Verordnung ueber Lizenzen fuer
landwirtschaftliche Erzeugnisse (EG-Lizenz-
Verordnung)
EWGLizV

vom  26.10.1987



"EG-Lizenz-Verordnung vom 26. Oktober 1987 (BGBl. I S. 2334), die zuletzt durch Artikel
1 der Verordnung vom 15. April 2004 (BGBl. I S. 588) geaendert worden ist"

Stand:     Zuletzt geaendert durch Art. 1 V v. 15.4.2004 I 588

Die V dient der Durchfuehrung von Rechtsakten der Europaeischen Gemeinschaften
im Rahmen der Gemeinsamen Marktorganisationen und Handelsregelungen,
insbesondere der EWGV 2823/87 und EWGV 2454/93.

Fussnote

 Textnachweis ab: 1.11.1987 Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht:
     Durchfuehrung der
       EWGV 2823/87 (CELEX Nr: 387R2823)       EWGV 2454/93 (CELEX Nr: 393R2454) +++)


Ueberschrift: Kurzbezeichnung idF d. Art. 1 Nr. 1 V v. 15.4.2004 I 588 mWv 22.4.2004

Eingangsformel
Auf Grund des § 21 Nr. 1 des Gesetzes zur Durchfuehrung der Gemeinsamen
Marktorganisationen in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. August 1986 (BGBl. I S.
1397) wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister der Finanzen und dem Bundesminister
fuer Wirtschaft verordnet:

§ 1 Anwendungsbereich
Die Vorschriften dieser Verordnung gelten fuer die Durchfuehrung der Rechtsakte des
Rates und der Kommission der Europaeischen Gemeinschaften, die im Rahmen der Gemeinsamen
Marktorganisationen und Handelsregelungen hinsichtlich der
1. Einfuhrlizenzen,
2. Ausfuhrlizenzen,
3. Vorausfestsetzungsbescheinigungen
(Lizenzen) erlassen worden sind.

§ 2
(weggefallen)

§ 3
(weggefallen)

§ 4 Abschreibungen auf der Lizenz
Die Abschreibung und die Bestaetigung auf der Lizenz nimmt die zustaendige Zollstelle
vor. Die fuer die Abschreibung erforderlichen Angaben kann der Beteiligte auch selbst
auf der Lizenz eintragen. Bei einer nachtraeglich erteilten Lizenz nach den in § 1


                                               -1-
      
                                                                              

genannten Rechtsakten nimmt das Hauptzollamt Hamburg-Jonas die Abschreibung und die
Bestaetigung auf der Lizenz vor.

§ 5 Freigabe der Sicherheit
(1) Haengt die Freigabe der fuer eine Lizenz geleisteten Sicherheit von dem Nachweis
ab, dass die Ware ihrer Bestimmung zugefuehrt worden ist, und ist die Form dieses
Nachweises nicht in anderen Vorschriften festgelegt, so ist fuer diesen Nachweis ein
Kontrollexemplar T 5 nach Artikel 912a der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission
vom 2. Juli 1993 mit Durchfuehrungsvorschriften zu der Verordnung (EWG) Nr. 2913/92 des
Rates zur Festlegung des Zollkodex der Gemeinschaften (ABl. EG Nr. L 253 S. 1) in der
jeweils geltenden Fassung zu verwenden.

(2) Kann der Beteiligte im Falle des Absatz 1 aus von ihm nicht zu vertretenden Gruenden
das Kontrollexemplar T 5 nicht vorlegen, wird der Nachweis, dass die Ware ihrer
Bestimmung zugefuehrt wurde, durch die Vorlage anderer gleichwertiger Belege gefuehrt,
insbesondere durch Schriftstuecke nach Artikel 49 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr.
800/1999 der Kommission vom 15. April 1999 ueber gemeinsame Durchfuehrungsvorschriften
fuer Ausfuhrerstattungen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen (ABl. EG Nr. L 102 S. 11)
in der jeweils geltenden Fassung.

(3) Im Falle des Artikels 32 Abs. 1 Satz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1291/2000 der
Kommission vom 9. Juni 2000 ueber gemeinsame Durchfuehrungsvorschriften fuer Einfuhr-
und Ausfuhrlizenzen sowie Vorausfestsetzungsbescheinigungen fuer landwirtschaftliche
Erzeugnisse (ABl. EG Nr. L 152 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung wird die
Sicherheit auf Vorlage des Bescheids, aus dem hervorgeht, dass eine Kuerzung der
Ausfuhrerstattung nach Artikel 50 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 800/1999 wegen
Nichteinhaltung der Fristen von Artikel 7 Abs. 1 oder Artikel 40 Abs. 1 der Verordnung
(EG) Nr. 800/1999 vorgenommen wurde, vollstaendig freigegeben.

§ 6 Inkrafttreten, Uebergangsregelung
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkuendung in Kraft.

Schlussformel
Der   Bundesminister      fuer   Ernaehrung,        Landwirtschaft      und   Forsten




                                            -2-