Erstes Gesetz zur Ueberleitung der
Haushaltswirtschaft des Bundes
in eine mehrjaehrige Finanzplanung
(Finanzplanungsgesetz)
FinPlG
vom 23.12.1966
"Finanzplanungsgesetz vom 23. Dezember 1966 (BGBl. I S. 697), das zuletzt durch Artikel
28 des Gesetzes vom 8. Mai 2008 (BGBl. I S. 810) geaendert worden ist"
Stand: Zuletzt geaendert durch Art. 28 G v. 8.5.2008 I 810
Fussnote
Textnachweis Geltung ab: 1. 1.1967
Art 1 und 2
Art 3
Art 4
Art 5
(weggefallen)
-
Art 6
Art 7
Gesetz ueber Arbeitsvermittlung und
Arbeitslosenversicherung
§ 1
-
§ 2
Das Gesetz ueber Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung gilt mit folgenden
Massgaben:
-1-
1. a) Abweichend von § 1 Abs. 1 Saetze 2 und 3 traegt die Bundesanstalt
die Aufwendungen, die durch die Gewaehrung von Unterstuetzung aus der
Arbeitslosenhilfe in den Faellen des § 145 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a entstehen.
b) Abweichend von § 149 Abs. 4 Satz 3 bewirkt die Anzeige nach dieser Vorschrift
in den Faellen des § 145 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a, dass die Ansprueche auf die
Bundesanstalt uebergehen.
c) Die §§ 154 und 167 gelten nicht in den Faellen des § 145 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe
a.
2. Die Bundesanstalt ist Traeger der Massnahmen fuer die institutionelle und individuelle
Leistungs- und Aufstiegsfoerderung, die in den
a) Richtlinien des Bundesministers fuer Arbeit und Sozialordnung fuer die Gewaehrung
von Beihilfen zur beruflichen Fortbildung (Individuelles Foerderungsprogramm) vom
6. September 1965 (Bundesanzeiger Nr. 170 vom 10. September 1965),
den
b) Richtlinien des Bundesministers fuer Arbeit und Sozialordnung ueber die Vergabe
von Bundesmitteln zur beruflichen Foerderung der unselbstaendigen Mittelschichten
vom 19. Mai 1959 (Bundesanzeiger Nr. 231 vom 2. Dezember 1959 mit Berichtigung
im Bundesanzeiger Nr. 236 vom 9. Dezember 1959),
sowie den
c) Richtlinien des Bundesschatzministers fuer die Gewaehrung von Zuwendungen
zur Finanzierung von Einrichtungen fuer die berufliche Leistungsfoerderung
in der Wirtschaft aus Mitteln des "Sondervermoegens fuer die berufliche
Leistungsfoerderung" (Institutionelle Foerderung) vom 26. Juli 1965
(Bundesanzeiger Nr. 143 vom 4. August 1965)
vorgesehen sind.
3. Soweit nach den unter Nummer 2 genannten Richtlinien fuer Antragstellung,
Entscheidung ueber Antraege und die Gewaehrung von Beihilfen nicht bereits
Dienststellen der Bundesanstalt zustaendig sind, geht die Zustaendigkeit auf die
Hauptstelle der Bundesanstalt ueber.
4. Das Bundesministerium fuer Wirtschaft und Technologie wird ermaechtigt, durch
Rechtsverordnung die unter Nummer 2 genannten Massnahmen fuer die institutionelle und
individuelle Leistungs- und Aufstiegsfoerderung im Rahmen ihrer Zweckbestimmung neu
zu regeln; die Rechtsverordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.
5. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten des Bundes und des "Sondervermoegens
fuer berufliche Leistungsfoerderung", die bei der Durchfuehrung der Massnahmen der
individuellen Aufstiegs- und Leistungsfoerderung nach den unter Nummer 2 Buchstabe
a genannten Richtlinien bis zum 31. Dezember 1966 entstanden sind, gehen mit
Inkrafttreten der Nummern 2 bis 4 auf die Bundesanstalt ueber. Damit sind alle
Ansprueche der Bundesanstalt auf Erstattung der Verwaltungskosten abgegolten.
Art 8
Art 9 bis 12
Art 13
Strassenbaufinanzierungsgesetz
Art 14 und 15
-2-
Art 16
Ermaechtigung zu Neubekanntmachungen
Art 17
(weggefallen)
-
Art 18
Inkrafttreten
Die Bestimmungen der Artikel 1 und 2, 5 bis 7 und 9 bis 12 treten am 1. Januar 1967 in
Kraft. Im uebrigen tritt dieses Gesetz am Tage nach seiner Verkuendung in Kraft.
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