dem Betrieb eine Zulassungs-Kennnummer nach Artikel 19 Abs. 2 der
Verordnung (EG) Nr. 183/2005 nicht erteilt wird oder noch nicht erteilt worden
ist, die Anerkennungs-Kennnummer des Betriebes nach § 33a Abs. 3 Nr. 1 oder
die Registrierungs-Kennnummer des Betriebes nach § 33a Abs. 3 Nr. 2, soweit dem
Betrieb eine Anerkennungs-Kennnummer oder eine Registrierungs-Kennnummer erteilt
worden ist.
(2) Die Angaben nach Absatz 1 und § 8 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 muessen
zusammengefasst und von anderen Angaben deutlich getrennt sein. Abweichend davon
duerfen die in Absatz 1 Nr. 3 bis 5 und 8 genannten Angaben an anderer Stelle angebracht
werden; in diesem Fall ist an der in Satz 1 genannten Stelle ein Hinweis anzubringen,
aus dem hervorgeht, wo sich diese Angaben befinden.
- 17 -
(3) Bei Mischfuttermitteln, die aus zwei oder drei Einzelfuttermitteln bestehen,
koennen die Angaben nach Absatz 1 Nr. 6, ausgenommen die Angaben ueber NPN-Verbindungen,
entfallen, wenn die Bezeichnung diese Einzelfuttermittel erkennen laesst.
(4) Das Mindesthaltbarkeitsdatum muss wie folgt angegeben werden:
1. bei mikrobiologisch leicht verderblichen Mischfuttermitteln: "spaetestens zu
verbrauchen am ... (Tag, Monat, Jahr)",
2. bei den uebrigen Mischfuttermitteln: "mindestens haltbar bis ... (Monat und Jahr)".
(5) In den Faellen des Absatzes 1 Nr. 6b bleiben die Kennzeichnungsvorschriften des
Anhangs IV Teil II der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europaeischen Parlaments und des
Rates vom 22. Mai 2001 mit Vorschriften zur Verhuetung, Kontrolle und Tilgung bestimmter
transmissibler spongiformer Enzephalopathien (ABl. EG Nr. L 147 S. 1) in der jeweils
geltenden Fassung unberuehrt.
§ 12 Bezeichnung von Mischfuttermitteln
(1) Aus der Bezeichnung muss hervorgehen, ob das Mischfuttermittel als
Alleinfuttermittel, Ergaenzungsfuttermittel, Mineralfuttermittel, Melassefuttermittel,
Milchaustausch-Alleinfuttermittel oder Milchaustausch-Ergaenzungsfuttermittel
bestimmt ist und fuer welche Tierart oder Tierkategorie es verwendet werden soll. Bei
Mischfuttermitteln, die aus zwei oder drei Einzelfuttermitteln - ausgenommen NPN-
Verbindungen - bestehen, ist die Angabe der Tierart oder Tierkategorie entbehrlich,
wenn die Bezeichnung diese Einzelfuttermittel erkennen laesst. Bei Mischfuttermitteln
fuer Heimtiere, ausgenommen Hunde und Katzen, kann die Bezeichnung "Alleinfuttermittel"
oder "Ergaenzungsfuttermittel" durch die Bezeichnung "Mischfuttermittel" ersetzt werden;
in diesem Fall gelten die Vorschriften fuer die Kennzeichnung von Alleinfuttermitteln
entsprechend.
(2) Mischfuttermittel, die den in Anlage 2 Spalte 2 aufgefuehrten Typen entsprechen,
sind nach Spalte 2 zu bezeichnen. Enthaelt eine Bezeichnung das Wort "Futtermittel",
auch in einer Wortzusammensetzung, so kann in der Angabe der Wortteil "-mittel"
entfallen.
(3) Bei Mischfuttermitteln, die zu einem in Anlage 2a Spalte 1 aufgefuehrten besonderen
Ernaehrungszweck bestimmt sind, ist der Bezeichnung der Wortteil "Diaet-" voranzustellen.
§ 13 Vorgeschriebene Angaben ueber Inhaltsstoffe und Zusammensetzung von
Mischfuttermitteln
(1) Bei den in Spalte 1 der folgenden Tabelle aufgefuehrten Mischfuttermitteln -
ausgenommen Mischfuttermittel aus ganzen Samen, Koernern oder Fruechten - sind mit Bezug
auf die in Spalte 2 genannten Tierarten oder Tierkategorien die Gehalte an den in
Spalte 3 aufgefuehrten Inhaltsstoffen, bezogen auf die Originalsubstanz, in vom Hundert
anzugeben:
-------------------------------------------------------------------------------
Mischfuttermittel Tierart oder Tierkategorie Inhaltsstoffe
-------------------------------------------------------------------------------
1 2 3
-------------------------------------------------------------------------------
Alleinfuttermittel alle, ausgenommen andere Rohprotein,
Heimtiere als Hunde und Rohfett, Rohfaser,
Katzen Rohasche
Schweine ausserdem Lysin
Gefluegel ausserdem Methionin
Fische, ausgenommen Phosphor
Zierfische, ausserdem
Mineralfuttermittel alle Calcium, Natrium,
Phosphor
Rinder, Schafe und Ziegen Magnesium
ausserdem
Melassefuttermittel alle Rohprotein,
- 18 -
Rohfaser, Rohasche,
Gesamtzucker
(berechnet als
Saccharose)
Rinder, Schafe und Ziegen Magnesium bei einem
ausserdem Gehalt von 0,5 v.H.
und mehr
andere alle, ausgenommen andere Rohprotein,
Ergaenzungsfuttermittel Heimtiere als Hunde und Katzen Rohfett, Rohfaser,
Rohasche
alle, ausgenommen Heimtiere, Calcium bei einem
ausserdem Gehalt von 5 v.H.
und mehr, Phosphor
bei einem Gehalt
von 2 v.H. und mehr
Rinder, Schafe und Ziegen Magnesium bei einem
ausserdem Gehalt von 0,5 v.H.
und mehr
Schweine ausserdem Lysin
Gefluegel ausserdem Methionin
-------------------------------------------------------------------------------
Bei Mischfuttermitteln, die NPN-Verbindungen nach der Anlage 1, die fuer Rinder,
Schafe oder Ziegen bestimmt sind, oder Futtermittel-Zusatzstoffe der Funktionsgruppe
"Harnstoff und seine Derivate" enthalten, ist ausser dem Gesamtgehalt an Rohprotein
derjenige Gehalt an Rohprotein anzugeben, der sich aus dem Stickstoff dieser
Beimengungen ergibt. Im Falle der Angabe der Gehalte an Aminosaeuren ist der
Gesamtgehalt der im Mischfuttermittel enthaltenen jeweiligen Aminosaeure anzugeben.
Bei Mischfuttermitteln, die aus zwei oder drei Einzelfuttermitteln bestehen und
entsprechend § 12 Abs. 1 Satz 2 gekennzeichnet sind, sind
1. im Fall der ausschliesslichen Verwendung mineralischer Einzelfuttermittel die
Gehalte an Calcium, Natrium und Phosphor,
2. in sonstigen Faellen die Gehalte an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche
in vom Hundert anzugeben.
(2) Die Angaben ueber die Zusammensetzung muessen enthalten:
1. bei Mischfuttermitteln fuer Nutztiere die enthaltenen Einzelfuttermittel nach
Massgabe des Absatzes 2a in vom Hundert in der absteigenden Reihenfolge ihrer
Gewichtsanteile,
2. bei Mischfuttermitteln fuer Hunde und Katzen die enthaltenen Einzelfuttermittel in
vom Hundert oder in der absteigenden Reihenfolge ihrer Gewichtsanteile.
(2a) Bei der Angabe der in Mischfuttermitteln enthaltenen Einzelfuttermittel ist bei
1. Einzelfuttermitteln, die in Anlage 1a Teil B aufgefuehrt sind, die Bezeichnung nach
§ 5 Abs. 2,
2. Einzelfuttermitteln, die in der Anlage 1 aufgefuehrt sind, die Bezeichnung nach § 5
Abs. 3, und
3. nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermitteln, die nicht nach § 5 Abs. 2 zu
bezeichnen sind, eine Bezeichnung nach § 5 Abs. 4
zu verwenden.
(2b) Die tatsaechliche Zusammensetzung eines Mischfuttermittels fuer Nutztiere darf bis
zu 15 vom Hundert vom angegebenen Gehalt des jeweiligen Einzelfuttermittels abweichen.
(2c) Bei Diaetfuttermitteln sind zusaetzlich zu den Angaben nach den Absaetzen 1 bis 2a
anzugeben:
1. die wesentlichen ernaehrungsphysiologischen Merkmale nach Anlage 2a Spalte 2,
- 19 -
2. die Gehalte an den in Anlage 2a Spalte 4 aufgefuehrten Inhaltsstoffen, sofern dies
nicht bereits nach Absatz 1 vorgeschrieben ist, und der Gehalt an Energie, sofern
diese Angabe nach Anlage 2a Spalte 4 vorgesehen ist,
3. die Einzelfuttermittel oder Futtermittel-Zusatzstoffe nach Anlage 2a Spalte 5, die
fuer die ernaehrungsphysiologischen Merkmale nach Anlage 2a Spalte 2 wesentlich sind.
(3) Anstelle der Einzelfuttermittel koennen bei Mischfuttermitteln nach Absatz 2 Nr. 2
die Gruppen nach Anlage 2b angegeben werden. In diesem Fall ist die Angabe einzelner
Einzelfuttermittel nur zulaessig, wenn diese nicht unter eine der genannten Gruppen
fallen oder fuer den besonderen Ernaehrungszweck eines Diaetfuttermittels wesentlich sind.
(4) Sind bei Diaetfuttermitteln fuer Hunde und Katzen nach Anlage 2a Spalte 4 Angaben
ueber den Gehalt an Energie vorgesehen, so sind diese Angaben nach den Schaetzgleichungen
in Anlage 4 Teil 2 zu berechnen und als umsetzbare Energie in Megajoule je Kilogramm
(MJ/kg) mit einer Dezimalstelle anzugeben.
§ 14 Zusaetzliche Angaben bei Mischfuttermitteln
(1) Im Zusammenhang mit den nach § 11 Abs. 1 vorgeschriebenen Angaben duerfen zusaetzlich
angegeben werden:
1. die Marke des fuer das Inverkehrbringen innerhalb der Europaeischen Gemeinschaft
Verantwortlichen,
2. der Name und die Anschrift oder der Sitz des Herstellers, wenn dieser nicht fuer
das Inverkehrbringen verantwortlich ist,
3. die Handelsbezeichnung des Mischfuttermittels,
4. (aufgehoben)
5. das Herstellungsdatum durch die Angabe "... Tage, Monate oder Jahre vor dem
angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum hergestellt" sowie im Fall des § 11 Abs. 2
verbunden mit einem Hinweis, wo das Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben ist,
6. das Erzeuger- oder Herstellerland,
7. der Preis,
8. Hinweise auf die physikalische Beschaffenheit sowie die Be- und Verarbeitung,
9. bei Mischfuttermitteln aus ganzen Samen, Koernern oder Fruechten der Gehalt an
Feuchtigkeit und an salzsaeureunloeslicher Asche in vom Hundert, bezogen auf die
Originalsubstanz,
10. bei Mischfuttermitteln nach Anlage 2, die den Anforderungen nach § 8 und Anlage 2
Spalte 3 entsprechen, der Hinweis "Normtyp",
11. bei Mischfuttermitteln fuer Heimtiere die Einzelfuttermittel nach Massgabe der
Absaetze 4 und 5,
12. bei den in Spalte 1 der folgenden Tabelle aufgefuehrten Mischfuttermitteln mit
Bezug auf die in Spalte 2 genannten Tierarten oder Tierkategorien die jeweils in
Spalte 3 aufgefuehrten Inhaltsstoffe in vom Hundert und der Energiegehalt, bezogen
auf die Originalsubstanz,
-------------------------------------------------------------------------------
Mischfuttermittel Tierart oder Tierkategorie Inhaltsstoffe,
Energie
-------------------------------------------------------------------------------
1 2 3
-------------------------------------------------------------------------------
Alleinfuttermittel alle Cystin, Threonin,
Tryptophan;
Staerke,
Gesamtzucker,
Gesamtzucker plus
Staerke;
Calcium, Kalium,
- 20 -
Magnesium, Natrium;
Wasser,
salzsaeureunloesliche
Asche
andere als Schweine ausserdem Lysin
andere als Gefluegel ausserdem Methionin
andere Heimtiere als Hunde und Rohprotein,
Katzen ausserdem Rohfett, Rohfaser,
Rohasche
Gefluegel, Rinder, Schafe, Energie nach
Schweine und Ziegen ausserdem Absatz 2
andere als Fische, ausgenommen Phosphor
Zierfische, ausserdem
Mineralfuttermittel alle Rohprotein, Rohfett,
Rohfaser, Rohasche;
Cystin, Lysin,
Methionin,
Threonin,
Tryptophan;
Kalium;
Wasser,
salzsaeureunloesliche
Asche
andere als Rinder, Schafe und Magnesium
Ziegen ausserdem
Melassefuttermittel alle Rohfett;
Calcium, Kalium,
Magnesium, Natrium,
Phosphor;
Wasser,
salzsaeureunloesliche
Asche
andere
Ergaenzungsfuttermittel alle Cystin, Threonin,
Tryptophan;
Staerke,
Gesamtzucker,
Gesamtzucker
plus Staerke;
Calcium, Kalium,
Magnesium, Natrium,
Phosphor;
Wasser,
salzsaeureunloesliche
Asche
andere als Schweine ausserdem Lysin
andere als Gefluegel ausserdem Methionin
Gefluegel, Rinder, Schafe, Energie nach
Schweine und Ziegen ausserdem Absatz 2
andere Heimtiere als Hunde Rohprotein,
und Katzen ausserdem Rohfett, Rohfaser,
Rohasche
-------------------------------------------------------------------------------
13. die Zulassungs-Kennnummer oder die Registrierungs-Kennnummer, die dem Betrieb, der
seinen Sitz in einem anderen Mitgliedstaat oder Vertragsstaat hat, entsprechend
den Vorgaben der Richtlinie 95/69/EG des Rates vom 22. Dezember 1995 zur
Festlegung der Bedingungen und Einzelheiten fuer die Zulassung und Registrierung
bestimmter Betriebe und zwischengeschalteter Personen des Futtermittelsektors
sowie zur Aenderung der Richtlinien 70/524/EWG, 74/63/EWG, 79/373/EWG und 82/471/
EWG (ABl. EG Nr. L 332 S. 15) erteilt worden ist.
- 21 -
Bei Mischfuttermitteln, die aus zwei oder drei Einzelfuttermitteln bestehen und
entsprechend § 12 Abs. 1 Satz 2 gekennzeichnet sind, duerfen
1. im Fall der ausschliesslichen Verwendung mineralischer Einzelfuttermittel die
Gehalte an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche, Cystin, Lysin, Methionin,
Threonin, Tryptophan, Kalium, Wasser und salzsaeureunloeslicher Asche,
2. in sonstigen Faellen die Gehalte an Cystin, Threonin, Tryptophan, Staerke,
Gesamtzucker, Gesamtzucker plus Staerke, Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium,
Phosphor, Wasser und salzsaeureunloeslicher Asche
in vom Hundert angegeben werden.
Im Falle der Angabe der Gehalte an Aminosaeuren ist der Gesamtgehalt der im
Mischfuttermittel enthaltenen jeweiligen Aminosaeure anzugeben.
(2) Werden bei Mischfuttermitteln fuer Gefluegel, Rinder, Schafe, Schweine oder Ziegen,
ausgenommen Mineral- und Melassefuttermittel, Angaben ueber den Gehalt an Energie
gemacht, so sind diese Angaben nach den Schaetzgleichungen in Anlage 4 Teil 1 zu
berechnen. Die Nettoenergie-Laktation und die umsetzbare Energie sind in Megajoule je
Kilogramm (MJ/kg) mit einer Dezimalstelle anzugeben.
(3) (weggefallen)
(4) Werden bei Mischfuttermitteln fuer Heimtiere, ausgenommen fuer Hunde und Katzen,
Angaben ueber die Zusammensetzung gemacht, so sind alle enthaltenen Einzelfuttermittel
in vom Hundert oder in der absteigenden Reihenfolge ihrer Gewichtsanteile anzugeben. §
13 Abs. 3 gilt entsprechend.
(5) Bei fuer alle Tiere bestimmten Diaetfuttermitteln und sonstigen Mischfuttermitteln
fuer Heimtiere kann das Vorhandensein oder der geringe Gehalt eines oder mehrerer
Einzelfuttermittel hervorgehoben werden, wenn diese fuer die Merkmale des
Mischfuttermittels wesentlich sind. Dabei ist der Mindest- oder Hoechstgehalt des
hervorgehobenen Einzelfuttermittels in vom Hundert anzugeben, und zwar entweder an der
Stelle, an der diese Einzelfuttermittel hervorgehoben werden, oder bei den Angaben ueber
die Zusammensetzung nach Absatz 4 oder § 13 Abs. 2.
(6) Angaben, die ueber die nach Absatz 1 zulaessigen oder nach § 8 Abs. 1 und 2 und § 11
Abs. 1 vorgeschriebenen Angaben hinausgehen, muessen sich auf nachweisbare objektive,
insbesondere messbare Faktoren beziehen und deutlich getrennt von den Angaben nach § 11
Abs. 2 Satz 1 sein. Angaben ueber Inhaltsstoffe oder Energie, die ueber die Angaben nach
Absatz 1 Nr. 12, § 8 Abs. 1 und 2 oder § 13 Abs. 1 hinausgehen, sind nicht zulaessig.
Die Vorschriften ueber die Kennzeichnung von Futtermittel-Zusatzstoffen, unerwuenschten
Stoffen oder Schaedlingsbekaempfungsmitteln bleiben davon unberuehrt.
§ 15 Toleranzen fuer die Angaben ueber Gehalte an Inhaltsstoffen in
Mischfuttermitteln
(1) Angaben ueber Gehalte an Inhaltsstoffen in Mischfuttermitteln gelten noch als
richtig, wenn die festgestellten Gehalte von den angegebenen um nicht mehr als
die in folgender Tabelle festgesetzten Werte abweichen. Die Werte schliessen die
verfahrensbedingten Fehlerbereiche bei der Probenahme und der Analyse ein. In Spalte 3
der Tabelle bedeuten
"a": absolute Abweichung in vom Hundert des angegebenen Gehalts,
"r": relative Abweichung in vom Hundert des angegebenen Gehalts.
-------------------------------------------------------------------------
zulaessige Abweichung
Inhaltsstoff angegebener Gehalt unterschreitend ueberschreitend
v.H. v.H. v.H.
-------------------------------------------------------------------------
1 2 3
a b
-------------------------------------------------------------------------
Rohprotein unter 10 1 a 2 a
10 bis 20 10 r 20 r
ueber 20 2 a 4 a
- 22 -
Rohfett unter 8 0,8 a 1,6 a
8 bis 15 10 r 20 r
ueber 15 1,5 a 3 a
Staerke, unter 10 1 a 2 a
Gesamtzucker 10 bis 25 10 r 20 r
plus Staerke ueber 25 2,5 a 5 a
Gesamtzucker unter 10 1 a 2 a
10 bis 20 10 r 20 r
ueber 20 2 a 4 a
Kalium, unter 0,7 0,1 a 0,3 a
Magnesium, 0,7 bis 5 15 r 45 r
Natrium 5 bis 7,5 0,75 a 2,25 a
7,5 bis 15 10 r 30 r
ueber 15 1,5 a 4,5 a
Calcium, unter 1 0,15 a 0,45 a
Phosphor 1 bis 6 15 r 45 r
6 bis 12 0,9 a 2,7 a
12 bis 16 7,5 r 22,5 r
ueber 16 1,2 a 3,6 a
Methionin, 15 r
Lysin, Threonin
Cystin, Tryptophan 20 r
Wasser unter 5 0,5 a
5 bis 10 10 r
ueber 10 1 a
Rohfaser unter 6 2,7 a 0,9 a
6 bis 12 45 r 15 r
ueber 12 5,4 a 1,8 a
Rohasche unter 5 1,5 a 0,5 a
5 bis 10 30 r 10 r
ueber 10 3 a 1 a
salzsaeure- unter 4 0,4 a
unloesliche 4 bis 10 10 r
Asche ueber 10 1 a
-------------------------------------------------------------------------
(2) Abweichend von Absatz 1 gelten Angaben ueber Gehalte an Inhaltsstoffen in
Mischfuttermitteln fuer Heimtiere noch als richtig, wenn die festgestellten Gehalte
von den angegebenen um nicht mehr als die in folgender Tabelle festgesetzten Werte
abweichen.
-------------------------------------------------------------------------
zulaessige Abweichung
Inhaltsstoff angegebener Gehalt unterschreitend ueberschreitend
v.H. v.H. v.H.
-------------------------------------------------------------------------
1 2 3
a b
-------------------------------------------------------------------------
Rohprotein unter 12,5 2 a 4 a
12,5 bis 20 16 r 32 r
ueber 20 3,2 a 6,4 a
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Rohfett 2,5 a 2,5 a
Wasser unter 20 1,5 a
20 bis 40 7,5 r
ueber 40 3 a
Rohfaser 3 a 1 a
Rohasche 4,5 a 1,5 a
-------------------------------------------------------------------------
(3) Angaben ueber den Gehalt an Energie gelten noch als richtig, wenn die festgestellten
Gehalte die angegebenen Gehalte um nicht mehr als nachstehend aufgefuehrt
unterschreiten:
1. Umsetzbare Energie: 0,4 Megajoule je Kilogramm,
2. Nettoenergie-Laktation: 0,25 Megajoule je Kilogramm.
Abweichend von Satz 1 Nr. 1 gelten die Angaben ueber den Gehalt an Energie in
Diaetfuttermitteln fuer Hunde und Katzen noch als richtig, wenn die festgestellten
Gehalte um nicht mehr als 15 vom Hundert von den angegebenen Gehalten abweichen.
Vierter Abschnitt
Zulassung und Verwendung von Futtermittel-Zusatzstoffen
§ 16 Zugelassene Futtermittel-Zusatzstoffe
In der Europaeischen Gemeinschaft zugelassene Futtermittel-Zusatzstoffe sind im
Gemeinschaftsregister der Futtermittel-Zusatzstoffe nach der Verordnung (EG) Nr.
1831/2003 *) aufgefuehrt.
-----
*) Amtlicher Hinweis: http://ec.europa.eu/food/food/animalnutrition/feedadditives/
registeradditives_ en.htm
§§ 16a bis 17a (weggefallen)
-
§ 18 Kennzeichnung von Einzelfuttermitteln und Mischfuttermitteln mit
Futtermittel-Zusatzstoffen
(1) Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel, denen jeweils Futtermittel-Zusatzstoffe
der in Spalte 1 der folgenden Tabelle aufgefuehrten Art zugesetzt worden sind, duerfen
nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie mit der Bezeichnung dieser Futtermittel-
Zusatzstoffe
1. nach einer EG-Zulassungsverordnung oder
2. nach Anlage 3 Spalte 2 der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007
geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-
Zulassungsverordnung zugelassen sind,
und mit den zusaetzlichen Angaben nach Spalte 2 der folgenden Tabelle gekennzeichnet
sind.
---------------------------------------------------------------------
Futtermittel-
Zusatzstoff zusaetzliche Angaben
---------------------------------------------------------------------
1 2
---------------------------------------------------------------------
Antioxidantien bei Einzelfuttermitteln oder
Mischfuttermitteln fuer Heimtiere die
der Bezeichnung vorangestellte
- 24 -
Angabe: "mit Antioxidans"
---------------------------------------------------------------------
Bentonit-Montmorillonit,
Citronensaeure
---------------------------------------------------------------------
Enzyme, Mikroorganismen Gehalt an wirksamer Substanz,
Endtermin der Garantie des Gehaltes
oder Haltbarkeitsdauer vom
Herstellungsdatum an,
EG-Registernummer nach dem Anhang
der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung,
Spalte "EG-Nummer" oder Spalte
"Zulassungsnummer des Zusatzstoffs"
oder Spalte "Kennnummer des
Futtermittel-Zusatzstoffs"
---------------------------------------------------------------------
faerbende Stoffe einschliesslich bei Einzelfuttermitteln oder
Pigmente Mischfuttermitteln fuer Heimtiere
die der Bezeichnung vorangestellte
Angabe: "mit Farbstoff" oder
"gefaerbt mit"
---------------------------------------------------------------------
Konservierungsstoffe bei Einzelfuttermitteln oder
Mischfuttermitteln fuer Heimtiere die
der Bezeichnung vorangestellte
Angabe: "mit Konservierungsstoff"
oder "konserviert mit"
---------------------------------------------------------------------
Kupfer Gehalt an Kupfer
---------------------------------------------------------------------
Sonstige zootechnische Gehalt an wirksamer Substanz,
Zusatzstoffe, Endtermin der Garantie des Gehaltes
Kokzidiostatika oder oder Haltbarkeitsdauer vom
Histomonostatika Herstellungsdatum an,
Zulassungs-Kennnummer des Betriebes
nach Artikel 19 Abs. 2 der
Verordnung (EG) Nr. 183/2005
---------------------------------------------------------------------
Vitamin A und Gehalt an wirksamer Substanz,
Vitamin D Endtermin der Garantie des
Gehaltes oder Haltbarkeitsdauer
vom Herstellungsdatum an
---------------------------------------------------------------------
Vitamin E Gehalt, ausgedrueckt in Aequivalenten
von Alpha-Tocopherolacetat,
Endtermin der Garantie des
Gehaltes oder Haltbarkeitsdauer
vom Herstellungsdatum an
---------------------------------------------------------------------
(2) Bei Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln fuer Heimtiere in Verpackungen oder
Behaeltnissen mit einem Fuellgewicht von hoechstens 10 Kilogramm, denen Antioxidantien,
faerbende Stoffe einschliesslich Pigmente oder Konservierungsstoffe zugesetzt
worden sind, ist die Angabe der Bezeichnung nach dem Anhang der jeweiligen EG-
Zulassungsverordnung, Spalte "Zusatzstoff", oder nach Anlage 3 Spalte 2 der
Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese
Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind,
entbehrlich, wenn
1. den nach Absatz 1 vorgeschriebenen Angaben die Angabe "EG-Zusatzstoff" oder "EG-
Zusatzstoffe" angefuegt ist,
2. das Futtermittel mit einer Kontrollnummer versehen ist und
- 25 -
3. der fuer das Inverkehrbringen Verantwortliche auf Anfrage die Bezeichnung der
verwendeten Futtermittel-Zusatzstoffe mitteilt.
(3) Bei Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln, denen jeweils mehrere
Futtermittel-Zusatzstoffe zugesetzt worden sind, fuer die nach Absatz 1 der Endtermin
der Garantie des Gehalts oder die Haltbarkeitsdauer vom Herstellungsdatum an anzugeben
sind, genuegt die Angabe des fruehesten Endtermins oder der kuerzesten Haltbarkeitsdauer.
(4) Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel, jeweils mit Futtermittel-Zusatzstoffen,
fuer die
1. im Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung in der Spalte "Hoechstalter",
2. in Anlage 3 Spalte 5 der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007
geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-
Zulassungsverordnung zugelassen sind,
3. im Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung in der Spalte "Sonstige
Bestimmungen" oder
4. in Anlage 3 Spalte 7 der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007
geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-
Zulassungsverordnung zugelassen sind,
Hoechstalter oder Wartezeiten festgesetzt sind, duerfen nur mit einem Hinweis auf das
Hoechstalter oder die Wartezeit in den Verkehr gebracht werden. Bei Einzelfuttermitteln
oder Mischfuttermitteln, denen jeweils mehrere Futtermittel-Zusatzstoffe zugesetzt
worden sind, fuer die Wartezeiten festgesetzt sind, genuegt die Angabe der laengsten
Wartezeit.
(5) Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel, denen jeweils Futtermittel-Zusatzstoffe
zugesetzt worden sind, fuer
1. die
a) im Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung in der Spalte "Sonstige
Bestimmungen",
b) in Anlage 3 Spalte 8 Buchstabe c der Futtermittelverordnung in der bis zum 23.
Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch
eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind,
eine Gebrauchsanweisung oder Empfehlungen fuer den sicheren Gebrauch oder
2. die
a) im Anhang der jeweiligen Zulassungsverordnung in der Spalte "Sonstige
Bestimmungen" oder
b) in Anlage 3 Spalte 8 Buchstabe d der Futtermittelverordnung in der bis zum 23.
Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch
eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind,
Angaben zu besonderen herstellungsbedingten Eigenschaften vorgeschrieben sind,
duerfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie mit diesen Angaben gekennzeichnet
sind.
(6) Bei Ergaenzungsfuttermitteln, die einen hoeheren Gehalt an Futtermittel-Zusatzstoffen
haben, als er fuer entsprechende Alleinfuttermittel zulaessig ist, ist in der
Gebrauchsanweisung in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, dass der zulaessige
Hoechstgehalt des Futtermittel-Zusatzstoffs oder der Futtermittel-Zusatzstoffe im
Alleinfutter oder in der Tagesration nicht ueberschritten werden darf.
(7) Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel duerfen unter Kennzeichnung des Zusatzes
anderer Spurenelemente als Kupfer oder anderer Vitamine als Vitamin A, D und E nur in
den Verkehr gebracht werden, wenn
1. diese Futtermittel-Zusatzstoffe mit einer amtlichen oder wissenschaftlich
anerkannten Analysemethode bestimmbar sind und
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2. a) bei Spurenelementen die Bezeichnung nach dem Anhang der jeweiligen EG-
Zulassungsverordnung, Spalte "Zusatzstoff", oder nach Anlage 3 Spalte 2 der
Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern
diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-Zulassungsverordnung
zugelassen sind, sowie der Gehalt an dem Element,
b) bei Vitaminen, Provitaminen und aehnlich wirkenden Stoffen, die chemisch
eindeutig beschrieben sind (Vitamine), die Bezeichnung nach dem Anhang
der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung, Spalte "Zusatzstoff", oder nach
Anlage 3 Spalte 2 der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007
geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine
EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind, der Gehalt an wirksamer Substanz
sowie der Endtermin der Garantie des Gehalts oder die Haltbarkeitsdauer vom
Herstellungsdatum an
angegeben sind.
(8) Zusammen mit der Bezeichnung der Futtermittel-Zusatzstoffe kann auf deren
Handelsbezeichnung sowie auf die EG-Registernummer nach dem Anhang der jeweiligen
EG-Zulassungsverordnung, Spalte "EG-Nummer" oder Spalte "Zulassungsnummer des
Zusatzstoffs" oder nach Anlage 3 Spalte 1 der Futtermittelverordnung in der bis zum 23.
Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine
EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind, hingewiesen werden, sofern nicht die Angabe
der EG-Registernummer bereits nach Absatz 1 vorgeschrieben ist.
(9) Die Gehalte an Futtermittel-Zusatzstoffen sind, bezogen auf die Originalsubstanz,
in Milligramm je Kilogramm Futtermittel anzugeben; abweichend hiervon sind die Gehalte
an Enzymen in Einheiten der Aktivitaet je Kilogramm oder je Liter, an Mikroorganismen
in Anzahl koloniebildender Einheiten (KBE) je Kilogramm, an den Vitaminen A und D
in Internationalen Einheiten (IE) je Kilogramm, an Vitamin B(tief)12 und Biotin in
Mikrogramm je Kilogramm anzugeben.
§ 19 Toleranzen fuer Futtermittel-Zusatzstoffe
Angaben ueber Gehalte an Zusatzstoffen gelten noch als richtig, wenn die festgestellten
Gehalte von den angegebenen hoechstens abweichen:
1. bis 0,5 Einheiten um 40 v. H.,
2. ueber 0,5 bis 1,0 Einheiten um 0,2 Einheiten,
3. ueber 1,0 bis 50 Einheiten um 20 v. H.,
4. ueber 50 bis 100 Einheiten um 10 Einheiten,
5. ueber 100 bis 500 Einheiten um 10 v. H.,
6. ueber 500 bis 1.000 Einheiten um 50 Einheiten,
7. ueber 1.000 Einheiten um 5 v. H.
Eine Einheit entspricht 1 mg, 1.000 myg, 1.000 IE, 100 FTU, 100 FYT oder 100 PPU.
Fuenfter Abschnitt
(weggefallen)
§§ 20 bis 22 (weggefallen)
-
Sechster Abschnitt
Unerwuenschte Stoffe, Rueckstaende von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln, verbotene Stoffe
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§ 23 Hoechstgehalte an unerwuenschten Stoffen
(1) Der Gehalt an unerwuenschten Stoffen in Futtermitteln darf die in Anlage 5 Spalte 3
festgesetzten Hoechstgehalte nicht ueberschreiten.
(2) Es ist verboten, ein Futtermittel mit einem Gehalt an einem unerwuenschten
Stoff, der den in Anlage 5 Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalt ueberschreitet, zu
Verduennungszwecken mit dem gleichen oder einem anderen Futtermittel zu mischen.
(3) Wird ein Futtermittel mit einem Gehalt an einem unerwuenschten Stoff, der den in
Anlage 5 Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalt uebersteigt, einer geeigneten Behandlung
zur Verminderung oder Entfernung (Reinigung) oder zur Inaktivierung (Dekontamination)
des unerwuenschten Stoffes unterzogen, darf sein Gehalt an diesem Stoff nach der
Behandlung den in Anlage 5 Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalt nicht ueberschreiten.
§ 23a Aktionsgrenzwerte fuer unerwuenschte Stoffe
Die Aktionsgrenzwerte fuer unerwuenschte Stoffe sind in Anlage 5 Spalte 4 festgesetzt.
§ 24 Kennzeichnung
(1) Futtermittel mit einem hoeheren Gehalt an einem unerwuenschten Stoff als in § 23 Abs.
1 festgesetzt, duerfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn angegeben ist:
1. im Fall einer vorgesehenen Reinigung der Hinweis: "Futtermittel (im Falle
von Futtermittel-Zusatzstoffen oder Vormischungen sind diese Bezeichnungen zu
verwenden) mit ueberhoehtem Gehalt an ... (Bezeichnung des unerwuenschten Stoffes
gemaess Anlage 5); nur nach Reinigung zu verwenden";
2. im Fall einer vorgesehenen Dekontamination der Hinweis: "Futtermittel (im Falle
von Futtermittel-Zusatzstoffen oder Vormischungen sind diese Bezeichnungen zu
verwenden) mit ueberhoehtem Gehalt an ... (Bezeichnung des unerwuenschten Stoffes
gemaess Anlage 5); nur zur Dekontamination durch einen anerkannten Betrieb bestimmt".
(2) Ergaenzungsfuttermittel, fuer die in Anlage 5 Spalte 3 keine Hoechstgehalte
an unerwuenschten Stoffen festgesetzt sind, duerfen, wenn der fuer entsprechende
Alleinfuttermittel festgesetzte Hoechstgehalt ueberschritten wird, nur mit einem Hinweis
in den Verkehr gebracht werden, aus dem sich der Anteil des Ergaenzungsfuttermittels
an der Tagesration ergibt, bei dessen Einhaltung die fuer ein entsprechendes
Alleinfuttermittel in Anlage 5 Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalte nicht ueberschritten
werden.
§ 24a Hoechstgehalte an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln
(1) Der Gehalt an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln in Einzelfuttermitteln
oder Mischfuttermitteln nach Anlage 5a Teil A darf die in Anlage 5a Teil B oder
C jeweils in Spalte 5 festgesetzten oder die nach Absatz 2 oder 3 ermittelten
Hoechstgehalte nicht ueberschreiten.
(2) Soweit fuer getrocknete oder verarbeitete Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel
keine Hoechstgehalte nach Absatz 1 festgesetzt sind, gelten die in Anlage 5a Teil
B Spalte 5 festgesetzten Hoechstgehalte zuzueglich einer durch die Herstellung
eingetretenen Erhoehung oder abzueglich einer durch die Herstellung eingetretenen
Verringerung.
(3) Soweit fuer Mischfuttermittel keine Hoechstgehalte nach Absatz 1 festgesetzt
sind, gilt der Hoechstgehalt, der sich aus der Summe der fuer die Einzelfuttermittel
nach Anlage 5a Teil B Spalte 5 festgesetzten oder der nach Absatz 2 errechneten
Hoechstgehalte, berechnet entsprechend ihrem Anteil an dem Mischfuttermittel, ergibt.
Fuer Einzelfuttermittel, die aus mehreren Rohstoffen bestehen, gilt Satz 1 mit
der Massgabe, dass die in Anlage 5a Teil B Spalte 5 fuer Futtermittel festgesetzten
Hoechstgehalte fuer stoffgleiche Rohstoffe entsprechend anzuwenden sind.
(4) Die Absaetze 1 bis 3 gelten fuer Erzeugnisse, fuer die nach Massgabe des Artikels 49
Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europaeischen Parlaments und des Rates
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vom 23. Februar 2005 ueber Hoechstgehalte an Pestizidrueckstaenden in oder auf Lebens- und
Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Aenderung der Richtlinie
91/414/EWG des Rates (ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung
(EG) Nr. 839/2008 der Kommission vom 31. Juli 2008 (ABl. L 234 vom 30.8.2008, S.
1) geaendert worden ist, die Anforderungen des Kapitels III der Verordnung (EG) Nr.
396/2005 nicht gelten.
§ 24b Hoechstgehalte an Rueckstaenden bestimmter Schaedlingsbekaempfungsmittel
(1) Abweichend von § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe c des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches darf Getreide mit Rueckstaenden an Schaedlingsbekaempfungsmitteln
nach Anlage 5a Teil C Spalte 1 an Betriebe, die Einzelfuttermittel oder
Mischfuttermittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen, abgegeben
werden, auch wenn die Rueckstaende die jeweils in Spalte 5 festgesetzten Hoechstgehalte
ueberschreiten. Das Getreide darf zur Herstellung von Mischfuttermitteln nur verwendet
werden, soweit durch eine geeignete Be- oder Verarbeitung sichergestellt ist, dass die
Rueckstaende diese Hoechstgehalte nicht ueberschreiten.
(2) Getreide nach Absatz 1 Satz 1 darf nur in den Verkehr gebracht werden, wenn
angegeben sind:
1. der Gehalt an Rueckstaenden der Schaedlingsbekaempfungsmittel nach Anlage 5a Teil C
Spalte 5,
2. der Hinweis: "Getreide enthaelt ueberhoehte Rueckstaende aus Begasungsmitteln. Nicht zur
Verfuetterung abgeben oder zu Mischfuttermitteln vermischen".
(3) Die Absaetze 1 und 2 gelten fuer Erzeugnisse, fuer die nach Massgabe des Artikels
49 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 die Anforderungen des Kapitels III der
vorgenannten Verordnung nicht gelten.
§ 24c Inverkehrbringen und Verfuettern von Futtermitteln mit
Pestizidrueckstaenden
Es ist verboten, Futtermittel, die den Anforderungen des Artikels 18 Absatz 1 Buchstabe
a oder Buchstabe b Satz 1, jeweils auch in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 1, der
Verordnung (EG) Nr. 396/2005 nicht entsprechen, in den Verkehr zu bringen oder zu
verfuettern.
§ 25 Verbotene Stoffe
Die in Anlage 6 aufgefuehrten Stoffe duerfen, auch be- und verarbeitet, nicht als
Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel in den Verkehr gebracht werden. Dies
gilt nicht fuer Stoffe, die fuer Versuchszwecke zur Abgabe an oeffentlich-rechtliche
Anstalten oder unter oeffentlicher Aufsicht stehende Anstalten bestimmt und entsprechend
gekennzeichnet sind.
Siebenter Abschnitt
Fuetterungsvorschriften
§ 26 Fuetterungsvorschriften
(1) Ergaenzungsfuttermittel, die einen hoeheren Gehalt an Futtermittel-Zusatzstoffen
haben, als er fuer entsprechende Alleinfuttermittel fuer die jeweilige Tierart oder
Tierkategorie zulaessig ist, duerfen nur verfuettert werden, wenn bei ihrer Verfuetterung
zusammen mit anderen Futtermitteln die im Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung
in der Spalte "Hoechstgehalte" oder in Anlage 3 Spalte 6 der Futtermittelverordnung in
der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe
nicht durch eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind, festgesetzten Hoechstgehalte
an den Futtermittel-Zusatzstoffen in der Tagesration eingehalten werden.
- 29 -
(2) Einzelfuttermittel oder Mischfuttermittel, fuer die in Anlage 5 hoehere Gehalte
an unerwuenschten Stoffen als fuer entsprechende Alleinfuttermittel festgesetzt
sind, duerfen nur zusammen mit anderen Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln
verfuettert werden; dabei duerfen in der Tagesration fuer entsprechende Alleinfuttermittel
fuer die jeweilige Tierart oder Tierkategorie festgesetzte Hoechstgehalte in der
Tagesration nicht ueberschritten werden. Entsprechendes gilt fuer Einzelfuttermittel und
Ergaenzungsfuttermittel, fuer die in Anlage 5 keine Hoechstgehalte festgesetzt sind.
§ 27 Fuetterungsverbot
Die in Anlage 6 aufgefuehrten Stoffe duerfen, auch be- oder verarbeitet, nicht verfuettert
werden. Dies gilt nicht fuer das Verfuettern zu Versuchszwecken in oeffentlich-rechtlichen
Anstalten oder unter oeffentlicher Aufsicht stehenden Anstalten.
Achter Abschnitt
Anforderungen an Betriebe
§ 28 Zulassungsbeduerftige Betriebe
(1) Betriebe, die Futtermittel dekontaminieren, muessen von der zustaendigen Behoerde
zugelassen worden sein.
(2) Betriebe, die Gruenfutter, Lebensmittel oder Lebensmittelreste zum Zwecke der
Herstellung eines Einzelfuttermittels oder Mischfuttermittels unter direkter Einwirkung
der Verbrennungsgase trocknen, muessen von der zustaendigen Behoerde zugelassen worden
sein.
(3) Sofern
1. Antioxidantien, fuer die nach dem Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung in
der Spalte "Hoechstgehalt" oder nach Anlage 3 Spalte 6 der Futtermittelverordnung in
der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe
nicht durch eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind, ein Hoechstgehalt
festgesetzt worden ist, Carotinoide und Xanthophylle, Enzyme, Mikroorganismen,
Futtermittel-Zusatzstoffe der Funktionsgruppe "Sonstige zootechnische Futtermittel-
Zusatzstoffe", Kokzidiostatika oder Histomonostatika, Spurenelementverbindungen,
Vitamine oder Einzelfuttermittel nach Anlage 1, ausgenommen Einzelfuttermittel der
Gruppe "Ammoniumsalze" und auf Naehrsubstraten tierischer oder pflanzlicher Herkunft
gezuechtete Hefen,
2. Vormischungen mit Futtermittel-Zusatzstoffen der Funktionsgruppe "Sonstige
zootechnische Futtermittel-Zusatzstoffe", Kokzidiostatika oder Histomonostatika,
Vitamin A, Vitamin D, Kupfer- oder Selenverbindungen oder
3. Mischfuttermittel unter Verwendung von Vormischungen mit Futtermittel-Zusatzstoffen
der Funktionsgruppe "Sonstige zootechnische Futtermittel-Zusatzstoffe" oder
Kokzidiostatika oder Histomonostatika
in einem Drittland, das nicht Vertragsstaat ist, hergestellt worden sind, duerfen sie
nur von in Satz 2 genannten Betrieben eingefuehrt werden. Betriebe im Sinne des Satzes 1
sind Betriebe, die
1. als Vertreter des Herstellers durch die zustaendige Behoerde zugelassen worden sind
oder,
2. soweit sie ihren Sitz in einem Vertragsstaat haben, der nicht Mitgliedstaat
ist, nach Feststellung dieses Vertragsstaates als Vertreter des Herstellers
die Voraussetzungen im Sinne des Kapitels I des Anhangs der Richtlinie 95/69/EG
erfuellen.
(4) (weggefallen)
(5) Die Zulassung von Betrieben nach der Verordnung (EG) Nr. 183/2005 in der jeweils
geltenden Fassung bleibt unberuehrt.
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§ 29 Zulassung
(1) Zulassungsbeduerftige Betriebe nach § 28 Abs. 1 werden auf Antrag fuer die
beabsichtigte Taetigkeit von der fuer den Betriebsort zustaendigen Behoerde zugelassen,
wenn sie der Behoerde durch ein Gutachten eines vereidigten Sachverstaendigen
oder eines oeffentlich-rechtlichen oder unter oeffentlicher Aufsicht stehenden
Untersuchungs- und Forschungsinstitutes nachgewiesen haben, dass die angewendeten
Dekontaminationsverfahren geeignet sind, die Erzeugnisse so zu dekontaminieren,
dass sie den Vorschriften des Futtermittelrechts entsprechen. Soweit nach Artikel 8
der Richtlinie 2002/32/EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 7. Mai 2002
ueber unerwuenschte Stoffe in der Tierernaehrung (ABl. EG Nr. L 140 S. 10) bestimmte
Dekontaminationsverfahren vorgeschrieben werden, sind diese von den in § 28 Abs. 1
genannten Betrieben anzuwenden.
(2) Zulassungsbeduerftige Betriebe nach § 28 Abs. 2 werden auf Antrag fuer die
beabsichtigte Taetigkeit von der fuer den Betriebsort zustaendigen Behoerde zugelassen,
sofern sich aus dem Antrag ergibt, dass
1. die Anforderungen nach Anlage 7a erfuellt sind und
2. sichergestellt ist, dass die sich aus § 29a ergebenden Pflichten erfuellt werden.
(3) Zulassungsbeduerftige Betriebe nach § 28 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 werden auf Antrag von
der fuer den Betriebsort zustaendigen Behoerde zugelassen. Der Vertreter des Herstellers
nach § 28 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 hat mit dem Antrag
1. zu erklaeren, dass er sich vergewissert hat, dass der in dem Drittland ansaessige
Hersteller die dem Kapitel I des Anhangs der Richtlinie 95/69/EG entsprechenden
Voraussetzungen erfuellt, und
2. sich zu verpflichten, ein Verzeichnis der in § 28 Abs. 3 Satz 1 genannten
Futtermittel zu fuehren, die er in der Europaeischen Gemeinschaft in den Verkehr
bringt.
(4) (weggefallen)
(5) Die Zulassung nach den Absaetzen 1 bis 3 ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme
rechtfertigen, dass
1. der Betriebsinhaber die erforderliche Zuverlaessigkeit oder
2. der fuer die Herstellung und Qualitaetssicherung im Betrieb jeweils Verantwortliche
die erforderliche Zuverlaessigkeit oder Sachkenntnis
nicht besitzt. Die erforderliche Zuverlaessigkeit nach Satz 1 besitzt insbesondere
derjenige nicht, der groeblich gegen lebensmittel-, futtermittel- oder
arzneimittelrechtliche Vorschriften verstossen hat. Der Nachweis der erforderlichen
Sachkenntnis des fuer die Herstellung und Qualitaetssicherung jeweils Verantwortlichen
wird erbracht durch den Nachweis fuer die beabsichtigte Taetigkeit ausreichender
Kenntnisse auf den Gebieten des Futtermittelrechts, der Verfahrenstechnik und der
Tierernaehrung.
(6) Dem Antrag sind die fuer die Pruefung der Voraussetzungen fuer die Zulassung
erforderlichen Angaben und Unterlagen beizufuegen. Aenderungen hinsichtlich der dem
Antrag zugrunde liegenden Angaben und der vorgelegten Unterlagen sind der zustaendigen
Behoerde vom Antragsteller unverzueglich mitzuteilen. Satz 2 findet auf bereits
zugelassene Betriebe entsprechende Anwendung.
(7) Die Zulassung kann mit Nebenbestimmungen versehen werden, soweit diese zur
Erfuellung der Zulassungsvoraussetzungen erforderlich sind.
(8) Die zustaendige Behoerde kann zur Erfuellung der sich
1. aus Absatz 1 Satz 1 und Absatz 3 Satz 2 Nr. 2,
2. aus Artikel 13 Abs. 1 und 2 Satz 1 bis 3 und Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr.
183/2005
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ergebenden Anforderungen und Pflichten nach Erteilung der Zulassung erforderliche
Anordnungen treffen. Sie kann die Zulassung auch nachtraeglich mit Auflagen verbinden.
§ 29a Besondere Pflichten fuer Trocknungsbetriebe
Betriebe nach § 28 Abs. 2 muessen durch eine prozessbegleitende Dokumentation
nachweisen, dass ein Eintrag unerwuenschter Stoffe in das Trockengut so weit
ausgeschlossen ist, dass das Trockengut nach Beendigung des Trocknungsverfahrens
die in Anlage 5 Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalte an unerwuenschten Stoffen,
insbesondere an Dioxinen, Furanen, Blei und Arsen, einhaelt und die Voraussetzungen
fuer das Inverkehrbringen und Verfuettern nach § 17 Abs. 2 des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches erfuellt. Hierzu sind insbesondere
1. das Trockengut in angemessenen, regelmaessigen Abstaenden auf die je nach verwendetem
Brennmaterial potenziellen Eintraege an unerwuenschten Stoffen zu ueberpruefen,
2. das Ergebnis der Analysen nach Nummer 1 zu dokumentieren und mindestens zwei Jahre
aufzubewahren,
3. Rueckstellproben jeder einzelnen Partie oder, bei fortlaufender Produktion, aus
jeder Tagesproduktion zu ziehen und mindestens ein Jahr aufzubewahren sowie die zu
der jeweiligen Partie oder Tagesproduktion gehoerenden Mengen zu dokumentieren und
4. Aufzeichnungen ueber die Prozessfuehrung anzufertigen und mindestens zwei Jahre
aufzubewahren.
§ 30 Registrierungsbeduerftige Betriebe
Sofern
1. Futtermittel-Zusatzstoffe, fuer die nach dem Anhang der jeweiligen EG-
Zulassungsverordnung in der Spalte "Hoechstgehalt" oder Anlage 3 Spalte 6 der
Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern diese
Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen sind,
ein Hoechstgehalt festgesetzt worden ist, ausgenommen Futtermittel-Zusatzstoffe nach
§ 28 Abs. 3 Nr. 1,
2. Vormischungen mit Antioxidantien, fuer die nach dem Anhang der jeweiligen EG-
Zulassungsverordnung in der Spalte "Hoechstgehalt" oder nach Anlage 3 Spalte 6
der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung, sofern
diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-Zulassungsverordnung zugelassen
sind, ein Hoechstgehalt festgesetzt worden ist, mit Vitaminen, ausgenommen
Vitamin A und D, Carotinoiden oder Xanthophyllen, Enzymen, Mikroorganismen oder
Spurenelementverbindungen, ausgenommen Kupfer und Selen,
3. Mischfuttermittel unter Verwendung von Vormischungen nach Nummer 2 oder
Vormischungen mit Vitamin A, Vitamin D, Kupfer oder Selen,
4. Mischfuttermittel unter unmittelbarer Zugabe von Antioxidantien, fuer die nach dem
Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung in der Spalte "Hoechstgehalt" oder
nach Anlage 3 Spalte 6 der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007
geltenden Fassung, sofern diese Futtermittel-Zusatzstoffe nicht durch eine EG-
Zulassungsverordnung zugelassen sind, ein Hoechstgehalt festgesetzt worden ist,
Vitaminen, ausgenommen Vitamin A und D, Carotinoiden oder Xanthophyllen, Enzymen,
Mikroorganismen oder Spurenelementverbindungen, ausgenommen Kupfer und Selen, oder
5. Mischfuttermittel fuer Heimtiere unter unmittelbarer Zugabe von Vitamin A, Vitamin
D, Kupfer oder Selen
in einem Drittland, das nicht Vertragsstaat ist, hergestellt worden sind, duerfen diese
nur von in Satz 2 genannten Betrieben eingefuehrt werden. Betriebe im Sinne des Satzes 1
sind Betriebe, die
1. als Vertreter des Herstellers von der zustaendigen Behoerde registriert worden sind
oder,
2. falls sie ihren Sitz in einem Vertragsstaat haben, der nicht Mitgliedstaat
ist, nach Feststellung dieses Vertragsstaates als Vertreter des Herstellers die
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Voraussetzungen im Sinne des Kapitels II des Anhangs der Richtlinie 95/69/EG
erfuellen.
§ 30a Anzeigebeduerftige Betriebe
(1) Wer gewerbsmaessig Futtermittel fuer Heimtiere in den Verkehr bringen will, hat dies
vor Beginn des Betriebes der nach Landesrecht zustaendigen Behoerde anzuzeigen.
(2) Absatz 1 gilt nicht fuer die Abgabe von Futtermitteln fuer Heimtiere in
verkaufsfertig bezogenen Fertigpackungen im Sinne der Fertigpackungsverordnung.
(3) Wer gewerbsmaessig ortsfeste oder bewegliche Anlagen zur Herstellung von
Futtermitteln anderen ueberlassen oder in diesen Anlagen Futtermittel im Lohnauftrag
fuer andere herstellen will, hat dies vor Beginn des Betriebes der nach Landesrecht
zustaendigen Behoerde anzuzeigen. Bei beweglichen Anlagen ist auch die Behoerde zu
benachrichtigen, in deren Bereich die Anlage eingesetzt wird.
(4) Die Absaetze 1 und 3 gelten nur, soweit ein dort bezeichneter Betrieb keiner
Zulassungs- oder Registrierungspflicht nach der Verordnung (EG) Nr. 183/2005
unterliegt.
§ 31 Registrierung
(1) Registrierungsbeduerftige Betriebe nach § 30 werden auf Antrag fuer die jeweils
beabsichtigte Taetigkeit von der fuer den Betriebsort zustaendigen Behoerde registriert.
(2) Die Registrierung nach Absatz 1 ist zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme
rechtfertigen, dass
1. der Betriebsinhaber die erforderliche Zuverlaessigkeit oder
2. der fuer die Herstellung und Qualitaetssicherung im Betrieb jeweils Verantwortliche
die erforderliche Zuverlaessigkeit oder Sachkenntnis
nicht besitzt. Die erforderliche Zuverlaessigkeit nach Satz 1 besitzt insbesondere
derjenige nicht, der groeblich gegen lebensmittel-, futtermittel- oder
arzneimittelrechtliche Vorschriften verstossen hat. Der Nachweis der erforderlichen
Sachkenntnis des fuer die Herstellung und Qualitaetssicherung jeweils Verantwortlichen
wird erbracht durch den Nachweis fuer die beabsichtigte Taetigkeit ausreichender
Kenntnisse auf den Gebieten des Futtermittelrechts, der Verfahrenstechnik und der
Tierernaehrung.
(3) Der Vertreter des Herstellers nach § 30 Satz 2 Nr. 1 hat mit dem Antrag
1. zu erklaeren, dass er sich vergewissert hat, dass der in dem Drittland ansaessige
Hersteller die sich aus dem Kapitel I des Anhangs der Richtlinie 95/69/EG
ergebenden Anforderungen und Pflichten erfuellt, und
2. sich zu verpflichten, ein Verzeichnis der in § 30 Satz 1 genannten Zusatzstoffe,
Vormischungen und Mischfuttermittel zu fuehren, die er in der Europaeischen
Gemeinschaft in den Verkehr bringt.
(4) Aenderungen hinsichtlich der dem Antrag zugrunde liegenden Angaben sind der
zustaendigen Behoerde vom Antragsteller unverzueglich mitzuteilen. Satz 1 findet auf
bereits registrierte Betriebe entsprechende Anwendung.
(5) Die Registrierung kann mit Nebenbestimmungen versehen werden, soweit diese zur
Erfuellung der Registrierungsvoraussetzungen erforderlich sind.
(6) Die zustaendige Behoerde kann zur Erfuellung der sich aus Absatz 3 ergebenden
Anforderungen und Pflichten nach Erteilung der Registrierung die erforderlichen
Anordnungen treffen. Sie kann die Registrierung auch nachtraeglich mit Auflagen
verbinden.
§ 31a (weggefallen)
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§ 31b Zulassungs- und Registrierungs-Kennnummer
Die zustaendige Behoerde erteilt dem Betrieb
1. mit der Zulassung nach § 29 eine Zulassungs-Kennnummer und
2. mit der Registrierung nach § 31 eine Registrierungs-Kennnummer.
§ 31c (weggefallen)
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§ 32 Ruecknahme, Widerruf, Ruhen und Erloeschen der Zulassung und der
Registrierung
(1) Die Zulassung von Betrieben nach § 29 Abs. 1 ist zurueckzunehmen, wenn eine
Voraussetzung nach § 29 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 5 nicht gegeben war. Sie ist zu
widerrufen, wenn nachtraeglich eine der Voraussetzungen nach § 29 Abs. 1 Satz 1 oder
Abs. 5 weggefallen ist.
(2) Die Zulassung von Betrieben nach § 29 Abs. 2 ist zurueckzunehmen, wenn eine
Voraussetzung nach § 29 Abs. 2 oder 5 nicht gegeben war. Sie ist zu widerrufen, wenn
1. nachtraeglich eine Voraussetzung nach § 29 Abs. 2 Nr. 1 oder Abs. 5 weggefallen ist
oder
2. eine der in § 29a aufgefuehrten Pflichten nicht erfuellt wird.
(3) Die Zulassung von Betrieben nach § 29 Abs. 3 ist zurueckzunehmen, wenn eine
Voraussetzung nach § 29 Abs. 5 nicht gegeben war. Sie ist zu widerrufen, wenn
1. nachtraeglich eine Voraussetzung nach § 29 Abs. 5 weggefallen ist oder
2. die in § 29 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 aufgefuehrte Pflicht nicht erfuellt wird.
(4) (weggefallen)
(5) Die Registrierung von Betrieben nach § 31 Abs. 1 ist zurueckzunehmen, wenn eine
Voraussetzung nach § 31 Abs. 2 nicht gegeben war. Sie ist zu widerrufen, wenn
1. nachtraeglich eine Voraussetzung nach § 31 Abs. 2 weggefallen ist oder
2. die in § 31 Abs. 3 Nr. 2 aufgefuehrte Pflicht nicht erfuellt wird.
(6) Anstelle der Ruecknahme oder des Widerrufs soll die zustaendige Behoerde das Ruhen
der Zulassung oder Registrierung anordnen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen,
dass der Grund fuer die Ruecknahme oder den Widerruf innerhalb einer angemessenen Frist
beseitigt wird.
(7) Die Zulassung oder Registrierung erlischt, wenn nach Feststellung der zustaendigen
Behoerde der Betrieb die Taetigkeit, die der Zulassung oder Registrierung zugrunde liegt,
laenger als zwei Jahre nicht ausgeuebt hat.
§ 33 Bekanntmachung
(1) Die nach Landesrecht zustaendigen Behoerden teilen dem Bundesamt fuer
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Bundesamt)
1. die Zulassung von Betrieben nach Artikel 10 der Verordnung (EG) Nr. 183/2005,
2. die Registrierung von Betrieben nach Artikel 9 der Verordnung (EG) Nr. 183/2005,
3. die Zulassung von Betrieben nach § 29,
4. die Registrierung von Betrieben nach § 31
sowie die Ruecknahme, den Widerruf, das Ruhen, das Erloeschen und die Aenderungen
hinsichtlich der Taetigkeit, fuer die die Zulassung oder Registrierung erteilt worden
ist, mit. Das Bundesamt gibt die registrierten Betriebe nach Satz 1 Nr. 2 und 4 und die
zugelassenen Betriebe nach Satz 1 Nr. 3 im elektronischen Bundesanzeiger *) bekannt.
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(2) Das Bundesamt gibt ferner die Fundstelle des Verzeichnisses der Kommission gemaess
Artikel 19 Abs. 6 der Verordnung (EG) Nr. 183/2005 bekannt.
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*) Amtlicher Hinweis zu § 33: http://www.ebundesanzeiger.de
§ 33a Status anerkannter, registrierter und angezeigter Betriebe
(1) Betriebe nach
1. § 28 Abs. 1 oder 3 Satz 2 Nr. 1, die nach § 29 Abs. 1 der Futtermittelverordnung in
der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung anerkannt waren,
2. § 28 Abs. 2, die nach § 31 Abs. 1a der Futtermittelverordnung in der bis zum 23.
Maerz 2007 geltenden Fassung registriert waren,
gelten als nach § 29 zugelassen.
(2) Betriebe nach § 30 Satz 2 Nr. 1, die nach § 31 Abs. 1 Satz 1 der
Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung registriert
waren, gelten als nach § 31 registriert.
(3) Betriebe, denen eine
1. Anerkennungs-Kennnummer nach § 31b Nr. 1 der Futtermittelverordnung in der bis
zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung erteilt worden ist, behalten diese Nummer, bis
ihnen eine Zulassungs-Kennnummer oder eine Registrierungs-Kennnummer erteilt worden
ist,
2. Registrierungs-Kennnummer nach § 31b Nr. 2 der Futtermittelverordnung in der bis
zum 23. Maerz 2007 geltenden Fassung erteilt worden ist, behalten diese Nummer, bis
ihnen eine neue Registrierungs-Kennnummer erteilt worden ist.
(4) Betriebe nach § 30a Abs. 1 oder 3 Satz 1, die sich nach dem nach § 1 Abs. 1 Satz 1
Nr. 7 des Gesetzes ueber den Uebergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht
in der bis zum 6. September 2005 geltenden Fassung weiter anzuwendenden § 17 Abs. 1
Nr. 1 oder 3 und Abs. 2 Satz 1 des Futtermittelgesetzes angezeigt haben, gelten als
angezeigt nach § 30a.
§ 34 Aufbewahrung von Buchfuehrungsunterlagen
(1) Wer gewerbsmaessig
1. ortsfeste oder bewegliche Anlagen zur Herstellung von Futtermitteln anderen
ueberlaesst, hat ueber die Ueberlassung,
2. in ortsfesten oder beweglichen Anlagen Futtermittel im Lohnauftrag fuer andere
herstellt, hat ueber deren Herstellung, Bestaende, Eingaenge und Ausgaenge
Buch zu fuehren.
(2) Die Buchfuehrungspflichtigen nach Absatz 1 oder nach Artikel 5 Abs. 1 in Verbindung
mit Anhang I oder Artikel 5 Abs. 2 in Verbindung mit Anhang II der Verordnung (EG) Nr.
183/2005 haben die Buecher, Buchfuehrungsunterlagen, Dokumentationen und Dateien fuenf
Jahre aufzubewahren. Vorschriften, die eine laengere Aufbewahrungspflicht vorsehen,
bleiben unberuehrt.
Neunter Abschnitt
Ausnahmegenehmigungen
§ 34a Ausnahmegenehmigungen
(1) Der Antrag auf Genehmigung einer Ausnahme nach § 68 Abs. 2 Nr. 5 des Lebensmittel-
und Futtermittelgesetzbuches muss folgende Angaben enthalten:
1. den Namen und die Anschrift des fuer das Inverkehrbringen Verantwortlichen,
2. die Bezeichnung des Futtermittels,
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3. bei Einzelfuttermitteln den Gehalt an Inhaltsstoffen,
4. bei Einzelfuttermitteln die Art der Herstellung,
5. bei Mischfuttermitteln oder Vormischungen die Zusammensetzung,
6. sonstige fuer die Beurteilung des Futtermittels erforderliche Angaben.
(2) Dem Antrag sind beizufuegen:
1. ein Zeugnis eines oeffentlich-rechtlichen oder unter oeffentlicher Aufsicht stehenden
Untersuchungs- oder Forschungsinstitutes, eines vereidigten Handelschemikers
oder einer vergleichbaren Einrichtung oder Person eines Vertragsstaates ueber eine
Untersuchung des Futtermittels;
2. ein Gutachten eines oeffentlich-rechtlichen oder unter oeffentlicher Aufsicht
stehenden Forschungsinstitutes oder einer vergleichbaren Einrichtung eines
Vertragsstaates, aus dem hervorgeht, dass das Futtermittel fuer den vorgesehenen
Verwendungszweck geeignet ist.
(3) Bezieht sich ein Antrag auf Futtermittel-Zusatzstoffe, unerwuenschte Stoffe oder
Schaedlingsbekaempfungsmittel, ergeht die Entscheidung im Benehmen mit dem Bundesinstitut
fuer Risikobewertung.
Zehnter Abschnitt
Ueberwachung
§ 35 Ausnahmen von Verbringungsverboten
(1) Abweichend von § 53 Abs. 1 Satz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
duerfen Futtermittel in das Inland verbracht werden, soweit sie
1. unter zollamtlicher Ueberwachung befoerdert werden,
2. in Zolllagern, Freilagern oder Lagern in Freizonen gelagert werden,
3. veredelt und umgewandelt werden, solange sich die Futtermittel unter zollamtlicher
Ueberwachung befinden.
Satz 1 gilt nicht fuer Futtermittel, die den Verboten des § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des
Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches oder des Artikels 15 Abs. 1 in Verbindung
mit Abs. 2 erster Anstrich der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 nicht entsprechen.
(2) Waren im Sinne von Absatz 1 Satz 1 Nr. 3 unterliegen den Vorschriften des § 57 Abs.
4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches.
§ 35a Eingangsstellen, Anmeldepflicht
(1) Die Einfuhr von Futtermitteln, die nur von nach Artikel 10 der Verordnung (EG)
Nr. 183/2005 oder nach § 29 zugelassenen Betrieben in den Verkehr gebracht werden
duerfen, aus einem Drittland, das nicht Vertragsstaat ist, ist nur ueber Zollstellen
mit zugeordneten Grenzkontrollstellen (Eingangsstellen) zulaessig. Die tierseuchen- und
pflanzenschutzrechtlichen Einfuhrvorschriften bleiben unberuehrt.
(2) Derjenige, der Futtermittel nach Absatz 1 aus einem Drittland, das nicht
Vertragsstaat ist, einfuehrt, hat dies spaetestens einen Werktag vor deren Eintreffen
an der vorgesehenen Eingangsstelle der fuer die Eingangsstelle zustaendigen Behoerde
anzumelden.
§ 35b Dokumentenpruefung, Naemlichkeitskontrolle, Warenuntersuchung
(1) Soweit auf Grund der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europaeischen Parlaments und
des Rates vom 29. April 2004 ueber amtliche Kontrollen zur Ueberpruefung der Einhaltung
des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen ueber Tiergesundheit und
Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1, Nr. L 191 S. 1) oder eines auf Grund der Verordnung
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(EG) Nr. 882/2004 erlassenen Rechtsaktes der Europaeischen Gemeinschaft bei der Einfuhr
von Futtermitteln
1. eine Dokumentenpruefung oder eine Naemlichkeitskontrolle durchzufuehren ist, ist diese
von den vom Bundesministerium der Finanzen bestimmten Zollstellen (Zollstellen),
2. eine Warenuntersuchung durchzufuehren ist, ist diese von den fuer die
Futtermittelueberwachung zustaendigen Behoerden in Abstimmung mit den Zollstellen
durchzufuehren.
(2) Die Durchfuhr von Futtermitteln erfolgt unter zollamtlicher Ueberwachung, soweit
moeglich in Form des Zollverschlusses.
§ 35c Bescheinigungen
(1) Die Bescheinigung nach § 55 Abs. 2 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
ist als Teil der Warenbegleitpapiere bis zur Ueberfuehrung der Futtermittel in den
zollrechtlich freien Verkehr mitzufuehren.
(2) Werden Futtermittel aus einem Drittland, das nicht Vertragsstaat ist, ueber andere
Mitgliedstaaten zur Ueberfuehrung in den zollrechtlich freien Verkehr in das Inland
verbracht, so ist der Zollstelle die von dem zuerst beruehrten Mitgliedstaat bei der
Einfuhr ausgestellte Bescheinigung ueber die durchgefuehrten futtermittelrechtlichen
Kontrollen vorzulegen. Die Zollstelle kann eine deutsche Uebersetzung der Bescheinigung
verlangen.
§ 35d Verkehr mit den zustaendigen Behoerden anderer Mitgliedstaaten
Die Befugnis zum Verkehr mit den zustaendigen Behoerden anderer Mitgliedstaaten zur
Aufklaerung und Verfolgung von Verstoessen gegen futtermittelrechtliche Vorschriften
wird den zustaendigen obersten Landesbehoerden uebertragen. Sie unterrichten das
Bundesministerium ueber Mitteilungen an andere Mitgliedstaaten.
§ 35e Verbote auf Grund von Schutzmassnahmen der Europaeischen Gemeinschaft
(1) Futtermittel, die in Drittlaendern hergestellt oder behandelt worden sind, duerfen
nicht eingefuehrt werden, soweit die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfuellt sind.
(2) Die Voraussetzungen fuer die Verbote nach Absatz 1 sind erfuellt, soweit
1. die Einfuhr in die Europaeische Union durch einen nicht unmittelbar geltenden
Rechtsakt, den die Europaeische Gemeinschaft auf Grund
a) des Artikels 53 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europaeischen Parlaments
und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsaetze
und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europaeischen
Behoerde fuer Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur
Lebensmittelsicherheit (ABl. EG Nr. L 31 S. 1) oder
b) des Artikels 22 der Richtlinie 97/78/EG des Rates vom 18. Dezember 1997 zur
Festlegung von Grundregeln fuer die Veterinaerkontrollen von aus Drittlaendern in
die Gemeinschaft eingefuehrten Erzeugnissen (ABl. EG 1998 Nr. L 24 S. 9)
in der jeweils geltenden Fassung im Hinblick auf das betreffende Drittland oder
einen in einem Drittland gelegenen Betrieb erlassen hat, beschraenkt oder verboten
ist und
2. das Bundesministerium jeweils den massgeblichen Rechtsakt im Bundesanzeiger oder
elektronischen Bundesanzeiger *) bekannt gemacht hat; das Bundesministerium
macht auch Aenderungen und die Aufhebung des Rechtsaktes im Bundesanzeiger oder
elektronischen Bundesanzeiger *) bekannt.
(3) Das Verbot des Absatzes 1 gilt nicht fuer Futtermittel, die vor Wirksamwerden der
Bekanntmachung nach Absatz 2 Nr. 2 in Verbindung mit Absatz 4 eingefuehrt worden sind.
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(4) Bekanntmachungen nach Absatz 2 Nr. 2 werden mit Beginn des Tages, der auf ihre
Veroeffentlichung folgt, wirksam, soweit in der Bekanntmachung kein spaeterer Zeitpunkt
bestimmt ist.
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*) Amtlicher Hinweis zu § 35e: http://www.ebundesanzeiger.de
Elfter Abschnitt
Mitwirkung des Bundesamtes
§ 35f Mitwirkung
(1) Das Bundesamt wirkt mit bei:
1. der Aufnahme eines Einzelfuttermittels in den Anhang der Richtlinie 82/471/EWG des
Rates vom 30. Juni 1982 ueber bestimmte Erzeugnisse fuer die Tierernaehrung (ABl. EG
Nr. L 213 S. 8) in der jeweils geltenden Fassung,
2. der Festsetzung von Verwendungszwecken fuer Mischfuttermittel nach der Richtlinie
93/74/EWG des Rates vom 13. September 1993 ueber Futtermittel fuer besondere
Ernaehrungszwecke (ABl. EG Nr. L 237 S. 23) in der jeweils geltenden Fassung,
3. der Aufnahme eines Einzelfuttermittels in den Anhang der Richtlinie 96/25/EG des
Rates vom 29. April 1996 ueber den Verkehr mit Futtermittel-Ausgangserzeugnissen und
deren Verwendung, zur Aenderung der Richtlinien 70/524/EWG, 74/63/EWG, 82/471/EWG
und 93/74/EWG sowie zur Aufhebung der Richtlinie 77/101/EWG (ABl. EG Nr. L 125 S.
35) in der jeweils geltenden Fassung,
4. der Pruefung von Leitlinien fuer eine gute Verfahrenspraxis im Futtermittelsektor
nach Artikel 20 und 22 der Verordnung (EG) Nr. 183/2005.
(2) Das Bundesamt wirkt ferner mit bei der Koordinierung der Erstellung
1. von Kontrollplaenen insbesondere nach Artikel 44 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004
des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 ueber amtliche
Kontrollen zur Ueberpruefung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts
sowie der Bestimmungen ueber Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1)
in der jeweils geltenden Fassung sowie
2. sonstiger nach den gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften von den Mitgliedstaaten
durchzufuehrender Untersuchungs- und Erhebungsprogramme des Futtermittelsektors.
Zwoelfter Abschnitt
Schlussbestimmungen
§ 36 Straftaten
Nach § 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
wird bestraft, wer entgegen § 35e Abs. 1 Futtermittel, Zusatzstoffe oder Vormischungen
einfuehrt.
§ 36a Ordnungswidrigkeiten
(1) Wer eine in § 36 bezeichnete Handlung fahrlaessig begeht, handelt nach § 60 Abs. 1
des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches ordnungswidrig.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 2 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2 ein Einzelfuttermittel oder ein
Mischfuttermittel in den Verkehr bringt,
2. entgegen § 5 Abs. 1, 5, 6 oder 7, § 11 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2, Abs. 1
Nr. 1 in Verbindung mit § 12 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 oder Abs. 3, § 11 Abs.
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1 Nr. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 1 bis 2a oder 2c, 3 Satz 2 oder Abs. 4 oder §
14 Abs. 2 oder 5 Satz 2 oder Abs. 6 Satz 1, entgegen § 18 Abs. 1, 4 Satz 1, Abs.
5, 6, 7 oder 9, § 24 oder § 24b Abs. 2 Futtermittel in den Verkehr bringt, die
nicht, nicht richtig, nicht vollstaendig oder nicht in der vorgeschriebenen Weise
gekennzeichnet sind,
3. entgegen § 10 Abs. 1 Satz 1 ein Mischfuttermittel in den Verkehr bringt,
4. entgegen § 11 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 oder 12
oder Satz 2 ein Mischfuttermittel in den Verkehr bringt, bei dem eine Angabe nicht
richtig oder nicht vollstaendig gemacht ist,
5. entgegen § 14 Abs. 6 Satz 2 eine dort genannte Angabe macht,
6. entgegen § 23 Abs. 2 ein Futtermittel mischt,
6a. entgegen § 24c ein Futtermittel in den Verkehr bringt oder verfuettert,
7. entgegen § 25 Satz 1 oder § 27 Satz 1 einen Stoff als Futtermittel in den Verkehr
bringt oder verfuettert,
8. entgegen § 26 Futtermittel verfuettert,
9. ohne Zulassung nach § 28 Abs. 1 oder 2 Futtermittel dekontaminiert oder
Gruenfutter, Lebensmittel oder Lebensmittelreste zum Zweck der Herstellung eines
Einzelfuttermittels oder Mischfuttermittels trocknet,
10. einer vollziehbaren Anordnung nach § 29 Abs. 8 Satz 1 oder § 31 Abs. 6 Satz 1 oder
einer vollziehbaren Auflage nach § 29 Abs. 7 oder 8 Satz 2 oder § 31 Abs. 5 oder 6
Satz 2 zuwiderhandelt,
11. entgegen § 30a Abs. 1 oder 3 Satz 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig oder nicht
rechtzeitig erstattet oder
12. entgegen § 34 Abs. 1 nicht, nicht richtig oder nicht vollstaendig Buch fuehrt oder
entgegen § 34 Abs. 2 Satz 1 Buecher, Buchfuehrungsunterlagen, Dokumentationen oder
Dateien nicht oder nicht mindestens fuenf Jahre aufbewahrt.
(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe b des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 28 Abs. 3 Satz 1 oder § 30 Satz 1 einen Futtermittel-Zusatzstoff, eine
Vormischung, ein Einzelfuttermittel oder ein Mischfuttermittel einfuehrt oder
2. entgegen § 35a Abs. 2 eine Anmeldung nicht, nicht richtig, nicht vollstaendig oder
nicht rechtzeitig macht.
§ 36b Ordnungswidrigkeiten
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe a des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer gegen die Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des
Europaeischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 ueber Zusatzstoffe zur
Verwendung in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 268 S. 29, 2004 Nr. L 192 S. 34),
geaendert durch Verordnung (EG) Nr. 378/2005 der Kommission vom 4. Maerz 2005 (ABl. EU
Nr. L 59 S. 8) verstoesst, indem er vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen Artikel 3 Abs. 1 einen Futtermittel-Zusatzstoff in Verkehr bringt,
verarbeitet oder verwendet,
2. entgegen Artikel 10 Abs. 3 in Verbindung mit Artikel 16 Abs. 1 und 3 einen
Futtermittel-Zusatzstoff, der in das Register nach Artikel 10 Abs. 1 Buchstabe b
Satz 2 eingetragen ist, in Verkehr bringt oder
3. entgegen Artikel 16 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 eine Vormischung von
Zusatzstoffen in Verkehr bringt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe a des Lebensmittel-
und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer gegen die Verordnung (EG) Nr. 183/2005
des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 12. Januar 2005 mit Vorschriften fuer
die Futtermittelhygiene (ABl. EU Nr. L 35 S. 1) verstoesst, indem er vorsaetzlich oder
fahrlaessig
- 39 -
1. entgegen Artikel 5
a) Abs. 1 die Bestimmungen des Anhangs I Teil A Abschnitt II Nr. 1 Satz 2 auf
Verlangen der zustaendigen Behoerde,
b) Abs. 2 die Bestimmungen des Anhangs II Abschnitt Einrichtungen und Ausruestungen
Nr. 7 Satz 1, Abschnitt Herstellung Nr. 2 oder 5 Satz 2, Abschnitt
Qualitaetskontrolle Nr. 4 Satz 1, Abschnitt Lagerung und Befoerderung Nr. 1
Halbsatz 1 oder Nr. 3 oder Abschnitt Dokumentation Nr. 1 oder
c) Abs. 5 die Bestimmungen des Anhangs III Abschnitt Vorschriften fuer Stall- und
Fuetterungseinrichtungen Satz 3 oder Abschnitt Fuetterung Nr. 1 Satz 1 oder Nr. 2
Satz 3
nicht erfuellt,
2. entgegen Artikel 5 Abs. 6 sich ein Futtermittel beschafft oder ein Futtermittel
verwendet,
3. entgegen Artikel 11 eine Taetigkeit ohne Registrierung oder Zulassung ausuebt oder
4. entgegen Artikel 23 Abs. 1 nicht sicherstellt, dass Futtermittel aus Drittlaendern
nur unter den dort genannten Bedingungen eingefuehrt werden.
(3) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe b des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig entgegen Artikel 16
Abs. 5, auch in Verbindung mit Artikel 10 Abs. 3, der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003
einen Futtermittel-Zusatzstoff oder eine Vormischung in Verkehr bringt.
§ 37 Uebergangsregelungen
(1) Futtermittel, die der Futtermittelverordnung in der bis zum 23. Maerz 2007 geltenden
Fassung entsprechen, duerfen noch bis zum 1. September 2007 erstmals in den Verkehr
gebracht werden.
(2) Die §§ 24c und 36 Absatz 2 Nummer 6a gelten nicht fuer Erzeugnisse, fuer die nach
Massgabe des Artikels 49 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 die Anforderungen des
Kapitels III der vorgenannten Verordnung nicht gelten.
§ 37a Technische Festlegungen
Soweit in dieser Verordnung auf DIN-Normen Bezug genommen wird, sind diese im Beuth
Verlag GmbH, 10772 Berlin, erschienen. Sie sind beim Deutschen Patent- und Markenamt
archivmaessig gesichert niedergelegt.
§ 37b Nicht mehr anzuwendende Vorschriften
Die in § 1 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes ueber den Uebergang auf das neue Lebensmittel- und
Futtermittelrecht genannten Vorschriften sind nicht mehr anzuwenden.
§ 38 Inkrafttreten, Uebergangsregelungen
(Inkrafttreten; Ausserkrafttreten bisheriger Vorschriften)
Anlage 1 (zu den §§ 2, 3, 4, 5, 9, 11, 13 und 28)
Zulassungsbeduerftige Einzelfuttermittel
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 800 - 801
Vorbemerkungen
Die Gehalte und Werte nach Spalte 2 beziehen sich, sofern nichts anderes
bestimmt ist, mit Ausnahme von Wasser, auf die Trockensubstanz.
Verzeichnis der zugelassenen Einzelfuttermittel
1. Proteinerzeugnisse aus Mikroorganismen
-------------------------------------------------------------------------------
Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende I sonstige Angaben
- 40 -
I I Inhaltsstoffe I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
Auf Methanol I Erzeugnis, das I Rohprotein I a) "nicht
gezuechtete I durch Trocknen der I Rohfett I einatmen"
Bakterien fuer I in der Naehrloesung I Rohasche I b) Zulassungs-
Kaelber, Schweine, auf Methanol-Basis I Wasser I Kennnummer
Gefluegel und I vermehrten Bakterien I I des Betriebes
Fische I Methylophilus I I
I methylotrophus, I I
I Stamm NCIB 10.515, I I
I gewonnen wird I I
I Rohprotein min. 68 I I
I in der v.H.I I
I Originalsubstanz I I
I Reflexions- I I
I zahl: ueber 50 I I
Eiweissfermentations- Eiweissfermentations- I Rohprotein I a) "Bei Mast-
erzeugnis, I erzeugnis, das auf I Rohasche I schweinen und
das auf Erdgas I Erdgas (ca. 91 v.H. I Rohfett I Kaelbern darf
gezuechtet ist, I Methan, 5 v.H. Ethan, Wasser I der Gehalt
aus Methylococcus 2 v.H. Propan, I I an dem in
capsulatus (Bath) 0,5 v.H. Isobutan, I I Spalte 1
Stamm NCIMB I 0,5 v.H. n-Butan, I I genannten
11132, Alcaligenes 1 v.H. sonstige I I Erzeugnis
acidovorans I Bestandteile), I I 8 v.H., bei
Stamm NCIMB I Ammonium- und I I Lachsen (Suess-
12387, Bacillus I Mineralsalzen unter I I wasser) 19
brevis Stamm I Verwendung von I I v.H. und bei
NCIMB 13288 und I Methylococcus I I Lachsen
Bacillus firmus I capsulatus (Bath), I I (Meerwasser)
Stamm NCIMB 13280, Alcaligenes I I 33 v.H. in
fuer Mastschweine I acidovorans, Bacillus I der taeglichen
von 25 kg bis I brevis und Bacillus I I Ration nicht
60 kg Lebend- I firmus gezuechtet ist I I ueber-
gewicht, Kaelber I und deren Zellen I I schreiten."
mit mindestens I abgetoetet sind I I b) "nicht
80 kg Lebend- I Rohprotein min. 65 I I einatmen"
gewicht und I in der v.H. I I c) Zulassungs-
Lachse I Original- I I Kennnummer
I substanz I I des Betriebes
Hefe I Alle Hefen aus der I Rohprotein I
I Fermentation I Wasser I
I tierischer oder I I
I pflanzlicher Naehr- I I
I substrate, wie I I
I Melasse, Nachwein, I I
I Getreide- und Staerke- I
I erzeugnisse, Frucht- I I
I saefte, Molke, Milch- I I
I saeure oder Hydrolisate I
I aus Pflanzenfasern, I I
I mit Saccharomyces I I
I cerevisiae, Saccharomyces I
I carlsbergienis, I I
I Kluyveromyces lactis I I
I oder Kluyveromyces I I
I fragilis und deren I I
I Zellen abgetoetet sind I
Hefe fuer Mast- I Alle Hefen aus der I Rohprotein I
schweine I Fermentation I Wasser I
- 41 -
I tierischer oder I I
I pflanzlicher Naehr- I I
I substrate wie I I
I Melasse, Nachwein, I I
I Getreide- und Staerke- I
I erzeugnisse, Frucht- I I
I saefte, Molke, Milch- I I
I saeure oder Hydrolisate I
I aus Pflanzenfasern, I I
I mit Candida I I
I guilliermondii und I I
I deren Zellen I I
I abgetoetet sind I I
I Trockensubstanz- I I
I gehalt min. 16 v. H. I I
Mycel-Silage aus I Mycel, fluessiges I Rohprotein I Zulassungs-
der Herstellung I Nebenerzeugnis aus I Rohasche I Kennnummer des
von Penicillin I der Penicillin- I Wasser I Betriebes
fuer Schweine, I herstellung mit I I
Rinder, Schafe I Penicillium I I
und Ziegen I chrysogenum Stamm I I
I ATCC 48271, das mit I I
I Hilfe von Lacto- I I
I bacillus brevis, I I
I L. collinoides, L. I I
I plantarum, L. sake I I
I und Streptococcus I I
I lactis zur I I
I Inaktivierung des I I
I Penicillins siliert I I
I und danach erhitzt I I
I worden ist I I
I Rohprotein min. 7 I I
I in der v.H. I I
I Original- I I
I substanz I I
--------------------------------------------------------------------------
2. (weggefallen)
3. Nichtproteinhaltige Stickstoffverbindungen ( N P N -V e r b i n d u n g e n )
3.1 Ammoniumsalze
--------------------------------------------------------------------------
Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende I sonstige Angaben
I I Inhaltsstoffe I
--------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
--------------------------------------------------------------------------
Ammoniumacetat I Erzeugnis, das aus I Stickstoff I
fuer Rinder, Schafe einer waessrigen I Wasser I
und Ziegen mit I Loesung von Ammonium- I I
Pansenfunktion I acetat besteht I I
I CH3COONH4 I I
I Ammonium- min. 55 I
I acetat v.H. I I
I in der I I
I Original- I I
I substanz I I
Ammoniumlaktat I Ammoniumlaktat aus I Rohprotein I
aus der I der Fermentation I Rohasche I
Fermentation fuer I von Molke mit I Wasser I
Rinder, Schafe I Lactobacillus I I
- 42 -
und Ziegen mit Ibulgaricus I I
Pansenfunktion ICH3CHOHCOONH4 I I
IRohprotein min. 44 I
Iin der v.H. I I
IOriginal- I I
Isubstanz I I
Ammoniumsulfat IErzeugnis, das aus I Stickstoff I "Bei Kaelbern,
fuer Rinder, Ieiner waessrigen I Wasser I Schaf- und
Schafe und Ziegen Loesung von I I Ziegenlaemmern
mit Pansen- I Ammoniumsulfat I I darf der Gehalt
funktion I besteht I I an Ammonium-
I (NH4)2SO4 I I sulfat 0,5 v.H.
I Ammonium- min. 35 I in der taeglichen
I sulfat v.H. I I Ration nicht
I in der I I ueberschreiten."
I Original- I I
I substanz I I
--------------------------------------------------------------------------
3.2 Andere NPN-Verbindungen
--------------------------------------------------------------------------
Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende I sonstige Angaben
I I Inhaltsstoffe I
--------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
--------------------------------------------------------------------------
Nebenerzeugnis I Fluessiges, I Rohprotein I Zulassungs-
aus der I konzentriertes I Rohasche I Kennnummer des
Herstellung von I Nebenerzeugnis aus I Wasser I Betriebes
L-Glutaminsaeure I der Herstellung von I I
fuer Rinder, I L-Glutaminsaeure I I
Schafe und Ziegen durch Fermentation I I
mit Pansen- I von Saccharose, I I
funktion I Melasse, Staerke- I I
I erzeugnissen und I I
I ihren Hydrolysaten I I
I mit Corynebacterium I I
I melassecola I I
I Rohprotein min. 48 I
I in der v.H. I I
I Original- I I
I substanz I I
Nebenerzeugnis I Fluessiges, I Rohprotein I Zulassungs-
aus der I konzentriertes I Rohasche I Kennnummer des
Herstellung von I Nebenerzeugnis von I Wasser I Betriebes
L-Lysin fuer I L-Lysin-Mono- I I
Rinder, Schafe I hydrochlorid durch I I
und Ziegen mit I Fermentation von I I
Pansenfunktion I Saccharose, Melasse, I I
I Staerkeerzeugnissen I I
I und ihren Hydrolysaten I
I mit Brevibacterium I I
I lactofermentum I I
I Rohprotein min. 45 I
I in der v.H. I I
I Original- I I
I substanz I I
-------------------------------------------------------------------------------
Anlage 1a (zu den §§ 4, 5 und 13)
Nicht zulassungsbeduerftige Einzelfuttermittel
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 802 - 818
- 43 -
Teil A
Vorbemerkungen
I. Erlaeuterungen
1. Die nicht zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermittel sind in Teil B nach folgenden
Merkmalen aufgefuehrt und bezeichnet:
- die Herkunft des Erzeugnisses oder Nebenerzeugnisses, z. B. pflanzlich,
tierisch, mineralisch;
- der verwendete Teil des Erzeugnisses oder Nebenerzeugnisses, z. B. ganzes
Erzeugnis, Samen, Knollen, Knochen;
- das Verfahren, dem das Erzeugnis oder Nebenerzeugnis unterworfen wurde, z.
B. Enthuelsen, Extraktion, Erhitzung, oder das entstandene Erzeugnis oder
Nebenerzeugnis, z. B. Flocken, Kleie, Trester, Fett;
- der Reifegrad des Erzeugnisses oder Nebenerzeugnisses oder die Qualitaet des
Erzeugnisses oder Nebenerzeugnisses, z. B. "glucosinolatarm", "fettreich",
"zuckerarm".
2. Die in Teil B enthaltene Liste ist in 12 Kapitel untergliedert:
1. Getreidekoerner, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
2. Oelsaaten und Oelfruechte, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
3. Koernerleguminosen, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
4. Knollen und Wurzeln, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
5. Andere Samen und Fruechte, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
6. Gruenfutter und Rauhfutter
7. Andere Pflanzen, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
8. Milcherzeugnisse
9. Erzeugnisse von Landtieren
10. Fische sowie andere Meerestiere, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
11. Mineralstoffe
12. Verschiedene Einzelfuttermittel
II. Bezeichnung
Enthaelt der Name eines in Teil B aufgefuehrten Einzelfuttermittels ein
eingeklammertes Wort oder mehrere eingeklammerte Worte, so duerfen diese Worte
weggelassen werden. Beispiel: Soja(bohnen)oel darf entweder als Sojabohnenoel oder
als Sojaoel bezeichnet werden.
III.Glossar
Das nachfolgende Glossar bezieht sich auf die wichtigsten Verfahren zur
Herstellung der in Teil B und Teil C aufgefuehrten Einzelfuttermittel. Enthalten
die Bezeichnungen fuer diese Einzelfuttermittel eine gebraeuchliche Bezeichnung
oder einen Begriff nach Spalte 4, so muss das verwendete Verfahren der in Spalte 3
aufgefuehrten Beschreibung entsprechen.
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Verfahren I Beschreibung I Gebraeuchliche
I I I Bezeichnung, Begriff
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
1 I Konzentrieren 1) I Anreicherung bestimmter Konzentrat
I I Inhaltsstoffe durch I
I I Entfernen des Wassers I
I I oder sonstiger I
- 44 -
I I Bestandteile I
2 I Schaelen 2) I Vollstaendiges oder I geschaelt,
I I teilweises Entfernen I teilgeschaelt
I I der aeusseren Schale I
I I oder Schalen von I
I I Koernern, Samen, I
I I Fruechten, Nuessen und I
I I anderem I
3 I Trocknen I Kuenstlicher oder I getrocknet (Sonne
I I natuerlicher Wasser- I oder kuenstlich)
I I entzug I
4 I Extraktion I Gewinnung von Fett I Extraktionsschrot
I I oder Oel aus bestimmten I (bei oelhaltigen
I I Materialien durch I Materialien),
I I Entzug mit Hilfe I Melasse, Trocken-
I I organischer Loesungs- I schnitzel (bei
I I mittel oder Gewinnung I Zucker oder andere
I I von Zucker oder anderer wasserloesliche
I I wasserloeslicher I Bestandteile
I I Bestandteile durch I enthaltenden
I I waessrige Extraktion. I Materialien)
I I Bei Anwendung eines I
I I organischen Loesungs- I
I I mittels muss das I
I I extrahierte Material I
I I technisch frei von I
I I Loesungsmittel- I
I I rueckstaenden sein I
5 I Extrudieren I Pressen oder Druecken I extrudiert
I I von Material durch eine
I I Oeffnung unter Druck- I
I I einwirkung (vgl. auch I
I I Vorverkleistern) I
6 I Flockieren I Walzen von feuchtem, I Flocken
I I waermebehandeltem I
I I Material I
7 I Mehlmuellerei I Mechanische Verarbeitung Mehl, Kleie, Futter-
I I von Koernern zur I mehl, Griesskleie
I I Verringerung der I
I I Korngroesse und zur I
I I leichteren Auftrennung I
I I in seine Bestandteile, I
I I vor allem Mehl, Kleie I
I I und Griesskleie I
8 I Erhitzen I Allgemeine Bezeichnung I dampferhitzt,
I I fuer eine Reihe von I gekocht, waerme-
I I Waermebehandlungen, die I behandelt
I I unter bestimmten I
I I Bedingungen durch- I
I I gefuehrt werden, um den I
I I Naehrwert oder die I
I I Struktur des Materials I
I I zu veraendern I
9 I Fetthaertung I Umwandlung von I gehaertet, teilweise
I I ungesaettigten Glyceriden gehaertet
I I in gesaettigte Glyceride
I I (Haertung von Oelen und I
I I Fetten) I
10 I Hydrolyse I Aufschluss in einfachere hydrolisiert
I I chemische Bestandteile I
I I durch geeignete I
I I Behandlung mit Wasser I
- 45 -
I I und gegebenenfalls I
I I Enzymen, Saeuren oder I
I I Alkalien I
11 I Abpressen I Gewinnung von Fett I Expeller 3) (bei
I I oder Oel aus oelreichen I oelenthaltenden
I I Materialien oder von I Materialien), Puelpe,
I I Saft aus Fruechten oder I Trester (z. B. bei
I I anderen Pflanzen- I Fruechten), Press-
I I erzeugnissen durch I schnitzel (bei
I I mechanische Behandlung I Zuckerrueben)
I I (durch Spindel- oder I
I I sonstige Pressen), I
I I auch bei leichter I
I I Waermebehandlung I
12 I Pelletieren I Spezielle Formgebung I Pellet, pelletiert
I I durch Pressen mittels I
I I Matrize I
13 I Vorverkleistern I Modifizierung von I vorverkleistert 4),
I I Staerke, um die I gequellt
I I Quellfaehigkeit in I
I I kaltem Wasser I
I I wesentlich zu erhoehen I
14 I Raffinieren I Vollstaendiges oder I raffiniert,
I I teilweises Entfernen I teilraffiniert
I I von Begleitstoffen aus I
I I Zucker, Oelen, Fetten I
I I und anderen Natur- I
I I materialien durch I
I I chemische oder I
I I physikalische Behandlung
15 I Nassmuellerei I Mechanische Abtrennung I Keime, Kleber,
I I einzelner Bestand- I Staerke
I I teile von Kernen oder I
I I Koernern, auch nach I
I I Einweichen in Wasser, I
I I mit oder ohne Zusatz I
I I von Schwefeldioxid, I
I I zur Gewinnung von I
I I Staerke I
16 I Schroten I Mechanische Verarbeitung Schrot, geschrotet
I I von Koernern oder I
I I anderen Einzel- I
I I futtermitteln zur I
I I Verringerung ihrer I
I I Groesse I
17 I Entzuckern I Vollstaendiger oder I entzuckert,
I I teilweiser Entzug von I teilentzuckert
I I Mono- und Disacchariden
I I aus Melasse und anderen
I I zuckerhaltigen I
I I Materialien durch I
I I chemische oder I
I I physikalische Verfahren
---------------------------------------------------------------------------
1) "Konzentrieren" darf durch "Eindicken" ersetzt werden. Der
gebraeuchliche Begriff waere dann "eingedickt".
2) "Schaelen" darf je nach Fall durch "Enthuelsen" oder "Entspelzen"
ersetzt werden. Der gebraeuchliche Begriff waere dann "enthuelst" oder
oder "entspelzt".
3) "Expeller" darf durch den Begriff "Kuchen" ersetzt werden.
4) "Vorverkleistert" darf durch den Begriff "aufgeschlossen
(bezogen auf Staerke)" ersetzt werden.
- 46 -
IV. Erlaeuterung zu den Gehalten an Inhaltsstoffen
Die in Teil B und Teil C angegebenen Gehalte an Inhaltsstoffen
beziehen sich, soweit nichts anderes angegeben ist, auf die
Originalsubstanz.
Teil B
Nicht ausschliessliches Verzeichnis der wichtigsten nicht
zulassungsbeduerftigen Einzelfuttermittel
1. Getreidekoerner, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
1.01 I Hafer I Koerner von Avena I
I I sativa L. und anderen I
I I kultivierten Haferarten
1.02 I Haferflocken I Erzeugnis, das durch I Staerke
I I Daempfen und Walzen von I
I I entspelztem Hafer I
I I entsteht und das I
I I geringe Mengen an I
I I Spelzen enthalten kann I
1.03 I Haferfuttermehl I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I bei der Verarbeitung I
I I des gereinigten, I
I I entspelzten Hafers zu I
I I Hafergruetze und Mehl I
I I anfaellt. Es besteht I
I I ueberwiegend aus I
I I Haferkleie und einem I
I I geringeren Anteil an I
I I Mehlkoerper I
1.04 I Haferschaelkleie I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I bei der Verarbeitung I
I I von gereinigtem Hafer I
I I zu Haferkernen anfaellt I
I I und ueberwiegend aus I
I I Teilen der Schale und I
I I aus Kleie besteht I
1.05 I Gerste I Koerner von Hordeum I
I I vulgare L. I
1.06 I Gerstenfuttermehl Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I bei der Verarbeitung I
I I der gereinigten, I
I I geschaelten Gerste zu I
I I Graupen, Griess oder I
I I Mehl anfaellt I
1.07 I Gerstenprotein I Getrocknetes I Rohprotein
I I Nebenerzeugnis der I Staerke
I I Gerstenstaerkegewinnung,
I I das ueberwiegend aus I
I I Eiweiss besteht, das I
I I beim Abtrennen der I
I I Staerke anfaellt I
1.08 I Bruchreis I Nebenerzeugnis der I Staerke
I I Herstellung von I
I I poliertem oder I
- 47 -
I I glasiertem Reis, Oryza I
I I sativa L., das im I
I I Wesentlichen aus I
I I kleinen oder gebrochenen
I I Koernern besteht I
1.09 I Gelbes Reis- I Nebenerzeugnis des I Rohfaser
I futtermehl I ersten Schleifens von I
I I geschaeltem Rohreis, I
I I das aus Silberhaeutchen,
I I Teilen der Aleuron- I
I I schicht, des Mehl- I
I I koerpers und des Keims I
I I besteht I
1.10 I Weisses Reis- I Nebenerzeugnis des I Rohfaser
I futtermehl I zweiten Schleifens von I
I I geschaeltem Reis, das I
I I im Wesentlichen aus I
I I den aeusseren Teilen des I
I I Mehlkoerpers besteht I
I I und ausserdem Bestandteile
I I der Aleuronschicht und I
I I der Keime enthaelt I
1.11 I Reisfuttermehl, I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I kalkhaltig I beim Schleifen von I Calciumcarbonat
I I geschaeltem Reis anfaellt
I I und ueberwiegend aus I
I I Silberhaeutchen, Teilen I
I I der Aleuronschicht, I
I I des Mehlkoerpers und I
I I des Keims besteht und, I
I I bedingt durch die I
I I Herstellung, I
I I unterschiedliche I
I I Mengen an Calcium- I
I I carbonat enthaelt I
1.12 I Reisfuttermehl I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I "parboiled" I beim Schleifen von I Calciumcarbonat
I I geschaeltem parboiled I
I I Reis anfaellt und I
I I ueberwiegend aus I
I I Silberhaeutchen, Teilen I
I I der Aleuronschicht, I
I I des Mehlkoerpers und I
I I des Keims besteht und, I
I I bedingt durch die I
I I Herstellung, I
I I unterschiedliche I
I I Mengen an Calcium- I
I I carbonat enthaelt I
1.13 I Futterreis, I Erzeugnis, das durch I Staerke
I gemahlen I Mahlen von Futterreis I
I I gewonnen wird, das aus I
I I unreifen, gruenen oder I
I I kreidigen Koernern, die I
I I bei der Bearbeitung I
I I von Halbrohreis beim I
I I Absieben ausgesondert I
I I werden, oder aus normal
I I ausgebildeten Reis- I
I I koernern, geschaelt, I
I I fleckig oder gelb, I
I I besteht I
- 48 -
1.14 I Reiskeimkuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfett
I I durch Pressen von I Rohfaser
I I Reiskeimen, denen noch I
I I Teile des Mehlkoerpers I
I I und der Samenschale I
I I anhaften, anfaellt I
1.15 I Reiskeim- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I
I I durch Extraktion von I
I I Reiskeimen, denen noch I
I I Teile des Mehlkoerpers I
I I und der Samenschale I
I I anhaften, anfaellt I
1.16 I Reisstaerke I Aus Reis gewonnene, I Staerke
I I technisch reine Staerke I
1.17 I Rispenhirse I Koerner von Panicum I
I I miliaceum L. I
1.18 I Roggen I Koerner von Secale I
I I cereale L. I
1.19 I Roggenfutter- I Nebenerzeugnis der I Staerke
I mehl 1) I Herstellung von Mehl I
I I aus gereinigtem Roggen.
I I Es besteht im I
I I Wesentlichen aus Teilen
I I des Mehlkoerpers, feinen
I I Schalenteilen und I
I I wenigen sonstigen I
I I Kornbestandteilen I
1.20 I Roggengriesskleie I Nebenerzeugnis der I Rohfaser
I I Herstellung von Mehl I
I I aus gereinigtem Roggen,
I I das ueberwiegend aus I
I I Teilen der Schale, im I
I I Uebrigen aus Korn- I
I I bestandteilen besteht, I
I I die vom Mehlkoerper nicht
I I so weitgehend befreit I
I I sind wie bei der I
I I Roggenkleie I
1.21 I Roggenkleie I Nebenerzeugnis der I Rohfaser
I I Herstellung von Mehl I
I I aus gereinigtem Roggen,
I I das ueberwiegend aus I
I I Teilen der Schale, im I
I I Uebrigen aus Korn- I
I I bestandteilen besteht, I
I I die vom Mehlkoerper I
I I weitgehend befreit I
I I sind I
1.22 I Sorghum I Koerner von Sorghum I
I I bicolor (L.) Moench I
I I s.I. I
1.23 I Weizen I Koerner von Triticum I
I I aestivum L., Triticum I
I I durum Desf. und I
I I anderen kultivierten I
I I Nacktweizenarten I
1.24 I Weizenfutter- I Nebenerzeugnis der I Staerke
I mehl 2) I Herstellung von Mehl I
I I aus gereinigtem Weizen I
I I oder Spelz, entspelzt, I
- 49 -
I I das ueberwiegend aus I
I I Teilen des Mehlkoerpers,
I I im Uebrigen aus feinen I
I I Schalenteilen und I
I I wenigen sonstigen I
I I Kornbestandteilen I
I I besteht I
1.25 I Weizengriesskleie I Nebenerzeugnis der I Rohfaser
I I Herstellung von Mehl I
I I aus gereinigtem Weizen I
I I oder Spelz, entspelzt, I
I I das ueberwiegend aus I
I I Teilen der Schale, im I
I I Uebrigen aus Korn- I
I I bestandteilen besteht, I
I I die vom Mehlkoerper I
I I nicht so weitgehend I
I I befreit sind wie bei I
I I der Weizenkleie I
1.26 I Weizenkleie 3) I Nebenerzeugnis der I Rohfaser
I I Herstellung von Mehl I
I I aus gereinigtem Weizen I
I I oder Spelz, entspelzt, I
I I das ueberwiegend aus I
I I Teilen der Schale, im I
I I Uebrigen aus sonstigen I
I I Kornbestandteilen I
I I besteht, die vom I
I I Mehlkoerper weitgehend I
I I befreit sind I
1.27 I Weizenkeime I Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I I Mehlgewinnung, das im I Rohfett
I I Wesentlichen aus I
I I gewalzten oder nicht I
I I gewalzten Weizenkeimen I
I I besteht, denen noch I
I I Teile des Mehlkoerpers I
I I und der Schale anhaften
I I koennen I
1.28 I Weizenkleber I Getrocknetes Neben- I Rohprotein
I I erzeugnis der Weizen- I
I I staerkegewinnung, das I
I I ueberwiegend aus Kleber I
I I besteht, der beim I
I I Abtrennen der Staerke I
I I anfaellt I
1.29 I Weizenkleber- I Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I futter I Weizenstaerke- und I Staerke
I I -klebergewinnung. Es I
I I besteht aus Kleie, I
I I deren Keime teilweise I
I I entfernt worden sein I
I I koennen, und Kleber, I
I I denen in geringen I
I I Mengen Bruchweizen, I
I I der bei der Koerner- I
I I reinigung anfaellt, und I
I I geringe Mengen von I
I I Rueckstaenden aus der I
I I Staerkehydrolyse I
I I zugesetzt werden koennen
1.30 I Weizenstaerke I Aus Weizen gewonnene, I Staerke
- 50 -
I I technisch reine Staerke I
1.31 I Weizenquellstaerke Erzeugnis, das aus I Staerke
I I Weizenstaerke besteht, I
I I die durch Waerme- I
I I behandlung weitgehend I
I I aufgeschlossen ist I
1.32 I Dinkel I Dinkelkoerner, Triticum I
I I spelta L., Triticum I
I I dicoccum Schrank, I
I I Triticum monococcum I
1.33 I Triticale I Koerner der Hybride I
I I Triticum X Secale I
1.34 I Mais I Koerner von Zea mays L. I
1.35 I Maisfuttermehl 4) Nebenerzeugnis der I Rohfaser
I I Herstellung von Mais- I
I I mehl oder Maisgriess, I
I I das ueberwiegend aus I
I I Maisschalen und anderen
I I Kornbestandteilen I
I I besteht, die vom I
I I Mehlkoerper nicht so I
I I weitgehend befreit I
I I sind wie bei der I
I I Maiskleie I
1.36 I Maiskleie I Nebenerzeugnis der I Rohfaser
I I Herstellung von Mais- I
I I mehl oder Maisgriess, I
I I das ueberwiegend aus I
I I Maisschalen sowie aus I
I I Maiskoerperteilen I
I I besteht und Teile der I
I I Maiskeime enthalten I
I I kann I
1.37 I Maiskeimkuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfett
I I durch Pressen von I
I I Keimen anfaellt, die I
I I auf trockenem oder I
I I nassem Wege aus Mais I
I I gewonnen werden und I
I I denen noch Teile des I
I I Mehlkoerpers und der I
I I Schale anhaften I
1.38 I Maiskeim- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I
I I durch Extraktion von I
I I Keimen anfaellt, die I
I I auf trockenem oder I
I I nassem Wege aus Mais I
I I gewonnen werden und I
I I denen noch Teile des I
I I Mehlkoerpers und der I
I I Schale anhaften I
1.39 I Maiskleber- I Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I futter 5) I Maisstaerkegewinnung I Staerke
I I (Nassmuellerei). Es I Rohfett, wenn
I I besteht aus Kleie und I > 4,5 v. H.
I I Kleber, denen bis zu I
I I 15 v. H. des Gewichts I
I I Rueckstaende vom Sichten I
I I von Mais oder Rueckstaende
I I von Maisquellwasser I
- 51 -
I I aus der Gewinnung I
I I von Alkohol oder I
I I anderen Staerkederivaten
I I zugefuegt worden sind. I
I I Das Erzeugnis kann I
I I ausserdem Rueckstaende I
I I aus der Maiskeim- I
I I oelgewinnung (ebenfalls I
I I Nassmuellerei) enthalten
1.40 I Maiskleber I Getrocknetes Neben- I Rohprotein
I I erzeugnis der Mais- I
I I staerkegewinnung, das I
I I ueberwiegend aus Kleber I
I I besteht, der beim I
I I Abtrennen der Staerke I
I I anfaellt I
1.41 I Maisstaerke I Aus Mais gewonnene, I Staerke
I I technisch reine Staerke I
1.42 I Maisquellstaerke 6) Erzeugnis, das aus I Staerke
I I Maisstaerke besteht, I
I I die durch Waerme- I
I I behandlung weitgehend I
I I aufgeschlossen ist I
1.43 I Malzkeime I Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I I Vermaelzung, das I
I I hauptsaechlich aus I
I I getrockneten Keimlingen
I I des Getreides besteht I
1.44 I Biertreber, I Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I getrocknet I Brauerei, das durch I
I I Trocknen der Rueckstaende
I I von gemaelztem und I
I I nicht gemaelztem I
I I Getreide und anderen I
I I staerkehaltigen I
I I Erzeugnissen gewonnen I
I I wird I
1.45 I Getreideschlempe, Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I getrocknet 7) I Alkoholdestillation, I
I I das durch Trocknen der I
I I Rueckstaende fermentierten
I I Getreides gewonnen wird
1.46 I Getreideschlempe, Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I dunkel 8) I Alkoholdestillation, I
I I das durch Trocknen der I
I I festen Rueckstaende I
I I fermentierten Getreides
I I gewonnen wird und dem I
I I Teile des Schlempesirups
I I oder der Destillations-
I I rueckstaende zugesetzt I
I I worden sind I
---------------------------------------------------------------------------
1) Erzeugnisse, die mehr als 40 v. H. Staerke enthalten, duerfen als
"staerkereich" oder als "Roggennachmehl" bezeichnet werden.
2) Erzeugnisse, die mehr als 40 v. H. Staerke enthalten, duerfen als
"staerkereich" oder als "Weizennachmehl" bezeichnet werden.
3) Wenn dieses Erzeugnis fein gemahlen wurde, darf das Wort "fein"
der Bezeichnung hinzugefuegt werden oder die Bezeichnung darf
durch eine andere entsprechende Bezeichnung ersetzt werden.
4) Erzeugnisse, die mehr als 40 v. H. Staerke enthalten, duerfen
als "staerkereich" oder als "Maisnachmehl" bezeichnet werden.
- 52 -
5) Die Bezeichnung darf durch "Maisglutenfutter" ersetzt werden.
6) Die Bezeichnung darf durch "extrudierte Maisstaerke" ersetzt werden.
7) Die Getreideart darf bei der Bezeichnung angegeben werden.
8) Die Bezeichnung darf durch "getrocknete Koerner und Quellwasser aus der
Destillation" ersetzt werden.
2. Oelsaaten und Oelfruechte, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
2.01 I Erdnusskuchen aus Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I teilenthuelster I bei der Oelgewinnung I Rohfett
I Saat I durch Pressen der I Rohfaser
I I teilweise von den I
I I Huelsen befreiten Samen I
I I der Erdnuss (Arachis I
I I hypogaea L. und andere I
I I Arachisarten) anfaellt I
I I (Hoechstgehalt an I
I I Rohfaser: 16 v. H. in I
I I der Trockenmasse) I
2.02 I Erdnussextraktions- Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot aus I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I teilenthuelster I durch Extraktion der I
I Saat I teilweise von den I
I I Huelsen befreiten Samen I
I I der Erdnuss anfaellt I
I I (Hoechstgehalt an I
I I Rohfaser: 16 v. H. in I
I I der Trockenmasse) I
2.03 I Erdnusskuchen aus Nebenerzeugnis, das bei Rohprotein
I enthuelster Saat I der Oelgewinnung durch I Rohfett
I I Pressen der von den I Rohfaser
I I Huelsen befreiten Samen I
I I der Erdnuss anfaellt I
2.04 I Erdnussextraktions- Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot aus I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I enthuelster Saat I durch Extraktion der I
I I von den Huelsen befreiten
I I Samen der Erdnuss I
I I anfaellt I
2.05 I Rapssaat 1) I Samen von Raps, Brassica
I I napus L. ssp. Oleifera I
I I (Metzg.) Sinsk., I
I I indischem Sarson, I
I I Brassica napus L. var. I
I I glauca (Roxb.) O. E. I
I I Schulz sowie Ruebsen, I
I I Brassica napa L. ssp. I
I I Oleifera (Metzg.) I
I I Sinsk. I
I I (Botanische I
I I Reinheit mindestens I
I I 94 v. H.) I
2.06 I Rapskuchen 1) I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfett
I I durch Pressen von I Rohfaser
I I Rapssaat anfaellt I
I I (Botanische Reinheit I
- 53 -
I I mindestens 94 v. H.) I
2.07 I Rapsextraktions- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot 1) I bei der Oelgewinnung I
I I durch Extraktion von I
I I Rapssaat anfaellt I
I I (Botanische Reinheit I
I I mindestens 94 v. H.) I
2.08 I Rapsschalen I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I beim Schaelen von I
I I Rapssamen anfaellt I
2.09 I Saflor- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I aus teilgeschaelter durch Extraktion von I
I Saat I teilweise geschaelten I
I I Samen der Saflorpflanze
I I Carthamus tinctorius I
I I L. anfaellt I
2.10 I Kokoskuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Fettgewinnung I Rohfett
I I durch Pressen des I Rohfaser
I I getrockneten Kerns I
I I (Endosperm) und der I
I I Samenschale (Integument)
I I des Samens der Kokos- I
I I palme Cocos nucifera I
I I L. anfaellt I
2.11 I Kokosextraktions- Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot I bei der Oelgewinnung I
I I durch Extraktion des I
I I getrockneten Kerns I
I I (Endosperm) und der I
I I Samenschale (Integument)
I I des Samens der Kokos- I
I I palme anfaellt I
2.12 I Palmkernkuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I I durch Pressen von I Rohfett
I I Palmkernen Elaeis I
I I guineensis Jacq., I
I I Corozo oleifera I
I I (H.B.K.) L. H. Bailey I
I I (Elaeis melanococca I
I I auct.) anfaellt, bei I
I I denen die Steinschale I
I I so weit wie moeglich I
I I entfernt worden ist I
2.13 I Palmkern- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I I durch Extraktion von I
I I Palmkernen anfaellt, I
I I bei denen die Stein- I
I I schale soweit wie I
I I moeglich entfernt I
I I worden ist I
2.14 I Soja(bohnen), I Sojabohnen Glycine I
I dampferhitzt I max. L. Merr., die I
I I einer geeigneten I
I I Waermebehandlung I
I I unterworfen wurden I
I I (Ureaseaktivitaet: I
I I hoechstens 0,4 mg N/g I
I I x Minute) I
- 54 -
2.15 I Soja(bohnen)- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot, bei der Oelgewinnung I Rohfaser, wenn
I dampferhitzt I durch Extraktion aus I > 8 v. H.
I I Sojabohnen anfaellt und I
I I einer geeigneten I
I I Waermebehandlung I
I I unterworfen wurde I
I I (Ureaseaktivitaet: I
I I hoechstens 0,4 mg I
I I N/g x Minute) I
2.16 I Soja(bohnen)- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot, bei der Oelgewinnung I
I aus geschaelter I durch Extraktion aus I
I Saat, dampferhitzt geschaelten Sojabohnen I
I I anfaellt und einer I
I I geeigneten Waerme- I
I I behandlung unterworfen I
I I wurde I
I I (Hoechstgehalt an I
I I Rohfaser: 8 v. H. in I
I I der Trockenmasse) I
I I (Ureaseaktivitaet: I
I I hoechstens 0,5 mg I
I I N/g x Minute) I
2.17 I Soja(bohnen)- I Nebenerzeugnis aus I Rohprotein
I proteinkonzentrat geschaelten, entfetteten
I I Sojabohnen, das noch I
I I weiter extrahiert wurde,
I I um den Anteil loeslicher
I I Nicht-Proteinbestand- I
I I teile zu verringern I
2.18 I Pflanzenoel 2) I Aus Pflanzen I Wasser, wenn
I I gewonnenes Oel I > 1 v. H.
2.19 I Soja(bohnen)- I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I schalen I beim Schaelen von Soja- I
I I bohnen anfaellt I
2.20 I Baumwollsaat I Entlinterte Samen I Rohprotein
I I der Baumwollpflanze I Rohfaser
I I Gossypium spp. I Rohfett
2.21 I Baumwollsaat- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I aus teilgeschaelter durch Extraktion der I
I Saat I entlinterten und I
I I teilweise geschaelten I
I I Samen der Baumwoll- I
I I pflanze anfaellt I
I I (Hoechstgehalt an I
I I Rohfaser: I
I I 22,5 v. H. in I
I I der Trockenmasse) I
2.22 I Baumwollsaat- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I kuchen I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I I durch Pressen der I Rohfett
I I entlinterten Samen der I
I I Baumwollpflanze anfaellt
2.23 I Nigersaatkuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfett
I I durch Pressen von I Rohfaser
I I Nigersaat, Guizotia I
I I abyssinica (L.F.) I
I I Cass., anfaellt I
I I (Hoechstgehalt an I
- 55 -
I I salzsaeureunloeslicher I
I I Asche: I
I I 3,4 v. H.) I
2.24 I Sonnenblumen- I Fruechte der Sonnen- I
I saat I blume Helianthus I
I I annuus L. I
2.25 I Sonnenblumen- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I
I I durch Extraktion von I
I I Sonnenblumenfruechten I
I I anfaellt I
2.26 I Sonnenblumen- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I aus teilgeschaelter durch Extraktion der I
I Saat I teilweise geschaelten I
I I Fruechte der Sonnen- I
I I blume anfaellt I
I I (Hoechstgehalt an I
I I Rohfaser: I
I I 27,5 v. H. in der I
I I Trockenmasse) I
2.27 I Lein I Samen des Leins Linum I
I I usitatissimum L. I
I I (Botanische Reinheit I
I I mindestens 93 v. H.) I
2.28 I Leinkuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfett
I I durch Pressen des Leins Rohfaser
I I anfaellt I
I I (Botanische I
I I Reinheit mindestens I
I I 93 v. H.) I
2.29 I Leinextraktions- Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot I bei der Oelgewinnung I
I I durch Extraktion der I
I I Samen des Leins I
I I anfaellt I
I I (Botanische I
I I Reinheit mindestens I
I I 93 v. H.) I
2.30 I Olivenextraktions- Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I I durch Extraktion nach I
I I dem Pressen von Oliven I
I I der Varietaet Olea I
I I europaea L. anfaellt, I
I I die so weit wie moeglich
I I von Kernteilen befreit I
I I sind I
2.31 I Sesamkuchen I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I I durch Pressen der I Rohfett
I I Samen des Sesams, I
I I Sesamum indicum L., I
I I anfaellt I
I I (Hoechstgehalt I
I I an salzsaeureunloeslicher
I I Asche: 5 v. H.) I
2.32 I Kakaoextraktions- Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I schrot aus I bei der Oelgewinnung I Rohfaser
I teilgeschaelter I durch Extraktion der I
I Saat I teilweise geschaelten, I
- 56 -
I I getrockneten und I
I I geroesteten Samen der I
I I Kakaopflanze, Theobroma
I I cacao L., anfaellt I
2.33 I Kakaoschalen I Schalen der getrockneten Rohfaser
I I und geroesteten Samen I
I I der Kakaopflanze I
I I Theobroma cacao L. I
---------------------------------------------------------------------------
1) Der Bezeichnung darf das Wort "glucosinolatarm" hinzugefuegt werden,
wenn das Einzelfuttermittel den Anforderungen an den Gehalt an
Glucosinolat im Sinne des Artikels 4 Abs. 2 der Verordnung (EG)
Nr. 658/96 der Kommission vom 9. April 1996 ueber die Voraussetzungen
fuer die Ausgleichszahlungen im Rahmen der Stuetzungsregelung fuer
Erzeuger bestimmter landwirtschaftlicher Kulturpflanzen (ABl. EG
Nr. L 91 S. 46) in der jeweils geltenden Fassung entspricht.
2) Die Pflanzenart muss bei der Bezeichnung zusaetzlich angegeben
werden.
3. Koernerleguminosen, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
3.01 I Kichererbsen I Samen von Cicer I
I I arietinum L. I
3.02 I Guar-Keim- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I extraktionsschrot nach der Extraktion I
I I des Pflanzenschleims I
I I von Samen von Cyamopsis
I I tetragonoloba (L.) I
I I Taub. anfaellt I
3.03 I Ervilie I Samen von Ervum I
I I ervilia L. I
3.04 I Platterbse 1) I Samen von Lathyrus I
I I sativus L., die einer I
I I geeigneten Waerme- I
I I behandlung unterworfen I
I I wurden I
3.05 I Linsen I Samen der Linse Lens I
I I culinaris a.o. Medik. I
3.06 I Suesslupinen I Samen von bitterstoff- I
I I armen Lupinus spp. I
3.07 I Bohnen, dampf- I Samen von Phaseolus I
I erhitzt I oder Vigna spp., die I
I I bis zur Zerstoerung der I
I I toxischen Lectine einer
I I geeigneten Waerme- I
I I behandlung unterworfen I
I I wurden I
3.08 I Erbsen I Samen von Pisum spp. I
3.09 I Erbsenfuttermehl I Nebenerzeugnis der I Rohprotein
I I Herstellung von Mehl I Rohfaser
I I aus Erbsen, das in der I
I I Hauptsache aus I
I I Bestandteilen der I
I I Kotyledonen besteht I
I I und Erbsenschalen nur I
I I in geringerer Menge I
I I enthaelt I
3.10 I Erbsenkleie I Nebenerzeugnis der I Rohfaser
- 57 -
I I Herstellung von Mehl I
I I aus Erbsen, das in der I
I I Hauptsache aus Erbsen- I
I I schalen besteht, die I
I I bei der Schaelung und I
I I Reinigung von Erbsen I
I I anfallen I
3.11 I Ackerbohnen I Samen von Vicia faba I
I I L. ssp. faba var. I
I I equina Pers. und var. I
I I minuta (Alef.) Mansf. I
3.12 I Wicklinse I Samen von Vicia I
I I monanthos Desf. I
3.13 I Wicken I Samen von Vicia sativa I
I I L. var. sativa und I
I I anderen Varietaeten I
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Bezeichnung muss durch die Angabe der Art der durchgefuehrten
Waermebehandlung ergaenzt werden.
4. Knollen und Wurzeln, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
4.01 I (Zucker-)Rueben- I Nebenerzeugnis, das I salzsaeureunloesliche
I trockenschnitzel I bei der Zuckergewinnung Asche, wenn > 3,5
I I aus Zuckerrueben der I v. H. in der
I I Varietaet Beta vulgaris I Trockenmasse
I I L. ssp. vulgaris I
I I var. altissima Doell I Gesamtzucker,
I I anfaellt und aus I berechnet als
I I extrahierten I Saccharose, wenn
I I getrockneten Schnitzeln > 10,5 v. H.
I I besteht I
I I (Hoechstgehalt an I
I I salzsaeureunloeslicher I
I I Asche: 4,5 v. H. in I
I I der Trockenmasse) I
4.02 I (Zucker-)Rueben- I Sirupartiges Neben- I Gesamtzucker,
I melasse I erzeugnis, das bei der I berechnet als
I I Gewinnung oder I Saccharose
I I Raffinierung von Zucker Wasser, wenn
I I aus Zuckerrueben anfaellt > 28 v. H.
4.03 I (Zucker-)Rueben- I Nebenerzeugnis, das I Gesamtzucker,
I melasseschnitzel I bei der Zuckergewinnung berechnet als
I I anfaellt und durch I Saccharose
I I Trocknung extrahierter, salzsaeureunloesliche
I I melassierter Press- I Asche, wenn
I I schnitzel von Zucker- I > 3,5 v. H. in der
I I rueben gewonnen wird I Trockenmasse
I I (Hoechstgehalt an I
I I salzsaeureunloeslicher I
I I Asche: 4,5 v. H. in der I
I I Trockenmasse) I
4.04 I (Zucker-)Rueben- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I vinasse I nach der fermentativen I Wasser, wenn
- 58 -
I I Gewinnung von Alkohol, I > 35 v.H.
I I Hefe, Zitronensaeure I
I I oder anderer I
I I organischer Substanzen I
I I aus Ruebenmelasse I
I I anfaellt I
4.05 I (Rueben-)Zucker 1) Zucker aus Zuckerrueben I Saccharose
4.06 I Suesskartoffel I Knollen von Ipomoea I Staerke
I I batatas (L.) Poir, I
I I auch verarbeitet I
4.07 I Maniok 2) I Wurzelknollen von I Staerke
I I Manihot esculenta I salzsaeureunloesliche
I I Crantz, auch verarbeitet Asche, wenn
I I (Hoechstgehalt an I > 3,5 v. H. in der
I I salzsaeureunloeslicher I Trockenmasse
I I Asche: 4,5 v. H. in derI
I I Trockenmasse) I
4.08 I Maniokquell- I Staerke aus Maniok- I Staerke
I staerke 3) I wurzeln, deren Volumen I
I I durch geeignete I
I I Waermebehandlung stark I
I I erhoeht wurde I
4.09 I Kartoffelpuelpe I Nebenerzeugnis, das I
I I bei der Staerke- I
I I gewinnung aus I
I I Kartoffeln der I
I I Varietaet Solanum I
I I tuberosum L. anfaellt I
4.10 I Kartoffelstaerke I Aus Kartoffeln I Staerke
I I gewonnene, technisch I
I I reine Staerke I
4.11 I Kartoffeleiweiss I Getrocknetes Neben- I Rohprotein
I I erzeugnis der I
I I Kartoffelstaerke- I
I I gewinnung, das in der I
I I Hauptsache aus I
I I Eiweisssubstanzen I
I I besteht, die beim I
I I Abtrennen der Staerke I
I I anfallen I
4.12 I Kartoffelflocken I Erzeugnis, das durch I Staerke
I I Walzentrocknung von I Rohfaser
I I gewaschenen, geschaelten
I I oder ungeschaelten I
I I gedaempften Kartoffeln I
I I gewonnen wird I
4.13 I Kartoffelwasser, I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I eingedickt I bei der Staerkegewinnung Rohasche
I I aus Kartoffeln anfaellt I
I I und dem Rohprotein und I
I I Wasser teilweise I
I I entzogen sind I
4.14 I Kartoffel- I Erzeugnis, das aus I Staerke
I quellstaerke I Kartoffelstaerke besteht,
I I die durch Waerme- I
I I behandlung weitgehend I
I I aufgeschlossen ist I
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Bezeichnung darf durch "Saccharose" ersetzt werden.
2) Die Bezeichnung darf durch "Tapioka" ersetzt werden.
3) Die Bezeichnung darf durch "Tapiokaquellstaerke" ersetzt werden.
- 59 -
5. Andere Samen und Fruechte, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
5.01 I Johannisbrotschrot Erzeugnis, das durch I Rohfaser
I I Schroten der von ihren I
I I Kernen befreiten, I
I I getrockneten Fruechte I
I I (Huelsen) des I
I I Johannisbrotbaums, I
I I Ceratonia siliqua L., I
I I gewonnen wird I
5.02 I Zitrustrester I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I bei der Gewinnung von I
I I Saft durch Pressen von I
I I Zitrusfruechten Citrus I
I I ssp. anfaellt I
5.03 I Obsttrester 1) I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I bei der Gewinnung von I
I I Saft aus Kern- oder I
I I Steinobst durch Pressen
I I anfaellt I
5.04 I Tomatentrester I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser
I I bei der Gewinnung von I
I I Tomatensaft durch I
I I Pressen von Tomaten I
I I der Varietaet Solanum I
I I Lycopersicum Karst. I
I I anfaellt I
5.05 I Traubenkerne, I Nebenerzeugnis, das I Rohfaser, wenn
I extrahiert I bei der Gewinnung von I > 45 v. H.
I I Traubenkernoel aus der I
I I Verarbeitung von I
I I Trauben anfaellt und I
I I praktisch nur aus I
I I extrahierten Kernen I
I I besteht I
5.06 I Traubentrester, I Nach der Kelterung I Rohfaser, wenn
I getrocknet I zurueckgebliebene I > 25 v. H.
I I Traubenbestandteile, I
I I die nach der Alkohol- I
I I extraktion schnell I
I I getrocknet und soweit I
I I wie moeglich von I
I I Stielen und Kernen I
I I befreit wurden I
5.07 I Traubenkerne I Aus dem Traubentrester I Rohfett
I I extrahierte Kerne, I Rohfaser, wenn
I I nicht entoelt I > 45 v. H.
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Obstart darf bei der Bezeichnung zusaetzlich angegeben
werden.
6. Gruenfutter und Raufutter
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
- 60 -
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
6.01 I Luzernegruenmehl 1) Durch Trocknen und I Rohprotein
I I Mahlen von junger I Rohfaser
I I Luzerne der Varietaeten I salzsaeureunloesliche
I I Medicago sativa L. I Asche, wenn > 3,5
I I oder Medicago var. I v. H. in der
I I Martyn gewonnenes I Trockenmasse
I I Erzeugnis, das jedoch I
I I bis zu 20 v. H. Jungklee
I I oder andere Futter- I
I I pflanzen enthalten I
I I kann, die zur gleichen I
I I Zeit wie die Luzerne I
I I getrocknet und gemahlen
I I wurden I
6.02 I Luzernetrester I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I beim Pressen von Saft I
I I aus Luzerne anfaellt I
6.03 I Luzerneprotein- I Erzeugnis, das bei der I Karotin
I konzentrat I kuenstlichen Trocknung I Rohprotein
I I von Bestandteilen des I
I I Luzernepresssaftes I
I I anfaellt und das zum I
I I Ausfaellen der Proteine I
I I zentrifugiert und I
I I waermebehandelt wurde I
6.04 I Kleegruenmehl 1) I Durch Trocknen und I Rohprotein
I I Mahlen von jungem Klee I Rohfaser
I I der Varietaet Trifolium I salzsaeureunloesliche
I I spp. gewonnenes I Asche, wenn
I I Erzeugnis, das jedoch I > 3,5 v. H. in der
I I bis zu 20 v. H. junge I Trockenmasse
I I Luzerne oder andere I
I I Futterpflanzen enthalten
I I kann, die zur gleichen I
I I Zeit wie der Klee I
I I getrocknet und gemahlen
I I wurden I
I I (Botanische I
I I Reinheit mindestens I
I I 80 v. H.) I
6.05 I Gruenmehl 1) 2) I Durch Trocknen und I Rohprotein
I I Mahlen I Rohfaser
I I von jungen Futter- I salzsaeureunloesliche
I I pflanzen gewonnenes I Asche, wenn
I I Erzeugnis I > 3,5 v. H. in der
I I I Trockenmasse
6.06 I Getreidestroh 3) I Stroh von Getreide I
6.07 I Getreidestroh, I Erzeugnis, das bei I Natrium bei
I behandelt 4) I einer geeigneten I Behandlung mit
I I Behandlung von I NaOH
I I Getreidestroh anfaellt I
---------------------------------------------------------------------------
1) Der Wortteil "Mehl" darf durch "Pellets" ersetzt werden.
Die Bezeichnung des Trocknungsverfahrens darf der Bezeichnung
hinzugefuegt werden.
2) Die Futterpflanzenart ist in der Bezeichnung anzugeben.
3) Die Strohart ist in der Bezeichnung anzugeben.
4) Die Bezeichnung muss um die Bezeichnung der Art der chemischen
Behandlung ergaenzt werden.
- 61 -
7. Andere Pflanzen, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
7.01 I (Zucker-)Rohr- I Sirupartiges Neben- I Gesamtzucker,
I melasse I erzeugnis, das bei der I berechnet als
I I Gewinnung oder I Saccharose
I I Raffinierung von Zucker
I I aus Zuckerrohr der I Wasser, wenn
I I Varietaet Saccharum I > 30 v. H.
I I officinarum L. anfaellt I
7.02 I (Zucker-)Rohr- I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I vinasse I nach der fermentativen I Wasser, wenn
I I Gewinnung von Alkohol, I > 35 v. H.
I I Hefe, Zitronensaeure I
I I oder anderen organischen
I I Substanzen aus Zucker- I
I I rohrmelasse anfaellt I
7.03 I (Rohr-)Zucker 1) I Zucker aus Zuckerrohr I Saccharose
7.04 I Seealgenmehl I Erzeugnis, das durch I Rohasche
I I Trocknen und Zerkleinern
I I von Seealgen, I
I I insbesondere Braun- I
I I algen, anfaellt. Das I
I I Erzeugnis kann zur I
I I Verringerung des I
I I Jodgehalts gewaschen I
I I sein I
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Bezeichnung darf durch "Saccharose" ersetzt werden.
8. Milcherzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
8.01 I Magermilchpulver I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Trocknen von weitgehend Wasser, wenn
I I entfetteter Milch I > 5 v. H.
I I gewonnen wird I
8.02 I Buttermilchpulver Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Trocknen der Fluessigkeit Rohfett
I I gewonnen wird, die bei I Laktose
I I der Butterherstellung I Wasser, wenn
I I anfaellt I > 6 v. H.
8.03 I Molkepulver I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Trocknen der bei der I Laktose
I I Herstellung von Kaese, I Rohasche
I I Quark, Kasein oder I Wasser, wenn
I I aehnlichen Herstellungs- > 8 v. H.
I I verfahren anfallenden I
I I Fluessigkeit gewonnen I
I I wird I
8.04 I Molkepulver, I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
- 62 -
I teilentzuckert I Trocknen von Molke I Laktose
I I gewonnen wird, der ein I Rohasche
I I Teil der Laktose I Wasser, wenn
I I entzogen wurde I > 8 v. H.
8.05 I Molkeeiweiss- I Erzeugnis, das aus I Rohprotein
I pulver 1) I getrockneten Eiweiss- I Wasser, wenn
I I bestandteilen entsteht, > 8 v. H.
I I die aus Molke oder I
I I Milch durch chemische I
I I oder physikalische I
I I Behandlung gewonnen I
I I wurden I
8.06 I Kaseinpulver I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Trocknen des aus I Wasser, wenn
I I Magermilch oder I > 10 v. H.
I I Buttermilch durch I
I I Saeuren oder Lab I
I I gefaellten Kaseins I
I I gewonnen wird I
8.07 I Milchzucker- I Aus Milch oder Molke I Laktose
I pulver I durch Reinigung und I Wasser, wenn
I I Trocknen abgetrennter I > 5 v. H.
I I Zucker I
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Bezeichnung darf durch "Milchalbuminpulver" ersetzt werden.
9. Erzeugnisse von Landtieren
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
9.01 I Tiermehl 1) I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Erhitzen, Trocknen und I Rohfett
I I Mahlen von Koerpern und I Rohasche
I I Koerperteilen I Wasser, wenn
I I warmbluetiger Landtiere I > 8 v. H.
I I gewonnen wird und dessen
I I Fett teilweise I
I I extrahiert oder I
I I physikalisch entzogen I
I I sein kann. Es muss I
I I soweit wie technisch I
I I moeglich von Horn, I
I I Borsten, Haaren und I
I I Federn sowie Magen- I
I I und Darminhalt frei I
I I sein I
I I (Mindestgehalt I
I I an Rohprotein: 50 v. H. I
I I in der Trockenmasse; I
I I Hoechstgehalt an I
I I Gesamtphosphor: 8 v. H.)
9.02 I Fleischknochen- I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I mehl 1) I Erhitzen, Trocknen und I Rohfett
I I Mahlen von Koerperteilen Rohasche
I I warmbluetiger Landtiere I Wasser, wenn
I I gewonnen wird und I > 8 v. H.
I I dessen Fett teilweise I
- 63 -
I I extrahiert oder I
I I physikalisch entzogen I
I I sein kann. Es muss I
I I soweit wie technisch I
I I moeglich von Horn, I
I I Borsten, Haaren und I
I I Federn sowie von I
I I Magen- und Darminhalt
I I frei sein I
9.03 I Futterknochen- I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I schrot I Trocknen, Erhitzen und I Rohasche
I I feines Zerkleinern der I Wasser, wenn
I I Knochen warmbluetiger I > 8 v. H.
I I Landtiere gewonnen I
I I wird, deren Fett I
I I weitgehend extrahiert I
I I oder physikalisch I
I I entzogen wurde. Es I
I I muss soweit wie I
I I technisch moeglich von I
I I Haaren, Horn, Borsten I
I I und Federn sowie von I
I I Magen- und Darminhalt
I I frei sein I
9.04 I Grieben I Nebenerzeugnis, das I Rohprotein
I I bei der Gewinnung von I Rohfett
I I Talg, Schmalz oder I Wasser, wenn
I I sonstigen extrahierten I > 8 v. H.
I I oder physikalisch I
I I entzogenen tierischen I
I I Fetten anfaellt I
9.05 I Gefluegelmehl 1) I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Erhitzen, Trocknen und I Rohfett
I I Mahlen von Neben- I Rohasche
I I produkten der Gefluegel- salzsaeureunloesliche
I I schlachtung gewonnen I Asche: wenn
I I wird. Es muss so weit I > 3,3 v. H.
I I wie technisch moeglich I Wasser, wenn
I I von Federn frei sein I > 8 v. H.
9.06 I Federmehl, I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I hydrolysiert I Hydrolyse, Trocknen I salzsaeureunloesliche
I I und Mahlen von I Asche: wenn
I I Gefluegelfedern I > 3,4 v. H.
I I gewonnen wird I Wasser, wenn
I I I > 8 v. H.
9.07 I Blutmehl I Erzeugnis, das durch I Rohprotein
I I Trocknen von Blut I Wasser, wenn
I I geschlachteter I > 8 v. H.
I I warmbluetiger Tiere I
I I gewonnen wird. Es soll I
I I soweit wie technisch I
I I moeglich von fremden I
I I Bestandteilen frei sein
9.08 I Tierfett 2) I Erzeugnis, das aus I Wasser, wenn
I I Fett warmbluetiger I > 1 v. H.
I I Landtiere besteht I
---------------------------------------------------------------------------
1) Erzeugnisse, die mehr als 13 v.H. Fett in der Trockenmasse
enthalten, sind als "fettreich" zu bezeichnen.
2) Die Bezeichnung darf um eine genauere Angabe der je nach Herkunft oder
Gewinnung unterschiedlichen Fettart (Talg, Schmalz, Knochenfett usw.)
ergaenzt werden.
- 64 -
10. Fisch sowie andere Meerestiere, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
10.01 I Fischmehl 1) I Erzeugnis, das beim I Rohprotein
I I Verarbeiten ganzer I Rohfett
I I Fische oder von Fisch- I Rohasche, wenn
I I teilen anfaellt, dem Oel I > 20 v. H.
I I teilweise entzogen und I Wasser, wenn
I I und der Fischpresssaft I > 8 v. H.
I I wieder zugesetzt worden
I I sein kann I
10.02 I Fischpresssaft, I Erzeugnis, das bei der I Rohprotein
I eingedickt I Gewinnung von Fisch- I Rohfett
I I mehl anfaellt und durch I Wasser, wenn
I I Saeurekonservierung I > 5 v. H.
I I oder Trocknung I
I I stabilisiert worden ist
I I I
10.03 I Fischoel I Aus Fischen oder I Wasser, wenn
I I Fischteilen gewonnenes I > 1 v. H.
I I Oel I
10.04 I Fischoel, I Aus Fischen oder I Jodzahl
I raffiniert, I Fischteilen gewonnenes I Wasser, wenn
I gehaertet I Oel, das raffiniert und I > 1 v. H.
I I gehaertet wurde I
---------------------------------------------------------------------------
1) Erzeugnisse, die mehr als 75 v. H. Rohprotein in der Trockenmasse
enthalten, duerfen als "proteinreich" bezeichnet werden.
11. Mineralstoffe
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
11.01 I Calciumcarbonat 1) Erzeugnis, das durch I Calcium
I I Mahlen calciumcarbonat- salzsaeureunloesliche
I I haltiger Stoffe wie I Asche, wenn
I I Kalkstein, Muschel- I > 5 v. H.
I I oder Austernschalen I
I I oder durch Ausfaellen I
I I aus sauren Loesungen I
I I gewonnen wird I
11.02 I Calcium-Magnesium- Natuerliches Gemisch I Calcium
I carbonat I aus Calciumcarbonat I Magnesium
I I und Magnesiumcarbonat I
11.03 I Kohlensaurer- I Natuerlich vorkommendes, Calcium
I Algenkalk (Maerl) aus Kalkalgen I salzsaeureunloesliche
I I gewonnenes Erzeugnis, I Asche, wenn
I I gemahlen oder gekoernt I > 5 v. H.
11.04 I Magnesiumoxid I Technisch reines I Magnesium
I I Magnesiumoxid (MgO) I
11.05 I Magnesiumsulfat I Technisch reines I Magnesium
I I Magnesiumsulfat I Schwefel
- 65 -
I I (MgSO4 x 7H2O) I
11.06 I Dicalciumphosphat Aus Knochen oder I Calcium
I 2) I anorganischen I Gesamtphosphor
I I Verbindungen durch I
I I Ausfaellen gewonnenes I
I I Calciummonohydrogenphosphat
I I (CaHPO4 x xH2O) I
11.07 I Mono-Dicalcium- I Erzeugnis, das chemisch Gesamtphosphor
I phosphat I gewonnen wird und zu I Calcium
I I etwa gleichen Teilen I
I I aus Mono- und I
I I Dicalciumphosphat I
I I besteht I
I I (CaHPO4-Ca(H2PO4)2 xH2O)
11.08 I Rohphosphat, I Erzeugnis, das durch I Gesamtphosphor
I entfluoriert I Mahlen gereinigter I Calcium
I I sowie in geeigneter I
I I Weise entfluorierter I
I I Naturphosphate I
I I gewonnen wird I
11.09 I Knochenfutter- I Entfettete, entleimte, I Gesamtphosphor
I mehl, entleimt I sterilisierte, gemahlene Calcium
I I Knochen I
11.10 I Monocalcium- I Technisch reines I Gesamtphosphor
I phosphat I Calcium-bis(dihydrogen- Calcium
I I phosphat) I
I I (Ca(H2PO4)2 x xH2O) I
11.11 I Calcium-Magnesium- Technisch reines I Calcium
I phosphat I Calcium-Magnesium- I Magnesium
I I phosphat I Gesamtphosphor
11.12 I Monoammonium- I Technisch reines I Gesamtstickstoff
I phosphat I Monoammoniumphosphat I Gesamtphosphor
I I (NH4H2PO4) I
11.13 I Natriumchlorid 1) Technisch reines I Natrium
I I Natriumchlorid oder I
I I Erzeugnis, das durch I
I I Vermahlen von I
I I natuerlichen, natrium- I
I I chloridhaltigen Stoffen
I I wie Stein-, Siede- I
I I oder Seesalz gewonnen I
I I wird I
11.14 I Magnesiumpropionat Technisch reines I Magnesium
I I Magnesiumpropionat I
11.15 I Magnesiumphosphat Erzeugnis aus technisch Gesamtphosphor
I I reinem I Magnesium
I I Dimagnesiumphosphat I
I I (MgHPO4 x xH2O) I
11.16 I Natrium-Calcium- I Erzeugnis aus Natrium- I Gesamtphosphor
I Magnesium- I Calcium-Magnesium- I Magnesium
I Phosphat I Phosphat I Calcium
I I I Natrium
11.17 I Mononatrium- I Technisch reines I Gesamtphosphor
I phosphat I Mononatriumphosphat I Natrium
I I (NaH2PO x H2O) I
11.18 I Natriumbicarbonat Technisch reines I Natrium
I I Natriumbicarbonat I
I I (NaHCO3) I
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Art der Herkunft darf die Bezeichnung ersetzen oder bei der
Bezeichnung zusaetzlich angegeben werden.
2) Das Herstellungsverfahren darf in der Bezeichnung angegeben werden.
- 66 -
12. Verschiedene Einzelfuttermittel
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Bezeichnung I Beschreibung I anzugebende
I I I Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
12.01 I Erzeugnisse und I Erzeugnis oder Neben- I Staerke
I Nebenerzeugnisse I erzeugnis, das bei der I Gesamtzucker,
I der Back- und I Herstellung von Brot, I berechnet als
I Teigwaren- I einschliesslich Fein- I Saccharose
I industrie 1) I gebaeck, Keksen oder I
I I Teigwaren, anfaellt I
12.02 I Erzeugnisse und I Erzeugnis oder Neben- I Staerke
I Nebenerzeugnisse I erzeugnis, das bei der I Gesamtzucker,
I der Suesswaren- I Herstellung von I berechnet als
I industrie 1) I Suessigkeiten, I Saccharose
I I einschliesslich I
I I Schokolade, anfaellt I
12.03 I Erzeugnisse und I Erzeugnis oder Neben- I Staerke
I Nebenerzeugnisse I erzeugnis, das bei der I Gesamtzucker,
I der Konditorei- I Herstellung von I berechnet als
I und Speiseeis- I Konditoreiwaren, I Saccharose
I industrie 1) I Kuchen oder Speiseeis I Rohfett
I I anfaellt I
12.04 I Fettsaeuren I Nebenerzeugnis, das I Rohfett
I I bei der Entsaeuerung I Wasser, wenn
I I von Oelen und Fetten I > 1 v. H.
I I unbestimmten I
I I pflanzlichen oder I
I I tierischen Ursprungs I
I I mit Lauge oder durch I
I I Destillation anfaellt I
12.05 I Salze von I Erzeugnis, das bei I Rohfett
I Fettsaeuren 2) I der Verseifung von I Ca (bzw. Na oder K)
I I Fettsaeuren mit Hilfe I
I I von Calcium-, Natrium- I
I I oder Kaliumhydroxid I
I I entsteht I
---------------------------------------------------------------------------
1) Die Bezeichnung muss durch Angabe des Verfahrens, nach dem das
Einzelfuttermittel gewonnen wurde, geaendert oder ergaenzt werden.
2) In der Bezeichnung darf das gewonnene Salz angegeben werden.
Teil C
Anzugebende Inhaltsstoffe bei den nicht im
Verzeichnis nach Teil B aufgefuehrten Einzelfuttermitteln
---------------------------------------------------------------------------
Nummer I Gruppe I anzugebende Inhaltsstoffe
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3
---------------------------------------------------------------------------
1 I Getreidekoerner I
2 I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse I Staerke, wenn > 20 v. H.
I aus Getreidekoernern I Rohprotein, wenn
I I > 10 v. H.
I I Rohfett, wenn > 5 v. H.
I I Rohfaser
3 I Oelsaaten, Oelfruechte I
- 67 -
4 I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse von I Rohprotein, wenn
I Oelsaaten und Oelfruechten I > 10 v. H.
I I Rohfett, wenn > 5 v. H.
I I Rohfaser
5 I Koernerleguminosen I
6 I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus I Rohprotein, wenn
I Koernerleguminosen I > 10 v. H.
I I Rohfaser
7 I Knollen, Wurzeln I
8 I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus I Staerke
I Knollen und Wurzeln I Rohfaser
I I salzsaeureunloesliche
I I Asche, wenn
I I > 3,5 v. H.
9 I Sonstige Erzeugnisse und Neben- I Rohfaser, wenn > 15 v. H.
I erzeugnisse aus der Zuckerrueben I Gesamtzucker,
I verarbeitenden Industrie I berechnet als Saccharose
I I salzsaeureunloesliche
I I Asche, wenn
I I > 3,5 v. H.
10 I Andere Saaten und Fruechte, deren I Rohprotein
I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse I Rohfaser
I I Rohfett, wenn > 10 v. H.
11 I Gruenfutter und Rauhfutter I Rohprotein, wenn
I I > 10 v. H.
I I Rohfaser
12 I Andere Pflanzen, deren Erzeugnisse I Rohprotein, wenn
I und Nebenerzeugnisse I > 10 v. H.
I I Rohfaser
13 I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der I Rohfaser, wenn > 15 v. H.
I Zuckerrohr verarbeitenden Industrie I Gesamtzucker,
I I berechnet als Saccharose
14 I Milcherzeugnisse und -nebenerzeugnisse Rohprotein
I I Wasser, wenn > 5 v. H.
I I Lactose, wenn > 10 v. H.
15 I Erzeugnisse von Landtieren I Rohprotein, wenn
I I > 10 v. H.
I I Rohfett, wenn > 5 v. H.
I I Wasser, wenn > 8 v. H.
16 I Fische, andere Meerestiere, deren I Rohprotein, wenn
I Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse I > 10 v. H.
I I Rohfett, wenn > 5 v. H.
I I Wasser, wenn > 8 v. H.
17 I Mineralstoffe I entsprechende Mineral-
I I stoffe
18 I Sonstige Einzelfuttermittel I Rohprotein, wenn
I I > 10 v.H.
I I Rohfaser
I I Rohfett, wenn > 10 v. H.
I I Staerke, wenn > 30 v. H.
I I Gesamtzucker,
I I berechnet als Saccharose,
I I wenn > 10 v. H.
---------------------------------------------------------------------------
Anlage 2 (zu den §§ 11 bis 14, 18)
Mischfuttermittel
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 819 - 831
Vorbemerkungen
- 68 -
1. Die in Spalte 3 aufgefuehrten Gehalte an Inhaltsstoffen beziehen sich, soweit nichts
anderes bestimmt ist, auf Mischfuttermittel mit 88 v. H. Trockensubstanz.
2. In Spalte 3 wird fuer den Begriff "umsetzbare Energie" die von dem englischen
Begriff "metabolizable energy" abgeleitete Abkuerzung "ME" verwendet.
3. Das in den aufgefuehrten Milchaustauschfuttermitteln enthaltene Fett muss, soweit es
sich um Mischfuttermittel im Sinne des Normtyps handelt, folgenden Anforderungen
entsprechen:
Anisidinzahl max. 25
Fliessschmelzpunkt max. 40 Grad C
Ocetadencadiensaeuren max. 12 v. H. der Gesamtfettsaeuren
4. Gesamtzucker bedeutet: Gesamtzucker nach Salzsaeure-Inversion, berechnet als
Saccharose.
-------------------------------------------------------------------------------
Normtyp Hinweise
Nr. Bezeichnung a) Inhaltsstoffe in v. H. fuer die
b) Zusatzstoffe je kg sach-
c) umsetzbare Energie je ka gerechte
Verwendung
-------------------------------------------------------------------------------
1 2 3 4
-------------------------------------------------------------------------------
1.1 Milchaustausch- a) Lysin min. 1,45
futtermittel fuer Rohprotein min. 20
Aufzuchtkaelber Rohfett 13 bis 25
(Allein- Rohfaser max. 3
futtermittel) Calcium min. 0,9
Phosphor min. 0,65
b) Kupfer 4 bis 15 mg
Eisen min. 60 mg
Vitamin A min. 12.000 IE
Vitamin D min. 1.500 IE
Vitamin E min. 20 mg
1.2 Ergaenzungs- b) Kupfer max. 120 mg Taeglich bis
futtermittel zu Eisen min. 120 mg 200 g je
Magermilch fuer Vitamin A min. 80.000 IE Tier
Aufzuchtkaelber Vitamin D min. 10.000 IE verfuettern
Vitamin E min. 160 mg
1.3 Ergaenzungs- a) Rohprotein min. 18 Taeglich bis
futtermittel fuer Rohfaser max. 10 2 kg je Tier
Aufzuchtkaelber Rohasche max. 10 verfuettern
b) Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D min. 1.000 IE
1.4 Milchaustausch- a) Lysin min. 1,75
futtermittel I Rohprotein min. bis 22
fuer Mastkaelber Rohfett 15 bis 30
(Allein- Rohfaser max. 1,5
futtermittel) Rohasche max. 10
Calcium min. 0,9
Phosphor min. 0,2 bis 0,65
Natrium 0,6
Magnesium min. 0,13
b) Kupfer 4 bis 15 mg
Eisen min. 40 mg
Vitamin A min. 10.000 IE
Vitamin D min. 1.250 IE
Vitamin E min. 20 mg
1.5 Milchaustausch- a) Lysin min. 1,25
futtermittel II Rohprotein min. 17
fuer Mastkaelber Rohfett 15 bis 30
- 69 -
von etwa 80 kg an Rohfaser max. 2
(Allein- Rohasche max. 10
futtermittel) Calcium min. 0,9
Phosphor min. 0,7
Natrium 0,2 bis 0,6
Magnesium min. 0,13
b) Kupfer max. 15 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D min. 1.000 IE
Vitamin E min. 20 mg
1.6 Energiereiches a) Rohfett 30 bis 60
Ergaenzungs- Rohfaser max. 3
futtermittel zu Magnesium min. 0,15
Magermilch fuer Natrium max. 0,6
Mastkaelber b) Kupfer 8 bis 30 mg
Vitamin A min. 20.000 IE
Vitamin D min. 2.500 IE
Vitamin E min. 40 mg
1.7 Milchleistungs- a) Rohprotein max. 15
futter I zu Rohfett max. 5
eiweissreichen Calcium 0,65 bis 0,9
Grundfutter- Phosphor 0,35 bis 0,6
rationen Natrium min. 0,15
(Ergaenzungs-
futtermittel fuer
Milchkuehe)
1.8 Milchleistungs- a) Rohprotein 16 bis 20
futter II zu darunter:
ausgeglichenen Roh-
Grundfutter- protein
rationen aus NPN-
(Ergaenzungs- Ver-
futtermittel fuer bindungen max. 3
Milchkuehe) Rohfett max. 5
Calcium 0,65 bis 0,9
Phosphor 0,35 bis 0,6
Natrium min. 0,15
1.9 Milchleistungs- a) Rohprotein 21 bis 25 Im
futter III darunter: Verhaeltnis
(Ergaenzungs- Roh- etwa 1:1 mit
futtermittel fuer protein Getreide
Milchkuehe) aus NPN- oder
Ver- anderen
bindungen max. 6 energie-
Rohfett max. 8 reichen
Calcium min. 1,3 Einzel-
Phosphor 0,6 bis 0,75 futter-
Natrium min. 0,3 mitteln
verfuettern
1.10 Milchleistungs- a) Rohprotein 28 bis 32 Im
futter IV darunter: Verhaeltnis
(Eiweissreiches Roh- etwa 1:2
Ergaenzungs- protein mit
futtermittel fuer aus NPN- Getreide
Milchkuehe) Ver- oder
bindungen max. 6 anderen
Rohfett max. 8 energie-
Calcium min. 1,9 reichen
Phosphor 0,7 bis 1 Einzel-
Natrium min. 0,4 futter-
mitteln
verfuettern
- 70 -
1.11 Rindermast- a) Rohprotein 13 bis 16
futter I darunter:
(Ergaenzungs- Roh-
futtermittel zu protein
eiweissreichem aus NPN-
Grundfutter fuer Ver-
Mastrinder) bindungen max. 6
Rohfett max. 8
Calcium 0,6 bis 1
Phosphor 0,5 bis 0,7
1.12 Rindermast- a) Rohprotein 20 bis 30
futter II darunter:
(Ergaenzungs- Roh-
futtermittel zu protein
eiweissarmem aus NPN-
Grundfutter fuer Ver-
Mastrinder) bindungen max. 6
Rohfett max. 10
Calcium 1,5 bis 2,4
Phosphor 0,9 bis 1,5
1.13 Mineralstoff- a) Calcium 2 bis 6 Taeglich 400
reiches Phosphor 1,2 bis 4 bis 1.000 g
Ergaenzungs- Magnesium min. 0,4 je Grossvieh-
futtermittel Natrium min. 1,5 einheit
fuer Rinder verfuetteren
b) Kobalt min. 5 mg
Kupfer min. 150 mg
Zink min. 600 mg
1.14 Mineralfutter- a) Calcium max. 11 Taeglich 100
mittel I fuer Phosphor 8 bis 13 bis 200 g je
Rinder Magnesium min. 2 Grossvieh-
Natrium min. 5 einheit zu
calcium-
reichem
Grundfutter
verfuettern
b) Kobalt min. 10 mg
Kupfer min. 700 mg
Zink min. 3.000 mg
1.15 Mineralfutter- a) Calcium min. 14 Taeglich 100
mittel II fuer Phosphor 4 bis 8 bis 200 g je
Rinder Magnesium min. 2 Grossvieh-
Natrium min. 8 einheit zu
calciumarmem
Grundfutter
verfuettern
b) Kobalt min. 10 mg
Kupfer min. 700 mg
Zink min. 3.000 mg
1.16 Eiweisskonzentrat a) Rohprotein min. 36 Je nach
fuer Mastrinder darunter: Grundfutter-
(Ergaenzungs- Roh- typ im
futtermittel) protein Verhaeltnis
aus NPN- 1:1 mit
Ver- Getreide
bindungen max. 6 oder
Rohfett max. 10 anderen
Calcium min. 3 energie-
Phosphor min. 1,8 reichen
Einzel-
futter-
mitteln
- 71 -
verfuettern
2.1 Milchaustausch- a) Lysin min. 1,5
futtermittel fuer Rohprotein min. 24
Ferkel Rohfett min. 4
(Allein- Rohfaser max. 1,5
futtermittel) Calcium min. 1
Phosphor min. 0,7
Natrium min. 0,2
b) Eisen min. 100 mg
Kupfer min. 20 mg
Mangan min. 30 mg
Zink min. 70 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D min. 1.000 IE
Vitamin B(tief)12 min. 20 myg
Vitamin E min. 20 mg
2.2 Ferkelaufzucht- a) Lysin min. 1,1 Vorzugsweise
futter I Rohprotein min. 18,5 fuer frueh-
(Alleinfutter- Rohfett max. 7 abgesetzte
mittel) bis etwa Rohfaser max. 6 Ferkel bis
20 kg Staerke min. 33 etwa 20 kg
Calcium min. 0,85 Lebend-
Phosphor min. 0,65 gewicht
Natrium min. 0,2 verfuettern
b) Eisen min. 100 mg
Kupfer min. 20 mg
Mangan min. 30 mg
Zink min. 70 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D min. 1.000 IE
c) ME min. 12,5 MJ
2.3 Ferkelaufzucht- a) Lysin min. 1,0 Bis etwa
futter II Rohprotein min. 17,5 35 kg
(Alleinfutter- Rohfaser max. 6 Lebend-
mittel) bis etwa Rohfett max. 7 gewicht
35 kg Staerke min. 33 verfuettern
Calcium min. 0,8
Phosphor min. 0,6
Natrium min. 0,15
b) Eisen min. 100 mg
Kupfer min. 20 mg
Mangan min. 30 mg
Zink min. 70 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D min. 1.000 IE
c) ME min. 12,5 MJ
2.4 Alleinfutter- a) Lysin min. 0,9
mittel I fuer Rohprotein min. 17
Mastschweine bis Rohfett max. 8
etwa 50 kg Rohfaser max. 6
Staerke min. 33
Calcium min. 0,75
Phosphor min. 0,55
Natrium min. 0,15
b) Kupfer min. 20 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D min. 500 IE
c) ME min. 12,5 MJ
2.4a Alleinfutter- a) Lysin min. 0,9
mittel I fuer Methionin
Mastschweine bis und Cystin min. 0,55
- 72 -
etwa 50 kg zur Threonin min. 0,55
Verminderung der Rohprotein max. 17
N- und P- Rohfett max. 8
Ausscheidungen Rohfaser max. 6
Staerke min. 33
Calcium min. 0,75
Phosphor 0,55 bis 0,7
Natrium min. 0,15
b) Kupfer min. 20 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D min. 500 IE
c) ME min. 12,5 MJ
2.5 Alleinfutter- a) Lysin min. 0,75
mittel II fuer Rohprotein min. 14
Mastschweine von Rohfett max. 10
etwa 50 kg an Rohfaser max. 7
Staerke min. 33
Calcium min. 0,65
Phosphor min. 0,45
Natrium min. 0,15
b) Zink min. 50 mg
c) ME min. 12,5 MJ
2.5a Alleinfutter- a) Lysin min. 0,75
mittel II fuer Methionin
Mastschweine von und Cystin min. 0,45
etwa 50 kg an zur Threonin min. 0,45
Verminderung der Rohprotein max. 15
N- und P- Rohfett max. 10
Ausscheidungen Rohfaser max. 7
Staerke min. 33
Calcium min. 0,65
Phosphor 0,45 bis 0,6
Natrium min. 0,15
b) Zink min. 50 mg
c) ME min. 12,5 MJ
2.6 Alleinfutter- a) Lysin min. 0,85
mittel fuer Rohprotein min. 15,5
Mastschweine von Rohfett max. 9
etwa 35 kg an Rohfaser max. 6
Staerke min. 33
Calcium min. 0,7
Phosphor min. 0,5
Natrium min. 0,15
b) Kupfer min. 20 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D min. 500 IE
c) ME min. 12,5 MJ
2.6a Alleinfutter- a) Lysin min. 0,85
mittel fuer Methionin
Mastschweine von und Cystin min. 0,5
etwa 35 bis 75 kg Threonin min. 0,5
zur Verminderung Rohprotein max. 15,5
der N- und P- Rohfett max. 9
Ausscheidungen Rohfaser max. 6
Staerke min. 33
Calcium min. 0,7
Phosphor 0,5 bis 0,65
Natrium min. 0,15
b) Kupfer min. 20 mg
Zink min. 50 mg
- 73 -
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D min. 500 IE
c) ME min. 12,5 MJ
2.6b Alleinfutter- a) Lysin min. 0,7
mittel fuer Methionin
Mastschweine von und Cystin min. 0,42
etwa 75 kg an Threonin min. 0,42
zur Verminderung Rohprotein max. 13
der N- und P- Rohfett max. 10
Ausscheidungen Rohfaser max. 7
Staerke min. 33
Calcium min. 0,65
Phosphor 0,4 bis 0,55
Natrium min. 0,15
b) Zink min. 50 mg
c) ME min. 12,5 MJ
2.7 Alleinfutter- a) Lysin min. 0,5
mittel fuer Rohprotein min. 11,5
tragende Sauen Calcium min. 0,7
Phosphor 0,4 bis 0,55
Natrium min. 0,2
b) Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D min. 500 IE
2.8 Alleinfutter- a) Lysin min. 0,8
mittel fuer Rohprotein min. 16
saeugende Sauen Rohfett max. 8
Rohfaser max. 7
Staerke min. 33
Calcium min. 0,8
Phosphor 0,6 bis 0,75
Natrium min. 0,25
b) Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 5.000 IE
Vitamin D min. 625 IE
c) ME min. 13 MJ
2.8a Alleinfutter- a) Lysin min. 0,85
mittel fuer Rohprotein min. 17,5
saeugende Rohfett max. 8
Jungsauen Rohfaser max. 7
Staerke min. 33
Calcium min. 0,9
Phosphor 0,65 bis 0,8
Natrium min. 0,25
b) Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 5.000 IE
Vitamin D min. 625 IE
c) ME min. 13 MJ
2.9 Ergaenzungs- a) Lysin min. 1,4
futtermittel fuer Rohprotein min. 22
Saugferkel Rohfett max. 6
Rohfaser max. 5
Staerke min. 30
Laktose min. 10
Calcium min. 0,8
Phosphor min. 0,7
Natrium min. 0,2
b) Eisen min. 100 mg
Kupfer min. 20 mg
Mangan min. 30 mg
Zink min. 70 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
- 74 -
Vitamin D min. 1.000 IE
Vitamin B(tief)12 min. 20 myg
c) ME min. 13 MJ
2.10 Ergaenzungs- a) Rohfaser max. 2
futtermittel zur b) Eisen min. 6
Eisenversorgung
fuer Ferkel in
den ersten
Lebenswochen
2.11 Ergaenzungs- a) Lysin min. 1,45 Bis 50 v. H.
futtermittel I Lysin im der Tages-
fuer Mastschweine Rohprotein min. 6 ration
Rohprotein 24 bis 27 verfuettern
Rohfett max. 12
Rohfaser max. 7
Calcium min. 2,1
Phosphor min. 0,75
Natrium min. 0,35
b) Kupfer min. 40 mg
Zink min. 200 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D min. 1.000 IE
2.12 Ergaenzungs- a) Lysin min. 1,75 Bis 35 v. H.
futtermittel II Lysin im der Tages-
fuer Mastschweine Rohprotein min. 6 ration
Rohprotein 28 bis 33 verfuettern
Rohfett max. 12
Rohfaser max. 8
Calcium min. 2,4
Phosphor min. 0,9
Natrium min. 0,4
b) Kupfer min. 60 mg
Zink min. 200 mg
Vitamin A min. 12.000 IE
Vitamin D min. 1.500 IE
2.13 Ergaenzungs- a) Lysin min. 1,2 Bis 50 v. H.
futtermittel fuer Rohprotein min. 22 der Tages-
Zuchtschweine Rohfett max. 12 ration
Rohfaser max. 8 verfuettern
Calcium min. 1,6
Phosphor min. 0,9
Natrium min. 0,5
b) Zink min. 100 mg
Vitamin A min. 10.000 IE
Vitamin D min. 1.250 IE
2.14 Eiweissreiches a) Lysin min. 2,3 Bis 25 v. H.
Ergaenzungs- Lysin im der Tages-
futtermittel Rohprotein min. 6,4 ration
fuer Schweine Rohprotein min. 36 verfuettern
Calcium min. 3,1
Phosphor min. 1,1
Natrium min. 0,45
b) Kupfer min. 80 mg
Zink min. 300 mg
Vitamin A min. 16.000 IE
Vitamin D min. 2.000 IE
2.15 Eiweisskonzentrat a) Lysin min. 2,85 Bis 20 v. H.
fuer Schweine Lysin im der Tages-
(Ergaenzungs- Rohprotein min. 6,45 ration
futtermittel) Rohprotein min. 44 verfuettern
Calcium min. 4,2
Phosphor min. 1,35
- 75 -
Natrium min. 0,6
b) Kupfer min. 100 mg
Zink min. 400 mg
Vitamin A min. 20.000 IE
Vitamin D min. 2.500 IE
2.16 Mineral- a) Calcium min. 20 Bis 3 v. H.
futtermittel Phosphor min. 4 der Tages-
fuer Schweine Natrium min. 5 ration
b) Kupfer min. 700 mg verfuettern
Zink min. 2.000 mg
Vitamin A min. 150.000 IE
Vitamin D min. 18.750 IE
2.17 Lysinhaltiges a) Calcium min. 18 Bis 4 v. H.
Mineral- Phosphor min. 4 der Tages-
futtermittel Natrium min. 5 ration
fuer Schweine verfuettern
b) Kupfer min. 500 mg
Zink min. 1.500 mg
Vitamin A min. 100.000 IE
Vitamin D min. 12.500 IE
3.1 Milchaustausch- a) Lysin min. 1,5
futtermittel fuer Rohprotein min. 20
Schaflaemmer Rohfett 15 bis 30
(Allein- Rohfaser max. 1
futtermittel) Calcium min. 0,9
Phosphor min. 0,6
b) Vitamin A min. 10.000 IE
Vitamin D min. 1.250 IE
Vitamin E min. 20 mg
3.2 Alleinfutter- a) Rohprotein min. 16
mittel fuer Rohfaser max. 8
Mastschaflaemmer Rohasche max. 9
Calcium min. 1
Phosphor min. 0,5
(Ca: P-Verhaeltnis nicht unter 2:1)
b) Vitamin A min. 10.000 IE
Vitamin D min. 1.250 IE
Vitamin E min. 12 mg
3.3 Ergaenzungs- a) Rohprotein min. 15
futtermittel fuer darunter:
Zuchtschafe Rohprotein
aus NPN-
Ver-
bindungen max. 4,5
Rohfaser max. 14
Rohasche max. 10
Calcium min. 1
Phosphor min. 0,5
3.4 Mineralfutter- a) Calcium 10 bis 20 Taeglich 15
mittel fuer Schafe Phosphor 4 bis 10 bis 30 g je
Magnesium min. 2 Tier
Natrium min. 8 verfuettern
b) Kobalt min. 10 mg
Zink min. 3.000 mg
4.1 Mineralfutter- a) Calcium 10 bis 20 Taeglich 15
mittel fuer Ziegen Phosphor 4 bis 10 bis 30 g
Magnesium min. 2 je Tier
Natrium min. 8 verfuettern
b) Kobalt min. 10 mg
Zink min. 3.000 mg
5.1 Ergaenzungs- a) Rohprotein min. 15
futtermittel fuer Rohfaser max. 10
- 76 -
Fohlen Calcium min. 1,2
(Fohlenstarter- Phosphor max. 1
futtermittel) (jedoch Ca: P-Verhaeltnis 1,5 bis 3:1)
b) Vitamin A min. 20.000 IE
Vitamin D min. 2.500 IE
Vitamin E min. 100 mg
5.2 Ergaenzungs- a) Calcium min. 0,6
futtermittel Phosphor max. 0,6
fuer Pferde (jedoch Ca: P-Verhaeltnis 1,5 bis 3:1)
b) Vitamin A min. 15.000 IE
Vitamin D min. 1.500 IE
Vitamin E min. 50 mg
5.3 Ergaenzungs- a) Rohprotein min. 15
futtermittel fuer Calcium min. 0,8
hochtragende und Phosphor max. 0,6
laktierende (jedoch Ca: P-Verhaeltnis 1,5 bis 3:1)
Stuten b) Vitamin A min. 16.000 IE
Vitamin D min. 2.000 IE
Vitamin E min. 75 mg
5.4 Mineralfutter- a) Calcium min. 12 Taeglich bis
mittel fuer Phosphor 4 bis 8 200 g je
Pferde Natrium min. 6 Tier
b) Eisen min. 500 mg verfuettern
Vitamin A min. 300.000 IE
Vitamin D min. 37.500 IE
Vitamin E min. 1.500 mg
6.1 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,35
mittel fuer Rohprotein min. 17
Entenkueken Gesamt-
zucker max. 8
Calcium 0,8 bis 1,6
Phosphor min. 0,6
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 500 IE
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 11 MJ
6.2 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,38
mittel fuer Rohprotein min. 19
Moschusenten- Gesamt-
kueken zucker max. 8
Calcium 0,85 bis 1,6
Phosphor min. 0,6
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Vitamin E min. 10 mg
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
Vitamin B(tief)12 min. 10 myg
c) ME min. 11,5 MJ
6.3 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,3
mittel fuer Rohprotein min. 15
Mastenten Gesamt-
zucker max. 12
Calcium 0,75 bis 1,5
Phosphor min. 0,55
- 77 -
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 3.200 IE
Vitamin D(tief)3 min. 400 IE
Riboflavin min. 2 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 11,5 MJ
6.4 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,3
mittel I fuer Rohprotein min. 15
Mastmoschusenten Gesamt-
zucker max. 12
Calcium 0,75 bis 1,5
Phosphor min. 0,55
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 3.200 IE
Vitamin D(tief)3 min. 400 IE
Riboflavin min. 2 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 11,5 MJ
6.5 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,25
mittel II fuer Rohprotein min. 13
Mastmoschusenten Gesamt-
ab 42. Lebenstag zucker max. 12
Calcium 0,65 bis 1,4
Phosphor min. 0,5
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 3.200 IE
Vitamin D(tief)3 min. 400 IE
Riboflavin min. 2 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 11,5 MJ
7.1 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,45
mittel fuer Rohprotein min. 22
Huehnerkueken in Gesamt-
den ersten zucker max. 8
Lebenswochen Calcium 0,9 bis 1,3
Phosphor min. 0,6
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Vitamin E min. 10 mg
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
Vitamin B(tief)12 min. 10 myg
c) ME min. 11,5 MJ
7.2 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,35
mittel fuer Rohprotein min. 17
Huehnerkueken Gesamt-
zucker max. 12
Calcium 0,7 bis 1,2
Phosphor min. 0,6
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
- 78 -
Vitamin D(tief)3 min. 500 IE
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 10,5 MJ
7.3 Alleinfutter- a) Rohprotein min. 15
mittel I fuer Gesamt-
Junghennen ab zucker max. 12
7. Lebenswoche Calcium 0,6 bis 1,2
Phosphor min. 0,5
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 4.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 500 IE
Riboflavin min. 2 mg
(Vitamin B(tief)2)
7.4 Alleinfutter- a) Rohprotein min. 12
mittel II fuer Gesamt-
Junghennen ab zucker max. 12
13. Lebenswoche Calcium 0,5 bis 1,2
Phosphor min. 0,45
Natrium 0,1 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 3.200 IE
Vitamin D(tief)3 min. 400 IE
Riboflavin min. 2 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 10 MJ
7.5 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,28
mittel I fuer Rohprotein 14,5 bis 16,5
Legehennen, Gesamt-
energiearm zucker max. 12
Calcium 3 bis 4
Phosphor 0,45 bis 0,6
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 40 mg
Zink min. 60 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Riboflavin min. 2,5 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 10 MJ
7.6 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,32
mittel I fuer Rohprotein 15,5 bis 17,5
Legehennen Gesamt-
zucker max. 12
Calcium 3,2 bis 4
Phosphor 0,48 bis 0,63
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 40 mg
Zink min. 60 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Riboflavin min. 2,5 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 11 MJ
7.7 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,28 Nur fuer
mittel II fuer Rohprotein 15 bis 17 Bestaende mit
Legehennen Gesamt- weniger als
(ab etwa zucker max. 12 70 v. H.
10. Legemonat) Calcium 3,7 bis 4,5 Legeleistung
- 79 -
Phosphor 0,45 bis 0,6 vorgesehen
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 40 mg
Zink min. 60 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Riboflavin min. 2,5 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 10 MJ
7.8 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,45
mittel I fuer Rohprotein min. 22
Masthuehnerkueken Gesamt-
(Broiler) zucker max. 12
Calcium 0,8 bis 1,2
Phosphor min. 0,6
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
Vitamin B(tief)12 min. 10 myg
c) ME min. 12,5 MJ
7.9 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,36
mittel II fuer Rohprotein min. 18
Masthuehnerkueken Gesamt-
(Broiler) ab zucker max. 12
5. Lebenswoche Calcium 0,7 bis 1,2
Phosphor min. 0,55
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 6.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 750 IE
Riboflavin min. 2,5 mg
(Vitamin B(tief)2)
c) ME min. 12 MJ
7.10 Ergaenzungs- a) Methionin min. 0,35 Im Verhaeltnis
futtermittel fuer Rohprotein min. 18 bis 2:1
Legehennen Gesamt- mit Getreide
(Legemehl) zucker max. 12 verfuettern.
Calcium 2 bis 6 Sofern das
Phosphor 0,6 bis 0,8 Futtermittel
Natrium 0,18 bis 0,4 weniger als
b) Mangan min. 60 mg 4,5 v. H.
Zink min. 100 mg Calcium
Vitamin A min. 9.000 IE enthaelt,
Vitamin D(tief)3 min. 1.125 IE ist
Riboflavin min. 4 mg anzugeben:
(Vitamin B(tief)2) "Zusaetzlich
Muschel-
schalen
verfuettern"
7.11 Eiweissreiches a) Methionin min. 0,54 Im
Ergaenzungs- Methionin Verhaeltnis
futtermittel fuer und Cystin min. 1 1:2 mit
Legehennen Rohprotein min. 27 Getreide
Gesamt- verfuettern
zucker max. 12
Calcium 8,5 bis 12
Phosphor 0,65 bis 1,25
- 80 -
Natrium 0,3 bis 0,7
b) Mangan min. 120 mg
Zink min. 180 mg
Vitamin A min. 18.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 2.250 IE
Riboflavin min. 7,5 mg
(Vitamin B(tief)2)
7.12 Mineral- a) Phosphor min. 8 Bis 2 v. H.
futtermittel fuer Natrium 4 bis 8 der Tages-
Legehennen b) Mangan min. 2.000 mg ration
Zink min. 3.000 mg
Vitamin A min. 300.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 37.500 IE
Riboflavin min. 125 mg
(Vitamin B(tief)2)
8.1 Alleinfutter- a) Methionin min. 0,5
mittel fuer Methionin
Truthuehnerkueken und Cystin min. 0,95
Rohprotein min. 25
Gesamt-
zucker max. 8
Calcium 1,2 bis 2
Phosphor min. 0,75
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 70 mg
Zink min. 70 mg
Vitamin A min. 10.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 1.250 IE
Vitamin E min. 10 mg
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
Vitamin B(tief)12 min. 10 myg
Biotin min. 0,25 mg
c) ME min. 11 MJ
8.2 Alleinfutter- a) Methionin
mittel fuer bezogen
Masttruthuehner auf
Rohprotein min. 2
Rohprotein min. 20
Gesamt-
zucker max. 12
Calcium 1,0 bis 1,8
Phosphor min. 0,65
Natrium 0,12 bis 0,25
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 1.000 IE
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
Biotin min. 0,15 mg
c) ME min. 11,5 MJ
8.3 Alleinfutter- a) Methionin
mittel II fuer bezogen
Masttruthuehner auf
ab 14. Lebens- Rohprotein min. 2
woche Rohprotein min. 14
Gesamt-
zucker max. 12
Calcium 0,8 bis 1,6
Phosphor min. 0,62
Natrium 0,12 bis 0,25
- 81 -
b) Mangan min. 50 mg
Zink min. 50 mg
Vitamin A min. 8.000 IE
Vitamin D(tief)3 min. 1.000 IE
Riboflavin min. 4 mg
(Vitamin B(tief)2)
Biotin min. 0,15 mg
c) ME min. 11,5 MJ
9.1 Alleinfutter- a) Lysin min. 1,8
mittel fuer Rohprotein min. 40
Forellen Rohfaser max. 6
b) Vitamin A min. 2.500 IE
10.1 Ergaenzungs- a) Rohfett min. 10*)
futtermittel, Natrium min. 1*)
fluessig, fuer b) Vitamin A 20.000
Rinder, Schweine bis 50.000 IE/ml *)
und Huehner (zur Vitamin C 50 bis 100 mg/ml *)
kurzfristigen Vitamin D3 100 bis 200 IE/ml *)
zusaetzlichen Vitamin E 20 bis 50 mg/ml *)
Vitaminversorgung)
----------------------------------------
Hinweise fuer die sachgerechte Verwendung
4
----------------------------------------
10.1 Bei erhoehten
Leistungsanforderungen
taeglich hoechstens
verfuettern an:
100 Kueken 10 ml
100 Junghennen 15 ml
100 Legehennen 25 ml
10 Ferkel 20 ml
1 Zuchtsau 10 ml
1 Kalb 10 ml
----------
*) = in der Originalsubstanz
Anlage 2a (zu den §§ 9a und 11 bis 13)
Verzeichnis der fuer Diaetfuttermittel festgesetzten Verwendungszwecke
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 832 - 838;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
Vorbemerkungen
1. Ist in Spalte 2 fuer denselben besonderen Ernaehrungszweck mehr als eine Gruppe
wesentlicher ernaehrungsphysiologischer Merkmale aufgefuehrt, so koennen sowohl eine
als auch mehrere Merkmalsgruppen angegeben werden.
2. Ist ein Inhaltsstoff nach Spalte 4 mit der Angabe "(insgesamt)" versehen, so sind
der natuerliche Gehalt oder gegebenenfalls die Summe aus natuerlichem Gehalt und der
Menge des zugesetzten Stoffes anzugeben.
3. Die in Spalte 4 oder 5 mit der Angabe "(falls zugesetzt)" versehenen Stoffe
muessen angegeben werden, wenn sie dem Futtermittel zugesetzt worden sind, um den
besonderen Ernaehrungszweck zu erzielen.
4. Die empfohlene Fuetterungsdauer nach Spalte 6 gibt an, in welchem Zeitraum der
besondere Ernaehrungszweck normalerweise erreicht sein sollte.
( Inhalt: nicht darstellbare Tabelle;
Fundstelle: BGBl. I 2007, 832 - 838;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
- 82 -
Anlage 2b (zu § 13 Abs. 3 Satz 1)
Gruppen von Einzelfuttermitteln, deren Angabe die Angabe von
Einzelfuttermitteln bei der Kennzeichnung von Mischfuttermitteln fuer
Heimtiere ersetzt
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 839 - 840
------------------------------------------------------------------------------
Gruppe Beschreibung
------------------------------------------------------------------------------
1. Fleisch und Alle Fleischteile geschlachteter warmbluetiger
tierische Landtiere, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren
Nebenerzeugnisse haltbar gemacht, sowie alle Erzeugnisse und
Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung von Tierkoerpern
oder Teilen von Tierkoerpern warmbluetiger Landtiere
2. Milch und Alle Milcherzeugnisse, frisch oder durch ein
Molkereierzeugnisse geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die
Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung
3. Eier und Alle Eiererzeugnisse, frisch oder durch ein
Eiererzeugnisse geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die
Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung
4. Oele und Fette Alle tierischen und pflanzlichen Oele und Fette
5. Hefen Alle Hefen, deren Zellen abgetoetet und getrocknet
worden sind
6. Fisch und Fische oder Fischteile, frisch oder durch ein
Fischnebenerzeugnisse geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die
Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung
7. Getreide Alle Arten von Getreide, ganz gleich in welcher
Aufmachung, sowie die Erzeugnisse aus der
Verarbeitung des Mehlkoerpers
8. Gemuese Alle Arten von Gemuese und Huelsenfruechten, frisch oder
durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht
9. Pflanzliche Nebenerzeugnisse aus der Aufbereitung pflanzlicher
Nebenerzeugnisse Erzeugnisse, insbesondere Getreide, Gemuese,
Huelsenfruechte, Oelfruechte
10. Pflanzliche Alle Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs, deren
Eiweissextrakte Proteine durch ein geeignetes Verfahren auf
mindestens 50% Rohprotein, bezogen auf die
Trockenmasse, angereichert sind und umstrukturiert
(texturiert) sein koennen
11. Mineralstoffe Alle anorganischen Stoffe, die fuer die Tierernaehrung
geeignet sind
12. Zucker Alle Zuckerarten
13. Fruechte Alle Arten von Fruechten, frisch oder durch ein
geeignetes Verfahren haltbar gemacht
14. Nuesse Alle Kerne von Schalenfruechten
15. Saaten Alle Saaten, unzerkleinert oder grob gemahlen
16. Algen Alle Arten von Algen, frisch oder durch ein
geeignetes Verfahren haltbar gemacht
17. Weich- und Alle Arten von Weich- und Krebstieren, Muscheln,
Krebstiere frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar
gemacht, sowie die Nebenerzeugnisse aus ihrer
Verarbeitung
18. Insekten Alle Arten von Insekten in allen Entwicklungsstadien
19. Baeckereierzeugnisse Alle Erzeugnisse aus der Backwarenherstellung,
insbesondere Brot, Kuchen, Kekse sowie Teigwaren
Anlage 3 (weggefallen)
-
- 83 -
Anlage 4 (zu den §§ 13 und 14)
Schaetzgleichungen zur Berechnung des Energiegehaltes von
Mischfuttermitteln
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 841 - 842
Schaetzgleichungen zur Berechnung des Energiegehaltes von Mischfuttermitteln
Verwendete Abkuerzungen
ME = umsetzbare Energie
MJ/kg = Megajoule je Kilogramm
NEL = Nettoenergie-Laktation
v. H. = vom Hundert
g = Gramm
ml = Milliliter
mg = Milligramm
-------------------------------------------------------------------------------
Tierart Mischfuttermittel Schaetzgleichung
-------------------------------------------------------------------------------
1 2 3
-------------------------------------------------------------------------------
Teil 1. Schaetzgleichungen nach § 14 Abs. 2
Milchvieh alle, ausgenommen NEL in MJ/kg =
Mischfuttermittel
mit weniger als g Rohprotein x ml Gasbildung 1)
5 MJ NEL/kg in 200 mg
Mischfutter-
mittel x 0,0001329
+ g Rohfett 2) x g Rohfett 2) x 0,0001601
+ g Rohfaser x g Rohfaser x 0,0000135
+ g N-freie x ml Gasbildung 1)
Extrakt- in 200 mg
stoffe Mischfutter-
mittel x 0,0000631
- g Rohasche x g Rohfaser x 0,0000487
+ 3,81
Rinder, alle, ausgenommen ME in MJ/kg =
Schafe, Mischfuttermittel
Ziegen, mit weniger als g Rohprotein x 0,0126
ausgenommen 9 MJ ME/kg oder + g Rohfaser x 0,0225
Milchvieh weniger als + g N-freie Ex-
4 v. H. Roh- traktstoffe x 0,0112
faser in der + g Rohasche x g Rohfett 2) x 0,0003975
Trockensubstanz - g Rohasche x g Rohfaser x 0,0001993
sowie Milch- + % Cellulase- x % Cellulase-
austausch- Loeslichkeit Loeslichkeit 3)
futtermittel 3) x 0,0002449
- 0,15
Schweine alle, ausgenommen ME in MJ/kg =
Ergaenzungsfuttermittel mit g Rohprotein x 0,0223
mehr als 25 v. H. + g Rohfett 2) x 0,0341
Rohprotein und + g Staerke 4) x 0,017
Milchaustauschfuttermittel + g Zucker 5) x 0,0168
+ g organischer Rest x 0,0074
- g Rohfaser x 0,0109
Ergaenzungsfuttermittel mit ME in MJ/kg =
mehr als 25 v. H. g Rohprotein x 0,0199
Rohprotein + g Rohfett 2) x 0,035
- 84 -
+ g Staerke 4) x 0,0163
+ g Zucker 5) x 0,0189
+ g organischer Rest x 0,0062
- g Rohfaser x 0,0013
Gefluegel alle ME in MJ/kg =
g Rohprotein x 0,01551
+ g Rohfett 2) x 0,03431
+ g Staerke 4) x 0,01669
+ g Gesamtzucker 6)
(berechnet als
Saccharose) x 0,01301
Teil 2. Schaetzgleichungen nach § 13 Abs. 4
Hunde, Diaetfuttermittel, aus- ME in MJ/kg =
Katzen genommen Diaet-
futtermittel fuer Katzen g Rohprotein x 0,01464
mit einem Feuchtigkeits- + g Rohfett 2) x 0,03556
gehalt von mehr als 14 v. H. + g N-freie
Extrakt-
stoffe x 0,01464
Katzen Diaetfuttermittel mit einem ME in MJ/kg =
Feuchtigkeitsgehalt von g Rohprotein x 0,01632
mehr als 14 v. H. + g Rohfett 2) x 0,03222
+ g N-freie
Extraktstoffe x 0,01255
- 0,2092
----------
1) Die Bestimmungsmethode ist folgender Quelle zu entnehmen:
Steingass, H., K. H. Menke (1986): Uebersichten Tierernaehrung, Band 14,
S. 251, DLG-Verlag, Frankfurt/Main.
2) Zu bestimmen nach HCl-Aufschluss nach der in § 12 der
Futtermittel-Probenahme- und -Analyse-Verordnung vom 21. Maerz 1978,
der zuletzt durch Verordnung vom 18. Oktober 1984 (BGBl. I S. 1290)
geaendert worden ist, genannten 2. Richtlinie.
3) Die Bestimmungsmethode ist folgender Quelle zu entnehmen:
De Boever, J.L., B.G. Cottyn, F.X. Buysse, F.W. Waimann,
J.M. Vanacker (1986): Animal Feed Science and Technology, Band 14, S. 203;
Elsevier Science Publishers, Amsterdam.
Die Bestimmung ist mit dem Cellulase-Praeparat aus Trichoderma viride
"Onozuka R 10" vorzunehmen.
4) Zu bestimmen nach der polarimetrischen Methode nach der in § 12 der
Futtermittel-Probenahme- und -Analyse-Verordnung genannten 3. Richtlinie.
5) Zucker = Laktose sowie sonstige Zucker nach Salzsaeure-Inversion, berechnet
als Saccharose; zu bestimmen nach der in § 12 der Futtermittel-Probenahme-
und -Analyse-Verordnung genannten 1. Richtlinie.
6) Gesamtzucker berechnet als Saccharose; zu bestimmen nach der in § 12
der Futtermittel-Probenahme- und -Analyse-Verordnung genannten
1. Richtlinie.
Anlage 5 (zu den §§ 23, 23a, 24 und 26)
Unerwuenschte Stoffe
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 843 - 853;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
Vorbemerkung
Die aufgefuehrten Gehalte an unerwuenschten Stoffen beziehen sich auf Futtermittel,
Zusatzstoffe und Vormischungen mit 88 v. H. Trockenmasse. Die Gehalte werden, soweit
Dioxine betroffen sind, in Nanogramm TEQ je Kilogramm, im Uebrigen in Milligramm je
Kilogramm angegeben.
-------------------------------------------------------------------------------
I 1 I 2 I 3 I 4 I 5
-------------------------------------------------------------------------------
Position 1 = Unerwuenschter Stoff
- 85 -
Position 2 =
Futtermittel, Zusatzstoff, Vormischung
Position 3 =
Hoechstgehalt (siehe Vorbemerkung)
Position 4 =
Aktionsgrenzwert (siehe Vorbemerkung) - z. Zt. nicht belegt -
Position 5 =
Anmerkungen und Zusatzinformationen (z. B. Art der
durchzufuehrenden Untersuchungen) - z. Zt. nicht belegt -
-------------------------------------------------------------------------------
1. Arsen Einzelfuttermittel, ausgenommen: 2
(Gesamt- - Gruenmehl, Luzernegruenmehl und
arsengehalt) Kleegruenmehl sowie getrocknete
Zuckerruebenschnitzel und getrocknete
melassierte Zuckerruebenschnitzel 4
- Palmkernexpeller 4
- Phosphate und kohlensaurer Algenkalk 10
- Calciumcarbonat 15
- Magnesiumoxid 20
- Futtermittel aus der Verarbeitung von
Fischen oder anderen Meerestieren 15
- Seealgenmehl und aus Seealgen
gewonnene Einzelfuttermittel 40
Alleinfuttermittel, ausgenommen: 2
- Alleinfuttermittel fuer Fische und
Pelztiere 6
Ergaenzungsfuttermittel, ausgenommen: 4
- Mineralfuttermittel 12
2. Blei 1) Einzelfuttermittel, ausgenommen: 10
- Gruenfutter einschliesslich weitere zur
Fuetterung bestimmte Erzeugnisse wie Heu,
Silage und frisches Gras 30
- Phosphate und kohlensaurer Algenkalk 15
- Calciumcarbonat 20
- Hefen 5
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der 100
Spurenelementverbindungen 2), ausgenommen:
- Zinkoxid 400
- Mangan(II)-oxid, Eisencarbonat,
Kupfercarbonat 200
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Bindemittel 3) und der Trennmittel 4),
ausgenommen 30
- Klinoptilolith vulkanischen Ursprungs 60
Vormischungen 200
Ergaenzungsfuttermittel, ausgenommen: 10
- Mineralfuttermittel 15
Alleinfuttermittel 5
3. Fluor 5) Einzelfuttermittel, ausgenommen: 150
- Futtermittel tierischen Ursprungs,
ausgenommen Tiefseegarnelen,
wie z. B. Krill 500
- Tiefseegarnelen, wie z. B. Krill 3 000
- Phosphate 2 000
- Calciumcarbonat 350
- Magnesiumoxid 600
- kohlensaurer Algenkalk 1 000
Vermiculit (E 561) 3 000
Ergaenzungsfuttermittel
- mit <=4% Phosphor 500
- mit >4% Phosphor 125 6)
Alleinfuttermittel, ausgenommen: 150
- Alleinfuttermittel fuer Rinder, Schafe
und Ziegen
- laktierend 30
- sonstige 50
- 86 -
- Alleinfuttermittel fuer Schweine 100
- Alleinfuttermittel fuer Gefluegel 350
- Alleinfuttermittel fuer Kueken 250
- Alleinfuttermittel fuer Fische 350
4. Quecksilber Einzelfuttermittel, ausgenommen: 0,1
- Einzelfuttermittel aus der Verarbeitung
von Fischen oder anderen Meerestieren 0,5
- Calciumcarbonat 0,3
Alleinfuttermittel, ausgenommen: 0,1
- Alleinfuttermittel fuer Hunde und Katzen 0,4
Ergaenzungsfuttermittel, ausgenommen: 0,2
- Ergaenzungsfuttermittel fuer Hunde und Katzen
5. Nitrit Fischmehl 60
(berechnet als
Natriumnitrit)
Alleinfuttermittel, ausgenommen: 15
(berechnet als
Natriumnitrit)
- Alleinfuttermittel fuer Heimtiere ausser
Voegel und Zierfische
6. Cadmium 7) Einzelfuttermittel pflanzlichen Ursprungs 1
Einzelfuttermittel tierischen Ursprungs 2
Einzelfuttermittel mineralischen Ursprungs,
ausgenommen: 2
- Phosphate 10
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Spurenelementverbindungen 2), ausgenommen: 20
- Kupferoxid, Mangan(II)-oxid, Zinkoxid und 30
Mangan(II)-sulfat-Monohydrat
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Bindemittel 3) und der Trennmittel 4) 2
Vormischungen 15
Mineralfuttermittel
- mit <7% Phosphor 5
- mit >=7% Phosphor 0,75 8)
Ergaenzungsfuttermittel fuer Heimtiere 2
Andere Ergaenzungsfuttermittel 0,5
Alleinfuttermittel fuer Rinder, Schafe, Ziegen
und Fische, ausgenommen: 1
- Alleinfuttermittel fuer Heimtiere 2
- Alleinfuttermittel fuer Kaelber, Laemmer und
Ziegenlaemmer und sonstige Alleinfuttermittel 0,05
7. Aflatoxin B1 Einzelfuttermittel 0,02
Alleinfuttermittel fuer Rinder, Schafe
und Ziegen, ausgenommen: 0,02
- Alleinfuttermittel fuer Milchvieh 0,005
- Alleinfuttermittel fuer Kaelber und Laemmer 0,01
Alleinfuttermittel fuer Schweine und Gefluegel,
ausgenommen Jungtiere 0,02
Andere Alleinfuttermittel 0,01
Ergaenzungsfuttermittel fuer Rinder, Schafe und
Ziegen, ausgenommen Ergaenzungsfuttermittel 0,02
fuer Milchvieh, Kaelber und Laemmer
Ergaenzungsfuttermittel fuer Schweine und
Gefluegel, ausgenommen Jungtiere 0,02
Andere Ergaenzungsfuttermittel 0,005
8. Blausaeure Einzelfuttermittel, ausgenommen: 50
- Leinsamen 250
- Leinkuchen, Leinextraktionsschrot 350
- Einzelfuttermittel aus Maniokwurzeln
oder Mandeln 100
Alleinfuttermittel, ausgenommen: 50
- 87 -
- Alleinfuttermittel fuer Kueken 10
9. Freies Gossypol Einzelfuttermittel, ausgenommen: 20
- Baumwollsaat 5 000
- Baumwollsaatkuchen und
Baumwollextraktionsschrot 1 200
Alleinfuttermittel, ausgenommen: 20
- Alleinfuttermittel fuer Rinder, Schafe
und Ziegen 500
- Alleinfuttermittel fuer Gefluegel,
ausgenommen Legehennen, und Kaelber 100
- Alleinfuttermittel fuer Kaninchen und
Schweine, ausgenommen Ferkel 60
10. Theobromin - Alleinfuttermittel, ausgenommen: 300
- Alleinfuttermittel fuer ausgewachsene
Rinder 700
11. Senfoel, Einzelfuttermittel, ausgenommen: 100
fluechtig, - Rapskuchen, Rapsextraktionsschrot 4 000
berechnet als Alleinfuttermittel, ausgenommen: 150
Allylisothiocyanat - Alleinfuttermittel fuer Rinder, Schafe
und Ziegen (ausgenommen Jungtiere) 1 000
- Alleinfuttermittel fuer Schweine
(ausgenommen Ferkel) und Gefluegel 500
12. Vinylthiooxa- Alleinfuttermittel fuer Gefluegel, 1 000
zolidon (Vinyl- ausgenommen:
oxazolidinthion)
- Alleinfuttermittel fuer Legegefluegel 500
13. Mutterkorn Alle Futtermittel, die ungemahlenes 1 000
(Claviceps Getreide enthalten
purpurea)
14. Unkrautsamen Alle Futtermittel 3 000
und nicht ge-
mahlene oder
in sonstiger
Weise zerkleinerte
Fruechte, die Alkaloide,
Glukoside oder andere
giftige Stoffe enthalten,
einzeln oder insgesamt, darunter
Datura stramonium L. 1 000
15. Rizinus-Ricinus Alle Futtermittel 10
communis L. (berechnet als
Rizinusschalen)
16. Crotalaria spp. Alle Futtermittel 100
17. Aldrin ) einzeln oder Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,01
) insgesamt, - Fette und Oele 0,1
) berechnet - Alleinfuttermittel fuer Fische 0,02
18. Dieldrin ) als Dieldrin
19. Camphechlor - Fisch, sonstige Seetiere, ihre 0,02
(Toxaphen) 9) Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse,
ausgenommen Fischoel
- Fischoel 0,2
- Alleinfuttermittel fuer Fische 0,05
20. Chlordan Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,02
(Summe aus Cis- - Fette und Oele 0,05
und Trans-
Isomeren und aus
Oxychlordan,
berechnet als
Chlordan)
21. DDT (Summe aus Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,05
DDT-, DDD- - Fette und Oele 0,5
(oder TDE-) und
- 88 -
DDE-Isomeren,
berechnet als
DDT)
22. Endosulfan Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,1
(Summe aus - Maiskoerner und Erzeugnisse ihrer
alpha- und beta- Verarbeitung 0,2
Isomeren und aus - Oelsaaten und Erzeugnisse ihrer 0,5
Endosulfansulfat, Verarbeitung mit Ausnahme von
berechnet als rohem Pflanzenoel
Endosulfan) - rohes Pflanzenoel 1,0
- Alleinfuttermittel fuer Fische 0,005
23. Endrin (Summe Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,01
aus Endrin und - Fette und Oele 0,05
delta-Ketoendrin,
berechnet als
Endrin)
24. Heptachlor Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,01
(Summe aus - Fette und Oele 0,2
Heptachlor und
Heptachlorepoxid,
berechnet als
Heptachlor)
25. Hexachlorbenzol Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,01
(HCB) - Fette und Oele 0,2
26. Hexachlor-
cyclohexan (HCH)
26.1. alpha- Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,02
Isomere - Fette und Oele 0,2
26.2. beta- Alle Einzelfuttermittel, ausgenommen: 0,01
Isomere - Fette und Oele 0,1
Alle Mischfuttermittel, ausgenommen: 0,01
- Mischfuttermittel fuer Milchvieh 0,005
26.3. gamma- Alle Futtermittel, ausgenommen: 0,2
Isomere - Fette und Oele 2,0
-------------------------------------------------------------------------------
I 1 I 2 I 3 I 4 I 5
-------------------------------------------------------------------------------
Position 1 = Unerwuenschter Stoff
Position 2 = Futtermittel, Zusatzstoff, Vormischung
Position 3 = Hoechstgehalt (siehe Vorbemerkung)
Position 4 = Aktionsgrenzwert (siehe Vorbemerkung)
Position 5 = Anmerkungen und Zusatzinformationen (z. B. Art der
durchzufuehrenden Untersuchungen) - z. Zt. nicht belegt -
-------------------------------------------------------------------------------
27. Dioxin 10) Einzelfuttermittel pflanzlichen Ursprungs
(Summe aus poly- mit Ausnahme von pflanzlichen Oelen
chlorierten und Nebenerzeugnissen 0,75 I 0,5
Dibenzo-para- Pflanzliche Oele und ihre Nebenprodukte 0,75 I 0,5
dioxinen (PCDD) Einzelfuttermittel mineralischen Ursprungs 1 I 0,5
und poly- Tierisches Fett einschliesslich Milchfett
chlorierten und Eifett 2 I 1
Dibenzofuranen Sonstige Erzeugnisse von Landtieren ein-
(PCDF), aus- schliesslich Milch und Milcherzeugnisse
gedrueckt in sowie Eier und Eiererzeugnisse 0,75 I 0,5
Toxizitaets- Fischoel 6 I 5
aequivalenten Fisch, sonstige Wassertiere, ihre
(TEQ) der WHO Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse, aus- 13)
unter Verwendung genommen Fischoel und Fischprotein-
der WHO-TEF Hydrolysate, die mehr als 20% Fett
- 89 -
(1997 12)) enthalten 1,25 I 1
PCDD/F 11) Fischprotein-Hydrolysate, die mehr als
20% Fett enthalten 2,25 I 1,75
Zusatzstoffe Kaolinit-Tone, Calcium-
Sulfat-Dihydrat, Vermiculith, Natrolith-
Phonolith, synthetische Calciumaluminate
und Klinoptilith sedimentaerer Herkunft
aus den Funktionsgruppen Bindemittel 3)
und der Trennmittel 4) 0,75
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Bindemittel 3) und der Trennmittel 4) I 0,5
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Spurenelementverbindungen 2) 1 I 0,5
Vormischungen 1 I 0,5
Mischfuttermittel, ausgenommen Mischfutter-
mittel fuer Pelztiere, Heimtiere und Fische 0,75 I 0,5
Mischfutter fuer Fische sowie fuer Heimtiere 2,25 I 1,75
27a. Summe der Dioxine Einzelfuttermittel pflanzlichen Ursprungs
und dioxin- mit Ausnahme von pflanzlichen Oelen und
aehnlichen PCB Nebenerzeugnissen 1,25
(Summe aus poly- Pflanzliche Oele und ihre Nebenprodukte 1,5
chlorierten Einzelfuttermittel mineralischen Ursprungs 1,5
Dibenzo-para- Tierisches Fett einschliesslich Milchfett
dioxinen (PCDD), und Eifett 3
polychlorierten Sonstige Erzeugnisse von Landtieren,
Dibenzofuranen einschliesslich Milch und Milcherzeugnisse
(PCDF) und poly- sowie Eier und Eierzeugnisse 1,25
chlorierten Fischoel 24
Biphenylen (PCB), Fisch, sonstige Wassertiere, ihre
ausgedrueckt in Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse, ausgenommen
Toxizitaets- Fischoel und Fischprotein-Hydrolysate, die
aequivalenten mehr als 20% Fett enthalten 4, 5 13)
(TEQ)der WHO Fischprotein-Hydrolysate, die mehr als
unter Verwendung 20% Fett enthalten 11
der WHO-TEF Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
(1997 12)) 11) Bindemittel 3) und der Trennmittel 4) 1,5
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Spurenelementverbindungen 2) 1,5
Vormischungen 1,5
Mischfuttermittel, ausgenommen Mischfutter-
mittel fuer Pelztiere, Heimtiere und Fische 1,5
Mischfuttermittel fuer Fische sowie fuer
Heimtiere 7
-------------------------------------------------------------------------------
I 1 I 2 I 3 I 4 I 5
-------------------------------------------------------------------------------
Position 1 = Unerwuenschter Stoff
Position 2 = Futtermittel, Zusatzstoff, Vormischung
Position 3 = Hoechstgehalt (siehe Vorbemerkung) - z. Zt. nicht belegt -
Position 4 = Aktionsgrenzwert (siehe Vorbemerkung)
Position 5 = Anmerkungen und Zusatzinformationen (z. B. Art der
durchzufuehrenden Untersuchungen) - z. Zt. nicht belegt -
-------------------------------------------------------------------------------
27b. Dioxinaehnliche Einzelfuttermittel pflanzlichen Ursprungs,
PCB (Summe der mit Ausnahme von pflanzlichen Oelen und
polychlorierten Nebenerzeugnissen I 0,35
Biphenyle (PCB), Pflanzliche Oele und ihre Nebenprodukte I 0,5
ausgedrueckt in Einzelfuttermittel mineralischen Ursprungs I 0,35
Toxizitaets- Tierisches Fett einschliesslich Milchfett
aequivalenten und Eifett I 0,75
(TEQ) der WHO Sonstige Erzeugnisse von Landtieren ein-
- 90 -
unter Verwendung schliesslich Milch und Milcherzeugnisse
der WHO-TEF sowie Eier und Eierzeugnisse I 0,35
(1997 12)) 11) Fischoel 14
Fisch, sonstige Wassertiere, ihre
Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse,
ausgenommen Fischoel und Fischprotein-
Hydrolysate, die mehr als 20% Fett
enthalten I 2,5
Fischprotein-Hydrolysate, die mehr als
20% Fett enthalten I 7
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der Binde-
mittel 3) und der Trennmittel 4) I 0,5
Zusatzstoffe der Funktionsgruppe der
Spurenelementverbindungen 2) I 0,35
Vormischungen I 0,35
Mischfuttermittel, ausgenommen Mischfuttermittel
fuer Pelztiere, Heimtiere und Fische 0,5
Mischfuttermittel fuer Fische sowie fuer Heimtiere 3,5
28. (weggefallen)
29. (weggefallen)
30. Buchecker, ungeschaelt )
- Fagus silvatica L. )
31. (weggefallen)
32. Mowrah, Bassia, ) )
Madhuca - Madhuca ) )
longifolia (L.) ) )
Macbr. (= Bassia ) )
longifolia L. = ) )
Illipe malabrorum ) )
Engl.), Madhuca ) ) Saaten und
indica Gmelin (= ) ) Fruechte und
Bassia latifolia ) ) aus deren
Roxb.) = Illipe ) ) Verarbeitung
latifolia (Roscb.) ) ) gewonnene
F. Mueller) ) ) Erzeugnisse der
33. Purgierstrauch - ) ) nebenstehenden
Jatropha curcas L. ) Alle Futtermittel ) Pflanzenarten
34. Purgieroelbaum - ) ) duerfen in Futter-
Croton tiglium L. ) ) mitteln nur
35. Indischer Braunsenf ) ) in nicht
- Brassica juncea ) ) bestimmbarer
(L.) Czern. und Coss. ) Menge vorhanden
Ssp. integrifolia ) ) sein.
(West.) Thell. ) )
36. Sareptasenf - ) )
Brassica juncea (L.) )
Cern. und Coss. ) )
ssp. juncea ) )
37. Chinesischer Gelb- ) )
senf - Brassica ) )
juncea (L.) Czern. ) )
und Coss. ssp. ) )
juncea var. lutea ) )
Batalin ) )
38. Schwarzer Senf - ) )
Brassica nigra (L.) ) )
Koch ) )
39. Abessinischer ) )
(aethiopischer) ) )
Senf - Brassica ) )
carinata A. Braun ) )
- 91 -
(1) (2) (3) (4) (5)
40. Lasalocid- Einzelfuttermittel 1,25
Natrium14) Mischfuttermittel fuer
– Hunde, Kaelber, Kaninchen,
Pferde, laktierende Tiere,
Legegefluegel, Puten (aelter
als 12 Wochen) und Junghennen 1,25
(aelter als 16 Wochen)
– Masthuehner, Junghennen
(juenger als 16 Wochen) und
Puten (juenger als 12 Wochen)
waehrend des Zeitraums vor
der Schlachtung, in dem die
Verwendung von
Lasalocid-Natrium verboten 1,25
ist (Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 3,75
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Lasalocid- als 50 vom Hundert
Natrium nicht verwendet des fuer das Futtermittel
werden darf jeweils festgelegten
Hoechstgehaltes
an Lasalocid-Natrium
fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
41. Narasin14) Einzelfuttermittel 0,7
Mischfuttermittel fuer
– Puten, Kaninchen, Pferde,
Legegefluegel und Junghennen
(aelter als 16 Wochen) 0,7
– Masthuehner waehrend
des Zeitraums vor der
Schlachtung, in
dem die Verwendung von 0,7
Narasin verboten ist
(Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 2,1
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Narasin nicht verwendet als 50 vom Hundert des fuer
werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Narasin fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
42. Einzelfuttermittel 0,7
Salinomycin- Mischfuttermittel fuer
Natrium14) – Pferde, Puten, Legegefluegel
und Junghennen (aelter als 12 0,7
Wochen)
– Masthuehner, Junghennen
(juenger als 12 Wochen) und
Mastkaninchen waehrend des
Zeitraums vor der
Schlachtung,
in dem die Verwendung von
Salinomycin-Natrium verboten 0,7
ist (Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 2,1
- 92 -
(1) (2) (3) (4) (5)
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Salinomycin-Natrium nicht als 50 vom Hundert des fuer
verwendet werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Salinomycin-
Natrium fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
43. Monensin- Einzelfuttermittel 1,25
Natrium14) Mischfuttermittel fuer
– Pferde, Hunde, kleine
Wieder-
kaeuer (Schafe und Ziegen),
Enten, Rinder, Milchkuehe,
Legegefluegel, Junghennen 1,25
(aelter als 16 Wochen) und
Puten (aelter als 16 Wochen)
– Masthuehner, Junghennen
(juenger als 16 Wochen) und
Puten (juenger als 16 Wochen)
waehrend des Zeitraums vor
der Schlachtung, in dem die
Verwendung von
Monensin-Natrium verboten ist 1,25
(Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 3,75
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu
Monensin- mehr als 50 vom Hundert
Natrium nicht verwendet des fuer das Futtermittel
werden darf jeweils festgelegten
Hoechstgehaltes an Monensin-
Natrium fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
44. Einzelfuttermittel 0,25
Semduramicin- Mischfuttermittel fuer
Natrium14) – Legegefluegel und Junghennen
(aelter als 16 Wochen) 0,25
– Masthuehner waehrend
des Zeitraums vor der
Schlachtung,
in dem die Verwendung von
Semduramicin-Natrium verboten 0,25
ist (Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 0,75
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Semduramicin-Natrium nicht als 50 vom Hundert des fuer
verwendet werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Semduramicin-
Natrium fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
45. Einzelfuttermittel 0,05
Maduramicin- Mischfuttermittel fuer
Ammonium- – Pferde, Kaninchen, Puten
Alpha14)
- 93 -
(1) (2) (3) (4) (5)
(aelter als 16 Wochen), 0,05
Legegefluegel und Junghennen
(aelter als
16 Wochen)
– Masthuehner und Puten
(juenger als 16 Wochen)
waehrend des Zeitraums vor
der Schlachtung, in dem die
Verwendung von
Maduramicin-Ammonium-Alpha 0,05
verboten ist (Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 0,15
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Maduramicin-Ammonium-Alpha als 50 vom Hundert des fuer
nicht verwendet werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Maduramicin-Ammonium-
Alpha fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
46. Robenidin- Einzelfuttermittel 0,7
Hydrochlorid14) Mischfuttermittel fuer
– Legegefluegel und Junghennen
(aelter als 16 Wochen) 0,7
– Masthuehner, Mast- und
Zuchtkaninchen sowie Puten
waehrend des Zeitraums vor
der Schlachtung, in dem die
Verwendung von Robenidin-
Hydrochlorid verboten ist 0,7
(Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 2,1
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Robenidin- als 50 vom Hundert des fuer
Hydrochlorid nicht verwendet das Futtermittel jeweils
werden darf festgelegten Hoechstgehaltes
an Robenidin-Hydrochlorid
fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
47. Einzelfuttermittel 0,4
Decoquinat14) Mischfuttermittel fuer
– Legegefluegel und Junghennen
(aelter als 16 Wochen) 0,4
– Masthuehner waehrend
des Zeitraums vor der
Schlachtung, in dem die
Verwendung von Decoquinat 0,4
verboten ist (Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 1,2
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Decoquinat nicht verwendet als 50 vom Hundert des fuer
werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Decoquinat fuehrt, wenn
die Verwendungshinweise
fuer die Vormischung befolgt
werden.
- 94 -
(1) (2) (3) (4) (5)
48. Einzelfuttermittel 0,03
Halofuginon- Mischfuttermittel fuer
Hydrobromid14) – Legegefluegel, Junghennen
(aelter als 16 Wochen) und
Puten (aelter als 12 Wochen) 0,03
– Masthuehner und Puten
(juenger
als 12 Wochen) waehrend des
Zeitraums vor der
Schlachtung,
in dem die Verwendung von 0,03
Halofuginon-Hydrobromid
verboten ist (Endmastfutter)
– sonstige Tierarten ausser
Junghennen (juenger als 16 0,09
Wochen)
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Halofuginon-Hydrobromid nicht als 50 vom Hundert des fuer
verwendet werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Halofuginon-
Hydrobromid fuehrt, wenn die
Verwendungshinweise fuer die
Vormischung befolgt werden.
49. Einzelfuttermittel 0,5
Nicarbazin14)
Mischfuttermittel fuer
– Pferde, Legegefluegel und
Junghennen (aelter als 16 0,5
Wochen)
– Masthuehner waehrend
des Zeitraums vor der
Schlachtung, in
dem die Verwendung von
Nicarbazin (in Kombination 0,5
mit Narasin) verboten ist
(Endmastfutter)
– sonstige Tierarten 1,5
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Nicarbazin (in Kombination als 50 vom Hundert des fuer
mit Narasin) nicht verwendet das Futtermittel jeweils
werden darf festgelegten Hoechstgehaltes
an Nicarbazin fuehrt, wenn
die Verwendungshinweise
fuer die Vormischung befolgt
werden.
50. Einzelfuttermittel 0,01
14
Diclazuril )
Mischfuttermittel fuer
– Legegefluegel, Junghennen
(aelter als 16 Wochen) und
Mastputen (aelter als 12 0,01
Wochen)
– Mast- und Zuchtkaninchen
waehrend des Zeitraums vor
der Schlachtung, in dem die
Verwendung von Diclazuril
verboten ist (Endmastfutter) 0,01
- 95 -
(1) (2) (3) (4) (5)
– sonstige Tierarten ausser
Junghennen (juenger als 16
Wochen), Masthuehner und
Mastputen 0,03
(juenger als 12 Wochen)
Vormischungen zur Verwendung Der Gehalt, der im
in Futtermitteln, in denen Futtermittel nicht zu mehr
Diclazuril nicht verwendet als 50 vom Hundert des fuer
werden darf das Futtermittel jeweils
festgelegten Hoechstgehaltes
an Diclazuril fuehrt, wenn
die Verwendungshinweise
fuer die Vormischung befolgt
werden.
-----
1) Die Hoechstgehalte beziehen sich auf eine analytische Bestimmung von Blei, wobei 30 Minuten lang in Salpetersaeure (5
Gew.-%) bei Siedetemperatur extrahiert wird. Es koennen auch gleichwertige Extraktionsverfahren verwendet werden, die
nachweislich einen gleichen Extraktionswirkungsgrad besitzen.
2) Anhang I Nr. 3 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 22.
September 2003 ueber Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 268 S. 29).
3) Anhang I Nr. 1 Buchstabe g der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 22.
September 2003 ueber Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 268 S. 29).
4) Anhang I Nr. 1 Buchstabe i der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 22.
September 2003 ueber Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernaehrung (ABl. EU Nr. L 268 S. 29).
5) Die Hoechstgehalte beziehen sich auf eine analytische Bestimmung von Fluor, wobei 20 Minuten lang mit Salzsaeure 1
N bei Umgebungstemperatur extrahiert wird. Es koennen auch gleichwertige Extraktionsverfahren verwendet werden, die
nachweislich einen gleichen Extraktionswirkungsgrad besitzen.
6) Gehalt an Fluor je 1% Phosphor.
7) Die Hoechstgehalte beziehen sich auf eine analytische Bestimmung von Cadmium, wobei 30 Minuten lang in Salpetersaeure
(5 Gew.-%) bei Siedetemperatur extrahiert wird. Es koennen auch gleichwertige Extraktionsverfahren verwendet werden,
die nachweislich einen gleichen Extraktionswirkungsgrad besitzen.
8) Gehalt an Cadmium je 1% Phosphor, hoechstens jedoch 7,5 mg/kg.
9) Summe der Indikatorkongenere CHB 26, 50, 62 (weitere Erlaeuterung siehe Fussnote der Richtlinie 2006/77/EG).
10) Erzeugnisse, die unter Nummer 27 aufgefuehrt sind, muessen sowohl den jeweils fuer sie dort in Spalte 3 festgesetzten
Hoechstgehalt fuer Dioxin als auch den jeweils fuer sie in Nummer 27a Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalt fuer die Summe
von Dioxinen und dioxinaehnlichen PCB einhalten.
11) Konzentrations-Obergrenzen werden aufgrund der Annahme berechnet, dass saemtliche Werte der einzelnen Kongenere, die
unter der Quantifizierungsgrenze liegen, gleich der Quantifizierungsgrenze sind.
12) Die Berechnungsmethode ist folgender Quelle zu entnehmen:
Schlussfolgerungen des Treffens einer Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation in Stockholm, Schweden, 15. bis
18. Juni 1997; nach: "Van den Berg und andere", 1998, Toxic Equivalency Factors (TEFs) for PCBs, PCDDs, PCDFs for
humans and wildlife. Environmental Health Perspective, 106 (12), 775-792.
13) Fuer Frischfisch, der direkt angeliefert und ohne Zwischenverarbeitung zur Erzeugung von Futtermitteln fuer Pelztiere
verwendet wird, gilt der Hoechstgehalt nicht; Hoechstgehalte von 4,0 ng WHO-PCDD/F-TEQ/kg Produkt und 8,0 ng WHO-
PCDD/F-PCB-TEQ/kg Produkt gelten dagegen fuer Frischfisch, der zur direkten Verfuetterung an Heimtiere, Zoo- oder
Zirkustiere verwendet wird. Die Erzeugnisse und verarbeiteten tierischen Proteine, die aus diesen Tieren (Pelztiere,
Heimtiere, Zoo- oder Zirkustiere) gewonnen werden, duerfen nicht in die Lebensmittelkette gelangen und duerfen nicht an
Tiere, die zur Lebensmittelgewinnung gehalten, gemaestet oder gezuechtet werden, verfuettert werden.
14) Diese Position ist ab dem 1. Juli 2009 anzuwenden. Die Hoechstgehalte gelten nur, wenn die Gehalte an dem jeweiligen
Wirkstoff in den Futtermitteln auf eine Verschleppung zurueckzufuehren sind. Ist in einer EG-Zulassungsverordnung ein
abweichender Gehalt festgelegt, ist dieser anzuwenden.
Anlage 5a (zu den §§ 24a und 24b)
Rueckstaende an Schaedlingsbekaempfungsmitteln
( Fundstelle: BGBl. I 2007, 854 - 889;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
Vorbemerkungen
1. Bei den in Teil A genannten Futtermitteln beziehen sich die in Teil B und
Teil C jeweils in Spalte 5 festgelegten Hoechstgehalte auf die Teile, die als
Lebensmittel oder zur Verarbeitung zu Lebensmitteln ueblicherweise in den Verkehr
gebracht werden. Fuer die in Anhang I der Richtlinie 90/642/EWG des Rates vom
- 96 -
27. November 1990 ueber die Festsetzung von Hoechstgehalten an Rueckstaenden von
Schaedlingsbekaempfungsmitteln auf und in bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen
Ursprungs, einschliesslich Obst und Gemuese (ABl. EG Nr. L 350 S. 71) in der jeweils
geltenden Fassung genannten Futtermittel sind hinsichtlich der Teile, auf die sich
die Hoechstgehalte beziehen, die dort aufgefuehrten Beschreibungen heranzuziehen.
2. Soweit in Teil B oder Teil C jeweils in Spalte 4 fuer Futtermittel
Gruppenbezeichnungen angegeben sind, beziehen sich die Hoechstgehalte auf alle
Futtermittel dieser Gruppe nach Teil A Spalte 1.
3. Die Hoechstgehalte fuer Futtermittel pflanzlichen Ursprungs beziehen sich auf die
Originalsubstanz.
4. Sofern nichts anderes angegeben ist, beziehen sich die Hoechstgehalte fuer
Erzeugnisse aus Landtieren auf den Fettanteil, fuer Milch und Eier auf die
Originalsubstanz.
5. Abweichend von § 2 Abs. 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzes sind
Futtermittel im Sinne dieser Anlage Futtermittel im Sinne des § 3 Nr. 4 der
Verordnung (EG) Nr. 178/2002 mit Ausnahme von Futtermittel-Zusatzstoffen und
Vormischungen.
Teil A
Futtermittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs,
fuer die die Hoechstgehalte gemaess Teil B und Teil C gelten
Gruppen von Futtermitteln Darunter fallende Einzelfuttermittel
1 2
I. Futtermittel pflanzlichen Ursprungs
1. Getreide Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais,
Reis, Koerner-Sorghum, Buchweizen, Hirse,
andere Getreidearten
2. Fruechte
2.1 Zitrusfruechte z. B. Orangen, Zitronen, Pampelmusen
2.2 Schalenfruechte z. B. Mandeln, Nuesse, Pistazienkerne
2.3 Kernobst z. B. Aepfel, Birnen, Quitten
2.4 Steinobst z. B. Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen
2.5 Beeren und Kleinobst
2.5.1Trauben Tafeltrauben, Keltertrauben
2.5.2Erdbeeren (ohne Wildfruechte)
2.5.3Strauchbeerenobst (ohne z. B. Brombeeren, Loganbeeren, Himbeeren
Wildfruechte)
2.5.4Andere Kleinfruechte und Beeren z. B. Heidelbeeren, Preiselbeeren,
(ohne Wildfruechte) Johannisbeeren
2.5.5Wildfruechte
2.6 Sonstige Fruechte z. B. Ananas, Bananen, Kiwis, Oliven
3. Gemuese
3.1 Wurzel- und Knollengemuese z. B. Rote Bete, Karotten
3.2 Zwiebelgemuese z. B. Knoblauch, Speisezwiebeln,
Schalotten
3.3 Fruchtgemuese
3.3.1Solanaceen z. B. Auberginen, Paprika, Tomaten
3.3.2Cucurbitaceen mit geniessbarer z. B. Gurken, Zucchini
Schale
3.3.3Cucurbitaceen mit ungeniessbarer z. B. Kuerbisse, Melonen
Schale
3.3.4Zuckermais
3.4 Kohlgemuese
3.4.1Blumenkohle z. B. Blumenkohl, Brokkoli
3.4.2Kopfkohle z. B. Kopfkohl, Rosenkohl
3.4.3Blattkohle z. B. Chinakohl, Gruenkohl
3.4.4Kohlrabi
3.5 Blattgemuese und Kraeuter
3.5.1Salate z. B. Feldsalat, Kopfsalat, Kresse
3.5.2Spinat oder Spinatarten z. B. Spinat, Mangold
3.5.3Brunnenkresse
- 97 -
Gruppen von Futtermitteln Darunter fallende Einzelfuttermittel
1 2
3.5.4Chicorée
3.5.5Kraeuter z. B. Kerbel, Schnittlauch, Petersilie
3.6 Huelsengemuese z. B. Gemuesebohnen, Gemueseerbsen
3.7 Staengelgemuese z. B. Spargel, Porree, Stangensellerie
3.8 Pilze Zuchtpilze, wildwachsende Pilze
4. Huelsenfruechte z. B. Bohnen, Erbsen, Linsen
5. Oelsaaten z. B. Erdnuesse, Sojabohnen,
Sonnenblumenkerne
6. Kartoffeln
7. Tee Blaetter und Stiele von Camilla sinensis
8. Hopfen
9. Gewuerze z. B. Pfeffer, Vanilleschoten,
Wacholderbeeren
II. Futtermittel tierischen Ursprungs
1. Futtermittel aus Landtieren z. B. Fleisch, Fleischerzeugnisse,
Schlachtnebenerzeugnisse, tierische
Fette
2. Milch Milch, Milcherzeugnisse
3. Eier Eier, Eier ohne Schale, Eigelb
Teil B
Hoechstgehalte an Rueckstaenden von Schaedlingsbekaempfungsmitteln
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Abamectin p) 71751-41- Avermectin B1 Frische Kraeuter 1
2 Summe von Avermectin B1a, Avermectin B1b und Brombeeren, Erdbeeren 0,1
Delta-8,9-Isomer (ohne Wildfruechte),
von Avermectin B1a Himbeeren und Salate
Hopfen, Papayas und 0,05
Paprika
Auberginen, Cucurbitaceen 0,02
mit geniessbarer Schale,
Leber von Rindern 1) ,
Oelsaaten, Tee und Tomaten
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sonstige
Futtermittel aus
Landtieren 1) und Eier 3)
Milch 2) 0,005
Acephat 30560-19- O,S-Dimethyl-N-acetyl-amidothio- Oelsaaten, Hopfen und Tee 0,05
1 phosphat uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Acetamipridz) 135410- (E)-N1-[(6-Chlor-3-pyridyl)methyl]- Endivien, Feldsalat, 5
20-7 Petersilie
N2-cyano-N1-methylacetamidin
und Salat
Zitrusfruechte, Kernobst 1
Cucurbitaceen mit 0,3
geniessbarer Schale und
Paprika
Kirschen 0,2
Aprikosen, Auberginen, 0,1
Hopfen, Pfirsiche, Tee
und Tomaten
Baumwollsamen und 0,02
Pflaumen
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Acetamiprid 135410- (E)-N1-[(6-Chlor- Insgesamt Niere 0,2
20-7 3-pyridyl)methyl]- berechnet
N2-cyano-N1-methyl= als Aceta-
acetamidin miprid
- 98 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Leber 0,1
N-desmethyl- (E)-N1-[(6-Chlor-3- uebrige Futtermittel 0,05
acetamiprid tierischen
pyridyl)methyl]-N2-cyano-N1-
(IM-2-1) Ursprungs
acetamidin
Acibenzolar-S-methyl 135158- Tomaten 1
54-2 Mangos 0,5
Bananen und Haselnuesse 0,1
Getreide, Hopfen, 0,05
Oelsaaten und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Aldicarb r) 116-06-3 2-Methyl-2-(methylthio)-propion- Getreide, Hopfen, 0,05
aldehyd-O-(methylcarbamoyl)oxim Oelsaaten, Tee und
Summe aus Aldicarb, seinem Sulfoxid und Sulfon, Zwiebelgemuese
berechnet als Aldicarb uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs
Amitraz a) 33089-61- N,N-Bis-(2,4-xylyliminomethyl)- Baumwollsamen 1
1 methylamin Hopfen und Tee 0,1
Summe aus Amitraz und allen uebrige pflanzliche 0,05
Metaboliten, die die 2,4-Dimethyl- Futtermittel,
anilingruppe enthalten, berechnet als Amitraz ausgenommen Gewuerze, und
Futtermittel aus Gefluegel
Eier 0,01
Amitrol 61-82-5 3-Amino-1H-1,2,4-triazol Oliven 0,05
Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Aramit 140-57-8 2-(4-tert.-Butylphenoxy)-isopropyl-2'- Hopfen und Tee 0,1
chlorethylsulfit uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Atrazin n) 1912-24-9 2-Chlor-4-ethylamino-6-isopropylami- Getreide, Hopfen, Tee und 0,1
no-1,3,5-triazin Zuckermais
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Azimsulfuron 120162- 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-3- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
55-2 [1-methyl-4-(2-methyl-2H-tetrazol uebrige pflanzliche 0,02
-5- yl)-2H-pyrazole-3-sulfonyl]-harnstoff Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Azinphos-ethyl k) 2642-71-9 O,O-Diethyl-S-(4-oxo-3H-1,2,3-ben- Getreide, Hopfen und Tee 0,05
zotriazin-3-yl)-methyl-dithiophosphat uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs 1) , 2) , 3)
„Azinphos- 86-50-0 O,O-Dimethyl-S-(4-oxo-3H- 1,2,3-benzotriazin-3- Erdbeeren (ohne 0,5
methyl x) yl)-methyl-dithiophosphat Wildfruechte),
Johannisbeeren, Kernobst,
Schalenfruechte,
Stachelbeeren, Steinobst
und Strauchbeerenobst
(ohne Wildfruechte)
Baumwollsamen und Gurken 0,2
Hopfen, Preiselbeeren und 0,1
Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fettanteil von 0,01
Futtermitteln aus
Landtieren sowie Milch
und Eier
- 99 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Azocyclotin 41083-11- 1-Tricyclohexyl Summe von Gemuesebohnen (mit Huelsen) 0,5
und 8 stannyl-1,2,4- Azocyclotin Keltertrauben und 0,3
Cyhexatin triazol und Pflaumen
013121- Tricyclohexyl- Cyhexatin, Aepfel, Fleisch von 0,2
70-5 zinnhydroxid berechnet Rindern und
als Zitrusfruechte
Cyhexatin Birnen, Hopfen, 0,1
Schalenfruechte und
Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
sonstige Futtermittel
tierischen Ursprungs
Azoxystrobin w) 131860- Methyl-(E)-2-{2-[6-(2-cyanophenoxy)-pyrimidin-4- Hopfen 20
33-8 yloxy]phenyl}-3-methoxy-acrylat Blattkohle, Fenchel, Reis 5
und Stangensellerie
Brombeeren, Himbeeren, 3
Kraeuter und Salate
Bananen, Erdbeeren 2
(ohne Wildfruechte),
Fruehlingszwiebeln,
Porree, Solanaceen und
Trauben
Artischocken, 1
Cucurbitaceen mit
geniessbarer Schale,
Gemuesebohnen (mit Huelsen)
und Zitrusfruechte
Blumenkohle, 0,5
Cucurbitaceen mit
ungeniessbarer Schale,
Gemueseerbsen (mit
Huelsen), Rapssamen und
Sojabohnen
Gerste, Hafer, 0,3
Knollensellerie,
Kopfkohle, Roggen,
Triticale und Weizen
Chicorée, Gemuesebohnen 0,2
(ohne Huelsen)
und Gemueseerbsen
(ohne Huelsen),
Karotten, Kohlrabi,
Mangos, Meerrettich,
Papayas, Pastinaken,
Petersilienwurzel,
Rettich und Radieschen
und Schwarzwurzeln
Huelsenfruechte, 0,1
Schalenfruechte und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie Futtermittel aus
Landtieren und Eier
Milch 0,01
Barban 101-27-9 4-Chlorbut-2-inyl-3-chlorphenylcarbamat Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Benalaxyl 71626-11- Methyl-N-phenylacetyl-N-2,6-xylyl- Salat 0,5
4 DL-alaninat Auberginen, Paprika, 0,2
Speisezwiebeln, Tomaten
und Trauben
Hopfen, Melonen, Tee und 0,1
Wassermelonen
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Benfuracarb 82560-54- 2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzo- Hopfen 5
1 furanyl-N-(N-(2-(ethoxycarbonyl)- Tee 0,1
ethy l)-N-isopropylsulfenamoyl)-N- uebrige pflanzliche 0,05
methylcarbamat Futtermittel,
- 100 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Benomyl q) 17804-35- Methyl-1-(butyl- Gerste, Hafer und Okra 2
2 carbamoyl)benzimidazol-2-yl- Auberginen, 0,5
carbamat Keltertrauben, Kirschen,
Pflaumen, Rosenkohl,
Tomaten, Zitrusfruechte
Tafeltrauben 0,3
Carbendazim 10605-21- Methyl-benzimidazol-2-yl- Aprikosen, Gemuesebohnen 0,2
Summe
7 carbamat (mit Huelsen),
berechnet
Gemueseerbsen (mit
als
Huelsen), Kernobst,
Carbendazim
Papayas, Pfirsiche und
Sojabohnen
Roggen, Triticale, Weizen 0,1
und uebrige pflanzliche
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze und Getreide
sonstiges Getreide 0,01
Carbendazim und Thiophanatmethyl, insgesamt Futtermittel tierischen 0,05
berechnet als Carbendazim Ursprungs
Bentazon 25057-89- 3-Isopropyl-(1H)-2,1,3-benzothia- Gemueseerbsen (mit Huelsen) 0,5
0 diazin-4-(3H)-on-2,2-dioxid Gemueseerbsen (ohne 0,2
Summe von Bentazon und den 6-OH- und 8-OH- Huelsen)
Bentazon-Konjugaten, uebrige pflanzliche 0,1
ausgedrueckt als Bentazon Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Eier und Futtermittel aus 0,05
Landtieren,
Milch 0,02
Bifenazate y) 149877- 2-(4-Methoxybiphenyl-3-yl)hydrazinoameisensaeure Erdbeeren (ohne 2
41-8 isopropylester Wildfruechte) und Paprika
Tomaten und Auberginen 0,5
Cucurbitaceen mit 0,3
geniessbarer Schale
Oelsaaten, Tee und Hopfen 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Bifenthrin p) 82657-04- [1 a,3 a(Z)]-(±)-(2-Methyl[1,1´-biphenyl]- Hopfen 10
3 3yl)methyl-3-(2-chlor-3,3,3-trifluor-1-propen y Tee 5
l)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat Salate 2
Kopfkohle 1
Erdbeeren (ohne 0,5
Wildfruechte),
Gemuesebohnen (mit
Huelsen), Gerste, Hafer,
Johannisbeeren, Papayas,
Triticale und Weizen
Brombeeren, Himbeeren, 0,3
Kernobst und Mangos
Blumenkohle, Solanaceen, 0,2
Steinobst und Trauben
Bananen, Cucurbitaceen 0,1
mit geniessbarer Schale,
Gemueseerbsen (mit
Huelsen), Oelsaaten und
Zitrusfruechte sowie Fett
von Rindern 1)
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie sonstige
Futtermittel aus Land-
tieren 1)
Eier 3) und Milch 2) 0,01
Binapacryl 485-31-4 2-(1-Methyl-propyl)-4,6-dinitrophenyl-3- Hopfen und Tee 0,1
methylcrotonat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Getreide, Futtermittel 0,01
tierischen
Ursprungs
Bitertanol 55179-31- ss-([1,1'-Biphenyl]-4-yloxy)- a- Bananen und Tomaten 3
2 (1,1-dimethylethyl)-1 H-1,2,4- Kernobst und Pflaumen 2
triazol-1-ethanol Aprikosen, Kirschen und 1
Pfirsiche
- 101 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Cucurbitaceen mit 0,5
geniessbarer Schale
Hopfen, Oelsaaten, 0,1
Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Bromid 24959-67- Anorganisches Gesamtbromid, Getreide 50
9 berechnet als Bromionen
Bromophos-ethyl 4824-78-6 O-(4-Brom-2,5-dichlor-phenyl)-O,O- Hopfen und Tee 0,1
diethyl-thiophosphat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Brompropylat 18181-80- 1-Methylethyl 4-brom- a-(4-bromphenyl)- a- Zitrusfruechte, Kernobst, 2
1 hydroxyphenylacetat Tafel-
und Keltertrauben
Tomaten, Bohnen (mit 1
Huelsen)
Oelsaaten, Tee und Hopfen 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Bromoxynil d) 1689-84-5 3,5-Dibrom-4-hydroxy-benzonitril Fleischerzeugnisse 0,2
Hopfen, Mais, Oelsaaten 0,1
und Tee
Bromoxynil und seine Ester, berechnet als uebrige pflanzliche 0,05
Bromoxynil Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
uebrige
Futtermittel aus
Landtieren
Milch 0,01
Captafol 2425-06-1 N-(1,1,2,2-Tetrachlorethylthio) Hopfen und Tee 0,1
cyclohex-4-en-1,2-dicarboximid Getreide 0,05
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs
Captan t) 133-06-2 N-(Trichlormethylthio)- Brombeeren, 3
cyclohex-4-en-1,2-dicarboximid Erdbeeren (ohne
Wildfruechte), Himbeeren,
Johannisbeeren, Kernobst
insgesamt und Stachelbeeren
Folpet t) 133-07-3 N- Gemuesebohnen und Tomaten 2
(Trichlormethylthio)phtalimid
Folpet t) 133-07-3 N-(Trichlormethylthio)phtalimid Hopfen 150
Spinat 10
Keltertrauben 5
Gerste, Kirschen, Salat 2
und Weizen
Cucurbitaceen mit 1
ungeniessbarer Schale
Kartoffeln und Zwiebeln 0,1
Kohlrabi, Oelsaaten und 0,05
Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Captan t) 133-06-2 N-(Trichlormethylthio)-cyclohex-4- Kirschen 5
en-1,2-dicarboximid Aprikosen 3
breitblaettrige Endivie, 2
Mangos und Porree
Pflaumen 1
Mandeln 0,3
Karotten, 0,1
Knollensellerie,
Melonen, Paprika,
Petersilie, Spinat und
Stangensellerie
- 102 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Hopfen, Kartoffeln und 0,05
Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Carbaryl j) 63-25-2 1-Naphtyl-N-methylcarbamat Oliven 5
Reis 1
Tomaten, uebriges Getreide 0,5
Tee und Hopfen 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Carbofuran g) 1563-66-2 2,3-Dihydro-2,2- Zitrusfruechte 0,3
dimethyl-7-benzofuranyl- Oelsaaten sowie 0,1
methylcarbamat Futtermittel
tierischen Ursprungs
3-Hydroxy- 16655-82- 2,3-Dihydro-2,2- Hopfen und Tee 0,05
carbofuran 6 dimethyl-3-hydroxy- uebrige pflanzliche 0,02
7-benzofuranyl- Summe Futtermittel,
methylcarbamat berechnet ausgenommen Gewuerze
als
Carbofuran
Carbosulfan 55285-14- 2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzo- Hopfen 1
8 furanyl- [(dibuthyl-amino)-thio]-methylcarbamat Karotten, Pastinaken und 0,1
Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Carfentrazone-ethyl 128639- Ethyl-2chlor-3[2chlor-5(4-difluormethyl- Getreide 0,05
b) 02-1 4,5dihydro-3methyl-5oxo-1H-1,2,4triazol - 1-yl)-4- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
fluorphenyl]propionat uebrige pflanzliche 0,01
definiert als Carfentrazone und Futtermittel,
ausgedrueckt als Carfentrazone-ethyl ausgenommen Gewuerze
Cartap 15263-53- S,S'-2-dimethylaminotrimethylene Tee 0,1
3 bis(thiocarbamat)
Chinomethionat 2439-01-2 6-Methyl-chinoxalin-2,3-dithio- Fruechte und Gemuese 0,3
carbonat
Chlorbensid 103-17-3 (4-Chlor-benzyl)-(4-chlorphenyl)-sulfid Hopfen und Tee 0,1
Futtermittel tierischen 0,05
Ursprungs 1) , 2) , 3)
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Chlorbenzilat 510-15-6 Ethyl-4,4'-dichlorbenzilat Hopfen und Tee sowie 0,1
Futtermittel
tierischen Ursprungs 1) ,
2)
, 3)
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Chlorbufam 1967-16-4 1-Methylprop-2-inyl-(3-chlorphenyl)-carbamat Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Chlorfenapyr t) 122453- 4-Brom-2-(4-chlorphenyl)-1- Tee 50
73-0 ethoxymethyl-5-trifluormethylpyrrol- Hopfen und Oelsaaten 0,1
3-carbonitril uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Chlorfenson 80-33-1 4-Chlorphenyl-4-chlorbenzol-sulfonat Hopfen und Tee 0,1
Futtermittel tierischen 0,05
Ursprungs 1) , 2) , 3)
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
- 103 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
ausgenommen Gewuerze
Chlorfenvinphos l) 470-90-6 2-Chlor-1-(2,4-dichlorphenyl)- Karotten, Knoblauch, 0,5
vinyl-O,O-diethyl-phosphat Kohlrueben,
Summe der E- und Z-Isomere Kopfkohl, Pastinaken,
Petersilie,
Radieschen und Rettich,
Schalotten, Speiserueben
und Stangensellerie
Kohlrabi 0,3
Feldsalat, Kresse, 0,1
Porree, Rosenkohl,
Spargel, Spinat und
Zucchini
Hopfen, Tee und 0,05
Zuchtpilze
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs
Chlormequat 7003-89-6 2-Chlorethyltrimethylammonium-Ion Zuchtpilze 10
Hafer 5
Gerste, Roggen, Triticale 2
und Weizen
Birnen und Rinderniere 0,2
Hopfen, Oelsaaten, Oliven, 0,1
Schalenfruechte und Tee
sowie Rinderleber
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie uebrige Futtermittel
tierischen Ursprungs
Chloroxuron 1982-47-6 3-[4-(4-Chlorphenoxyl)-phenyl]-1,1- Hopfen und Tee 0,1
dimethylharnstoff uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Chlorpropham d) 101-21-3 Isopropyl-3-chlorcarbanilat Kartoffeln 10
Chlorpropham und 3-Chloranilin, Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
berechnet als Chlorpropham Fruechte, Gemuese und 0,05
Huelsenfruechte
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Chlorpropham und 4'-Hydroxychlor- Niere und Milch 0,2
propham-O-sulfonsaeure, berechnet uebrige Futtermittel aus 0,05
als Chlorpropham Landtieren
Chlorpyrifos 2921-88-2 O,O-Diethyl-O-3,5,6-trichlor- Bananen 3
2-pyridyl-thiophosphat Kiwis und Mandarinen 2
Artischocken, 1
Johannisbeeren,
Kopfkohl und
Stachelbeeren
Brombeeren, Chinakohl, 0,5
Himbeeren, Kernobst,
Solanaceen und Trauben
Kirschen, Zitrusfruechte, 0,3
ausgenommen Mandarinen
und Zitronen
Erdbeeren, Gerste, 0,2
Pfirsiche,
Pflaumen, Radieschen,
Rettich,
Speisezwiebeln und
Zitronen
Hopfen, Karotten und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel aus Gefluegel
1)
Eier 3) und Milch 2) 0,01
Chlorpyrifos- 5598-13-0 O,O-Dimethyl-O-3,5,6-trichlor-2- Getreide 3
methyl pyridyl-thiophosphat Mandarinen 1
Erdbeeren, Kernobst, 0,5
Orangen,
- 104 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Pfirsiche und Solanaceen
Zitronen 0,3
Trauben 0,2
Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel aus
Landtieren 1)
Eier 3) und Milch 2) 0,01
u) 1897-45-6 2,4,5,6-Tetrachlorisophtalonitril Hopfen 50
Chlorthalonil
Papayas 20
Johannisbeeren, Porree, 10
Stachelbeeren und
Stangensellerie
Einlegegurken, 5
Fruehlingszwiebeln,
Gemuesebohnen (mit Huelsen)
und Kraeuter
Blumenkohle, Erdbeeren 3
(ohne Wildfruechte),
Keltertrauben, Kopfkohl
und Rosenkohl
Gemuesebohnen (ohne 2
Huelsen), Gemueseerbsen
(mit Huelsen),
Preiselbeeren, Solanaceen
und Zuchtpilze
Aprikosen, Cucurbitaceen 1
mit ungeniessbarer Schale,
Gurken, ausgenommen
Einlegegurken,
Karotten, Kernobst,
Knollensellerie,
Pfirsiche und
Tafeltrauben
Knoblauch, Schalotten und 0,5
Speisezwiebeln
Gemueseerbsen (ohne 0,3
Huelsen)
Bananen 0,2
Gerste, Hafer, Roggen, 0,1
Tee, Triticale und Weizen
Erdnuesse 0,05
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Chlozolinat 84332-86- N-(3,5-Dichlorphenyl)-5-methyl-5-carbethoxy-1,3- Hopfen und Tee 0,1
5 oxazolidin-2,4-dion uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Cinidon-ethyl 142891- (Z)-Ethyl-2-chlor-3-[2-chlor-5- Getreide, Hopfen, 0,1
20-1 (cyclohex-1-en-1,2-dicarboximido)-phenyl]acr ylat Oelsaaten und Tee
Summe von Cinidon-ethyl und seinem E-Isomer uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Clofentezin 74115-24- 3,6-Bis-(2-chlorphenyl)-1,2,4,5- Brombeeren und Himbeeren 3
5 tetrazin Erdbeeren (ohne 2
Wildfruechte)
Keltertrauben 1
Johannisbeeren, Kernobst 0,5
und
Zitrusfruechte
sonstiges 0,3
Strauchbeerenobst
(ohne Wildfruechte) und
Tomaten
Pflaumen 0,2
Melonen 0,1
Hopfen, Oelsaaten, 0,05
Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Summe aller Verbindungen, die die Leber von Rind, Schaf und 0,1
2-Chlorbenzoyl-Gruppe enthalten, Ziege
- 105 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
berechnet als Clofentezin Milch und sonstige 0,05
Futtermittel
aus Landtieren
Eier 0,02
Cyazofamid i) 120116- 4-Chlor-2-cyano-N,N-dimethyl- Trauben 0,5
88-3 5-p-tolylimidazol-1-sulfonamid Tomaten 0,2
Cucurbitaceen mit 0,1
geniessbarer
und ungeniessbarer Schale
Getreide, Tee, Hopfen und 0,02
Oelsaaten
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Cyclanilid 113136- 1-(2,4-Dichloranilinocarbonyl)- Baumwollsamen 0,2
77-9 cyclopropancarbonsaeure Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Cyfluthrin k) 68359-37- (RS)- a-Cyano-4-fluor-3-phenoxy- Hopfen 20
5 benzyl-(1RS,3RS) (1RS,3SR)- Salate 0,5
3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethyl- Aprikosen, Blattkohle, 0,3
cyclopropancarboxylat Paprika,
einschliesslich anderer verwandter Pfirsiche und Trauben
Isomerengemische Kernobst, Kirschen, 0,2
Kopfkohle und Pflaumen
Gurken, ausgenommen 0,1
Einlege-
gurken, und Tee
Blumenkohle, 0,05
Huelsengemuese, Mais,
Rapssamen und Tomaten
sowie
Futtermittel aus
Landtieren 1)
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Milch 2) und Eier 3)
Cyhalofop-butyl 122008- (R)-2-[4-(4-cyano-2-fluorphenoxy) Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
85-9 phenoxy]propansaeurebutylester
Summe von Cyhalofop-butyl und uebrige pflanzliche 0,02
seinen freien Saeuren Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Cypermethrin 52315-07- Cyano(3-phenoxyphenyl)-methyl-3-(2,2- Hopfen 30
8 dichlorethenyl)-2,2-dimethyl- Aprikosen, Artischocken, 2
cycloprop ancarboxylat Kraeuter,
einschliesslich anderer verwandter Pfirsiche, Salate,
Isomerengemische Wildfruechte und
Zitrusfruechte
Blattkohle, Kernobst, 1
Kirschen, Pflaumen und
wild wachsende Pilze
Blumenkohle, 0,5
Gemuesebohnen (mit
Huelsen), Gemueseerbsen
(mit Huelsen),
Kopfkohle, Porree,
Solanaceen, Spinat,
Strauchbeerenobst, Tee
und Trauben
Baumwollsamen, 0,2
Cucurbitaceen
mit geniessbarer und
ungeniessbarer Schale,
Gerste, Hafer, Kohlrabi,
Leinsamen, Mohnsamen,
Rapssamen,
Sesamsamen und
Sonnenblumenker-
ne sowie Futtermittel
aus Landtieren 1) ,
ausgenommen Futtermittel
aus
Gefluegel
- 106 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Knoblauch, Schalotten, 0,1
Spargel
und Speisezwiebeln
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel aus Gefluegel
1)
und Eier 3)
Milch 2) 0,02
f) 66215-27- N-Cyclopropyl-1,3,5-triazin- Salate und frische 15
Cyromazin
8 2,4,6-triamin Kraeuter
Gemuesebohnen (mit 5
Huelsen),
Gemueseerbsen (mit Huelsen)
und Zuchtpilze
Artischocken und 2
Stangensellerie
Karotten, Solanaceen, 1
Cucurbitaceen mit
geniessbarer Schale und
Kartoffeln
Melonen und Wassermelonen 0,3
Eier 0,2
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
Futter-
mittel aus Landtieren,
ausgenommen Schafe
Milch 0,02
2,4-D 000094- 2,4-Dichlorphenoxy-essigsaeure Niere, ausgenommen 1
75-7 Gefluegel,
und Zitrusfruechte
Summe von 2,4-D und seiner Ester, ausgedrueckt als Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
2,4-D uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
sonstige Futtermittel aus
Landtieren
Eier und Milch 0,01
2,4 DB 94-82-6 4-(2,4-Dichlorphenoxy)-buttersaeure Tee, Hopfen, Leber, 0,1
Nieren
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze und
uebrige Futtermittel aus
Landtieren
und Eier
Milch 0,01
Daminozid 1596-84-5 Bernsteinsaeure-2,2-dimethylhydrazid Hopfen und Tee 0,1
Summe aus Daminozid und Oelsaaten und 0,05
1,1-Dimethylhydrazin, berechnet als Daminozid Schalenfruechte sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Deltamethrin u) 52918-63- (S)-#-Cyano-3-phenoxybenzyl- Hopfen und Tee 5
5 (1R,3R)-3-(2,2-dibromvinyl)-2,2- Getreide 2
dimethylcyclopropancarboxylat Oliven und Huelsenfruechte 1
(cis-Deltamethrin) Blattkohle, 0,5
Brombeeren, Himbeeren,
Johannisbeeren, Salate,
Spinat und Spinatarten,
Kraeuter sowie uebrige
Futtermittel aus
Landtieren
Auberginen, Okra und 0,3
Tomaten
Aepfel, Cucurbitaceen 0,2
mit geniessbarer und
ungeniessbarer Schale,
Erdbeeren (ohne
Wildfruechte),
Kirschen, Kiwis,
Huelsengemuese, Porree,
uebrige Solanaceen,
Stachelbeeren und Trauben
- 107 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Artischocken, 0,1
Blumenkohle,
Fruehlingszwiebeln,
uebriges Kernobst,
Knoblauch, Kopfkohle,
Rapssamen, Schalotten,
Senfkoerner,
Speisezwiebeln, uebriges
Steinobst sowie Gefluegel
und Gefluegelerzeugnisse
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie Milch und Eier3)
Leber und Niere aus 0,03
Landtieren
Desmedipham l) 13684-56- Ethyl-3-phenyl-carbamoyloxyphenylcarbanilat Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
5 uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Diallat 2303-16-4 S-(2,3-Dichlorallyl)-diisopropylthio- Futtermittel tierischen 0,2
carbamat Ursprungs
Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Diazinon v) 333-41-5 O,O-Diethyl-O-(2-isopropyl-6- Hopfen und Kopfkohl 0,5
methylpyrimidin-4-yl)-thiophosphat Ananas 0,3
Kohlrabi und 0,2
Preiselbeeren
Radieschen und Rettich 0,1
Chinakohl, Mandeln, 0,05
Paprika, Speisezwiebeln,
Futtermittel aus
Schweinen und Gefluegel1)
sowie Eier3)
Oelsaaten, Tee und 0,02
Zuckermais
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie Milch2)
1,2-Dibromethan 106-93-4 1,2-Dibromethan Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
1,1-Dichlor-2,2- 72-56-0 Hopfen und Tee 0,1
bis(4-ethyl- uebrige pflanzliche 0,01
phenyl) -ethan Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
1,2-Dichlorethan 107-06-2 1,2-Dichlorethan Futtermittel tierischen 0,1
Ursprungs
Oelsaaten, Tee und Hopfen 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Dichlorfluanid 1085-98-9 N-Dichlorfluormethylthio-N,N'- Beeren, Kleinobst und 10
dimethyl-N-phenylsulfamid Kopfsalat
uebrige Fruechte und 5
uebriges Gemuese
Dichlorprop 120-36-5 2-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsaeure Hopfen und Tee 0,1
einschliesslich Dichlorprop-P uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Dichlorvos o) 62-73-7 O,O-Dimethyl-O-(2,2-dichlorvinyl)-phosphat Tee und Hopfen 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Dicofol 115-32-2 1,1-Bis(4-chlorphenyl)-2,2,2- Hopfen 50
trichlor-ethanol Tee 20
Summe aus p,p'- und o,p'-Isomeren Trauben und Zitrusfruechte 2
Tomaten 1
Cucurbitaceen mit 0,5
ungeniessbarer Schale
sowie Futtermittel aus
- 108 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Rindern 1) , Schafen 1)
und Ziegen 1)
Cucurbitaceen mit 0,2
geniessbarer Schale
Baumwollsamen sowie 0,1
Futtermittel
aus Gefluegel 1)
uebrige Oelsaaten und 0,05
Schalenfruechte, uebrige
Futtermittel aus
Landtieren 1)
sowie Eier 3)
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie Milch 2)
d) 163515- S-2-Chlor-N-(2,4- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
Dimethenamid-P
14-8 dimethyl-3-thienyl)-N-(2- uebrige pflanzliche 0,01
methoxy-1-methylethyl)- Futtermittel,
acetamid ausgenommen Gewuerze
Dimethenamid 87674-68- R,S-2-Chlor-N-(2,4- Summe aller
8 dimethyl-3-thienyl)-N-(2- Isomere
methoxy-1-methylethyl)-
acetamid
Dimethoat 60-51-5 O,O-Dimethyl-S-(methylcarbomyl)- Fruehlingszwiebeln und 2
dithiophosphat Oliven
Gemueseerbsen (mit 1
Huelsen),
Kirschen und Kopfkohl
Summe von Dimethoat und Omethoat, ausgedrueckt als Salat 0,5
Dimethoat Roggen, Rosenkohl, 0,3
Triticale
und Weizen
Blumenkohl 0,2
Hopfen, Oelsaaten, 0,05
Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Dinoseb 88-85-7 6-(1-Methyl-propyl)-2,4-dinitrophenol Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Getreide, Futtermittel 0,01
tierischen
Ursprungs
Dinoterb 1420-07-1 2,4-Dinitro-6-tert-butylphenol Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Dioxathion 78-34-2 S,S'-(1,4-Dioxan-2,3-diyl)-bis- Hopfen und Tee 0,1
(O,O-diethyl-dithiophosphat) uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Diphenylamin 122-39-4 N-Phenylaminobenzol Birnen 10
Aepfel 5
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Diquat g) 2764-72-9 9,10-Dihydro-8a,10a-diazoniaphe- Gerste 10
nanthren-Ion Leinsamen 5
Hafer, Rapssamen 2
Hirse, Mais und 1
Sonnenblumenkerne
Hanfsamen, Senfkoerner 0,5
Huelsenfruechte, Sojabohnen 0,2
Hopfen, sonstige Oelsaaten 0,1
und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
- 109 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Disulfoton 298-04-4 O,O-Diethyl-S-2-ethylthio-ethyl- Gerste und Sorghum 0,2
dithiophosphat Weizen 0,1
Summe aus Disulfoton, Disulfoton- Hopfen und Tee 0,05
sulfoxid und Disulfotonsulfon, uebrige pflanzliche 0,02
berechnet als Disulfoton Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Dithiocarbamate, Hopfen 25
ausgedrueckt als CS2 Erdbeeren (ohne 10
(einschliesslich Wildfruechte)
Maneb, Mancozeb, Papayas 7
Metiram, Johannisbeeren, Kernobst, 5
Propineb, Thiram und Kraeuter, Oliven, Paprika,
Ziram) x) Salate, Trauben und
Zitrusfruechte
Auberginen, Kopfkohl, 3
Porree und Tomaten
Aprikosen, Bananen, 2
Cucurbitaceen mit
geniessbarer Schale,
Gerste, Hafer, Kirschen,
Mangos, Pfirsiche,
Pflaumen und Rosenkohl
Blumenkohle, 1
Cucurbitaceen mit
ungeniessbarer Schale,
Fruehlingszwiebeln,
Gemuesebohnen
(mit Huelsen),
Gemueseerbsen
(mit Huelsen), Kohlrabi,
Roggen, Schalotten,
Dinkel, Triticale,
Weizen und Zwiebeln
Blattkohle, Chicorée, 0,5
Okra, Rapssamen,
Rhabarber, Rote Beete und
Spargel
Brunnenkresse, Kartoffeln 0,3
und Knollensellerie
Karotten, Meerrettich, 0,2
Pastinaken,
Petersilienwurzel und
Schwarzwurzel
Bohnen, Erbsen, 0,1
Gemuesebohnen (ohne
Huelsen), Gemueseerbsen
(ohne Huelsen), Knoblauch,
sonstige Oelsaaten, Tee
und Walnuesse
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
DNOC 534-52-1 4,6-Dinitro-2-methylphenol Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Dodin 2439-10-3 Dodecylguanidin-acetat Kernobst und Steinobst 1
uebrige Fruechte und Gemuese 0,2
Ethephon k) 16672-87- 2-Chlorethanphosphonsaeure Johannisbeeren 5
0 Kirschen und Paprika 3
Ananas und Baumwollsamen 2
Tomaten und Trauben 1
Aepfel, Gerste und Roggen 0,5
Triticale und Weizen 0,2
Hopfen, Schalenfruechte, 0,1
Tee und
Oelsaaten, ausgenommen
Baumwollsamen
- 110 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Ethion o) 563-12-2 O,O,O,O-Tetraethyl-S,S-methylen-di- Tee 3
(dithiophosphat) Petersilie 2
Stangensellerie 0,1
Hopfen und Oelsaaten 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Ethofumesat e) 26225-79- 2-Ethoxy-2,3-dihydro-3,3-dimethyl-benzofuran-5-yl- Kraeuter 1
6 methansulfonat Gewuerze 0,5
Summe von Ethofumesat und dem Metaboliten 2,3- Hopfen, Rote Rueben, 0,1
dihydro-3,3-dimethyl-2-oxo-benzofuran-5yl-methan Oelsaaten, Tee
sulfonat, berechnet als Ethofumesat und Futtermittel
tierischen Ursprungs
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel
Ethoxysulfuron 126801- 3-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-1-(2- Tee und Hopfen 0,1
58-9 ethoxyphenoxy-sulfonyl)harnstoff uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Ethylenoxid 75-21-8 Ethylenoxid Oelsaaten, Tee und Hopfen 0,2
Summe von Ethylenoxid und 2-Chlor-ethanol, uebrige pflanzliche 0,1
ausgedrueckt als Ethylenoxid Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Getreide, Futtermittel 0,02
tierischen
Ursprungs
Etoxazol s) 153233- (RS)-5-tert-butyl-2-[2-(2,6-difluorphenyl)-4,5- Erdbeeren (ohne 0,2
91-1 dihydro-1,3-oxazol-4-yl]phenetol Wildfruechte)
Aprikosen, Auberginen, 0,1
Pfirsiche, Tomaten und
Zitrusfruechte
Cucurbitaceen mit 0,05
ungeniessbarer Schale,
Hopfen, Oelsaaten und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Famoxadone 131807- 3-Anilino-5-methyl-5-(4-phenoxy- Trauben 2
57-3 phenyl)-1,3-oxazolidin-2,4-dion Tomaten 1
Melonen 0,3
Auberginen, Cucurbitaceen 0,2
mit
geniessbarer Schale und
Gerste
sonstige Getreide, 0,1
ausgenommen
Mais und Reis
Futtermittel tierischen 0,05
Ursprungs,
Hopfen, Oelsaaten und Tee
Mais, Reis und uebrige 0,02
pflanzliche
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Fenamidon b) 161326- (S)-5-methyl-2-methylthio-5- Salate 2
34-7 phenyl-3-phenylamino-3,5- Trauben und Tomaten 0,5
dihydroimidazol-4 -on Melonen 0,1
Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fenamiphos 22224-92- O-Ethyl-O-(3-methyl-4- Paprika 0,1
6 methylthiophenyl)-iso-
propylamidophosphat
Fenamiphos- 31972-43- O-Ethyl-O-(3-methyl-4- Bananen, Karotten, 0,05
Insgesamt
sulfoxid 7 methylsulfinylphenyl)- Tomaten,
berechet als
isopropylamidophosphat Auberginen, Gurken,
Fenamiphos
Zucchini,
Melonen, Wassermelonen,
Rosenkohl, Kopfkohl,
Oelsaaten, Tee, Hopfen
- 111 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Fenamiphos- 31972-44- O-Ethyl-O-(3-methyl-4- uebrige pflanzliche 0,02
sulfon 8 methylsulfonylphenyl)- Futtermittel,
isopropylamidophosphat ausgenommen Gewuerze
Futtermittel aus 0,01
Landtieren, Eier
Milch 0,005
Fenarimol 60168-88- a-(2-Chlorphenyl)- a-(4-chlorphenyl)- Hopfen 5
9 -pyrimidinmethanol Johannisbeeren, Kirschen 1
und
Stachelbeeren
Aprikosen, Paprika, 0,5
Pfirsiche und
Tomaten
Bananen, Erdbeeren, 0,3
Kernobst und Trauben
Cucurbitaceen mit 0,2
geniessbarer Schale
Himbeeren 0,1
Cucurbitaceen mit 0,05
ungeniessbarer Schale und
Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Fenbutatinoxid i) 13356-08- Hexakis-(2-methyl-2-phenylpropyl)- Brombeeren, Himbeeren und 5
6 distannoxan Zitrusfruechte
Bananen 3
Kernobst und Trauben 2
Erdbeeren (ohne 1
Wildfruechte) und
Solanaceen
Gurken, ausgenommen 0,5
Einlege-
gurken, und Zucchini
Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 3)
ausgenommen Milch
Milch 2) 0,02
Fenchlorphos 299-84-3 O,O-Dimethyl-O-(2,4,5-trichlor- Hopfen und Tee 0,1
phenyl)-monothiophosphat uebrige pflanzliche 0,01
Summe von Fenchlorphos und Futtermittel,
Fenchlor-phos-oxon, berechnet als Fenchlorphos ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Fenhexamid i) 126833- N-(2,3-Dichlor-4-hydroxyphenyl)-1- Salate und frische 30
17-8 methyl-cyclohexancarbonsaeureamid Kraeuter
Kiwis und 10
Strauchbeerenobst
(ohne Wildfruechte)
Aprikosen, Kirschen, 5
Pfirsiche,
Trauben, Erdbeeren (ohne
Wildfruechte), andere
Kleinfruechte und Beeren
(ohne Wildfruechte)
Paprika 2
Pflaumen, Tomaten, 1
Auberginen und
Cucurbitaceen mit
geniessbarer Schale
Oelsaaten, Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Fenitrothion j) 122-14-5 O,O-Dimethyl-O-(3-methyl-4- Tee 0,5
nitrophenyl)-thiophosphat Hopfen 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
- 112 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Fenpropimorph k) 67564-91- cis-4-[3-[4-(1,1-Dimethylethyl)phenyl]-2- Hopfen 10
4 methylpropyl]-2,6-dimethyl- Bananen 2
morpholin Erdbeeren (ohne 1
Wildfruechte),
Strauchbeerenobst (ohne
Wildfruechte), andere
Kleinfruechte und Beeren
(ohne Wildfruechte) und
Porree
Dinkel, Gerste, 0,5
Hafer, Porree, Roggen,
Rosenkohl, Triticale und
Weizen
Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fenpropimorph-Carbonsaeure Leber von Rind, Schwein, 0,3
(BF421-2), berechnet als Schaf
Fenpropimorph und Ziege
Niere von Rind, Schwein, 0,05
Schaf
und Ziege
uebriges Fleisch von Rind, 0,02
Schwein, Schaf und Ziege
Eier, Milch und sonstige 0,01
Futtermittel
aus Landtieren
Fenthion k) 55-38-9 O,O-Dimethyl-O-(3-methyl-4- Zitrusfruechte 3
methylthio-phenyl)-thiophosphat
Fenthion und sein Sauerstoff-Analogon, deren Kirschen 2
Sulfoxide und Sulfone, Oliven 1
ausgedrueckt als Fenthion Hopfen und Tee 0,1
Futtermittel aus 0,05
Landtieren
Oelsaaten 0,02
Milch und uebrige 0,01
pflanzliche
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze und Getreide
Fentin 668-34-8 Triphenylzinnverbindungen Hopfen 0,5
ausgedrueckt als Kartoffeln und Tee 0,1
Triphenylzinn- uebrige pflanzliche 0,05
kation Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Fentin-acetat 900-95-8 Triphenyl-zinn-acetat Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fentin-hydroxid 76-87-9 Triphenyl-zinn-hydroxid Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fenvalerat 51630-58- (RS)- a-Cyano-3-phenoxy-benzyl-(RS)- Summe der Gerste und Hafer sowie 0,2
1 2-(4-chlor-phenyl)-3-methylbutyrat SS- und Futtermittel
RR-Isomere aus Landtieren 1) ,
ausgenommen
Gefluegel
Trauben 0,1
Hopfen, Kernobst, 0,05
Esfenvalerat 66230-04- (S)- a-Cyano-3-phenoxy-benzyl-(S)-2- Kopfkohl, Oelsaaten,
4 (4-chlorphenyl)-3-methylbutyrat Roggen, Rosenkohl, Tee,
Tomaten,
Triticale und Weizen
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie uebrige Futtermittel
tierischen Ursprungs 1) ,
2)
, 3)
Summe der Gerste, Hafer, Hopfen, 0,05
RS- und Oelsaaten und Tee
SR-Isomere sowie Futtermittel
aus Landtieren 1) ,
ausgenommen Gefluegel
- 113 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie uebrige
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Flazasulfuron d) 104040- 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-3- Getreide, Hopfen, Oliven, 0,02
78-0 (3-trifluormethyl-2-pyridylsulfonyl) Oelsaaten, Tee, Trauben
harnstoff und Zitrusfruechte
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Florasulam 145701- 2',6',8'-Trifluor-5-methoxy[1,2,4] Hopfen, Oelsaaten, 0,1
23-1 triazolo[1,5-c]pyrimidin-2-sulfonanilid Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Flucythrinat 70124-77- Cyano-(3-phenoxyphenyl)methyl (S)- Hopfen und Tee 0,1
5 4-(difluormethoxy)- a-(1- uebrige pflanzliche 0,05
methylethyl)phenylacetat Futtermittel,
Summe der Isomere, berechnet als Flucythrinat ausgenommen Gewuerze, und
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
c) 142459- N-((4-Fluorphenyl)-N-isopropyl-2-(5- Kartoffeln 0,1
Flufenacet
58-3 trifluormethyl-[1,3,4]thiadiazol-2-yloxy)ac e uebrige pflanzliche 0,05
tamid Futtermittel,
Summe aller Verbindungen, die die N-Fluorphenyl- ausgenommen Gewuerze
N-isopropyl-gruppe enthalten, berechnet als
Flufenacet
Flumioxazin 103361- N-(7-Fluor-3,4-dihydro-3-oxo-4-prop- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
09-7 2-ynyl)-2H-1,4-benzoxazin-6-yl) uebrige pflanzliche 0,05
cyc lohex-1-en-1,2-dicarboximide Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Flupyrsulfuron-methyl 144740- Methyl-2-(4,6-dimethoxypyrimidin-2- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
54-5 ylcarbamoylsulfamoyl)-6-trifluoro- uebrige pflanzliche 0,02
m ethylnicotinat Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fluroxypyr 69377-81- 4-Amino-3,5-dichlor-6-fluor-2- Futtermittel aus 0,5
7 pyridyloxyessigsaeure Niere von Landtieren,
Fluroxypyr und seine Ester, berechnet als ausgenommen Gefluegelniere
Fluroxypyr und
Nieren von Hauskaninchen
Gerste, Hafer, Hopfen, 0,1
Roggen, Tee, Triticale
und Weizen
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie uebrige Futtermittel
tierischen Ursprungs
Flurtamoned d) 096525- 5-Methylamino-2-phenyl-4- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
23-4 ( a, a, a-trifluor-m-tolyl)furan-3(2H)-on uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Foramsulfuron 173159- 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-3- Tee und Hopfen 0,05
57-4 (2-dimethylcarbamoyl-5-formamidophenylsul uebrige pflanzliche 0,01
fonyl)harnstoff Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Formothion 2540-82-1 O,O-Dimethyl-S-(N-formyl-N-methyl- Hopfen, Oelsaaten, 0,05
carbamoyl)methyl-dithiophosphat Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Fosthiazat c) 098886- (RS)-S-sec-Butyl-O-ethyl-2-oxo-1,3-thiazolidin-3- Bananen, Hopfen, Oelsaaten 0,05
44-3 ylphosphonothioat und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Furathiocarb 65907-30- Butyl-(2,3-dihydro-2,2-dimethylbenzofuran-7-yl)- Hopfen 5
4 N,N'-dimethyl-N,N'-thiodicarbam a t Blumenkohle und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Glyphosat k) 1071-83-6 N-Phosphonomethylglycin wild wachsende Pilze 50
Gerste, Hafer, 20
Sojabohnen,
- 114 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Sonnenblumenkerne und
Sorghum
Baumwollsamen, Erbsen, 10
Leinsamen, Lupinen,
Rapssamen, Roggen,
Senfkoerner, Triticale und
Weizen
Bohnen, Tee und 2
Rinderniere
Mais und Oliven 1
(Oelextraktion)
Kartoffeln, Mandarinen, 0,5
Orangen, Schweineniere
und Trauben
Rinderleber 0,2
uebrige pflanzliche 0,1
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
Gefluegelniere
uebrige Futtermittel aus 0,05
Landtieren
Milch und Eier 0,01
Hexaconazol 79983-71- (RS)-2-(2,4-Dichlorphenyl)-1- Erdbeeren (ohne 0,2
4 (1H-1,2,4-triazol-1-yl)-hexan-2-ol Wildfruechte)
Aepfel, Bananen, Birnen, 0,1
Gerste,
Trauben, Tomaten und
Weizen
Hopfen, Oelsaaten, 0,05
Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Imazalilza) 35554-44- 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2- Zitrusfruechte 5
0 (2-propenyloxy)-ethyl]-imidazol Kartoffeln 3
Bananen, Kernobst und 2
Melonen
Tomaten 0,5
Cucurbitaceen mit 0,2
geniessbarer Schale
Hopfen und Tee 0,1
Futtermittel tierischen 0,02
Ursprungs
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Imazamox 114311- (RS)-2-(4-Isopropyl-4-methyl-5- Tee und Hopfen 0,1
32-9 oxo-2-imidazolin-2-yl)-5- uebrige pflanzliche 0,05
(methoxymethyl )nikotinsaeure Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Imazosulfuron r) 122548- 1-(2-Chloroimidazo[1,2- a]pyridin-3-ylsulphonyl)- Tee und Hopfen 0,02
33-8 3-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)harnstoff uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Indoxacarb 173584- (S)-7-Chlor-3-[methoxycarbonyl- Kopfkohl 3
(einschliesslich 44-6 (4-trifluormethoxy-phenyl)car- Endivie, Salat, Spinat, 2
verwandter bamoyl]-2,5-dihydroindeno[1,2-e] [1,3,4]oxadiazin- Kraeuter und Trauben
Isomere)z) 4a(3H)-carbon= Feldsalat, Johannisbeeren 1
saeuremethylester und Stachelbeeren
Summe der Isomeren S und R Aepfel, Auberginen, 0,5
Sojabohnen und Tomaten
Aprikosen, Blumenkohle, 0,3
Fett, sonstiges Kernobst,
Rahm,
Paprika und Pfirsiche
Bananen, Chinakohl, 0,2
Cucurbi-
taceen mit geniessbarer
Schale, Gruenkohle,
Rettiche und
Radieschen
Artischocken und 0,1
Cucurbitaceen mit
ungeniessbarer Schale
Hopfen, sonstige 0,05
Oelsaaten,
Schalenfruechte und Tee
Milch, ausgenommen Rahm, 0,02
- 115 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
sowie uebrige pflanzliche
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Futtermittel aus 0,01
Landtieren, ausgenommen
Fette sowie Eier
Iodosulfuron-methyl- 144550- 4-Jod-2-[3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin- Hopfen und Tee 0,05
Natrium c) 36-7 2-yl)ureidosulfonyl]benzoesaeure methylester-
Natriumsalz
Iodosulfuron-methyl, einschliesslich uebrige pflanzliche 0,02
der Salze, berechnet als Iodosulfuron-methyl Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Ioxynil u) 1689-83-4 4-Hydroxy-3,5-dijod-benzonitril- Fruehlingszwiebeln und 3
Ioxynil und seine Ester, ausgedrueckt Porree
als Ioxynil Karotten, Knoblauch, 0,2
Pastinaken, Schalotten,
Speisezwiebeln und
Fleischerzeugnisse
Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
uebrige Futtermittel aus
Landtieren
Milch 0,01
Iprodiont) 36734-19- 3-(3,5-Dichlorphenyl)-N-isopropyl-2,4- Erdbeeren (ohne 15
7 dioxoimidazolin-1-carboxamid Wildfruechte)
andere Kleinfruechte 10
und Beeren (ohne
Wildfruechte), Kraeuter,
Salate, Strauchbeerenobst
(ohne Wildfruechte) und
Trauben
Chinakohl, Gemuesebohnen 5
mit Huelsen), Kernobst,
Kiwis, Kopfkohl,
Solanaceen und Zitronen
Fruehlingszwiebeln, Reis 3
und Steinobst
Chicorée, Cucurbitaceen 2
mit geniessbarer Schale
und Gemueseerbsen (mit
Huelsen)
Cucurbitaceen mit 1
ungeniessbarer Schale und
Mandarinen
Gerste, Hafer, 0,5
Karotten, Leinsamen,
Meerrettich, Pastinaken,
Petersilienwurzel,
Rapssamen, Rosenkohl,
Sonnenblumenkerne und
Weizen
Gemueseerbsen (ohne 0,3
Huelsen), Radieschen und
Rettich
Haselnuesse, 0,2
Huelsenfruechte, Knoblauch,
Rhabarber, Schalotten und
Zwiebeln
Blumenkohle, Hopfen und 0,1
Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Summe aus den Verbindungen Futtermittel tierischen 0,05
Iprodion, Procymidon und Vinclozolin sowie allen Ursprungs
Metaboliten, die die
3,5-Dichloranilingruppe enthalten,
berechnet als 3,5-Dichloranilin
Iprovalicarb 140923- {2-Methyl-1-[1-(4- Trauben 2
17-7 methylphenyl)ethylcarbamoyl]propyl}-carbaminsaeure- Tomaten und Salate 1
isopropy lester Melonen und Wassermelonen 0,2
Zwiebeln, Gurken, 0,1
Einlegegurken,
Zucchini, Oelsaaten,
Hopfen und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
- 116 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
ausgenommen Gewuerze
Isoproturon 34123-59- 3-(4-Isopropyl-phenyl)-1,1-dimethylharnstoff Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
6 uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Isoxaflutole b) 141112- 5-Cyclopropyl-4-(2-methylsulfonyl- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
29-0 4-trifluormethyl-bezoyl)isoxazol uebrige pflanzliche 0,05
Summe von Isoxaflutole, 2-Cyano-3-cyclopropyl-1- Futtermittel,
(2-methylsulfonyl-4- ausgenommen Gewuerze
trifluormethylphenyl)propan-1,3 -dion (RPA 202248)
und 2-Methansulfonyl-
4-trifluormethyl-benzoesaeure (RPA 203328),
ausgedrueckt als Isoxaflutole
Kresoxim- 143390- Methyl-[(E)-2-methoxyimino-2- Porree 5
methyl f) 89-0 [2-(o-tolyloxymethyl)phenyl]acetat] Erdbeeren (ohne 1
Wildfruechte),
Johannisbeeren, Paprika,
Stachel-
beeren und Trauben
Auberginen und Tomaten 0,5
Cucurbitaceen mit 0,2
ungeniessbarer Schale,
Kernobst und Oliven
Hopfen, Oelsaaten, 0,1
Schalenfruechte
und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Eier 0,02
Metabolit 490M1: 2-methoxyimino Futtermittel aus Niere 0,05
-2-2[o-tolyloxy-methyl(phenyl]essigsaeure von Landtieren
Futtermittel aus Fett, 0,02
Fleisch und Leber von
Landtieren
Metabolit 490M9: 2[2-(4-Hydroxy-2-methylphenoxy- Milch 0,02
methyl)phenyl]-2-
methoxy-iminoessigsaeure
Lambda- 91465-08- [1#-(S),3#-(cis)]-(+-)-Cyano- Hopfen 10
Cyhalothrin t) 6 (3-phenoxyphenyl)-methyl-3- Blattkohle, Kraeuter, 1
(2-chlor-3,3,3-trifluor-1-propenyl)- sonstige Salate und Tee
2,2-dimethylcyclopropancarboxylat Auberginen, Erdbeeren 0,5
(ohne Wildfruechte),
Oliven, Salat, Spinat
oder Spinatarten und
wildwachsende Pilze
Fenchel, Porree und 0,3
Stangensellerie
Aprikosen, Gemuesebohnen 0,2
(mit Huelsen),
Gemueseerbsen, Himbeeren,
Kopfkohl, Limonen,
Mandarinen, Pfirsiche,
Trauben, Wildfruechte und
Zitronen
Blumenkohle, 0,1
Cucurbitaceen mit
geniessbarer Schale,
Grapefruit,
Johannisbeeren, Kernobst,
Knollensellerie,
Mangos, Okra, Orangen,
Pampelmusen, Paprika,
Rettiche und Radieschen,
Stachelbeeren, sonstiges
Steinobst und Tomaten
Cucurbitaceen mit 0,05
ungeniessbarer Schale,
Fruehlingszwiebeln,
Oelsaaten, Rosenkohl,
Schalenfruechte und
Zuckermais
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Lambda-Cyhalothrin einschliesslich anderer Futtermittel aus 0,5
verwandter Isomerengemische (Summe der Isomeren) Landtieren1),
- 117 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
ausgenommen Futtermittel
aus Gefluegel
Milch2) 0,05
Futtermittel aus 0,02
Gefluegel1) und Eier3)
Linuron p) 330-55-2 3-(3,4-Dichlorphenyl)-1-methoxy-1methylharnstoff Frische Kraeuter 1
Knollensellerie 0,5
Karotten, Pastinaken und 0,2
Petersilienwurzel
Fenchel, Gemuesebohnen 0,1
(ohne Huelsen),
Gemueseerbsen (ohne
Huelsen), Hopfen,
Oelsaaten, Stangensellerie
und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Malathion 121-75-5 O,O-Dimethyl-S- Getreide 8
[1,2-bis (ethoxy- Gemuese, ausgenommen 3
carbonyl)ethyl]- Wurzel- und Knollengemuese
dithiophosphat Summe
Malaoxon 1634-78-2 O,O-Dimethyl-S- berechnet Zitrusfruechte 2
[1,2-bis (ethoxy- als uebrige Fruechte, Wurzel- 0,5
carbonyl)ethyl]- Malathion und
thiophosphat Knollengemuese und Tee
Maleinsaeure- 123-33-1 6-Hydroxy-3-(2H)-pyridazinon Kartoffeln 50
hydrazid t) Karotten und Pastinaken 30
Knoblauch, Schalotten und 15
Zwiebeln
Hopfen, Niere (ausser 0,5
Gefluegel),
Oelsaaten und Tee
uebrige pflanzliche 0,2
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Eier 0,1
Fleisch (ausser Gefluegel) 0,05
und Leber (ausser
Gefluegel)
sonstige Futtermittel aus 0,02
Landtieren, ausgenommen
Milch
Maleinsaeurehydrazid einschliesslich Konjugate, Milch 0,2
insgesamt berechnet als Maleinsaeurehydrazid
MCPA, 94-74-6 (4-Chlor-2-methylphenoxy)-essigsaeure Bohnen, Erbsen, 0,1
Gemuesebohnen (ohne
Huelsen), Gemueseerbsen,
Hopfen, Oelsaaten und Tee
MCPB, 94-81-5 4-(4-Chlor-2-methylphenoxy)- uebrige pflanzliche 0,05
buttersaeure Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
einschliesslich ihrer ausgedrueckt als MCPA
Salze, Ester und
Konjugate s)
MCPA, MCPB und MCPA- ausgedrueckt als MCPA Schlachtnebenerzeugnisse 0,5
Thioethyl s) Fleisch, ausgenommen 0,1
Schlachtnebenerzeugnisse
Milch und Eier 0,05
Mecarbam 2595-54-2 S-(N-ethoxycarbonyl-N-methyl- Hopfen und Tee 0,1
carbamoyl)-O,O-diethylphosphor- uebrige pflanzliche 0,05
odithioat Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Mecoprop b) 7085-19-0 (RS)-2-(4-Chlor-2-
Summe von
Hopfen und Tee 0,1
methylphenoxy)
Mecoprop-P
propionsaeure
und Mecoprop
Mecoprop-P b) 16484-77- (R)-2-(4-Chlor-2-
ausgedrueckt
uebrige pflanzliche 0,05
8 methylphenoxy) Futtermittel,
als Mecoprop
propionsaeure ausgenommen Gewuerze
Mepanipyrim d) 110235- N-(4-Methyl-6-prop-1-ynylpyrimidin- Trauben 3
47-7 2-yl)anilin Erdbeeren (ohne 2
Wildfruechte)
Mepanipyrim und sein Metabolit 2- Tomaten 1
anilino-4-(2-hydroxy-propyl)-6-methylpyrimidin, Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
berechnet als Mepanipyrim uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
- 118 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Mesosulfuronmethyl s) 208465- 2-[(4,6-Dimethoxypyrimidin-2- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
21-8 ylcarbamoyl)sulfamoyl]-#-methansulfonamido)- uebrige pflanzliche 0,01
p-toluylsaeure-methylester ausgedrueckt als Futtermittel,
Mesosulfuron ausgenommen Gewuerze
Mesotrione c) 104206- 2-(4-Mesyl-2-nitrobenzoyl)cyclohexan-1,3-dion Hopfen und Tee 0,1
82-8 Summe von Mesotrione und MNBA uebrige pflanzliche 0,05
(4-Methyl-sulfonyl-2-Nitrobenzoesaeure) berechnet Futtermittel,
als Mesotrione ausgenommen Gewuerze
Metalaxyl t) 57837-19- Methyl-N- Hopfen 10
1 (2-methoxyacetyl)-N-(2,6- Kraeuter, Salat und 2
xylyl)-D,L-alaninat Tafeltrauben
breitblaettrige Endivie, 1
Summe der Kernobst, Keltertrauben
Isomeren und Kopfkohl
Metalaxyl-M t) 70630-17- Methyl-N- Erdbeeren (ohne 0,5
0 (2-methoxyacetyl)-N-(2,6- Wildfruechte), Gurken,
xylyl)-D-alaninat Knoblauch, Paprika,
Schalotten, Zitrusfruechte
und Zwiebeln
Chicorée 0,3
Blumenkohle, Feldsalat, 0,2
Fruehlingszwiebeln,
Gruenkohl, Melonen,
Porree, Tomaten und
Wassermelonen
Karotten, Meerrettich, 0,1
Oelsaaten, Pastinaken,
Rettich und Radieschen
und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie Futtermittel
tierischen Ursprungs
Methacrifos 62610-77- Methyl (E)-3-[(dimethoxyphosphino- Hopfen und Tee 0,1
9 thioyl)oxy]-2-methyl-2-propenoat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Methamidophos k) 10265-92- O,S-Dimethylamidothiophosphat Gemuesebohnen (mit Huelsen) 0,5
6 und
Gemueseerbsen (mit Huelsen)
Baumwollsamen und 0,2
Sojabohnen
Aprikosen und 0,1
Artischocken
Pfirsiche 0,05
Blumenkohle, Tee und 0,02
Hopfen
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Methidathion j) 950-37-8 O,O-Dimethyl-S-(2,3-dihydro-5- Zitrusfruechte 2
methoxy-2-oxo-1,3,4-thiadiazol-3-yl-methyl)-d Oliven 1
ithiophosphat Pflaumen 0,2
Tee und Hopfen 0,1
Pfirsiche, Rapssamen und 0,05
Schalenfruechte
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
p) 16752-77- S-Methyl-N- Hopfen 10
Methomyl
5 (methylcarbamoyloxy)-
Thiodicarb 59669-26- thioacetamid Keltertrauben, Limonen, 1
0 3,7,9,13-Tetramethyl-5,11- Mandarinen und Zitronen
dioxa-2,8,14-trithia-4,7,9,12- Grapefruit, Orangen, 0,5
Summe
tetra-azapentadeca - 3,12- Pampelmusen, Pflaumen und
ausgedrueckt
dien-6,10-dion Rettiche
als Methomyl
Frische Kraeuter und Salat 0,3
Aprikosen, Auberginen, 0,2
Broccoli, Kernobst,
Paprika, Pfirsiche und
Tomaten
- 119 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Baumwollsamen, Erdnuesse, 0,1
Kirschen, Sojabohnen und
Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,02
Ursprungs
Methoxychlor 72-43-5 1,1,1-Trichlor-2,2-bis-(4-methoxy- Hopfen und Tee 0,1
phenyl)-ethan uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
r) 161050- N-tert-Butyl-N'-(3-methoxy-o-toluoyl)-3,5- Baumwollsamen, Kernobst, 2
Methoxyfenozide
58-4 xylohydrazid Sojabohnen und Tomaten
Kiwis, Paprika, Trauben 1
und Zitrusfruechte
Auberginen 0,5
Pfirsiche 0,3
Gemuesebohnen (mit Huelsen) 0,2
Getreide, Hopfen, 0,05
sonstige Oelsaaten und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs
Methylbromid 74-83-9 Brommethan Aprikosen, Feigen, 0,1
Oelsaaten, Pfirsiche,
Pflaumen, Schalenfruechte
und Trauben
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
1-Methylcyclopropens) 3100-04-7 1-Methylcyclopropen Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Metolachlor r) 51218-45- 2-Chlor- N-(6-ethyl- o- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
2 tolyl)- N-[(1 RS)-2-methoxy-1-
S-Metolachlor 87392-12- methylethyl]acetamid Getreide und uebrige 0,05
9 2-Chlor- N-(6-ethyl- o- pflanzliche Futtermittel,
tolyl)- N-[(1 S)-2-methoxy-1- Summe der ausgenommen Gewuerze
methylethyl]acetamid Isomeren
Metsulfuron- 74223-64- Methyl-2-(4-methoxy-6-methyl- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
methyl 6 1,3,5,-triazin-2-ylcarbamoyl- uebrige pflanzliche 0,05
sulfa-moyl)b enzoate Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Mevinphos r) 7786-34-7 O-(2-Methoxycarbonyl-1-methylvinyl)-O,O- Hopfen und Tee 0,02
dimethylphosphat uebrige pflanzliche 0,01
Summe der cis- und trans-Isomere Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Milbemectinr)
Milbemycin A3 51596-10- (10E,14E,16E,22Z)-(1R,4S,5 Hopfen, Oelsaaten, 0,1
2 ´S,6R,6´R, Schalenfruechte und Tee
8R,13R,20R,21R,
24S)-21,24-
Dihydroxy-
5´,6´,11,13,22-
pentamethyl-3,7,19-
Summe aus
trioxatetracyclo[15.6.1.14,8.020,24]pentacosa-
Milbemycin
10,14,16,22-tetraen-6-spiro-2
A4 und 8,9-
´-
Z-Milbemycin
tetrahydropyran-2-on
A4
Milbemycin A4 51596-11- (10E,14E,16E,22Z)-(1R,4S,5 uebrige pflanzliche 0,05
berechnet
3 ´S,6R,6´R, Futtermittel,
als
8R,13R,20R,21R, ausgenommen Gewuerze
Milbemectin
24S)-6´-Ethyl-21,24-dihydroxy-
5´,11,13,22-tetramethyl-
3,7,19-trioxatetracy
clo[15.6.1.14,8020,24]pentacosa-
10,14,16,22-tetraen-6-spiro-2
´-
tetrahydropyran-2-on
- 120 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Molinat c) 002212- S-Ethyl-perhydroazepinthiolcarbonat Hopfen und Tee 0,1
67-1 uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Monocrotophos 6923-22-4 3-Hydroxy-N-methyl-crotonamid- Tee 0,1
O,O-dimethylphosphat
Monolinuron 1746-81-2 3-(4-Chlorphenyl)-1-methoxy-1- Hopfen und Tee 0,1
methylharnstoff uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Myclobutanil k) 88671-89- a-Butyl- a-(4-chlorphenyl)-1 H-1,2,4- Feldsalat 5
0 triazol-1-propannitril Zitrusfruechte 3
Bananen und Hopfen 2
Brombeeren, Erdbeeren 1
(ohne Wildfruechte),
Himbeeren,
Johannisbeeren, Kirschen,
Stachelbeeren und Trauben
Artischocken, Kernobst, 0,5
Paprika,
Pfirsiche und Pflaumen
Aprikosen, Auberginen, 0,3
Gemuese-
bohnen (mit Huelsen) und
Tomaten
Cucurbitaceen mit 0,2
ungeniessbarer Schale,
Karotten, Meerrettich,
Pastinaken und
Petersilienwurzeln
Cucurbitaceen mit 0,1
geniessbarer Schale
Oelsaaten, Schalenfruechte 0,05
und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
a-(3-Hydroxybutyl)- a-(4-chlorphenyl)-1H-1,2,4- Futtermittel tierischen 0,01
triazol-1-propannitril (RH9090), berechnet als Ursprungs
Myclobutanil
Nitrofen 1836-75-5 2,4-Dichlorphenyl-4-nitrophenylether Oelsaaten, Tee und Hopfen 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Oxadiargyl 39807-15- 5- tert-Butyl-3-(2,4-dichlor-5- Tee und Hopfen 0,05
3 (prop-2-inyloxy)phenyl)- uebrige pflanzliche 0,01
1,3,4 oxadiazol-3H)-on Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Oxamyl u) 23135-22- 2-Dimethylamino-1-(methylthio)-glyoxal-O-methyl- Zucchini 0,03
0 carbamoyl-oxim Auberginen, Gurken, 0,02
Hopfen, Mandarinen,
Oelsaaten, Paprika, Tee
und Tomaten
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, und Getreide
Oxasulfuron 144651- Oxetan-3-yl 2[(4,6-dimethylpyrimidin- Tee und Hopfen 0,1
06-9 2-yl)carbamoyl-sulfamoyl]benzoat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel aus 0,05
Landtieren
Oxydemeton-methyl 301-12-2 O,O-Dimethyl-S-2-ethylsulfinylethyl-thiophosphat Gerste und Hafer 0,1
Summe von Oxydemeton-methyl Hopfen, Kohlrabi, 0,05
und Demeton-S-methylsulfon, Kopfkohl, Oelsaaten,
ausgedrueckt als Oxydemeton-methyl Rosenkohl, Salate und Tee
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Paraquat k) 4685-14-7 1,1'-Dimethyl-4,4'-bipyridinium-Ion Hopfen und Tee 0,05
- 121 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze und
Getreide
Parathion 56-38-2 O,O-Dimethyl-O-(4-nitrophenyl) Hopfen und Tee 0,1
thio-phosphat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Parathion- 298-00-0 O,O-Dimethyl-O- Summe von Erbsen 0,2
methyl (-nitrophenyl) Para- Oelsaaten, Tee und Hopfen 0,05
thiophosphat thion-
950-35-6 O,O-Dimethyl-O-4- methyl und uebrige pflanzliche 0,02
nitrophenylphosphat Para-oxon- Futtermittel,
methyl, ausgenommen Gewuerze,
ausgedrueckt sowie
als Futtermittel tierischen
Parathion- Ursprungs
methyl
Penconazol p) 66246-88- 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)pentyl]-1H-1,2,4-triazol Erdbeeren (ohne 0,5
6 Wildfruechte), Hopfen und
Johannisbeeren
Artischocken, Kernobst, 0,2
Paprika und Trauben
Aprikosen, Auberginen, 0,1
Cucurbitaceen, Pfirsiche,
Tee und Tomaten
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, Futtermittel aus
Landtieren 1) und Eier 3)
Milch 2) 0,01
z) 40487-42- N-(1-Ethylpropyl)-2,6-dinitro-3,4-xylidin Karotten, Pastinaken, 0,2
Pendimethalin
1 Meerrettich,
Petersilienwurzel,
Huelsenfruechte und
Huelsengemuese
Knollensellerie, 0,1
Oelsaaten,
Stangensellerie, Tee und
Hopfen
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,05
Ursprungs
Permethrin 52645-53- 3-Phenoxybenzyl-(+/-)-cis,trans- Futtermittel aus 0,5
1 2,2-dimethyl-3-(2,2-dichlorvinyl) Landtieren 1)
cyclo -propancarboxylat Hopfen und Tee 0,1
Summe von Isomeren uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie uebrige
Futtermittel tierischen
Ursprungs 2) , 3)
y) 106700- 2-Chlor-N-(2-ethoxyethyl)-N-(2-methyl-1- Tee und Hopfen 0,02
Pethoxamid
29-2 phenylprop-1-enyl)acetamid uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Phenmedipham p) 13684-63- Methyl-3-(m-tolyl- carbamoyloxy)phenyl- carbamat Frische Kraeuter 7
4 Spinat oder Spinatarten 0,5
Artischocken 0,2
Erdbeeren (ohne 0,1
Wildfruechte), Hopfen,
Oelsaaten, Rote Bete und
Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Methyl-N-(3-hydroxyphenyl)carbamat, Futtermittel tierischen 0,05
berechnet als Phenmedipham Ursprungs
Phorat 298-02-2 O,O-Dimethyl-S-(ethylthio-methyl)- Erdnuesse, Hopfen und Tee 0,1
dithiophosphat uebrige pflanzliche 0,05
Summe aus Phorat, seinen Sauer- Futtermittel,
stoffanalogen und ihren Sulfoxiden ausgenommen Gewuerze,
und Sulfonen, berechnet als Phorat sowie
Futtermittel aus
Landtieren und Eier
- 122 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Milch 0,02
Phosalon 2310-17-0 S-(6-Chlor-2,3-dihydro-2-oxo- Kernobst und Pfirsiche 2
1,3-benzoxazolin-3-yl-methyl)-O,O- Oliven und Wurzelgemuese 0,1
diethyl dithiophosphat uebrige Fruechte und 1
uebriges Gemuese
Phosmet 732-11-6 O,O-Dimethyl-S-phtalimidomethyl- Tee 0,1
dithiophosphat
Summe aus Phosmet und
Phosmetoxon, berechnet als Phosmet
Phosphamidon r) 13171-21- O-(2-Chlor-2-diethyl-carbamoyl-1methylvinyl)-O,O- Hopfen und Tee 0,02
6 dimethylphosphat uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Phoxim 14816-18- O- a-Cyanobenzyliden-amino-O,O- Tee 0,1
3 diethylthiophosphat
Picolinafen 137641- 4'-Fluor-6-[( a, a, a-trifluor- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
05-5 m-tolyl)oxy]picolinanilid uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Picoxystrobin c) 117428- Methyl-(E)-2-{2-[6-(trifluormethyl) Gerste und Hafer 0,2
22-5 pyridin-2-yloxymethyl]phenyl}-3- Hopfen und Tee 0,1
met hoxyacrylate uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
Futtermittel aus
Landtieren und Eier
Milch 0,02
Pirimiphos- 29232-93- O-2-Diethylamino-6-methylpyrimidin- Getreide 5
methyl 7 4-yl-O,O-dimethylthiophosphat Keltertrauben, Kiwis, 2
Mandarinen,
Rosenkohl und Zuchtpilze
Blumenkohle, Karotten, 1
Melonen,
Paprika, Tomaten und
uebrige Zitrusfruechte
Gurken, ausgenommen 0,1
Einlegegurken
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Prochloraz 67747-09- N-Propyl- N-[2-(2,4,6-trichlor- Zitrusfruechte 10
5 phenoxy)ethyl]-1 H-imidaz ol-1- Ananas, Avocados, 5
carboxamid Kraeuter, Mangos, Papaya,
Summe von Prochloraz und seiner Salate und Schalotten
Metaboliten, die die 2,4,6-Trichlor- Leber von Rindern 1) und 2
phenol-Gruppe enthalten, berechnet Zuchtpilze
als Prochloraz Gerste, Hafer und Reis 1
Knoblauch, Leinsamen, 0,5
Niere von
Rindern 1) , Rapssamen,
Roggen,
Sonnenblumenkerne,
Triticale und
Weizen
Erbsen 0,3
Fett von Rindern 1) 0,2
Eier 3) , Hopfen, 0,1
sonstige Oelsaaten,
Schalenfruechte, Tee und
sonstige
Futtermittel aus
Landtieren 1)
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Milch 2) 0,02
Procymidon 32809-16- N-(3,5-Dichlorphenyl)-1,2-dimethyl- Himbeeren 10
8 1,2-cyclopropandicarb-oximid Erdbeeren, Kiwis, Salate 5
und Trauben
Chicorée, Gemuesebohnen 2
(mit Huelsen), Solanaceen
und
Steinobst, ausgenommen
Kirschen
Birnen, Cucurbitaceen mit 1
- 123 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
geniessbarer oder
ungeniessbarer
Schale, Gemueseerbsen
(mit Huelsen), Rapssamen,
Sojabohnen und
Sonnenblumenkerne mit
Schale
Gemueseerbsen (ohne 0,3
Huelsen)
Knoblauch, Schalotten, 0,2
Speisezwiebeln und Erbsen
Hopfen und Tee 0,1
uebrige Oelsaaten und 0,05
Schalenfruechte
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Summe aus den Verbindungen Futtermittel tierischen 0,05
Iprodion, Procymidon und Vinclozolin sowie allen Ursprungs
Metaboliten, die die
3,5-Dichloranilingruppe enthalten,
berechnet als 3,5-Dichloranilin
Profenofos 41198-08- O-Ethyl-O-(4-brom-2-chlorphenyl)- Peperoni 5
7 S-n-propylthiophosphat Baumwollsamen 2
Hopfen und Tee 0,1
Eier 3) , uebrige 0,05
pflanzliche Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
Futtermittel aus
Landtieren 1)
Milch 2) 0,01
Prohexadion 88805-35- 3,5-Dioxo-4-propionylhexancarbonsaeure Gerste und Weizen 0,2
0 Prohexadion und seine Salze, Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
berechnet als Prohexadion uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs,
ausgenommen Milch
Milch 0,01
Propargit 2312-35-8 1-(p-tert-Butylphenoxyl)-cyclohexyl- Tee 5
2-propinylsulfit
Propham 122-42-9 Isopropyl-phenylcarbamat Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Propiconazol c) 60207-90- 1-[2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-propyl- Aprikosen, Erdnuesse, 0,2
1 1,3-dioxolan-2-yl-methyl]-1H- Gerste, Hafer
1,2,4-t riazol und Pfirsiche
Bananen, Hopfen, Porree, 0,1
Leber
von Wiederkaeuern,
sonstige Oelsaaten und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
uebrige Futtermittel aus 0,01
Landtieren, Milch und
Eier
Propineb (ausgedrueckt 12071-83- Polymer von Zink propylenbis(dithiocarbamat) Hopfen 50
als Propylendiamin) 9 Gurken und Tomaten 2
x) Melonen, Paprika, Trauben 1
und Wassermelonen
Kernobst, Kirschen, 0,3
Knollensellerie und
Oliven
Kartoffeln 0,2
Oelsaaten und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Propoxur 114-26-1 2-Isopropoxyphenyl-N-methyl- Porree 1
carbamat Blumenkohle und Kopfkohl 0,5
Limonen, Mandarinen und 0,3
Zitronen
- 124 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Johannisbeeren und 0,2
Stachelbeeren
Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Propoxy- 145026- 2-(4,5-Dihydro-4-methyl-5-oxo-3- Hopfen und Tee 0,05
carbazone d) 81-9 propoxy-1H-1,2,4-triazol-1-yl)
carboxam idosulfonyl-benzoesaeure-
methylester
Propoxycarbazone, seine Salze und 2- uebrige pflanzliche 0,02
Hydroxypropoxy-Propoxycarbazone, berechnet als Futtermittel,
Propoxycarbazone ausgenommen Gewuerze
Propyzamid b) 23950-58- 3,5-Dichlor-N-(1,1-dimethylpropinyl)-benzamid Kraeuter und Salate 1
5 Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Rueckstand: Summe aus Propyzamid und allen Fett, Leber und Niere aus 0,05
Metaboliten, die die Landtieren
3,5-Dichlorbenzoesaeurefraktion uebrige Futtermittel aus 0,02
enthalten, berechnet als Propyzamid Landtieren
und Eier
Milch 0,01
Prosulfuron 94125-34- 1-(4-Methoxy-6-methyltriazin-2-yl)-3-[2-(3,3,3- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
5 trifluorpropyl)phenyl- Huelsenfruechte 0,05
sulfon yl]harnstoff uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Pymetrozinz) 123312- (E)-6-methyl-4-[(pyridin-3-ylmethylen)amino]-4,5- Hopfen 15
89-0 dihydro-2H-[1,2,4]-triazin-3-on Brombeeren und Himbeeren 3
Salate 2
Huelsengemuese, Kraeuter und 1
Paprika
Auberginen, Erdbeeren 0,5
(ohne Wildfruechte),
Cucurbitaceen mit
geniessbarer Schale,
Johannis-
beeren, Stachelbeeren und
Tomaten
Zitrusfruechte 0,3
Blattkohle und 0,2
Cucurbitaceen mit
ungeniessbarer Schale
Tee 0,1
Aprikosen, Baumwollsamen, 0,05
Kopfkohl und Pfirsiche
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs
Pyraclostrobinz) 175013- Methyl N-(2-{[1-(4-chlorphenyl)- Feldsalat und Hopfen 10
18-0 1H-pyrazol-3-yl]oxymethyl}phenyl) Johannisbeeren, 2
N-methoxy carbamat Keltertrauben, Kraeuter
und sonstige Salate
Brombeeren, Himbeeren, 1
Pistazien, Tafeltrauben
und
Zitrusfruechte
Erdbeeren (ohne 0,5
Wildfruechte), sonstige
andere Kleinfruechte
und Beeren (ohne
Wildfruechte), Paprika und
Porree
Gerste, Hafer, 0,3
Huelsenfruechte, Kernobst,
Kirschen, Meerrettich und
Pastinaken
Aprikosen, Auberginen, 0,2
Knoblauch, Kopfkohl,
Pfirsiche,
Rosenkohl, Schalotten,
Speisezwiebeln und
Tomaten
- 125 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Blumenkohle, 0,1
Karotten, Pflaumen,
Petersilienwurzel,
Roggen, Schwarzwurzel,
Triticale und
Weizen
Mangos, Papayas, Tee 0,05
sowie
Futtermittel aus
Landtieren und Eier
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Milch 0,01
Pyraflufenethyl 129630- 2-Chlor-5-(4-Chlor-5-difluormethoxy- Schalenfruechte 0,1
19-9 1-methylpyrazol-3-yl)-4-fluor phenoxyessigsaeure Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Pyrazophos 13457-18- O,O-Diethyl-O-[6-ethoxy-carbonyl-5-methylpyrazolo- Hopfen, Tee und Eier 3) 0,1
6 (1,5a)-pyrimidin-2-yl]-thioph o sphat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
uebrige Futtermittel 0,02
tierischen
Ursprungs 1) , 2)
Pyrethrine 8003-34-7 Gemisch aus Pyrethrin I und II, Getreide 3
Cinerin I und II sowie Jasmolin I und II Fruechte und Gemuese 1
Pyridat 55512-33- 6-Chlor-3-phenylpyridazin-4-ylS- Porree 1
9 octyl-thiocarbonat Gruenkohl 0,2
Summe von Pyridat, seinem Hydro- Hopfen und Tee 0,1
lyseprodukt CL 9673 (6-Chlor-4- uebrige pflanzliche 0,05
hydroxy-3-phenylpyridazin) und der Futtermittel,
hydrolysierbaren CL-9673-Konjugate, ausgedrueckt ausgenommen Gewuerze
als Pyridat
Summe von Pyridat und seinem Futtermittel aus 0,4
Hydrolyseprodukt CL 9673 (6-Chlor- Niere von Landtieren,
4-hydroxy-3-phenylpyridazin), ausgenommen Gefluegelniere
ausgedrueckt als Pyridat uebrige Futtermittel 0,05
tierischen
Ursprungs
Pyrimethanil y) 53112-28- N-(4,6-dimethylpyrimidin-2-yl)anilin Zitrusfruechte, Pfirsiche, 10
0 Brom-
beeren, Himbeeren, Salat
Erdbeeren (ohne 5
Wildfruechte), Kernobst,
andere Kleinfruechte
und Beeren (ohne
Wildfruechte),
Trauben
Aprikosen, Pflaumen, 3
Kraeuter
Paprika, Gemuesebohnen 2
(mit Huelsen)
Auberginen, Cucurbitaceen 1
mit geniessbarer Schale,
Karotten, Porree, Tomaten
Huelsenfruechte 0,5
Gemueseerbsen (ohne 0,2
Huelsen), Mandeln,
Pistazien
Bananen, Hopfen, 0,1
Oelsaaten,
Speisezwiebeln und Tee
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Quinalphos 13593-03- O,O-Diethyl-O-chinoxalin-2-yl- Hopfen und Tee 0,1
8 thio-phosphat uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Quinoxyfen u) 124495- 5,7-Dichloro-4-(p-fluorophenoxy)- andere Kleinfruechte und 2
18-7 chinolin Beeren (ohne Wildfruechte)
Trauben 1
Hopfen 0,5
Artischocken, Erdbeeren 0,3
(ohne Wildfruechte) und
Kirschen
- 126 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Gerste, Hafer und 0,2
Futtermittel aus
Landtieren
Aepfel, Aprikosen, 0,05
Cucurbitaceen mit
ungeniessbarer Schale,
Oelsaaten, Pfirsiche, Tee
und Milch
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze, sowie Eier
Quintozen 82-68-8 Pentachlornitrobenzol Erdnuesse, Hopfen und Tee 0,05
Summe von Quintozen und Penta- uebrige pflanzliche 0,02
chloroanilin, ausgedrueckt als Futtermittel,
Quintozen ausgenommen Gewuerze
Quintozen Futtermittel tierischen 0,01
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Resmethrin 10453-86- [5-(Phenylmethyl)-3-furanyl]methyl Hopfen, Oelsaaten, 0,2
8 2,2-dimethyl-3-(2-methyl-1- Schalenfruechte
propenyl) cyclopropancarboxylat und Tee
einschliesslich anderer verwandter uebrige pflanzliche 0,1
Isomerengemische, Summe aller Isomere Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Getreide 0,05
Rimsulfuron y) 122931- 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-(ethylsulfonyl- Hopfen und Tee 0,1
48-0 2-pyridylsulfonyl)harnstoff uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Silthiofam c) 175217- N-Allyl-4,5-dimethyl-2-(trimethylsilyl)thiophene- Hopfen und Tee 0,1
20-6 3-carboxamide uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Spiroxamin 118134- (8-tert-butyl-1,4-dioxaspiro[4,5]dec- Trauben 1
30-8 2-yl-methyl)-ethyl-propyl-amin Gerste und Hafer 0,3
Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
2-[Ethylpropylamino)methyl]- a,a- Futtermittel aus Niere 0,2
dimethyl-1,4-dioxaspiro[4,5]decan-8-essigsaeure und Leber,
ausgenommen von Gefluegel
und Hauskaninchen
Spiroxamincarbonsaeure, berechnet Eier sowie uebrige 0,05
als Spiroxamin Futtermittel aus
Landtieren
Milch 0,02
Sulfosulfuron 141776- 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-3- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,1
32-1 (2-ethylsulfonylimidazol uebrige pflanzliche 0,05
[1,2-a]pyrid in)sulfonylharnstoff Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
2,4,5-T 93-76-5 (2,4,5-Trichlorphenoxy)-essigsaeure pflanzliche Futtermittel, 0,05
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Tecnazen 117-18-0 1,2,4,5-Tetrachlor-3-nitrobenzol Hopfen und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
TEPP 107-49-3 O,O,O,O-Tetraethyl-pyrophosphat Hopfen und Tee 0,02
uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Getreide und
Gewuerze
Thiabendazol k) 148-79-8 2-(4-Thiazolyl)-benzimidazol Avocados, Kassava, 15
gelagerte
Kartoffeln, Suesskartoffeln
und
Yamswurzeln
Papayas und Zuchtpilze 10
Aepfel, Bananen, Birnen, 5
Brokkoli,
Mangos und Zitrusfruechte
Chicorée 1
- 127 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Hopfen, Schalenfruechte 0,1
und
Tee
uebrige Futtermittel, 0,05
ausgenommen
Gewuerze
Summe aus Thiabendazol und Eier und Futtermittel aus 0,1
5-Hydroxythiabendazol Landtieren, ausgenommen
Futtermittel aus
Rindern, Schafen und
Ziegen
Thiaclopridz) 111988- (Z)-N-{3-[(6-Chlor-3-pyridinyl)methyl]-1,3- Kraeuter 3
49-9 thiazolan-2-yliden}cyanamid Salate 2
andere Kleinfruechte 1
und Beeren (ohne
Wildfruechte), Gemuese-
bohnen (mit Huelsen),
Paprika
und Strauchbeerenobst
(ohne Wildfruechte)
Auberginen, Erdbeeren 0,5
(ohne Wildfruechte),
Papayas und
Tomaten
Aprikosen, Cucurbitaceen 0,3
mit geniessbarer Schale,
Kernobst, Kirschen,
Nieren, Leber, Pfirsiche
und Rapssamen
Melonen, Senfkoerner und 0,2
Wassermelonen
Pflaumen 0,1
Fett, Fleisch, Hopfen, 0,05
sonstige Oelsaaten und Tee
Milch 0,03
Getreide sowie uebrige 0,02
pflanzliche Futtermittel,
ausgenommen
Gewuerze
Eier sowie uebrige 0,01
Futtermittel aus
Landtieren
Thifensulfuron-Methyl 079277- 3-(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5- Hopfen und Tee 0,1
67-1 triazin-2-yl-)carbamoylsulfamoyl)- uebrige pflanzliche 0,05
2-thioph encarbonsaeure Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Thiophanat- 23564-05- Dimethyl-4,4-O-phenylen-bis-(3-thioallophanat) Keltertrauben 3
methyl 8 Aprikosen, Auberginen, 2
Pfirsiche und Tomaten
Okra, Papayas und 1
Rosenkohl
Kernobst 0,5
Cucurbitaceen mit 0,3
ungeniessbarer Schale,
Gerste, Hafer, Kirschen,
Pflaumen und Sojabohnen
Schalenfruechte 0,2
uebrige pflanzliche 0,1
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze und Getreide
Roggen, Triticale und 0,05
Weizen
sonstiges Getreide 0,01
Carbendazim und Thiophanat-methyl, insgesamt Futtermittel tierischen 0,05
berechnet als Carbendazim Ursprungs
Thiram 137-26-8 Tetramethylthiuramdisulfid Erdbeeren (ohne 10
(ausgedrueckt als Wildfruechte)
Thiram) x) Aepfel und Birnen 5
Aprikosen, Keltertrauben, 3
Kirschen und Pfirsiche
breitblaettrige Endivie, 2
Salat und Pflaumen
Hopfen und Tee 0,2
uebrige pflanzliche 0,1
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Tolylfluanid s) 731-27-1 N-Dichlorfluormethylthio-N‘,N‘- Hopfen 50
dimethyl-N-p-tolylsulfamid Salate 20
Summe von Tolylfluanid und Erdbeeren (ohne 5
Dimethylaminosulfotoluidid, Wildfruechte), andere
- 128 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
ausgedrueckt als Tolylfluanid Kleinfruechte und Beeren
(ohne Wildfruechte),
Strauchbeerenobst (ohne
Wildfruechte) und Trauben
Auberginen, Gemuesebohnen 3
(mit Huelsen),
Gemueseerbsen (mit
Huelsen), Kernobst, Porree
und Tomaten
Cucurbitaceen mit 2
geniessbarer Schale und
Paprika
Brokkoli und Kirschen 1
Knoblauch, Pflaumen, 0,5
Schalotten und Zwiebeln
Cucurbitaceen mit 0,3
ungeniessbarer Schale
Oelsaaten und Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Dimethylaminosulfotoluidid, berechnet als Eier und Fleisch 0,1
Tolylfluanid Milch 0,02
Triadimefon i) 43121-43- 1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dimethyl-1-(1H-1,2,4- Hopfen 10
und 3 triazol-1-yl)-2-butanon Ananas 3
55219-65- 1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dimethyl-1-(1H-1,2,4- Trauben 2
Triadimenol i)
3 triazol-1-yl)-butanol-2 Artischocken, 1
Fruehlingszwiebeln
und andere Kleinfruechte
und Beeren (ohne
Wildfruechte)
Summe von Triadimefon und Erdbeeren (ohne 0,5
Triadimenol Wildfruechte), Paprika und
Speisezwiebeln
Tomaten 0,3
Aepfel, Bananen, Gerste, 0,2
Hafer,
Oelsaaten, Roggen,
Schalenfruechte,
Tee, Triticale und Weizen
uebrige pflanzliche 0,1
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze und
Getreide, und
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
Uebriges Getreide 0,01
Triallat 2303-17-5 S-(2,3,3-Trichlorallyl)-N,N-diiso- Fruechte und Gemuese 0,1
propylthiocarbamat
Triasulfuron 082097- 1-[2-(2-chloroethoxy)phenylsulfonyl]- Hopfen und Tee 0,1
50-5 3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5- uebrige pflanzliche 0,05
triaz in-2-yl)urea Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Triazophos k) 24017-47- O,O-Diethyl-O-(1-phenyl-1H-1,2,4- Hopfen, Getreide und Tee 0,02
8 triazol-3-yl)-thiophosphat uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
r) 101200- Methyl-2-[N-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2- Hopfen und Tee 0,02
Tribenuronmethyl
48-0 yl)-3-methylureidosulfonyl]-ben z oat uebrige pflanzliche 0,01
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Trichlorfon 52-68-2 O,O-Dimethyl-2,2,2-trichlor-1- Fruechte und Gemuese 0,5
hydroxy-ethylphosphonat Getreide 0,1
Tridemorph 081412- 2,6-dimethyl-4-tridecylmorpholine Tee 20
43-3 (Reaktionsgemisch aus C 11- Gerste und Hafer 0,2
C 14 -Alkyl-2,6-dimethylmorpholin- Hopfen, Oelsaaten und 0,1
Homologen mit 60-70% 4-Tridecyl- Schalenfruechte
Isomeren) uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
Futtermittel tierischen
Ursprungs 1) , 2) , 3)
z) 141517- (E,E)-Methoxyimino-{2-[1-(3-trifluor= Hopfen 30
Trifloxystrobin
21-7 methylphenyl)-ethylidenaminoxy= Trauben 5
methyl]phenyl}essigsaeuremethylester Aprikosen, 1
Johannisbeeren,
- 129 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Kirschen, Papayas,
Pfirsiche und
Stachelbeeren
Erdbeeren (ohne 0,5
Wildfruechte),
Gemuesebohnen (mit
Huelsen), Kernobst, Mangos
und
Tomaten
Gerste, Melonen, Paprika 0,3
und
Zitrusfruechte
Cucurbitaceen mit 0,2
geniessbarer Schale,
Kopfkohle, Pflaumen,
Porree und Wassermelonen
Bananen, Blumenkohl, 0,05
Broccoli, Karotten,
Oelsaaten, Roggen, Tee,
Triticale und Weizen
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Triforin 26644-46- 1,4-Di-(2,2,2-trichlor-1-formamidoethyl)-piperazin Hopfen 30
2 Aprikosen, 2
Johannisbeeren, Kernobst,
Kirschen, Pfirsiche,
Stachelbeeren
Pflaumen 1
Cucurbitaceen mit 0,5
geniessbarer Schale
Gerste, Hafer, Roggen, 0,1
Tee, Triticale und Weizen
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze,
sowie
Futtermittel tierischen
Ursprungs
Trimethylsulfon k) — Trimethylsulfonium-Kation, wild wachsende Pilze 20
Kation, das sich bei der Verwendung von Glyphosat Gerste, Hafer und 10
bildet Sojabohnen
Roggen, Triticale und 5
Weizen
Oliven (Oelextraktion) 1
Mandarinen, Orangen und 0,5
Rinderleber
Rinderniere und 0,2
Rindfleisch
Gefluegelniere und Milch 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze, und
uebrige Futtermittel aus
Landtieren
Eier 0,01
Triticonazol s) 131983- (R,S)-(E)-5-(4-Chlorbenzyliden)-2,2- Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,02
72-7 dimethyl-1-(1H-1,2,4-triazol-1- uebrige pflanzliche 0,01
ylmethyl)cyclopentanol Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Vamidothion 2275-23-2 O,O-Dimethyl-S-[2-(1-methylcarba- Kernobst 0,5
moylethylthio)ethyl]-thiophosphat
Summe von Vamidothion und uebrige Fruechte und Gemuese 0,05
Vamidothion-sulfoxid
Vinclozolin 50471-44- 3-(3,5-Dichlorphenyl)-5-methyl- Hopfen 40
8 5-vinyl-1,3-oxazolidin-2,4-dion Johannisbeeren und Kiwis 10
Summe aus Vinclozolin und seinen Metaboliten, die Erdbeeren, Salate, 5
die 3,5-Dichloranilingruppe enthalten, berechnet Strauchbeerenobst und
als Trauben
Vinclozolin Solanaceen, ausgenommen 3
Tomaten
Aprikosen, Chicorée, 2
Chinakohl,
Gemuesebohnen (mit
Huelsen),
Gemueseerbsen (mit Huelsen)
und Pflaumen
Cucurbitaceen mit 1
geniessbarer und
ungeniessbarer Schale,
- 130 -
Hoechstgehalt
CAS- in mg/kg
Stoff Wirkstoffbezeichnung Futtermittel gemaess Teil A
Nummer (siehe Vor-
bemerkungen)
1 2 3 4 5
Kernobst, Rapssamen und
Zwiebelgemuese
Gemuesebohnen (ohne 0,5
Huelsen),
Bohnen, Erbsen, Karotten
und Kirschen
Gemueseerbsen (ohne 0,3
Huelsen)
Tee 0,1
uebrige pflanzliche 0,05
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
Summe aus den Verbindungen Futtermittel tierischen 0,05
Iprodion, Procymidon und Vinclozolin sowie allen Ursprungs
Metaboliten, die die
3,5-Dichloranilingruppe enthalten,
berechnet als 3,5-Dichloranilin
Ziram (ausgedrueckt 137-30-4 Zink bis(dimethyldithiocarbamat) Kirschen 5
als Ziram) x) Pflaumen 2
Birnen 1
Hopfen und Tee 0,2
uebrige pflanzliche 0,1
Futtermittel, ausgenommen
Gewuerze
Zoxamide d) 156052- 3,5-Dichlor-N-(3-chlor-1-ethyl-1- Trauben 5
68-5 methyl-2-oxopropyl)-p-toluamid Tomaten 0,5
Hopfen, Oelsaaten und Tee 0,05
uebrige pflanzliche 0,02
Futtermittel,
ausgenommen Gewuerze
1)
Bei Futtermitteln mit einem Fettgehalt von bis zu 10 v. H. Gewichtshundertteilen
beziehen sich die Hoechstgehalte auf das Gesamtgewicht des entbeinten Futtermittels.
In diesem Fall betraegt der Hoechstgehalt ein Zehntel des auf den Fettanteil bezogenen
Wertes, mindestens jedoch 0,01 mg/kg.
2)
Bei der Rueckstandsbestimmung in Roh- und Vollmilch von Kuehen ist fuer die Berechnung
ein Fettgehalt von 4 v. H. des Gewichts zu Grunde zu legen. Bei Roh- und Vollmilch
anderen tierischen Ursprungs werden die Rueckstaende unter Zugrundelegung des Fettgehalts
bestimmt.
Fuer Milcherzeugnisse
– mit einem Fettgehalt von weniger als 2 v. H. gilt als Hoechstgehalt die Haelfte des
fuer Roh- und Vollmilch festgesetzten Hoechstgehalts,
– mit einem Fettgehalt von mindestens 2 v. H. wird der Hoechstgehalt in mg/kg Fett
ausgedrueckt. In diesem Fall betraegt der Hoechstgehalt das 25fache des fuer Roh- und
Vollmilch festgesetzten Hoechstgehalts.
3)
Fuer Eier und Eiprodukte mit einem Fettgehalt von mehr als 10 v. H. wird der
Hoechstgehalt in mg/kg Fett ausgedrueckt. In diesem Fall betraegt der Hoechstgehalt das
10fache des fuer Frischei festgesetzten Hoechstgehalts.
a)
Diese Position ist bis zum 9. Januar 2007 in der am 30. Dezember 2005 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 10.
Januar 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 9. Januar 2007
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden.
b)
Diese Position ist bis zum 3. Dezember 2006 in der am 30. Dezember 2005 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 4.
Dezember 2006 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 3. Dezember 2006
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden. War die Position in der am 30. Dezember 2005 geltenden Fassung der Verordnung
nicht enthalten, ist sie ab dem 4. Dezember 2006 anzuwenden.
- 131 -
c)
Diese Position ist bis zum 23. Februar 2007 in der am 6. Maerz 2006 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 24. Februar
2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen, und die bis zum 23. Februar 2007 erstmals
in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden. War
die Position in der am 6. Maerz 2006 geltenden Fassung der Verordnung nicht enthalten,
ist sie ab dem 24. Februar 2007 anzuwenden.
d)
Diese Position ist bis zum 20. April 2007 in der am 6. Maerz 2006 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 21. April
2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen, und die bis zum 20. April 2007 erstmals
in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden. War
die Position in der am 6. Maerz 2006 geltenden Fassung der Verordnung nicht enthalten,
ist sie ab dem 21. April 2007 anzuwenden.
e)
Diese Position ist bis zum 26. April 2006 in der am 6. Maerz 2006 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 27. April
2006 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen, und die bis zum 26. April 2006 erstmals
in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
f)
Diese Position ist bis zum 9. Mai 2006 in der am 6. Maerz 2006 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 10. Mai 2006
anzuwendenden Fassung nicht entsprechen, und die bis zum 9. Mai 2006 erstmals in den
Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
g)
Diese Position ist bis zum 26. Juli 2006 in der am 13. Juli 2006 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 27. Juli 2006
anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 26. Juli 2006 erstmals in den
Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
h)
Diese Position ist bis zum 14. September 2006 in der am 13. Juli 2006 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 15.
September 2006 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 14. September
2006 erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr
gebracht werden.
i)
Diese Position ist bis zum 8. Dezember 2006 in der am 9. November 2006 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 9.
Dezember 2006 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 8. Dezember 2006
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden.
j)
Diese Position ist bis zum 29. Dezember 2006 in der am 9. November 2006 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 30.
Dezember 2006 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 29. Dezember 2006
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden. War die Position in der am 9. November 2006 geltenden Fassung der Verordnung
nicht enthalten, ist sie ab dem 30. Dezember 2006 anzuwenden.
k)
Diese Position ist bis zum 20. Januar 2007 in der am 9. November 2006 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 21.
Januar 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 20. Januar 2007
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden. War die Position in der am 9. November 2006 geltenden Fassung der Verordnung
nicht enthalten, ist sie ab dem 21. Januar 2007 anzuwenden.
l)
Diese Position ist bis zum 20. Januar 2008 in der am 9. November 2006 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 21.
Januar 2008 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 20. Januar 2008
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden. War die Position in der am 9. November 2006 geltenden Fassung der Verordnung
nicht enthalten, ist sie ab dem 21. Januar 2008 anzuwenden.
- 132 -
n)
Diese Position ist mit Wirkung vom 21. Januar 2007 anzuwenden; Futtermittel fuer
Heimtiere in Fertigpackungen, die der am 9. November 2006 geltenden Fassung entsprechen
und der mit Wirkung vom 21. Januar 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die
bis zum 20. Januar 2007 erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in
den Verkehr gebracht werden.
o)
Diese Position ist bis zum 10. Mai 2007 in der am 6. Juni 2007 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 11. Mai 2007
anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 10. Mai 2007 erstmals in den
Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
p)
Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der bis zum 29. August 2007
geltenden Fassung entsprechen und die bis zum 29. August 2007 erstmals in den Verkehr
gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
q)
Diese Position ist bis zum 27. August 2007 in der am 28. August 2007 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 28.
August 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 27. August 2007
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden.
r)
Diese Position ist ab dem 2. September 2007 anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in
Fertigpackungen, die bis zum 1. September 2007 erstmals in den Verkehr gebracht worden
sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
s)
Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der am 17. November 2007 geltenden
Fassung nicht entsprechen und die bis zum 16. November 2007 erstmals in den Verkehr
gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
t)
Diese Position ist bis zum 26. November 2007 in der am 16. November 2007 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 27.
November 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 26. November 2007
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden.
u)
Diese Position ist bis zum 18. Dezember 2007 in der am 16. November 2007 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 19.
Dezember 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 18. Dezember 2007
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden.
v)
Diese Position ist bis zum 27. Dezember 2007 in der am 16. November 2007 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 28.
Dezember 2007 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 27. Dezember 2007
erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht
werden.
w)
Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 19. Dezember 2007
geltenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 18. Dezember 2007 erstmals in den
Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
x)
Diese Position ist bis zum 18. Maerz 2008 in der am 6. Maerz 2008 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 19. Maerz 2008
anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 18. Maerz 2008 erstmals in den
Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden. War die
Position in der am 6. Maerz 2008 geltenden Fassung nicht enthalten, ist sie ab dem 19.
Maerz 2008 anzuwenden.
- 133 -
y)
Diese Position ist ab dem 6. April 2008 anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in
Fertigpackungen, die bis zum 5. April 2008 erstmals in den Verkehr gebracht worden
sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
z)
Diese Position ist bis zum 14. Juni 2008 in der am 9. Juni 2008 geltenden Fassung
anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 15. Juni 2008
anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 14. Juni 2008 erstmals in den
Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr gebracht werden.
za)
Diese Position ist bis zum 14. September 2008 in der am 9. Juni 2008 geltenden
Fassung anzuwenden; Futtermittel fuer Heimtiere in Fertigpackungen, die der ab dem 15.
September 2008 anzuwendenden Fassung nicht entsprechen und die bis zum 14. September
2008 erstmals in den Verkehr gebracht worden sind, duerfen weiter in den Verkehr
gebracht werden.
Teil C
Hoechstgehalte an Rueckstaenden bestimmter
Schaedlingsbekaempfungsmittel (Begasungsmittel) auf oder in Getreide
Hoechstgehalt
CAS- Chemische Futtermittel in mg/kg
Stoff
Nummer Bezeichnung gemaess Teil A (siehe
Vorbemerkungen)
1 2 3 4 5
Blausaeure, 74-90-8 Cyanwasserstoffsaeure, Getreide 15 1)
einschliesslich Salze Cyanide, berechnet als
Cyanwasserstoffsaeure
Methylbromid 74-83-9 Brom-methan Getreide 0,1
Phosphorwasserstoff, 7803-51-2 Phosphin Getreide 0,1
Phosphide, berechnet
als Phosphorwasserstoff
Schwefelkohlenstoff 75-15-0 Getreide 0,1
Tetrachlorkohlenstoff 56-23-5 Getreide 0,1
1)
Diese Hoechstgehalte beziehen sich ausschliesslich auf die Verwendung von Blausaeure als
Schaedlingsbekaempfungsmittel.
§ 23 in Verbindung mit Anlage 5 bleibt unberuehrt.
Anlage 6 (zu den §§ 25 und 27)
Verbotene Stoffe
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 890
1. Kot, Urin sowie durch Entleerung oder Entfernung abgetrennter Inhalt des
Verdauungstraktes, ohne Ruecksicht auf jegliche Art der Verarbeitung oder
Beimischung
2. Mit Gerbstoffen behandelte Haeute einschliesslich deren Abfaelle
3. Saatgut und anderes Pflanzenvermehrungsmaterial, das nach der Ernte im
Hinblick auf seine Zweckbestimmung (Vermehrung) einer besonderen Behandlung
mit Pflanzenschutzmitteln unterzogen wurde, sowie jegliche daraus gewonnene
Nebenerzeugnisse
4. Mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz einschliesslich Saegemehl und sonstiges
aus Holz gewonnenes Material im Sinne des Anhangs V der Richtlinie 98/8/
EG des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 1998 ueber das
Inverkehrbringen von Biozid-Produkten (ABl. EG Nr. L 123 S. 1)
5. Alle Abfaelle, die in den verschiedenen Phasen der Behandlung von kommunalem,
haeuslichem oder industriellem Abwasser im Sinne des Artikels 2 der Richtlinie
91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 ueber die Behandlung von kommunalem Abwasser
(ABl. EG Nr. L 135 S. 40) gewonnen wurden, unabhaengig davon, ob diese Abfaelle
weiter verarbeitet wurden, und unabhaengig vom Ursprung des Abwassers 1)
- 134 -
6. Fester Siedlungsmuell 2), wie z. B. Hausmuell
7. Verpackung und Verpackungsteile von Erzeugnissen der Agro-Lebensmittelindustrie
-----
1) Der Begriff "Abwasser" bezieht sich nicht auf "Prozesswasser", das heisst Wasser aus unabhaengigen Leitungen in
Lebensmittel- oder Futtermittelbetrieben; sofern in diesen Leitungen Wasser gefuehrt wird, darf zur Tierernaehrung
nur genusstaugliches und sauberes Wasser im Sinne des Artikels 4 der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November
1998 ueber die Qualitaet von Wasser fuer den menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) verwendet werden. In Fisch
verarbeitenden Betrieben kann in diesen Leitungen auch sauberes Meerwasser im Sinne des Artikels 2 der Richtlinie
91/493/EWG des Rates vom 22. Juli 1991 zur Festlegung von Hygienevorschriften fuer die Erzeugung und die Vermarktung von
Fischereierzeugnissen (ABl. EG Nr. L 268 S. 15) gefuehrt werden. Prozesswasser darf nur dann zur Tierernaehrung verwendet
werden, wenn es Futtermittel- oder Lebensmittel-Ausgangserzeugnisse enthaelt und technisch frei von Reinigungs- und
Desinfektionsmitteln sowie sonstigen Stoffen ist, die in den Vorschriften ueber Tierernaehrung nicht zugelassen sind.
2) Mit dem Begriff "fester Siedlungsmuell" sind nicht Kuechen- und Speiseabfaelle im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002
des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 3. Oktober 2002 mit Hygienevorschriften fuer nicht fuer den menschlichen
Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (ABl. EG Nr. L 273 S. 1) gemeint.
Anlage 7 (weggefallen)
-
Anlage 7a (zu § 29 Abs. 2)
Anforderungen und Pflichten fuer Betriebe gemaess § 28 Abs. 2
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 892
1. Anforderungen an Raeume und Einrichtungen
Betriebe nach § 28 Abs. 2 muessen Betriebsraeume haben, die nach Art, Groesse und
Einrichtungen so beschaffen sind, dass in ihnen eine ordnungsgemaesse Trocknung der
Futtermittel sowie eine Pruefung und sachgerechte Lagerung der Futtermittel moeglich
ist. Die Raeume muessen in einem ordnungsgemaessen baulichen und hygienischen Zustand,
insbesondere sauber, trocken und gut belueftet, sein.
2. Anforderungen an die Trocknungsanlage
Die zur Trocknung von Futtermitteln verwendete Anlage muss so eingerichtet sein,
dass
a) eine Verunreinigung der Futtermittel mit unerwuenschten Stoffen nach Massgabe der
Nummer 3 so weit wie moeglich ausgeschlossen wird,
b) waehrend und nach der Herstellung eine Qualitaetspruefung, insbesondere
hinsichtlich des Vorhandenseins unerwuenschter Stoffe im Trocknungsgut,
durchgefuehrt werden kann und
c) eine gruendliche Reinigung durchgefuehrt werden kann.
Die Voraussetzungen nach Satz 1 sind durch ein Gutachten eines vereidigten
Sachverstaendigen oder eines oeffentlich-rechtlichen oder unter oeffentlicher Aufsicht
stehenden Untersuchungs- und Forschungsinstitutes nachzuweisen.
3. Anforderungen an die Trocknung
Durch eine anlagenspezifische Prozessfuehrung muss sichergestellt sein, dass
ein Eintrag unerwuenschter Stoffe in das Trockengut so weit ausgeschlossen ist,
dass das Trockengut nach Beendigung des Trocknungsverfahrens die nach Anlage 5
Spalte 3 festgesetzten Hoechstgehalte an unerwuenschten Stoffen einhaelt und die
Voraussetzungen fuer das Inverkehrbringen und Verfuettern nach Artikel 15 Abs. 1 in
Verbindung mit Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und nach § 17 Abs. 2 Nr. 2
und 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches erfuellt. Waehrend der Trocknung
muss durch geeignete Regelungstechnik und Temperaturfuehrung auf eine Minimierung
des Eintrags unerwuenschter Stoffe in das Trockengut hingewirkt werden.
Die Eignung des verwendeten Brennstoffes, hinsichtlich der Minimierung des
Eintrags unerwuenschter Stoffe in das Trockengut, ist anlagenspezifisch durch ein
Gutachten eines vereidigten Sachverstaendigen oder eines oeffentlich-rechtlichen
oder unter oeffentlicher Aufsicht stehenden Untersuchungs- und Forschungsinstitutes
nachzuweisen.
4. Ausnahmen
Das Gutachten nach Nummer 2 Satz 2 zum Nachweis der Voraussetzungen nach Nummer 2
Satz 1 Buchstabe a und nach Nummer 3 Satz 3 ist entbehrlich bei Trocknungsanlagen
- 135 -
mit Feuerungen, die mit Erdgas, Heizoel EL oder naturbelassenem Holz befeuert werden
und deren Feuerungsanlagen die Anforderungen der Nummern 5.4.1.2.1, 5.4.1.2.2
und 5.4.1.2.3 der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft - TA Luft -
in der jeweils geltenden Fassung einhalten, wobei die Emissionswerte auf einen
Sauerstoffgehalt von 17% bezogen werden koennen. Fuer Feuerungsanlagen, die mit
naturbelassenem Holz befeuert werden, gilt Satz 1 nur, soweit der verwendete
Brennstoff die im Normblatt DIN 51731, Ausgabe Oktober 1996, genannten Grenzwerte
fuer Spurenstoffe einhaelt.
Das Gutachten nach Nummer 2 Satz 2 zum Nachweis der Voraussetzungen nach Nummer 2
Satz 1 Buchstabe b und c ist entbehrlich, soweit fuer die Anlage eine Genehmigung
nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorliegt, in der die Anforderungen nach
Nummer 2 Satz 1 Buchstabe b und c beruecksichtigt sind, oder eine Genehmigung nach
dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vorliegt und die Anforderungen nach Nummer 2 Satz
1 Buchstabe b und c im Rahmen einer Zertifizierung nach den Grundsaetzen des Systems
der Gefahrenanalyse und Ueberwachung kritischer Kontrollpunkte (HACCP) oder der ISO
9002 nachgewiesen werden.
- 136 -