Verordnung ueber den Uebergang der
Rechte und Pflichten des Bundes auf
die Eisenbahn-Unfallkasse (Eisenbahn-
Unfallkassenuebergangsverordnung)
EBUnfkUeV

vom  07.02.1994



"Eisenbahn-Unfallkassenuebergangsverordnung vom 7. Februar 1994 (BGBl. I S. 198), die
durch die Bekanntmachung vom 20. Februar 1995 (BGBl. I S. 264) geaendert worden ist"

Stand:     Geaendert durch Bek. v. 20.2.1995 I 264

Fussnote

Textnachweis ab: 1.1.1994

Eingangsformel
Auf Grund des Artikels 7 § 1 Abs. 1 des Eisenbahnneuordnungsgesetzes vom 27. Dezember
1993 (BGBl. I S. 2378) verordnet das Bundesministerium fuer Verkehr:

§ 1 Zeitpunkt des Uebergangs, vorlaeufiger Sitz
(1) Die Eisenbahn-Unfallkasse tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1994 in die Rechte und
Pflichten des Bundes als Traeger der gesetzlichen Unfallversicherung ein, die bisher
nach § 766 der Reichsversicherungsordnung von der Bundesbahn-Ausfuehrungsbehoerde fuer
Unfallversicherung wahrgenommen wurden.

(2)

§ 2
-

§ 3 Kostenerstattung fuer uebergegangene Entschaedigungsansprueche
(1) Erfuellt die Eisenbahn-Unfallkasse Entschaedigungsansprueche aus Arbeitsunfaellen, die
vor dem in § 1 genannten Zeitpunkt bestandskraeftig festgestellt worden sind, erstattet
ihr das Bundeseisenbahnvermoegen die Kosten, wenn die Versicherten im Unfallzeitpunkt in
einem Arbeitsverhaeltnis zur Deutschen Bundesbahn oder Deutschen Reichsbahn standen.

(2) Innerhalb der Umlagegruppen II und III (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 und 3) werden die in
Absatz 1 genannten Kosten durch die Beitraege gedeckt.

§ 4
-

§ 5 Inkrafttreten, Ausserkrafttreten vorlaeufiger Regelungen
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1994 in Kraft.

(2) § 1 Abs. 2, § 2 und § 4 treten mit dem Wirksamwerden entsprechender Bestimmungen
der Satzung der Eisenbahn-Unfallkasse ausser Kraft. Das Bundesministerium fuer Verkehr
gibt das Ausserkrafttreten im Bundesgesetzblatt bekannt.


                                               -1-