Fahrschueler-Ausbildungsordnung
(FahrschAusbO)
FahrschAusbO

vom  18.08.1998



"Fahrschueler-Ausbildungsordnung vom 18. August 1998 (BGBl. I S. 2307, 2335), die
zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (BGBl. I S. 1338) geaendert
worden ist"

Stand:     Zuletzt geaendert durch Art. 3 V v. 18.7.2008 I 1338

Fussnote

 Textnachweis ab: 1.1.1999
Die V wurde als Artikel 4 d. V v. 18.8.1998 I 2307 (FahrlRAendV 1999) vom
Bundesministerium fuer Verkehr, dem Bundesministerium fuer Arbeit und Sozialordnung
und dem Bundesministerium fuer Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie mit
Zustimmung des Bundesrates erlassen. Sie tritt gem. Art. 6 Abs. 1 dieser V mWv 1.1.1999
in Kraft.

§ 1 Ziel und Inhalt der Ausbildung
(1) Ziel der Ausbildung ist die Befaehigung zum sicheren, verantwortungsvollen und
umweltbewussten Verkehrsteilnehmer. Ziel der Ausbildung ist ausserdem die Vorbereitung
auf die Fahrerlaubnispruefung.

(2) Die Ausbildung hat ein Verkehrsverhalten zu vermitteln, das
- Faehigkeiten und Fertigkeiten, um das Fahrzeug auch in schwierigen
  Verkehrssituationen zu beherrschen,
- Kenntnis, Verstaendnis und Anwendung der Verkehrsvorschriften,
- Faehigkeiten und Fertigkeiten zur Wahrnehmung und Kontrolle von Gefahren
  einschliesslich ihrer Vermeidung und Abwehr,
- Wissen ueber die Auswirkungen von Fahrfehlern und eine realistische
  Selbsteinschaetzung,
- Bereitschaft und Faehigkeit zum ruecksichtsvollen und partnerschaftlichen Verhalten
  und das Bewusstsein fuer die Bedeutung von Emotionen beim Fahren und
- Verantwortung fuer Leben und Gesundheit, Umwelt und Eigentum
einschliesst.

§ 2 Art und Umfang der Ausbildung
(1) Die Ausbildung erfolgt in einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die
beiden Teile sollen in der Konzeption aufeinander bezogen und im Verlauf der Ausbildung
miteinander verknuepft werden.

(2) Die Ausbildung bei der Bundeswehr oder der Polizei zur Erlangung einer
Dienstfahrerlaubnis kann versuchsweise bis zum 31. Dezember 2006 durch Verwendung
von Fahrsimulatoren ergaenzt werden. In diesen Faellen sind die fuer die Ausbildung
zustaendigen Stellen der Bundeswehr oder der Polizei befugt, auf Teile der
vorgeschriebenen praktischen Ausbildung zu verzichten, wenn die Ausbildungsziele in
gleicher Weise durch die Verwendung von Fahrsimulatoren erreicht werden.

§ 3 Allgemeine Ausbildungsgrundsaetze


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(1) Die Ausbildung hat sich an den Zielen dieser Verordnung zu orientieren. Die
Ausbildungsinhalte sind so auszuwaehlen und aufzubereiten, dass diese Ziele erreicht
werden. Dabei kann die exemplarische Vertiefung wichtiger sein als die inhaltliche
Vollstaendigkeit. Die Inhalte muessen sachlich richtig, anschaulich und verstaendlich
vermittelt werden.

(2) Der theoretische Unterricht und die praktische Fahrausbildung muessen systematisch
und fuer den Fahrschueler nachvollziehbar aufgebaut sein. Die Ausbildung soll das
selbstverantwortliche Weiterlernen nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis foerdern. Der
Fahrlehrer soll gegenueber dem Fahrschueler sachlich, aufgeschlossen und geduldig
auftreten. Die Mitarbeit des Schuelers ist insbesondere durch Fragen und Diskussionen
anzustreben.

§ 4 Theoretischer Unterricht
(1) Der theoretische Unterricht hat sich an den im Rahmenplan (Anlagen 1 und 2)
aufgefuehrten Inhalten zu orientieren und ist systematisch nach Lektionen aufzubauen.
Der Unterricht soll methodisch vielfaeltig sein. Die Unterrichtsmedien sollen
zielgerichtet ausgewaehlt und eingesetzt werden. Die Ausbildung setzt das selbstaendige
Lernen durch die Fahrschueler voraus. Zur Ergebnissicherung sind Lernkontrollen
einzusetzen; das Ausfuellen von Testbogen nach Art der Pruefungsbogen auch mit Hilfe
elektronischer Medien darf nicht Gegenstand des theoretischen Mindestunterrichts sein.

(2) Der Rahmenplan fuer den theoretischen Unterricht gliedert sich in einen allgemeinen
Teil (Anlage 1) und einen klassenspezifischen Teil (Anlage 2).

(3) Der Umfang des allgemeinen Teils (Grundstoff) betraegt mindestens zwoelf
Doppelstunden (90 Minuten); der Unterricht ist auch in Einzelstunden (45 Minuten)
zulaessig. Besitzt der Fahrschueler bereits eine Fahrerlaubnis, so betraegt der Umfang
mindestens sechs Doppelstunden.

(4) Die Mindestdauer des klassenspezifischen Teils (Zusatzstoff) richtet sich nach
Anlage 2.8. Der Unterricht ist auch in Einzelstunden zulaessig.

(5) Die Ausbildung fuer die Klassen B, C1, D, D1 schliesst die Ausbildung fuer die
jeweilige Anhaengerklasse ein.

(6) Fuer den theoretischen Unterricht ist ein    Ausbildungsplan aufzustellen. Der
Ausbildungsplan hat sich inhaltlich nach dem    Rahmenplan zu richten und ist durch
Aushang oder Auslegen in den Geschaeftsraeumen    der Fahrschule bekanntzugeben. Der
Unterricht hat sich nach dem Ausbildungsplan    zu richten und soll zwei Doppelstunden
taeglich nicht ueberschreiten.

§ 5 Praktischer Unterricht
(1) Der praktische Unterricht ist auf die theoretische Ausbildung zu beziehen
und inhaltlich mit dieser zu verzahnen. Er hat sich an den in den Anlagen 3 bis 6
aufgefuehrten Inhalten zu orientieren und die praktische Anwendung der Kenntnisse
einzubeziehen, die zur Beurteilung der Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeuges
erforderlich sind. Er ist systematisch aufzubauen. Der praktische Unterricht besteht
aus einer Grundausbildung und besonderen Ausbildungsfahrten. Zum praktischen Unterricht
gehoeren auch
- die Unterweisung nach Absatz 5,
- Anleitung und Hinweise vor, waehrend und nach der Durchfuehrung der Fahraufgaben sowie
- Nachbesprechung und Eroerterung des jeweiligen Ausbildungsstandes.
Der Fahrlehrer hat den jeweiligen Ausbildungsstand durch Aufzeichnungen zu
dokumentieren. Diese sollen erkennen lassen, welche Inhalte behandelt wurden.

(2) Die Grundausbildung soll beim jeweiligen Ersterwerb der Klassen A1 und B moeglichst
abgeschlossen sein, bevor mit den besonderen Ausbildungsfahrten begonnen wird. Dies
gilt auch fuer den Ersterwerb der Klasse A, wenn der Fahrschueler nicht bereits die


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Klasse A1 besitzt. Bei den uebrigen Klassen duerfen die besonderen Ausbildungsfahrten
erst gegen Ende der praktischen Ausbildung durchgefuehrt werden.

(3) Die besonderen Ausbildungsfahrten zu je 45 Minuten sind - ausgenommen fuer die
Klassen D, D1, DE und D1E - nach Anlage 4 durchzufuehren.

(4) Die Grundausbildung und die besonderen Ausbildungsfahrten fuer die Klassen D, D1, DE
und D1E sind nach Anlage 5 durchzufuehren.

(5) Die Ausbildung fuer die Fahrerlaubnis der Klassen BE, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE
und T umfasst ferner eine am Ausbildungsfahrzeug durchzufuehrende praktische Unterweisung
in der Erkennung und Behebung technischer Maengel nach Anlage 6.

(6) Die in den Absaetzen 3 bis 5 vorgeschriebenen Ausbildungseinheiten sind
Mindestanforderungen, welche die besondere Verantwortung des Fahrlehrers nach § 6
unberuehrt lassen.

(7) Die Ausbildung fuer die Fahrerlaubnis der Klassen C1, C, D1 oder D darf erst
beginnen, wenn der Fahrschueler die Fahrerlaubnis der Klasse B bereits erworben oder
die Voraussetzungen fuer die Pruefung im wesentlichen erfuellt, zum Beispiel nahezu alle
Ausbildungsfahrten absolviert hat.

(8) Die gleichzeitige Erteilung von praktischem Fahrunterricht fuer mehrere Fahrschueler
ist unzulaessig. Dies gilt auch dann, wenn er durch mehrere im gleichen Fahrzeug
sitzende Fahrlehrer erteilt wird.

(9) Bei der Ausbildung auf motorisierten Zweiraedern hat der Fahrlehrer den Fahrschueler
zumindest in der letzten Phase der Grundausbildung und bei den Ausbildungsfahrten nach
Anlage 4 ueberwiegend vorausfahren zu lassen. Dabei ist eine Funkanlage nach § 5 Abs. 2
Satz 1 der Durchfuehrungsverordnung zum Fahrlehrergesetz zu benutzen. Bei Ausbildungen
in der Klasse T ist bei Fahrten auf oeffentlichen Strassen eine Funkanlage nach Satz 2 zu
benutzen.

(10) Bei den Ausbildungsfahrten auf Fahrzeugen der Klassen C1, C, D1 und D ist das
nach § 5 Abs. 3 der Durchfuehrungsverordnung zum Fahrlehrergesetz vorgeschriebene
Kontrollgeraet zu benutzen. Fuer jeden Tag der praktischen Ausbildung ist je Fahrschueler
ein neues Schaublatt zu verwenden, auf dem auch der Name des Fahrlehrers und der Name
des Fahrschuelers vermerkt werden muessen.

(11) Fuer den praktischen Unterricht ist ein gegliederter Ausbildungsplan aufzustellen.
Der Unterricht hat sich nach dem Ausbildungsplan zu richten. Er ist durch Aushang oder
Auslegen in den Geschaeftsraeumen der Fahrschule bekanntzugeben.

§ 6 Abschluss der Ausbildung
(1) Der Fahrlehrer darf die theoretische und die praktische Ausbildung erst
abschliessen, wenn der Bewerber den Unterricht im gesetzlich vorgeschriebenen Umfang
absolviert hat und der Fahrlehrer ueberzeugt ist, dass die Ausbildungsziele nach § 1
erreicht sind. Fuer die Durchfuehrung der hierfuer notwendigen Uebungsstunden hat der
Fahrlehrer Sorge zu tragen.

(2) Nach Abschluss der Ausbildung hat der Inhaber der Fahrschule oder der
verantwortliche Leiter des Ausbildungsbetriebes dem Fahrschueler Bescheinigungen ueber
die durchgefuehrte theoretische und praktische Ausbildung nach den Anlagen 7.1 bis
7.3 auszustellen. Wird die Ausbildung nicht abgeschlossen, sind dem Fahrschueler die
durchlaufenen Ausbildungsteile schriftlich zu bestaetigen.

§ 7 Ausnahmen
(1) Die §§ 1 bis 6 finden keine Anwendung, wenn
1. die Fahrerlaubnis nach vorangegangener Entziehung auf Grund von § 20 der
   Fahrerlaubnis-Verordnung neu erteilt werden soll,
2. die Fahrerlaubnis nach vorangegangenem Verzicht neu erteilt werden soll,


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3. die Fahrerlaubnis fuer die Klassen C oder D oder fuer die dazugehoerigen Anhaenger-
   oder Unterklassen wegen fehlender Verlaengerung erloschen ist und die erneute
   Erteilung der betreffenden Fahrerlaubnis beantragt wird,
4. die Fahrerlaubnis auf Grund einer auslaendischen Fahrerlaubnis nach § 31 Abs. 1 oder
   2 der Fahrerlaubnis-Verordnung erteilt werden soll,
5. dem Inhaber einer allgemeinen Fahrerlaubnis eine Dienstfahrerlaubnis nach § 26 Abs.
   1 der Fahrerlaubnis-Verordnung erteilt werden soll,
6. (weggefallen)
7. (weggefallen)
8. die Pruefung zum Zwecke der Aufhebung der Beschraenkung der Fahrerlaubnis auf
   Kraftfahrzeuge mit automatischer Kraftuebertragung nach § 17 Abs. 6 Satz 2 der
   Fahrerlaubnis-Verordnung abgelegt wird.

(2) Der Fahrlehrer darf, soweit in den Faellen von Absatz 1 eine Pruefung abzulegen ist,
den Bewerber nur zur Pruefung begleiten, wenn er sich ueberzeugt hat, dass er ueber die
zum Fuehren eines Kraftfahrzeugs erforderlichen Kenntnisse und Faehigkeiten verfuegt; dies
gilt nicht fuer Absatz 1 Nr. 4.

(3) Ausnahmen von § 5 Abs. 2 Satz 3 und § 6 Abs. 2 koennen bei der Ausbildung fuer
Dienstfahrerlaubnisse erteilt werden.

§ 8 Ordnungswidrigkeiten
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 15 des Fahrlehrergesetzes handelt, wer
als Inhaber einer Fahrschule oder als verantwortlicher Leiter des Ausbildungsbetriebes
vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 4 Abs. 3 oder 4 in Verbindung mit Anlage 2.8 den dort vorgeschriebenen
   theoretischen Unterricht nicht erteilt oder erteilen laesst,
2. entgegen § 4 Abs. 6 Satz 1 den dort vorgeschriebenen Ausbildungsplan nicht
   aufstellt oder entgegen Satz 2 den Ausbildungsplan nicht durch Aushang oder Auslage
   in den Geschaeftsraeumen der Fahrschule bekannt gibt,
3. entgegen § 5 Abs. 1 Satz 6 den jeweiligen Ausbildungsstand nicht durch
   Aufzeichnungen dokumentiert oder dokumentieren laesst,
4. entgegen § 5 Abs. 8 Satz 1 fuer mehrere Fahrschueler die gleichzeitige Erteilung von
   praktischem Fahrunterricht anordnet oder zulaesst,
5. entgegen § 5 Abs. 11 Satz 1 oder 3 einen Ausbildungsplan nicht aufstellt oder nicht
   durch Aushang oder Auslage in den Geschaeftsraeumen der Fahrschule bekannt gibt,
6. entgegen § 6 Abs. 2 Satz 1 eine Bescheinigung ueber die theoretische und praktische
   Ausbildung nach Anlage 7.1 bis 7.3 ausstellt oder ausstellen laesst, obwohl der
   Mindestumfang des theoretischen Unterrichts gemaess § 4 oder der Mindestumfang des
   praktischen Unterrichts gemaess § 5 nicht durchgefuehrt wurde oder
7. entgegen § 6 Abs. 2 Satz 1 oder 2 keine Bescheinigung ueber die theoretische und
   praktische Ausbildung nach Anlage 7.1 bis 7.3 ausstellt oder ausstellen laesst oder
   durchlaufene Ausbildungsteile nicht bestaetigt oder bestaetigen laesst.

(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 15 des Fahrlehrergesetzes handelt, wer
als Fahrlehrer vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 5 Abs. 1 Satz 6 den jeweiligen Ausbildungsstand nicht durch
   Aufzeichnungen dokumentiert,
2. entgegen § 5 Abs. 3 in Verbindung mit Anlage 4 oder Abs. 4 in Verbindung mit Anlage
   5 die besonderen Ausbildungsfahrten nicht wie dort vorgeschrieben durchfuehrt,
3. entgegen § 5 Abs. 8 Satz 1 fuer mehrere Fahrschueler gleichzeitig praktischen
   Fahrunterricht erteilt,
4. entgegen § 5 Abs. 9 Satz 2 oder 3 bei den Ausbildungsfahrten keine Funkanlage
   benutzt,

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5. entgegen § 5 Abs. 10 Satz 1 bei Ausbildungsfahrten das vorgeschriebene
   Kontrollgeraet nicht benutzen laesst oder entgegen § 5 Abs. 10 Satz 2 Schaublaetter
   nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise verwendet oder
6. entgegen § 6 Abs. 2 Satz 1 eine Bescheinigung ueber die theoretische und praktische
   Ausbildung nach Anlage 7.1 bis 7.3 ausstellt, obwohl der Mindestumfang des
   theoretischen Unterrichts gemaess § 4 oder der Mindestumfang des praktischen
   Unterrichts gemaess § 5 nicht durchgefuehrt wurde.

Anlage 1 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den Grundstoff (12 Doppelstunden) fuer alle Klassen
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2338 - 2339

1.   Persoenliche Voraussetzungen
     a) Koerperliche Faehigkeiten
        Sehfaehigkeit - Sehtest
        Bedeutung von Gesundheit und Fitness
     b) Einschraenkungen der koerperlichen Faehigkeiten
        Krankheiten und Gebrechen
        Aufmerksamkeitsdefizite
        Konzentrationsmaengel
        Alkohol, Drogen und Medikamente
        Ermueden und Ablenkung
     c) Psychische und soziale Voraussetzungen
        Einstellung und Werthaltungen gegenueber Fahrzeugen, Fahren und Strassenverkehr
        Orientierung an Leitbildern des Verkehrsverhaltens.

2.   Risikofaktor Mensch
     a) Beeinflussung des Verkehrsverhaltens durch
        Aggression, Angst, Fahrfreude, Stress, weitere Emotionen
        Auffaelliges Fahren kann verschieden Gruende haben, Reaktion auf aggressives
        Fahren
        Aggression nicht mit Gegenaggression beantworten; Lernen, wie man seinen Aerger
        kontrolliert
        Ursachen von Stress; Lernen, Stress wahrzunehmen
        Erfahrung, dass Stress Risikofaktor ist
        Lernen, wie Stress zu vermeiden und zu bewaeltigen ist
        Gefuehle koennen Fahrer positiv oder negativ beeinflussen % Risiken durch Angst,
        Panik, Ueberlegenheitsgefuehle
        Lernen, Gefuehle zu beherrschen und zu kontrollieren
     b) Selbstbilder
        realistische Einschaetzung: Ueber- und Unterschaetzung
     c) Fahrideale und Fahrerrollen.

3.   Rechtliche Rahmenbedingungen
     a) Fuehren von Kraftfahrzeugen
        Fahrerlaubnisklassen
        Fuehrerschein auf Probe
     b) Zulassung von Fahrzeugen
        zulassungspflichtige und zulassungsfreie Fahrzeuge
        Erloeschen der Betriebserlaubnis
     c) Fahrzeuguntersuchungen
     d) Versicherungen
        Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko
        Insassenunfall
        Rechtsschutzversicherung
     e) Fahrzeugpapiere und Fuehrerschein

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        Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein, Betriebserlaubnis, Versicherungsnachweis
        Nachweis ueber Abgasuntersuchung
        Aenderungsabnahmebericht nach § 19 Abs. 3 StVZO
     f) Internationaler Kraftfahrzeugverkehr.

4.   Strassenverkehrssystem und seine Nutzung
     a) Verkehrswege und ihre Bedeutung
        Strasse, Fahrbahn, Fahrstreifen, Seitenstreifen, Sonderfahrstreifen, Sonderwege,
        Autobahn- und Kraftfahrstrasse
     b) Grundregel § 1 (StVO)
     c) Gefahrenwahrnehmung bei Benutzung der Verkehrswege (z.B. Alleen)
        Verkehrsbeobachtung, Gefahrenkontrolle beim Fahrstreifenwechsel
        Stau.

5.   Vorfahrt und Verkehrsregelungen
     Verhalten
     - bei besonderen Verkehrslagen
     - an Kreuzungen und Einmuendungen
     - bei Verkehrsregelungen durch Lichtzeichen und Polizeibeamte
     insbesondere durch
     - Handeln in der richtigen Reihenfolge (u.a. Bremsen, Schalten, Beschleunigen)
     - Spurtstaerke, Bedarf an Strassenraum und Zeit beim Ueberqueren einer Kreuzung
       einschaetzen lernen
     - Gefaehrlichkeit einer Kreuzung beurteilen, Notwendigkeit der Verstaendigung und
       Verstaendnis beim Kreuzungsverkehr
     - Lernen, fuer die anderen Verkehrsteilnehmer mitzudenken
     - Bedeutung von Gelassenheit und Geduld, gegebenenfalls auch einmal auf Vorfahrt
       verzichten
     - Umweltbewusstes Befahren von Kreuzungen und Einmuendungen.

6.   Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sowie Bahnuebergaenge
     a) Verkehrszeichen und -einrichtungen
        Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen
        sonstige Zeichen (Zusatzschilder), Verkehrseinrichtungen
        Wissen um die Systematik und Logik
        Formen, Farben, Piktogramme, Schrift der Verkehrszeichen, "Lesen" von
        Verkehrseinrichtungen und Folgerungen fuer das eigene angemessene Verhalten
     b) Bahnuebergaenge
        Sicherheits- und umweltbewusstes Verhalten an Bahnuebergaengen.

7.   Andere Teilnehmer im Strassenverkehr
     a) Besonderheiten und Verhalten gegenueber
        - oeffentlichen Verkehrsmitteln
        - Bussen/Schulbussen
        - Taxen
        - Pkw und Motorradfahrern
        - Radfahrern
        - grossen und schweren Fahrzeugen
        - Fussgaengern
        - Kindern und aelteren Menschen
        - Behinderten

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      b) Verhalten an Fussgaengerueberwegen und -furten
      c) Massnahmen zur Verkehrsberuhigung
         - verkehrsberuhigter Bereich und Zone 30
         - bauliche Massnahmen.

8.    Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende Fahrweise
      a) Bedeutung der Geschwindigkeit
         situationsangepasste Geschwindigkeit
         Zusammenhaenge zwischen Geschwindigkeit, Abstand und Anhalteweg
         Einschaetzung des Anhalteweges bei verschiedenen Geschwindigkeiten
         Gewoehnung an ausreichende Sicherheitsabstaende
         Erkenntnis der Gefahren von zu hohen Geschwindigkeiten
         Staendige Kontrolle der Geschwindigkeit durch Anpassung an Verkehrsverhaeltnisse,
         Strassenverhaeltnisse, Witterungs- und Sichtverhaeltnisse
         Kenntnisse und Akzeptanz der Geschwindigkeitsregelungen
         Kenntnis der Zusammenhaenge zwischen Geschwindigkeit und Schadstoffemissionen
         Wahl umweltschonender Geschwindigkeiten
         Realistische Selbsteinschaetzung des eigenen Geschwindigkeitsverhaltens
         Wissen um das Risiko von Geschwindigkeitsrausch und
         Geschwindigkeitsgewohnheiten
      b) Vorausschauendes Verhalten
      c) Sicherheitsabstaende
      d) Wahl der Geschwindigkeit in Abhaengigkeit von Strasse, Verkehr, Witterungs- und
         Sichtverhaeltnissen
      e) Laermschutz
      f) Geschwindigkeitsvorschriften
      g) Warnzeichen.

9.    Verkehrsverhalten bei Fahrmanoevern, Verkehrsbeobachtung
      a) Einfahren, Anfahren
      b) Ueberholen, Vorbeifahren, Ausweichen
      c) Nebeneinanderfahren
      d) Abbiegen
      e) Wenden
      f) Rueckwaertsfahren
      g) Kenntnis der Verkehrsregelungen bei verschiedenen Fahrmanoevern. Insbesondere
         durch
         - Kennen und Wahrnehmen von Gefahren bei Fahrmanoevern
         - Verkehrsbeobachtung ueben
         - Erfahrung, dass sie erhoehte Konzentration erfordern
         - Lernen, verantwortungsvoll zu entscheiden, ob und wo man Fahrmanoever
           ausfuehren kann oder davon absehen soll.

10.   Ruhender Verkehr
      Zu wenig Strassenraum - zu viele Autos
      a) Ruhender Verkehr
         Halten und Parken
         Einrichtungen zur Ueberwachung des ruhenden Verkehrs
      b) Ein- und Aussteigen
         Sichern des Fahrzeugs
      c) Absichern liegengebliebener Fahrzeuge

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       d) Anschleppen, Abschleppen und Schleppen.

11.    Verhalten in besonderen Situationen, Folgen von Verstoessen gegen
       Verkehrsvorschriften
       a) Benutzung von Beleuchtungseinrichtungen
       b) Verhalten gegenueber Sonderfahrzeugen
          Blaues und gelbes Blinklicht
          Sonderrechte
       c) Verhalten nach Verkehrsunfall
          Absichern und Hilfeleistung fuer Verletzte
          Verpflichtungen
       d) Ahndung von Fehlverhalten
          Verwarnung, Bussgeld, Fahrverbot, Strafe
       e) Verkehrszentralregister
          Punktsystem
       f) Entzug der Fahrerlaubnis
       g) Verlust des Versicherungsschutzes
          Schadenersatz, Regress
       h) Begutachtungsstelle fuer Fahreignung
          Medizinisch-psychologische Untersuchung.

12.    Lebenslanges Lernen
       a) Besondere Risikofaktoren bei
          - Fahranfaengern
          - Jungen Fahrern
          - Aelteren Fahrern

       b) Hilfen
          insbesondere durch
          - Aufbauseminare (Fuehrerschein auf Probe)
          - Aufbauseminare fuer Kraftfahrer (ASK)
          - Verkehrspsychologische Beratungsgespraeche
          - Erfahrungsaustausch fuer Fahranfaenger

       c) Risiken durch Informations- und Kommunikationsdefizite im Strassenverkehr
       d) Verkehrssicherheit durch Weiterbildung
       e) Sicherheitstraining
       f) Kurse zur umweltschonenden Fahrweise.


Anlage 2.1 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in den Klassen A, A1
(4 Doppelstunden), in der Klasse M (2 Doppelstunden)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2340

1. Fahrer/Beifahrer, Fahrzeug
      a) Persoenliche Voraussetzungen
         - Eignung unter besonderer Beruecksichtigung des Fahrens motorisierter Zweiraeder
         - Koerperliche Voraussetzungen
         - Fitness

      b) Schutz des Fahrers/Beifahrers

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        Anforderungen an Schutzhelme, geeignete Schutzkleidung, Schuhwerk, Handschuhe
        und sonstiges Sicherheitszubehoer; auffaellige, auf weite Entfernung erkennbare
        Bekleidung, Verletzungsschutz, Wetterschutz
   c) Betriebs- und Verkehrssicherheit
      Pruefung, Wartung und Pflege
      Technische Veraenderungen am Motorrad
      Folgen/Beladen und Besetzung des Motorrades/Gewichtsverteilung
      Sicherung des Gepaecks/Folgen falscher Gewichtsverteilung, Einstellung von
      Federung und Daempfung, Einstellung von Bedienhebeln
      "Einmotten" und Wiederinbetriebnahme des Motorrades
   d) Umweltschonung
      Bleifreier Kraftstoff, Katalysator
      Schalldaempfung des Auspuffgeraeuschs (laut ist out)
      Altoel und gebrauchte Filter umweltgerecht entsorgen.

2. Besonderes Verhalten beim Motorradfahren
   a) Verhalten bei zweiradspezifischen Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen
      Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen, Fahren in Fahrstreifen,
      Ueberholverbote % besondere Gefahren fuer Motorradfahrer durch:
      Fahrbahn, andere Verkehrsteilnehmer, Witterung, Sicht- und Verkehrsverhaeltnisse
   b) Fahrbahn "lesen"
      Sand/Splitt/Teerverfugungen/Oel/Naesse/ Glaette/Laub/Schmutz/Schienen/Gullys/
      Markierungen/Schlagloecher/Spurrillen/Gegenstaende auf der Fahrbahn
   c) Sehen und gesehen werden
      Visier, Sichtfeld, Sehhilfen, Adaption
      Blickschulung, Blickrichtung, Blicktechnik, Helm, Reflektoren, Beleuchtung
      Sichthindernisse, Gefahr des Uebersehenwerdens.
   d) Mitnahme von Personen
      Kinder, Erwachsene
      Verhalten des Sozius: beim Anfahren, beim Bremsen, in Kurven und beim Ausweichen
   e) Umweltbewusstes Verhalten
      Kein unnoetiges Beschleunigen - vorausschauendes Fahren, Abschalten des Motors
      beim Warten, Rollen lassen des Kraftrades.

3. Besondere Schwierigkeiten und Gefahren
   a)     Hauptgefahren durch andere:
          Uebersehen werden von Linksabbiegern und anderen Wartepflichtigen, von
          Ueberholenden und Entgegenkommenden in Kurven
   b)     Fahren unter erschwerten Bedingungen
          Kaelte - Waerme - Regen - Sichtbehinderung - Aquaplaning - Nebel, Eis- und
          Schneeglaette, Matsch, Streumittel
   c)     Fahren bei Daemmerung oder bei Dunkelheit:
          Erschwerte Erkennbarkeit von Fahrbahnzustaenden und Verkehrsablaeufen
   d)*) Motorraeder mit Beiwagen
        Fahrzeugrechtliche Bestimmungen, Beiwagen rechts oder links, Anlenkung
        Bremsen, Beleuchtung, Fahrphysikalische Unterschiede zum Solobetrieb,
        besonders beim Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren
        Beladen des Gespanns
   e)     Motorrad mit Anhaenger
          Rechtliche Bestimmungen
          Verbindungseinrichtungen, Gefahren: beim Kurvenfahren, durch Geschwindigkeit
          und beim Bremsen
   f)     Verhalten nach Unfaellen
          Absicherung der Unfallstelle mit geeigneten Mitteln, Umgang mit verletzten
          Motorradfahrern, besondere Probleme bei Leistung Erster Hilfe: Abnahme des
          Helms, schwere Verletzungen, offene Brueche.
          *) gilt nicht fuer M


                                              -9-
      
                                                                              

4. Fahrtechnik und Fahrphysik
   a) Bedeutung der Grundfahraufgaben
   b) Anfahren und Stabilisieren der Fahrbewegung
      Antriebskraefte, Geschwindigkeitsabhaengige Stabilitaet der Fahrbewegung
      Kreiselkraefte/Unterbrechung der Kreiselkraefte
   c) Kurven
      Kurvenarten. Lenkimpulse/Einleitung der Kurvenfahrt, Fliehkraft, Schraeglage
      (Druecken, Legen)
      Seitenfuehrungskraefte/Antriebskraefte/Bremskraefte
      Blicktechnik in der Kurve, Bremsen in Schraeglage, Aufrichten des Motorrades,
      Ausbrechen
   d) Bremsen
      Wirkung von Hand- und Fussbremse/dynamische Achslastverlagerung, Abstimmen der
      Bremskraefte bei getrennter Hand- und Fussbremse (kurzer und langer Radstand,
      unterschiedliche Belastung - Sozius/Gepaeck, Schwerpunkthoehe)
      Abstimmen der Bremskraefte bei integralen Bremssystemen, Bremswirkung in
      Abhaengigkeit von Gewicht, Reifen und Fahrbahnoberflaeche*)
      Vollbremsung/Gefahrenbremsung
      Blockieren: Vorderrad - Hinterrad. Grenzen der Automatischen Blockierverhinderer
      bei motorisierten Zweiraedern, Stoerkraefte beim Bremsen*)
   e) Ausweichen
      Ausweichen als Notmanoever mit und ohne vorhergehendes Bremsen, Ausweichweg im
      Vergleich zu mehrspurigen Kraftfahrzeugen
   f) Kritische Fahrzustaende/Ursachen
      Pendeln, Flattern, Winddruck von vorn und von der Seite.
      *) nicht fuer A1, M



Anlage 2.2 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klassen B und S
(2 Doppelstunden)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2341;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

1. Technische Bedingungen, Personen- und Gueterbefoerderung - umweltbewusster Umgang mit
   Kraftfahrzeugen
   a) Technik, Physik
      - Betriebs- und Verkehrssicherheit
      - Wartung und Pflege der Fahrzeuge
      - Untersuchung der Fahrzeuge nach den §§ 29, 47a StVZO 1)
      - Wirkung von Kraeften beim Fahren, physikalische Gesetzmaessigkeiten

   b) Personen- und Gueterbefoerderung
      - Personenbefoerderung
      - Ladeflaechen und Beladung 1)

   c) Umweltschonender Umgang mit dem Kraftfahrzeug
      - Energiesparende Fahrweise
      - Umweltschonende Fahr- und Fahrvermeidungsstrategien.

2. Fahren mit Solokraftfahrzeugen und Zuegen
   a) Fahrgeschwindigkeit
   b) Fahren in Fahrstreifen
   c) Fahren bei unterschiedlichen Strassen- und Witterungsverhaeltnissen

                                            - 10 -
       
                                                                               

     d) Fahren unter Verwendung der Beleuchtungseinrichtungen
     e) Befahren von Kurven, Gefaellen und Steigungen
     f) Bremsen
        - Bremsanlagen (Betriebsbremse, Feststellbremse, Anhaengerbremse) 1)
        - Benutzung der Bremsen (degressiv - progressiv)
        - Bremsen im Gefaelle und bei Gefahr

     g) Zusammenstellung von Zuegen 1)
        - Einrichtung zur Verbindung von Fahrzeugen
        - Stuetzlast
        - Ankuppeln, Abkuppeln, Rangieren
        - Beleuchtung

     h) Sozialvorschriften und Verkehrsverbote (z. B. nach sog. Ozongesetz)
     i) Abgrenzung zur Klasse BE. 1)

1) Gilt nicht fuer Klasse S.

Anlage 2.3 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse C (10
Doppelstunden), in der Klasse C1 (6 Doppelstunden)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2004, 57

1.    Persoenliche Voraussetzungen und Arbeitsplatz
      a) Fahrerlaubnis
         Erteilungsvoraussetzungen, Befristung
      b) Papiere
         Persoenliche, Fahrzeugpapiere
      c) Sozialvorschriften
         EG-Kontrollgeraet, Lenk- und Ruhezeiten
      d) Arbeitsplatz
         Sitz- und Spiegeleinstellung (toter Winkel)
         Klimatisierung, Sichtbehinderung des Fahrers aufgrund der Bauart des Fahrzeugs

2.    Besondere Vorschriften aus der Strassenverkehrs-Ordnung/Transportvorschriften
      a) Geschwindigkeit, Abstand
      b) Bahnuebergaenge
      c) Halten und Parken
      d) Personenbefoerderung
      e) Fahrverbote
         Sonn- und Feiertagsfahrverbot, Ferienreiseverordnung, sonstige
         Wechselaufbauten, Unterfahrschutz.
      f) Vorschriften zum Transport von Guetern
         Ladungspapiere (national und grenzueberschreitend)

3.    Kraftstrang
      a) Motor
      b) Kupplung, Wandler
      c) Getriebe
      d) Antriebswellen
      e) Differential(e)

                                             - 11 -
       
                                                                               

      f) Achsantrieb, Radantrieb
      g) Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR)

4.    Fahrwerk/Elektrische Anlagen
      a) Federung
      b) Raeder, Reifen, Radabdeckungen, Schneeketten
      c) Aufbauten
      d) Lichtmaschine/Batterie(n)
      e) Beleuchtung
      f) Sonstige elektrische Einrichtungen

5.    Lkw-Bremsen
      a) hydraulische Bremsanlage
      b) Druckluftbeschaffungsanlage
      c) Kombinierte Druckluft-hydraulische Bremsanlage
      d) Zweikreis-Druckluftbremsanlage
      e) Automatisch-lastabhaengige Bremse (ALB)
      f) Feststellbremse

6.    Lkw-Bremsen und Fahrzeuguntersuchungen; Geschwindigkeitsregler
      a) Dauerbremsen
      b) Automatischer Blockierverhinderer (ABV)
      c) Kontrollen, Wartung und Pflege der Bremsanlage
      d) Fahrzeuguntersuchungen
      e) Geschwindigkeitsregler

7.    Wirkung von Kraeften beim Fahren durch physikalische Gesetzmaessigkeiten
      Kraftschluss, Reibung, Rollwiderstand, Luftwiderstand, Steigungen und Gefaelle,
      Fliehkraft, Seitenfuehrungskraft, Auswirkungen unterschiedlicher Ladung
8.    Vorschriften ueber Ausruestungs-, Befoerderungs- und Sicherheitsbestimmungen
      a) Fahrzeug
         Unterlegkeil(e), Warnleuchte(n), Warndreieck, Parkwarntafel, Verbandkasten,
         Abschleppverbindungen
      b) Fahrzeuggewichte und -abmessungen
      c) Geschwindigkeitsbegrenzer
      d) die Entgegennahme, den Transport und die Ablieferung von Guetern
         - Gefahrgut
         - Abfall

      e) Sicherheitsbestimmungen (Berufsgenossenschaft)
         Warnweste, Sicherheitsrelevante Schuhe
         Ein- und Aussteigen

9.    Ladungssicherung/Abfahrtkontrolle
      a) Kontrolle des Ladeguts (einordnen und befestigen)
      b) Sicherung verschiedener Arten von Ladegut (z. B. fluessiges oder haengendes
         Ladegut)
      c) Ausruestung fuer das Be- und Entladen von Guetern
      d) Abfahrtkontrolle; Erkennen und Beseitigung einfacher Stoerungen

10.   Wirtschaftliches und umweltschonendes Fahren; Strassenkarten, Streckenplanung

                                             - 12 -
      
                                                                              

    a) Wartung, Pflege und Kontrolle
    b) Energiesparende Fahrweise
    c) Alternative Kraftstoffe
    d) Zeit- und Streckenplanung
    e) Luftwiderstand
       (z. B. Spoiler, Plane, Aufbauten)
    f) Kartenlesen, Streckenplanung, Navigationssysteme


Anlage 2.4 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse CE (4
Doppelstunden)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2343;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

1. Zusammenstellung von Zuegen
   a) Einrichtungen zur Verbindung
      Wartung und Pruefung
   b) An- und Abkuppeln, Auf- und Absatteln
   c) Abmessungen,
      zulaessige Achslast, zulaessige Gesamtmasse der Zuege
   d) Massen in Abhaengigkeit von fahrerlaubnisrechtlichen Bestimmungen.

2. Lastzugbremsen
   a) Auflaufbremse(n)
   b) Zweitleitungs-Druckluftbremse.

3. Lastzugbremsen
   a) Bremskraftregelung
   b) Automatische Blockier-Verhinderer (ABV)
   c) Feststellbremse
   d) Dauerbremse
   e) Fahrzeuguntersuchungen.

4. Fahren mit Zuegen
   a) Sicherheitskontrollen
   b) Gliederzug
   c) Sattelkraftfahrzeug
   d) Bremsen
   e) Rangieren
   f) Befahren von Kurven, Steigungen und Gefaellen
   g) Fahren mit uebergrossen und ueberschweren Fahrzeugen
   h) Fahren unter erschwerten Witterungsbedingungen
   i) Ladung/Ladungssicherung
   j) toter Winkel.


Anlage 2.5 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in den Klassen D (18
Doppelstunden) und D1 (10 Doppelstunden) *)

                                            - 13 -
      
                                                                              

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2004, 58 u. 59

1.   Voraussetzung fuer den Erwerb der Fahrerlaubnis D1 und D
     a) Personenbefoerderung in Bussen
        Sicherheit, Unfallbeteiligung
     b) Definition Kraftomnibusse
     c) Einteilung der Kraftomnibusse nach Groesse, Art, Verwendung

2.   Rahmen, Fahrwerk, Elektrische Anlage
     a) Rahmen und Fahrgestelle
        unterschiedliche Motoreinbauvarianten, Aufbau, Gitterrohrrahmen, Federung,
        Daempfung, Achsen
     b) Raeder und Reifen
        Arten, Reifenschaeden
        Radwechsel
        Schneeketten:
        - Arten
        - Montage

     c) Lenkung
     d) Elektrische Anlage
        Batterie, Pruefung/Ladung, Lichtmaschine, Anlasser, Bordelektrik, Beleuchtung,
        Heizung, Lueftung, Klimatisierung, weitere Stromverbraucher

3.   Fahrerplatz - Innenraum
     Zugang von aussen
     a) Fahrerplatz
        Linienbus, Reisebus
        Begleitpersonal
        Signalanlagen:
        - Video - Aussenbeobachtung

     b) Informations- und Unterhaltungsanlage
        Lautsprecheranlage, Radioanlage, Fernseh-/Videoanlage
     c) Innenraum
        Fahrgastraum - Beleuchtung:
        Innenbeleuchtung, Bodenbeleuchtung, Nachtbeleuchtung, Ein- und Ausstiege,
        Notausstiege, Tueroeffnung bei Reisebussen: Stauraum, Kraftstoffbehaelter

4.   Kraftstrang
     a) Motoren
     b) Einspritzanlage
     c) Abgasanlage
     d) Kupplung
     e) Getriebe
     f) Antriebswellen
     g) Differential

5.   Bremsanlagen (1)
     a) Bauteile
     b) gesetzliche Vorschriften
     c) Arten von Bremsanlagen

6.   Bremsanlagen (2)

                                            - 14 -
       
                                                                               

      a) Einzelaggregate der Bremsanlage
      b) Feststellbremsanlage

7.    Bremsanlagen (3)
      a) Betriebsbremsanlage
      b) Dauerbremsanlage

8.    Bremsanlagen (4)
      a) Gelenkbusanlage
      b) Luftfederung - Gelenkbus
      c) Drehgelenk - Knickschutz
      d) Antrieb-Schlupf-Regelung (ASR) und Automatischer Blockierverhinderer (ABV)
      e) Automatisch-lastabhaengige Bremse (ALB)
      f) Anhaengerkupplung
      g) Anhaenger hinter Kraftomnibussen

9.    Personenbefoerderung, Fahrzeug- und Befoerderungsdokumente
      a) gesetzliche Regelung des Personenverkehrs
         Grundzuege des Personenbefoerderungsrechts, Freistellungsverordnung
      b) Arten des Personenbefoerderungsverkehrs
         Gelegenheitsverkehr,
         Linienverkehr, Schulbusverkehr, Marktfahrten, Theaterfahrten,
         grenzueberschreitender Verkehr
      c) Fahrzeug- und Befoerderungsdokumente fuer den innerstaatlichen und
         grenzueberschreitenden Verkehr
      d) Haltestellen
      e) Kennzeichnung und Beschilderung von Linienbussen

10.   BO-Kraft, Bau- und Betriebsvorschriften
      a) BO-Kraft
         Allgemeine Vorschriften
         Fahrdienst, Fahrgaeste, Befoerderungspflicht,
         Ausruestung und Beschaffenheit
      b) Sondervorschriften
         O-Bus
         Linienverkehr
         Fahrzeuguntersuchungen nach BO-Kraft
      c) Ordnungswidrigkeiten
         Nichtraucherzonen
         Kennzeichnung von Schulbussen, Kennzeichnung von Sitzplaetzen fuer behinderte
         Menschen
         Rollstuhlfahrer
         Gurtanlegepflicht
      d) Verhalten im Fahrdienst
         mitzufuehrende Papiere
         Fundsachen

11.   StVZO-Bestimmungen zu Kraftomnibussen
      Sondervorschriften fuer Kraftomnibusse
      Bauart, bestimmte Hoechstgeschwindigkeit,
      Abmessung, Anhaengerbetrieb,
      Kurvenlaufeigenschaften,
      Achslasten, Gesamtgewicht,
      Besetzung, Sitze, Sicherheitsgurte, Rueckhaltesysteme, Anordnung der Fahrgastsitze,


                                             - 15 -
       
                                                                               

      Einrichtung zum sicheren Fuehren der Fahrzeuge, Heizung, Belueftung,
      Einrichtungen zum Auf- und Absteigen,
      Fussboden, Tueren - Notausstiege, Feuerloescher, Erste Hilfe-Material, Gaenge,
      Bereifung,
      Lenkeinrichtung, Diebstahl-, Alarmeinrichtungen,
      Scheiben und Scheibenwischer, Unterlegkeile,
      Abgase, Abgasuntersuchung, Geschwindigkeitsbegrenzer,
      Geschwindigkeitsschilder
12.   Fahrphysik
      a) Wirkung von Kraeften
         Kraftschluss, Widerstaende, Luftwiderstaende, Steigungswiderstaende, Fliehkraefte,
         Seitenfuehrungskraft, Kurvenfahrten
      b) Benutzung von Spiegeln

13.   Fahren mit Kraftomnibussen, StVO-Bestimmungen mit integrierter Gefahrenlehre (1)
      Verhalten im Strassenverkehr, Vermittlung der Verhaltensweisen unter besonderer
      Beruecksichtigung der Verantwortung als Kraftomnibus-Fahrer
      Fahren in Fahrstreifen
      Sonderfahrstreifen
      Geschwindigkeit, Abstand, Ueberholen, Vorbeifahren, Vorfahrt, besondere
      Verkehrslagen, Abbiegen, Wenden, Rueckwaertsfahren, Einfahren, Anfahren
14.   Fahren mit Kraftomnibussen, StVO-Bestimmungen mit integrierter Gefahrenlehre (2)
      Halten und Parken, Sorgfaltspflichten beim Ein- und Aussteigen, Warnzeichen,
      Autobahnen und Kraftfahrstrassen, Bahnuebergaenge, Fussgaengerueberwege, Schulbusse,
      Haltestellenregelung, sonstige Pflichten des Fahrzeugfuehrers, Verkehrshindernisse,
      Verkehrszeichen, Verkehrseinrichtungen, Ordnungswidrigkeiten
15.   Wirtschaftliches und umweltschonendes Fahren mit Kraftomnibussen; Umweltschutz,
      energiesparendes und wirtschaftliches Fahren; Strassenkarten, Streckenplanung
      a) Umweltschutz
         Energiesparendes und gleichmaessiges Fahren, Laermschutz
      b) Alternative Kraftstoffe und Antriebe
      c) Umweltschutz bei Wartung, Pflege und Kontrollen des Kraftomnibusses
      d) Umweltgerechtes Entsorgen von Abfaellen
      e) Karten lesen, Streckenplanung, Navigationssysteme

16.   Fahren mit Kraftomnibussen
      Verhalten bei Pannen und nach Unfaellen
      a) Verhalten in schwierigen Situationen
         besondere Seitenwindempfindlichkeit von Kraftomnibussen, Aquaplaning, Nebel,
         Wintergefahren, Verhalten als Schulbusfahrer
      b) Liegenbleiben von Bussen
         Pannen, Schutz der Fahrgaeste, Notfallmassnahmen, Evakuierung
      c) Fahrerbedingte Unfallfaktoren
         Uebermuedung, Ernaehrung, Alkohol, Drogen, Medikamente, Krankheit, Ablenkung
      d) Verhalten bei Unfaellen

17.   Sozialvorschriften, Arbeitsrecht, sonstige Bestimmungen
      a) Verordnung (EWG) Nr. 3820/85
      b) Grundzuege des Europaeischen Uebereinkommens ueber die Arbeit des im
         internationalen Strassenverkehr beschaeftigten Fahrpersonals (AETR)
      c) Grundzuege des Fahrpersonalgesetzes
      d) Grundzuege der Fahrpersonalverordnung
      e) Verordnung ueber das Kontrollgeraet (EWG) Nr. 3821/85
      f) Fahrpersonal und Kraftfahrzeuge

                                             - 16 -
       
                                                                               

      g) Kontrollmittelverordnung
      h) Kontrollen nach dem Gueterkraftverkehrsgesetz
      i) Grundzuege des Arbeitszeitgesetzes

18.   Sicherheitskontrollen
      a) Abfahrkontrolle
         Verkehrs- und Betriebssicherheit
         Raeder und Bereifung, elektrische Einrichtungen, Bremsanlage, Ausruestung
      b) Unterrichtung ueber Handfertigkeiten, die im Rahmen der praktischen Ausbildung
         und Pruefung beherrscht werden muessen

Die Punkte "Ausruestung, Einbau und Pruefung von Geschwindigkeitsbegrenzern, Automatisch-
lastabhaengige Bremse, Dauerbremse, Haltestellenbremse, Kupplung, Wandlerkupplung,
Geschwindigkeitsbegrenzer, Besonderheiten bei Gelenkbussen und Kneeling" entfallen bei
Klasse D1.
----------
*) Bei Erweiterung von Klasse D1 auf Klasse D 8 Doppelstunden klassenspezifischer
   Stoff.

Anlage 2.6 (zu § 4)
Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse L (2
Doppelstunden)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2346

1. Verkehrsbeobachtungen und Verkehrsverhalten, Zusammenstellen von Zuegen
   Einfahren in Strassen
   Ueberqueren von Strassen
   Abbiegen, auch unter Beruecksichtigung ausschwenkender Teile
   Beobachtung nach hinten (Spiegel, Teleskopspiegel, toter Winkel)
   Fahrbahnbenutzung
   Sonstige Pflichten von Fuehrern langsamer Fahrzeuge bei Kolonnenbildung
   Zusammenstellen von Zuegen
   Zusammenstellen von Zuegen mit unterschiedlichen Bremsanlagen
   Achsenabhaengig (ein- oder mehrachsig)
   selbstfahrende Arbeitsmaschine, auch mit Anhaenger, Zuggabel, Anhaengerkupplung,
   Stuetzrad bei Einachsanhaengern
   Beachtung der fahrzeugbezogenen Vorschriften
   Zulassungsfreiheit und Zulassungspflicht auch bei Anhaengern;
   Geschwindigkeitsschilder, Fabrikschild und vorgezogene Untersuchungen
   Kennzeichnungspflichten
   Kenntlichmachung von verkehrsgefaehrdenden Fahrzeug- oder Anbauteilen
   Ueberbreite, Ueberlaenge, Zwillingsraeder.
2. Technik und Sicherungseinrichtungen
   Bremsen
   Betriebsbremse, hydraulische Bremse
   Druckluftbremse
   Auflaufbremse und Feststellbremse
   Einzelradbremsen
   Unterlegkeile
   Lenkung
   Raeder/Bereifung
   Anbaugeraete und Ladung
   Be- und Entlastung der Achsen
   Betriebsgeschwindigkeit
   Ladung.

Anlage 2.7 (zu § 4)

                                             - 17 -
      
                                                                              

Rahmenplan fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse T (6
Doppelstunden)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2347

1. Verkehrsbeobachtungen und Verkehrsverhalten, Zusammenstellen von Zuegen
   Einfahren in Strassen
   Ueberqueren von Strassen
   Abbiegen, auch unter Beruecksichtigung ausschwenkender Teile
   Beobachtung nach hinten (Spiegel, Teleskopspiegel, toter Winkel)
   Fahrbahnbenutzung
   Sonstige Pflichten von Fuehrern langsamer Fahrzeuge bei Kolonnenbildung
   Zusammenstellen von Zuegen
   Zusammenstellen von Zuegen mit unterschiedlichen Bremsanlagen
   Achsenabhaengig (ein- oder mehrachsig)
   selbstfahrende Arbeitsmaschine, auch mit Anhaenger, Zuggabel, Anhaengerkupplung,
   Stuetzrad bei Einachsanhaengern
   Beachtung der fahrzeugbezogenen Vorschriften
   Zulassungsfreiheit und Zulassungspflicht auch bei Anhaengern;
   Geschwindigkeitsschilder, Fabrikschild und vorgezogene Untersuchungen
   Kennzeichnungspflichten
   Kenntlichmachung von verkehrsgefaehrdenden Fahrzeug- oder Anbauteilen
   Ueberbreite, Ueberlaenge, Zwillingsraeder.
2. Technik und Sicherungseinrichtungen
   Bremsen
   Betriebsbremse, hydraulische Bremse
   Druckluftbremse
   Auflaufbremse und Feststellbremse
   Einzelradbremsen
   Unterlegkeile
   Lenkung
   Raeder/Bereifung
   Anbaugeraete und Ladung
   Be- und Entlastung der Achsen
   Betriebsgeschwindigkeit
   Ladung.
3. Fahren mit Zuegen, Zusammenstellen von Zuegen
   a) Ladungssicherung
   b) Besonderheiten der Fahrbahnbenutzung
      - mit bis zu zwei Anhaengern
      - bis zu 60 km/h
      - mit Ladung land- und forstwirtschaftlicher Gueter

   c) Besonderheiten bei der Zusammenstellung von Zuegen; Fahren mit Allradantrieb
   d) Verhalten an Bahnuebergaengen.

4. Wirkung von Kraeften beim Fahren
   a) Kraftschluss, Reibung, Rollwiderstand
   b) Auswirkungen unterschiedlicher Ladungen
   c) in Steigungen und Gefaellen
   d) Luftwiderstand, Seitenfuehrungskraft, Fliehkraft
   e) Kippmomente.

5. Bremsanlagen
   a) Druckluftbeschaffungsanlage
   b) Kombinierte Druckluft - hydraulische Bremsanlage

                                            - 18 -
        
                                                                                

        - Zugfahrzeug hydraulisch
        - Anhaenger Druckluft

   c) Druckluftbremse, Zweileitungsbremse.

6. Bremsanlagen des Anhaengers
   a) Manueller Bremskraftregler
   b) Automatisch-lastabhaengige Bremskraftregelung
   c) Hilfs- und Feststellbremsanlage
   d) Beleuchtungseinrichtungen an Anhaengern.


Anlage 2.8 (zu § 4 Abs. 4)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2348;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

Mindestdauer des Unterrichts fuer den klassenspezifischen Zusatzstoff
M                                           2 Doppelstunden
A1, A                                       4 Doppelstunden
B                                           2 Doppelstunden
C1                                          6 Doppelstunden
C1 (Vorbesitz D1)                           2 Doppelstunden
C1 (Vorbesitz D)                            2 Doppelstunden
C                                           10 Doppelstunden
C (Vorbesitz C1)                            4 Doppelstunden
C (Vorbesitz D1)                            4 Doppelstunden
C (Vorbesitz D)                             2 Doppelstunden
CE                                          4 Doppelstunden
D1                                          10 Doppelstunden
D1 (Vorbesitz C1)                           4 Doppelstunden
D1 (Vorbesitz C)                            4 Doppelstunden
D                                           18 Doppelstunden
D (Vorbesitz C)                             8 Doppelstunden
D (Vorbesitz C1)                            12 Doppelstunden
D (Vorbesitz D1)                            8 Doppelstunden
L                                           2 Doppelstunden
S                                           2 Doppelstunden
T                                           6 Doppelstunden

Anlage 3 (zu § 5 Abs. 1)
Sachgebiete fuer den praktischen Unterricht fuer alle Klassen
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2004, 60 - 64;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

  1            Fahrtechnische Vorbereitung der Fahrt
  1.1          Ueberpruefung der Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs
  1.2          Sitzposition
  1.3          Einstellung der Spiegel
  1.4          Lenkradhaltung (-fuehrung); Lenkerhaltung 1)
  1.5          Anlegen und Loesen des Sicherheitsgurtes; Helm Auf- und Absetzen 1) 3)
  1.6          Einstellung der Kopfstuetzen
  1.7          Bedienungseinrichtungen
  2            Verhalten beim Anfahren in der Ebene, Steigungen und Gefaellstrecken
  3            Gangwechsel


                                              - 19 -
      
                                                                              

             (Besitzt das Ausbildungsfahrzeug eine automatische Kraftuebertragung, muss
             der Bewerber mit deren Besonderheiten vertraut gemacht werden.)
3.1          Umweltschonendes Anpassen der Getriebegaenge an Verkehrslage,
             Strassenzustand und Strassenverlauf
3.2          Schalten in Steigungen und Gefaellstrecken, auch unter
             Umweltgesichtspunkten
4            Fahrbahnbenutzung
4.1          Verhalten auf Strassen mit einem oder mehreren Fahrstreifen
4.2          Verhalten an Haltestellen oeffentlicher Verkehrsmittel
5            Abbiegen und Fahrstreifenwechsel
5.1          Abbiegen an Einmuendungen und Kreuzungen
5.2          Abbiegen in Grundstuecke
5.3          Einordnen zum Abbiegen
5.4          Fahrstreifenwechsel ohne Abbiegevorgang
6            Rueckwaertsfahren und Wenden
6.1          Richtige Koerperhaltung waehrend der Rueckwaertsfahrt 2)
6.2          Rueckwaertsfahren mit und ohne Fahrtrichtungsaenderung 2)
6.3          Wenden
7            Beobachtung des Verkehrsraums, des Verlaufs und der Beschaffenheit der
             Fahrbahn sowie Beachtung der Verkehrszeichen und -einrichtungen
8            Fahrgeschwindigkeit
8.1          Umweltbewusstes Angleichen der Fahrgeschwindigkeit an Strassen-, Verkehrs-,
             Sicht- und Wetterverhaeltnisse
8.2          Abstandhalten vom vorausfahrenden Fahrzeug (auch bei geringer
             Geschwindigkeit)
8.3          Fahrgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften
8.4          Fahrgeschwindigkeit ausserhalb geschlossener Ortschaften
8.5          Fahrgeschwindigkeit auf Autobahnen und Kraftfahrstrassen 4)
8.6          Bremsen in Gefahrensituationen
9            Autobahnen und Kraftfahrstrassen 4)
9.1          Einfahren, Ausfahren
9.2          Seitenstreifen
9.3          Beschleunigungsstreifen und Verzoegerungsstreifen
9.4          Parkplaetze, Raststaette und Tankstellen 10
             Ueberholen
             (Ueberholvorgaenge sind auch ausserhalb geschlossener Ortschaften sowie auf
             Autobahnen und Kraftfahrstrassen 4) zu ueben)
11           Verhalten an Kreuzungen, Einmuendungen und Kreisverkehren
11.1         Ausreichende Beobachtung der kreuzenden Strasse und rechtzeitige Anpassung
             der Geschwindigkeit an die Sichtverhaeltnisse
11.2         Heranfahren an die bevorrechtigte Strasse
11.3         Einfahren in Vorfahrtstrassen
11.4         Bremsbereitschaft
11.5         Verhalten an Kreuzungen und Einmuendungen mit Regelung durch Polizeibeamte
             oder Lichtzeichen
11.6         Verhalten an Kreuzungen und Einmuendungen mit Verkehrszeichen
11.7         Verhalten an Kreuzungen und Einmuendungen ohne Verkehrszeichen

                                            - 20 -
     
                                                                             

11.8        Verhalten beim Befahren von Kreisverkehren
11.9        Verhalten an Bahnuebergaengen
12          Verhalten gegenueber Fussgaengern und Radfahrern
12.1        beim Abbiegen
12.2        beim Geradeausfahren
12.3        an Fussgaengerueberwegen
12.4        in verkehrsberuhigten Bereichen
12.5        an Haltestellen oeffentlicher Verkehrsmittel
12.6        an Schulen und bei Verkehrszeichen 136 (Kinder)
13          Halten und Parken
13.1        Halten in Steigungen und in Gefaellstrecken
13.2        Einfahren in eine Parkluecke 2)
13.2.1      zwischen hintereinander stehenden Fahrzeugen
13.2.2      zwischen nebeneinander stehenden Fahrzeugen
13.3        Massnahmen beim Verlassen des Fahrzeugs
13.4        Massnahmen zur Sicherung liegen gebliebener Fahrzeuge
14          Vorausschauendes Fahren
14.1        Beobachtung anderer Verkehrsteilnehmer
14.2        Beobachtung des Fahrverhaltens der anderen Fahrzeugfuehrer
14.3        Beobachtung des Verkehrsraumes
15          Verhalten in komplizierten Verkehrssituationen
16          Vermeiden risikoreicher Verkehrssituationen
17          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer die Klassen A1, A und M
17.1        Sicherheitskontrolle
            Ueberpruefung des ordnungsgemaessen Zustandes von
            - Reifen (z. B. Beschaedigungen, Profiltiefe, Reifendruck)
            - Not-Aus-Schalter
            - Antriebselementen (Kette, Belt-Drive, Kardan)
            Scheinwerfer, Leuchten, Blinker, Hupe
            - Ein- und Ausschalten
            - Funktion pruefen von:
              - Standlicht
              - Abblendlicht
              - Fernlicht
              - Schlussleuchte(n) mit Kennzeichenbeleuchtung
              - Nebelschlussleuchte
              - Warnblinkanlage
              - Blinker
              - Hupe
              - Bremsleuchte

            - Kontrollleuchten benennen
            - Rueckstrahler Vorhandensein
            - Beschaedigung
            Lenkung

                                           - 21 -
     
                                                                             

            - Lenkschloss entriegeln
            Bremsanlage
            Funktionspruefung der Bremsen
            Fluessigkeitsstaende
            - Motoroel
            - Kuehlmittel

17.2        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
17.2.1      Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit
17.2.2      Abbremsen mit hoechstmoeglicher Verzoegerung
17.2.3      Ausweichen ohne Abbremsen
17.2.4      Ausweichen nach Abbremsen
17.2.5      Slalom
17.2.6      Langer Slalom
17.2.7      Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus
17.2.8      Stop and Go
17.2.9      Kreisfahrt
17.3        Klassenspezifische Besonderheiten
17.3.1      Fahren im Fahrstreifen
17.3.2      Fahren in Kurven
17.3.3      Fahren mit Schutzkleidung
18          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer die Klassen B und S
18.1        Sicherheitskontrolle
            - Reifen (z. B. Beschaedigungen, Profiltiefe, Reifendruck)
            - Scheinwerfer, Leuchten, Blinker, Hupe
            - Ein- und Ausschalten
            - Funktion pruefen von
              - Standlicht
              - Abblendlicht
              - Fernlicht
              - Schlussleuchte(n) mit Kennzeichenbeleuchtung
              - Nebelschlussleuchte
              - Warnblinkanlage
              - Blinker
              - Hupe
              - Bremsleuchte

            - Kontrollleuchten benennen
            - Rueckstrahler
              - Vorhandensein
              - Beschaedigung

            - Lenkung
              - Lenkschloss entriegeln
              - Ueberpruefung des Lenkspiels

            - Bremsanlage

                                           - 22 -
     
                                                                             

              Funktionspruefung von
              - Betriebsbremse
              - Feststellbremse

            - Fluessigkeitsstaende
              - Motoroel
              - Kuehlmittel
              - Scheibenwaschfluessigkeit

18.2        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
18.2.1      Fahren nach rechts rueckwaerts unter Ausnutzung einer Einmuendung, Kreuzung
            oder Einfahrt 18.2.2
            Rueckwaertsfahren in eine Parkluecke (Laengsaufstellung)
18.2.3      Einfahren in eine Parkluecke (Quer- oder Schraegaufstellung)
18.2.4      Umkehren
18.2.5      Abbremsen mit hoechstmoeglicher Verzoegerung
19          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer Klasse C1 und C
19.1        Sicherheitskontrollen
19.1.1      praktische Unterweisung in der Erkennung und Behebung technischer Maengel
            nach Anlage 6
19.1.2      Zusaetzliche Ueberpruefung
19.1.2.1    Ueberpruefung der Federung/Luftfederung
19.1.2.2    Funktionspruefung von
            - Betriebsbremse
            - Feststellbremse

19.2        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
19.2.1      Fahren nach rechts rueckwaerts unter Ausnutzung einer Einmuendung, Kreuzung
            oder Einfahrt
19.2.2      Rueckwaertsfahren in eine Parkluecke (Laengsaufstellung)
19.2.3      Rueckwaerts quer oder schraeg einparken
19.2.4      Rueckwaertsfahren und Versetzen nach rechts an eine Rampe zum Be- oder
            Entladen
19.3        Klassenspezifische Besonderheiten
19.3.1      Kennenlernen der Gefahrenbereiche der "Toten Winkel"
19.3.2      Nutzung von Fahrstreifen
19.3.3      Einschaetzen des besonderen Raumbedarfs
19.3.4      Beschleunigen, Bremsen und Kurvenverfahren (Beruecksichtigung des
            jeweiligen Beladungszustandes)
19.3.5      Einhalten fahrzeug- und strassenbezogener Hoechstgeschwindigkeiten
19.3.6      Sicherheitsabstand
19.3.7      Verhalten gegenueber nachfolgenden schnelleren Fahrzeugen
19.3.8      Verhalten an Bahnuebergaengen
19.3.9      Richtiger Einsatz von Betriebsbremse, Retarder und Motorbremse
19.3.10     Ladungssicherung
20          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer Klasse D1 und D
20.1        Sicherheitskontrollen


                                           - 23 -
     
                                                                             

20.1.1      praktische Unterweisung in der Erkennung und Behebung technischer Maengel
            nach Anlage 6
20.1.2      Zusaetzliche Ueberpruefungen Handfertigkeiten
20.1.2.1    Erlaeutern oder Demonstrieren der
            - Notausstiege
            - Rueckhalteeinrichtungen fuer Fahrgaeste
            - Einstiegshilfen

20.1.2.2    Ueberpruefung der Federung/Luftfederung
20.1.2.3    Funktionspruefung von
            - Betriebsbremse
            - Feststellbremse
            - Haltestellenbremse

20.1.2.4    Richtiges Beladen der Gepaeckraeume
20.2        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
20.2.1      Fahren nach rechts rueckwaerts unter Ausnutzung einer Einmuendung, Kreuzung
            oder Einfahrt
20.2.2      Rueckwaertsfahren in eine Parkluecke (Laengsaufstellung)
20.2.3      Rueckwaerts quer oder schraeg einparken
20.2.4      Halten zum Ein- oder Aussteigen
20.3        Klassenspezifische Besonderheiten
20.3.1      Kennenlernen der Gefahrenbereiche der "Toten Winkel"
20.3.2      Nutzung von Fahrstreifen
20.3.3      Einschaetzen des besonderen Raumbedarfs
20.3.4      Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren (Beruecksichtigung stehender
            Fahrgaeste)
20.3.5      Einhalten fahrzeug- und strassenbezogener Hoechstgeschwindigkeiten
20.3.6      Vorausschauendes Fahren, behutsames Beschleunigen und gefuehlvolles Bremsen
20.3.7      Sicherheitsabstand
20.3.8      Verhalten gegenueber nachfolgenden schnelleren Fahrzeugen
20.3.9      Verhalten an Bahnuebergaengen
20.3.10     Richtiger Einsatz von Betriebsbremse, Retarder und Motorbremse
21          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer Klassen BE, C1E, D1E und DE
21.1        Zusammenstellen des Zuges
21.1.1      Pruefen der Zugmasse
21.1.2      Pruefen der einzelnen Massen (Leermasse, zul. Gesamtmasse der
            Einzelfahrzeuge und des Zuges, Stuetzlast, ggf. Aufliegelast)
21.2        Verbinden und Trennen von Zuegen mit einachsigem Anhaenger
            (Kugelkopfkupplung)
21.2.1      Anhaenger ankuppeln
21.2.2      Anhaenger abkuppeln
21.3        Sicherheitskontrollen am Zug
21.3.1      praktische Unterweisung in der Erkennung und Behebung technischer Maengel
            nach Anlage 6
21.3.2      Pruefen der Kupplungseinrichtung (Kontrolle der Befestigung und Sicherung)
21.3.3      Funktion der elektrischen Einrichtung des Anhaengers

                                           - 24 -
     
                                                                             

21.3.4      Funktion der Bremsanlage
21.4        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
21.4.1      Rueckwaertsfahren um eine Ecke nach links
21.4.2      Rueckwaertsfahren geradeaus an eine Rampe zum Be- oder Entladen (nur Klasse
            C1E)
21.5        Klassenspezifische Besonderheiten
21.5.1      beim Fahren
            - Verhalten in besonderen Situationen, Fahren in Kurven, Gefaellstrecken
              und Steigungen
            - Verhalten an Bahnuebergaengen
            - Kennenlernen der Gefahrenbereiche der "Toten Winkel"
            - Nutzung von Fahrstreifen
            - Einhalten fahrzeug- und strassenbezogener Hoechstgeschwindigkeiten
            - Sicherheitsabstand
            - Rueckwaertsfahren (Absicherung)

21.5.2      beim Abstellen
            - Sicherung des Anhaengers gegen Wegrollen (Feststellbremse,
              Unterlegkeile)
            - Kenntlichmachung

22          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer Klasse CE
22.1        Zusammenstellen des Zuges
22.1.1      Pruefen der Zugmasse
22.1.2      Pruefen der einzelnen Massen (Leermasse, zul. Gesamtmasse der
            Einzelfahrzeuge und des Zuges, Stuetzlast bei Starrdeichselanhaengern, ggf.
            Aufliegelast, Motorleistung)
22.2        Verbinden und Trennen von Zuegen mit Anhaenger bzw. Auf- und Absatteln
22.2.1      Anhaenger ankuppeln
22.2.2      Anhaenger abkuppeln
22.2.3      Aufsatteln
22.2.4      Absatteln
22.3        Sicherheitskontrollen am Zug
22.3.1      praktische Unterweisung in der Erkennung und Behebung technischer Maengel
            nach Anlage 6
22.3.2      Pruefen der Kupplungseinrichtung (Kontrolle der Befestigung und Sicherung)
22.3.3      Pruefen der Zuggabel und Drehschemel (Verschleiss, Beschaedigung)
22.3.4      Funktion der elektrischen Einrichtung des Anhaengers
22.3.5      Funktion der Bremsanlage
22.3.6      Ladungssicherung
22.4        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
22.4.1      Umkehren durch Rueckwaertsfahren nach links (nicht fuer Zuege mit
            Starrdeichselanhaenger) 22.4.2
            Rueckwaertsfahren geradeaus an eine Rampe zum Be- oder Entladen
22.4.3      Rueckwaertsfahren um eine Ecke nach links (Sattelkraftfahrzeuge und
            Gliederzuege mit Starrdeichselanhaenger)
22.4.4      Rueckwaertsfahren und Versetzen nach rechts an eine Rampe zum Be- oder
            Entladen

                                           - 25 -
     
                                                                             

22.5        Klassenspezifische Besonderheiten
22.5.1      beim Fahren
            - Einschaetzen des besonderen Raumbedarfs
            - Verhalten in besonderen Situationen, Fahren in Kurven, Gefaellstrecken
              und Steigungen
            - Verhalten an Bahnuebergaengen
            - Kennenlernen der Gefahrenbereiche der "Toten Winkel"
            - Nutzung von Fahrstreifen
            - Einhalten fahrzeug- und strassenbezogener Hoechstgeschwindigkeiten
            - Sicherheitsabstand
            - Rueckwaertsfahren (Absicherung)

22.5.2      beim Abstellen
            - Sicherung des Anhaengers gegen Wegrollen (Feststellbremse,
              Unterlegkeile)
            - Kenntlichmachung

23          Klassenspezifischer Ausbildungsstoff fuer Klasse T
            Zugmaschine im Solobetrieb
23.1        Sicherheitskontrollen
23.1.1      Praktische Unterweisung in der Erkennung und Behebung technischer Maengel
            nach Anlage 6
23.1.2      Zusaetzliche Ueberpruefungen
23.1.2.1    Funktionspruefung von
            - Betriebsbremse (Einzelradbremse ausser Funktion)
            - Feststellbremse

23.2        Sicheres Beherrschen der Fahrzeugbedienung unter Beruecksichtigung der auf
            Zugmaschinen anzuwendenden Ausbildungsinhalte dieser Anlage entsprechend
            Punkt 1 bis 16
            Fuer Zugmaschine mit Anhaenger
23.3        Zusammenstellen des Zuges
23.3.1      Pruefen der Zugmasse
23.3.2      Pruefen der einzelnen Massen (Leermasse, zul. Gesamtmasse der
            Einzelfahrzeuge und des Zuges, Stuetzlast bei Starrdeichselanhaengern)
23.4        Verbinden und Trennen von Zuegen mit Anhaenger
23.4.1      Anhaenger ankuppeln
23.4.2      Anhaenger abkuppeln
23.5        Sicherheitskontrollen am Zug
23.5.1      praktische Unterweisung in der Erkennung und Behebung technischer Maengel
            nach Anlage 6
23.5.2      Pruefen der Kupplungseinrichtung (Kontrolle der Befestigung und Sicherung)
23.5.3      Pruefen der Zuggabel und Drehschemel (Verschleiss, Beschaedigung)
23.5.4      Funktion der elektrischen Einrichtung des Anhaengers
23.5.5      Funktion der Bremsanlage
23.5.6      Ladungssicherung
23.6        Uebungen zur Fahrzeugbeherrschung
23.6.1      Rueckwaertsfahren geradeaus
23.7        Klassenspezifische Besonderheiten
                                           - 26 -
        
                                                                                

  23.7.1       Beim Fahren
               - Einschaetzen des Raumbedarfs
               - Einfahren, Ausfahren, Ueberqueren
               - Ueberholt werden
               - Verhalten in besonderen Situationen, Fahren in Kurven, Gefaellstrecken
                 und Steigungen
               - Verhalten an Bahnuebergaengen
               - Nutzen von Fahrstreifen
               - Sicherheitsabstand
               - Rueckwaertsfahren (Absicherung)
               - Massnahmen zur Vermeidung von Fahrbahnverschmutzungen (insbesondere beim
                 Wiedereinfahren in den oeffentlichen Verkehrsraum nach Feldarbeiten)

  23.7.2       Beim Abstellen
               - Sicherung des Anhaengers gegen Wegrollen (Feststellbremse,
                 Unterlegkeile)
               - Kenntlichmachung.


-----
1) Gilt nur fuer Zweiradklassen.
2) Gilt nicht fuer Zweiradklassen.
3) Gilt auch fuer Klasse S, soweit Helmpflicht besteht.
4) Gilt nicht fuer Klasse S.

Anlage 4 (zu § 5 Abs. 3)
Die besonderen Ausbildungsfahrten fuer die Klassen A1, A, B, BE, C1, C1E,
C und CE
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2353;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

---------------------------------------------------------------------------
I   I Besondere Ausbildungs- I A1 I A1 auf A      I B auf BE   I B auf C I
I   I fahrten                I A I A (leistungs- I B auf C1    I C auf CE I
I   I                        I B I beschraenkt)    I C1 auf C   I          I
I   I                        I    I auf A         I C1 auf C1E I          I
I   I                        I    I (leistungs-   I            I          I
I   I                        I    I unbeschraenkt)*)            I          I
I-------------------------------------------------------------------------I
I 1 I Schulung auf Bundes-   I    I               I            I          I
I   I oder Landstrasse        I    I               I            I          I
I   I (Ueberlandschulung,     I    I               I            I          I
I   I davon eine Fahrt mit   I    I               I            I          I
I   I mindestens zwei        I    I               I            I          I
I   I Stunden zu je 45       I    I               I            I          I
I   I Minuten)               I 5 I        3       I      3     I     5    I
I-------------------------------------------------------------------------I
I 2 I Schulung auf           I    I               I            I          I
I   I Autobahnen oder auf    I    I               I            I          I
I   I Kraftfahrstrassen mit   I    I               I            I          I
I   I Fahrbahnen fuer eine    I    I               I            I          I
I   I Richtung, die durch    I    I               I            I          I
I   I Mittelstreifen oder    I    I               I            I          I
I   I sonstige bauliche      I    I               I            I          I

                                              - 27 -
      
                                                                              

I   I Einrichtungen getrennt I    I               I            I          I
I   I sind und mindestens     I   I               I            I          I
I   I zwei Fahrstreifen       I   I               I            I          I
I   I je Richtung haben       I   I               I            I          I
I   I (davon eine Fahrt mit I     I               I            I          I
I   I mindestens zwei         I   I               I            I          I
I   I Stunden zu je 45        I   I               I            I          I
I   I Minuten und, soweit     I   I               I            I          I
I   I moeglich, mindestens     I   I               I            I          I
I   I eine Stunde zu 45       I   I               I            I          I
I   I Minuten auf den oben    I   I               I            I          I
I   I genannten Strassen ohne I    I               I            I          I
I   I Geschwindigkeits-       I   I               I            I          I
I   I begrenzung oder mit     I   I               I            I          I
I   I einer Geschwindigkeits-     I               I            I          I
I   I begrenzung nicht unter I    I               I            I          I
I   I 120 km/h)               I 4 I       2       I      1     I     2    I
I-------------------------------------------------------------------------I
I 3 I Schulung bei Daemmerung I    I               I            I          I
I   I oder Dunkelheit         I   I               I            I          I
I   I (zusaetzlich zu den      I   I               I            I          I
I   I Fahrten nach Nr. 1 und I    I               I            I          I
I   I 2, mindestens zur       I   I               I            I          I
I   I Haelfte auf Autobahnen, I    I               I            I          I
I   I Bundes- oder Land-      I   I               I            I          I
I   I strassen in Stunden zu I     I               I            I          I
I   I je 45 Minuten)          I 3 I       1       I      1     I     3    I
---------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------
I   I Besondere Ausbildungs- I     C1 und C1E      I      C und CE        I
I   I fahrten                I      in einem       I      in einem        I
I   I                        I     gemeinsamen     I     gemeinsamen      I
I   I                        I   Ausbildungsgang   I   Ausbildungsgang    I
I   I                        I--------------------------------------------I
I   I                        I Solo I Zug I Gesamt I Solo I Zug I Gesamt I
I-------------------------------------------------------------------------I
I 1 I Schulung auf Bundes-   I      I     I        I      I     I         I
I   I oder Landstrasse        I      I     I        I      I     I         I
I   I (Ueberlandschulung,     I      I     I        I      I     I         I
I   I davon eine Fahrt mit   I      I     I        I      I     I         I
I   I mindestens zwei        I      I     I        I      I     I         I
I   I Stunden zu je 45       I      I     I        I      I     I         I
I   I Minuten)               I   1 I 3 I       4   I   3 I 5 I       8    I
I-------------------------------------------------------------------------I
I 2 I Schulung auf           I      I     I        I      I     I         I
I   I Autobahnen             I      I     I        I      I     I         I
I   I (davon eine Fahrt mit I       I     I        I      I     I         I
I   I mindestens zwei        I      I     I        I      I     I         I
I   I Stunden zu je 45       I      I     I        I      I     I         I
I   I Minuten)               I 1    I 1 I      2   I   1 I 2 I       3    I
I-------------------------------------------------------------------------I
I 3 I Schulung bei Daemmerung I      I     I        I      I     I         I
I   I oder Dunkelheit        I      I     I        I      I     I         I
I   I (zusaetzlich zu den     I      I     I        I      I     I         I
I   I Fahrten nach Nr. 1 und I      I     I        I      I     I         I
I   I 2, mindestens zur      I      I     I        I      I     I         I
I   I Haelfte auf Autobahnen, I      I     I        I      I     I         I
I   I Bundes- oder Land-     I      I     I        I      I     I         I
I   I strassen in Stunden zu I       I     I        I      I     I         I
I   I je 45 Minuten)         I 0    I 2 I      2   I   0 I 3 I       3    I
---------------------------------------------------------------------------

                                            - 28 -
        
                                                                                

*) vor Ablauf der zweijaehrigen Frist nach § 6 Abs. 2 Satz 1 der
   Fahrerlaubnis-Verordnung



Anlage 5 (zu § 5 Abs. 4)
Praktische Mindestausbildung in den Klassen D1, D, D1E und DE
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 2354;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

Vorbesitz Dauer des   Erwerb             Grundausbildung Ueberland Autobahn
                                                                         Nachtfahrt
    der   Vorbesitzes
Klasse(n)
     C   C mehr als 2     D                         7                  8       4          3
         Jahre           D1                         6                  4       2          2
     C   C bis 2          D                        14                 16       8          6
         Jahre           D1                         8                  8       4          4
   B/C1 B oder C1         D                        33                 12       8          5
         mehr als 2      D1                        16                  8       4          4
         Jahre
   B/C1 B oder C1         D                        45                 22      14          8
         bis 2 Jahre     D1                        41                 19      12          7
     D1                   D                        20                  5       5          5
     D                   DE                         4                  3       1          1
     D1                 D1E                         4                  3       1          1

Anlage 6 (zu § 5 Abs. 5)
Fuer die Klassen BE, C1, C, C1E, CE, D1, D1E, D, DE und T
Funktions- und Sicherheitskontrolle sowie entsprechende Handfertigkeiten
Kontrolle der Kraftfahrzeuge und Anhaenger auf Verkehrs- und
Betriebssicherheit
(Fundstelle: BGBl. I 2004, 65 - 66;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote)
1. EG – Kontrollgeraet (Klassen C1, C, D1 und D)
            Analoges EG-Kontrollgeraet                Digitales EG-Kontrollgeraet
   Bedienung und Handhabung des analogen EG- Bedienung und Handhabung des digitalen
   Kontrollgeraetes                           Kontrollgeraetes unter Verwendung der
                                             Fahrerkarte
   – Ausfuellen und Einlegen eines
        Schaublattes                                                – vor Beginn der Fahrt, einschliesslich
                                                                      Nachtragungen in Form von manuellen
    – Bedienung der Schalter
                                                                      Eintragungen bei Arbeitszeiten
    – Bedeutung der Kontrolllampen und                                ausserhalb der Ruhezeiten
      Ausfall eines Kontrollgeraetes kennen
                                                                    – waehrend der Fahrt
    – Benennung der Symbole auf dem
                                                                    – beim Verlassen des Fahrzeugs
      Kontrollgeraet
                                                                    – Bedienung der Schalter
                                                                    – Bedeutung der Kontrolllampen und
                                                                      Ausfall eines Kontrollgeraetes kennen
                                                                    – Benennung der Symbole auf dem
                                                                      Kontrollgeraet
    Auswertung des Schaublattes
    a) Wie viele Kilometer wurden gefahren?
    b) Wie lange war die Fahrtunterbrechung?
    c) Nach wie vielen Stunden wurde die
       erste Pause eingelegt?
    d) Welche Hoechstgeschwindigkeit wurde
       gefahren?
                                                           - 29 -
     
                                                                             

           Analoges EG-Kontrollgeraet                    Digitales EG-Kontrollgeraet
      – am Ende einer Fahrt
      – bei Ausfall des Geraetes.


2. Bremsen (alle Klassen)
   Sichtpruefung des Standes der Bremsfluessigkeit
   Pruefen der Druckwarneinrichtung
   Vorratsdruck aufbauen, Fahrbereitschaft feststellen
   Pruefen, ob Pedalwege frei sind
   Sichtpruefung der Betriebs- und Feststellbremse
   Wirkung des Lufttrockners pruefen; oder bei aelteren Fahrzeugen Vorrat des
   Frostschutzmittels pruefen
3. Raeder, Radaufhaengung, Reifen und Lenkung (alle Klassen)
   Pruefen der Reifengroesse anhand des Fahrzeugscheins
   Pruefen der Tragfaehigkeit und der Hoechstgeschwindigkeit der Reifen anhand des
   Fahrzeugscheins
   Pruefen des Reifenzustandes/Reifendruckes (Profil, Beschaedigung, Fremdkoerper)
   Sichtpruefung des Sitzes der Radmuttern
   Pruefen der Felgen auf Beschaedigung
   Pruefung Reserverad, Sicherung, Zustand
   Sichtpruefung der Radaufhaengung
   Funktion der Lenkhilfe pruefen (stehender, laufender Motor)
   Lenkungsspiel pruefen
   Oelstand der Servolenkung pruefen
4. Elektrische Ausstattung/Beleuchtungseinrichtungen/Kontrolleinrichtungen (alle
   Klassen)
   Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Umrissleuchte vorne, Funktion pruefen
   Bremsleuchten, Kennzeichenbeleuchtung, Rueckstrahler pruefen
   Hupe/Lichthupe/Warnblinklicht/Seitenmarkierungsleuchten, Funktion pruefen
   Batterie (Anschluesse, Befestigung) pruefen
   Reihenfolge des An- und Abklemmens beim Fremdstart benennen
   Kontrolllampen - Blinker/Warnblinklicht/Fernlicht/Handbremse/Automatischer
   Blockierverhinderer/Temperaturanzeigen benennen bzw. kontrollieren oder
   Kontrollsysteme erlaeutern
   Schluss-, Umrissleuchten hinten, Funktion pruefen
5. Motor/Betriebsstoffe (alle Klassen)
   Sichtpruefung von Kuehler und Kuehlleitungen, Kontrolle des Kuehlfluessigkeitsstandes
   Kontrolle des Motoroelstandes
   Dichtheit der Kraftstoffanlage, Kraftstoffleitung, Kraftstoffvorrat pruefen
   Sichtpruefung des Antriebs von Nebenaggregaten (z. B. Lichtmaschine, Servo- und
   Wasserpumpe)
   Wasservorrat in Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage kontrollieren
   Einstellung der Scheibenwasch-Spritzduesen pruefen, gegebenenfalls reinigen
   Ueberpruefung der Zustandsanzeige fuer die Luftfilteranlage
6. Ausruestung/Aufbau/Zusatzeinrichtung (alle Klassen)
   Warnleuchte (Funktion), Warndreieck, Warnweste (Vorhandensein)
   Unterlegkeile (Anzahl, Unterbringung, Zustand)
   Verbandkasten (Unterbringung)
   Bordwaende, Verschluesse, Gepaeckklappen, Plane, Ladeeinrichtung, Ladungssicherung
   (Zustandkontrolle)
   Sichtpruefung der Anhaengekupplung
   Zustand der Scheiben und Spiegel (Sauberkeit, Beschaedigung)
   Plane/Spriegel (Zustand und Befestigung kontrollieren, pruefen, ob Plane frei von
   Wasser oder u. U. von Schnee und Eis)
7. Handfertigkeiten (Klassen D1 und D)
   Erlaeutern eines Radwechsels
   Auswechseln einer Gluehlampe im Scheinwerfer (ggf. erlaeutern) (gilt nicht fuer
   Gasentladungslampe)
   Auswechseln einer Lampe in Brems-, Blink- oder Schlussleuchte
                                           - 30 -
      
                                                                              

   Funktionspruefung der Verstaendigungsanlage mit Regelung der Lautstaerke und
   Umschalten zwischen Fahrer- und Beifahrermikrofon
   Funktionspruefung der Tuerbetaetigungsanlage (auch von aussen)
   Erlaeutern oder Demonstrieren des vorschriftsmaessigen Absicherns eines liegen
   gebliebenen Fahrzeugs
   Erlaeutern oder Demonstrieren der Notbetaetigung der Tueren
   Beschreibung der Handhabung des Feuerloeschers
   Kontrolle/Wechsel einer Sicherung bzw. Handhabung des Sicherungsautomaten bei
   Ausfall
   Bedienung der Heizungs- und Lueftungsanlage erklaeren
8. Handfertigkeiten (Klassen BE, DE, D1E, CE und C1E)
   Funktions- und Sicherheitskontrolle, Handfertigkeiten
   Pruefung der Bremsanlagen
   Kontrolle der Druckluftbremsanschluesse und der elektrischen Anschluesse
   Funktionspruefung der Druckluftbremsanschluesse oder der Auflaufbremse
   Kontrolle von Aufbau, Planen, Bordwaenden und sonstigen Einrichtungen zur Sicherung
   der Ladung

Anlage 7.1 (zu § 6 Abs. 2)
Ausbildungsbescheinigung fuer den theoretischen Mindestunterricht
(§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 3299;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote)

                                                                 Anlage 7.1
                                                            (zu § 6 Abs. 2)
Ausbildungsbescheinigung                              ---------------------
fuer den theoretischen Mindestunterricht               I Fahrschule        I
(§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)                               I                   I
                                                      I                   I
                                                      I                   I
                                                      ---------------------

------------------------------------------------------------------------
I Familienname:                                                        I
I                                                                      I
I----------------------------------------------------------------------I
I Vorname:                                                             I
I                                                                      I
I----------------------------------------------------------------------I
I Anschrift:                                                           I
I                                                                      I
I----------------------------------------------------------------------I
I Geburtsdatum: I Beantragte Klasse(n): I Vorbesitz der Klasse(n):     I
I               I                        I                             I
------------------------------------------------------------------------

------------------------------------------------------------------------
I Grundstoff                                                           I
I Es wird bescheinigt, dass waehrend der Ausbildung an dem nach § 4     I
I Abs. 3 FahrschAusbO vorgeschriebenen Mindestunterricht des           I
I allgemeinen Teils (Grundstoff) wie folgt teilgenommen wurde:         I
I                                                                      I
I ..... Doppelstunden zu je 90 Minuten                                 I
I (Bei Ersterwerb 12 Doppelstunden Grundstoff zu je 90 Minuten)        I
I                                                                      I
I Klassenspezifischer Stoff                                            I
I                                                                      I
I Es wird bescheinigt, dass waehrend der Ausbildung an dem nach § 4      I
I Abs. 4 FahrschAusbO vorgeschriebenen klassenspezifischen Mindest-    I

                                            - 31 -
      
                                                                              

I unterricht wie folgt teilgenommen wurde:                             I
I                                                                      I
I Fuer Klasse .... wurde an ....      Fuer Klasse .... wurde an ....     I
I Doppelstunden zu je 90 Minuten     Doppelstunden zu je 90 Minuten    I
I teilgenommen.                      teilgenommen.                     I
I                                                                      I
I ---                                ---                               I
I I I Die Ausbildung wurde am        I I Die Ausbildung wurde am       I
I --- .............(Datum)           --- ............. (Datum)         I
I     abgeschlossen                      abgeschlossen                 I
I                                                                      I
I ---                                ---                               I
I I I Die Ausbildung wurde nicht     I I Die Ausbildung wurde nicht    I
I --- abgeschlossen                  --- abgeschlossen                 I
I ...........   ...................    ............................... I
I Ort, Datum    Unterschrift des       Unterschrift des Fahrschuelers   I
I               Fahrschulinhabers/                                     I
I               des verantwortlichen                                   I
I               Leiters                                                I
I                                                                      I
------------------------------------------------------------------------

Tabelle des zu absolvierenden klassenspezifischen theoretischen
Mindestunterrichts gemaess § 4 Abs. 4 FahrschAusbO
------------------------- ----------------------------------------------
I Klasse I Doppelstunde I I Erweiterung I Bei Vorbesitz I Doppelstunde I
I         I   (je 90     I I auf Klasse I der Klasse     I    (je 90    I
I         I  Minuten)    I I              I              I   Minuten)   I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I    A    I      4       I I      C1      I      B       I       6      I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I   A1    I      4       I I      C1      I      D1      I       2      I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I    B    I      2       I I      C1      I      D       I       2      I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I    M    I      2       I I      C       I      B       I      10      I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I    S    I      2       I I              I                             I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I    L    I      2       I I      C       I      C1      I       4      I
I-----------------------I I--------------------------------------------I
I    T    I      6       I I      C       I      D1      I       4      I
------------------------- I--------------------------------------------I
                           I      C       I      D       I       2      I
                           I--------------------------------------------I
                           I      CE      I      C       I       4      I
                           ----------------------------------------------
----------------------------------------------
I Erweiterung I Bei Vorbesitz I Doppelstunde I
I auf Klasse I der Klasse      I     (je 90   I
I             I                I    Minuten)  I
I--------------------------------------------I
I      D1     I       B        I       10     I
I--------------------------------------------I
I      D1     I       C1       I        4     I
I--------------------------------------------I
I      D1     I       C        I        4     I
I--------------------------------------------I
I      D      I       B        I       18     I
I--------------------------------------------I
I      D      I       C        I        8     I
I--------------------------------------------I

                                            - 32 -
      
                                                                              

I      D      I       C1      I      12      I
I--------------------------------------------I
I      D      I       D1      I       8      I
I--------------------------------------------I
I BE, C1E, D1E und DE ohne theoretische      I
I Pruefung                                    I
----------------------------------------------

Anlage 7.2 (zu § 6 Abs. 2)
Ausbildungsbescheinigung fuer den praktischen Unterricht der Klassen M, A,
A1, B, BE, C1, C1E, C, CE und T
(§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
(Fundstelle: BGBl I 2008, 1374)


Ausbildungsbescheinigung                     Fahrschule
fuer den praktischen Unterricht der Klassen
M, A, A1, B, BE, C1, C1E, C, CE und T
(§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
Familienname:
Vorname:
Anschrift:
Geburtsdatum:             Beantragte Klasse(n):         Vorbesitz der Klasse(n):
Grundausbildung
Es wird bescheinigt, dass an der Grundausbildung nach § 5 Abs. 2 FahrschAusbO
teilgenommen wurde:
Fuer KlasseI                                   Fuer KlasseI
Besondere Ausbildungsfahrten und praktische Unterweisung am Ausbildungsfahrzeug
Es wird bescheinigt, dass waehrend der Ausbildung an den nach § 5 Abs. 3 FahrschAusbO
vorgeschriebenen besonderen Ausbildungsfahrten wie folgt teilgenommen wurde:
Fuer Klasse    wurden                          Fuer Klasse   wurden
  Stunden zu je 45 Minuten auf Bundes-          Stunden zu je 45 Minuten auf Bundes-
oder Landstrassen durchgefuehrt.                oder Landstrassen durchgefuehrt.
  Stunden zu je 45 Minuten auf Autobahnen       Stunden zu je 45 Minuten auf Autobahnen
oder Kraftfahrstrassen durchgefuehrt.           oder Kraftfahrstrassen durchgefuehrt.
  Stunden zu je 45 Minuten bei Daemmerung        Stunden zu je 45 Minuten bei Daemmerung
oder Dunkelheit durchgefuehrt.                 oder Dunkelheit durchgefuehrt.
Eine Unterweisung am Ausbildungsfahrzeug      Eine Unterweisung am Ausbildungsfahrzeug
in der Erkennung und Behebung technischer     in der Erkennung und Behebung technischer
Maengel nach § 5 Abs. 5 FahrschAusbO wurde     Maengel nach § 5 Abs. 5 FahrschAusbO wurde
durchgefuehrt. (Gilt fuer die Klassen C1,       durchgefuehrt. (Gilt fuer die Klassen C1,
C1E, C, CE und T)                             C1E, C, CE und T)
# Ja # Nein                                   # Ja # Nein
# Die Ausbildung wurde am (Datum)             # Die Ausbildung wurde am (Datum)
abgeschlossen.                                abgeschlossen.
# Die Ausbildung wurde nicht                  # Die Ausbildung wurde nicht
abgeschlossen.                                abgeschlossen.
A   A
Ort, Datum                Unterschrift des Fahrschulinhabers/      Unterschrift des
Fahrschuelers
des verantwortlichen Leiters




                                            - 33 -
      
                                                                              

      Besondere    A1 A1 auf A     B  B    C1 und C1E        C und CE
 AusbildungsfahrtenA A auf A auf auf         in einem        in einem
                    B leistungs- BE   C   gemeinsamen     gemeinsamen
                         unbe-     B  C AusbildungsgangAusbildungsgang
                       schraenkt auf auf
                                  C1 CE
                                  C1
                                 auf
                                         Solo Zug Gesamt Solo Zug Gesamt
                                   C
                                  C1
                                 auf
                                 C1E
1 Schulung auf
  Bundes- oder
  Landstrasse        5      3       3  5    1    3    4     3    5    8
  (Ueberlandschulung,
  davon eine Fahrt
  mit mindestens
  zwei Stunden zu
  je 45 Minuten)
2 Schulung auf
  Autobahnen oder
  Kraftfahrstrassen
  (davon eine
  Fahrt mit
  mindestens zwei
  Stunden zu je
  45 Minuten und,   4      2       1  2    1    1    2     1    2    3
  soweit moeglich,
  mindestens eine
  Stunde zu 45
  Minuten auf den
  oben genannten
  Strassen ohne
  Geschwindigkeitsbegrenzung
  oder mit einer
  Geschwindigkeitsbegrenzung
  nicht unter 120
  km/h)
3 Schulung bei
  Daemmerung oder
  Dunkelheit
  (zusaetzlich
  zu den Fahrten    3      1       1  3    0    2    2     0    3    3
  nach Nr. 1 und
  2, mindestens
  zur Haelfte auf
  Autobahnen,
  Bundes- oder
  Landstrassen in
  Stunden zu je 45
  Minuten)

Anlage 7.3 (zu § 6 Abs. 2)
Ausbildungsbescheinigung fuer den praktischen Unterricht der Klassen D1,
D1E, D und DE
(§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
(Fundstelle: BGBl. I 2002, 3301)

                                                                  Anlage 7.3
                                                             (zu § 6 Abs. 2)
                                            - 34 -
      
                                                                              

Ausbildungsbescheinigung                              ---------------------
fuer den praktischen Unterricht der Klassen            I Fahrschule        I
D1, D1E, D und DE                                     I                   I
(§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)                               I                   I
                                                      I                   I
                                                      ---------------------

------------------------------------------------------------------------
I Familienname:                                                        I
I                                                                      I
I----------------------------------------------------------------------I
I Vorname:                                                             I
I                                                                      I
I----------------------------------------------------------------------I
I Anschrift:                                                           I
I                                                                      I
I----------------------------------------------------------------------I
I Geburtsdatum: I Beantragte Klasse(n): I Vorbesitz der Klasse(n):     I
I               I                        I                             I
------------------------------------------------------------------------

------------------------------------------------------------------------
I Grundausbildung                                                       I
I                                                                       I
I Es wird bescheinigt, dass waehrend der Ausbildung an der nach § 5      I
I Abs. 4 FahrschAusbO vorgeschriebenen Grundausbildung wie folgt        I
I teilgenommen wurde:
I                                                                       I
I Fuer Klasse ..... wurden mindestens Fuer Klasse ..... wurden mindestens
I ... Stunden zu je 45 Minuten        ... Stunden zu je 45 Minuten      I
I     durchgefuehrt.                       durchgefuehrt.                 I
I                                                                       I
I Besondere Ausbildungsfahrten und praktische Unterweisung am           I
I Ausbildungsfahrzeug                                                   I
I                                                                       I
I Es wird bescheinigt, dass waehrend der Ausbildung an den nach § 5      I
I Abs. 4 FahrschAusbO vorgeschriebenen besonderen Ausbildungsfahrten    I
I wie folgt teilgenommen wurde:                                         I
I                                                                       I
I Fuer Klasse ..... wurden             Fuer Klasse ..... wurden           I
I .... Stunden zu je 45 Minuten       .... Stunden zu je 45 Minuten     I
I      auf Bundes- oder Land-              auf Bundes- oder Land-       I
I      strassen durchgefuehrt.               strassen durchgefuehrt.        I
I .... Stunden zu je 45 Minuten       .... Stunden zu je 45 Minuten     I
I      auf Autobahnen oder                 auf Autobahnen oder          I
       Kraftfahrstrassen durchgefuehrt.      Kraftfahrstrassen durchgefuehrt
I .... Stunden zu je 45 Minuten       .... Stunden zu je 45 Minuten     I
I      bei Daemmerung oder                  bei Daemmerung oder           I
I      Dunkelheit durchgefuehrt.            Dunkelheit durchgefuehrt.     I
I                                                                       I
I Eine Unterweisung am Ausbildungs-   Eine Unterweisung am Ausbildungs-
I fahrzeug in der Erkennung und       fahrzeug in der Erkennung und     I
I Behebung technischer Maengel nach    Behebung technischer Maengel nach I
I § 5 Abs. 5 FahrschAusbO wurde       § 5 Abs. 5 FahrschAusbO wurde     I
I durchgefuehrt.                       durchgefuehrt.                     I
I                                                                       I
I ---      ---                        ---      ---                      I
I I I Ja   I I Nein                   I I Ja   I I Nein                 I
I ---      ---                        ---      ---                      I
I                                                                       I
I ---                                 ---                               I
I I I Die Ausbildung wurde am         I I Die Ausbildung wurde am       I

                                            - 35 -
      
                                                                              

I --- ........... (Datum)             --- ........... (Datum)          I
I     abgeschlossen.                  abgeschlossen.                   I
I                                                                      I
I ---                                 ---                              I
I I I Die Ausbildung wurde nicht      I I Die Ausbildung wurde nicht   I
I --- abgeschlossen.                  --- abgeschlossen.               I
I                                                                      I
I ...........   ...................   ............................... I
I Ort, Datum    Unterschrift des      Unterschrift des Fahrschuelers    I
I               Fahrschulinhabers/                                     I
I               des verantwortlichen                                   I
I               Leiters                                                I
------------------------------------------------------------------------

-----------------------------------------------------------------------------
I Vorbesitz I Dauer des I Erwerb I Grund- I Ueberland I Autobahn I Nacht- I
I    der    I Vorbesitzes           I aus-    I          I          I fahrt I
I Klasse(n) I             I         I bildung I          I          I        I
I---------------------------------------------------------------------------I
I     C     I C mehr als I     D    I    7    I     8    I    4     I   3    I
I           I             I--------------------------------------------------I
I           I 2 Jahre     I   D1    I    6    I     4    I    2     I   2    I
I---------------------------------------------------------------------------I
I     C     I C bis       I    D    I   14    I    16    I    8     I   6    I
I           I             I--------------------------------------------------I
I           I 2 Jahre     I   D1    I    8    I     8    I    4     I   4    I
I---------------------------------------------------------------------------I
I    B/C1   I B oder C1 I      D    I   33    I    12    I    8     I   5    I
I           I mehr als I--------------------------------------------------I
I           I 2 Jahre     I   D1    I   16    I     8    I    4     I   4    I
I---------------------------------------------------------------------------I
I    B/C1   I B oder C1 I      D    I   45    I    22    I   14     I   8    I
I           I    bis      I--------------------------------------------------I
I           I 2 Jahre     I   D1    I   41    I    19    I   12     I   7    I
I---------------------------------------------------------------------------I
I     D1    I             I    D    I   20    I     5    I    5     I   5    I
I---------------------------------------------------------------------------I
I     D     I             I   DE    I    4    I     3    I    1     I   1    I
I---------------------------------------------------------------------------I
I     D1    I             I D1E     I    4    I     3    I    1     I   1    I
-----------------------------------------------------------------------------




                                            - 36 -