Gesetz zur Ausfuehrung des Abkommens
vom 2. Mai 1992 ueber den Europaeischen
Wirtschaftsraum (EWR-Ausfuehrungsgesetz)
EWRAbkAG
vom 27.04.1993
"EWR-Ausfuehrungsgesetz vom 27. April 1993 (BGBl. I S. 512, 1529), das zuletzt durch
Artikel 3 des Gesetzes vom 25. November 1993 (BGBl. I S. 1917) geaendert worden ist"
Stand: Zuletzt geaendert durch Art. 3 G v. 25.11.1993 I 1917
Fussnote
Textnachweis ab: 1. 1.1994
\n
G tritt nach seinem Art. 117 Satz 1 iVm Bek. v. 16.12.1993 I 2436 mWv 1.1.1994 in
Kraft.
Eingangsformel
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
Art 1 bis 113
-
Art 114 Rueckkehr zum einheitlichen Verordnungsrang
Die auf Artikeln 3, 5, 6, 9, 11, 12, 15, 16, 17, 19 bis 32, 38, 42, 48, 54 bis 56, 58,
60 bis 64, 70, 71, 73, 74, 77, 79, 82, 84, 85, 87 bis 93, 95 bis 100, 102, 103, 107
bis 113 beruhenden Teile der dort geaenderten Rechtsverordnungen koennen auf Grund der
jeweils einschlaegigen Ermaechtigung durch Rechtsverordnung geaendert werden.
Art 115 Uebergangsvorschriften
1.
2. Auf Handelsvertretervertragsverhaeltnisse, die vor dem 1. Januar 1993 begruendet
sind, ist Artikel 40 Nr. 1 dieses Gesetzes erst ab dem 1. Januar 1994 anzuwenden.
3. Artikel 41 Nr. 3 Buchstaben a bis c ist auf den Prospekt eines Emittenten mit Sitz
in Island erst mit dem Beginn des Tages anzuwenden, an dem der betreffende Staat
der Richtlinie 80/390/EWG vom 17. Maerz 1980 zur Koordinierung der Bedingungen
fuer die Erstellung, die Kontrolle und die Verbreitung des Prospekts, der fuer
die Zulassung von Wertpapieren zur amtlichen Notierung an einer Wertpapierboerse
zu veroeffentlichen ist (ABl. EG Nr. L 100 S. 1), geaendert durch die Richtlinie
87/345/EWG des Rates vom 22. Juni 1987 zur Aenderung der Richtlinie 80/390/EWG zur
Koordinierung der Bedingungen fuer die Erstellung, die Kontrolle und die Verbreitung
des Prospekts, der fuer die Zulassung von Wertpapieren zur amtlichen Notierung
an einer Wertpapierboerse zu veroeffentlichen ist (ABl. EG Nr. L 185 S. 81) und
durch die Richtlinie 90/211/EWG des Rates vom 23. April 1990 zur Aenderung der
Richtlinie 80/390/EWG hinsichtlich der gegenseitigen Anerkennung der Prospekte fuer
oeffentliche Angebote als Boersenprospekte (ABl. EG Nr. L 112 S. 24), nachgekommen
ist, spaetestens am 1. Januar 1995. Das Wahlrecht des Emittenten nach Artikel 41 Nr.
3 Buchstabe d besteht hinsichtlich Islands erst mit Beginn des Tages, an dem Island
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der in Satz 1 genannten Richtlinie nachgekommen ist, spaetestens am 1. Januar 1995.
Der Bundesminister der Finanzen gibt diesen Tag im Bundesgesetzblatt bekannt.
4. § 58 der in Artikel 42 geaenderten Boersenzulassungs-Verordnung kann auf den in
Island veroeffentlichten Zwischenbericht eines Emittenten mit Sitz in Island oder
in einem Staat ausserhalb des Europaeischen Wirtschaftsraums angewendet werden, bis
Island der Richtlinie 82/121/EWG des Rates vom 15. Februar 1982 ueber regelmaessige
Informationen, die von Gesellschaften zu veroeffentlichen sind, deren Aktien zur
amtlichen Notierung an einer Wertpapierboerse zugelassen sind (ABl. EG Nr. L 48 S.
26), nachgekommen ist, spaetestens bis zum 1. Januar 1995. Der Bundesminister der
Finanzen gibt diesen Tag im Bundesgesetzblatt bekannt.
5. Artikel 43 Nr. 3 Buchstaben b, c und d ist auf den Verkaufsprospekt eines
Emittenten mit Sitz in Liechtenstein oder in Island erst mit dem Beginn des Tages
anzuwenden, an dem der betreffende Staat der Richtlinie 89/298/EWG des Rates vom
17. April 1989 zur Koordinierung der Bedingungen fuer die Erstellung, Kontrolle
und Verbreitung des Prospekts, der im Falle oeffentlicher Angebote von Wertpapieren
zu veroeffentlichen ist (ABl. EG Nr. L 124 S. 8) nachgekommen ist, spaetestens am
1. Januar 1995. Das Wahlrecht des Emittenten nach § 15 Abs. 4 des Wertpapier-
Verkaufsprospektgesetzes besteht hinsichtlich Liechtensteins und Islands erst dann,
wenn der betreffende Staat der in Satz 1 genannten Richtlinie nachgekommen ist,
spaetestens am 1. Januar 1995. Der Bundesminister der Finanzen gibt diesen Tag im
Bundesgesetzblatt bekannt.
6.
7. Artikel 50 Nr. 3 Buchstabe a ist auf in der Schweiz, Liechtenstein, Finnland,
Island, Norwegen, Oesterreich oder Schweden ausgestellte Diplome im Sinne von § 131g
Abs. 1 und 2 der Wirtschaftsprueferordnung mit Beginn des Tages anwendbar, an dem
der jeweilige Vertragsstaat die Achte Richtlinie 84/253/EWG des Rates vom 10. April
1984 auf Grund von Artikel 54 Abs. 3 Buchstabe g des Vertrages ueber die Zulassung
der mit der Pflichtpruefung der Rechnungslegungsunterlagen beauftragten Personen
vollstaendig durchgefuehrt hat, im Fall der Schweiz und Liechtensteins spaetestens
am 1. Januar 1996, im Fall von Finnland, Island, Norwegen, Oesterreich und Schweden
spaetestens am 1. Januar 1995. Der Bundesminister fuer Wirtschaft gibt diesen Tag
jeweils im Bundesgesetzblatt bekannt.
Art 116 Neufassung geaenderter Gesetze und Verordnungen
Der jeweils zustaendige Bundesminister kann den Wortlaut eines durch dieses Gesetz
geaenderten Gesetzes oder einer durch dieses Gesetz geaenderten Verordnung in der vom
Inkrafttreten dieses Gesetzes an geltenden Fassung im Bundesgesetzblatt bekanntmachen.
Art 117 Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt an dem Tage in Kraft, an dem das Abkommen ueber den Europaeischen
Wirtschaftsraum fuer die Bundesrepublik Deutschland in Kraft tritt. Der Tag des
Inkrafttretens des Gesetzes wird im Bundesgesetzblatt bekanntgegeben.
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