Bekanntmachung ueber die Auspraegung von
deutschen Euro-Gedenkmuenzen im Nennwert von
10 Euro Gedenkmuenze „400 Jahre Keplersche
Gesetze“
Muenz10EuroBek 2009-03-24
vom 24.03.2009
"Bekanntmachung ueber die Auspraegung von deutschen Euro-Gedenkmuenzen im Nennwert von 10
Euro Gedenkmuenze „400 Jahre Keplersche Gesetze“ vom 24. Maerz 2009 (BGBl. I S. 739)"
Fussnote
Nachgewiesener Text noch nicht dokumentarisch bearbeitet
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Gemaess den §§ 2, 4, und 5 des Muenzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402)
hat die Bundesregierung beschlossen, eine 10-Euro-Gedenkmuenze „400 Jahre Keplersche
Gesetze“ praegen zu lassen. Die Auflage der Muenze betraegt 1 843 000 Stueck, darunter
maximal 200 000 Stueck in Spiegelglanzausfuehrung. Die Praegung erfolgt durch die
Staatlichen Muenzen Baden-Wuerttemberg, Praegestaette Stuttgart.
Die Muenze wird ab dem 7. Mai 2009 in den Verkehr gebracht. Sie besteht aus einer
Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer, hat einen
Durchmesser von 32,5 Millimetern und eine Masse von 18 Gramm. Das Gepraege auf beiden
Seiten ist erhaben und wird von einem schuetzenden, glatten Randstab umgeben.
Auf der Bildseite ist es hervorragend gelungen, nur die markanten Zuege des Profils
von Kepler zu zeigen und in enger Verbindung dahinter mathematisch-physikalische
Ableitungen bildhaft einzuschreiben. Die geometrische Figur, die zur Demonstration der
astronomischen Verhaeltnisse der Planetenbahn dient, ist wie die kleine Abbildung des
vorwaerts bewegten Kahnes eine allegorische Darstellung der Radialkraft, aus dem vor 400
Jahren veroeffentlichten Werk „Astronomia Nova“ (Prag 1609) entnommen.
Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, die zwoelf
Europa-Sterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl 2009 und
das Muenzzeichen „F“ der Staatlichen Muenzen Baden-Wuerttemberg, Praegestaette Stuttgart.
Der glatte Muenzrand enthaelt in vertiefter Praegung die Inschrift:
„ASTRONOMIA NOVA -
WENDE ZUR HIMMELSMECHANIK * “.
Der Entwurf der Muenze stammt von Herrn Prof. Ulrich Boehme, Stuttgart.
Schlussformel
Der Bundesminister der Finanzen
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(Fundstelle: BGBl. I 2009, 739)
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