Verordnung ueber die Berufsausbildung
zum Bergmechaniker (Bergmechaniker-
Ausbildungsverordnung - BergMAusbV)
BergMAusbV

vom  19.12.1989



"Bergmechaniker-Ausbildungsverordnung vom 19. Dezember 1989 (BGBl. I S. 2502)"

V aufgeh. durch § 12 Satz 2 V 806-22-1-51 v. 4.6.2009 I 1240 mWv 1.8.2009

Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 des
Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der
Staendigen Konferenz der Kultusminister der Laender in der Bundesrepublk Deutschland
beschlossene Rahmenlehrplan fuer die Berufsschule werden demnaechst als Beilage zum
Bundesanzeiger veroeffentlicht.

Fussnote

Textnachweis ab: 1.8.1990

Massgaben aufgrund des EinigVtr vgl. BergmechAusbV 1989 Anhang EV

Eingangsformel
Auf Grund des § 25 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112),
der zuletzt durch § 24 Nr. 1 des Gesetzes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 2525)
geaendert worden ist, verordnet der Bundesminister fuer Wirtschaft im Einvernehmen mit
dem Bundesminister fuer Bildung und Wissenschaft:

§ 1 Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes
Der Ausbildungsberuf Bergmechaniker wird staatlich anerkannt.

§ 2 Ausbildungsdauer
(1) Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

(2) Auszubildende, denen der Besuch eines nach landesrechtlichen Vorschriften
eingefuehrten schulischen Berufsgrundbildungsjahres nach einer Rechtsverordnung gemaess §
29 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes als erstes Jahr der Berufsausbildung anzurechnen
ist, beginnen die betriebliche Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr.

§ 3 Berufsfeldbreite Grundbildung und Zielsetzung der Berufsausbildung
(1) Die Ausbildung im ersten Ausbildungsjahr vermittelt eine berufsfeldbreite
Grundbildung, wenn die betriebliche Ausbildung nach dieser Verordnung und die
Ausbildung in der Berufsschule nach den landesrechtlichen Vorschriften ueber das
Berufsgrundbildungsjahr erfolgen.

(2) Die in dieser Rechtsverordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so
vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausuebung einer qualifizierten beruflichen
Taetigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befaehigt wird, die
insbesondere selbstaendiges Planen, Durchfuehren und Kontrollieren einschliesst. Diese
Befaehigung ist auch in den Pruefungen nachzuweisen.

§ 4 Ausbildungsberufsbild

                                            -1-
       
                                                                               

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und
Kenntnisse:
1.    Berufsbildung,
2.    Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
3.    Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz,
4.    Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
5.    Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen,
6.    Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen,
7.    Planen und Vorbereiten von Arbeitsablaeufen sowie Kontrollieren und Bewerten von
      Arbeitsergebnissen,
8.    Warten von Betriebsmitteln,
9.    Pruefen, Anreissen und Kennzeichnen,
10.   Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstuecken,
11.   manuelles Spanen,
12.   maschinelles Spanen,
13.   Trennen, Umformen,
14.   Fuegen,
15.   Bergtechnik, Grubensicherheit und Umweltschutz,
16.   Feststellen von Stoerungen, Beheben von technischen Stoerungen und deren Ursachen,
17.   Verstaendigen im Grubenbetrieb, Uebermitteln und Auswerten von Daten,
18.   Aufbauen von Schaltungen und Pruefen von Systemen der Steuerungstechnik,
19.   Anwenden von Betriebsmitteln im Grubenbetrieb,
20.   Errichten, Montieren und Instandhalten von Einrichtungen der Grubenbewetterung,
      Klimatisierung, Energieversorgung und Wasserhaltung,
21.   Ausrichten und Vorrichten der Lagerstaette,
22.   Herrichten der Grubenbaue fuer die Gewinnung, Abbauen der Lagerstaette,
23.   Unterhalten und Sichern der Grubenbaue, Gebirgsverfestigung,
24.   Foerdern und Transportieren.

§ 5 Ausbildungsrahmenplan
Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 4 sollen nach der in der Anlage fuer die
berufliche Grundbildung und fuer die berufliche Fachbildung enthaltenen Anleitung zur
sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan)
vermittelt werden. Eine vom Ausbildungsrahmenplan innerhalb der beruflichen
Grundbildung und innerhalb der beruflichen Fachbildung abweichende sachliche und
zeitliche Gliederung der Ausbildungsinhalte ist insbesondere zulaessig, soweit
betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.

§ 6 Ausbildungsplan
Der Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans fuer den
Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen.

§ 7 Berichtsheft
Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu fuehren.
Ihm ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft waehrend der Ausbildungszeit zu fuehren.
Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmaessig durchzusehen.

§ 8 Zwischenpruefung


                                             -2-
      
                                                                              

(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenpruefung durchzufuehren. Sie
soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.

(2) Die Zwischenpruefung erstreckt sich auf die in der Anlage in Abschnitt I sowie
in Abschnitt II unter laufender Nummer 1 bis 4, laufender Nummer 5 Buchstabe a und
laufender Nummer 11 Buchstabe a aufgefuehrten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den
im Berufsschulunterricht entsprechend den Rahmenlehrplaenen zu vermittelnden Lehrstoff,
soweit er fuer die Berufsausbildung wesentlich ist.

(3) Der Pruefling soll in hoechstens vier Stunden ein Pruefungsstueck anfertigen und
in insgesamt hoechstens drei Stunden drei Arbeitsproben durchfuehren. Hierfuer kommen
insbesondere in Betracht:
1. als Pruefungsstueck:
   Herstellen eines Werkstueckes durch manuelles und maschinelles Spanen, Kaltumformen
   und Fuegen einschliesslich Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes und
   Kontrollieren des Arbeitsergebnisses;
2. als Arbeitsproben:
   a) Kontrollieren und Warten von Betriebsmitteln,
   b) Kontrollieren, Warten und Anwenden von Einrichtungen der Grubensicherheit,
   c) Pruefen und Anwenden von Einrichtungen der Nachrichtenuebermittlung und der
      Verstaendigung im Grubenbetrieb.


(4) Der Pruefling soll in insgesamt hoechstens 180 Minuten Aufgaben, die sich auf
praxisbezogene Faelle beziehen sollen, aus folgenden Gebieten schriftlich loesen:
1. technische Zeichnungen, Arbeitsplaene, Mass-, Form- und Lagetoleranzen,
   Oberflaechenbeschaffenheit, Normung der Metallwerkstoffe,
2. Eigenschaften und Verwendung von Werk- und Hilfsstoffen,
3. Prueftechniken bei Laengen und Formen,
4. Berechnen von Laengen, Winkeln, Flaechen, Volumina, Massen, Kraeften, Druecken,
   Geschwindigkeiten und Beschleunigungen,
5. Fertigungsverfahren der spanenden und spanlosen Bearbeitung,
6. Fuegetechniken,
7. Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
8. Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Grubensicherheit,
9. Nachrichtenuebermittlung und Verstaendigung im Grubenbetrieb.

(5) Die in Absatz 4 genannte Pruefungsdauer kann insbesondere unterschritten werden,
soweit die schriftliche Pruefung in programmierter Form durchgefuehrt wird.

§ 9 Abschlusspruefung
(1) Die Abschlusspruefung erstreckt sich auf die in der Anlage aufgefuehrten Fertigkeiten
und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er
fuer die Berufsausbildung wesentlich ist.

(2) Der Pruefling soll in der praktischen Pruefung in insgesamt hoechstens 14 Stunden drei
Arbeitsproben durchfuehren. Hierfuer kommen insbesondere in Betracht:
1. Kontrollieren, Warten und Anwenden von Einrichtungen und Betriebsmitteln des
   Grubenbetriebes,
2. Feststellen, Beurteilen und Beheben von Stoerungen an Einrichtungen und
   Betriebsmitteln des Grubenbetriebes,
3. Planen, Vorbereiten und Ausfuehren von Arbeiten zum Auffahren, Ausbauen, Unterhalten
   und Sichern der Grubenbaue.
Die Arbeitsproben sind unter Beachtung der besonderen Anforderungen an die Arbeits- und
Grubensicherheit auszufuehren.
                                            -3-
      
                                                                              

(3) Der Pruefling soll in der schriftlichen Pruefung in den Pruefungsfaechern Technologie,
Arbeitsplanung, Technische Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprueft
werden. Es kommen Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Faelle beziehen sollen,
insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
1. im Pruefungsfach Technologie:
   a) Arbeits- und Grubensicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
   b) Eigenschaften und Verwendung von Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffen,
   c) Fuegetechnik,
   d) Bergtechnik,
   e) Maschinen- und Geraetetechnik,
   f) Steuerungs- und Regelungstechnik,
   g) Nachrichtenuebermittlung, Verstaendigung im Grubenbetrieb;

2. im Pruefungsfach Arbeitsplanung:
   a) technische Zeichnungen, Tabellen und Diagramme, Handbuecher, Montage- und
      Arbeitsplaene, Normen,
   b) markscheiderische Darstellungen,
   c) Rohrleitungs-, Schalt- und Funktionsplaene,
   d) Bewertung technischer Daten;
   dabei sind durch Verknuepfung informationstechnischer, technologischer
   und mathematischer Sachverhalte fachliche Probleme unter Beachtung der
   Sicherheitsbestimmungen zu analysieren, zu bewerten und geeignete Loesungswege
   darzustellen;
3. im Pruefungsfach Technische Mathematik:
   a) Laenge, Winkel, Flaeche, Volumen, Masse, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft,
      Drehmoment und Drehfrequenz,
   b) Zug-, Druck- und Scherfestigkeit,
   c) Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad,
   d) Druck in Fluessigkeiten und Gasen,
   e) Strom, Spannung, Widerstand und Leistung,
   f) Arbeitszeit, Gedinge, Lohn und Material,
   g) Schuettmengen, Foerderstroeme und Wettermengen;

4. im Pruefungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:
   allgemeine, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhaenge der Berufs- und
   Arbeitswelt.

(4) Fuer die schriftliche Pruefung ist von folgenden zeitlichen Hoechstwerten auszugehen:
1.   im Pruefungsfach Technologie                                            120 Minuten,
2.   im Pruefungsfach Arbeitsplanung                                         120 Minuten,
3.   im Pruefungsfach Technische Mathematik                                   60 Minuten,
4.   im Pruefungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde                            60 Minuten.

(5) Die in Absatz 4 genannte Pruefungsdauer kann insbesondere unterschritten werden,
soweit die schriftliche Pruefung in programmierter Form durchgefuehrt wird.

(6) Die schriftliche Pruefung ist auf Antrag des Prueflings oder nach Ermessen des
Pruefungsausschusses in einzelnen Faechern durch eine muendliche Pruefung zu ergaenzen, wenn
diese fuer das Bestehen der Pruefung den Ausschlag geben kann. Die schriftliche Pruefung
hat gegenueber der muendlichen das doppelte Gewicht. Schriftliche Pruefung im Sinne
der Absaetze 7 und 8 ist auch die durch eine muendliche Pruefung ergaenzte schriftliche
Pruefung.



                                            -4-
      
                                                                              

(7) Innerhalb der schriftlichen Pruefung hat das Pruefungsfach Technologie gegenueber
jedem der uebrigen Pruefungsfaecher das doppelte Gewicht.

(8) Die Pruefung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und in der schriftlichen
Pruefung sowie innerhalb der schriftlichen Pruefung im Pruefungsfach Technologie
mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind.

§ 10 Uebergangsregelung
Auf Berufsausbildungsverhaeltnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen,
sind die bisherigen Vorschriften weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragsparteien
vereinbaren die Anwendung der Vorschriften dieser Verordnung.

§ 11 Berlin-Klausel
Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Ueberleitungsgesetzes in Verbindung mit §
112 des Berufsbildungsgesetzes auch im Land Berlin.

§ 12 Inkrafttreten, Ausserkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. August 1990 in Kraft.

Anlage (zu § 5)
Ausbildungsrahmenplan fuer die Berufsausbildung zum Bergmechaniker
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1989, 2505 - 2517

I. Berufliche Grundbildung
-------------------------------------------------------------------------------
     I               I                                     I zeitliche
Lfd. I Teil des      I Fertigkeiten und Kenntnisse, die    I Richtwerte in
Nr. I Ausbildungs- I unter Beruecksichtigung des § 3        I Wochen im
     I berufsbildes I Abs. 2 zu vermitteln sind            I Ausbildungsjahr
     I               I                                     I--------------------
     I               I                                     I   1 I     2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
  1 I        2       I                  3                  I           4
-------------------------------------------------------------------------------
  1 I Berufsbildung I a) Bedeutung des Ausbildungs-        I
     I (§ 4 Nr. 1)   I     vertrages, insbesondere         I
     I               I     Abschluss, Dauer und Beendigung I
     I               I     erklaeren                        I
     I               I b) gegenseitige Rechte und          I
     I               I     Pflichten aus dem Ausbildungs- I
     I               I     vertrag nennen                  I
     I               I c) Moeglichkeiten der beruflichen    I
     I               I     Fortbildung nennen              I
----------------------------------------------------------I
  2 I Aufbau und     I a) Aufbau und Aufgaben des          I
     I Organisation I      ausbildenden Betriebes          I
     I des           I     erlaeutern                       I
     I Ausbildungs- I b) Grundfunktionen des               I
     I betriebes     I     ausbildenden Betriebes, wie     I
     I (§ 4 Nr. 2)   I     Mineralgewinnung, -foerderung,   I
     I               I     -aufbereitung und -absatz sowie I
     I               I     Materialwirtschaft und          I
     I               I     Verwaltung erklaeren             I
     I               I c) Beziehungen des ausbildenden     I
     I               I     Betriebes und seiner            I
     I               I     Belegschaft zu Wirtschafts-     I
     I               I     organisationen, Berufs-         I
     I               I     vertretungen und Gewerkschaften I
     I               I     nennen                          I
                                            -5-
      
                                                                              

     I               I d) Grundlagen, Aufgaben und        I
     I               I    Arbeitsweise der betriebs-      I
     I               I    verfassungsrechtlichen Organe   I
     I               I    des ausbildenden Betriebes      I
     I               I    beschreiben                     I
----------------------------------------------------------I
  3 I Arbeits- und I a) wesentliche Teile des Arbeits- I
     I Tarifrecht,   I    vertrages nennen                I
     I Arbeitsschutz I b) wesentliche Bestimmungen der    I
     I (§ 4 Nr. 3)   I    fuer den ausbildenden Betrieb    I
     I               I    geltenden Tarifvertraege nennen I
     I               I c) Aufgaben des betrieblichen      I waehrend der
     I               I    Arbeitsschutzes sowie der       I gesamten
     I               I    zustaendigen Berufs-             I Ausbildung zu
     I               I    genossenschaft und der Berg-    I vermitteln
     I               I    aufsicht erlaeutern              I
     I               I d) wesentliche Bestimmungen der    I
     I               I    fuer den ausbildenden Betrieb    I
     I               I    geltenden Arbeitsschutzgesetze I
     I               I    nennen                          I
     I               I e) Notwendigkeit und Bedeutung der I
     I               I    Arbeitshygiene erlaeutern        I
----------------------------------------------------------I
  4 I Arbeits-       I a) berufsbezogene Vorschriften der I
     I sicherheit,   I    Traeger der gesetzlichen Unfall- I
     I Umweltschutz I     versicherung, insbesondere      I
     I und           I    Unfallverhuetungsvorschriften,   I
     I rationelle    I    Richtlinien und Merkblaetter,    I
     I Energie-      I    nennen                          I
     I verwendung    I b) berufsbezogene Arbeits-         I
     I (§ 4 Nr. 4)   I    sicherheitsvorschriften bei den I
     I               I    Arbeitsablaeufen anwenden        I
     I               I c) Verhaltensweisen bei Unfaellen   I
     I               I    und Entstehungsbraenden          I
     I               I    beschreiben und Massnahmen der   I
     I               I    Ersten Hilfe einleiten          I
     I               I d) wesentliche Vorschriften der    I
     I               I    Brandverhuetung nennen,          I
     I               I    Brandschutzeinrichtungen sowie I
     I               I    Brandbekaempfungsgeraete bedienen I
     I               I e) Gefahren, die von Giften,       I
     I               I    Daempfen, Gasen, leicht          I
     I               I    entzuendbaren Stoffen sowie vom I
     I               I    elektrischen Strom ausgehen,    I
     I               I    beachten                        I
     I               I f) fuer den ausbildenden Betrieb    I
     I               I    geltende wesentliche            I
     I               I    Vorschriften ueber den           I
     I               I    Immissions- und Gewaesserschutz I
     I               I    sowie ueber die Reinhaltung der I
     I               I    Luft nennen                     I
     I               I g) arbeitsplatzbedingte Umwelt-    I
     I               I    belastungen nennen und zu ihrer I
     I               I    Verringerung beitragen          I
     I               I h) im Ausbildungsbetrieb           I
     I               I    verwendete Energiearten nennen I
     I               I    und Moeglichkeiten rationeller   I
     I               I    Energieverwendung im            I
     I               I    beruflichen Einwirkungs- und    I
     I               I    Beobachtungsbereich anfuehren    I
-------------------------------------------------------------------------------
  5 I Lesen,         I a) Teil- und Gruppenzeichnungen    I      I      I

                                            -6-
      
                                                                              

     I Anwenden und I     lesen                           I      I      I
     I Erstellen von I b) Grundbegriffe der Normung       I      I      I
     I technischen   I    anwenden                        I      I      I
     I Unterlagen    I c) Stuecklisten, Tabellen,          I      I      I
     I (§ 4 Nr. 5)   I    Diagramme, Handbuecher und       I      I      I
     I               I    Bedienungshinweise lesen und    I      I      I
     I               I    anwenden                        I      I      I
     I               I d) Mass-, Form- und Lagetoleranz-   I      I      I
     I               I    normen sowie Oberflaechen-       I      I      I
     I               I    beschaffenheit erkennen und     I      I      I
     I               I    zuordnen                        I      I      I
     I               I e) digitale und analoge Daten      I      I      I
     I               I    lesen                           I      I      I
     I               I f) Skizzen und zugehoerige          I      I      I
     I               I    Stuecklisten anfertigen          I      I      I
----------------------------------------------------------I      I      I
  6 I Unterscheiden,I a) Werkstoffe nach Metallen und     I      I      I
     I Zuordnen und I     Nichtmetallen unterscheiden     I 4*) I       I
     I Handhaben von I b) Hilfsstoffe, insbesondere Kuehl- I      I      I
     I Werk- und     I    und Schmierstoffe               I      I      I
     I Hilfsstoffen I     unterscheiden, ihrer Verwendung I      I      I
     I (§ 4 Nr. 6)   I    nach zuordnen und nach          I      I      I
     I               I    Anweisung und Unterlagen unter I       I      I
     I               I    Beachtung der Vorschriften fuer I       I      I
     I               I    gefaehrliche Arbeitsstoffe       I      I      I
     I               I    anwenden                        I      I      I
     I               I c) metallische Werkstuecke und      I      I      I
     I               I    Halbzeuge nach Form, Stoff und I       I      I
     I               I    Bearbeitbarkeit identifizieren I       I      I
     I               I d) Eigenschaften von Werkstuecken   I      I      I
     I               I    unter Beruecksichtigung der      I      I      I
     I               I    stofflichen Zusammensetzung und I      I      I
     I               I    des Verwendungszweckes durch    I      I      I
     I               I    Waermebehandlung, insbesondere   I      I      I
     I               I    durch Weichgluehen,              I      I      I
     I               I    Abschreckhaerten und Anlassen,   I      I      I
     I               I    aendern und pruefen               I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  7 I Planen und     I a) Arbeitsschritte unter           I      I      I
     I Vorbereiten   I    Beruecksichtigung funktionaler, I       I      I
     I von Arbeits- I     konstruktiver, fertigungs-      I      I      I
     I ablaeufen      I    technischer und                 I      I      I
     I sowie         I    wirtschaftlicher Gesichtspunkte I      I      I
     I Kontrollieren I    festlegen                       I      I      I
     I und Bewerten I b) Arbeitsablauf unter              I      I      I
     I von Arbeits- I     Beruecksichtigung                I      I      I
     I ergebnissen   I    organisatorischer und           I      I      I
     I (§ 4 Nr. 7)   I    informatorischer                I      I      I
     I               I    Notwendigkeiten festlegen und   I      I      I
     I               I    sicherstellen                   I 5*) I       I
     I               I c) Bewegungsablaeufe an Werkzeug-   I      I      I
     I               I    maschinen unter                 I      I      I
     I               I    Beruecksichtigung von bis zu     I      I      I
     I               I    drei Einflussgroessen steuern      I      I      I
     I               I d) Pruef- und Messmittel zur         I      I      I
     I               I    Kontrolle der Teil- und         I      I      I
     I               I    Arbeitsergebnisse festlegen     I      I      I
     I               I e) Halbzeuge, Werkstuecke,          I      I      I
     I               I    Spannzeuge, Werkzeuge, Pruef-    I      I      I
     I               I    und Messzeuge sowie Hilfsmittel I       I      I
     I               I    bereitstellen                   I      I      I
     I               I f) Arbeitsplatz an Werkbank und    I      I      I

                                            -7-
        
                                                                                

     I               I    Werkzeugmaschine einrichten     I      I      I
     I               I g) Abweichungen vom Sollmass        I      I      I
     I               I    beurteilen und Informationen    I      I      I
     I               I    fuer den Arbeitsablauf nutzen    I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  8 I Warten von     I a) Betriebsmittel reinigen und vor I      I      I
     I Betriebs-     I    Korrosion schuetzen              I      I      I
     I mitteln       I b) Betriebsstoffe, insbesondere    I      I      I
     I (§ 4 Nr. 8)   I    Oele, Kuehl- und Schmierstoffe,   I 2*) I       I
     I               I    nach Betriebsvorschriften       I      I      I
     I               I    wechseln, auffuellen und         I      I      I
     I               I    entsorgen                       I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  9 I Pruefen,        I a) Laengen mit Strichmassstaeben,     I      I      I
     I Anreissen und I     Messschiebern und Messschrauben   I      I      I
     I Kennzeichnen I     unter Beachtung von             I      I      I
     I (§ 4 Nr. 9)   I    systematischen und zufaelligen   I      I      I
     I               I    Messfehlermoeglichkeiten messen   I      I      I
     I               I b) mit Winkeln lehren und mit      I      I      I
     I               I    Winkelmessern messen            I      I      I
     I               I c) Ebenheit von Flaechen mit Lineal I      I      I
     I               I    und Winkel nach dem Lichtspalt- I      I      I
     I               I    verfahren sowie Formgenauigkeit I      I      I
     I               I    mit Rundungslehren pruefen       I      I      I
     I               I d) Werkstuecke mit Grenzlehren und I 3*) I        I
     I               I    Gewindelehren pruefen            I      I      I
     I               I e) Oberflaechenqualitaet durch       I      I      I
     I               I    Sichtpruefen beurteilen          I      I      I
     I               I f) Bezugslinien, Bohrungsmitten    I      I      I
     I               I    und Umrisse an Werkstuecken      I      I      I
     I               I    unter Beruecksichtigung der      I      I      I
     I               I    Werkstoffeigenschaften und      I      I      I
     I               I    nachfolgender Bearbeitung       I      I      I
     I               I    anreissen und koernen             I      I      I
     I               I g) Werkstuecke zur Kennzeichnung    I      I      I
     I               I    stempeln                        I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 10 I Ausrichten     I a) Spannzeuge unter                I      I      I
     I und Spannen   I    Beruecksichtigung der Groesse, der I      I      I
     I von           I    Form, des Werkstoffs und der    I      I      I
     I Werkzeugen    I    Bearbeitung von Werkstuecken     I      I      I
     I und           I    auswaehlen und befestigen        I      I      I
     I Werkstuecken   I b) Werkstuecke mittels Maschinen-   I      I      I
     I (§ 4 Nr. 10) I     schraubstock, Spannbruecke,      I      I      I
     I               I    Spanntreppe und Dreibacken-     I      I      I
     I               I    futter, insbesondere unter      I      I      I
     I               I    Beachtung der Werkstueck-        I 2*) I       I
     I               I    stabilitaet und des Oberflaechen- I      I      I
     I               I    schutzes, ausrichten und        I      I      I
     I               I    spannen                         I      I      I
     I               I c) Werkzeuge mittels Spannfutter, I       I      I
     I               I    Spannkegel, Spannzangen und     I      I      I
     I               I    Meisselhalter ausrichten und     I      I      I
     I               I    spannen                         I      I      I
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*) Im Zusammenhang mit anderen im Ausbildungsrahmenplan aufgefuehrten
   Ausbildungsinhalten zu vermitteln



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 11 I manuelles      I a) Auswaehlen der Werkzeuge:        I      I      I
     I Spanen        I    Werkzeuge unter                 I      I      I
     I (§ 4 Nr. 11) I     Beruecksichtigung der Verfahren I       I      I
                                                            -8-
      
                                                                              

     I               I    und der Werkstoffe auswaehlen     I     I      I
     I               I b) Feilen:                          I     I      I
     I               I    Flaechen und Formen an            I     I      I
     I               I    Werkstuecken aus Eisen- und       I     I      I
     I               I    Nichteisenmetallen bis zur       I     I      I
     I               I    Massgenauigkeit von +- 0,2 mm     I     I      I
     I               I    und einer Oberflaechen-           I     I      I
     I               I    beschaffenheit RZ zwischen       I     I      I
     I               I    6,3 und 40 mym eben, winklig und       I      I
     I               I    parallel auf Mass feilen          I     I      I
     I               I c) Saegen:                           I     I      I
     I               I    Bleche, Platten, Rohre und       I     I      I
     I               I    Profile aus Eisen-, Nichteisen- I      I      I
     I               I    metallen und Kunststoffen nach I       I      I
     I               I    Anriss mit Handbuegelsaege trennen I      I      I
     I               I d) Meisseln:                         I 8   I      I
     I               I    Werkstuecke nach Anriss spanend    I     I      I
     I               I    und zerteilend meisseln           I     I      I
     I               I e) Gewindeschneiden:                I     I      I
     I               I    metrische Innen- und Aussen-      I     I      I
     I               I    gewinde an Eisen- und Nicht-     I     I      I
     I               I    eisenmetallen unter Beachtung    I     I      I
     I               I    der Kuehlschmierstoffe mit        I     I      I
     I               I    Gewindebohrern und Schneideisen I      I      I
     I               I    herstellen                       I     I      I
     I               I f) Reiben:                          I     I      I
     I               I    Bohrungen in Werkstuecken aus     I     I      I
     I               I    Eisenmetallen bis zur            I     I      I
     I               I    Massgenauigkeit gemaess IT 7 und    I     I      I
     I               I    einer Oberflaechenbeschaffenheit I      I      I
     I               I    RZ zwischen 4 und 10 mym durch I       I      I
     I               I    Rundreiben herstellen            I     I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 12 I maschinelles I a) Ermitteln und Einstellen von       I     I      I
     I Spanen        I    Maschinenwerten:                 I     I      I
     I (§ 4 Nr. 12) I     aa) Werkzeuge unter              I     I      I
     I               I        Beruecksichtigung der         I     I      I
     I               I        Verfahren, der Werkstoffe    I     I      I
     I               I        und der Schneidengeometrie I       I      I
     I               I        auswaehlen                    I     I      I
     I               I    bb) die Umdrehungsfrequenz, den I      I      I
     I               I        Vorschub und die Schnitt-    I     I      I
     I               I        tiefe an Werkzeugmaschinen I       I      I
     I               I        fuer Bohr-, Dreh- und Fraes- I       I      I
     I               I        operationen mit Hilfe von    I     I      I
     I               I        Tabellen und Diagrammen      I     I      I
     I               I        unter Anleitung bestimmen    I     I      I
     I               I        und einstellen               I     I      I
     I               I    cc) Betriebsbereitschaft der     I     I      I
     I               I        Werkzeugmaschinen            I     I      I
     I               I        herstellen                   I     I      I
     I               I b) Bohren, Senken, Reiben:          I     I      I
     I               I    aa) Bohrungen in Werkstuecken     I     I      I
     I               I        aus Eisen- und Nichteisen- I       I      I
     I               I        metallen bis zu einer        I     I      I
     I               I        Lagetoleranz von +- 0,2 mm, I      I      I
     I               I        insbesondere unter Beachtung       I      I
     I               I        der Kuehlschmierstoffe,       I     I      I
     I               I        an Bohrmaschinen             I 4   I      I
     I               I        mit unterschiedlichen        I     I      I
     I               I        Werkzeugen durch Bohren ins I      I      I
     I               I        Volle, Aufbohren und durch I       I      I

                                            -9-
      
                                                                              

     I               I        Profilsenken herstellen     I      I      I
     I               I    bb) Bohrungen in Werkstuecken    I      I      I
     I               I        aus Eisenmetallen bis zur   I      I      I
     I               I        Massgenauigkeit IT 7 und     I      I      I
     I               I        einer Oberflaechen-          I      I      I
     I               I        beschaffenheit RZ zwischen I       I      I
     I               I        4 und 10 mym, insbesondere I       I      I
     I               I        unter Beachtung der Kuehl-   I      I      I
     I               I        schmierstoffe, an Bohr-     I      I      I
     I               I        maschinen durch Rundreiben I       I      I
     I               I        herstellen                  I      I      I
     I               I c) Drehen und Fraesen:              I      I      I
     I               I    aa) Werkstuecke aus Eisen- und   I      I      I
     I               I        Nichteisenmetallen bis zur I       I      I
     I               I        Massgenauigkeit von +- 0,1   I      I      I
     I               I        mm und einer Oberflaechen-   I      I      I
     I               I        beschaffenheit RZ zwischen I       I      I
     I               I        4 und 63 mym, insbesondere I       I      I
     I               I        unter Beachtung der Kuehl-   I      I      I
     I               I        schmierstoffe, mit          I      I      I
     I               I        unterschiedlichen Dreh-     I      I      I
     I               I        meisseln durch Quer-Plan-    I      I      I
     I               I        drehen und Laengs-Runddrehen I      I      I
     I               I        herstellen                  I      I      I
     I               I    bb) Werkstuecke aus Eisen- und   I      I      I
     I               I        Nichteisenmetallen bis zur I       I      I
     I               I        Massgenauigkeit von +- 0,1   I      I      I
     I               I        mm und einer Oberflaechen-   I      I      I
     I               I        beschaffenheit RZ zwischen I       I      I
     I               I        10 und 40 mym, insbesondere I      I      I
     I               I        unter Beachtung der Kuehl-   I      I      I
     I               I        schmierstoffe, mit          I      I      I
     I               I        unterschiedlichen Fraesern   I      I      I
     I               I        durch Stirn-Umfangs-Plan-   I      I      I
     I               I        fraesen im Gegenlauf         I      I      I
     I               I        herstellen                  I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 13 I Trennen,       I a) Scherschneiden:                 I      I      I
     I Umformen      I    aa) Hand- und Handhebelscheren, I      I      I
     I (§ 4 Nr. 13) I         insbesondere unter          I      I      I
     I               I        Beruecksichtigung des        I      I      I
     I               I        Werkstoffes, der Blechdicke I      I      I
     I               I        und des Kraftbedarfes,      I      I      I
     I               I        auswaehlen                   I      I      I
     I               I    bb) Feinbleche mit Hand- und    I      I      I
     I               I        Handhebelscheren nach Anriss I      I      I
     I               I        scheren                     I      I      I
     I               I b) Kaltumformen:                   I      I      I
     I               I    aa) Abwicklungen von Prismen,   I      I      I
     I               I        Zylindern, Kegeln und       I      I      I
     I               I        Pyramiden konstruieren      I      I      I
     I               I    bb) Werkstuecke aus Feinblechen I       I      I
     I               I        nach Abwicklungen           I      I      I
     I               I        herstellen                  I      I      I
     I               I    cc) Bleche aus Stahl und        I      I      I
     I               I        Nichteisenmetallen mit und I 4     I      I
     I               I        ohne Vorrichtungen im       I      I      I
     I               I        Schraubstock durch freies   I      I      I
     I               I        Runden und Schwenkbiegen    I      I      I
     I               I        unter Beachtung der         I      I      I
     I               I        Werkstueckoberflaeche, der    I      I      I
     I               I        Biegeradien, der neutralen I       I      I

                                            - 10 -
      
                                                                              

     I               I        Faser und der Biegewinkel   I      I      I
     I               I        kalt umformen               I      I      I
     I               I    dd) Rohre aus Stahl unter       I      I      I
     I               I        Beachtung des Verhaeltnisses I      I      I
     I               I        aus Wanddicke und           I      I      I
     I               I        Durchmesser kalt umformen   I      I      I
     I               I    ee) Werkstuecke durch Treiben,   I      I      I
     I               I        Boerdeln und Schweifen       I      I      I
     I               I        umformen                    I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 14 I Fuegen          I a) Schraub- und Bolzen-            I      I      I
     I (§ 4 Nr. 14) I     verbindungen:                   I      I      I
     I               I    aa) Bauteile kraftschluessig mit I      I      I
     I               I        Kopf- oder Stiftschrauben   I      I      I
     I               I        mit und ohne Mutter und     I      I      I
     I               I        Scheibe unter Beachtung der I      I      I
     I               I        Oberflaechenform und         I      I      I
     I               I        -beschaffenheit, der        I      I      I
     I               I        Werkstoffpaarung sowie der I       I      I
     I               I        Materialfestigkeit          I      I      I
     I               I        verschrauben                I      I      I
     I               I    bb) Bauteile formschluessig      I      I      I
     I               I        unter Beachtung der         I      I      I
     I               I        Oberflaechenbeschaffenheit   I      I      I
     I               I        der Fuegeflaechen verstiften I       I      I
     I               I    cc) Schraubverbindungen kraft- I       I      I
     I               I        schluessig mit Sicherungs-   I      I      I
     I               I        elementen, insbesondere     I      I      I
     I               I        Sicherungsscheiben und      I      I      I
     I               I        Zahnscheiben, sichern       I      I      I
     I               I    dd) Gelenkverbindungen mit      I      I      I
     I               I        Bolzen herstellen           I      I      I
     I               I    ee) Funktion, Mass- und          I      I      I
     I               I        Lagetoleranzen gefuegter     I      I      I
     I               I        Bauteile pruefen             I      I      I
     I               I b) Loeten, Schmelzschweissen:        I      I      I
     I               I    aa) Betriebsbereitschaft der    I      I      I
     I               I        Schweiss- und Loet-           I      I      I
     I               I        einrichtung herstellen      I 8    I      I
     I               I    bb) Werkzeuge, Lote und         I      I      I
     I               I        Flussmittel nach             I      I      I
     I               I        Eigenschaften und           I      I      I
     I               I        Verwendungszweck auswaehlen I       I      I
     I               I    cc) Bauteile aus Eisen- und     I      I      I
     I               I        Nichteisenmetallen unter    I      I      I
     I               I        Beachtung der Oberflaechen- I       I      I
     I               I        beschaffenheit der Werk-    I      I      I
     I               I        stoffe und der              I      I      I
     I               I        Eigenschaften der Loet-      I      I      I
     I               I        hilfsstoffe hartloeten       I      I      I
     I               I    dd) Schweissraupen auf Stahl-    I      I      I
     I               I        bleche durch Schmelz-       I      I      I
     I               I        schweissen auftragen         I      I      I
     I               I    ee) I-Naehte an Feinblechen aus I       I      I
     I               I        Stahl schweissen             I      I      I
     I               I    ff) Kehlnaehte an Blechen oder   I      I      I
     I               I        Rohren aus Stahl mit einer I       I      I
     I               I        Dicke zwischen 1 und 3 mm   I      I      I
     I               I        am T-Stoss und Eckstoss       I      I      I
     I               I        schweissen                   I      I      I
     I               I c) Kleben:                         I      I      I
     I               I    Bauteile aus Metallen oder      I      I      I

                                            - 11 -
      
                                                                              

     I               I    Kunststoffen mit dem fuer die    I      I      I
     I               I    jeweilige Materialpaarung       I      I      I
     I               I    geeigneten Klebstoff unter      I      I      I
     I               I    Beachtung der klebstoff-        I      I      I
     I               I    spezifischen Verarbeitungs-     I      I      I
     I               I    bedingungen, insbesondere der   I      I      I
     I               I    Vorbereitung der Oberflaechen,   I      I      I
     I               I    kleben                          I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 15 I                I Zur Fortsetzung der Berufsbildung I       I      I
     I               I sollen die Ausbildungsinhalte aus I       I      I
     I               I der laufenden Nummer 7 und         I      I      I
     I               I Ausbildungsinhalte aus den         I      I      I
     I               I laufenden Nummern 11 bis 14 dieses I      I      I
     I               I Teils des Ausbildungsrahmenplans   I 12 I        I
     I               I unter Beruecksichtigung betriebs-   I      I      I
     I               I bedingter Schwerpunkte sowie des   I      I      I
     I               I individuellen Lernfortschritts     I      I      I
     I               I vertieft vermittelt werden         I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------

II. Berufliche Fachbildung
-------------------------------------------------------------------------------
     I               I                                     I zeitliche
Lfd. I Teil des      I Fertigkeiten und Kenntnisse, die    I Richtwerte in
Nr. I Ausbildungs- I unter Beruecksichtigung des § 3        I Wochen im
     I berufsbildes I Abs. 2 zu vermitteln sind            I Ausbildungsjahr
     I               I                                     I--------------------
     I               I                                     I   1 I     2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
  1 I        2       I                  3                  I           4
-------------------------------------------------------------------------------
  1 I Bergtechnik, I a) Bergtechnik:                       I      I      I
     I Gruben-       I     aa) geologische Grundbegriffe   I      I      I
     I sicherheit    I         nennen und den Gebirgs-     I      I      I
     I und           I         aufbau in seinen Grundzuegen I      I      I
     I Umweltschutz I          darlegen                    I      I      I
     I (§ 4 Nr. 15) I      bb) das Grubengebaeude           I      I      I
     I               I         beschreiben                 I      I      I
     I               I     cc) das Aufsuchen, das          I      I      I
     I               I         Aufschliessen und den Abbau I       I      I
     I               I         der Lagerstaette             I      I      I
     I               I         beschreiben                 I      I      I
     I               I     dd) Grundbegriffe des Berg-     I      I      I
     I               I         vermessungswesens erlaeutern I      I      I
     I               I b) Fahrung im Grubenbetrieb:        I      I      I
     I               I     aa) Moeglichkeiten der Fahrung   I      I      I
     I               I         im Grubenbetrieb            I      I      I
     I               I         beschreiben, Sicherheits-   I      I      I
     I               I         vorschriften nennen und     I      I      I
     I               I         Fahrungseinrichtungen       I      I      I
     I               I         benutzen                    I      I      I
     I               I     bb) Betriebsmittel der Fahrung, I      I      I
     I               I         insbesondere deren          I      I      I
     I               I         Sicherheitseinrichtungen    I      I      I
     I               I         instandhalten               I      I      I
     I               I c) Arbeitsplatzgestaltung:          I      I      I
     I               I     aa) Arbeitsschutzmassnahmen      I      I      I
     I               I         unterscheiden und anwenden I       I      I
     I               I     bb) persoenliche Arbeitsschutz- I       I      I
     I               I         mittel anwenden             I      I      I
     I               I     cc) den Arbeitsplatz unter      I      I      I

                                            - 12 -
    
                                                                            

I                   I        Beachtung der Arbeits-         I      I       I
I                   I        sicherheit und des Arbeits-    I      I       I
I                   I        schutzes herrichten und        I      I       I
I                   I        sichern                        I      I       I
I                   I d) Brandschutz und                    I      I       I
I                   I    Brandbekaempfung:                   I      I       I
I                   I    aa) Brandschutzvorschriften fuer    I      I   8*) I
I                   I        den Grubenbetrieb beachten     I      I       I
I                   I    bb) Brandschutz- und Brand-        I      I       I
I                   I        schutzwarneinrichtungen        I      I       I
I                   I        beschreiben und ueberwachen     I      I       I
I                   I    cc) Brandschutzmassnahmen fuer       I      I       I
I                   I        die verschiedenen Betriebs-    I      I       I
I                   I        bereiche, Betriebsmittel       I      I       I
I                   I        und Arbeiten durchfuehren       I      I       I
I                   I    dd) Feuerloescheinrichtungen und    I      I       I
I                   I        -geraete sowie Feuerloesch-      I      I       I
I                   I        mittel handhaben               I      I       I
I                   I    ee) Verhalten bei Grubenbraenden    I      I       I
I                   I        beschreiben, die Handhabung    I      I       I
I                   I        des Selbstretters erlaeutern    I      I       I
I                   I        und demonstrieren              I      I       I

I                   I   e) Explosionsschutz:                I      I       I
I                   I      aa) Aufgaben, Massnahmen und      I      I       I
I                   I          Einrichtungen des            I      I       I
I                   I          Explosionsschutzes im        I      I       I
I                   I          Grubenbetrieb erlaeutern,     I      I       I
I                   I          Vorschriften beachten        I      I       I
I                   I      bb) Explosionsschutz-            I      I       I
I                   I          einrichtungen einbauen und   I      I       I
I                   I          warten                       I      I       I
I                   I   f) Staubschutz und Staub-           I      I       I
I                   I      bekaempfung:                      I      I       I
I                   I      aa) Vorschriften des Staub-      I      I       I
I                   I          schutzes fuer den Gruben-     I      I       I
I                   I          betrieb erlaeutern, Staub-    I      I       I
I                   I          bekaempfungsmassnahmen         I      I       I
I                   I          unterscheiden und            I      I       I
I                   I          durchfuehren                  I      I       I
I                   I      bb) zur Staubbekaempfung          I      I       I
I                   I          erforderliche Betriebs-      I      I       I
I                   I          mittel und Einrichtungen     I      I       I
I                   I          anwenden, montieren,         I      I       I
I                   I          demontieren und instand-     I      I       I
I                   I          halten                       I      I       I
I                   I      cc) persoenliche Staubschutz-     I      I       I
I                   I          massnahmen begruenden und      I      I       I
I                   I          Schutzmittel anwenden        I      I       I
I                   I   g) Laermschutz und Laermbekaempfung:   I      I       I
I                   I      aa) Laermschutzvorschriften       I      I       I
I                   I          beachten, Massnahmen zur      I      I       I
I                   I          Laermbekaempfung               I      I       I
I                   I          unterscheiden und            I      I       I
I                   I          durchfuehren                  I      I       I
I                   I      bb) Laermschutzeinrichtungen      I      I       I
I                   I          montieren, demontieren und   I      I       I
I                   I          instandhalten                I      I       I
I                   I      cc) persoenliche Laermschutz-      I      I       I
I                   I          mittel begruenden und         I      I       I
I                   I          anwenden                     I      I       I
I                   I   h) Umweltschutz:                    I      I       I

                                          - 13 -
        
                                                                                

     I               I    aa) bergbaubedingte Umwelt-     I      I      I
     I               I        belastungen nennen und zu   I      I      I
     I               I        ihrer Verringerung          I      I      I
     I               I        beitragen                   I      I      I
     I               I    bb) im Grubenbetrieb verwendete I      I      I
     I               I        Gefahrstoffe                I      I      I
     I               I        identifizieren, Gefahr-     I      I      I
     I               I        stoffe entsprechend den     I      I      I
     I               I        Vorschriften                I      I      I
     I               I        transportieren, lagern,     I      I      I
     I               I        anwenden und entsorgen      I      I      I
     I               I    cc) unter Tage anfallende       I      I      I
     I               I        Abfallarten unterscheiden   I      I      I
     I               I        und entsorgen               I      I      I
     I               I i) Erste Hilfe und Verhalten bei   I      I      I
     I               I    Unfaellen:                       I      I      I
     I               I    aa) Verhalten bei Unfaellen im   I      I      I
     I               I        Grubenbetrieb erlaeutern,    I      I      I
     I               I        Erste-Hilfe-Massnahmen       I      I      I
     I               I        leisten                     I      I      I
     I               I    bb) im Grubenbetrieb vorhandene I      I      I
     I               I        Einrichtungen zur           I      I      I
     I               I        Versorgung von Verletzten   I      I      I
     I               I        nennen, Einrichtungen zum   I      I      I
     I               I        Transport von Verletzten    I      I      I
     I               I        handhaben                   I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  2 I Planen und     I a) Arbeitsablaeufe nach             I      I      I
     I Vorbereiten   I    sicherheitstechnischen,         I      I      I
     I von Arbeits- I     organisatorischen und           I      I      I
     I ablaeufen      I    wirtschaftlichen Gesichts-      I      I      I
     I sowie         I    punkten planen, abstimmen und   I      I      I
     I Kontrollieren I    festlegen                       I      I      I
     I und Bewerten I b) Arbeitsschritte absichern,       I      I 3*) I
     I von Arbeits- I     moegliche Probleme erfassen und I       I      I
     I ergebnissen   I    vorbeugende Massnahmen treffen   I      I      I
     I (§ 4 Nr. 7)   I c) Arbeitsergebnisse kontrollieren I      I      I
     I               I    und bewerten                    I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  3 I Feststellen    I a) technische und geologische      I      I      I
     I von           I    Stoerungen erkennen und melden   I      I      I
     I Stoerungen,    I    sowie ihre Auswirkungen         I      I      I
     I Beheben von   I    einschaetzen                     I      I 3*) I
     I technischen   I b) Ursachen von technischen        I      I      I
     I Stoerungen und I    Stoerungen systematisch          I      I      I
     I deren         I    ermitteln und Stoerungen beheben I      I      I
     I Ursachen      I                                    I      I      I
     I (§ 4 Nr. 16) I                                     I      I      I
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*) Im Zusammenhang mit anderen im Ausbildungsrahmenplan aufgefuehrten
   Ausbildungsinhalten zu vermitteln



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  4 I Verstaendigen I a) optische und akustische Signale I        I      I
     I im Gruben-    I    nennen, Signaleinrichtungen und I      I      I
     I betrieb,      I    Verstaendigungsanlagen handhaben I      I      I
     I Uebermitteln   I    und ueberwachen                  I      I      I
     I und Auswerten I b) Meldungen formulieren und       I      I      I
     I von Daten     I    weitergeben                     I      I      I
     I (§ 4 Nr. 17) I c) Sicherheitskennzeichen           I      I 4    I
     I               I    identifizieren, Betriebs-       I      I      I
     I               I    bereichen und Arbeitsvorgaengen I       I      I
                                                           - 14 -
      
                                                                              

     I               I    zuordnen und anbringen          I      I      I
     I               I d) Datenuebertragungseinrichtungen I       I      I
     I               I    und deren Aufgaben beschreiben, I      I      I
     I               I    Daten ablesen und auswerten     I      I      I
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  5 I Aufbauen von I a) Pneumatik und Hydraulik:          I      I      I
     I Schaltungen   I    aa) Schalt- und Funktionsplaene I       I      I
     I und Pruefen    I        pneumatischer und           I      I      I
     I von Systemen I         hydraulischer Systeme lesen I      I      I
     I der           I        und skizzieren              I      I      I
     I Steuerungs-   I    bb) Druck in pneumatischen und I       I 4    I
     I technik       I        hydraulischen Systemen      I      I      I
     I (§ 4 Nr. 18) I         messen und einstellen       I      I      I
     I               I    cc) Pneumatik- und Hydraulik-   I      I      I
     I               I        schaltungen nach Angaben,   I      I      I
     I               I        Zeichnungsvorlagen, Schalt- I      I      I
     I               I        plaenen und Vorschriften     I      I      I
     I               I        aufbauen, anschliessen und   I      I      I
     I               I        pruefen                      I      I      I
     I               I---------------------------------------------------------
     I               I b) Elektropneumatik und            I      I      I
     I               I    Elektrohydraulik:               I      I      I
     I               I    aa) Schalt- und Funktionsplaene I       I      I
     I               I        von elektropneumatischen    I      I      I
     I               I        und elektrohydraulischen    I      I      I
     I               I        Systemen lesen und          I      I      I
     I               I        skizzieren                  I      I      I
     I               I    bb) Sicherheitsregeln zur       I      I      I
     I               I        Vermeidung von Gefahren     I      I      I
     I               I        durch elektrischen Strom    I      I      I
     I               I        anwenden                    I      I      I
     I               I    cc) elektrische Bauteile anhand I      I      I
     I               I        von Typenschildern          I      I      I
     I               I        identifizieren, Bauteile    I      I      I
     I               I        mechanisch montieren und    I      I      I
     I               I        demontieren                 I      I      I
     I               I    dd) Funktionsfaehigkeit von      I      I      I
     I               I        elektropneumatischen und    I      I      I
     I               I        elektrohydraulischen        I      I 4    I
     I               I        Systemen pruefen             I      I      I
     I               I c) Relais- und Mikroprozessor-     I      I      I
     I               I    steuerungen:                    I      I      I
     I               I    aa) Einsatzbereiche von Relais- I      I      I
     I               I        und Mikroprozessor-         I      I      I
     I               I        steuerungen nennen und      I      I      I
     I               I        deren Hauptbauteile         I      I      I
     I               I        identifizieren              I      I      I
     I               I    bb) die Wirkungsweise einer     I      I      I
     I               I        Relais- und Mikroprozessor- I      I      I
     I               I        steuerung an Foerder-,       I      I      I
     I               I        Transport-, Gewinnungs-     I      I      I
     I               I        oder Versorgungssystemen    I      I      I
     I               I        erlaeutern                   I      I      I
     I               I    cc) programmierbare             I      I      I
     I               I        Automatisierungsmittel nach I      I      I
     I               I        Anweisung auf Funktions-    I      I      I
     I               I        faehigkeit pruefen            I      I      I
     I               I    dd) elektrische Maschinen,      I      I      I
     I               I        Stelleinrichtungen, Schalt- I      I      I
     I               I        und Steuerungsgeraete nach   I      I      I
     I               I        Anweisung anwenden          I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------

                                            - 15 -
        
                                                                                

6   I    Anwenden von    I a) Pruefen, Inbetriebnehmen und     I      I      I
    I    Betriebs-       I    Ausserbetriebnehmen von          I      I      I
    I    mitteln im      I    Bergwerksmaschinen:             I      I      I
    I    Grubenbetrieb   I    aa) Betriebsbereitschaft von    I      I      I
    I    (§ 4 Nr. 19)    I        Bergwerksmaschinen pruefen   I      I      I
    I                    I    bb) Sicherheitseinrichtungen    I      I      I
    I                    I        kontrollieren und deren     I      I      I
    I                    I        Funktion sicherstellen      I      I 6    I
    I                    I    cc) Maschinen und Anlagen unter I      I      I
    I                    I        Beachtung der Vorschriften I       I      I
    I                    I        in- und ausserbetriebnehmen I       I      I
    I                    I    dd) Betriebsdaten ermitteln,    I      I      I
    I                    I        mit vorgegebenen Werten     I      I      I
    I                    I        vergleichen und Werte       I      I      I
    I                    I        einstellen                  I      I      I
    I                    I---------------------------------------------------------
    I                    I b) Instandhalten von Bergwerks-    I      I      I
    I                    I    maschinen:                      I      I      I
    I                    I    aa) Bergwerksmaschinen nach     I      I      I
    I                    I        Inspektions-, Wartungs- und I      I      I
    I                    I        Betriebsanleitungen         I      I      I
    I                    I        inspizieren und warten      I      I      I
    I                    I    bb) Funktionsfaehigkeit von      I      I      I
    I                    I        Maschinenelementen          I      I 6    I
    I                    I        beurteilen und schadhafte   I      I      I
    I                    I        Teile auswechseln           I      I      I
    I                    I    cc) Auswirkungen von Verschleiss I      I      I
    I                    I        und anderen Einwirkungen    I      I      I
    I                    I        auf den Betriebszustand     I      I      I
    I                    I        feststellen, Folgen         I      I      I
    I                    I        beurteilen und              I      I      I
    I                    I        Instandsetzungsmassnahmen    I      I      I
    I                    I        durchfuehren                 I      I      I
    I                    I---------------------------------------------------------
    I                    I c) Handhaben elektrischer          I      I      I
    I                    I    Betriebsmittel und Anlagen:     I      I      I
    I                    I    aa) Verhalten beim Umgang mit   I      I      I
    I                    I        elektrischen Betriebs-      I      I      I
    I                    I        mitteln erlaeutern, Gebots-, I      I      I
    I                    I        Verbots- und Warnschilder   I      I      I
    I                    I        an elektrischen Betriebs-   I      I      I
    I                    I        mitteln beachten            I      I      I
    I                    I    bb) Funktion von Schutz- und    I      I      I
    I                    I        Ueberwachungseinrichtungen   I      I      I
    I                    I        beschreiben, Strom-,        I      I      I
    I                    I        Spannungs-, Leistungs- und I       I      I
    I                    I        Widerstandswerte ablesen    I      I      I
    I                    I        und beurteilen              I      I      I
    I                    I    cc) Aufbau, Kennzeichnung und   I      I 8    I
    I                    I        Verwendungszweck von Kabeln I      I      I
    I                    I        und Leitungen beschreiben, I       I      I
    I                    I        Kabel und Leitungen         I      I      I
    I                    I        handhaben                   I      I      I
    I                    I    dd) elektrische Betriebsmittel I       I      I
    I                    I        und Anlagen vor aeusseren     I      I      I
    I                    I        Einwirkungen schuetzen       I      I      I
    I                    I    ee) elektrische Betriebsmittel I       I      I
    I                    I        bei Gefahr abschalten       I      I      I
    I                    I    ff) elektrische Betriebsmittel I       I      I
    I                    I        nach Anweisung mechanisch   I      I      I
    I                    I        montieren und demontieren   I      I      I
    I                    I---------------------------------------------------------

                                              - 16 -
      
                                                                              

     I                I d) Montieren, Demontieren und      I     I      I
     I                I    Aufstellen von Bergwerks-       I     I      I
     I                I    maschinen:                      I     I      I
     I                I    aa) Maschinen und Anlagen nach I      I      I
     I                I        Montageplaenen montieren und I     I      I
     I                I        demontieren                 I     I      I
     I                I    bb) Maschinen und Anlagen nach I      I      I 6
     I                I        vorgegebenen Plaenen         I     I      I
     I                I        aufstellen und anschliessen I      I      I
     I                I    cc) Maschinen und Anlagen       I     I      I
     I                I        veraenderten Betriebs-       I     I      I
     I                I        situationen anpassen        I     I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  7 I Errichten,      I a) Grubenbewetterung:              I     I      I
     I Montieren und I     aa) Einrichtungen und Betriebs- I     I      I
     I Instandhalten I         mittel der Gruben-          I     I      I
     I von            I        bewetterung auf Funktions- I      I      I
     I Einrichtungen I         faehigkeit pruefen            I     I      I
     I der Gruben-    I    bb) Bauwerke zur Regelung und   I     I      I
     I bewetterung, I          Fuehrung von Wetterstroemen   I     I      I
     I Klimatisierung,         errichten und instandhalten I     I      I
     I Energie-       I    cc) Sonderbewetterungsanlagen   I     I      I
     I versorgung und          ein- und ausbauen sowie     I     I      I
     I Wasserhaltung I         instandhalten               I     I      I
     I (§ 4 Nr. 20) I      dd) Wetterdaten von Wetter-     I     I      I
     I                I        tafeln und Messgeraeten       I     I      I
     I                I        ablesen und bewerten        I     I      I
     I                I b) Klimatisierung:                 I     I      I
     I                I    aa) Aufbau und Wirkungsweise    I     I      I
     I                I        von Klimaanlagen            I     I      I
     I                I        beschreiben, Betriebswerte I      I      I
     I                I        ablesen und bewerten        I     I      I
     I                I    bb) Klimaanlagen warten         I     I      I
     I                I c) Energieversorgung:              I     I      I
     I                I    aa) Betriebsmittel zur          I     I      I   8
     I                I        Versorgung mit elektrischer I     I      I
     I                I        Energie identifizieren und I      I      I
     I                I        bei ihrer Anwendung         I     I      I
     I                I        sicherheitstechnische       I     I      I
     I                I        Aspekte beachten            I     I      I
     I                I    bb) pneumatische und            I     I      I
     I                I        hydraulische Betriebsmittel I     I      I
     I                I        zur Energieversorgung und   I     I      I
     I                I        -umwandlung beschreiben,    I     I      I
     I                I        deren Betriebsdaten         I     I      I
     I                I        bewerten und Bauteile       I     I      I
     I                I        auswechseln                 I     I      I
     I                I    cc) Druckluft- und Hydraulik-   I     I      I
     I                I        leitungen einschliesslich    I     I      I
     I                I        der Armaturen montieren,    I     I      I
     I                I        inbetriebnehmen, instand-   I     I      I
     I                I        halten und demontieren      I     I      I
     I                I d) Wasserhaltung:                  I     I      I
     I                I    aa) Einrichtungen und Betriebs- I     I      I
     I                I        mittel der Wasserhaltung    I     I      I
     I                I        auf Funktionsfaehigkeit      I     I      I
     I                I        pruefen                      I     I      I
     I                I    bb) Einrichtungen zum Sammeln   I     I      I
     I                I        und Klaeren von Gruben-      I     I      I
     I                I        waessern herstellen und      I     I      I
     I                I        instandhalten               I     I      I
     I                I    cc) Betriebsmittel der Vorort- I      I      I

                                            - 17 -
      
                                                                              

     I               I        wasserhaltung montieren,     I     I      I
     I               I        inbetriebnehmen, instand-    I     I      I
     I               I        halten und demontieren       I     I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  8 I Ausrichten     I a) Auffahren der Grubenbaue:        I     I      I
     I und           I    aa) Grubenbaue der Aus- und      I     I      I
     I Vorrichten    I        Vorrichtung unterscheiden, I       I      I
     I der Lager-    I        Vortriebsverfahren           I     I      I
     I staette        I        erlaeutern                    I     I      I
     I (§ 4 Nr. 21) I     bb) markscheiderische            I     I      I
     I               I        Zeichnungen erlaeutern,       I     I      I
     I               I        Messpunkte kontrollieren und I      I      I
     I               I        vortragen                    I     I      I
     I               I    cc) Grubenbaue mit Vortriebs-    I     I      I
     I               I        maschinen oder durch Bohr- I       I      I
     I               I        und Sprengarbeit             I     I      I
     I               I        vortreiben; Bohrverfahren    I     I      I
     I               I        erlaeutern und Bohrarbeiten I       I      I
     I               I        anhand von Leitsprengbildern       I      I
     I               I        ausfuehren                    I     I      I
     I               I    dd) Begriffe der Sprengarbeit    I     I      I 12
     I               I        erlaeutern, Vorschriften fuer I      I      I
     I               I        das Verhalten bei der        I     I      I
     I               I        Sprengarbeit anwenden        I     I      I
     I               I    ee) den Arbeitsplatz im          I     I      I
     I               I        Vortriebsbereich sichern,    I     I      I
     I               I        Firste und Stoesse beraeumen, I       I      I
     I               I        vorpfaenden, Schutz-,         I     I      I
     I               I        Arbeits- und Montagebuehnen I       I      I
     I               I        errichten und anwenden       I     I      I
     I               I---------------------------------------------------------
     I               I b) Ausbauen der Grubenbaue:         I     I      I
     I               I    aa) Ausbauarten, -formen und     I     I      I
     I               I        -stoffe unterscheiden,       I     I      I
     I               I        Einsatzmoeglichkeiten         I     I      I
     I               I        beschreiben und Ausbauplaene I      I      I   8
     I               I        lesen                        I     I      I
     I               I    bb) vorlaeufigen Ausbau           I     I      I
     I               I        einbringen, Streckenausbau I       I      I
     I               I        nach Ausbauplaenen und        I     I      I
     I               I        markscheiderischen Angaben I       I      I
     I               I        stellen                      I     I      I
-------------------------------------------------------------------------------
  9 I Herrichten     I a) Herrichten der Grubenbaue:       I     I      I
     I der Gruben-   I    aa) Grubenbaue fuer den Einbau    I     I      I
     I baue fuer die I         der Betriebsmittel           I     I      I
     I Gewinnung,    I        vorbereiten                  I     I      I
     I Abbauen der   I    bb) fuer den Abbau der Lager-     I     I      I   4
     I Lagerstaette   I        staette erforderliche         I     I      I
     I (§ 4 Nr. 22) I         Betriebsmittel einbauen      I     I      I
     I               I    cc) Funktionsfaehigkeit der       I     I      I
     I               I        eingebauten Betriebsmittel I       I      I
     I               I        und Systeme pruefen           I     I      I
     I               I---------------------------------------------------------
     I               I b) Abbauen der Lagerstaette:         I     I      I
     I               I    aa) Mineral oder Kohle unter     I     I      I
     I               I        Beruecksichtigung der Abbau- I      I      I
     I               I        und Gewinnungsverfahren      I     I      I
     I               I        loesen, laden und abfoerdern I       I      I
     I               I    bb) Massnahmen zur Sicherung des I      I      I
     I               I        Arbeitsplatzes im            I     I      I
     I               I        Gewinnungsbereich            I     I      I   8

                                            - 18 -
      
                                                                              

     I                I        durchfuehren                 I      I      I
     I                I    cc) im Abbau eingesetzte        I      I      I
     I                I        Foerdereinrichtungen und     I      I      I
     I                I        Gewinnungsmaschinen         I      I      I
     I                I        anwenden, instandhalten und I      I      I
     I                I        veraenderten Betriebs-       I      I      I
     I                I        situationen anpassen        I      I      I
     I                I---------------------------------------------------------
     I                I c) Ausbauen des Gewinnungs-        I      I      I
     I                I    bereiches:                      I      I      I
     I                I    aa) Ausbauarten unterscheiden, I       I      I
     I                I        Ausbau nach Ausbauplaenen    I      I      I
     I                I        einbringen und umsetzen,    I      I      I
     I                I        Ausbauteile auswechseln     I      I      I
     I                I    bb) Funktionsfaehigkeit des      I      I      I   8
     I                I        Ausbaus und seiner Zubehoer- I      I      I
     I                I        teile beurteilen und        I      I      I
     I                I        Ausbauteile auswechseln     I      I      I
     I                I    cc) Maengel feststellen, Folgen I       I      I
     I                I        beurteilen und              I      I      I
     I                I        Instandsetzungsmassnahmen    I      I      I
     I                I        durchfuehren                 I      I      I
     I                I---------------------------------------------------------
     I                I d) Einbringen von Versatz:         I      I      I
     I                I    aa) Versatzverfahren            I      I      I
     I                I        beschreiben, Grubenbaue fuer I      I      I
     I                I        das Einbringen von Versatz I       I      I
     I                I        vorbereiten                 I      I      I   4
     I                I    bb) Betriebsmittel fuer das      I      I      I
     I                I        Transportieren und          I      I      I
     I                I        Einbringen von Versatz      I      I      I
     I                I        anwenden                    I      I      I
     I                I    cc) Versatz einbringen und      I      I      I
     I                I        kontrollieren               I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 10 I Unterhalten     I a) Grubenbaue instandhalten und    I      I      I
     I und Sichern    I    sichern                         I      I      I
     I der Gruben-    I b) Massnahmen zur Ausbauverstaerkung I      I      I
     I baue,          I    durchfuehren                     I      I      I 10
     I Gebirgs-       I c) Moeglichkeiten der Gebirgs-      I      I      I
     I verfestigung I      verfestigung erklaeren und       I      I      I
     I (§ 4 Nr. 23) I      Massnahmen zur Gebirgs-          I      I      I
     I                I    verfestigung anwenden           I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------
 11 I Foerdern und     I a) Anwenden von Hebezeugen:        I      I      I
     I Transportieren      aa) Aufbau und Funktion von     I      I      I
     I (§ 4 Nr. 24) I          Hebezeugen beschreiben und I       I      I
     I                I        Hebezeuge anwenden          I      I      I
     I                I    bb) Gewicht der Lasten fest-    I      I      I
     I                I        stellen oder abschaetzen,    I      I      I
     I                I        Anschlagpunkte und          I      I 4    I
     I                I        Widerlager bestimmen        I      I      I
     I                I    cc) Anschlag- und Lastaufnahme- I      I      I
     I                I        mittel auswaehlen und        I      I      I
     I                I        anwenden                    I      I      I
     I                I    dd) Lasten unter                I      I      I
     I                I        Beruecksichtigung der        I      I      I
     I                I        Gefahrenschwerpunkte heben I       I      I
     I                I        und senken                  I      I      I
     I                I---------------------------------------------------------
     I                I b) Anwenden von Foerder- und        I      I      I
     I                I    Transportmitteln:               I      I      I

                                            - 19 -
      
                                                                              

     I               I    aa) Betriebsbereitschaft        I      I      I
     I               I        mechanischer, pneumatischer I      I 2    I
     I               I        oder hydraulischer Foerder- I       I      I
     I               I        und Transportsysteme        I      I      I
     I               I        pruefen, Sicherheits-        I      I      I
     I               I        einrichtungen kontrollieren I      I      I
     I               I        und deren Funktion          I      I      I
     I               I        sicherstellen               I      I      I
     I               I---------------------------------------------------------
     I               I    bb) Foerder- und Transportmittel I      I      I
     I               I        unter Beachtung der         I      I      I
     I               I        Vorschriften in- und        I      I      I
     I               I        ausserbetriebnehmen          I      I      I
     I               I    cc) Foerderung und Transport     I      I      I
     I               I        ausfuehren, Material sicher I       I      I
     I               I        lagern und stapeln          I      I      I   6
     I               I    dd) Funktionsfaehigkeit von      I      I      I
     I               I        Foerder- und Transport-      I      I      I
     I               I        mitteln beurteilen, Maengel I       I      I
     I               I        feststellen, Folgen         I      I      I
     I               I        beurteilen und              I      I      I
     I               I        Instandsetzungsmassnahmen    I      I      I
     I               I        durchfuehren                 I      I      I
     I               I---------------------------------------------------------
     I               I c) Ausfuehren von Schwerlast- und   I      I      I
     I               I    Sondertransporten:              I      I      I
     I               I    aa) Betriebsmittel fuer          I      I      I
     I               I        Schwerlast- und Sonder-     I      I      I
     I               I        transporte beschreiben,     I      I      I
     I               I        auswaehlen und anwenden      I      I      I   4
     I               I    bb) Transportweg herrichten und I      I      I
     I               I        sichern                     I      I      I
     I               I    cc) Transportmittel be- und     I      I      I
     I               I        entladen, Transport         I      I      I
     I               I        durchfuehren, Transportgut   I      I      I
     I               I        absetzen und sichern        I      I      I
-------------------------------------------------------------------------------

Anhang EV Auszug aus EinigVtr Anlage I Kapitel XVI Sachgebiet C Abschnitt
III
(BGBl. II 1990, 889, 1135)
Bundesrecht tritt in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet mit folgenden
Massgaben in Kraft:
1. Berufsbildungsgesetz vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), zuletzt geaendert durch
   § 19 des Gesetzes vom 23. Dezember 1981 (BGBl. I S. 1692), und auf Grund § 21 Abs.
   1 und 2, §§ 25, 29 Abs. 1, § 43 Abs. 1 und 2, § 46 Abs. 2, § 47 Abs. 3, § 76 Abs.
   2, § 77 Abs. 5, § 80 Abs. 2, § 81 Abs. 4, § 82 Abs. 2, §§ 93, 95 Abs. 4, § 96 Abs.
   2 erlassene Rechtsverordnungen
   mit folgenden Massgaben:
   a) Rechtsverordnungen nach § 21 Abs. 1 des Gesetzes beduerfen der gesonderten
      Inkraftsetzung durch den Bundesminister fuer Bildung und Wissenschaft
      durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf.
      Rechtsverordnungen nach § 29 Abs. 1 und § 43 des Gesetzes beduerfen der
      gesonderten Inkraftsetzung durch den Bundesminister fuer Wirtschaft oder den
      sonst zustaendigen Fachminister im Einvernehmen mit dem Bundesminister fuer
      Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des
      Bundesrates bedarf.
   b) Die zustaendige Stelle kann bis zum 31. Dezember 1995 Ausnahmen von den
      Ausbildungsverordnungen nach § 25 des Gesetzes zulassen, wenn die durch
      technische Regeln gesetzten Anforderungen noch nicht erfuellt werden koennen.
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   Die Ausnahmen sind zu befristen. Der Bundesminister fuer Wirtschaft oder der
   sonst zustaendige Fachminister kann im Einvernehmen mit dem Bundesminister fuer
   Bildung und Wissenschaft durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des
   Bundesrates bedarf, die Befugnis nach Satz 1 einschraenken oder aufheben.
c) Die Regelungen in Ausbildungsverordnungen nach § 25 des Gesetzes ueber die
   Ausbildung in ueberbetrieblichen Ausbildungsstaetten (§ 27 des Gesetzes) werden
   nicht angewendet, wenn die zustaendige Stelle feststellt, dass eine solche
   Ausbildung nicht moeglich ist.
d) Bei Inkrafttreten des Gesetzes ueber die Inkraftsetzung des
   Berufsbildungsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in der Deutschen
   Demokratischen Republik - IGBBiG - vom 19. Juli 1990 (GBl. I Nr. 50 S. 907)
   bestehende Ausbildungsverhaeltnisse werden nach den neuen Vorschriften zu Ende
   gefuehrt, es sei denn, dass eine Ausbildung nach den neuen Vorschriften nicht
   moeglich ist oder der Lehrling eine Fortsetzung nach den bisherigen Vorschriften
   ausdruecklich wuenscht. Sofern die Beendigung des Lehrverhaeltnisses nach den
   neuen Ausbildungsverordnungen im bisherigen Betrieb nicht moeglich ist, sind das
   zustaendige Arbeitsamt und die zustaendige Stelle verpflichtet, den Lehrling zu
   unterstuetzen, einen neuen Ausbildungsbetrieb zu finden, der die Ausbildung nach
   den neuen Ausbildungsverordnungen fortsetzt.
e) Die Ausbildungszeit soll nach § 29 Abs. 3 des Gesetzes verlaengert werden, soweit
   eine Berufsausbildung mit Abitur durchgefuehrt wird.
f) Die Anwendung der §§ 76, 77, 80 bis 82, 86, 88, 90, 92 bis 96 des Gesetzes
   und der auf Grund dieser Bestimmungen erlassenen Verordnungen bestimmt
   der Bundesminister fuer Wirtschaft oder der sonst zustaendige Fachminister
   im Einvernehmen mit dem Bundesminister fuer Bildung und Wissenschaft durch
   Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf.
g) Die Betriebe sind verpflichtet, die praktische Berufsausbildung
   zweckentsprechend aufrecht zu erhalten, soweit dies zur Erfuellung von
   Lehrvertraegen erforderlich ist, die vor Inkrafttreten des Gesetzes ueber die
   Inkraftsetzung des Berufsbildungsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland in der
   Deutschen Demokratischen Republik - JGBBiG - vom 19. Juli 1990 (GBl. I Nr. 50 S.
   907) abgeschlossen worden sind. Fuer Betriebsakademien und andere der beruflichen
   Bildung dienende Einrichtungen ist dies mindestens bis zum 31. Dezember
   1990 zu gewaehrleisten. Auf Antrag der Handwerkskammern und der Industrie-
   und Handelskammern ist durch die Betriebe zu pruefen, inwieweit vorhandene
   Kapazitaeten der praktischen Berufsausbildung (insbesondere Lehrwerkstaetten) als
   ueberbetriebliche Ausbildungsstaetten genutzt werden oder als Treuhandvermoegen an
   die vorgenannten Kammern zur Nutzung uebertragen werden koennen.
h) Solange die in §§ 79, 87, 89 und 91 des Gesetzes genannten zustaendigen Stellen
   nicht bestehen, bestimmt das Land die zustaendige Stelle.
i) Lehrlinge, die gemaess der Systematik der Facharbeiterberufe ausgebildet
   werden, werden nach den bisherigen Rechtsvorschriften geprueft, soweit nicht
   der Bundesminister fuer Wirtschaft oder der sonst zustaendige Fachminister
   im Einvernehmen mit dem Bundesminister fuer Bildung und Wissenschaft
   durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf,
   Uebergangsvorschriften fuer Verfahren und Zustaendigkeiten erlaesst.
k) Die am Tage des Wirksamwerdens des Beitritts laufenden Pruefungsverfahren in der
   beruflichen Fortbildung und beruflichen Umschulung werden nach den bisherigen
   Vorschriften zu Ende gefuehrt.




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