Fremdrentengesetz (FRG)
FRG

vom  25.02.1960



"Fremdrentengesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 824-2,
veroeffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 8 des Gesetzes vom 19.
Dezember 2007 (BGBl. I S. 3024) geaendert worden ist"

Stand:     Zuletzt geaendert durch Art. 8 G v. 19.12.2007 I 3024

Fussnote

 Textnachweis Geltung ab: 1.1.1984
Das G ersetzt nach Art. 1 d. am 1.1.1959 in Kraft getretenen FANG v. 25.2.1960 I 93
das Fremdrenten- u. AuslandsrentenG v. 7.8.1953 I 848; weitergeltende Vorschriften d.
Fremdrenten- u. AuslandsrentenG 824-1. Das FANG gilt nach seinem Art. 7 § 1 auch im
Land Berlin, vgl. GVBl. Berlin 1960 S. 179. Es gilt mit Wirkung vom 1.1.1959 gem. §§ 18
u. 19 SVAnG Saar 826-19 mit Abweichungen auch im Saarland. Zu den Abweichungen vgl. d.
Einzelfussnoten u. § 31 SVAnG Saar 826-19
Die Vorschrift ist gem. Art. 35 Abs. 1 Nr. 3 G v. 25.7.1991 I 1606 (RUeG) im
Beitrittsgebiet mWv 1.1.1992 in Kraft getreten.


Das G wurde als Artikel 1 G 824-3 v. 25.2.1960 I 93 (FANG) vom Bundestag mit Zustimmung
des Bundesrates beschlossen.

Inhaltsverzeichnis
                                                                                           Seite
                                                                                        (Teil I)
                I.Gemeinsame Vorschriften (§§ 1 bis 4)                                        94
               II.Gesetzliche Unfallversicherung (§§ 5 bis 13)                                95
              III.Gesetzliche Rentenversicherungen (§§ 14 bis 31)                             96
Anlagen (Tabellen)                                                                           101

I.
Gemeinsame Vorschriften

§ 1
Dieses Gesetz findet unbeschadet des § 5 Abs. 4 und des § 17 Anwendung auf
a) Vertriebene im Sinne des § 1 des Bundesvertriebenengesetzes sowie Spaetaussiedler im
   Sinne des § 4 des Bundesvertriebenengesetzes, die als solche in der Bundesrepublik
   Deutschland anerkannt sind,
b) Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes und fruehere deutsche
   Staatsangehoerige im Sinne des Artikels 116 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes, wenn
   sie unabhaengig von den Kriegsauswirkungen ihren gewoehnlichen Aufenthalt in der
   Bundesrepublik Deutschland genommen haben, jedoch infolge der Kriegsauswirkungen
   den frueher fuer sie zustaendigen Versicherungstraeger eines auswaertigen Staates nicht
   mehr in Anspruch nehmen koennen,
c) Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes und fruehere deutsche
   Staatsangehoerige im Sinne des Artikels 116 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes,
   die nach dem 8. Mai 1945 in ein auslaendisches Staatsgebiet zur Arbeitsleistung
   verbracht wurden,


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d) heimatlose Auslaender im Sinne des Gesetzes ueber die Rechtsstellung heimatloser
   Auslaender im Bundesgebiet vom 25. April 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 269), auch wenn
   sie die deutsche Staatsangehoerigkeit erworben haben oder erwerben,
e) Hinterbliebene der in Buchstaben a bis d genannten Personen bezueglich der Gewaehrung
   von Leistungen an Hinterbliebene.

§ 2
Dieses Gesetz gilt nicht fuer
a) Arbeitsunfaelle und Berufskrankheiten, wenn
      nach einer von einer europaeischen Gemeinschaft erlassenen Rechtsvorschrift, die in
      der Bundesrepublik Deutschland verbindlich ist und unmittelbar gilt,
      nach einem fuer die Bundesrepublik Deutschland wirksamen zwischenstaatlichen
      Abkommen ueber Sozialversicherung oder
      nach innerstaatlichen Rechtsvorschriften eines Staates, fuer den ein auch
      fuer die Bundesrepublik Deutschland verbindliches allgemeines Abkommen ueber
      Sozialversicherung wirksam ist,
   fuer die Entscheidung ueber die Entschaedigung eine Stelle ausserhalb des
   Geltungsbereichs dieses Gesetzes zustaendig ist,
b) Versicherungszeiten und Beschaeftigungszeiten, die
      nach einer von einer europaeischen Gemeinschaft erlassenen Rechtsvorschrift, die in
      der Bundesrepublik Deutschland verbindlich ist und unmittelbar gilt,
      nach einem fuer die Bundesrepublik Deutschland wirksamen zwischenstaatlichen
      Abkommen ueber Sozialversicherung oder
      nach innerstaatlichen Rechtsvorschriften eines Staates, fuer den auch ein
      fuer die Bundesrepublik Deutschland verbindliches allgemeines Abkommen ueber
      Sozialversicherung wirksam ist,
   in einer Rentenversicherung des anderen Staates, ohne Ruecksicht darauf, ob sie im
   Einzelfall der Berechnung der Leistungen zugrunde gelegt werden, anrechnungsfaehig
   sind oder nur deshalb nicht anrechnungsfaehig sind, weil es Beschaeftigungszeiten
   sind.
Satz 1 gilt nicht, soweit nach einem zwischenstaatlichen Abkommen die
Rechtsvorschriften ueber Leistungen fuer nach diesem Gesetz anrechenbare
Versicherungszeiten oder zu entschaedigende Arbeitsunfaelle und Berufskrankheiten
unberuehrt bleiben.

§ 3
(1) Als deutsche Versicherungstraeger im Sinne dieses Gesetzes sind alle
Versicherungstraeger anzusehen, die ihren Sitz innerhalb des Gebiets der Bundesrepublik
Deutschland haben oder hatten oder ausserhalb dieses Gebiets die Sozialversicherung nach
den Vorschriften der Reichsversicherungsgesetze durchgefuehrt haben.

(2) Als Bundesrecht im Sinne dieses Gesetzes gilt das bis 31. Dezember 1991 im Gebiet
der Bundesrepublik Deutschland ohne das Beitrittsgebiet (§ 18 Abs. 3 Viertes Buch
Sozialgesetzbuch) geltende Recht und ab 1. Januar 1992 das Recht der Bundesrepublik
Deutschland.

§ 4
(1) Fuer die Feststellung der nach diesem Gesetz erheblichen Tatsachen genuegt es, wenn
sie glaubhaft gemacht sind. Eine Tatsache ist glaubhaft gemacht, wenn ihr Vorliegen
nach dem Ergebnis der Ermittlungen, die sich auf saemtliche erreichbaren Beweismittel
erstrecken sollen, ueberwiegend wahrscheinlich ist.

(2) Absatz 1 gilt auch fuer ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland eingetretene
Tatsachen, die nach den allgemeinen Vorschriften erheblich sind.

(3) Als Mittel der Glaubhaftmachung koennen auch eidesstattliche Versicherungen
zugelassen werden. Der mit der Durchfuehrung des Verfahrens befasste Versicherungstraeger
                                             -2-
      
                                                                              

ist fuer die Abnahme eidesstattlicher Versicherungen zustaendig; er gilt als Behoerde im
Sinne des § 156 des Strafgesetzbuchs.

II.
Gesetzliche Unfallversicherung

§ 5
(1) Nach den fuer die gesetzliche Unfallversicherung massgebenden bundesrechtlichen
Vorschriften wird auch entschaedigt
1. ein ausserhalb des Gebiets der Bundesrepublik Deutschland eingetretener
   Arbeitsunfall, wenn der Verletzte im Zeitpunkt des Unfalls bei einem deutschen
   Traeger der gesetzlichen Unfallversicherung versichert war;
2. ein Arbeitsunfall, wenn
   a) der Verletzte im Zeitpunkt des Unfalls bei einem nichtdeutschen Traeger der
      gesetzlichen Unfallversicherung versichert war oder
   b) sich der Unfall nach dem 30. Juni 1944 in einem Gebiet ereignet hat, aus dem der
      Berechtigte vertrieben ist, und der Verletzte, weil eine ordnungsmaessig geregelte
      Unfallversicherung nicht durchgefuehrt worden ist, nicht versichert war.


(2) Unfaelle, gegen die der Verletzte an dem fuer das anzuwendende Recht massgeblichen
Ort (§ 7) nicht versichert gewesen waere, gelten nicht als Arbeitsunfaelle im Sinne des
Absatzes 1, es sei denn, der Verletzte haette sich an diesem Ort gegen Unfaelle dieser
Art freiwillig versichern koennen.

(3) Auf Berufskrankheiten sind Absaetze 1 und 2 entsprechend anzuwenden. Als Zeitpunkt
des Unfalls gilt der letzte Tag, an dem der Versicherte in einem Unternehmen Arbeiten
verrichtet hat, die ihrer Art nach geeignet sind, die Berufskrankheit zu verursachen.

(4) Die Leistungen fuer Arbeitsunfaelle und Berufskrankheiten, auf die Absatz 1 Nr.
1 anzuwenden ist, sind auch Personen zu gewaehren, die nicht zu dem Personenkreis
des § 1 Buchstaben a bis d gehoeren. Dies gilt auch fuer Arbeitsunfaelle und
Berufskrankheiten, auf die Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe a anzuwenden ist, wenn die durch
den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit entstandenen Verpflichtungen nach den
Vorschriften der Reichsversicherungsgesetze auf einen deutschen Traeger der gesetzlichen
Unfallversicherung uebergegangen sind.

§ 6
Als gesetzliche Unfallversicherung gelten auf Gesetz beruhende Versicherungen gegen
Arbeitsunfaelle und Berufskrankheiten oder eines dieser Wagnisse.

§ 7
Fuer Voraussetzungen, Art, Dauer und Hoehe der Leistungen gelten die Vorschriften der
gesetzlichen Unfallversicherung, die anzuwenden waeren, wenn sich der Unfall an dem Ort
ereignet haette, an dem der zustaendige Traeger der Unfallversicherung (§ 9) am 1. Januar
1992 seinen Sitz hat.

§ 8
(1) Als Jahresarbeitsverdienst im Sinne des § 82 Abs. 1 und 2 Satz 1 des Siebten Buches
Sozialgesetzbuch gilt der Betrag, der sich dadurch ergibt, dass
1. der Berechtigte in eine der in der Anlage 13 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch
   genannten Qualifikationsgruppen eingestuft,
2. die Taetigkeit einem der in der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch
   genannten Bereiche zugeordnet und danach


                                            -3-
       
                                                                               

3. der sich aus den Tabellen in der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch
   ergebende Durchschnittsverdienst ermittelt und
4. dieser Durchschnittsverdienst um ein Fuenftel erhoeht wird.
Fuer jeden Teilzeitraum eines Kalenderjahres wird der entsprechende Anteil des fuer
dieses Kalenderjahr in der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch festgelegten
Durchschnittsverdienstes zugrunde gelegt. Fuer eine Teilzeitbeschaeftigung werden
die Betraege beruecksichtigt, die dem Verhaeltnis der Teilzeitbeschaeftigung zu einer
Vollzeitbeschaeftigung entsprechen. Fuer Arbeitsunfaelle und Berufskrankheiten, die vor
dem 1. Januar 1951 eingetreten sind, gilt der Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit
fuer die Ermittlung des Durchschnittsverdienstes als an diesem Tage eingetreten.
Fuer Kalenderjahre, fuer die in der Anlage 14 zum Sechsten Buch Sozialgesetzbuch im
Zeitpunkt der Anmeldung des Anspruchs noch kein Durchschnittsverdienst festgelegt
worden ist, wird der entsprechende Durchschnittsverdienst ermittelt, in dem der fuer
das zuletzt aufgefuehrte Kalenderjahr festgesetzte Durchschnittsverdienst mit den
Anpassungsfaktoren vervielfaeltigt wird, mit denen die Geldleistungen nach § 95 des
Siebten Buches Sozialgesetzbuch anzupassen sind. § 22 Abs. 1 Satz 3 bis 7 in der am 1.
Januar 1992 gueltigen Fassung gilt.

(2) Soweit § 82 Abs. 1 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch nicht anzuwenden ist,
gilt als Jahresarbeitsverdienst der Betrag, der fuer einen vergleichbaren Versicherten
im Zeitpunkt des Unfalls an dem fuer das anzuwendende Recht massgeblichen Ort (§ 7)
festzusetzen gewesen waere. Befand sich der Verletzte zum Zeitpunkt des Arbeitsunfalls
oder der Berufskrankheit noch in einer Schul- oder Berufsausbildung, ist unabhaengig
vom erzielten Entgelt der Jahresarbeitsverdienst nach § 85 oder 86 des Siebten Buches
Sozialgesetzbuch festzusetzen; § 90 Abs. 1 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch findet
mit der Massgabe Anwendung, dass fuer die Zeit nach der voraussichtlichen Beendigung der
Ausbildung der Jahresarbeitsverdienst nach Absatz 1 festzulegen ist. § 90 Abs. 2 und 3
des Siebten Buches Sozialgesetzbuch findet keine Anwendung.

(3) Der nach den Absaetzen 1 und 2 ermittelte Jahresarbeitsverdienst ist mit dem Faktor
0,5 zu vervielfaeltigen.

§ 8a
(1) Bei Berechtigten nach diesem Gesetz, die
1. im Beitrittsgebiet waehrend der Zeit, in der sie eine Taetigkeit ausgeuebt haben,
   wegen der sie einem in Anlage 1 oder Anlage 2 Nr. 1 bis 3 des Anspruchs- und
   Anwartschaftsueberfuehrungsgesetzes genannten Zusatz- oder Sonderversorgungssystem
   angehoerten, oder
2. ausserhalb des Gebiets der Bundesrepublik Deutschland waehrend der Zeit, in der sie
   eine Taetigkeit ausgeuebt haben, die zu einer Mitgliedschaft in einem der in Nummer
   1 genannten Zusatz- oder Sonderversorgungssysteme gefuehrt haette, wenn die Taetigkeit
   zum Zeitpunkt ihrer Ausuebung im Beitrittsgebiet verrichtet worden waere,
einen Arbeitsunfall erlitten haben oder bei denen auf Grund einer waehrend dieser
Zeit ausgeuebten versicherten Taetigkeit eine Berufskrankheit eingetreten ist,
wird als Jahresarbeitsverdienst hoechstens der Betrag festgelegt, der sich fuer das
Kalenderjahr, in dem der Arbeitsunfall eingetreten ist oder nach § 5 Abs. 3 Satz 2
als eingetreten gilt, dadurch ergibt, dass das Entgelt, welches nach § 6 des Anspruchs-
und Anwartschaftsueberfuehrungsgesetzes fuer die dort jeweils genannten Personengruppen
in diesem Kalenderjahr hoechstens zugrunde zu legen ist, mit den Faktoren nach Anlage
10 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch vervielfaeltigt wird; fuer Teilzeitbeschaeftigte
findet § 8 Abs. 1 Satz 3 entsprechende Anwendung. Bei Personen, auf die § 8 Abs.
3 Anwendung findet, ist der nach Satz 1 ermittelte Betrag mit dem Faktor 0,5 zu
vervielfaeltigen.

(2) Bei Berechtigten nach diesem Gesetz, die hauptamtlich als Mitarbeiter in einem
Staatssicherheitsdienst beschaeftigt oder dem in § 7 Abs. 1 Satz 2 des Anspruchs- und
Anwartschaftsueberfuehrungsgesetzes genannten Personenkreis entsprachen oder vergleichbar
waren und waehrend der Zeit ihrer Taetigkeit fuer diesen Staatssicherheitsdienst einen
Arbeitsunfall erlitten haben oder bei denen eine Berufskrankheit auf Grund einer
waehrend dieser Zeit ausgeuebten versicherten Taetigkeit eingetreten ist, wird als
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Jahresarbeitsverdienst hoechstens der Betrag festgelegt wird, der 70 vom Hundert des
Durchschnittsentgelts entspricht, welches sich aus der Anlage 1 zum Sechsten Buch
Sozialgesetzbuch fuer das Kalenderjahr ergibt, in dem der Arbeitsunfall eingetreten ist
oder nach § 5 Abs. 3 Satz 2 als eingetreten gilt. Absatz 1 Satz 2 findet entsprechend
Anwendung. Die Vorschriften ueber den Mindestjahresarbeitsverdienst sind nicht
anzuwenden.

(3) Absaetze 1 und 2 gelten nicht fuer Berechtigte, bei denen am 1. August 1991 eine
Rente bereits festgestellt ist, es sei denn, es wird im Einzelfall festgestellt, dass
die Rente aufgrund von Arbeitsunfaellen und Berufskrankheiten nach Absaetzen 1 und 2
gezahlt wird.

§ 9
(1) Zustaendig fuer die Feststellung und Gewaehrung der Leistungen ist der Traeger der
Unfallversicherung, der nach der Art des Unternehmens, in dem sich der Arbeitsunfall
ereignet hat, zustaendig waere, wenn sich der Arbeitsunfall dort, wo sich der Berechtigte
in der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit der Anmeldung des Anspruchs gewoehnlich
aufhaelt, ereignet haette. Sind mehrere Hinterbliebene vorhanden, so bestimmt sich die
Zustaendigkeit nach dem gewoehnlichen Aufenthaltsort des hinterbliebenen Ehegatten.
Ist ein solcher nicht vorhanden, so ist der gewoehnliche Aufenthaltsort der juengsten
Waise massgebend. Im uebrigen bestimmt sich die Zustaendigkeit nach dem gewoehnlichen
Aufenthaltsort des Hinterbliebenen, der zuerst einen Anspruch anmeldet.

(2) Ergibt sich nach Absatz 1 die Zustaendigkeit einer landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaft oder eines Unfallversicherungstraegers der oeffentlichen Hand, so
ist die Unfallkasse des Bundes zustaendig.

(3) Die Unfallkasse des Bundes ist zustaendig fuer die Feststellung und Gewaehrung von
Leistungen an Umsiedler im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 des Bundesvertriebenengesetzes,
die einen Anspruch auf Zahlung einer Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung
ihres Herkunftslands haben.

Fussnote

§ 9 Abs. 1 Satz 1 (frueher Abs. 1): Mit d. GG vereinbar gem. BVerfGE v. 24.7.1962 I 591

§ 10
(weggefallen)

§ 11
(1) Wird dem Berechtigten von einem Traeger der Sozialversicherung oder einer anderen
Stelle ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland fuer denselben Versicherungsfall eine
Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder an Stelle einer solchen eine andere
Leistung gewaehrt, so ruht die Rente in Hoehe des in Euro umgerechneten Betrags, der
als Leistung des Traegers der Sozialversicherung oder der anderen Stelle ausserhalb der
Bundesrepublik Deutschland ausgezahlt wird.

(2) Der Berechtigte hat dem zustaendigen Traeger der gesetzlichen Unfallversicherung
unverzueglich anzuzeigen, wenn ihm eine der in Absatz 1 genannten Stellen eine Rente
oder eine andere Leistung gewaehrt.

(3)

§ 12
(1) Die Rente, die fuer einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit nach § 5
zu gewaehren ist, ruht, solange sich der Berechtigte ausserhalb der Bundesrepublik
Deutschland gewoehnlich aufhaelt. Die Gewaehrung von Sachleistungen in Gebiete ausserhalb
der Bundesrepublik Deutschland ist ausgeschlossen.



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(2) Wird der Antrag auf Rente waehrend des gewoehnlichen Aufenthalts des Berechtigten
ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland gestellt, so ist fuer die Feststellung
der Rente und die Entscheidung ueber das Ruhen der urspruenglich verpflichtete
Versicherungstraeger zustaendig. Ist dieser nicht mehr vorhanden, so richtet sich
die Zustaendigkeit nach der Art des Unternehmens, in dem sich der Arbeitsunfall
ereignet hat; § 9 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend. Mehrere sachlich zustaendige
Versicherungstraeger bestimmen durch Vereinbarung, welcher von ihnen oertlich zustaendig
ist.

§ 13
(1) Ist der Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit vor dem 9. Mai 1945 ausserhalb des
Gebiets der Bundesrepublik Deutschland eingetreten und war der Berechtigte hierfuer
von einem deutschen Traeger der gesetzlichen Unfallversicherung zu entschaedigen, so
kann die Rente einem Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes oder
einem frueheren deutschen Staatsangehoerigen im Sinne des Artikels 116 Abs. 2 Satz 1
des Grundgesetzes, der sich im Gebiet eines auswaertigen Staates aufhaelt, in dem die
Bundesrepublik Deutschland eine amtliche Vertretung hat, gezahlt werden. Eine solche
Rente gilt nicht als Leistung der sozialen Sicherheit.

(2) Geht der Rentenzahlung nach Absatz 1 keine Leistung fuer Zeiten des Aufenthalts im
Gebiet der Bundesrepublik Deutschland voraus, so ist fuer die Feststellung und Zahlung
der Rente der urspruenglich verpflichtete Versicherungstraeger zustaendig. § 12 Abs. 2
Satz 2 und 3 gilt entsprechend.

(3) Frueheren deutschen Staatsangehoerigen im Sinne des Artikels 116 Abs. 2 Satz 1 des
Grundgesetzes stehen Personen gleich, die zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai
1945 das Gebiet des Deutschen Reiches oder das Gebiet der Freien Stadt Danzig verlassen
haben, um sich einer von ihnen nicht zu vertretenden und durch die politischen
Verhaeltnisse bedingten besonderen Zwangslage zu entziehen, oder aus den gleichen
Gruenden nicht in das Gebiet des Deutschen Reiches oder in das Gebiet der Freien Stadt
Danzig zurueckkehren konnten.

(4) Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates
bestimmen, dass der gewoehnliche Aufenthalt in einem sonstigen Gebiet ausserhalb des
Gebiets der Bundesrepublik Deutschland dem gewoehnlichen Aufenthalt im Gebiet eines
auswaertigen Staates gleichsteht, in dem die Bundesrepublik Deutschland eine amtliche
Vertretung hat.

III.
Gesetzliche Rentenversicherungen

§ 14
Soweit sich aus den nachfolgenden Vorschriften nichts anderes ergibt, richten sich
die Rechte und Pflichten der nach diesem Abschnitt Berechtigten nach den in der
Bundesrepublik Deutschland geltenden allgemeinen Vorschriften.

§ 14a
Bei Renten wegen Todes an Witwen und Witwer von Personen, die nicht zum Personenkreis
des § 1 gehoeren, werden Zeiten nach diesem Gesetz nicht angerechnet. Dies gilt nicht
fuer Berechtigte, die vor dem 1. Januar 2002 ihren gewoehnlichen Aufenthalt in der
Bundesrepublik Deutschland genommen haben und deren Ehegatte vor diesem Zeitpunkt
verstorben ist.

§ 15
(1) Beitragszeiten, die bei einem nichtdeutschen Traeger der gesetzlichen
Rentenversicherungen zurueckgelegt sind, stehen den nach Bundesrecht zurueckgelegten
Beitragszeiten gleich. Sind die Beitraege auf Grund einer abhaengigen Beschaeftigung
oder einer selbstaendigen Taetigkeit entrichtet, so steht die ihnen zugrunde liegende
                                              -6-
       
                                                                               

Beschaeftigung oder Taetigkeit einer rentenversicherungspflichtigen Beschaeftigung
oder Taetigkeit im Geltungsbereich dieses Gesetzes gleich. Fuer Personen, die zum
Personenkreis des § 1 Buchstabe b gehoeren, werden rentenrechtliche Zeiten bis zum 8.
Mai 1945 beruecksichtigt.

(2) Als gesetzliche Rentenversicherung im Sinne des Absatzes 1 ist jedes System der
sozialen Sicherheit anzusehen, in das in abhaengiger Beschaeftigung stehende Personen
durch oeffentlich-rechtlichen Zwang einbezogen sind, um sie und ihre Hinterbliebenen fuer
den Fall der Minderung der Erwerbsfaehigkeit, des Alters und des Todes oder fuer einen
oder mehrere dieser Faelle durch die Gewaehrung regelmaessig wiederkehrender Geldleistungen
(Renten) zu sichern. Wird durch die Zugehoerigkeit zu einer Einrichtung dem Erfordernis,
einem der in Satz 1 genannten Systeme anzugehoeren, Genuege geleistet, so ist auch die
betreffende Einrichtung als gesetzliche Rentenversicherung anzusehen, und zwar auch fuer
Zeiten bis zum 31. Dezember 1890 zurueck, in denen es ein System der in Satz 1 genannten
Art noch nicht gegeben hat. Als gesetzliche Rentenversicherung gelten nicht Systeme,
die vorwiegend zur Sicherung der Beschaeftigten im oeffentlichen Dienst geschaffen sind.

(3) Zeiten einer Beschaeftigung, die bei ihrer Zuruecklegung nach dem zu dieser Zeit
geltenden Recht als Beitragszeiten im Sinne des Absatzes 1 anrechnungsfaehig waren und
fuer die an einen Traeger eines Systems der sozialen Sicherheit Beitraege nicht entrichtet
worden sind, stehen den nach Bundesrecht zurueckgelegten Beitragszeiten gleich, soweit
fuer sie nach Bundesrecht Beitraege zu zahlen gewesen waeren. Als Beitragszeiten gelten
die Zeiten, in denen der Versicherte nach dem 8. Mai 1945 im Herkunftsgebiet den
gesetzlichen Grundwehrdienst geleistet hat. Als Beitragszeiten gelten nicht Zeiten,
a) die ohne Beitragsleistung rueckwirkend in ein System der gesetzlichen
   Rentenversicherung einbezogen worden sind,
b) die ausserhalb der Herkunftsgebiete ohne Beitragsleistung an den Traeger im
   Herkunftsgebiet oder in einem System nach Absatz 2 Satz 3 zurueckgelegt worden sind,
c) fuer die Entgeltpunkte nicht ermittelt werden,
d) die von Zeit- oder Berufssoldaten oder vergleichbaren Personen zurueckgelegt worden
   sind.

§ 16
(1) Eine nach vollendetem 17. Lebensjahr vor der Vertreibung in Polen, Ungarn,
Rumaenien, Bulgarien, Jugoslawien, Albanien, China, der Tschechoslowakei oder der
Sowjetunion verrichtete Beschaeftigung steht, soweit sie nicht in Gebieten zurueckgelegt
wurde, in denen zu dieser Zeit die Sozialversicherung nach den Vorschriften der
Reichsversicherungsgesetze durchgefuehrt wurde, einer rentenversicherungspflichtigen
Beschaeftigung in der Bundesrepublik Deutschland, fuer die Beitraege entrichtet sind,
gleich, wenn sie nicht mit einer Beitragszeit zusammenfaellt. Dies gilt nur, wenn die
Beschaeftigung nach dem am 1. Maerz 1957 geltenden Bundesrecht Versicherungspflicht
in den gesetzlichen Rentenversicherungen begruendet haette, wenn sie im Gebiet der
Bundesrepublik Deutschland ohne das Beitrittsgebiet verrichtet worden waere; dabei
sind Vorschriften ueber die Beschraenkung der Versicherungspflicht nach der Stellung des
Beschaeftigten im knappschaftlichen Betrieb, nach der Hoehe des Arbeitsverdienstes, wegen
der Gewaehrleistung von Versorgungsanwartschaften oder wegen der Eigenschaft als Beamter
oder Soldat nicht anzuwenden. Satz 1 wird nicht fuer Zeiten angewendet, fuer die Beitraege
erstattet worden sind.

(2) Absatz 1 gilt auch fuer Zeiten einer Beschaeftigung von Zeit- oder Berufssoldaten und
vergleichbaren Personen.

§ 17
(1)

(2) § 16 gilt auch fuer die vor dem 9. Mai 1945 in den ehemaligen deutschen Ostgebieten
verrichtete Beschaeftigung eines Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des
Grundgesetzes oder eines frueheren deutschen Staatsangehoerigen im Sinne des Artikels
116 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes, jedoch nur fuer eine Beschaeftigung ausserhalb

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des oeffentlichen Dienstes, die nach den reichsgesetzlichen Vorschriften wegen der
Gewaehrleistung von Versorgungsanwartschaften versicherungsfrei gewesen ist. Auf die in
§ 1 Buchstaben b und d genannten Personen und deren Hinterbliebene findet § 16 keine
Anwendung.

(3)

§ 17a
Die fuer die gesetzliche Rentenversicherung massgebenden Vorschriften dieses Gesetzes
finden Anwendung auch auf
a) Personen, die bis zu dem Zeitpunkt, in dem der nationalsozialistische
   Einflussbereich sich auf ihr jeweiliges Heimatgebiet erstreckt hat,
      1. dem deutschen Sprach- und Kulturkreis angehoert haben,
      2. das 16. Lebensjahr bereits vollendet hatten oder im Zeitpunkt des Verlassens des
         Vertreibungsgebietes dem deutschen Sprach- und Kulturkreis angehoert haben und
      3. sich wegen ihrer Zugehoerigkeit zum Judentum nicht zum deutschen Volkstum bekannt
         hatten
      und die Vertreibungsgebiete nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 des Bundesvertriebenengesetzes
      verlassen haben,
b) Hinterbliebene der in Buchstabe a genannten Personen bezueglich der Gewaehrung von
   Leistungen an Hinterbliebene.

§ 18
(1) § 15 findet keine Anwendung, wenn die Beitraege als einmalige Einlage
oder als laufende Beitraege zur Versicherung anderer als der Pflichtleistungen
(Zusatzversicherung) entrichtet sind.

(2) § 16 findet keine Anwendung fuer Beschaeftigungen waehrend der in den Anlagen 2 und 3
angefuehrten Jahre, wenn der Beschaeftigte nach Massgabe der Anlage 1 in eine der in den
Anlagen 2 und 3 genannten Leistungsgruppen faellt.

(3) § 16 findet keine Anwendung auf eine Zeit, die in der Bundesrepublik
Deutschland bei der Gewaehrung einer Versorgung nach beamtenrechtlichen Vorschriften
oder Grundsaetzen als ruhegehaltfaehig beruecksichtigt ist oder bei Eintritt
des Versorgungsfalls als ruhegehaltfaehig beruecksichtigt wird oder fuer die
die Nachversicherung als durchgefuehrt gilt. Wird bei einer Versorgung nach
beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsaetzen von einem Zeitraum nur ein Teil als
ruhegehaltfaehig beruecksichtigt, so ist der nicht beruecksichtigte Teil bei der Anwendung
des § 16 so zu behandeln, als ob er vom Beginn dieses Zeitraums an zurueckgelegt waere.
Sonstige Beschaeftigungs- oder Beitragszeiten gelten fuer die Anwendung des § 32 Abs. 3
des Gesetzes zu Artikel 131 des Grundgesetzes als solche, fuer die die Praemienreserven
an den Dienstherrn im Herkunftsland abgefuehrt sind.

(4) (weggefallen)

Fussnote

§ 18 Abs. 3 Satz 1: In der bis 30.6.1965 geltenden Fassung mit dem GG vereinbar gem.
BVerfGE v. 23.6.1970 I 1372 - 2 Bvl 8/65 -

§ 19
(1) Die Beitragszeit wird in ihrem urspruenglichen Umfang angerechnet, wenn sie sich bei
einem Wechsel des Versicherungstraegers verringert hat.

(2)

(3) Beitragszeiten, die waehrend des Bezugs einer Altersrente zurueckgelegt sind, werden
bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres angerechnet; dies gilt auch fuer Beitragszeiten,

                                              -8-
       
                                                                               

die waehrend des Bezugs einer Leistung zurueckgelegt sind, die anstelle einer Altersrente
erbracht wird.

(4) Sind Tagesbeitraege entrichtet, so wird fuer je sieben Tagesbeitraege eine Woche als
Beitragszeit angerechnet; ein verbleibender Rest gilt als volle Beitragswoche.

§ 20
(1) Zeiten der in den §§ 15 und 16 genannten Art werden der allgemeinen
Rentenversicherung zugeordnet, soweit die nachfolgenden Vorschriften nichts
Abweichendes bestimmen.

(2) Die in § 15 genannten Beitragszeiten werden, sofern sie auf Grund einer
Pflichtversicherung in einer der knappschaftlichen Rentenversicherung entsprechenden
Berufsversicherung zurueckgelegt sind, der knappschaftlichen Rentenversicherung
zugeordnet, wenn die ihnen zugrunde liegende Beschaeftigung im Gebiet der Bundesrepublik
Deutschland ohne das Beitrittsgebiet zur Versicherungspflicht in der knappschaftlichen
Rentenversicherung gefuehrt haette.

(3) Sind Beitrags- oder Beschaeftigungszeiten in einem knappschaftlichen Betrieb im
Sinne des § 134 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch zurueckgelegt, ohne dass Beitraege
zu einer der knappschaftlichen Rentenversicherung entsprechenden Berufsversicherung
entrichtet sind, so werden sie der knappschaftlichen Rentenversicherung vom 1. Januar
1924 an zugeordnet, wenn die Beschaeftigung, waere sie im Gebiet der Bundesrepublik
Deutschland ohne das Beitrittsgebiet verrichtet worden, nach den jeweils geltenden
reichs- oder bundesrechtlichen Vorschriften der Versicherungspflicht in der
knappschaftlichen Rentenversicherung unterlegen haette. § 16 Abs. 1 Satz 2 zweiter
Halbsatz findet Anwendung.

(4) Ist nach dem Ergebnis der Ermittlungen zweifelhaft, welchem Versicherungszweig
Beitrags- oder Beschaeftigungszeiten zuzuordnen sind, so werden sie der allgemeinen
Rentenversicherung zugeordnet.

(5) Fuer die Bewertung der Beitrags- und Beschaeftigungszeiten von Beschaeftigten und
versicherungspflichtigen Selbstaendigen nach den Anlagen 1 bis 16 dieses Gesetzes
erfolgt eine Zuordnung zur Rentenversicherung der Arbeiter, wenn die Beschaeftigung oder
Taetigkeit ueberwiegend koerperlicher Art, und zur Rentenversicherung der Angestellten,
wenn sie ueberwiegend geistiger Art war. Pflichtversicherte Handwerker werden der
Rentenversicherung der Arbeiter zugeordnet. Ist nach dem Ergebnis der Ermittlungen
zweifelhaft, welchem Versicherungszweig Beitrags- oder Beschaeftigungszeiten zuzuordnen
sind, so werden sie der Rentenversicherung der Arbeiter zugeordnet.

(6) Die auf Grund einer freiwilligen Versicherung zurueckgelegten Beitragszeiten werden
dem Versicherungszweig zugeordnet, in dem sie zurueckgelegt sind. Zeiten, fuer die
Beitraege zur freiwilligen Fortsetzung einer Pflichtversicherung entrichtet sind,
werden dem Versicherungszweig zugeordnet, dem die Zeiten der Pflichtversicherung, deren
Fortsetzung sie dienen, zuzuordnen sind. Im Uebrigen werden Zeiten einer freiwilligen
Versicherung, die von nicht pflichtversicherten Personen waehrend einer Beschaeftigung
oder Taetigkeit ueberwiegend koerperlicher Art begonnen ist, der Rentenversicherung der
Arbeiter, Zeiten einer freiwilligen Versicherung, die von nicht pflichtversicherten
Personen waehrend einer Beschaeftigung oder Taetigkeit ueberwiegend geistiger Art begonnen
ist, der Rentenversicherung der Angestellten zugeordnet. Die Saetze 1 bis 3 gelten nur
fuer die Zuordnung von Zeiten der freiwilligen Versicherung, die vor dem 1. Maerz 1957
zurueckgelegt wurden.

§ 21
Vom 1. Januar 1992 an sind Anrechnungszeiten auch Zeiten, in denen Versicherungspflicht
nicht bestanden hat und Versicherte nach dem vollendeten 14. Lebensjahr in Gewahrsam
genommen worden sind oder im Anschluss daran wegen Krankheit arbeitsunfaehig oder
unverschuldet arbeitslos gewesen sind, wenn sie zum Personenkreis des § 1 des
Haeftlingshilfegesetzes gehoeren.

§ 22
                                             -9-
        
                                                                                

(1) Fuer Zeiten der in §§ 15 und 16 genannten Art werden Entgeltpunkte in Anwendung von
§ 256b Abs. 1 Satz 1 erster Halbsatz, Satz 2 und 9 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch
ermittelt. Hierzu werden fuer Zeiten nach dem 31. Dezember 1949 die in Anlage 14 des
Sechsten Buches Sozialgesetzbuch genannten oder nach § 256b Abs. 1 Satz 2 des Sechsten
Buches Sozialgesetzbuch festgestellten Durchschnittsjahresverdienste um ein Fuenftel
erhoeht und fuer Zeiten vor dem 1. Januar 1950 Entgeltpunkte auf Grund der Anlagen 1
bis 16 dieses Gesetzes ermittelt. Die Bestimmung des massgeblichen Bereichs richtet
sich danach, welchem Bereich der Betrieb, in dem der Versicherte seine Beschaeftigung
ausgeuebt hat, zuzuordnen waere, wenn der Betrieb im Beitrittsgebiet gelegen haette.
Ist der Betrieb Teil einer groesseren Unternehmenseinheit, ist fuer die Bestimmung des
Bereichs diese massgeblich. Kommen nach dem Ergebnis der Ermittlungen mehrere Bereiche
in Betracht, ist von ihnen der Bereich mit den niedrigsten Durchschnittsverdiensten
des jeweiligen Jahres massgeblich. Ist eine Zuordnung zu einem oder zu einem von
mehreren Bereichen nicht moeglich, so erfolgt die Zuordnung zu dem Bereich mit den
fuer das jeweilige Jahr niedrigsten Durchschnittsverdiensten. Die Saetze 5 und 6 gelten
entsprechend fuer die Zuordnung zu einer Qualifikations- oder Leistungsgruppe. Zeiten
eines gesetzlichen Wehr- oder Ersatzdienstes werden Entgeltpunkte zugeordnet, die
zu beruecksichtigen waeren, wenn der Wehr- oder Ersatzdienst im Bundesgebiet ohne
das Beitrittsgebiet abgeleistet worden waere. Kindererziehungszeiten nach § 28b sind
Entgeltpunkte zuzuordnen, wie wenn die Erziehung im Bundesgebiet erfolgt waere.

(2) Zeiten der Ausbildung als Lehrling oder Anlernling erhalten fuer jeden Kalendermonat
0,025 Entgeltpunkte.

(3) Fuer Beitrags- oder Beschaeftigungszeiten, die nicht nachgewiesen sind, werden die
ermittelten Entgeltpunkte um ein Sechstel gekuerzt.

(4) Die nach den Absaetzen 1 und 3 massgeblichen Entgeltpunkte werden mit dem Faktor 0,6
vervielfaeltigt.

Fussnote

§ 22 Abs. 4: Nach Massgabe der Entscheidungsformel mit GG unvereinbar gem. BVerfGE v.
13.6.2006 I 1704 - 1 BvL 9/00, 1 BvL 11/00, 1 BvL 12/00, 1 BvL 5/01 und 1 BvL 10/04 -

§ 22a
(1) (weggefallen)

(2) Bei Berechtigten, die hauptamtlich als Mitarbeiter in einem Staatssicherheitsdienst
beschaeftigt waren oder dem in § 7 Abs. 1 Satz 2 des Anspruchs- und
Anwartschaftsueberfuehrungsgesetzes genannten Personenkreis entsprechen oder vergleichbar
sind, wird als massgebendes Entgelt fuer anrechenbare Zeiten hoechstens das jeweilige
Durchschnittsentgelt der Anlage 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch zugrunde gelegt.

(3) Absatz 2 gilt nicht fuer Berechtigte, bei denen am 1. August 1991 eine Rente bereits
festgestellt ist, es sei denn, es wird im Einzelfall festgestellt, dass Zeiten nach
Absatz 2 bei Feststellung der Rente beruecksichtigt wurden.

§ 22b
(1) Fuer anrechenbare Zeiten nach diesem Gesetz werden fuer Renten aus eigener
Versicherung und wegen Todes eines Berechtigten insgesamt hoechstens 25 Entgeltpunkte
der allgemeinen Rentenversicherung zugrunde gelegt. Hierbei sind zuvor die
Entgeltpunkte der knappschaftlichen Rentenversicherung mit dem Wert 1,3333 zu
multiplizieren. Entgeltpunkte aus der Rente mit einem hoeheren Rentenartfaktor sind
vorrangig zu beruecksichtigen.

(2) Die Entgeltpunkte einer Rente mit anrechenbaren Zeiten nach diesem Gesetz werden
ermittelt, indem die Summe aller Entgeltpunkte um die Entgeltpunkte vermindert wird,
die sich ohne Beruecksichtigung von anrechenbaren Zeiten nach diesem Gesetz ergeben.

(3) Bei Ehegatten, Lebenspartnern und in einer eheaehnlichen Gemeinschaft lebenden
Berechtigten, deren jeweilige Renten nach den Absaetzen 1 und 2 festgestellt worden

                                              - 10 -
        
                                                                                

sind, werden hoechstens insgesamt 40 Entgeltpunkte zugrunde gelegt. Diese werden auf die
Renten in dem Verhaeltnis aufgeteilt, in dem die sich nach Anwendung von den Absaetzen
1 und 2 jeweils ergebenden Entgeltpunkte zueinander stehen, hoechstens jedoch 25
Entgeltpunkte fuer einen Berechtigten.

§ 23
(1) Bei pflichtversicherten Selbstaendigen ist fuer die Zuordnung der Werte fuer
die Ermittlung der Entgeltpunkte § 22 unter Beruecksichtigung der Beitragsleistung
entsprechend anzuwenden. Ist die Hoehe der Beitragsleistung nicht nachgewiesen, sind
anstelle der Beitragsleistung die Berufstaetigkeit und die Einkommensverhaeltnisse zu
beruecksichtigen.

(2) Bei freiwillig Versicherten werden Entgeltpunkte nur ermittelt, wenn die
Beitraege nach einer Bemessungsgrundlage entrichtet sind, die bei Beschaeftigten zur
Versicherungspflicht gefuehrt haette. Fuer Zeiten bis zum 28. Februar 1957 ist die
jeweils niedrigste Beitragsklasse fuer freiwillige Beitraege im Gebiet der Bundesrepublik
Deutschland ohne das Beitrittsgebiet zugrunde zu legen und fuer Zeiten ab 1. Maerz
1957 von einem Bruttoarbeitsentgelt auszugehen, das fuer einen Kalendermonat der
Mindestbeitragsbemessungsgrundlage im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ohne das
Beitrittsgebiet entspricht. § 22 Abs. 3 ist anzuwenden.

§§ 24 und 25
-

§ 26
Werden Beitrags- und Beschaeftigungszeiten nur fuer einen Teil eines Kalenderjahres
angerechnet, werden bei Anwendung des § 22 Abs. 1 die Entgeltpunkte nur anteilmaessig
beruecksichtigt. Dabei zaehlen Kalendermonate, die zum Teil mit Anrechnungszeiten
nach § 58 Abs. 1 Nr. 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch belegt sind, als Zeiten
mit vollwertigen Beitraegen. Fuer Zeiten, in denen der Versicherte innerhalb eines
Kalenderjahres teilzeitbeschaeftigt oder unstaendig beschaeftigt war, werden Entgeltpunkte
mit dem auf den Teilzeitraum entfallenden Anteil beruecksichtigt. Dabei werden fuer
Zeiten einer Beschaeftigung mit einer regelmaessigen Arbeitszeit von weniger als
zehn Stunden in der Woche Entgeltpunkte nicht ermittelt. Die Saetze 1 bis 4 gelten
entsprechend, soweit anstelle einer Beschaeftigung eine selbstaendige Taetigkeit ausgeuebt
worden ist.

§§ 27 und 28
-

§ 28a
Zeiten, in denen der Berechtigte aus einem System der sozialen Sicherheit eine Rente
wegen verminderter Erwerbsfaehigkeit oder wegen Alters oder anstelle einer solchen
Leistung eine andere Leistung bezogen hat, stehen Rentenbezugszeiten nach dem Sechsten
Buch Sozialgesetzbuch gleich, wenn der Rente Zeiten zugrunde liegen, die nach diesem
Gesetz anrechenbar sind.

§ 28b
Fuer die Anrechnung von Kindererziehungszeiten und Beruecksichtigungszeiten wegen
Kindererziehung nach dem Sechsten Buch Sozialgesetzbuch steht die Erziehung im
jeweiligen Herkunftsgebiet der Erziehung im Geltungsbereich des Sozialgesetzbuchs
gleich. Die Erklaerungen nach § 56 und dem am 31. Dezember 1996 geltenden § 249 Abs. 6
und 7 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch sind innerhalb eines Jahres nach Zuzug in
die Bundesrepublik Deutschland abzugeben. Die Zuordnung nach § 56 des Sechsten Buches
Sozialgesetzbuch kann fuer Kinder, die im Zeitpunkt des Zuzugs geboren sind, rueckwirkend
auch fuer mehr als zwei Kalendermonate erfolgen.

§ 29
                                              - 11 -
       
                                                                               

(1) Anrechnungszeiten sind auch Zeiten, in denen eine in den §§ 15 und 16 genannte
Beschaeftigung oder Taetigkeit durch Arbeitsunfaehigkeit wegen Krankheit, Leistungen zur
Rehabilitation, Schwangerschaft oder Mutterschaft waehrend der jeweiligen Schutzfristen
sowie eine nach dem 30. September 1927 liegende Arbeitslosigkeit unterbrochen
worden ist; sind fuer solche Zeiten Beitraege an einen Traeger der gesetzlichen
Rentenversicherung im Herkunftsgebiet gezahlt worden, werden fuer diese Beitraege
Entgeltpunkte nicht ermittelt. Fuer Zeiten der Schwangerschaft oder Mutterschaft sowie
fuer Zeiten der Arbeitslosigkeit nach Vollendung des 17. und vor Vollendung des 25.
Lebensjahres ist eine Unterbrechung nicht erforderlich. Die fuer einen Anspruch auf
Arbeitslosengeld massgeblichen Vorschriften ueber die Arbeitslosigkeit nach dem Dritten
Buch Sozialgesetzbuch sind entsprechend anzuwenden.

(2) Zeiten der Arbeitslosigkeit nach dem 30. Juni 1978 und Zeiten der
Arbeitsunfaehigkeit wegen Krankheit nach dem 31. Dezember 1983 werden wie entsprechende
Zeiten ohne Leistungsbezug oder ohne Beitragszahlung bewertet.

§ 30
Fuer den Beginn einer Rente gilt § 99 Abs. 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch
mit der Massgabe, dass die Rente fruehestens vom Tage des Zuzugs an geleistet wird. Die
dreimonatige Antragsfrist ist zu beachten; sie beginnt mit dem Tage des Zuzugs.

§ 31
(1) Wird dem Berechtigten von einem Traeger der Sozialversicherung oder einer anderen
Stelle ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland fuer die nach Bundesrecht anzurechnenden
Zeiten eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder an Stelle einer solchen
eine andere Leistung gewaehrt, so ruht die Rente in Hoehe des in Euro umgerechneten
Betrags, der als Leistung des Traegers der Sozialversicherung oder der anderen Stelle
ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland ausgezahlt wird. Auf Steigerungsbetraege aus
Beitraegen der Hoeherversicherung findet Satz 1 keine Anwendung.

(2) Der Berechtigte hat dem zustaendigen Traeger der gesetzlichen Rentenversicherungen
unverzueglich anzuzeigen, wenn ihm eine der in Absatz 1 genannten Stellen eine Rente
oder eine andere Leistung gewaehrt.

(3)

Anlage 1 Definitionen der Leistungsgruppen
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2 S. 9 - 13;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote.

A. Rentenversicherung der Arbeiter
1. Arbeiter ausserhalb der Land- und Forstwirtschaft
Leistungsgruppe 1
Arbeiter, die auf Grund ihrer Fachkenntnisse und Faehigkeiten mit Arbeiten beschaeftigt
werden, die als besonders schwierig oder verantwortungsvoll oder vielgestaltig
anzusehen sind. Die Befaehigung kann durch abgeschlossene Lehre oder durch langjaehrige
Beschaeftigung mit entsprechenden Arbeiten erworben sein. In den Tarifen sind
die Angehoerigen dieser Gruppe meist als Facharbeiter, auch qualifizierte oder
hochqualifizierte Facharbeiter, Spezialfacharbeiter, Facharbeiter mit meisterlichem
Koennen, Meister und Vorarbeiter im Stundenlohn, Betriebshandwerker, gelernte
Facharbeiter, Facharbeiter mit Berufsausbildung und Erfahrung und aehnlich bezeichnet.
Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in
eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Maennliche Arbeiter
Autoschlosser Automateneinrichter Baecker Baumwollweber (gelernt) Bauschlosser Beizer
Betonfacharbeiter Betonwerker (gelernt) Betriebsschlosser Boettcher (Holzkuefer) Brauer
Brenner (keramische Industrie) Buchbinder Buchdrucker Buegler (Bekleidungsgewerbe)
Chemiebetriebsfachwerker Chemigraph Dachdecker Dekorateur Drechsler Drucker
(Textilgewerbe) Eisendreher Elektriker Elektroinstallateur Faerber Feinmechaniker
Feintaeschner Fernmeldemonteur Flachdrucker Fleischer Fliesenleger Former Fraeser Gerber
Giesser Gipser (Rabitzer) Glaser Glasmacher Graveur Grossuhrenmacher Handschuhmacher
                                             - 12 -
      
                                                                              

Handsetzer Heizer (geprueft) Hutmacher Installateur Karosseriebauer Keramformer (Dreher,
Giesser) Kerammaler Kernmacher Kleinuhrenmacher Klempner Koch Konditor Korrektor
Kraftfahrer (Handwerker) Kuerschner Laborant Lackierer Lithograph Maler Maelzer Maurer
Maschinenschlosser 1. und 2. Maschinenfuehrer Maschinensetzer Maschinist Mechaniker
Metalldreher Modelltischler Molkerei- und Kaesereigehilfe Mueller Oberlederzuschneider
Papiermaschinenfuehrer Parkettleger Pflasterer Polierer Polsterer Porzellanmaler
Reparaturschlosser Rohrleger Rotationsdrucker Rundfunkmechaniker Samt- und Plueschweber
Sattler Schiffbauer Schlosser 1. Schmelzer Schneider Schornsteinfeger Schreiner
Schriftsetzer Schweisser Seidenweber Sortierer (Tabakwarenherstellung) Stahlbauschlosser
Starkstrommonteur Steinbrecher Steinmetz Stereotypeur Stukkateur Tischler Tuchweber
Uhrmacher Verputzer (Ausbaugewerbe) 1. Walzer Werkzeugmacher Zigarrenmacher
Zigarettenmaschinenfuehrer Zimmerer Zuschneider
Weibliche Arbeiter
Baumwollweberin (gelernt) Futterstepperin Hutarbeiterin Naeherin (gelernt) Seidenweberin
(gelernt) Sortiererin (Tabakwarenherstellung) Stumpenrollerin Wickelmacherin
Zigarrenmacherin Zigarrenrollerin Zuschneiderin
Leistungsgruppe 2
Arbeiter, die im Rahmen einer speziellen, meist branchegebundenen Taetigkeit mit
gleichmaessig wiederkehrenden oder mit weniger schwierigen und verantwortungsvollen
Arbeiten beschaeftigt werden, fuer die keine allgemeine Berufsbefaehigung vorausgesetzt
werden muss. Die Kenntnisse und Faehigkeiten fuer diese Arbeiten haben die Arbeiter
meist im Rahmen einer mindestens drei Monate dauernden Anlernzeit mit oder ohne
Abschlusspruefung erworben. In den Tarifen werden die hier erwaehnten Arbeiter meist
als Spezialarbeiter, qualifizierte angelernte Arbeiter, angelernte Arbeiter mit
besonderen Faehigkeiten, angelernte Arbeiter, vollwertige Betriebsarbeiter, angelernte
Hilfshandwerker, Betriebsarbeiter und aehnlich bezeichnet. Ergibt sich nicht nach den
Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in eine andere Leistungsgruppe,
so gehoeren hierzu unter anderem:
M ae n n l i c h e A r b e i t e r Bahnunterhaltungsarbeiter Betonwerker (angelernt) Bohrer
Brenner (Gewinnung und Verarbeitung von Steinen und Erden) Chemiebetriebswerker
Einschaler Eisenbieger und -flechter Former (angelernt) Fuhrmann (Kutscher) Hobler
Hochbauhelfer Hollaenderarbeiter Kalander- und Querschneiderfuehrer Kranfuehrer
Maschinenbauhelfer Metallschleifer Mitfahrer (Beifahrer) Papiermaschinengehilfe
Rotten- und Gleisarbeiter Schiffsbauhelfer Schleifer (Putzer) Schweisser (angelernt)
Steinbrecher (angelernt) Walzer
Weibliche Arbeiter
Anlegerin (Papiererzeugung und -verarbeitung) Baumwollweberin Bueglerin Einrichterin
Fleyerin Keramformerin Naeherin (Wirk- und Strickerei Ringspinnerin Schaffnerin Spulerin
Stepperin Stopferin Strickerin Verpackerin (Packerin) Zuarbeiterin Zwirnerin
Leistungsgruppe 3
Arbeiter, die mit einfachen, als Hilfsarbeiten zu bewertenden Taetigkeiten beschaeftigt
sind, fuer die eine fachliche Ausbildung auch nur beschraenkter Art nicht erforderlich
ist. In den Tarifen werden diese Arbeiter meist als Hilfsarbeiter, ungelernte Arbeiter,
einfache Arbeiter und aehnlich bezeichnet. Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der
ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren
hierzu unter anderem:
Maennliche Arbeiter
Bauhilfsarbeiter Belader Bunkerarbeiter Entlader Grubenarbeiter (Gewinnung und
Verarbeitung von Steinen und Erden) Hafenarbeiter Hilfsarbeiter Lagerarbeiter
Platzarbeiter
Weibliche Arbeiter
Hilfsarbeiterin Naeherin Reinmacherin Sortiererin

2. Arbeiter in der Landwirtschaft
Leistungsgruppe 1
Arbeiter mit langjaehriger Berufserfahrung oder Fachausbildung, die besonders
verantwortungsvolle, schwierige oder qualifizierte Arbeiten ausfuehren. Ergibt sich
nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in eine andere
Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Maennliche Arbeiter
Handwerksmeister und -gehilfe Hofmeister Landwirtschaftlicher Facharbeiter (mit
Facharbeiterbrief) Landwirtschaftsmeister und -gehilfe Meister und Gehilfe der

                                            - 13 -
      
                                                                              

Tierzucht (Pferde-, Rinder-, Schweine-, Schafzucht, Imkerei, Gefluegelzucht, Pelztier-
und Fischzucht) Meister und Gehilfe des Brennerei- und Molkereifaches Meister und
Gehilfe der Gaertner-, Kellerei- und Weinbauberufe Vorarbeiter
Weibliche Arbeiter
Landwirtschaftliche Gehilfin Wirtschafterin
Leistungsgruppe 2
Arbeiter, die mit gleichmaessig wiederkehrenden Arbeiten beschaeftigt sind. Ergibt sich
nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in eine andere
Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Maennliche Arbeiter
Gespannfuehrer Kraftfahrer Landarbeiter Schweinewaerter Treckerfuehrer
Weibliche Arbeiter
Hausgehilfin (auch ausserhalb der Landwirtschaft) Landarbeiterin
3. Arbeiter in der Forstwirtschaft
Leistungsgruppe 1
Maennliche Arbeiter mit langjaehriger Berufserfahrung oder Fachausbildung, die besonders
verantwortungsvolle, schwierige oder qualifizierte Arbeiten ausfuehren. Ergibt sich
nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in eine andere
Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Haumeister Waldfacharbeiter
Leistungsgruppe 2
Maennliche Arbeiter, die mit gleichmaessig wiederkehrenden Arbeiten beschaeftigt sind.
Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in
eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Regelmaessig beschaeftiger Waldarbeiter Staendiger Waldarbeiter
B. Rentenversicherung der Angestellten
Leistungsgruppe 1
Angestellte in leitender Stellung mit Aufsichts- und Dispositionsbefugnis.
Leistungsgruppe 2
Angestellte mit besonderen Erfahrungen und selbstaendigen Leistungen in verantwortlicher
Taetigkeit mit eingeschraenkter Dispositionsbefugnis, die Angestellte anderer
Taetigkeitsgruppen einzusetzen und verantwortlich zu unterweisen haben. Ausserdem
Angestellte, die als Obermeister, Oberrichtmeister oder Meister mit hohem beruflichem
Koennen und besonderer Verantwortung grossen Werkstaetten oder Abteilungen vorstehen.
Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in
eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Maennliche Angestellte
Baufuehrer                                             ueber 45 Jahre
Bilanzbuchhalter                                      ueber 45 Jahre
Buchhalter (Lohnbuchhalter)                           ueber 45 Jahre
Chefkameramann
Einkaeufer                                             ueber 45 Jahre
Ingenieur (Bau-Betriebs-Bild-Film-Maschinen-Mess-      ueber 45 Jahre
Sender-Ton-)
Konstrukteur                                          ueber 45 Jahre
Korrespondent                                         ueber 45 Jahre
Leitender Wirtschafter (Landwirtschaft)
Mitglied von Kultur orchestern (Sonderklasse und
Tarifklasse I)
Oberarzt
Polier (techn.)                                       ueber 45 Jahre
Redakteur                                             ueber 45 Jahre
Regisseur                                             ueber 45 Jahre
Techniker                                             ueber 45 Jahre
Tonmeister                                            ueber 45 Jahre
Werkmeister                                           ueber 45 Jahre
Weibliche Angestellte
Bilanzbuchhalterin                                    ueber 45 Jahre
Buchhalterin                                          ueber 45 Jahre
Korrespondentin                                       ueber 45 Jahre

Leistungsgruppe 3

                                            - 14 -
      
                                                                              

Angestellte mit mehrjaehriger Berufserfahrung oder besonderen Fachkenntnissen und
Faehigkeiten oder mit Spezialtaetigkeiten, die nach allgemeiner Anweisung selbstaendig
arbeiten, jedoch keine Verantwortung fuer die Taetigkeit anderer tragen. Ausserdem
Angestellte mit qualifizierter Taetigkeit, die die fachlichen Erfahrungen eines
Meisters, Richtmeisters oder Giessereimeisters aufweisen, bei erhoehter Verantwortung
groesseren Abteilungen vorstehen und denen Aufsichtspersonen oder Hilfsmeister
unterstellt sind. Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten Beschaeftigung die
Einstufung in eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter anderem:
Maennliche Angestellte

Aufnahmeleiter (Film,
  Funk, Fernsehen)
Baufuehrer                        30 bis 45 Jahre
Beleuchter                       ueber 30 Jahre
Bibliothekar
Bilanzbuchhalter                 bis 45 Jahre
Buchhalter
  (Lohnbuchhalter)               30 bis 45 Jahre
Buehnenbildner
Einkaeufer                        bis 45 Jahre
Fakturist                        ueber 45 Jahre
Foerster
Giessereimeister
Gutsverwalter, -inspektor
Ingenieur                        30 bis 45 Jahre
  Bau-
  Betriebs-
  Bild-
  Film-
  Maschinen-
  Mess-
  Sonder-
  Ton-)
Kaufm. Kalkulator                ueber 30 Jahre
Kartothekfuehrer                  ueber 30 Jahre
Konstrukteur                     30 bis 45 Jahre
Kontorist                        ueber 30 Jahre
Korrespondent                    30 bis 45 Jahre
Laborant                         ueber 30 Jahre
Lagerist                         ueber 30 Jahre
Lagerverwalter
Landwirtschaftlicher
  Fachangestellter
Maskenbildner
Medizinalassistent
Mitglied von Kultur-
  orchestern
Polier (techn.)                  30 bis 45 Jahre
Polier (Meister)
Pressestenograph
Redakteur                        bis 45 Jahre
Regieassistent
Regisseur                        bis 45 Jahre
Reisender
Richtmeister
Schachtmeister
Techniker                        30 bis 45 Jahre
Technischer Zeichner             ueber 45 Jahre
Tonmeister                       bis 45 Jahre
Verkaeufer                        ueber 45 Jahre
Vertreter
Werkmeister                      30 bis 45 Jahre

                                            - 15 -
      
                                                                              

Werkstattmeister
Zuschneider

Weibliche    Angestellte

Bilanzbuchhalterin                                             bis 45 Jahre
Buchhalterin                                                   30 bis 45 Jahre
Direktrice
Hebamme
Heilgymnastin
Kassiererin                                                    ueber 45 Jahre
Laborantin                                                     ueber 45 Jahre
Medizinisch-techn. Assistentin
Oberschwester
Operationsschwester
Physikalisch-techn. Assistentin
Sekretaerin
Stationsschwester
Stenotypistin                                                  ueber 45 Jahre
Verkaeuferin                                                    ueber 45 Jahre
Wirtschaftsleiterin


Leistungsgruppe 4
Angestellte ohne eigene Entscheidungsbefugnis in einfacher Taetigkeit, deren Ausuebung
eine abgeschlossene Berufsausbildung oder durch mehrjaehrige Berufstaetigkeit,
den erfolgreichen Besuch einer Fachschule oder durch privates Studium erworbene
Fachkenntnisse voraussetzt. Ausserdem Angestellte, die als Aufsichtspersonen einer
kleineren Zahl von ueberwiegend ungelernten Arbeitern vorstehen, sowie Hilfsmeister,
Hilfswerkmeister oder Hilfsrichtmeister. Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der
ausgeuebten Beschaeftigung die Einstufung in eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren
hierzu unter anderem:
Maennliche Angestellte

Baufuehrer                    bis 30 Jahre
Beleuchter                   bis 30 Jahre
Buchhalter
  (Lohnbuchhalter)           bis 30 Jahre
Buehnenmeister
Expedient
Fakturist                    bis 45 Jahre
Forstaufseher
Ingenieur                    bis 30 Jahre
  (Bau-
  Betriebs-
  Bild-
  Film-
  Maschinen-
  Mess-
  Sender-
  ton)
Inspizient
Kartothekfuehrer              bis   30   Jahre
Kaufm. Kalkulator            bis   30   Jahre
Konstrukteur                 bis   30   Jahre
Kontorist                    bis   30   Jahre
Korrespondent                bis   30   Jahre
Kostuembildner
Laborant                     bis 30 Jahre
Lagerist                     bis 30 Jahre
Landwirtschaftlicher
  Verwaltungs-

                                                - 16 -
      
                                                                              

  angestellter
Materialverwalter
Polier (techn.)              bis 30 Jahre
Registrator
Requisiteur
Technischer Kalkulator
Technischer Zeichner         30 bis 45 Jahre
Verkaeufer                    30 bis 45 jahre
Werkmeister                  bis 30 Jahre
Werkstattschreiber

Weibliche    Angestellte

Buchhalterin                bis 30 Jahre
Fakturistin                 ueber 30 Jahre
Haushaelterin
Kassiererin                 bis 45 Jahre
Kindergaertnerin
Kontoristin                 ueber 30 Jahre
Kostuembildnerin
Krankenschwester
Laborantin                  bis 45 Jahre
Landwirtschaftliche
  Verwaltungs-
  angestellte
Maschinenbuchhalterin
Sprechstundenhilfe
Stenotypistin               30 bis 45 Jahre
Technische Zeichnerin
Telefonistin                 ueber 30 Jahre
Verkaeuferin                 30 bis 45 Jahre
Leistungsgruppe 5
Angestellte in einfacher, schematischer oder mechanischer Taetigkeit, die keine
Berufsausbildung erfordert. Ergibt sich nicht nach den Merkmalen der ausgeuebten
Beschaeftigung die Einstufung in eine andere Leistungsgruppe, so gehoeren hierzu unter
anderem:
Maennliche Angestellte
Fotokopist
Notenwart
Orchesterwart
Technischer Zeichner                                                bis 30 Jahre
Verkaeufer                                                           bis 30 Jahre
Weibliche Angestellte
Fakturistin                                                         bis 30 Jahre
Hauswirtschaftsangestellte
Kontoristin                                                         bis 30 Jahre
Stenotypistin                                                       bis 30 Jahre
Telefonistin                                                        bis 30 Jahre
Verkaeuferin                                                         bis 30 Jahre


C. Knappschaftliche Rentenversicherung
I. Arbeiter
a) Arbeiter unter Tage
Leistungsgruppe 1
Hauer im Gedinge und sonstige Gedingearbeiter.
Leistungsgruppe 2

Gelernte Grubenhandwerker und Arbeiter, die eine Taetigkeit mit entsprechender
Entlohnung (Schichtlohn in oberen Lohnklassen) verrichten.
Leistungsgruppe 3
Sonstige Schichtlohnarbeiter.

                                            - 17 -
      
                                                                              

b) Arbeiter ueber Tage
Leistungsgruppe 1
Gelernte Handwerker und Arbeiter, die eine Taetigkeit mit entsprechender Entlohnung
(Schichtlohn in oberen Lohnklassen) verrichten.
Leistungsgruppe 2
Sonstige Arbeiter.
II. Angestellte
Technische Angestellte unter Tage
Leistungsgruppe 1
Angestellte in leitender Stellung mit Aufsichts- und Dispositionsbefugnis, soweit sie
ausserhalb der Gehaltstarife stehen, und Fahrsteiger.
Leistungsgruppe 2
Abteilungsleiter und die ihnen gleichstehenden technischen Angestellten.
Leistungsgruppe 3
Grubensteiger und die ihnen gleichstehenden technischen Angestellten.
Leistungsgruppe 4
Oberhauer, Fahrhauer und die ihnen gleichstehenden technischen Angestellten.
b) Technische Angestellte ueber Tage
Leistungsgruppe 1
Angestellte in leitender Stellung mit Aufsichts- und Dispositionsbefugnis, soweit sie
ausserhalb der Gehaltstarife stehen.
Leistungsgruppe 2

Maschinen-, Elektro- und Kokereisteiger, denen die in Leistungsgruppe 3 aufgefuehrten
technischen Angestellten ueber Tage unterstellt sind, sowie die ihnen gleichstehenden
technischen Angestellten.
Leistungsgruppe 3
Sonstige Maschinen-, Elektro- und Kokereisteiger sowie die ihnen gleichstehenden
technischen Angestellten.
Leistungsgruppe 4
Meister und die ihnen gleichstehenden technischen Angestellten.
c) Kaufmaennische Angestellte
Leistungsgruppe 1
Angestellte in leitender Stellung mit Aufsichts- und Dispositionsbefugnis, soweit sie
ausserhalb der Gehaltstarife stehen.
Leistungsgruppe 2
Angestellte, die selbstaendig in eigener Verantwortung als erste Angestellte in den
Geschaeftsabteilungen der groesseren Hauptverwaltungen und der selbstaendigen Zechenanlagen
beschaeftigt sind und nicht ausserhalb der Tarifabkommen stehen. Voraussetzung ist, dass
ihre Taetigkeit sich von derjenigen der uebrigen Angestellten als eine uebergeordnete
abhebt und ihnen im allgemeinen mindestens drei Angestellte unterstehen.
Leistungsgruppe 3
Angestellte, die eine abgeschlossene kaufmaennische Ausbildung oder entsprechende
Vorbildung haben, alle in ihrem Geschaeftsbereich vorkommenden Arbeiten selbstaendig
verrichten und deren Taetigkeit ueber den Rahmen der uebrigen Angestellten
(Leistungsgruppen 4 und 5) hinausgeht. Sie muessen mindestens sechs Dienstjahre als
Angestellte auf einer Zeche oder bei einem gleichartigen Unternehmen beschaeftigt sein.
Leistungsgruppe 4
Angestellte, deren Taetigkeit in der Erledigung der in den Bueros oder Verwaltungen
ueblicherweise vorkommenden Arbeiten besteht.
Leistungsgruppe 5
Angestellte, deren Taetigkeit in der Erledigung einfacher Arbeiten besteht.

Anlage 2
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 14;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

                         Rentenversicherung der Angestellten
                                    Kalenderjahre
                                                           Weibliche Angestellte
      Maennliche Angestellte der Leistungsgruppe
                                                             der Leistungsgruppe

                                            - 18 -
      
                                                                              

           1                           2                                 1
1891 bis 1912           1906 bis 1912                     1911 bis 1912
1949 bis 1967           1951 bis 1952                     1951 bis 30. Juni 1965
                        1955 bis 30. Juni 1965

Anlage 3
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 14;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote

                    Knappschaftliche Rentenversicherung - Angestellte -
                                       Kalenderjahre
  Technische Angestellte der Leistungsgruppe Kaufmaennische Angestellte der
       unter Tage               ueber Tage       Leistungsgruppe
     1            2           1           2                         1
1926 bis    1949 bis    1927        1951 bis    1951 bis 1952
1928        1952                    1952
1938 bis    1954 bis    1940 bis    1956 bis    1956 bis 30. Juni 1965
1944        1967        1944        30. Juni
1948 bis                1948 bis    1965
1967                    1967

Anlage 4
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 15

                         Lohn- oder Beitragsklassen fuer maennliche
                     Versicherte der Rentenversicherung der Arbeiter
                                    Arbeiter ausserhalb   Arbeiter in der Arbeiter in der
                                        der Land- und     Landwirtschaft Forstwirtschaft
            Zeitraum                   Forstwirtschaft          der            der
                                   der Leistungsgruppe   Leistungsgruppe Leistungsgruppe
                                      1         2      3     1        2      1       2
Vom 1. Januar 1891 bis 31.
Dezember 1899                        IV       III    III   III       II    III     III
Vom 1. Januar 1900 bis 31.
Dezember 1906                         V        IV    III   III       II     IV     III
Vom 1. Januar 1907 bis 30.
September 1921                        V         V     IV    IV      III      V      IV
Vom 1. Januar 1924 bis 31.
Dezember 1925                         V        IV     IV   III       II     IV     III
Vom 1. Januar 1926 bis 31.
Dezember 1927                        VI        VI      V    IV      III      V      IV
Vom 1. Januar 1928 bis 31.
Dezember 1933                       VII       VII     VI     V      III     VI       V
Vom 1. Januar 1934 bis 31.
Dezember 1938                      VIII       VII     VI     V      III     VI       V
Vom 1. Januar 1939 bis 27. Juni
1942                                 IX      VIII    VII     V       IV     VI       V

Anlage 5
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2006, S. 1881 - 1882;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )

-------------------------------------------------------------------------------
   Durchschnittliche Bruttojahresarbeitsentgelte der maennlichen Versicherten
                      der Rentenversicherung der Arbeiter
                               - in RM/DM -
-------------------------------------------------------------------------------
         I Arbeiter ausserhalb der     I Arbeiter in der   I Arbeiter in der
         I Land- und Forstwirtschaft I Landwirtschaft     I Forstwirtschaft

                                            - 19 -
         
                                                                                 

  Jahr   I der Leistungsgruppe        I der Leistungs-    I der Leistungs-
         I                            I gruppe            I gruppe
-------------------------------------------------------------------------------
         I      1       2        3    I      1       2     I       1       2
-------------------------------------------------------------------------------
  1942   I    2.988   2.604    2.004  I    1.608     972   I    1.872   1.668
  1943   I    3.012   2.616    2.040  I    1.632     984   I    1.896   1.680
  1944   I    2.964   2.580    2.028  I    1.620     972   I    1.884   1.668
  1945   I    2.268   2.028    1.596  I    1.320     792   I    1.536   1.368
  1946   I    2.220   2.052    1.620  I    1.380     828   I    1.608   1.428
  1947   I    2.256   2.064    1.704  I    1.428     864   I    1.668   1.476
  1948   I    2.688   2.520    2.112  I    1.668   1.008   I    1.944   1.728
  1949   I    3.432   3.216    2.724  I    2.028   1.224   I    2.364   2.100
  1950   I    3.840   3.588    2.976  I    2.184   1.308   I    2.544   2.256
  1951   I    4.296   4.032    3.372  I    2.544   1.536   I    2.976   2.640
  1952   I    4.632   4.320    3.600  I    2.796   1.692   I    3.264   2.904
  1953   I    4.908   4.560    3.828  I    3.000   1.812   I    3.504   3.108
  1954   I    5.064   4.776    3.960  I    3.144   1.896   I    3.672   3.264
  1955   I    5.580   5.208    4.368  I    3.492   2.100   I    4.080   3.624
  1956   I    5.868   5.520    4.692  I    3.768   2.268   I    4.392   3.900
  1957   I    6.108   5.652    4.836  I    4.356   2.628   I    4.620   4.104
  1958   I    6.420   5.916    5.088  I    4.620   2.784   I    4.884   4.332
  1959   I    6.696   6.228    5.376  I    4.908   2.952   I    5.136   4.560
  1960   I    7.284   6.804    5.844  I    5.184   3.120   I    5.592   4.968
  1961   I    8.016   7.464    6.468  I    5.772   3.480   I    6.156   5.472
  1962   I    8.736   8.064    7.080  I    6.480   3.900   I    6.720   5.964
  1963   I    8.964   8.208    7.296  I    6.780   4.080   I    7.128   6.324
  1964   I    9.792   8.868    7.884  I    7.392   4.452   I    7.764   6.888
  1965   I   10.680   9.648    8.568  I    8.136   4.896   I    8.460   7.512
  1966   I   11.448 10.344     9.156  I    9.036   5.448   I    9.060   8.052
  1967   I   11.772 10.632     9.444  I    9.564   5.760   I    9.360   8.316
  1968   I   12.492 11.304 10.068     I    9.912   5.964   I    9.936   8.820
  1969   I   13.740 12.432 11.016     I   10.464   6.300   I   10.920   9.696
  1970   I   15.588 13.992 12.492     I   11.508   6.936   I   12.360 10.980
  1971   I   17.304 15.336 13.680     I   12.852   7.740   I   13.644 12.120
  1972   I   18.672 16.548 14.832     I   13.920   8.376   I   14.748 13.104
  1973   I   20.760 18.528 16.488     I   15.492   9.324   I   16.440 14.604
  1974   I   22.656 20.232 18.012     I   17.988 10.824    I   18.000 15.984
  1975   I   23.796 21.000 18.672     I   19.440 11.700    I   18.840 16.728
  1976   I   25.428 22.812 20.256     I   21.216 12.768    I   20.328 18.048
  1977   I   27.240 24.384 21.684     I   22.788 13.716    I   21.720 19.284
  1978   I   28.512 25.464 22.608     I   23.796 14.328    I   22.716 20.172
  1979   I   29.988 26.820 24.048     I   25.056 15.048    I   23.964 21.276
  1980   I   31.776 28.308 25.344     I   26.844 16.164    I   25.368 22.524
  1981   I   33.108 29.448 26.292     I   27.984 16.848    I   26.460 23.484
  1982   I   34.140 30.228 27.168     I   29.400 17.700    I   27.264 24.204
  1983   I   35.388 31.896 28.356     I   30.768 18.516    I   28.476 25.284
  1984   I   36.228 32.940 29.208     I   31.884 19.200    I   29.232 25.956
  1985   I   37.164 33.612 29.904     I   32.520 19.584    I   29.916 26.556
  1986   I   38.328 34.572 30.876     I   33.264 20.028    I   30.840 27.384
  1987   I   39.228 35.508 31.584     I   33.828 20.364    I   31.608 28.068
  1988   I   40.284 36.516 32.640     I   34.188 20.580    I   32.472 28.824
  1989   I   41.556 37.656 33.852     I   34.728 20.916    I   33.492 29.736
  1990   I   43.608 39.216 35.364     I   35.376 21.300    I   35.052 31.116

Anlage 6
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 16

-------------------------------------------------------------------------------
         Lohn- oder Beitragsklassen fuer weibliche Versicherte
                der Rentenversicherung der Arbeiter

                                               - 20 -
      
                                                                              

-------------------------------------------------------------------------------
                               I Arbeiterinnen I Arbeiterinnen I Arbeiterinnen
                               I ausserhalb der I in der Land- I in der Forst-
                               I Land- und      I wirtschaft     I wirtschaft
                               I Forst-         I der            I
        Zeitraum               I wirtschaft der I Leistungs-     I
                               I Leistungs-     I gruppe         I
                               I gruppe         I                I
                               I--------------------------------I
                               I   1    2    3 I       1     2   I
-------------------------------------------------------------------------------
Vom 1. Januar     1891 ....... I                I                I
bis 31. Dezember 1899 ....... I    II   II   II I      II      I I       II
Vom 1. Januar     1900 ....... I                I                I
bis 31. Dezember 1906 ....... I    II   II   II I      II      I I       II
Vom 1. Januar     1907 ....... I                I                I
bis 30. September 1921 ....... I III III III I         II    II I        II
Vom 1. Januar     1924 ....... I                I                I
bis 31. Dezember 1925 ....... I III III III I          II      I I       II
Vom 1. Januar     1926 ....... I                I                I
bis 31. Dezember 1927 ....... I    IV   IV   IV I     III    II I       III
Vom 1. Januar     1928 ....... I                I                I
bis 31. Dezember 1933 ....... I    IV   IV   IV I     III    II I       III
Vom 1. Januar     1934 ....... I                I                I
bis 31. Dezember 1938 ....... I    IV   IV   IV I     III    II I       III
Vom 1. Januar     1939 ....... I                I                I
bis 27. Juni      1942 ....... I     V    V   V I      IV  III I        III
-------------------------------------------------------------------------------

Anlage 7
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2006 S. 1883 - 1884

-------------------------------------------------------------------------------
  Durchschnittliche Bruttojahresarbeitsentgelte der weiblichen Versicherten
                     der Rentenversicherung der Arbeiter
                              - in RM/DM -
-------------------------------------------------------------------------------
         I Arbeiterinnen ausserhalb    I Arbeiterinnen      I Arbeiterinnen
         I der Land- und Forst-       I in der Land-       I    in der
  Jahr   I wirtschaft der             I wirtschaft der     I Forstwirtschaft
         I Leistungsgruppe            I Leistungsgruppe    I
-------------------------------------------------------------------------------
         I      1       2       3     I      1        2    I
-------------------------------------------------------------------------------
  1942   I    1.428   1.452   1.428   I    1.008      768  I         876
  1943   I    1.476   1.500   1.404   I    1.008      768  I         876
  1944   I    1.476   1.488   1.380   I      996      756  I         876
  1945   I    1.128   1.152   1.068   I      780      588  I         672
  1946   I    1.080   1.104   1.032   I      756      576  I         660
  1947   I    1.128   1.152   1.044   I      756      576  I         660
  1948   I    1.392   1.428   1.260   I      888      672  I         780
  1949   I    1.752   1.800   1.632   I    1.104      840  I         972
  1950   I    2.136   2.208   1.956   I    1.320   1.008   I       1.152
  1951   I    2.460   2.472   2.220   I    1.596   1.224   I       1.404
  1952   I    2.652   2.628   2.400   I    1.776   1.356   I       1.560
  1953   I    2.796   2.772   2.484   I    1.932   1.464   I       1.680
  1954   I    2.904   2.880   2.604   I    2.052   1.560   I       1.788
  1955   I    3.144   3.108   2.820   I    2.268   1.728   I       1.980
  1956   I    3.360   3.276   3.000   I    2.496   1.896   I       2.184
  1957   I    3.504   3.396   3.156   I    2.892   2.208   I       2.304
  1958   I    3.624   3.516   3.300   I    3.048   2.328   I       2.424

                                            - 21 -
         
                                                                                 

  1959      I    3.840    3.708    3.468   I    3.204    2.436    I       2.556
  1960      I    4.236    4.068    3.804   I    3.336    2.544    I       2.784
  1961      I    4.680    4.500    4.176   I    3.672    2.796    I       3.060
  1962      I    5.088    4.896    4.548   I    4.032    3.072    I       3.336
  1963      I    5.172    4.944    4.560   I    4.104    3.132    I       3.540
  1964      I    5.628    5.268    4.968   I    4.548    3.468    I       3.852
  1965      I    6.120    5.736    5.376   I    5.016    3.828    I       4.200
  1966      I    6.600    6.120    5.772   I    5.472    4.164    I       4.512
  1967      I    6.684    6.276    6.012   I    5.724    4.368    I       4.656
  1968      I    7.200    6.696    6.384   I    5.976    4.548    I       4.944
  1969      I    8.064    7.524    7.200   I    6.432    4.908    I       5.580
  1970      I    9.240    8.604    8.232   I    7.224    5.508    I       6.396
  1971      I   10.620    9.900    9.516   I    8.376    6.384    I       7.380
  1972      I   11.976   11.088   10.740   I    9.288    7.068    I       8.304
  1973      I   13.692   12.828   12.312   I   10.692    8.148    I       9.540
  1974      I   15.228   14.292   13.776   I   12.396    9.444    I      10.656
  1975      I   16.404   15.156   14.484   I   13.392   10.200    I      11.304
  1976      I   17.604   16.572   15.960   I   14.688   11.184    I      12.348
  1977      I   18.984   17.760   17.136   I   15.792   12.024    I      13.236
  1978      I   20.124   18.696   18.036   I   16.476   12.552    I      13.944
  1979      I   21.168   19.560   19.008   I   17.340   13.200    I      14.628
  1980      I   22.320   20.808   20.112   I   18.432   14.040    I      15.504
  1981      I   23.424   21.720   20.916   I   19.260   14.664    I      16.248
  1982      I   24.360   22.464   21.756   I   20.244   15.420    I      16.824
  1983      I   25.368   23.748   22.632   I   21.156   16.116    I      17.604
  1984      I   26.184   24.564   23.304   I   21.804   16.608    I      18.192
  1985      I   27.300   25.248   24.096   I   22.416   17.076    I      18.696
  1986      I   28.176   26.136   24.828   I   22.728   17.304    I      19.344
  1987      I   29.112   26.724   25.584   I   23.088   17.592    I      19.884
  1988      I   30.096   27.396   26.268   I   23.532   17.916    I      20.400
  1989      I   31.224   28.188   27.024   I   23.880   18.180    I      21.048
  1990      I   32.676   29.352   28.272   I   24.336   18.540    I      21.912

Anlage 8
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 17

-------------------------------------------------------------------------------
         Gehalts- oder Beitragsklassen fuer maennliche Versicherte
                 der Rentenversicherung der Angestellten
-------------------------------------------------------------------------------
                                     I   Angestellte der Leistungsgruppe
               Zeitraum              I-----------------------------------------
                                     I      1      2      3      4       5
-------------------------------------------------------------------------------
Vom 1. Januar     1891 ............. I
bis 31. Dezember 1899 ............. I       D      D      D      D       C
Vom 1. Januar     1900 ............. I
bis 31. Dezember 1906 ............. I       E      E      E      D       C
Vom 1. Januar     1907 ............. I
bis 31. Dezember 1912 ............. I       E      E      E      E       D
Vom 1. Januar     1913 ............. I
bis 31. Juli      1921 ............. I      J      G      F      E       D
Vom 1. Januar     1924 ............. I
bis 31. Dezember 1925 ............. I       E      D      C      C       C
Vom 1. Januar     1926 ............. I
bis 31. Dezember 1933 ............. I       F      E      D      C       C
Vom 1. Januar     1934 ............. I
bis 31. Dezember 1938 ............. I       F      E      D      C       C
Vom 1. Januar     1939 ............. I
bis 30. Juni      1942 ............. I      G      E      E      D       C
-------------------------------------------------------------------------------

                                               - 22 -
      
                                                                              

Anlage 9
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2006, S. 1884 - 1885;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )

-------------------------------------------------------------------------------
  Durchschnittliche Bruttojahresarbeitsentgelte der maennlichen Versicherten
                  der Rentenversicherung der Angestellten
                              - in RM/DM -
-------------------------------------------------------------------------------
    Jahr     I                     Angestellte der Leistungsgruppe
-------------------------------------------------------------------------------
             I         1           2           3            4          5
-------------------------------------------------------------------------------
    1942     I       6.996       4.884       3.948        2.604      2.028
    1943     I       7.032       4.908       3.960        2.628      2.076
    1944     I       6.936       4.848       3.900        2.604      2.064
    1945     I       5.376       3.768       3.012        2.028      1.632
    1946     I       5.328       3.732       2.976        2.016      1.632
    1947     I       5.508       3.852       3.060        2.088      1.704
    1948     I       6.660       4.668       3.684        2.544      2.088
    1949     I       7.200       5.976       4.692        3.264      2.712
    1950     I       7.200       6.588       5.148        3.612      3.024
    1951     I       7.200       7.200       5.820        4.092      3.420
    1952     I       7.800       7.800       6.228        4.380      3.648
    1953     I       9.000       8.508       6.528        4.584      3.816
    1954     I       9.000       8.904       6.756        4.740      3.936
    1955     I       9.000       9.000       6.912        4.848      4.008
    1956     I       9.000       9.000       7.320        5.124      4.224
    1957     I       9.000       9.000       7.560        5.304      4.356
    1958     I       9.000       9.000       7.944        5.532      4.572
    1959     I       9.600       9.600       8.328        5.748      4.812
    1960     I      10.200      10.200       8.988        6.228      5.364
    1961     I      10.800      10.800       9.852        6.912      5.976
    1962     I      11.400      11.400      10.692        7.572      6.504
    1963     I      12.000      12.000      11.304        8.088      7.056
    1964     I      13.200      13.200      12.264        8.880      7.656
    1965     I      14.400      14.400      13.308        9.720      8.304
    1966     I      15.600      15.600      14.208      10.428       8.904
    1967     I      16.800      16.800      14.688      10.764       9.156
    1968     I      19.200      19.200      15.528      11.340       9.828
    1969     I      20.400      20.400      16.380      11.988      10.344
    1970     I      21.600      21.600      17.820      13.212      11.460
    1971     I      22.800      22.800      19.536      14.628      12.552
    1972     I      25.200      25.200      20.964      15.852      13.536
    1973     I      27.600      27.600      23.160      17.340      14.856
    1974     I      30.000      30.000      25.872      19.548      16.800
    1975     I      33.600      33.600      27.756      20.832      17.892
    1976     I      37.200      37.200      29.232      21.828      18.708
    1977     I      40.800      40.632      31.140      23.256      19.980
    1978     I      44.400      42.624      32.688      24.408      20.988
    1979     I      48.000      45.060      34.320      25.752      22.080
    1980     I      50.400      48.348      36.612      27.444      23.616
    1981     I      52.800      50.640      38.268      28.848      24.696
    1982     I      56.400      53.160      39.888      30.084      25.848
    1983     I      60.000      55.368      41.280      30.396      24.948
    1984     I      62.400      57.156      42.396      31.008      25.692
    1985     I      64.800      59.160      43.680      31.716      26.268
    1986     I      67.200      61.308      45.168      32.760      27.096
    1987     I      68.400      63.216      46.452      33.600      27.840
    1988     I      72.000      65.052      47.508      34.236      28.308
    1989     I      73.200      67.032      48.960      35.400      28.968

                                            - 23 -
      
                                                                              

    1990     I       75.600       69.828       51.264       37.248       30.420

Anlage 10
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 18

-------------------------------------------------------------------------------
         Gehalts- oder Beitragsklassen fuer weibliche Versicherte
                der Rentenversicherung der Angestellten
-------------------------------------------------------------------------------
                                     I   Angestellte der Leistungsgruppe
                  Zeitraum           I-----------------------------------------
                                     I      1      2      3      4       5
-------------------------------------------------------------------------------
Vom 1. Januar     1891 ............. I
bis 31. Dezember 1899 ............. I       D      D      C      B       A
Vom 1. Januar     1900 ............. I
bis 31. Dezember 1906 ............. I       E      D      C      C       B
Vom 1. Januar     1907 ............. I
bis 31. Dezember 1912 ............. I       E      E      D      C       B
Vom 1. Januar     1913 ............. I
bis 31. Juli      1921 ............. I      F      E      D      C       B
Vom 1. Januar     1924 ............. I
bis 31. Dezember 1925 ............. I       D      C      C      B       B
Vom 1. Januar     1926 ............. I
bis 31. Dezember 1933 ............. I       E      D      C      C       B
Vom 1. Januar     1934 ............. I
bis 31. Dezember 1938 ............. I       E      D      C      C       B
Vom 1. Januar     1939 ............. I
bis 30. Juni      1942 ............. I      E      D      D      C       C
-------------------------------------------------------------------------------

Anlage 11
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2006 S. 1885 - 1887;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )

-------------------------------------------------------------------------------
   Durchschnittliche Bruttojahresarbeitsentgelte der weiblichen Versicherten
                   der Rentenversicherung der Angestellten
                               - in RM/DM -
-------------------------------------------------------------------------------
    Jahr     I           Angestellte der Leistungsgruppe
-------------------------------------------------------------------------------
             I         1           2           3           4           5
-------------------------------------------------------------------------------
    1942     I       4.884       3.396       2.544       1.776       1.296
    1943     I       4.908       3.408       2.568       1.788       1.320
    1944     I       4.836       3.360       2.544       1.764       1.320
    1945     I       3.756       2.604       1.980       1.368       1.032
    1946     I       3.648       2.520       1.920       1.332       1.020
    1947     I       3.768       2.604       1.992       1.380       1.056
    1948     I       4.560       3.144       2.412       1.668       1.296
    1949     I       5.832       4.008       3.084       2.136       1.668
    1950     I       7.092       4.872       3.768       2.604       2.052
    1951     I       7.200       5.520       4.260       2.940       2.328
    1952     I       7.800       5.988       4.584       3.156       2.520
    1953     I       9.000       6.348       4.824       3.324       2.664
    1954     I       9.000       6.672       5.028       3.456       2.784
    1955     I       9.000       6.900       5.160       3.528       2.868
    1956     I       9.000       7.404       5.496       3.744       3.072
    1957     I       9.000       8.052       5.712       3.888       3.204

                                            - 24 -
      
                                                                              

    1958     I        9.000        8.508        6.024        4.104        3.408
    1959     I        9.600        8.928        6.312        4.308        3.612
    1960     I       10.200        9.600        6.768        4.668        4.068
    1961     I       10.800       10.296        7.332        5.148        4.476
    1962     I       11.400       11.040        7.932        5.616        4.860
    1963     I       12.000       11.448        8.280        5.952        5.208
    1964     I       13.200       12.480        9.012        6.468        5.640
    1965     I       14.400       13.296        9.732        7.056        6.084
    1966     I       15.600       14.040       10.344        7.524        6.420
    1967     I       16.800       14.568       10.692        7.728        6.600
    1968     I       19.200       15.432       11.364        8.136        6.996
    1969     I       20.400       16.296       12.084        8.652        7.464
    1970     I       21.600       17.820       13.392        9.636        8.304
    1971     I       22.800       19.728       14.964       10.848        9.300
    1972     I       25.200       21.252       16.320       11.940       10.236
    1973     I       27.600       23.136       17.904       13.128       11.076
    1974     I       30.000       26.412       20.196       14.928       12.600
    1975     I       33.600       28.932       21.996       16.164       13.764
    1976     I       37.200       30.396       23.124       17.064       14.712
    1977     I       40.800       32.076       24.624       18.288       15.840
    1978     I       44.400       33.528       25.824       19.332       16.800
    1979     I       48.000       35.304       27.108       20.352       17.856
    1980     I       50.400       37.872       29.004       21.732       19.224
    1981     I       52.800       40.032       30.456       22.836       20.268
    1982     I       56.400       42.012       31.908       23.916       21.324
    1983     I       60.000       44.460       33.300       24.336       20.400
    1984     I       62.400       46.068       34.260       25.008       21.072
    1985     I       44.800       47.460       35.256       25.752       21.708
    1986     I       67.200       48.972       36.468       26.604       22.884
    1987     I       68.400       50.808       37.560       27.336       23.616
    1988     I       72.000       52.188       38.376       28.044       24.120
    1989     I       73.200       53.640       39.264       29.052       25.008
    1990     I       75.600       55.764       41.076       30.516       26.568

Anlage 12
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 19

-------------------------------------------------------------------------------
                        Lohn- oder Beitragsklassen
                in der knappschaftlichen Rentenversicherung
                              - Arbeiter -
-------------------------------------------------------------------------------
                                     I   Bergarbeiter der Leistungsgruppe
                                     I-----------------------------------------
              Zeitraum               I          unter Tage    I   ueber Tage
                                     I-----------------------------------------
                                     I       1       2     3  I     1       2
-------------------------------------------------------------------------------
Bis 30. Juni      1926 ............. I       IV      IV    IV I     IV      IV
Vom 1. Juli       1926 ............. I                        I
bis 31. Dezember 1938 ............. I       VII      VI    IV I       V     IV
Vom 1. Januar     1939 ............. I                        I
bis 31. Dezember 1942 ............. I      VIII     VII    VI I     VI        V
-------------------------------------------------------------------------------

Anlage 13
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2006 S. 1887 - 1888

-------------------------------------------------------------------------------
  Durchschnittliche Bruttojahresarbeitsentgelte in der knappschaftlichen

                                            - 25 -
      
                                                                              

                             Rentenversicherung
                                  in RM/DM
                                - Arbeiter -
-------------------------------------------------------------------------------
   Jahr   I                     Bergarbeiter der Leistungsgruppe
-------------------------------------------------------------------------------
          I               unter Tage                I          ueber Tage
-------------------------------------------------------------------------------
          I         1           2            3      I        1           2
-------------------------------------------------------------------------------
   1943   I       3.108       2.664        2.256    I      2.460       2.124
   1944   I       3.072       2.628        2.220    I      2.436       2.088
   1945   I       2.376       2.040        1.728    I      1.884       1.620
   1946   I       2.376       2.040        1.728    I      1.884       1.620
   1947   I       2.448       2.100        1.776    I      1.944       1.668
   1948   I       2.964       2.544        2.160    I      2.352       2.028
   1949   I       3.792       3.252        2.760    I      3.012       2.592
   1950   I       4.224       3.624        3.072    I      3.348       2.880
   1951   I       4.788       4.104        3.480    I      3.792       3.264
   1952   I       5.148       4.416        3.744    I      4.080       3.516
   1953   I       5.436       4.656        3.948    I      4.308       3.708
   1954   I       5.664       4.860        4.116    I      4.488       3.864
   1955   I       6.084       5.220        4.116    I      4.824       4.152
   1956   I       6.720       5.772        4.884    I      5.328       4.584
   1957   I       6.996       6.012        5.088    I      5.544       4.776
   1958   I       7.104       6.108        5.172    I      5.628       4.848
   1959   I       6.888       5.928        5.016    I      5.724       4.920
   1960   I       7.452       6.420        5.424    I      6.216       5.340
   1961   I       8.148       7.020        5.928    I      6.804       5.844
   1962   I       8.772       7.560        6.384    I      7.248       6.228
   1963   I       9.444       8.148        6.876    I      7.692       6.612
   1964   I      10.044       8.664        7.308    I      8.208       7.056
   1965   I      10.728       9.252        7.800    I      9.072       7.800
   1966   I      10.776       9.300        7.836    I      9.324       8.016
   1967   I      10.740       9.276        7.812    I      9.576       8.232
   1968   I      11.508       9.936        8.364    I     10.212       8.772
   1969   I      12.828      11.076        9.324    I     11.268       9.672
   1970   I      14.736      12.732      10.716     I     12.600      10.812
   1971   I      15.888      13.728      11.556     I     13.764      11.808
   1972   I      16.872      14.580      12.276     I     14.772      12.672
   1973   I      19.248      16.632      14.004     I     16.524      14.184
   1974   I      22.536      19.476      16.404     I     18.972      16.284
   1975   I      24.384      21.072      17.748     I     20.484      17.592
   1976   I      25.116      21.708      18.276     I     21.588      18.540
   1977   I      25.944      22.428      18.876     I     22.692      19.488
   1978   I      26.700      23.076      19.428     I     23.196      19.920
   1979   I      29.184      25.224      21.240     I     24.864      21.360
   1980   I      33.360      28.836      24.276     I     26.376      22.668
   1981   I      35.928      31.056      26.148     I     27.960      24.024
   1982   I      36.900      31.896      26.856     I     28.968      24.888
   1983   I      36.168      31.260      26.316     I     29.028      24.936
   1984   I      36.672      31.692      26.688     I     30.048      25.812
   1985   I      39.240      33.912      28.560     I     31.548      27.108
   1986   I      39.912      34.488      29.040     I     32.592      28.008
   1987   I      39.828      34.416      28.980     I     33.216      28.536
   1988   I      40.944      35.376      29.796     I     34.176      29.364
   1989   I      42.456      36.684      30.900     I     35.472      30.480
   1990   I      46.020      39.768      33.492     I     37.596      32.304

Anlage 14
(Inhalt: nicht darstellbare Tabelle,

                                            - 26 -
      
                                                                              

Fundstelle BGBl Teil III 824-2, S. 20)

Anlage 15
( Inhalt: nicht darstellbare Tabelle,
Fundstelle BGBl I 2006 S. 1888 - 1890;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )

Anlage 16
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. Teil III 824-2, S. 20

-------------------------------------------------------------------------------
                                     I    Gehalts- oder Beitragsklassen
                Zeitraum             I-----------------------------------------
                                     I      A       B      C      D       E
-------------------------------------------------------------------------------
Vom 1. Januar     1891 ............. I
bis 31. Dezember 1899 ............. I      3,06   5,10   7,70 13,23     .
Vom 1. Januar     1900 ............. I
bis 31. Dezember 1906 ............. I      2,63   4,29   6,59   9,53 13,28
Vom 1. Januar     1907 ............. I
bis 31. Dezember 1912 ............. I      2,18   3,48   5,37   7,70 11,82
-------------------------------------------------------------------------------

Anlage 17 Entgeltpunkte fuer jedes volle Kalenderjahr unterteilt nach
Wirtschaftsbereichen und Leistungsgruppen
( Inhalt: Nicht darstellbare Tabelle,
Fundstelle: BGBl. I 1989, 2369 - 2370 )




                                            - 27 -