Bedarfsgegenstaendeverordnung
BedGgstV
vom 10.04.1992
"Bedarfsgegenstaendeverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 1997
(BGBl. 1998 I S. 5), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Juni 2008
(BGBl. I S. 1107) geaendert worden ist"
Stand: Neugefasst durch Bek. v. 23.12.1997; 1998 I 5;
zuletzt geaendert durch Art. 1 V v. 16.6.2008 I 1107
Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:
- Richtlinie 76/893/EWG des Rates vom 23. November 1976 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber Materialien und Gegenstaende, die dazu
bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 340 S. 19),
- Richtlinie 78/142/EWG des Rates vom 30. Januar 1978 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber Vinylchlorid-Monomer enthaltende
Materialien und Gegenstaende, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung
zu kommen (ABl. EG Nr. L 44 S. 15),
- Richtlinie 79/663/EWG des Rates vom 24. Juli 1979 zur Ergaenzung des Anhangs der
Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der
Mitgliedstaaten fuer Beschraenkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser
gefaehrlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 197 S. 37),
- Richtlinie 80/590/EWG der Kommission vom 9. Juni 1980 zur Festlegung des Symbols fuer
Materialien und Gegenstaende, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung
zu kommen (ABl. EG Nr. L 151 S. 21),
- Richtlinie 80/766/EWG der Kommission vom 8. Juli 1980 zur Festlegung
gemeinschaftlicher Analysenmethoden fuer die amtliche Pruefung des Gehalts an
Vinylchlorid-Monomer in Materialien und Gegenstaenden, die dazu bestimmt sind, mit
Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 213 S. 42),
- Richtlinie 81/432/EWG der Kommission vom 29. April 1991 zur Festlegung der
gemeinschaftlichen Analysenmethoden fuer die amtliche Pruefung auf Vinylchlorid, das
von Bedarfsgegenstaenden in Lebensmittel uebergegangen ist (ABl. EG Nr. L 167 S. 6),
- Richtlinie 82/711/EWG des Rates vom 18. Oktober 1982 ueber die Grundregeln fuer die
Ermittlung der Migration aus Materialien und Gegenstaenden aus Kunststoff, die dazu
bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 297 S. 26),
- Richtlinie 82/806/EWG des Rates vom 22. November 1982 zur zweiten Aenderung der
Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der
Mitgliedstaaten fuer Beschraenkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser
gefaehrlicher Stoffe und Zubereitungen (Benzol) (ABl. EG Nr. L 339 S. 55),
- Richtlinie 83/229/EWG des Rates vom 25. April 1983 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend Materialien und Gegenstaende aus
Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen
(ABl. EG Nr. L 123 S. 31),
- Richtlinie 83/264/EWG des Rates vom 16. Mai 1983 zur vierten Aenderung der
Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der
Mitgliedstaaten fuer Beschraenkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser
gefaehrlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 147 S. 9),
- Richtlinie 84/500/EWG des Rates vom 15. Oktober 1984 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber Keramikgegenstaende, die dazu bestimmt
sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 277 S. 12),
-1-
- Richtlinie 85/572/EWG des Rates vom 19. Dezember 1985 ueber die Liste der
Simulanzloesemittel fuer die Migrationsuntersuchungen von Materialien und Gegenstaenden
aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen
(ABl. EG Nr. L 372 S. 14),
- Richtlinie 86/388/EWG der Kommission vom 23. Juli 1986 zur Aenderung der Richtlinie
83/229/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten
betreffend Materialien und Gegenstaende aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind,
mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 228 S. 32),
- Richtlinie 89/109/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber Materialien und Gegenstaende, die dazu
bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 40 S. 38,
berichtigt in ABl. EG Nr. L 347 S. 37),
- Richtlinie 89/677/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur achten Aenderung der
Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der
Mitgliedstaaten fuer Beschraenkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser
gefaehrlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 398 S. 19) - soweit die darin
enthaltenen Bestimmungen auf Scherzartikel Anwendung finden -,
- Richtlinie 90/128/EWG der Kommission vom 23. Februar 1990 ueber Materialien und
Gegenstaende aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung
zu kommen (ABl. EG Nr. L 75 S. 19, berichtigt in ABl. EG Nr. L 349 S. 26).
Fussnote
Textnachweis ab: 16. 4.1992 Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EWGRL 893/76 (CELEX Nr: 376L0893)
EWGRL 142/78 (CELEX Nr: 378L0142)
EWGRL 663/79 (CELEX Nr: 379L0663)
EWGRL 590/80 (CELEX Nr: 380L0590)
EWGRL 766/80 (CELEX Nr: 380L0766)
EWGRL 432/81 (CELEX Nr: 381L0432)
EWGRL 711/82 (CELEX Nr: 382L0711)
EWGRL 806/82 (CELEX Nr: 382L0806)
EWGRL 229/83 (CELEX Nr: 383L0229)
EWGRL 264/83 (CELEX Nr: 383L0264)
EWGRL 500/84 (CELEX Nr: 384L0500)
EWGRL 572/85 (CELEX Nr: 385L0572)
EWGRL 388/86 (CELEX Nr: 386L0388)
EWGRL 109/89 (CELEX Nr: 389L0109)
EWGRL 677/89 (CELEX Nr: 389L0677)
EWGRL 128/90 (CELEX Nr: 390L0128),
Umsetzung der
EGRL 3/95 (CELEX Nr: 395L0003)
EGRL 11/96 (CELEX Nr: 396L0011) vgl. V v. 17.4.1997 I 796,
Beachtung der
EWGRL 189/83 (CELEX Nr: 383L0189) vgl. V v. 17.4.1997 I 796,
Beachtung der
EGRL 34/98 (CELEX Nr: 398L0034) vgl. V v. 7. 3.2000 I 179,
Umsetzung der
EGRL 27/94 (CELEX Nr: 394L0027) vgl. V v. 14.6.2000 I 849
Eingangsformel
Der Bundesminister fuer Gesundheit verordnet, jeweils in Verbindung mit Artikel 56 Abs.
1 des Zustaendigkeitsanpassungsgesetzes vom 18. Maerz 1975 (BGBl. I S. 705) und mit dem
Organisationserlass vom 23. Januar 1991 (BGBl. I S. 530),
- auf Grund des § 5 Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes vom 15.
August 1974 (BGBl. I S. 1945, 1946) im Einvernehmen mit den Bundesministern fuer
Wirtschaft und fuer Arbeit und Sozialordnung,
-2-
- auf Grund des § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a in Verbindung mit Abs. 3 des
Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes im Einvernehmen mit den Bundesministern
fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Forsten und fuer Wirtschaft,
- auf Grund des § 31 Abs. 2 und des § 44 Nr. 2 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenstaendegesetzes sowie
- auf Grund des § 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 5, 8, 9 Buchstabe b und Nr. 9b in Verbindung
mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes, der zuletzt durch das
Gesetz vom 22. Januar 1991 (BGBl. I S. 121) geaendert worden ist, im Einvernehmen
mit den Bundesministern fuer Wirtschaft, fuer Arbeit und Sozialordnung, fuer Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit und fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Forsten:
§ 1 Gleichstellung
Impraegnierungsmittel in Aerosolpackungen fuer Leder- und Textilerzeugnisse, die fuer den
haeuslichen Bedarf bestimmt und nicht Erzeugnisse im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr.
8 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sind, werden den Bedarfsgegenstaenden
gleichgestellt.
§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung sind
1. Lebensmittelbedarfsgegenstaende:
Bedarfsgegenstaende im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches;
2. Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Zellglasfolie:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstaende bestimmte
a) unbeschichtete Zellglasfolien,
b) beschichtete Zellglasfolien mit einer aus Cellulose gewonnenen Beschichtung
oder
c) beschichtete Zellglasfolien mit einer aus Kunststoff bestehenden Beschichtung,
jeweils hergestellt aus regenerierter Cellulose, die aus nicht zu anderen Zwecken
verarbeitetem Holz oder aus nicht zu anderen Zwecken verarbeiteter Baumwolle
gewonnen worden ist, auch mit Beschichtung auf einer oder auf beiden Seiten;
ausgenommen sind Kunstdaerme aus regenerierter Cellulose;
3. Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstaende bestimmte
a) Materialien und Gegenstaende sowie Teile davon, die ausschliesslich aus
Kunststoff bestehen,
b) Materialien und Gegenstaende aus Kunststoff, die aus zwei oder mehreren
Schichten bestehen, von denen jede ausschliesslich aus Kunststoff besteht
und die durch Klebstoffe oder auf andere Weise zusammengehalten werden
(mehrschichtige Materialien und Gegenstaende aus Kunststoff),
c) Kunststoffschichten oder -beschichtungen, die als Dichtungsmaterial von Deckeln
dienen, die sich aus zwei oder mehreren Schichten verschiedener Materialarten
zusammensetzen;
3a. Kunststoff:
eine organische makromolekulare Verbindung, die durch Polymerisation,
Polykondensation, Polyaddition oder sonstige vergleichbare Verfahren aus Molekuelen
mit niedrigerem Molekulargewicht oder durch chemische Veraenderung natuerlicher
Makromolekuele gewonnen wird; dieser makromolekularen Verbindung koennen andere
Stoffe oder Zubereitungen zugefuegt werden; als Kunststoff gelten jedoch nicht:
a) Zellglasfolien,
b) Elastomere und natuerlicher oder synthetischer Kautschuk,
c) Papier und Pappe, auch wenn diese durch Zusatz von Kunststoff modifiziert
worden sind,
-3-
d) Ueberzuege aus Paraffinwachs, einschliesslich synthetischem Paraffinwachs und
mikrokristallinem Wachs sowie deren Gemische miteinander oder mit Kunststoff,
e) Ionenaustauscherharze,
f) Silikone;
3b. funktionelle Barriere aus Kunststoff:
eine Barriere, die aus einer oder mehreren Schichten Kunststoff besteht und
sicherstellt, dass der Lebensmittelbedarfsgegenstand im fertigen Zustand den
Anforderungen dieser Verordnung und dem Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr.
1935/2004 des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 ueber
Materialien und Gegenstaende, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in
Beruehrung zu kommen, und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG
(ABl. EU Nr. L 338 S. 4) entspricht;
3c. fettfreie Lebensmittel:
Lebensmittel, fuer die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren
nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches**) unter
der Gliederungsnummer B 80.30-2, Stand Maerz 2008, andere Simulanzien fuer
Migrationspruefungen festgelegt sind als das Simulanzloesemittel D;
4. Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Keramik:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstaende bestimmte Gegenstaende, die
aus einer Mischung anorganischer Stoffe mit einem im allgemeinen hohen Gehalt an
Ton oder Silikat unter moeglichem Zusatz von geringen Mengen organischer Stoffe
hergestellt und nach ihrer Ausformung gebrannt sind. Sie koennen hochgebrannt und
mit Glasuren oder Dekor versehen sein;
5. Bedarfsgegenstaende aus Vinylchloridpolymerisaten:
a) Lebensmittelbedarfsgegenstaende,
b) Bedarfsgegenstaende im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches,
c) Bedarfsgegenstaende im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 5 des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches, die bei bestimmungsgemaessem oder vorauszusehendem
Gebrauch mit den Schleimhaeuten des Mundes in Beruehrung kommen und
die unter Verwendung von Vinylchloridpolymerisaten oder -kopolymerisaten
hergestellt sind.
6. Babyartikel:
jedes Produkt, das dazu bestimmt ist, den Schlaf, die Entspannung, das Fuettern
und das Saugen von Kindern zu erleichtern oder ihrer hygienischen Versorgung zu
dienen.
**) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Koeln.
§ 3 Verbotene Stoffe
Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgefuehrten
Bedarfsgegenstaende duerfen die dort genannten Stoffe nicht verwendet werden.
§ 4 Zugelassene Stoffe
(1) Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus
den in § 2 Nr. 2 Buchstabe a und b genannten Zellglasfolien duerfen nur die in
Anlage 2 aufgefuehrten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten
Verwendungsbeschraenkungen verwendet werden. Die Stoffe duerfen nur verwendet werden,
wenn sie den in Spalte 4 festgesetzten Reinheitsanforderungen entsprechen. Soweit in
Spalte 4 keine Reinheitsanforderungen festgelegt sind, muessen die verwendeten Stoffe
im Hinblick auf ihren Einsatzbereich handelsueblichen Reinheitsanforderungen genuegen.
Abweichend von Satz 1 duerfen auch andere als die dort genannten Stoffe als Farbstoff
und Klebstoff verwendet werden, sofern ein Uebergang der Stoffe auf die mit der Folie
-4-
in Beruehrung kommenden Lebensmittel oder deren Oberflaeche nach einer anerkannten
Analysenmethode nicht festzustellen ist.
(1a) Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus den in
§ 2 Nr. 2 Buchstabe c genannten Zellglasfolien duerfen vor der Beschichtung nur die in
Anlage 2 Teil A aufgefuehrten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten
Verwendungsbeschraenkungen verwendet werden. Absatz 1 Satz 2 bis 4 ist anzuwenden.
(2) Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen von
1. Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff sowie
2. Lebensmittelbedarfsgegenstaenden im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der
aufzubringenden Beschichtung
duerfen als Monomere und sonstige Ausgangsstoffe nur die in Anlage 3 Abschnitt 1
aufgefuehrten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 4 genannten Beschraenkungen
und unter Beruecksichtigung der in Anlage 3 Abschnitt 6 aufgefuehrten Bemerkungen
verwendet werden. Die Stoffe duerfen nur verwendet werden, wenn sie den in Anlage 3
Abschnitt 5 festgesetzten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen.
Im Uebrigen muessen die Stoffe hinsichtlich der Reinheitsanforderungen von guter
technischer Qualitaet sein. Stoffe der Anlage 3 Abschnitt 1 Teil B duerfen zunaechst
nur bis zu dem dort festgesetzten Zeitpunkt verwendet werden. Handelt es sich bei
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden im Sinne des Satzes 1 Nr. 1 um mehrschichtige
Materialien und Gegenstaende aus Kunststoff, so gelten die Saetze 1 bis 4 entsprechend
fuer jede Kunststoffschicht. Satz 1 und 5 gilt nicht bei dem Herstellen von
1. Oberflaechenbeschichtungen mit fluessigen, pulverfoermigen oder dispergierten Harzen
und Polymeren, insbesondere Lacken und Farben,
2. Epoxyharzen,
3. Klebern und Haftvermittlern sowie
4. Druckfarben.
(3) Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen von
1. Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff sowie
2. Lebensmittelbedarfsgegenstaenden im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der
aufzubringenden Beschichtung
duerfen als Additive, unbeschadet der Verwendung anderer geeigneter Stoffe, die in
Anlage 3 Abschnitt 2 aufgefuehrten Stoffe nur unter Einhaltung der dort in Spalte
4 genannten Beschraenkungen und unter Beruecksichtigung der in Anlage 3 Abschnitt
6 aufgefuehrten Bemerkungen verwendet werden. Die Stoffe duerfen nur verwendet
werden, wenn sie den in Anlage 3 Abschnitt 5 festgesetzten Spezifikationen und
Reinheitsanforderungen entsprechen. Im Uebrigen muessen die Additive hinsichtlich
der Reinheitsanforderungen von guter technischer Qualitaet sein. Handelt es sich
bei Lebensmittelbedarfsgegenstaenden im Sinne des Satzes 1 Nr. 1 um mehrschichtige
Materialien und Gegenstaende aus Kunststoff, so gelten die Saetze 1 bis 3 entsprechend
fuer jede Kunststoffschicht.
(3a) (weggefallen)
(4) Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus durch
bakterielle Fermentation gewonnenen Erzeugnissen duerfen nur die in Anlage 3 Abschnitt 4
aufgefuehrten Stoffe verwendet werden. Die Stoffe duerfen nur verwendet werden, wenn sie
den in Anlage 3 Abschnitt 5 festgesetzten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen
entsprechen.
(5) Bei dem gewerbsmaessigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus
Kunststoff mit einer funktionellen Barriere aus Kunststoff sind Absatz 2 Satz 1
bis 5, Absatz 3 und 4 nicht auf die Schichten anzuwenden, die nicht unmittelbar mit
Lebensmitteln in Beruehrung kommen und von diesen durch die funktionelle Barriere
getrennt sind. Fuer diese Schichten duerfen andere als in Anlage 3 Abschnitt 1, 2 oder 4
genannte Stoffe nur verwendet werden, sofern diese nicht zu einer der folgenden Gruppen
gehoeren:
-5-
1. Stoffe, die in Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG des Rates vom 27. Juni 1967
zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften fuer die Einstufung,
Verpackung und Kennzeichnung gefaehrlicher Stoffe (ABl. EG Nr. 196 S. 1), zuletzt
geaendert durch die Richtlinie 2006/121/EG des Europaeischen Parlaments und des
Rates vom 18. Dezember 2006 (ABl. EU Nr. L 396 S. 852, 2007 Nr. L 136 S. 281), als
krebserzeugend, erbgutveraendernd oder fortpflanzungsgefaehrdend der Kategorien 1, 2
oder 3 eingestuft sind oder
2. Stoffe, die aufgrund der Eigenverantwortungskriterien des Anhangs VI der
Richtlinie 67/548/EWG, zuletzt geaendert durch die Richtlinie 2006/121/EG, als
krebserzeugend, erbgutveraendernd oder fortpflanzungsgefaehrdend der Kategorien 1, 2
oder 3 eingestuft sind.
§ 5 Verbotene Verfahren
Bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgefuehrten Bedarfsgegenstaende duerfen die dort
genannten Verfahren nicht angewendet werden.
§ 6 Hoechstmengen
Gewerbsmaessig duerfen nicht in den Verkehr gebracht werden
1. Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Zellglasfolie, wenn sie die in Anlage 2
aufgefuehrten Stoffe ueber die dort in Spalte 3 festgesetzten Hoechstmengen hinaus
enthalten,
2. Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus
a) Kunststoff sowie
b) Zellglasfolien im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aus
Kunststoff bestehenden Beschichtung,
wenn sie die in der Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 aufgefuehrten Stoffe ueber die dort
jeweils in Spalte 4 festgesetzten hoechstzulaessigen Restgehalte hinaus enthalten,
wobei die in Anlage 3 Abschnitt 5 aufgefuehrten Spezifikationen und in Anlage 3
Abschnitt 6 aufgefuehrten Bemerkungen zu beruecksichtigen sind,
3. in Anlage 5 aufgefuehrte Bedarfsgegenstaende, wenn sie die dort in Spalte 3 genannten
Stoffe ueber die in Spalte 4 festgesetzten Hoechstmengen hinaus enthalten,
4. in Anlage 5a aufgefuehrte Bedarfsgegenstaende, wenn sie die in Spalte 3 dieser Anlage
aufgefuehrten Stoffe ueber die in Spalte 4 festgesetzten Hoechstmengen nach den dort
genannten Massgaben freisetzen.
Satz 1 Nr. 1 gilt nicht, soweit die Beschichtung aus Kunststoff im Sinne des § 2
Nr. 2 Buchstabe c besteht. Ist fuer Lebensmittelbedarfsgegenstaende nach Satz 1 Nr.
2 fuer einen Stoff in Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 jeweils in Spalte 4 ausser einem
hoechstzulaessigen Restgehalt auch ein spezifischer Migrationsgrenzwert angegeben, so
kann der hoechstzulaessige Restgehalt unberuecksichtigt bleiben, wenn der spezifische
Migrationsgrenzwert eingehalten ist.
§ 7 Verwendungsverbote
(1) Lebensmittelbedarfsgegenstaende, die den Anforderungen der §§ 4 bis 6 nicht
entsprechen, duerfen beim gewerbsmaessigen Herstellen oder Behandeln von Lebensmitteln
nicht verwendet werden.
(2) Bedruckte Zellglasfolie darf gewerbsmaessig nur so verwendet werden, dass die
bedruckte Seite nicht mit Lebensmitteln in Beruehrung kommt.
§ 8 Uebergang von Stoffen auf Lebensmittel
(1) Bei Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff duerfen die in der Anlage 3
Abschnitt 1 oder 2 genannten Stoffe, die von den Bedarfsgegenstaenden auf Lebensmittel
uebergehen, die in Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 jeweils in Spalte 4 angegebenen
spezifischen Migrationswerte nicht ueberschreiten. Die in Anlage 3 Abschnitt 5
aufgefuehrten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen und die in Anlage 3 Abschnitt
-6-
6 aufgefuehrten Bemerkungen sind zu beruecksichtigen. Ist in Anlage 3 Abschnitt 1
oder 2 Spalte 4 fuer einen Stoff ausser einem spezifischen Migrationsgrenzwert auch
ein hoechstzulaessiger Restgehalt angegeben, so kann der spezifische Migrationswert
unberuecksichtigt bleiben, wenn der hoechstzulaessige Restgehalt nicht ueberschritten wird.
(1a) Soweit fuer einen Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff mit einer
funktionellen Barriere in einer oder mehreren Schichten, die nicht unmittelbar mit
Lebensmitteln in Beruehrung kommen und von diesen durch die funktionelle Barriere
getrennt sind, andere als die in Anlage 3 Abschnitt 1, 2 oder 4 genannten Stoffe
verwendet werden, darf die Migration dieser Stoffe 0,01 Milligramm pro Kilogramm
des Lebensmittels oder Simulanzloesemittels nicht ueberschreiten. Die Migration wird
bestimmt mit einer Analysenmethode nach Artikel 11 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004
des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 ueber amtliche Kontrollen
zur Ueberpruefung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der
Bestimmungen ueber Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1) in der jeweils
geltenden Fassung. Der Migrationswert ist in Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels
oder Simulanzloesemittels anzugeben. Er gilt fuer eine Gruppe von Verbindungen, sofern
sie strukturell und toxikologisch verwandt sind, insbesondere Isomere oder Verbindungen
derselben relevanten funktionellen Gruppe, und beruecksichtigt eine etwaige Uebertragung
durch Abklatsch.
(1b) Sofern es sich bei den Additiven im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 um
zugelassene Stoffe nach Massgabe der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung oder um
Aromen nach der Aromenverordnung handelt, duerfen diese Stoffe nicht aus dem
Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff in Mengen auf Lebensmittel uebergehen,
1. die eine technologische oder aromatisierende Wirkung in dem verzehrsfertigen
Lebensmittel ausueben und
2. die dazu fuehren, dass der aus ihrer Verwendung als Zusatzstoff oder Aroma
resultierende Gehalt in dem verzehrsfertigen Lebensmittel die in der Zusatzstoff-
Zulassungsverordnung oder Aromenverordnung jeweils festgelegten Hoechstmengen
oder in der Anlage 3 festgelegten Grenzwerte ueberschritten werden, sofern solche
festgelegt sind; es ist jeweils die niedrigste Festlegung anzuwenden.
(1c) Bei den in Artikel 1 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr.
1895/2005 der Kommission vom 18. November 2005 ueber die Beschraenkung der Verwendung
bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenstaenden, die dazu bestimmt sind,
mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EU Nr. L 302 S. 28), genannten
Materialien und Gegenstaenden duerfen Anteile der in Anhang I der Verordnung (EG)
Nr. 1895/2005 aufgefuehrten Stoffe, die von den Materialien oder Gegenstaenden auf
Lebensmittel uebergehen, die dort festgesetzten spezifischen Migrationshoechstwerte nicht
ueberschreiten.
(1d) Eine Ueberpruefung der Einhaltung der spezifischen Migrationsgrenzwerte ist nicht
erforderlich, wenn nachgewiesen werden kann, dass
1. der nach Absatz 2 zu bestimmende Gesamtmigrationswert zu dem Ergebnis fuehrt, dass
der spezifische Migrationswert nicht ueberschritten werden kann, oder
2. unter der Annahme des vollstaendigen Uebergangs der im Bedarfsgegenstand enthaltenen
Substanz der spezifische Migrationsgrenzwert nicht ueberschritten werden kann.
Die Einhaltung des spezifischen Migrationsgrenzwertes kann geprueft werden durch
Bestimmung des Restgehaltes des Stoffes im Bedarfsgegenstand, sofern das Verhaeltnis
zwischen dieser Menge und dem Wert der spezifischen Migration des betreffenden Stoffes
entweder durch adaequate Untersuchungen oder durch Anwendung allgemein anerkannter,
wissenschaftlich belegter Diffusionsmodelle festgelegt wurde und dieses rechnerisch
beruecksichtigt wird. Zum Nachweis, dass ein Bedarfsgegenstand den Bestimmungen nicht
entspricht, ist die Bestaetigung des berechneten Migrationswertes durch experimentelle
Pruefung zwingend erforderlich.
(2) Insgesamt duerfen von einem Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff
Stoffe auf Lebensmittel oder Simulanzloesemittel nur bis zu einer Hoechstmenge
(Gesamtmigrationswert) von 60 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels oder des
-7-
Simulanzloesemittels uebergehen. Die Hoechstmenge betraegt jedoch 10 Milligramm pro
Quadratdezimeter der Oberflaeche des Lebensmittelbedarfsgegenstandes fuer
1. fuellbare Lebensmittelbedarfsgegenstaende mit einem Fassungsvermoegen von weniger als
500 Millilitern oder mehr als 10 Litern,
2. Platten, Folien oder andere nicht fuellbare Lebensmittelbedarfsgegenstaende oder
solche, bei denen das Verhaeltnis der Kontaktflaeche solcher Bedarfsgegenstaende zu
der mit ihr in Beruehrung kommenden Lebensmittelmenge nicht ermittelt werden kann.
Auf Lebensmittelbedarfsgegenstaende, die dazu bestimmt sind, mit
Saeuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost fuer
Saeuglinge und Kleinkinder in Beruehrung zu kommen oder die bereits mit solchen
Lebensmitteln in Beruehrung sind, ist Satz 2 nicht anzuwenden.
(3) Bei den in Anlage 6 aufgefuehrten Lebensmittelbedarfsgegenstaenden duerfen Anteile der
dort genannten Stoffe, die von den Bedarfsgegenstaenden auf Lebensmittel uebergehen, die
dort angegebenen Hoechstmengen nicht ueberschreiten.
(4) Die Absaetze 1 bis 3 gelten fuer Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Zellglasfolien
im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufgebrachten Beschichtung
entsprechend.
§ 9 Warnhinweise
In Anlage 7 aufgefuehrte Bedarfsgegenstaende duerfen gewerbsmaessig nur in den Verkehr
gebracht werden, wenn die dort aufgefuehrten Warnhinweise an der dort genannten Stelle
unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angegeben
sind.
§ 10 Kennzeichnung, Nachweispflichten
(1) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff duerfen vorbehaltlich des Satzes
5 gewerbsmaessig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche
Erklaerung nach Massgabe des Satzes 2 in deutscher Sprache beigefuegt ist. Die Erklaerung
muss vom Hersteller oder dem fuer das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortlichen
ausgestellt sein und die Angaben nach Massgabe der Anlage 12 enthalten. Der Hersteller
oder der fuer das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortliche hat den zustaendigen
Behoerden auf Verlangen geeignete Unterlagen zur Verfuegung zu stellen, die belegen,
dass die Lebensmittelbedarfsgegenstaende den Anforderungen dieser Verordnung genuegen.
Diese Unterlagen umfassen die ermittelten Ergebnisse und eine Beschreibung der
Pruefbedingungen, Berechnungen, sonstige Analysen sowie Unbedenklichkeitsnachweise oder
eine die Konformitaet beweisende Begruendung. Satz 1 gilt nicht fuer das Inverkehrbringen
im Einzelhandel.
(1a) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Zellglasfolie duerfen gewerbsmaessig nur in
den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklaerung in deutscher
Sprache beigefuegt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen dieser
Verordnung und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht
fuer das Inverkehrbringen im Einzelhandel und fuer Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus
Zellglasfolie, die offensichtlich fuer das Herstellen, Behandeln, Inverkehrbringen oder
den Verzehr von Lebensmitteln verwendet werden sollen.
(2) Bei Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Keramik gilt Absatz 1a Satz 1 entsprechend.
Die Erklaerung muss vom Hersteller oder, sofern dieser nicht in der Europaeischen
Gemeinschaft ansaessig ist, dem in der Europaeischen Gemeinschaft ansaessigen Einfuehrer
ausgestellt sein und folgende zusaetzliche Angaben enthalten:
1. Name und Anschrift des Herstellers oder des Einfuehrers,
2. Identitaet des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Keramik,
3. Datum der Erstellung der Erklaerung.
Darueber hinaus muessen der Hersteller oder der Einfuehrer fuer Zwecke der Ueberwachung
Nachweise darueber vorhalten, ob der Lebensmittelbedarfsgegenstand die Hoechstmengen,
die gemaess Artikel 2 der Richtlinie 84/500/EWG des Rates vom 15. Oktober 1984 zur
-8-
Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber Keramikgegenstaende, die
dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EG Nr. L 277 S. 12),
geaendert durch die Richtlinie 2005/31/EG der Kommission vom 29. April 2005 (ABl. EU
Nr. L 110 S. 36), von ihm auf Lebensmittel uebergehen duerfen, einhaelt. Diese Nachweise
muessen mindestens die Ergebnisse der durchgefuehrten Analysen, die Testbedingungen sowie
Name und Anschrift des Laboratoriums, das die Analyse durchgefuehrt hat, enthalten.
(3) Die in Anlage 9 aufgefuehrten Bedarfsgegenstaende duerfen gewerbsmaessig an
Verbraucherinnen oder Verbraucher nur abgegeben werden, wenn die in Spalte 3
aufgefuehrten Angaben an den in Spalte 4 vorgesehenen Stellen unverwischbar, deutlich
sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angebracht sind.
(4) Wer Bedarfsgegenstaende in Verkehr bringt, hat die Angaben nach Artikel 15 Abs. 1
Buchstabe a und b der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 in deutscher Sprache anzubringen.
§ 10a Kennzeichnung von Schuherzeugnissen
(1) Schuherzeugnisse nach Anlage 11 Nr. 1 muessen von dem Hersteller oder seinem in
der Europaeischen Gemeinschaft niedergelassenen Bevollmaechtigten oder, sofern weder
der Hersteller noch sein Bevollmaechtigter in der Europaeischen Gemeinschaft eine
Niederlassung hat, von demjenigen, der die Schuherzeugnisse in der Europaeischen
Gemeinschaft erstmals in den Verkehr bringt, vor dem gewerbsmaessigen Inverkehrbringen
mit den Angaben nach Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3 versehen werden. Die
Angaben nach Satz 1 sind an mindestens einem Schuherzeugnis eines jeden Paares lesbar,
haltbar und gut sichtbar anzubringen. Wer Schuherzeugnisse gewerbsmaessig abgibt, muss
sicherstellen, dass bei der Abgabe die Kennzeichnung nach Massgabe von Satz 2 angebracht
ist. Die Angaben koennen durch schriftliche Angaben ergaenzt werden.
(2) Schuherzeugnisse sind mit der Angabe ihrer Bestandteile und der Angabe der
hierfuer verwendeten und nach Absatz 3 bestimmten Materialien durch Piktogramme oder
schriftliche Angaben nach Massgabe der Anlage 11 Nr. 2 und 3 zu kennzeichnen. Dies gilt
nicht fuer
1. gebrauchte Schuhe,
2. Sicherheitsschuhwerk, das unter die Verordnung ueber das Inverkehrbringen von
persoenlichen Schutzausruestungen faellt,
3. Spielzeugschuhe.
Die Vorschriften der Chemikalien-Verbotsverordnung bleiben unberuehrt.
(3) In der Kennzeichnung nach Absatz 2 ist das Material anzugeben, das mindestens 80
Prozent jeweils
1. der Flaeche des Obermaterials,
2. der Flaeche von Futter und Decksohle und
3. des Volumens der Laufsohle
ausmacht. Entfallen auf kein Material mindestens 80 Prozent, so sind Angaben zu
den beiden Materialien mit den groessten Anteilen am Schuhbestandteil zu machen. Die
Bestimmung der Materialien des Obermaterials erfolgt unabhaengig von Zubehoer oder
Verstaerkungsteilen, wie Knoechelschuetzern, Randeinfassungen, Verzierungen, Schnallen,
Laschen, Oesen oder aehnlichen Vorrichtungen.
§ 11 Untersuchungsverfahren
Die in Anlage 10 genannten Untersuchungen sind nach den dort aufgefuehrten
Untersuchungsverfahren durchzufuehren.
§ 11a Ausnahmen fuer die Einfuhr
§ 15 Abs. 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung gilt entsprechend fuer die Einfuhr von
Bedarfsgegenstaenden mit der Massgabe, dass an die Stelle der Verbote des § 5 Abs. 1
Satz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches oder des Artikels 14 Abs. 2
Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 die Verbote des § 30 des Lebensmittel- und
-9-
Futtermittelgesetzbuches oder des Artikels 3 Abs. 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr.
1935/2004 treten.
§ 12 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten
(1) Nach § 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig entgegen § 7
Bedarfsgegenstaende verwendet.
(2) Nach § 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und
Bedarfsgegenstaendegesetzes wird bestraft, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 3 bei dem Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgefuehrten
Bedarfsgegenstaende dort genannte Stoffe verwendet,
2. entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 1a Satz 1 bei dem Herstellen von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Zellglasfolie
a) andere als in der Anlage 2 aufgefuehrte Stoffe oder
b) in Anlage 2 aufgefuehrte Stoffe unter Nichteinhaltung der dort genannten
Verwendungsbeschraenkungen
verwendet,
3. entgegen § 4 Abs. 2 Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 5, bei dem Herstellen von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
a) einen anderen als in Anlage 3 Abschnitt 1 aufgefuehrten Stoff als Monomer oder
sonstigen Ausgangsstoff oder
b) einen in Anlage 3 Abschnitt 1 aufgefuehrten Stoff ohne Einhaltung der dort
genannten Beschraenkungen
verwendet,
4. entgegen § 4 Abs. 3 Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 4, bei dem Herstellen von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden einen dort genannten Stoff ohne Einhaltung der
dort genannten Beschraenkungen verwendet,
5. (weggefallen)
6. entgegen § 4 Abs. 4 Satz 1 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
aus durch bakterielle Fermentation gewonnenen Erzeugnissen einen anderen als den
dort genannten Stoff verwendet,
6a. entgegen § 4 Abs. 5 Satz 2 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
einen dort genannten Stoff verwendet oder
7. entgegen § 5 bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgefuehrten Bedarfsgegenstaende
dort genannte Verfahren anwendet.
(2a) Nach § 58 Abs. 3 Nr. 2, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer gegen die Verordnung (EG) Nr. 1895/2005
der Kommission vom 18. November 2005 ueber die Beschraenkung der Verwendung bestimmter
Epoxyderivate in Materialien und Gegenstaenden, die dazu bestimmt sind, mit
Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl. EU Nr. L 302 S. 28), verstoesst, indem er
vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen Artikel 3 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder
Gegenstaende BFDGE verwendet oder
2. entgegen Artikel 4 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder
Gegenstaende NOGE verwendet.
(3) Nach § 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
wird bestraft, wer entgegen § 6 Satz 1 Bedarfsgegenstaende in den Verkehr bringt, wenn
sie dort genannte Stoffe ueber die festgesetzten Hoechstmengen oder Restgehalte hinaus
enthalten oder freisetzen.
(3a) Nach § 59 Abs. 3 Nr. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird
bestraft, wer entgegen Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 372/2007 der Kommission
- 10 -
vom 2. April 2007 zur Festlegung vorlaeufiger Migrationsgrenzwerte fuer Weichmacher in
Deckeldichtungen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen
(ABl. EU Nr. L 92 S. 9, Nr. L 97 S. 70), Deckel in Verkehr bringt.
(4) Wer eine in Absatz 3 oder 3a bezeichnete Handlung fahrlaessig begeht, handelt nach §
60 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches ordnungswidrig.
(5) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe a des Lebensmittel-
und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig entgegen § 9
Bedarfsgegenstaende in den Verkehr bringt, die nicht oder nicht in der vorgeschriebenen
Weise mit Warnhinweisen versehen sind.
(6) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 10 Abs. 1 Satz 3 und 4 Unterlagen nicht, nicht richtig, nicht
vollstaendig oder nicht rechtzeitig zur Verfuegung stellt,
2. entgegen § 10 Abs. 2 Satz 3 und 4 Nachweise nicht, nicht richtig oder nicht
vollstaendig vorhaelt,
3. entgegen § 10 Abs. 3 einen Bedarfsgegenstand abgibt,
4. entgegen § 10 Abs. 4 eine Angabe nicht in deutscher Sprache anbringt oder
5. entgegen § 10a Abs. 1 Satz 1 oder 2 ein Schuherzeugnis nicht mit den
vorgeschriebenen Angaben versieht oder entgegen § 10a Abs. 1 Satz 3 die Anbringung
der vorgeschriebenen Kennzeichnung nicht sicherstellt.
(7) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe a des Lebensmittel- und
Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig entgegen Artikel
15 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europaeischen
Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 ueber Materialien und Gegenstaende,
die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen und zur Aufhebung
der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4) Materialien oder
Gegenstaende nicht, nicht richtig, nicht vollstaendig, nicht in der vorgeschriebenen
Weise oder nicht rechtzeitig kennzeichnet.
§ 13 Unberuehrtheitsklausel
Die Bestimmungen der auf das Chemikaliengesetz gestuetzten Rechtsverordnungen und der
Verordnung ueber die Sicherheit von Spielzeug bleiben unberuehrt.
§ 14 (Aufhebung von Vorschriften)
-
§ 15 (weggefallen)
-
§ 16 Uebergangsvorschriften
(1) Lebensmittelbedarfsgegenstaende, die den Vorschriften dieser Verordnung in der
bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen und vor dem 11. April 2003
erstmals in den Verkehr gebracht wurden, duerfen noch bis zum Abbau der Bestaende
weiter in den Verkehr gebracht werden. Soweit jedoch bei der Herstellung von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden die Stoffe mit den PM/REF-Nummern 13510, 13720,
14650, 14950, 15310, 15700, 16240, 16570, 16600, 16630, 16690, 18640, 22420, 22570,
25210, 25240, 25270, 25840, 36840, 39120, 40320, 40580, 45650, 68860, 71670 oder 87040
verwendet werden und diese Stoffe den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10.
April 2003 geltenden Fassung entsprechen, duerfen diese Bedarfsgegenstaende noch bis zum
29. Februar 2004 hergestellt und eingefuehrt und nach diesem Termin noch bis zum Abbau
der Bestaende in den Verkehr gebracht werden.
(2) Bedarfsgegenstaende nach Anlage 1 Nr. 7 Spalte 2, die bis zum 9. Januar 2004 nach
den bis dahin geltenden Vorschriften dieser Verordnung hergestellt oder bis zu diesem
- 11 -
Tag in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes verbracht
worden sind und die nicht den Anforderungen des § 3 in Verbindung mit Anlage 1 Nr.
7 entsprechen, duerfen noch bis zum 29. Februar 2004 in den Verkehr gebracht werden.
Abweichend von Satz 1 duerfen Textilerzeugnisse, hergestellt aus wiedergewonnenen
Fasern, noch bis zum 1. Januar 2005 hergestellt oder in den Geltungsbereich des
Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetzes verbracht werden, wenn die in Anlage 1
Nr. 7 Spalte 3 genannten Azofarbstoffe, die aus den wiedergewonnenen gefaerbten Fasern
stammen, die dort angegebenen Amine in Mengen von weniger als 70 Milligramm in einem
Kilogramm freisetzen.
(3) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser
Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum
Ablauf des 28. Februar 2006 hergestellt oder eingefuehrt worden sind, duerfen auch nach
diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestaende weiter in den Verkehr gebracht werden.
(4) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Zellglasfolie, die den Vorschriften dieser
Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum
Ablauf des 28. Januar 2006 hergestellt oder eingefuehrt worden sind, duerfen auch nach
diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestaende in den Verkehr gebracht werden.
(5) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff, bei deren Herstellung der Stoff
Azodicarbonamid (PM/REF-Nr. 36640) verwendet worden ist und die bis zum 1. August
2005 in Kontakt mit Lebensmitteln gekommen sind, duerfen auch nach dem 1. August
2005 in den Verkehr gebracht werden, wenn der Tag der Abfuellung auf ihnen angegeben
ist. Fuer Verschluesse, die fuer in Enghalsglasflaschen abgefuellte kohlensaeurehaltige
Getraenke verwendet werden, gilt abweichend von Satz 1 das Datum 1. Dezember 2005. Der
Tag der Abfuellung nach Satz 1 kann durch eine andere Angabe ersetzt werden, sofern
diese die Ermittlung des Tages der Abfuellung ermoeglicht. Der fuer das Inverkehrbringen
Verantwortliche hat auf Nachfrage das Datum der Abfuellung den zustaendigen Behoerden
mitzuteilen.
(6) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Keramik, die den Vorschriften dieser Verordnung
in der bis zum 9. Juni 2006 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des
19. Mai 2007 hergestellt oder in die Europaeische Gemeinschaft eingefuehrt worden sind,
duerfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestaende in den Verkehr
gebracht werden.
(7) (weggefallen)
(8) PVC-Dichtungsmaterial, das
1. epoxidiertes Sojabohnenoel (PM/REF-Nr. 88640) enthaelt und zur Abdichtung von
Glasgefaessen mit Saeuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer
Beikost verwendet wird, die vor dem 7. Dezember 2006 abgefuellt worden sind, und
2. den Anforderungen nach Anlage 3 Abschnitt 2 Teil A in der bis zum 6. Dezember 2006
geltenden Fassung entspricht,
kann weiterhin in Verkehr gebracht werden, soweit das Abfuelldatum auf dem
Lebensmittelbedarfsgegenstand angebracht ist. Das Abfuelldatum kann vom Verwender des
Lebensmittelbedarfsgegenstandes durch eine andere Angabe ersetzt werden, soweit diese
die Ermittlung des Abfuelldatums ermoeglicht. Auf Anordnung der zustaendigen Behoerde ist
ihr vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes das Abfuelldatum bekannt zu geben.
(9) Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser
Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen, duerfen noch
bis zum 30. April 2009 hergestellt oder eingefuehrt und auch nach diesem Datum in
den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 duerfen die nachfolgend genannten
Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff noch bis zum 30. Juni 2008 hergestellt
oder eingefuehrt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden:
1. Deckel, die eine Dichtung enthalten und die hinsichtlich der Beschraenkungen und
Spezifikationen fuer die PM/Ref-Nummern 30340, 30401, 36640, 56800, 76815, 76866,
88640 und 93760 nicht dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden
Fassung entsprechen und
- 12 -
2. Lebensmittelbedarfsgegenstaende, die Phthalate enthalten und hinsichtlich der
Beschraenkungen und Spezifikationen fuer die PM/Ref-Nummern 74560, 74640, 74880,
75100 und 75105 nicht dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden
Fassung entsprechen.
(10) Bedarfsgegenstaende nach Anlage 4 Nr. 1 Buchstabe b, die vor dem 8. Juli 2008
hergestellt oder eingefuehrt worden sind und den bis dahin geltenden Rechtsvorschriften
entsprechen, duerfen noch bis zum 1. April 2009 in den Verkehr gebracht werden.
(11) Bedarfsgegenstaende nach Anlage 7 Nr. 2, die nicht den dort genannten Warnhinweis
tragen, duerfen noch bis zum Ablauf des 31. August 2009 in den Verkehr gebracht werden.
§ 17 (Inkrafttreten)
-
Schlussformel
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Anlage 1 (zu § 3)
Stoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln von bestimmten
Bedarfsgegenstaenden nicht verwendet werden duerfen
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 10 - 11;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
-------------------------------------------------------------------------------
Lfd. I Bedarfsgegenstand I Verbotene Stoffe
Nr. I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3
-------------------------------------------------------------------------------
1. I Niespulver I Pulver aus der Panamarinde
I I (Quillaja saponaria), ihre Saponine
I I und deren Derivate
I I Pulver aus der Wurzel der Christ-,
I I Weihnachtsrose (Helleborus niger)
I I - schwarzer Nieswurz
I I Pulver aus der Wurzel des
I I Baerenfusses (Helleborus viridis)
I I - gruener Nieswurz
I I Pulver aus der Wurzel des weissen
I I Germers (Veratrum album)
I I - weisser Nieswurz
I I Pulver aus der Wurzel des schwarzen
I I Germers (Veratrum nigrum)
I I - schwarzer Nieswurz
I I Holzstaub
I I Benzidin und seine Derivate
I I o-Nitrobenzaldehyd
-------------------------------------------------------------------------------
2. I Stinkbomben I Ammoniumsulfid und
I I Ammoniumhydrogensulfid
I I Ammoniumpolysulfide
-------------------------------------------------------------------------------
3. I Traenengas I Fluechtige Ester der Bromessigsaeure:
I I Methylbromacetat
I I Ethylbromacetat
I I Propylbromacetat
I I Butylbromacetat
-------------------------------------------------------------------------------
- 13 -
4. I Bedarfsgegenstaende im Sinne I Tri-(2,3-dibrompropyl)-phosphat
I des § 5 Abs. 1 Nr. 6 des I (TRIS)
I Lebensmittel- und Bedarfs- I Tris-(aziridinyl)-phosphinoxid
I gegenstaendegesetzes, die I (TEPA)
I unter Verwendung von I Polybromierte Biphenyle (PBB)
I Textilien hergestellt sind, I
I ausgenommen Schutzkleidung, I
I sowie fuer entsprechend I
I hergestellte Spieltiere und I
I Puppen I
-------------------------------------------------------------------------------
5. I Scherzspiele I Fluessige Stoffe und Zubereitungen, die
I I nach der Gefahrstoffverordnung als
I I gefaehrlich eingestuft oder einzustufen
I I sind
-------------------------------------------------------------------------------
6. I (weggefallen) I
------------------------------------------------------------------------------
7. I Textil- und Ledererzeugnisse, Azofarbstoffe, die bei Anwendung der
I die laengere Zeit mit der I in Anlage 10 Nr. 7 angegebenen Methode
I menschlichen Haut oder der I durch reduktive Spaltung einer oder
I Mundhoehle direkt in Beruehrung mehrerer Azogruppen eines oder mehrere
I kommen koennen, insbesondere: der nachfolgenden Amine in nachweisbaren
I 1. Kleidung, Bettwaesche, I Mengen freisetzen. Die Verwendung von
I Handtuecher, Haarteile, I Azofarbstoffen gilt als nachgewiesen bei
I Peruecken, Huete, Windeln I Freisetzungsraten je Aminkomponente von
I und sonstige Toiletten- I mehr als 30 mg in einem Kilogramm
I artikel, Schlafsaecke, I Fertigerzeugnis oder gefaerbten Teilen
I 2. Schuhe, Handschuhe, I davon.
I Uhrarmbaender, Handtaschen,
I Geldbeutel und Brief- I
I taschen, Aktentaschen, I
I Stuhlueberzuege, Brust- I
I beutel, I
I 3. Textil- und Lederspiel- I
I waren und Spielwaren mit I
I Textil- oder Leder- I
I bekleidung, I
I 4. fuer den Endverbraucher I
I bestimmte Garne und I
I Gewebe I
--------------------------------------------------------------------------
I Stoffname I CAS-Nummer I Index-Nummer I EG-Nummer
--------------------------------------------------------------------------
I Biphenyl-4-ylamin I 92-67-1 I 612-072-00-6 I 202-177-1
I 4-Aminobiphenyl I I I
I Xenylamin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I Benzidin I 92-87-5 I 612-042-00-2 I 202-199-1
--------------------------------------------------------------------------
I 4-Chlor-o-toluidin I 95-69-2 I I 202-441-6
--------------------------------------------------------------------------
I 2-Naphthylamin I 91-59-8 I 612-022-00-3 I 202-080-4
--------------------------------------------------------------------------
I o-Aminoazotoluol I 97-56-3 I 611-006-00-3 I 202-591-2
I 4-Amino-2',3-dimethyl- I I I
I azobenzol I I I
I 4-o-Tolylazo-o-toluidin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 5-Nitro-o-toluidin I 99-55-8 I I 202-765-8
I 2-Amino-4-nitrotoluol I I I
--------------------------------------------------------------------------
- 14 -
I 4-Chloranilin I 106-47-8 I 612-137-00-9 I 203-401-0
--------------------------------------------------------------------------
I 4-Methoxy-m-phenylendiamin I 615-05-4 I I 210-406-1
I 2,4-Diaminoanisol I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 4,4'-Methylendianilin I 101-77-9 I 612-051-00-1 I 202-974-4
I 4,4'-Diaminodiphenylmethan I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 3,3'-Dichlorbenzidin I 91-94-1 I 612-068-00-4 I 202-109-0
I 3,3'-Dichlorbiphenyl- I I I
I 4,4'-ylendiaminen I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 3,3'-Dimethoxybenzidin I 119-90-4 I 612-036-00-X I 204-355-4
I o-Dianisidin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 3,3'-Dimethylbenzidin I 119-93-7 I 612-041-00-7 I 204-358-0
I 4,4'-Bi-o-Toluidin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 4,4'-Methylendi-o-toluidin I 838-88-0 I 612-085-00-7 I 212-658-8
I 3,3'-Dimethyl-4,4'di- I I I
I aminodiphenylmethan I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 6-Methoxy-m-toluidin I 120-71-8 I I 204-419-1
I p-Cresidin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 4,4'-Methylen-bis-(2- I 101-14-4 I 612-078-00-9 I 202-918-9
I chloranilin) I I I
I 2,2'-Dichlor-4,4'- I I I
I methylendianilin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 4,4'-Oxydianilin I 101-80-4 I I 202-977-0
--------------------------------------------------------------------------
I 4,4'-Thiodianilin I 139-65-1 I I 205-370-9
--------------------------------------------------------------------------
I o-Toluidin 2-Aminotoluol I 95-53-4 I 612-091-00-X I 202-429-0
I 2-Aminotoluol I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 4-Methyl-m-phenylendiamin I 95-80-7 I 612-099-00-3 I 202-453-1
I 2,4-Toluylendiamin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 2,4,5-Trimethylanilin I 137-17-7 I I 205-282-0
--------------------------------------------------------------------------
I o-Anisidin I 90-04-0 I 612-035-00-4 I 201-963-1
I 2-Methoxyanilin I I I
--------------------------------------------------------------------------
I 4-Amino-azobenzol I 60-09-3 I 611-008-00-4 I 200-453-6
-------------------------------------------------------------------------------
8. I a) Spielzeug und Babyartikel Folgende Phthalate (oder andere
I I CAS- und EINECS-Nummern,
I I die diesen Stoff betreffen):
I I Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)
I I CAS-Nr. 117-81-7
I I EINECS-Nr. 204-211-0
I I Dibutylphthalat (DBP)
I I CAS-Nr. 84-74-2
I I EINECS-Nr. 201-557-4
I I Benzylbutylphthalat (BBP)
I I CAS-Nr. 85-68-7
I I EINECS-Nr. 201-622-7;
I b) Spielzeug und Baby- I Di-isononylphthalat (DINP)
I artikel, die von Kindern I CAS-Nrn. 28553-12-0 und 68515-48-0
I in den Mund genommen I EINECS-Nrn. 249-079-5 und 271-090-9
- 15 -
I werden koennen I Di-isodecylphthalat (DIDP)
I I CAS-Nrn. 26761-40-0 und 68515-49-1
I I EINECS-Nrn. 247-977-1 und 271-091-4
I I Di-n-octylphthalat (DNOP)
I I CAS-Nr. 117-84-0
I I EINECS-Nr. 204-214-7
I I Zu a) und b):
I I Phthalate gelten als nicht verwendet,
I I sofern ihre Konzentration im
I I weichmacherhaltigen Material des
I I Endproduktes insgesamt 0,1% nicht
I I uebersteigt.
-------------------------------------------------------------------------------
9. I Lebensmittelbedarfs I Azodicarbonamid
I gegenstaende aus Kunststoff I CAS.-Nr. 000123-77-3
I I Ref.-Nr. 36640
-------------------------------------------------------------------------------
Anlage 2 zu § 4 Abs. 1 und 1a und § 6 Satz 1 Nr. 1
Stoffe, die fuer die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 12 - 21;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
Teil A
Zellglasfolie ohne Lackbeschichtung
-------------------------------------------------------------------------------
Stoff 1) I Verwendungs- I Hoechst- I Reinheits-
I beschraenkung I mengen I anforderungen
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
1. Regenerierte I Der Anteil I I
Cellulose I in der Folie I I
I muss mindestens I
I 72% 2) I I
I betragen. I I
2. Zusatzstoffe I I I
2.1 Feuchthaltemittel I I Nicht mehr I
I I als insgesamt I
I I 27% 2) I
- Bis(2-hydroxyethyl) I I I ) Nur fuer zu
ether (Diethylen- I I I ) beschichtendes
glykol) I I I ) Zellglas und fuer
I I I ) die Verpackung
I I I ) von nicht feuchten
I I I ) Lebensmitteln, d.
I I I ) h. die kein
I I I ) physikalisch freies
I I I ) Wasser an der
I I I ) Oberflaeche haben
I I I )
- Ethandiol I I I ) Auf das
(Monoethylenglykol) I I I ) Lebensmittel, das
I I I ) mit der Folie
I I I ) in Beruehrung kommt,
I I I ) duerfen Mono- und
I I I ) Diethylenglykol
I I I ) insgesamt zu
I I I ) hoechstens 30 mg/kg
I I I ) Lebensmittel
I I I ) uebergehen.
- 16 -
- 1,3-Butandiol I I I
I I I
- Glycerin I I I
I I I
- 1,2-Propandiol I I I
(1,2-Propylenglykol) I I
I I I
- Polyethylenoxid I I I Mittleres Molekular-
(Polyethylenglykol) I I I gewicht zwischen 250
I I I und 1.200
I I I
- 1,2-Polypropylenoxid I I Mittleres Molekular-
I I I gewicht nicht groesser
(1,2-Polypropylen- I I I als 400 mit einem
glykol) I I I Gehalt an freiem 1,3-
I I I Propandiol von nicht
I I I mehr als 1 Gewichts-%
- Sorbit I I I
- Tetraethylenglykol I I I
I I I
- Triethylenglykol I I I
- Harnstoff I I I
I I I
2.2 Andere Stoffe I I Nicht mehr I
I I als insgesamt I
I I 1% 2) I
I I I
Erste Gruppe I I Der Gehalt I
I I der Folie an I
I I jedem I
I I Stoff oder I
I I jeder Stoff- I
I I gruppe darf I
I I 2 mg/qdm I
I I nicht ueber- I
I I schreiten. I
- Essigsaeure und ihre I I I
Ammonium-, I I I
Calcium-, I I I
Magnesium-, Kalium- I I I
und Natriumsalze I I I
I I I
- Ascorbinsaeure und I I I
ihre Ammonium-, I I I
Calcium-, I I I
Magnesium-, Kalium- I I I
und Natriumsalze I I I
I I I
- Benzoesaeure und ihr I I I
Natriumsalz I I I
I I I
- Ameisensaeure und I I I
ihre Ammonium-, I I I
Calcium-, I I I
Magnesium-, Kalium- I I I
und Natriumsalze I I I
- geradkettige, I I I
gesaettigte oder I I I
ungesaettigte Fett- I I I
saeuren mit gerader I I I
Kohlenstoffzahl I I I
C(tief)8 - I I I
- 17 -
C(tief)20, Behensaeure, I I
Rizinolsaeure I I I
und deren I I I
Ammonium-, Calcium-, I I
Magnesium-, I I I
Kalium-, Natrium-, I I I
Aluminium- und I I I
Zinksalze I I I
I I I
- Citronensaeure, d,l- I I I
Milchsaeure, Malein- I I I
saeure, Weinsaeure I I I
und ihre Natrium- I I I
und Kaliumsalze I I I
I I I
- Sorbinsaeure und I I I
ihre Ammonium-, I I I
Calcium-, I I I
Magnesium-, Kalium- I I I
und Natriumsalze I I I
I I I
- Amide I I I
geradkettiger, I I I
gesaettigter oder I I I
ungesaettigter Fett- I I I
saeuren mit gerader I I I
Kohlenstoffzahl I I I
C(tief)8 - I I I
C(tief)20, I I I
Behensaeureamid I I I
und Rizinolsaeureamid I I
I I I
- Natuerliche Staerke I I I
(Lebensmittel- I I I
qualitaet) und I I I
Staerkemehl I I I
I I I
- Staerke (Lebens- I I I
mittelqualitaet) und I I I
Staerkemehl, I I I
chemisch I I I
modifiziert I I I
I I I
- Amylose I I I
I I I
- Calciumcarbonat, I I I
Magnesiumcarbonat, I I I
Magnesiumchlorid, I I I
Calciumchlorid I I I
I I I
- Glycerinester mit I I I
geradkettigen, I I I
gesaettigten oder I I I
ungesaettigten Fett- I I I
saeuren mit gerader I I I
Kohlenstoffzahl I I I
C(tief)8 I I I
- C(tief)20 I I I
und/oder Adipin- I I I
saeure, Citronen- I I I
saeure, I I I
12-Hydroxystearin- I I I
- 18 -
saeure (Oxystearin), I I I
Rizinolsaeure I I I
I I I
- Ester des Polyoxy- I I I
ethylens (Anzahl I I I
der Oxyethylen- I I I
gruppen zwischen 8 I I I
und 14) mit I I I
geradkettigen, I I I
gesaettigten oder I I I
ungesaettigten Fett- I I I
saeuren mit gerad- I I I
zahliger Kohlen- I I I
stoffkette C(tief)8 I I I
- C(tief)20 I I I
I I I
- Sorbitester mit I I I
geradkettigen, I I I
gesaettigten oder I I I
ungesaettigten Fett- I I I
saeuren mit gerad- I I I
zahliger Kohlen- I I I
stoffkette C(tief)8 I I I
- C(tief)20 I I I
I I I
- Mono- und/oder I I I
Diester der I I I
Stearinsaeure mit I I I
Ethandiol und/oder I I I
Bis(2-hydroxyethyl) I I I
ether und/oder I I I
Triethylenglykol I I I
I I I
- Oxide und Hydroxide I I I
des Aluminiums, I I I
Calciums, I I I
Magnesiums und I I I
Siliciums, Silicate I I I
und Silicathydrate I I I
des Aluminiums, I I I
Calciums, I I I
Magnesiums und I I I
Kaliums I I I
I I I
- Polyethylenoxid I I I Mittleres Molekular-
(Polyethylenglykol) I I I gewicht zwischen
I I I 1.200 und 4.000
- Natriumpropionat I I I
I I I
Zweite Gruppe I I Die Folien- I
I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I insgesamt I
I I hoechstens 1 I
I I mg/qdm und I
I I von jedem I
I I Stoff oder I
I I jeder Stoff- I
I I gruppe hoechstens
- 19 -
I I 0,2 mg/qdm I
I I enthalten, I
I I sofern nicht I
I I geringere I
I I Mengen I
I I angegeben I
I I sind. I
- Alkyl-(C(tief)8 - I I I
C(tief)18)benzol- I I I
sulfonat, Natrium- I I I
salz I I I
I I I
- Isopropyl- I I I
naphthalinsulfonat, I I I
Natriumsalz I I I
I I I
- Alkyl-(C(tief)8 - I I I
C(tief)18)sulfat, I I I
Natriumsalz I I I
I I I
- Alkyl-(C(tief)8 - I I I
C(tief)18)sulfonat, I I I
Natriumsalz I I I
I I I
- Dioctyl- I I I
sulfosuccinat, I I I
Natriumsalz I I I
I I I
- Distearat des I I Die Folien- I
Dihydroxy- I I seite, die I
diethylentriamin- I I mit den I
monoacetat I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,05 mg/qdm I
I I enthalten. I
- Ammonium-, I I I
Magnesium-, Kalium- I I I
salze des I I I
Laurylsulfats I I I
I I I
- N,N'-Distearoyl- I I I
diaminoethan (N,N'- I I I
Distearoylethylen- I I I
diamin) I I I
und I I I
N,N'-Dipalmitoyl- I I I
diaminoethan I I I
(N,N'-Dipalmitoyl- I I I
ethylendiamin) I I I
und I I I
N,N'-Dioleyl- I I I
diaminoethan I I I
(N,N'-Dioleyl- I I I
ethylendiamin) I I I
I I I
- 2-Heptadecyl-4,4- I I I
bis-(Methylen- I I I
stearat)-oxazolin I I I
I I I
- Polyethylen- I I Die Folien- I
- 20 -
aminostear- I I seite, die I
amidethylsulfat I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,1 mg/qdm I
I I enthalten. I
I I I
Dritte Gruppe - I I Die Folien- I
Verankerungsmittel I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I insgesamt I
I I hoechstens I
I I 1 mg/qdm I
I I enthalten. I
I I I
- Melamin-Formaldehyd, I Freier I
kondensiert, I I Formaldehyd: I
modifiziert oder I I Die Folien- I
nicht modifiziert: I I seite, die I
Kondensations- I I mit den I
produkt aus I I Lebensmitteln I
Melamin- I I in Beruehrung I
Formaldehyd, I I kommt, darf I
modifiziert mit I I hoechstens I
einem oder mehreren I I 0,5 mg/qdm I
der nachfolgenden I I enthalten. I
Produkte: I I Freies I
I I Melamin: I
Butanol, I I Die Folien- I
Diethylentriamin, I I seite, die I
Ethanol, I I mit den I
Triethylentetramin, I I Lebensmitteln I
Tetraethylen- I I in Beruehrung I
pentamin, Tris-(2- I I kommt, darf I
hydroxyethyl)-amin, I I hoechstens I
3,3'-Diaminodi- I I 0,3 mg/qdm I
propylamin, 4,4'- I I enthalten. I
Diaminodibutylamin I I I
I I Freier Formal-
- Kondensations- I I dehyd: Die I
produkte aus I I Folienseite, I
Melamin-Harnstoff- I I die mit den I
Formaldehyd, I I Lebensmitteln I
modifiziert mit I I in Beruehrung I
Tris-(2-hydroxyethyl)- I kommt, darf I
amin I I hoechstens I
I I 0,5 mg/qdm I
I I enthalten. I
I I Freies Melamin:
I I Die I
I I Folienseite, I
I I die mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,3 mg/dm(hoch)2
- 21 -
I I enthalten. I
I I I
- Kationische I I I
vernetzte I I I
Polyalkylenamine I I I
I I I
a) Polyamid- I I I
Epichlorhydrin- I I I
harze auf Basis I I I
Diaminopropyl- I I I
methylamin und I I I
Epichlorhydrin I I I
I I I
b) Polyamid- I I I
Epichlorhydrin- I I I
harze auf Basis I I I
Epichlorhydrin, I I I
Adipinsaeure, I I I
Caprolactam, I I I
Diethylentriamin I I I
und/oder I I I
Ethylendiamin I I I
I I I
c) Polyamid- I I I
Epichlorhydrin- I I I
harze auf Basis I I I
von Adipinsaeure, I I I
Diethylentriamin I I I
und I I I
Epichlorhydrin I I I
oder einer I I I
Mischung von I I I
Epichlorhydrin I I I
und Ammoniak I I I
I I I
d) Polyamid- I I I
Polyamin- I I I
Epichlorhydrin- I I I
harze auf Basis I I I
von I I I
Epichlorhydrin, I I I
Dimethyladipat I I I
und I I I
Diethylentriamin I I I
I I I
e) Polyamid- I I I
Polyamin- I I I
Epichlorhydrazin- I I
harze auf Basis I I I
von I I I
Epichlorhydrin, I I I
Adipinsaeureamid I I I
und Diamino- I I I
propylmethylamin I I I
I I I
- Polyethylenamine I I Die Folien- I
und I I seite, die I
Polyethylenimine I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
- 22 -
I I 0,75 mg/qdm I
I I enthalten. I
I I I
- Kondensations- I I Freier I
produkte aus Harn- I I Formaldehyd: I
stoff-Formaldehyd, I I Die Folien- I
nicht modifiziert I I seite, die I
oder modifiziert I I mit den I
mit einem oder I I Lebensmitteln I
mehreren der nach- I I in Beruehrung I
folgenden Produkte: I I kommt, darf I
Methanol, Ethanol, I I hoechstens I
Butanol, Diethylen- I I 0,5 mg/qdm I
triamin, I I enthalten. I
Triethylentetramin, I I I
Tetraethylen- I I I
pentamin, Guanidin, I I I
Natriumsulfit, I I I
Sulfanilsaeure, I I I
Diaminodiethylamin, I I I
3,3'-Diamino- I I I
dipropylamin, I I I
Diaminopropan, I I I
Diaminobutan, I I I
Aminomethylsulfon- I I I
saeure I I I
I I I
Vierte Gruppe I I Die Folien- I
I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I von diesen I
I I Stoffen und I
I I Stoffgruppen I
I I insgesamt I
I I hoechstens I
I I 0,01 mg/qdm I
I I enthalten. I
- Reaktionsprodukte I I I
von aminierten I I I
Speiseoelen und I I I
Polyethylenoxid I I I
I I I
- Laurylsulfat des I I I
Monoethanolamins I I I
I I I
Teil B
Beschichtete Zellglasfolie
-------------------------------------------------------------------------------
Stoff I Verwendungs- I Hoechstmengen I Reinheits-
I beschraenkung I I anforderungen
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
A. In Teil A aufgefuehrte I Siehe Teil A I Siehe Teil A I Siehe Teil A
Stoffe I I I
I I I
B. Lacke I I I
I I I
- 23 -
1. Polymere I I I
I I I
- Ethyl-, I I I
Hydroxyethyl-, I I I
Hydroxypropyl- I I I
und Methylether I I I
der Cellulose I I I
I I I
- Cellulosenitrat I I Die Folien- I Der Stickstoffgehalt
I I seite, die I liegt zwischen 10,8%
I I mit den I und 12,2%.
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 20 mg/qdm I
I I enthalten. I
I I I
2. Harze I Nur zur I Die Folien- I
I Herstellung I seite, die I
I von Zell- I mit den I
I glasfolien, I Lebensmitteln I
I die mit I in Beruehrung I
I einem Lack I kommt, darf I
I aus I insgesamt I
I Cellulose- I hoechstens I
I nitrat I 12,5 mg/qdm I
I beschichtet I enthalten. I
I sind I I
I I I
- Kasein I I I
I I I
- Kolophonium und/ I I I
oder seine Poly- I I I
merisations-, I I I
Hydrierungs- I I I
oder Dispro- I I I
portionierungs- I I I
produkte und I I I
deren Ester mit I I I
Methyl-, Ethyl- I I I
und mehrwertigen I I I
C(tief)2 - I I I
C(tief)6- I I I
Alkoholen oder I I I
Mischungen I I I
dieser I I I
Alkohole I I I
I I I
- Kolophonium und/ I I I
oder seine I I I
Polymerisations-, I I
Hydrierungs- I I I
oder Dispro- I I I
portionierungs- I I I
produkte I I I
kondensiert mit I I I
Acrylsaeure und/ I I I
oder Maleinsaeure I I I
und/oder I I I
Citronensaeure I I I
und/oder I I I
- 24 -
Fumarsaeure und/ I I I
oder Phthalsaeure I I I
und/oder I I I
Bisphenol- I I I
formaldehyd I I I
verestert mit I I I
Methyl-, Ethyl- I I I
und mehrwertigen I I I
C(tief)2 - I I I
C(tief)6- I I I
Alkoholen oder I I I
deren Mischungen I I I
I I I
- Ester des Bis- I I I
(2-hydroxy- I I I
ethyl)-ethers I I I
mit Additions- I I I
produkten des I I I
ss-Pinen und/ I I I
oder Dipenten I I I
und/oder I I I
Diterpen und I I I
Maleinsaeure- I I I
anhydrid I I I
I I I
- Gelatine I I I
(Lebensmittel- I I I
qualitaet) I I I
I I I
- Rizinusoel und I I I
seine I I I
Dehydrations- I I I
oder I I I
Hydrierungs- I I I
produkte und die I I I
Kondensations- I I I
produkte mit I I I
Polyglycerin, I I I
Adipinsaeure, I I I
Maleinsaeure, I I I
Citronensaeure, I I I
Phthalsaeure und I I I
Sebacinsaeure I I I
I I I
- Poly-ss-pinen I I I
(Terpenharze) I I I
I I I
- Harnstoff- I I I
Formaldehydharze I I I
(siehe I I I
Verankerungs- I I I
mittel) I I I
I I I
3. Weichmacher I I Die Folien- I
I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 6 mg/qdm I
I I enthalten. I
- 25 -
I I I
- Acetyltributyl- I I I
citrat I I I
I I I
- Acetyl-tri-(2- I I I
ethylhexyl)citrat I I
I I I
- Di-iso-butyl- I I I
und Di-n-butyl- I I I
adipat I I I
I I I
- Di-n-hexylazelat I I I
I I I
- Dicyclohexyl- I I Die Folien- I
phthalat I I seite, die mit
I I den Lebens- I
I I mitteln in I
I I Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 4 mg/dm2 I
I I enthalten. I
I I I
- Diphenyl-(2- I I Die Menge an I
ethylhexyl)- I I Diphenyl-(2- I
phosphat I I ethylhexyl)- I
I I phosphat darf I
I I nicht ueber- I
I I schreiten: I
I I a) 2,4 mg/kg I
I I im Lebens- I
I I mittel, das
I I mit der I
I I Folie in I
I I Beruehrung I
I I gekommen I
I I ist, oder I
I I b) 0,4 mg/dm2 I
I I in der I
I I Beschichtung
I I auf der mit
I I dem Lebens-
I I mittel in I
I I Beruehrung I
I I kommenden I
I I Folienseite.
- Glycerinmono- I I I
acetat I I I
(Monoacetin) I I I
I I I
- Glycerindiacetat I I I
(Diacetin) I I I
I I I
- Glycerintri- I I I
acetat I I I
(Triacetin) I I I
I I I
- Dibutylsebacat I I I
I I I
- Di-n-butyl- und I I I
Di-iso-butyl- I I I
tartrat I I I
- 26 -
I I I
4. Andere Zusatzstoffe I In der I
I I unbeschichteten
I I Zellglasfolie I
I I und der I
I I Beschichtung I
I I zusammen I
I I insgesamt nicht
I I mehr als I
I I 6 mg/dm2 I
I I Beruehrungs- I
I I flaeche mit I
I I den Lebens- I
I I mitteln I
I I I
4.1 Zusatzstoffe, die I Seihe Teil A I Die gleichen I Siehe Teil A
in Teil A I I Hoechstmengen I
aufgefuehrt sind I I wie in Teil A I
I I (die Mengen I
I I beziehen sich I
I I jedoch auf die
I I unbeschichtete
I I Zellglasfolie I
I I und die I
I I Beschichtung I
I I insgesamt) I
I I I
4.2 Spezielle Stoffe I I Die Folien- I
fuer Lacke I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I von jedem I
I I Stoff oder I
I I jeder Stoff- I
I I gruppe I
I I hoechstens I
I I 2 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten, I
I I sofern nicht I
I I geringere I
I I Mengen I
I I angegeben I
I I sind. I
- 1-Hexadecanol I I I
und I I I
1-Octadecanol I I I
I I I
- Ester der gerad- I I I
kettigen, I I I
gesaettigten oder I I I
ungesaettigten I I I
Fettsaeuren mit I I I
geradzahliger I I I
Kohlenstoffkette I I I
von C(tief)8 - I I I
C(tief)20 und I I I
Rizinolsaeure mit I I I
geradkettigen I I I
Ethyl-, Butyl-, I I I
- 27 -
Amyl- und I I I
Oleylalkoholen I I I
I I I
- Montanwachs, I I I
Montansaeuren I I I
C(tief)26 - I I I
C(tief)32) I I I
gereinigt und/ I I I
oder deren Ester I I I
mit Ethandiol I I I
und/oder 1,3- I I I
Butandiol und/ I I I
oder deren I I I
Calcium- und I I I
Kaliumsalze I I I
enthaltend I I I
I I I
- Carnaubawachs I I I
I I I
- Bienenwachs I I I
I I I
- Espartowachs I I I
I I I
- Candelillawachs I I I
I I I
- Dimethylpoly- I I Die Folien- I
siloxan I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 1 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
- Epoxydiertes I I I
Sojaoel (mit I I I
einem Oxiran- I I I
gehalt zwischen I I I
6 und 8%) I I I
I I I
- Gereinigtes I I I
Paraffin und I I I
gereinigte I I I
mikrokristalline I I I
Wachse I I I
I I I
- Pentaerythrit- I I I
tetrastearat I I I
I I I
- Mono- und bis- I I Die Folien- I
(octadecyl- I I seite, die I
diethylenoxid)- I I mit den I
phosphat I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,2 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
- Aliphatische I I I
Saeuren I I I
- 28 -
(C(tief)8 - I I I
C(tief)20) I I I
verestert mit I I I
Mono- und/oder I I I
bis(2-hydroxy- I I I
ethyl)-amin I I I
I I I
- 2- und 3-tert- I I Die Folien- I
butyl-4-hydroxy- I I seite, die I
anisol I I mit den I
(Buthylhydroxy- I I Lebensmitteln I
anisol, BHA) I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,06 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
I I I
- 2,6-Di-tert- I I Die Folien- I
butyl-4-methyl- I I seite, die I
phenol I I mit den I
(Butylhydroxy- I I Lebensmitteln I
toluol, BHT) I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,06 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
I I I
- Di-n-octylzinn- I I Die Folien- I
bis-(2-ethyl- I I seite, die I
hexyl)-maleat I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I hoechstens I
I I 0,06 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
I I I
5. Loesemittel I I Die Folien- I
I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I insgesamt I
I I hoechstens I
I I 0,6 mg/qdm I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
- Butylacetat I I I
I I I
- Ethylacetat I I I
I I I
- Isobutylacetat I I I
I I I
- Isopropylacetat I I I
I I I
- Propylacetat I I I
I I I
- Aceton I I I
- 29 -
I I I
- Butylalkohol I I I
I I I
- Ethylalkohol I I I
I I I
- Isobutylalkohol I I I
I I I
- Isopropylalkohol I I I
I I I
- Propylalkohol I I I
I I I
- Cyclohexan I I I
I I I
- Ethylenglykolmono- I I I
butylether I I I
I I I
- Ethylenglykolmono- I I I
butylether-acetat I I I
I I I
- Methylethylketon I I I
I I I
- Methylisobutylketon I I I
I I I
- Tetrahydrofuran I I I
I I I
- Toluol I I Die Folien- I
I I seite, die I
I I mit den I
I I Lebensmitteln I
I I in Beruehrung I
I I kommt, darf I
I I insgesamt I
I I hoechstens I
I I 0,06 mg/dm2 I
I I des Lackes I
I I enthalten. I
------
1) Die ueblichen technischen Bezeichnungen sind in eckigen
Klammern angegeben.
2) Die angegebenen Prozentsaetze beziehen sich auf das Gewicht und sind im
Verhaeltnis zu der Menge an wasserfreier Zellglasfolie berechnet.
Anlage 3 (zu § 4 Abs. 2 bis 4, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1, 1a und 1b)
Stoffe und Erzeugnisse fuer die Herstellung von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 489 - 516;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
Inhaltsuebersicht
Erlaeuterungen zu den Tabellen
Abschnitt 1 Monomere und sonstige Ausgangsstoffe
Teil A Verzeichnis der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe,
die fuer die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
aus Kunststoff zugelassen sind.
Teil B Verzeichnis der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe,
die fuer die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
aus Kunststoff zugelassen sind und die nur bis zum
31. Dezember 2004 verwendet werden duerfen.
Abschnitt 2 Additive
Teil A Unvollstaendiges Verzeichnis der Additive, die fuer die
Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus
- 30 -
Kunststoff zugelassen sind.
Teil B Unvollstaendiges Verzeichnis der Additive, die fuer die
Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus
Kunststoff zugelassen sind und fuer die spezifische
Migrationsgrenzwerte bei der Pruefung mit dem
Simulanzloesemittel D oder den Testmedien fuer
Ersatzpruefungen ab dem 1. Mai 2008 gelten.
Abschnitt 3 (weggefallen)
Abschnitt 4 Durch bakterielle Fermentation gewonnene Erzeugnisse,
die zur Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden
verwendet werden duerfen.
Abschnitt 5 Spezifikationen/Reinheitsanforderungen fuer bestimmte Monomere
und sonstige Ausgangsstoffe sowie fuer bestimmte Additive.
Teil A Allgemeine Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
Teil B Besondere Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
Abschnitt 6 Anmerkungen zu bestimmten Monomeren, sonstigen
Ausgangsstoffen und Additiven
Erlaeuterungen zu den Tabellen
-------------------------------------------------------------------------------
Spalte I Bezeichnung I Erlaeuterung
-------------------------------------------------------------------------------
1 I PM/REF-Nr.: I EWG-Verpackungsmaterial-Referenznummer der
I I gelisteten Stoffe
-------------------------------------------------------------------------------
2 I CAS-Nr.: I Chemical Abstract Service Nummer
-------------------------------------------------------------------------------
3 I Bezeichnung I Gehoert ein in dieser Spalte als Einzelverbindung
I I aufgefuehrter Stoff auch zu einer chemischen Gruppe,
I I gelten fuer ihn die Beschraenkungen, die bei der
I I entsprechenden Einzelverbindung angegeben sind.
I I Stimmen die CAS-Nummer und die chemische
I I Bezeichnung nicht ueberein, so hat die chemische
I I Bezeichnung gegenueber der CAS-Nummer den Vorrang.
I I Bei Widerspruechen zwischen der CAS-Nummer des
I I EINECS-Registers und des CAS-Registers gilt die
I I CAS-Nummer des CAS-Registers.
-------------------------------------------------------------------------------
4 I Beschraenkungen I Die SML-Werte sind in Milligramm pro Kilogramm
I I (mg/kg) angegeben. In den folgenden Faellen sind
I I diese Werte jedoch in Milligramm pro
I I Quadratdezimeter zu berechnen (zur Umrechnung
I I werden die in Milligramm pro Kilogramm angegebenen
I I SML-Werte durch den Umrechnungsfaktor 6 dividiert):
I I a) fuellbare Bedarfsgegenstaende mit einem
I I Fassungsvermoegen von weniger als 500 Millilitern
I I oder mehr als 10 Litern;
I I b) Platten, Folien oder andere nicht fuellbare
I I Bedarfsgegenstaende oder solche, bei denen das
I I Verhaeltnis der Kontaktflaeche solcher
I I Bedarfsgegenstaende zu der mit ihr in
I I Beruehrung kommenden Lebensmittelmenge nicht
I I ermittelt werden kann.
I I Bei Lebensmittelbedarfsgegenstaenden, die dazu bestimmt sind,
I I mit Saeuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung,
I I Getreidebeikost oder anderer Beikost fuer Saeuglinge
I I und Kleinkinder in Beruehrung zu kommen oder die
I I bereits mit solchen Lebensmitteln in Beruehrung sind,
I I sind die SML-Werte in Milligramm pro Kilogramm des
I I Lebensmittels oder Simulanzloesemittels anzugeben.
I I Die in dieser Spalte verwendeten Abkuerzungen oder
I I Ausdruecke haben folgende Bedeutung:
- 31 -
I I NG = Nachweisgrenze der Analysenmethode;
I I Analysentoleranz inbegriffen;
I I BG = Bedarfsgegenstand;
I I NCO = Isocyanat-Gruppe;
I I NN = nicht nachweisbar. Im Sinne dieser
I I Verordnung bedeutet "nicht nachweisbar",
I I dass der Stoff mit einer validierten
I I Analysenmethode nicht nachgewiesen werden
I I kann. Diese Methode muss eine
I I Empfindlichkeit besitzen, wie sie fuer den
I I jeweiligen Stoff aufgefuehrt ist. Gibt es
I I gegenwaertig keine solche Methode, kann
I I eine Analysenmethode mit einer geeigneten
I I Empfindlichkeit angewandt werden, bis
I I eine validierte Methode entwickelt worden
I I ist;
I I QM = hoechstzulaessiger Restgehalt
I I des Stoffes im Bedarfsgegenstand. Im
I I Sinne dieser Verordnung ist die
I I in dem Bedarfsgegenstand enthaltene
I I Menge des Stoffes durch Messung mit
I I einer validierten Analysenmethode zu
I I bestimmen. Solange eine solche
I I Methode nicht zur Verfuegung steht, kann
I I eine Analysenmethode mit einer
I I geeigneten Empfindlichkeit, die die
I I Bestimmung des angegebenen Grenzwertes
I I ermoeglicht, angewandt werden, bis
I I eine validierte Methode entwickelt
I I worden ist;
I I QM(T) = hoechstzulaessiger Restgehalt des Stoffes im
I I Bedarfsgegenstand, ausgedrueckt als
I I Gesamtgehalt der angegebenen Substanz(en)
I I der Stoffgruppe. Im Sinne dieser
I I Verordnung ist die in dem Bedarfsgegenstand
I I enthaltene Menge des Stoffes durch
I I Messung mit einer validierten
I I Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine
I I solche Methode nicht zur Verfuegung steht,
I I kann eine Analysenmethode mit einer
I I geeigneten Empfindlichkeit, die die
I I Bestimmung des angegebenen Grenzwertes
I I ermoeglicht, angewandt werden, bis eine
I I validierte Methode entwickelt worden ist;
I I QMA = hoechstzulaessiger Restgehalt des Stoffes
I I im fertigen Bedarfsgegenstand, in
I I mg/6 qdm der Kontaktflaeche mit dem
I I Lebensmittel. Im Sinne dieser Verordnung
I I ist die in dem Bedarfsgegenstand
I I enthaltene Menge des Stoffes durch Messung
I I mit einer validierten Analysenmethode
I I zu bestimmen. Solange eine solche Methode
I I nicht zur Verfuegung steht, kann eine
I I Analysenmethode mit einer geeigneten
I I Empfindlichkeit, die die Bestimmung des
I I angegebenen Grenzwertes ermoeglicht,
I I angewandt werden, bis eine validierte
I I Methode entwickelt worden ist;
I I QMA(T) = hoechstzulaessiger Restgehalt des Stoffes im
I I Bedarfsgegenstand, ausgedrueckt als
I I Gesamtgehalt der angegebenen Substanz(en)
I I der Stoffgruppe in mg/6 qdm
- 32 -
I I der Kontaktflaeche mit dem Lebensmittel.
I I Im Sinne dieser Verordnung ist die in dem
I I Bedarfsgegenstand enthaltene Menge des
I I Stoffes durch Messung mit einer validierten
I I Analysenmethode zu bestimmen. Solange
I I eine solche Methode nicht zur Verfuegung
I I steht, kann eine Analysenmethode mit einer
I I geeigneten Empfindlichkeit, die die
I I Bestimmung des angegebenen Grenzwertes
I I ermoeglicht, angewandt werden, bis eine
I I validierte Methode entwickelt worden ist;
I I SML = spezifischer Migrationsgrenzwert in
I I Lebensmitteln oder in Lebensmittel-
I I stimulanzien, sofern nicht anders
I I angegeben. Im Sinne dieser Verordnung ist
I I der spezifische Migrationsgrenzwert mit
I I einer validierten Analysenmethode zu
I I bestimmen. Gibt es gegenwaertig keine
I I solche Methode, kann eine Analysenmethode
I I mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die
I I die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes
I I ermoeglicht, angewandt werden, bis eine
I I validierte Methode entwickelt worden ist;
I I SML(T) = spezifischer Migrationsgrenzwert in
I I Lebensmitteln oder Lebensmittelsimulanzien,
I I ausgedrueckt als Gesamtgehalt der
I I angegebenen Substanz(en) der Stoffgruppe.
I I Im Sinne dieser Verordnung ist der
I I spezifische Migrationsgrenzwert der
I I Substanzen durch Messung mit einer
I I validierten Analysenmethode zu bestimmen.
I I Solange eine solche Methode nicht zur
I I Verfuegung steht, kann eine Analysenmethode
I I mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die
I I die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes
I I ermoeglicht, angewandt werden, bis eine
I I validierte Methode entwickelt worden ist.
I I (...) Die Zahlen oder Buchstaben in eckigen
I I Klammern beziehen sich auf die zu diesem
I I Stoff gehoerenden Anmerkungen in Anlage 3
I I Abschnitt 6.
-------------------------------------------------------------------------------
Abschnitt 1
Monomere und sonstige Ausgangsstoffe
(zu § 4 Abs. 2, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1, 1a und 1b)
Der Abschnitt umfasst:
- Stoffe, die polymerisiert werden; dies schliesst Polykondensation, Polyaddition oder
vergleichbare Prozesse zur Bildung von Makromolekuelen mit ein;
- natuerliche oder kuenstlich erzeugte makromolekulare Stoffe, die bei der Herstellung
modifizierter Makromolekuele verwendet werden, sofern die Monomere oder die zu deren
Synthese notwendigen sonstigen Ausgangsstoffe nicht im Verzeichnisse aufgefuehrt
sind;
- Stoffe, die zur Modifizierung bestehender natuerlicher oder kuenstlich erzeugter
makromolekularer Stoffe verwendet werden.
Die Verwendung folgender, nicht in den Verzeichnissen aufgefuehrter Stoffe ist zulaessig:
1. Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Aluminiums,
Ammoniums, Calciums, Eisens, Magnesiums, Kaliums und Natriums der zulaessigen
Saeuren, Phenole oder Alkohole. Jedoch erscheint die Bezeichnung "... Saeure(n),
- 33 -
Salze" in den Verzeichnissen, wenn die zugehoerige(n) freie(n) Saeure(n) nicht
aufgefuehrt ist (sind);
2. Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Zinks der
zulaessigen Saeuren, Phenole oder Alkohole. Fuer diese Salze gilt ein spezifischer
Gruppenmigrationsgrenzwert = 25 mg/kg (berechnet als Zink). Die Einschraenkung fuer
Zink gilt auch fuer:
a) Stoffe, deren Bezeichnung "... Saeure(n), Salze" enthaelt und die in den
Verzeichnissen aufgefuehrt sind, sofern die zugehoerige(n) freie(n) Saeure(n) nicht
aufgefuehrt ist (sind);
b) Stoffe gemaess Abschnitt 6 Nr. 38.
Der Abschnitt umfasst nicht:
- Reaktionszwischenprodukte;
- Abbauprodukte;
- Verunreinigungen in den verwendeten Stoffen;
- Oligomere und natuerliche oder synthetische Polymere sowie deren Mischungen, wenn
die Monomere oder die zu ihrer Synthese benoetigten Ausgangsstoffe im Verzeichnis
aufgefuehrt sind;
- Gemische der zugelassenen Stoffe.
Teil A
Verzeichnis
der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe, die fuer die Herstellung von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff zugelassen sind
-------------------------------------------------------------------------------
PM/REF- I CAS-Nr. I Bezeichnung I Beschraenkungen
Nr. I I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
10030 I 000514-10-3 I Abietinsaeure I
10060 I 000075-07-0 I Acetaldehyd I SML(T) = 6 mg/kg (2)
10090 I 000064-19-7 I Essigsaeure I
10120 I 000108-05-4 I Vinylacetat I SML = 12 mg/kg
10150 I 000108-24-7 I Essigsaeureanhydrid I
10210 I 000074-86-2 I Acetylen I
10599/ I 061788-89-4 I Dimere von un- I QMA(T) = 0,05 mg/6 qdm
90A I I gesaettigten Fettsaeuren (27)
I I (C(tief)18), destilliert
10599/91 061788-89-4 I Dimere von un- I QMA(T) = 0,05 mg/6 qdm
I I gesaettigten Fettsaeuren (27)
I I (C(tief)18), nicht I
I I destilliert I
10599/ 068783-41-5 I Dimere, von un- I QMA(T) = 0,05 mg/6 qdm
92A I I gesaettigten Fettsaeuren (27)
I I (C(tief)18), hydriert,
I I destilliert I
10599/93 068783-41-5 I Dimere, von un- I QMA(T) = 0,05 mg/6 qdm
I I gesaettigten Fettsaeuren (27)
I I (C(tief)18), hydriert,
I I nicht destilliert I
I I I
10630 I 000079-06-1 I Acrylamid I SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)
10660 I 015214-89-8 I 2-Acrylamido-2-methyl-I SML = 0,05 mg/kg
I I propan-sulfonsaeure I
10690 I 000079-10-7 I Acrylsaeure I SML(T) = 6 mg/kg (36)
10750 I 002495-35-4 I Benzylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
10780 I 000141-32-2 I n-Butylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
10810 I 002998-08-5 I sec-Butylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
- 34 -
10840 I 001663-39-4 I tert-Butylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
11005 I 012542-30-2 I Dicyclopentenylacrylat QMA = 0,05 mg/6 qdm
11245 I 002156-97-0 I Dodecylacrylat I SML = 0,05 mg/kg (1)
11470 I 000140-88-5 I Ethylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
11500 I 000103-11-7 I 2-Ethylhexylacrylat I SML = 0,05 mg/kg
11510 I 000818-61-1 I Hydroxyethylacrylat I
I I Siehe auch Ethylen- I
I I glykolmonoacrylat I
11530 I 000999-61-1 I 2-Hydroxypropylacrylat QMA = 0,05 mg/6 qdm fuer die
I I I Summe von 2-Hydroxypropyl-
I I I acrylat und 2-Hydroxy-
I I I isopropylacrylat 1)
11590 I 000106-63-8 I iso-Butylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
11680 I 000689-12-3 I iso-Propylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
11710 I 000096-33-3 I Methylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
11830 I 000818-61-1 I Ethylenglykolmonoacrylat SML(T) = 6 mg/kg (36)
11890 I 002499-59-4 I n-Octylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
11980 I 000925-60-0 I Propylacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (36)
12100 I 000107-13-1 I Acrylnitril I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
12130 I 000124-04-9 I Adipinsaeure I
12265 I 004074-90-2 I Divinyladipat I QM = 5 mg/kg in BG
I I Nur zur Verwendung als
I I I Comonomer.
12280 I 002035-75-8 I Adipinsaeureanhydrid I
12310 I - I Albumin I
12340 I I Albumin, durch Formal-
I I dehyd koaguliert I
12375 I I Alkohole, aliphatische,
I I einwertige, gesaettigte,
I I geradkettige, primaere I
I I (C(tief)4 - C(tief)22)
12670 I 002855-13-2 I 1-Amino-3-aminomethyl-3, SML = 6 mg/kg
I I 5,5-trimethylcyclohexan
12761 I 000693-57-2 I 12-Aminododecansaeure I SML = 0,05 mg/kg
12763 I 00141-43-5 I 2-Aminoethanol I SML = 0,05 mg/kg. Nicht zu
I I I verwenden in Polymeren in
I I I Kontakt mit Lebensmitteln, fuer
I I I die das Simulanzloesemittel D
I I I in der Richtlinie 85/572/EWG
I I I des Rates vom 19. Dezember
I I I 1985 ueber die Liste der
I I I Simulanzloesemittel fuer die
I I I Migrationsuntersuchungen von
I I I Materialien und Gegenstaenden
I I I aus Kunststoff, die dazu
I I I bestimmt sind, mit Lebens-
I I I mitteln in Beruehrung zu
I I I kommen (ABl. EG Nr. L 372
I I I S. 14), festgesetzt ist und
I I I nur fuer indirekten Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, hinter der
I I I PET-Schicht.
12765 I 84434-12-8 I Natrium-N-(2- I SML = 0,05 mg/kg
I I aminoethyl)-beta- I
I I alaninat I
12786 I 000919-30-2 I 3-Aminopropyl- I Extrahierbare Rueckstaende an
I I triethoxysilan I 3-Aminopropyltriethoxysilan
I I I im Falle einer Verwendung fuer die reaktive
I I I Oberflaechenbehandlung anorganischer Fuellst
I I I unter 3 mg/kg Fuellstoff
I I I und SML = 0,05 mg/kg fuer die
- 35 -
I I I Oberflaechenbehandlung von Materialien und
I I I Gegenstaenden
12788 I 002432-99-7 I 11-Aminoundecansaeure I SML = 5 mg/kg
12789 I 007664-41-7 I Ammoniak I
12820 I 000123-99-9 I Azelainsaeure I
12970 I 004196-95-6 I Azelainsaeureanhydrid I
13000 I 001477-55-0 I 1,3-Benzoldimethanamin SML = 0,05 mg/kg
13060 I 004422-95-1 I 1,3,5-Benzol- I QMA = 0,05 mg/6 qdm
I I tricarbonsaeure- I (gemessen als 1,3,5-
I I trichlorid I Benzoltricarbonsaeure)
13075 I 00091-76-9 I Benzoguanamin I Siehe "2,4-Diamino-6-
I I I phenyl-1,3,5-triazin"
13090 I 000065-85-0 I Benzoesaeure I
13150 I 000100-51-6 I Benzylalkohol I
13180 I 000498-66-8 I Bicyclo(2.2.1)hept-2- I SML = 0,05 mg/kg
I I en (=Norbornen) I
13210 I 001761-71-3 I Bis(4-aminocyclohexyl) SML = 0,05 mg/kg
I I -methan I
13317 I 132459-54-2 I N,N’-Bis(4-(ethoxy- I SML = 0,05 mg/kg.
I I carbonyl)phenyl)- I Reinheit > 98,1 Gew.-%.
I I 1,4,5,8-naphthalin- I Nur als Comonomer (max. 4%)
I I tetracarboxydiimid I fuer Polyester (PET, PBT)
I I I zu verwenden
13323 I 000102-40-9 I 1,3-Bis(2-hydroxy- I SML = 0,05 mg/kg
I I ethoxy)benzol I
13326 I 000111-46-6 I Bis(2-hydroxyethyl) I Siehe "Diethylenglykol"
I I ether I
13380 I 000077-99-6 I 2,2-Bis(hydroxy- I Siehe "1,1,1-
I I methyl)-1-butanol I Trimethylolpropan"
13390 I 000105-08-8 I 1,4-Bis(hydroxymethyl)
I I cyclohexan I
13395 I 04767-03-7 I 2,2-Bis(hydroxymethyl) QMA = 0,05 mg/6 qdm
I I propionsaeure I
13480 I 000080-05-7 I 2,2-Bis(4-hydroxy- I SML(T) = 0,6 mg/kg (28)
I I phenyl)-propan I
13510 I 001675-54-3 I 2,2-Bis(4-hydroxy- I Gemaess Anlage 3 Abschnitt 3
I I phenyl)-propan-bis I
I I (2,3-epoxypropyl)- I
I I ether (= BADGE) I
13530 I 038103-06-9 I 2,2-Bis(4-hydroxy- I SML = 0,05 mg/kg
I I phenyl)-propan-bis I
I I (phthalsaeureanhydrid) I
13550 I 000110-98-5 I Bis(hydroxypropyl)ether Siehe "Dipropylenglykol"
13560 I 005124-30-1 I Bis(4-isocyanatocyclo- Siehe "Dicyclohexylmethan-
I I hexyl)-methan I 4,4'-diisocyanat"
13600 I 047465-97-4 I 3,3-Bis(3-methyl-4- I SML = 1,8 mg/kg
I I hydroxy-phenyl)-2- I
I I indolinon I
13607 I 000080-05-7 I Bisphenol A I Siehe "2,2-Bis(4-hydroxy-
I I I phenyl)propan"
13610 I 01675-54-3 I Bisphenol A-bis(2,3- I Siehe "2,2-Bis(4-hydroxy-
I I epoxypropyl)ether I phenyl)propan-bis(2,3-
I I I epoxypropyl)ether"
13614 I 038103-06-9 I Bisphenol A-bis(phthal- Siehe "2,2-Bis(4-hydroxy-
I I saeureanhydrid) I phenyl)propan-bis(phthal-
I I I saeureanhydrid)"
13617 I 00080-09-1 I Bisphenol S I Siehe "4,4'-Dihydroxy-
I I I phenylsulfon"
13620 I 10043-35-3 I Borsaeure I SML(T) = 6 mg/kg (23)
I I I (berechnet als Bor) 1)
13630 I 000106-99-0 I Butadien I QM = 1 mg/kg in BG
I I I oder
- 36 -
I I I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
13690 I 000107-88-0 I 1,3-Butandiol I I
13720 I 00110-63-4 I 1,4-Butandiol I SML(T) = 5 mg/kg (24)
13780 I 002425-79-8 I 1,4-Butandiol-bis I QM = 1 mg/kg in
I I (2,3-epoxypropyl)- I BG (berechnet als Epoxy,
I I ether I Molgewicht = 43)
13810 I 00505-65-7 I 1,4-Butandiolformal I QMA = 0,05 mg/6 qdm
13840 I 000071-36-3 I 1-Butanol I
13870 I 000106-98-9 I 1-Buten I
13900 I 000107-01-7 I 2-Buten I
13932 I 00598-32-3 I 3-Buten-2-ol I QMA = NN (NG = 0,02 mg/6
I I I qdm)
I I I Nur zur Verwendung als
I I I fuer die Herstellung von
I I I polymeren Additiven.
14020 I 000098-54-4 I 4-tert-Butylphenol I SML = 0,05 mg/kg
14110 I 000123-72-8 I Butyraldehyd I
14140 I 000107-92-6 I Buttersaeure I
14170 I 000106-31-0 I Buttersaeureanhydrid I
14200 I 000105-60-2 I Caprolactam I SML(T) = 15 mg/kg (5)
14230 I 002123-24-2 I Caprolactam, I SML(T) = 15 mg/kg (5)
I I Natriumsalz I (berechnet als
I I I Caprolactam)
14260 I 000502-44-3 I Caprolacton I SML = 0,05 mg/kg (berechnet
I I I als Summe aus Caprolacton und
I I I 6-Hydroxyhexansaeure)
14320 I 000124-07-2 I Caprylsaeure I
14350 I 000630-08-0 I Kohlenmonoxid I
14380 I 000075-44-5 I Carbonylchlorid I QM = 1 mg/kg in BG
14411 I 008001-79-4 I Rizinusoel I
14500 I 009004-34-6 I Cellulose I
14530 I 007782-50-5 I Chlor I
14570 I 000106-89-8 I 1-Chlor-2,3-epoxypropan Siehe "Epichlorhydrin"
14650 I 000079-38-9 I Chlortrifluorethylen I QMA = 0,5 mg/6 qdm
14680 I 000077-92-9 I Citronensaeure I
14710 I 000108-39-4 I m-Kresol I
14740 I 000095-48-7 I o-Kresol I
14770 I 000106-44-5 I p-Kresol I
14800 I 003724-65-0 I Crotonsaeure I QMA(T) = 0,05 mg/6 qdm (33)
14841 I 000599-64-4 I 4-Cumylphenol I SML = 0,05 mg/kg
14880 I 000105-08-8 I 1,4-Cyclohexan- I Siehe "1,4-Bis(hydroxy-
I I dimethanol I methyl)cyclohexan"
14950 I 003173-53-3 I Cyclohexylisocyanat I QM(T) = 1 mg/kg in BG
I I I (berechnet als NCO) (26)
15030 I 00931-88-4 I Cycloocten I SML = 0,05 mg/kg
I I I Nur fuer Polymere in Kontakt
I I I mit Lebensmitteln, fuer die
I I I das Simulanzloesemittel A
I I I in der Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgesetzt ist.
15070 I 001647-16-1 I 1,9-Decadien I SML = 0,05 mg/kg
15095 I 000334-48-5 I Decansaeure I
15100 I 000112-30-1 I 1-Decanol I
15130 I 000872-05-9 I 1-Decen I SML = 0,05 mg/kg
15250 I 000110-60-1 I 1,4-Diaminobutan I
15267 I 000080-08-0 I 4,4´-Diaminodiphenyl- I SML = 5 mg/kg
I I sulfon I
15272 I 000107-15-3 I 1,2-Diaminoethan I Siehe "Ethylendiamin"
15274 I 000124-09-4 I 1,6-Diaminohexan I Siehe "Hexamethylendiamin"
15310 I 00091-76-9 I 2,4-Diamino-6-phenyl- I QMA = 5 mg/6 qdm
I I 1,3,5-triazin I
- 37 -
15565 I 000106-46-7 I 1,4-Dichlorbenzol I SML = 12 mg/kg
15610 I 00080-07-9 I 4,4'-Dichlorodiphenyl- SML = 0,05 mg/kg
I I sulfon I
15700 I 005124-30-1 I Dicyclohexylmethan- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I 4,4'-diisocyanat I (berechnet als NCO)
15760 I 000111-46-6 I Diethylenglykol I SML(T) = 30 mg/kg (3)
15790 I 000111-40-0 I Diethylentriamin I SML = 5 mg/kg
15820 I 000345-92-6 I 4,4'-Difluor- I SML = 0,05 mg/kg
I I benzophenon I
15880 I 000120-80-9 I 1,2-Dihydroxybenzol I SML = 6 mg/kg
15910 I 000108-46-3 I 1,3-Dihydroxybenzol I SML = 2,4 mg/kg
15940 I 000123-31-9 I 1,4-Dihydroxybenzol I SML = 0,6 mg/kg
15970 I 000611-99-4 I 4,4'-Dihydroxy- I SML = 6 mg/kg (15)
I I benzophenon I
16000 I 000092-88-6 I 4,4'-Dihydroxybiphenyl SML = 6 mg/kg
16090 I 00080-09-1 I 4,4'-Dihydroxydiphenyl- SML = 0,05 mg/kg
I I sulfon I
16150 I 000108-01-0 I Dimethylaminoethanol I SML = 18 mg/kg
16210 I 006864-37-5 I 3,3'-Dimethyl-4,4'- I SML = 0,05 mg/kg (32)
I I diaminodicyclo- I Nur in Polyamiden zu verwenden
I I hexylmethan I
16240 I 000091-97-4 I 3,3'-Dimethyl-4,4'- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I di-isocyanatobiphenyl I (berechnet als NCO)
16360 I 000576-26-1 I 2,6-Dimethylphenol I SML = 0,05 mg/kg
16390 I 00126-30-7 I 2,2-Dimethyl-1,3- I SML = 0,05 mg/kg
I I propandiol I
16450 I 000646-06-0 I 1,3-Dioxolan I SML = 5 mg/kg
16480 I 000126-58-9 I Dipentaerythrit I
16540 I 000102-09-0 I Diphenylcarbonat I SML = 0,05 mg/kg
16570 I 004128-73-8 I Diphenylether-4,4'- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I di-isocyanat I (berechnet als NCO)
16600 I 005873-54-1 I Diphenylmethan-2,4'- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I di-isocyanat I (berechnet als NCO)
16630 I 000101-68-8 I Diphenylmethan-4,4'- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I di-isocyanat I (berechnet als NCO)
16650 I 00127-63-9 I Diphenylsulfon I SML(T) = 3 mg/kg (25)
16660 I 000110-98-5 I Dipropylenglykol I
16690 I 01321-74-0 I Divinylbenzol I QMA = 0,01 mg/6 qdm
I I I oder
I I I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen
I I I fuer die Summe aus Divinyl-
I I I benzol und Ethylvinylbenzol;
I I I entsprechend den
I I I Spezifikationen in Anlage 3
I I I Abschnitt 5) 1)
I I I Einhaltung dieser Beschraenkung
I I I verpflichtend ab 1. Maerz 2003
16694 I 013811-50-2 I N,N'-Divinyl-2- I QM = 5 mg/kg in BG
I I imidazolidinon I
16697 I 00693-23-2 I n-Dodecandisaeure I
16704 I 000112-41-4 I 1-Dodecen I SML = 0,05 mg/kg
16750 I 000106-89-8 I Epichlorhydrin I QM = 1 mg/kg in BG
16780 I 000064-17-5 I Ethanol I
16950 I 000074-85-1 I Ethylen I
16955 I 000096-49-1 I Ethylencarbonat I Rueckstandsgehalt = 5 mg/kg
I I I Hydrogel bei einem Verhaeltnis
I I I von hoechstens 10 g Hydrogel
I I I zu 1 kg Lebensmittel. Das
I I I Hydrolysat enthaelt
I I I Ethylenglycol mit einem
I I I SML = 30 mg/kg
- 38 -
16960 I 000107-15-3 I Ethylendiamin I SML = 12 mg/kg
16990 I 000107-21-1 I Ethylenglykol I SML(T) = 30 mg/kg (3)
17005 I 000151-56-4 I Ethylenimin I SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)
17020 I 000075-21-8 I Ethylenoxid I QM = 1 mg/kg in BG
17050 I 000104-76-7 I 2-Ethyl-1-hexanol I SML = 30 mg/kg
17110 I 016219-75-3 I 5-Ethylidenbicylclo- I QMA = 0,05 mg/6 qdm
I I (2.2.1)-hept-2-en I Das Verhaeltnis von Oberflaeche
I I I zu Lebensmittelmenge muss
I I I weniger als 2 qdm/kg
I I I betragen
17160 I 000097-53-0 I Eugenol I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
17170 I 061788-47-4 I Kokosfettsaeuren I
17200 I 068308-53-2 I Sojafettsaeuren I
17230 I 061790-12-3 I Talloelfettsaeuren I
17260 I 000050-00-0 I Formaldehyd ISML = 15 mg/kg (22)
17290 I 000110-17-8 I Fumarsaeure I
17530 I 000050-99-7 I Glucose I
18010 I 000110-94-1 I Glutarsaeure I
18070 I 000108-55-4 I Glutarsaeureanhydrid I
18100 I 000056-81-5 I Glycerin I
18220 I 068564-88-5 I N-Heptylamino- ISML = 0,05 mg/kg (1)
I I undecansaeure I
18250 I 000115-28-6 I Hexachlorendomethylen- SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)
I I tetrahydrophthalsaeure I
18280 I 000115-27-5 I Hexachlorendomethylen- SML = NN
I I tetrahydrophthal- I (NG = 0,01 mg/kg)
I I saeureanhydrid I
18310 I 036653-82-4 I 1-Hexadecanol I
18430 I 000116-15-4 I Hexafluorpropylen I SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)
18460 I 000124-09-4 I Hexamethylendiamin I SML = 2,4 mg/kg
18640 I 000822-06-0 I Hexamethylen-di- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I isocyanat I (berechnet als NCO)
18670 I 000100-97-0 I Hexamethylentetramin I SML(T) = 15 mg/kg (22)
I I I (berechnet als
I I I Formaldehyd)
18700 I 000629-11-8 I 1,6-Hexandiol I SML = 0,05 mg/kg
18820 I 000592-41-6 I 1-Hexen I SML = 3 mg/kg
18867 I 000123-31-9 I Hydrochinon I Siehe "1,4-Dihydroxybenzol"
18880 I 000099-96-7 I p-Hydroxybenzoesaeure I
18896 I 001679-51-2 I 4-(Hydroxymethyl)-1- I SML = 0,05 mg/kg
I I cyclohexen I
18897 I 16712-64-4 I 6-Hydroxy-2-naphtalin- SML = 0,05 mg/kg
I I carbonsaeure I
18898 I 00103-90-2 I N-(4-Hydroxyphenyl) I SML = 0,05 mg/kg
I I acetamid I
19000 I 000115-11-7 I iso-Buten I
19060 I 000109-53-5 I Isobutylvinylether I QM = 5 mg/kg in BG
19110 I 04098-71-9 I 1-Isocyanato-3-iso- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I cyanatomethyl-3,5,5- I (berechnet als NCO)
I I trimethylcyclohexan I
19150 I 000121-91-5 I iso-Phthalsaeure I SML = 5 mg/kg
19210 I 001459-93-4 I Dimethyl-iso-phthalat I SML = 0,05 mg/kg
19243 I 000078-79-5 I Isopren I Siehe "2-Methyl-1,3-butadien"
19270 I 000097-65-4 I Itaconsaeure I
19460 I 000050-21-5 I Milchsaeure I
19470 I 000143-07-7 I Laurinsaeure I
19480 I 002146-71-6 I Vinyllaurat I
19490 I 000947-04-6 I Laurolactam I SML = 5 mg/kg
19510 I 011132-73-3 I Lignocellulose I
19540 I 000110-16-7 I Maleinsaeure I SML(T) = 30 mg/kg (4)
19960 I 000108-31-6 I Maleinsaeureanhydrid I SML(T) = 30 mg/kg (4)
- 39 -
I I I (berechnet als Maleinsaeure)
19975 I 000108-78-1 I Melamin I Siehe "2,4,6-Triamino-1,3,5-
I I I triazin"
19990 I 000079-39-0 I Methacrylamid I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
20020 I 000079-41-4 I Methacrylsaeure I SML(T) = 6 mg/kg (37)
20050 I 000096-05-9 I Allylmethacrylat I SML = 0,05 mg/kg
20080 I 002495-37-6 I Benzylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
20110 I 000097-88-1 I Butylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
20140 I 002998-18-7 I sec-Butylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
20170 I 000585-07-9 I tert-Butylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
20260 I 00101-43-9 I Cyclohexylmethacrylat I SML = 0,05 mg/kg
20410 I 002082-81-7 I 1,4-Butan- I SML = 0,05 mg/kg
I I diolmethacrylat I
20440 I 000097-90-5 I Ethylen- I SML = 0,05 mg/kg
I I glykoldimethacrylat I
20530 I 002867-47-2 I 2-(Dimethylamino)- I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I ethyl-methacrylat I Analysentoleranz inbegriffen)
20590 I 000106-91-2 I 2,3-Epoxypropyl- I QMA = 0,02 mg/6 qdm
I I methacrylat I
20890 I 000097-63-2 I Ethylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
21010 I 000097-86-9 I iso-Butylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
21100 I 004655-34-9 I iso-Propylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
21130 I 000080-62-6 I Methylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
21190 I 000868-77-9 I Ethylenglykol- I SML(T) = 6 mg/kg (37)
I I monomethacrylat I
21280 I 002177-70-0 I Phenylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
21340 I 002210-28-8 I Propylmethacrylat I SML(T) = 6 mg/kg (37)
21370 I 010595-80-9 I 2-Sulfoethylmethacrylat QMA = ND (DL =
I I I 0,02 mg/6 qdm)
21400 I 054276-35-6 I Sulfopropylmethacrylat QMA = 0,05 mg 6 qdm
21460 I 000760-93-0 I Methacrylsaeureanhydrid SML(T) = 6 mg/kg (37)
21490 I 000126-98-7 I Methacrylnitril I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
21520 I 001561-92-8 I Natrium- I SML = 5 mg/kg
I I methallylsulfonat I
21550 I 000067-56-1 I Methanol I
21640 I 00078-79-5 I 2-Methyl-1,3-butadien I QM = 1 mg/kg in BG oder SML =
I I I NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
21730 I 000563-45-1 I 3-Methyl-1-buten I QMA = 0,006 mg/6 qdm nur
I I I zur Verwendung in
I I I in Polypropylen
21765 I 106246-33-7 I 4,4'-Methylenbis(3- I QMA = 0,05 mg/6 qdm
I I chlor-2,6-diethylanilin)
21821 I 000505-65-7 I 1,4-(Methylendioxy)- I Siehe "1,4-Butandiol-formal"
I I butan I
21940 I 000924-42-5 I N-Methylolacrylamid I SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)
21970 I 000923-02-4 I N-Methylolmethacryl- I SML = 0,05 mg/kg
I I amid
22150 I 000691-37-2 I 4-Methyl-1-penten I SML = 0,05 mg/kg
22210 I 000098-83-9 I alpha-Methylstyrol I SML = 0,05 mg/kg
22331 I 025513-64-8 I Mischung von (35-45% I QMA = 5 mg/6 qdm
I I M/M) 1,6-Diamino- I
I I 2,2,4-trimethylhexan I
I I und (55-65% M/M) 1,6- I
I I Di-amino-2,4,4- I
I I trimethylhexan I
22332 I - I Mischung aus (40 I QM(T) = 1 mg/kg
I I Gew.-%)2,2,4-Trimethyl- (berechnet als NCO) (26)
I I hexan-1,6-di-isocyanat
I I und (60 Gew.-%)2,4,4- I
- 40 -
I I Trimethylhexan-1,6- I
I I di-isocyanat I
22350 I 000544-63-8 I Myristinsaeure I
22360 I 001141-38-4 I 2,6-Naphthalin- I SML = 5 mg/kg
I I dicarbonsaeure I
22390 I 000840-65-3 I Dimethylnaphthalin- I SML = 0,05 mg/kg
I I 2,6-di-carboxylat I
22420 I 003173-72-6 I 1,5-Naphthalin-di- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I isocyanat I (berechnet als NCO)
22437 I 000126-30-7 I Neopentylglykol I Siehe "2,2-Dimethyl-1,3-
I I I propandiol"
22450 I 009004-70-0 I Nitrocellulose I
22480 I 000143-08-8 I 1-Nonanol I
22550 I 000498-66-8 I Norbornen I siehe "Bicyclo (2.2.1)
I I I hept-2-en"
22570 I 000112-96-9 I Octadecylisocyanat I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I I (berechnet als NCO)
22600 I 000111-87-5 I 1-Octanol I
22660 I 000111-66-0 I 1-Octen I SML = 15 mg/kg
22763 I 000112-80-1 I Oelsaeure I
22775 I 000144-62-7 I Oxalsaeure I SML(T) = 6 mg/kg (29)
22778 I 07456-68-0 I 4,4'-Oxybis(benzol- I QMA = 0,05 mg/6 qdm
I I sulfonyl azid)
22780 I 000057-10-3 I Palmitinsaeure I
22840 I 000115-77-5 I Pentaerythrit I
22870 I 000071-41-0 I 1-Pentanol I
22900 I 000109-67-1 I 1-Penten I SML = 5mg/kg
22932 I 001187-93-5 I Perfluoromethyl- I SML = 0,05 mg/kg. Nur bei
I I perfluorovinylether I Antihaftbeschichtungen
I I I zu verwenden
22937 I 001623-05-8 I Perfluorpropyl- I SML = 0,05 mg/kg
I I perfluorvinyl-ether I
22960 I 000108-95-2 I Phenol I
23050 I 000108-45-2 I 1,3-Phenylendiamin I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
23070 I 000102-39-6 I (1,3-Phenylendioxy) I QMA = 0,05 6 qdm
I I diessigsaeure I
23155 I 000075-44-5 I Phosgen I Siehe "Carbonylchlorid"
23170 I 007664-38-2 I Phosphorsaeure I
23175 I 000122-52-1 I Triethylphosphit I QM = NN (NG = 1 mg/kg in BG)
23187 I I Phthalsaeure I Siehe "Terephthalsaeure"
23200 I 000088-99-3 I o-Phthalsaeure I
23230 I 000131-17-9 I Diallylphthalat I SML = NN (NG = 0,01 mg/kg)
23380 I 000085-44-9 I Phthalsaeureanhydrid I
23470 I 000080-56-8 I alpha-Pinen I
23500 I 000127-91-3 I beta-Pinen I
23547 I 009016-00-6 I Polydimethylsiloxan I 1)
I 063148-62-9 I (MG>6800) I
23590 I 025322-68-3 I Polyethylenglykol I
23651 I 025322-69-4 I Polypropylenglykol I
23740 I 000057-55-6 I 1,2-Propandiol I
23770 I 000504-63-2 I 1,3-Propandiol I SML = 0,05 mg/kg
23800 I 000071-23-8 I 1-Propanol I
23830 I 000067-63-0 I 2-Propanol I
23860 I 000123-38-6 I Propionaldehyd I
23890 I 000079-09-4 I Propionsaeure I
23920 I 000105-38-4 I Vinylpropionat I SML(T) = 6 mg/kg (2)
I I I (berechnet als Acetaldehyd)
23950 I 000123-62-6 I Propionsaeureanhydrid I
23980 I 000115-07-1 I Propylen I
24010 I 000075-56-9 I Propylenoxid I QM = 1 mg/kg in BG
24051 I 000120-80-9 I Pyrocatechol I Siehe "1,2-Dihydroxy-benzol"
- 41 -
24057 I 000089-32-7 I Pyromellitsaeureanhydrid SML = 0,05 mg/kg
I I I (berechnet als
I I I Pyromellitsaeure)
24070 I 073138-82-6 I Harzsaeuren I I
24072 I 000108-46-3 I Resorcin I Siehe "1,3-Dihydroxybenzol"
24073 I 000101-90-6 I Resorcinol-diglycidyl- QMA = 0,005 mg/6 qdm.
I I ether I Nicht zu verwenden in
I I I Polymeren in Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, fuer die das
I I I Simulanzloesemittel D in der
I I I Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgesetzt ist und nur fuer
I I I indirekten Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, hinter der
I I I PET-Schicht.
24100 I 008050-09-7 I Kolophonium I
24130 I 008050-09-7 I Kolophoniumharz I
I I Siehe auch Kolophonium
24160 I 008052-10-6 I Talloelharz I
24190 I 008050-09-7 I Baumharz I Siehe "Kolophonium" (Ref.-
I I I Nr. 24100)
24250 I 009006-04-6 I Naturkautschuk I
24270 I 000069-72-7 I Salicylsaeure I
24280 I 000111-20-6 I Sebacinsaeure I
24430 I 002561-88-8 I Sebacinsaeureanhydrid I
24475 I 001313-82-2 I Natriumsulfid I
24490 I 000050-70-4 I Sorbit I
24520 I 008001-22-7 I Sojaoel I
24540 I 009005-25-8 I Lebensmittelstaerke I
24550 I 000057-11-4 I Stearinsaeure I
24610 I 000100-42-5 I Styrol I
24760 I 026914-43-2 I Styrolsulfonsaeure I SML = 0,05 mg/kg
24820 I 000110-15-6 I Bernsteinsaeure I
24850 I 000108-30-5 I Bernsteinsaeureanhydrid
24880 I 000057-50-1 I Saccharose I
24886 I 046728-75-0 I 5-Sulfoisophthalsaeure,I SML = 5 mg/kg und fuer
I I Monolithiumsalz I Lithium SML(T) = 0,6 mg/kg [8] (berechnet
I I I als Lithium)
24887 I 006362-79-4 I 5-Sulfoisophthalsaeure, SML = 5 mg/kg
I I Mononatriumsalz I
24888 I 003965-55-7 I Dimethyl-5- I SML = 0,05 mg/kg
I I sulfoisophthalat, I
I I Mononatriumsalz I
24903 I 068425-17-2 I Sirupe, hydrolysierte I 1)
I I Staerke, hydriert I
24910 I 000100-21-0 I Terephthalsaeure I SML = 7,5 mg/kg
24940 I 000100-20-9 I Terephthalsaeure- I SML(T) = 7,5 mg/kg
I I dichlorid I (berechnet als
I I I Terephthalsaeure)
24970 I 000120-61-6 I Dimethylterephthalat I
25080 I 001120-36-1 I 1-Tetradecen I SML = 0,05 mg/kg
25090 I 000112-60-7 I Tetraethylenglykol I
25120 I 000116-14-3 I Tetrafluorethylen I SML = 0,05 mg/kg
25150 I 000109-99-9 I Tetrahydrofuran I SML = 0,6 mg/kg
25180 I 000102-60-3 I N,N,N',N'-Tetrakis(2- I
I I hydroxy-propyl)- I
I I ethylendiamin I
25210 I 000584-84-9 I 2,4-Toluol-di- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I isocyanat I (berechnet als NCO)
25240 I 000091-08-7 I 2,6-Toluol-di- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
I I isocyanat I (berechnet als NCO)
25270 I 026747-90-0 I 2,4-Toluol-di- I QM(T) = 1 mg/kg in BG (26)
- 42 -
I I isocyanat, Dimer I (berechnet als NCO)
25360 I - I 2,3-Epoxypropyltrialkyl QM = 1 mg/kg in BG
I I (C(tief)5-C(tief)15) (berechnet als Epoxy,
I I -acetat I Molgewicht = 43)
25380 I - I Vinyl-trialkyl I QMA = 0,05 g/6 qdm
I I (C(tief)7-C(tief)17) I
I I acetat(=Vinylversatat)
25385 I 000102-70-5 I Triallylamin I 1)
25420 I 000108-78-1 I 2,4,6-Triamino-1,3,5- I SML = 30 mg/kg
I I triazin I
25450 I 026896-48-0 I Tricyclodecandimethanol SML = 0,05 mg/kg
25510 I 000112-27-6 I Triethylenglykol I
25540 I 000528-44-9 I Trimellithsaeure I SML(T) = 5 mg/kg (35)
25550 I 000552-30-7 I Trimellithsaeure- I SML(T) = 5 mg/kg (35)
I I anhydrid I (berechnet als
I I I Trimellithsaeure)
25600 I 000077-99-6 I 1,1,1-Trimethylolpropan SML = 6 mg/kg
25840 I 03290-92-4 I 1,1,1-Trimethyl- I SML = 0,05 mg/kg
I I olpropantrimethacrylat
25900 I 000110-88-3 I Trioxan I SML = 5 mg/kg
25910 I 024800-44-0 I Tripropylenglykol I
25927 I 027955-94-8 I 1,1,1-Tris(4- I QM = 0,5 mg/kg in BG
I I hydroxyphenyl)-ethan I Nur zur Verwendung in
I I I Polycarbonaten.
25960 I 000057-13-6 I Harnstoff I
26050 I 000075-01-4 I Vinylchlorid I Siehe Anlage 5 Nr. 1 und
I I I Anlage 6 Nr. 1
26110 I 000075-35-4 I Vinylidenchlorid I QM = 5 mg/kg in BG oder
I I I SML = NN;
I I I (NG = 0,05 mg/kg)
26140 I 000075-38-7 I Vinylidenfluorid I SML = 5 mg/kg
26155 I 001072-63-5 I 1-Vinylimidazol I QM = 5 mg/kg in BG
26170 I 003195-78-6 I N-Vinyl-N-methyl- I QM = 2 mg/kg in BG
I I acetamid I
26320 I 002768-02-7 I Vinyltrimethoxysilan I QM = 5 mg/kg in BG
26360 I 007732-18-5 I Wasser I 1)
-------------------------------------------------------------------------------
1) Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5 und
bei Angaben von Ziffern in eckigen Klammern die Anmerkungen in Abschnitt 6.
Teil B
Verzeichnis
der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe, die fuer die Herstellung von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff zugelassen sind
und die zunaechst nur bis zum 31. Dezember 2004 verwendet werden duerfen
-------------------------------------------------------------------------------
PM/REF- I CAS-Nr. I Bezeichnung I Beschraenkungen
Nr. I I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
13050 I 00528-44-9 I 1,2,4-Benzol- I Siehe "Trimellitsaeure"
I I tricarbonsaeure I
15730 I 00077-73-6 I Dicyclopentadien I
18370 I 00592-45-0 I 1,4-Hexadien I
26230 I 00088-12-0 I Vinylpyrrolidon I
-------------------------------------------------------------------------------
Abschnitt 2
Additive
(zu § 4 Abs. 3, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1)
- 43 -
Der Abschnitt umfasst:
- Stoffe, die bei der Herstellung von Kunststoffen zugesetzt werden, um eine
technische Wirkung im Enderzeugnis zu erzielen, einschliesslich "polymere Additive".
"Polymere Additive" sind Polymere und/oder Praepolymere und/oder Oligomere, die
Kunststoffen zugesetzt werden, um eine technische Wirkung zu erzielen und die
nur zusammen mit anderen Polymeren als Hauptstrukturbestandteil des Endprodukts
verwendet werden koennen. "Polymere Additive" sind auch solche Stoffe, die dem
Medium hinzugefuegt werden, in dem die Polymerisation erfolgt. Diese Stoffe sind dazu
bestimmt, im Enderzeugnis vorhanden zu sein;
- Stoffe, die verwendet werden, um ein geeignetes Medium zu bilden, in dem die
Polymerisation erfolgt (Polymerisationshilfsmittel).
Die Verwendung folgender, nicht in den Verzeichnissen aufgefuehrter Stoffe ist zulaessig:
1. Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Aluminiums,
Ammoniums, Calciums, Eisens, Magnesiums, Kaliums und Natriums der zulaessigen
Saeuren, Phenole oder Alkohole. Jedoch erscheint die Bezeichnung "... Saeure(n),
Salze" in den Verzeichnissen, wenn die zugehoerige(n) freie(n) Saeure(n) nicht
aufgefuehrt ist (sind);
2. Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Zinks der
zulaessigen Saeuren, Phenole oder Alkohole. Fuer diese Salze gilt ein spezifischer
Gruppenmigrationsgrenzwert = 25 mg/kg (berechnet als Zink). Die Einschraenkung fuer
Zink gilt auch fuer:
a) Stoffe, deren Bezeichnung "... Saeure(n), Salze" enthaelt und die in den
Verzeichnissen aufgefuehrt sind, sofern die zugehoerige(n) freie(n) Saeure(n) nicht
aufgefuehrt ist (sind);
b) Stoffe gemaess Abschnitt 6 Nr. 38.
Der Abschnitt umfasst nicht:
- Reaktionszwischenprodukte;
- Abbauprodukte;
- Verunreinigungen in den verwendeten Stoffen;
- Stoffe, die die Bildung von Polymeren direkt beeinflussen;
- Gemische der zugelassenen Stoffe;
- Additive, die nur zur Herstellung verwendet werden von
- Oberflaechenbeschichtungen aus fluessigen, pulverfoermigen oder dispergierten Harzen
der Polymeren wie Lacken, Anstrichfarben,
- Epoxyharzen,
- Klebstoffen und Haftvermittlern,
- Druckfarben;
- Farbstoffe;
- Loesungsmittel.
Teil A
Unvollstaendiges Verzeichnis der Additive, die fuer die Herstellung von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff zugelassen sind
-------------------------------------------------------------------------------
PM/REF- I CAS-Nr. I Bezeichnung I Beschraenkungen
Nr. I I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
30000 I 000064-19-7 I Essigsaeure I
30045 I 000123-86-4 I Butylacetat I
30080 I 004180-12-5 I Kupferacetat I SML(T) = 5 mg/kg (7)
I I I (berechnet als Kupfer)
- 44 -
30140 I 000141-78-6 I Ethylacetat I
30280 I 000108-24-7 I Essigsaeureanhydrid I
30295 I 000067-64-1 I Aceton I
30340 I 330198-91-9 I 12-(Acetoxy)-Stearin- I
I I saeure, 2,3-bis- I
I I (acetoxy)propylester I
30370 I - I Acetylessigsaeure, I
I I Salze I
30401 I – I Mono- und Diglyceride I
I I von Fettsaeuren, acetyliert
30610 I - I Monocarbonsaeuren, I
I I C(tief)2-C(tief)24, I
I I aliphatische, I
I I geradkettige, aus I
I I natuerlichen Fetten I
I I und Oelen, und deren I
I I Mono-, Di- und I
I I Triglycerinester I
I I (verzweigte I
I I Fettsaeuren in I
I I natuerlich I
I I vorkommenden Mengen I
I I sind eingeschlossen) I
30612 I - I Monocarbonsaeuren, I
I I C(tief)2-C(tief)24, I
I I aliphatische, I
I I geradkettige, I
I I synthetische, und I
I I deren Mono-, Di- I
I I und Triglycerinester I
30960 I - I Ester von aliphatischen
I I Monocarbonsaeuren I
I I (C(tief)6-C(tief)22) I
I I mit Polyglycerin I
31328 I - I Fettsaeuren aus I
I I essbaren tierischen I
I I oder pflanzlichen I
I I Fetten und Oelen I
31530 I 123968-25-2 I 2,4-Di-tert-pentyl- I SML = 5 mg/kg
I I 6-(1-(3,5-di-tert- I
I I pentyl-2-hydroxy- I
I I phenyl)-ethyl)- I
I I phenylacrylat I
31542 I 174254-23-0 I Methylacrylat, Telomer QM = 0,5% Gew.-% im
I I mit 1-Dodecanethiol, I Endprodukt
I I C(tief)16-C(tief)18-
I I Alkylester I
31730 I 000124-04-9 I Adipinsaeure I
33120 I - I Alkohole, aliphatische,
I I einwertige, gesaettigte,
I I geradkettige, primaere I
I I (C(tief)4-C(tief)24) I
33350 I 009005-32-7 I Alginsaeure I
33801 I - I n-Alkyl(C(tief)10- I SML = 30 mg/kg
I I C(tief)13)-benzol- I
I I sulfonsaeure I
34240 I I Ester von Alkyl I SML = 6 mg/kg
I I (C(tief)10-C(tief)20)- Verwendung nur
I I sulfonsaeure mit I bis zum 1. Januar 2002
I I Phenolen I
34281 I - I Alkyl(C(tief)8- I
I I C(tief)22) schwefel- I
- 45 -
I I saeuren, geradkettige, I
I I primaere, mit I
I I geradzahliger I
I I Kohlenstoffkette I
34475 I - I Aluminium-Calcium- I
I I hydroxy-phosphit, I
I I Hydrat I
34480 I - I Aluminiumfasern, I
I I -flocken und -pulver I
34560 I 021645-51-2 I Aluminiumhydroxid I
34690 I 011097-59-9 I Aluminium-Magnesium- I
I I hydroxycarbonat I
34720 I 001344-28-1 I Aluminiumoxid I
34850 I 143925-92-2 I Bis(hydriertes Talg- I Nur zur Verwendung
I I Alkyl)amin, oxidiert I a) in Polyolefinen, QM = 0,1%
I I I (M/M) jedoch nicht in LDPE
I I I bei Beruehrung mit Lebens-
I I I mitteln, fuer die die
I I I Richtlinie 85/572/EWG einen
I I I Reduktionsfaktor RF < 3
I I I festlegt,
I I I b) in PET, QM = 0,25% (M/M)
I I I bei Beruehrung mit anderen
I I I Lebensmitteln als solchen,
I I I bei denen das Simulanz-
I I I loesemittel D gemaess der
I I I Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgelegt ist
34895 I 000088-68-6 I 2-Aminobenzamid I SML = 0,05 mg/kg
I I I Nur zur Verwendung fuer PET fuer
I I I Wasser und Getraenke
35120 I 013560-49-1 I Diester von I
I I 3-Aminocrotonsaeure I
I I mit Thiobis-(2- I
I I hydroxy-ethyl)ether I
35160 I 06642-31-5 I 6-Amino-1,3-dimethyl- I SML = 5 mg/kg
I I uracil I
35170 I 00141-43-5 I 2-Aminoethanol I SML = 0,05 mg/kg. Nicht
I I I zu verwenden in Polymeren
I I I in Kontakt mit Lebensmitteln,
I I I fuer die das Simulanz-
I I I loesemittel D in der
I I I Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgesetzt ist und nur fuer
I I I indirekten Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, hinter der
I I I PET-Schicht.
35284 I 00111-41-1 I N-(2-Aminoethyl) I SML = 0,05 mg/kg. Nicht
I I ethanolamin I zu verwenden in Polymeren
I I I in Kontakt mit Lebensmitteln,
I I I fuer die das Simulanz-
I I I loesemittel D in der
I I I Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgesetzt ist und nur fuer
I I I indirekten Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, hinter der
I I I PET-Schicht.
35320 I 007664-41-7 I Ammoniak I
35440 I 012124-97-9 I Ammoniumbromid I
35600 I 001336-21-6 I Ammoniumhydroxid I
35840 I 000506-30-9 I Arachinsaeure I
35845 I 007771-44-0 I Arachidonsaeure I
- 46 -
36000 I 000050-81-7 I Ascorbinsaeure I
36080 I 000137-66-6 I Ascorbylpalmitat I
36160 I 010605-09-1 I Ascorbylstearat I
36640 I 000123-77-3 I Azodicarbonamid I Nur zur Verwendung als
I I I Treibmittel. Verwendung
I I I verboten ab 2. August 2005.
36840 I 12007-55-5 I Bariumtetraborat I SML(T) = 1 mg/kg, (12)
I I I berechnet als Barium 1)
I I I und
I I I SML(T) = 6mg/kg (23)
I I I (berechnet als Bor)
36880 I 008012-89-3 I Bienenwachs I
36960 I 003061-75-4 I Behenamid I
37040 I 000112-85-6 I Behensaeure I
37280 I 001302-78-9 I Bentonit I
37360 I 000100-52-7 I Benzaldehyd I (9)
37600 I 000065-85-0 I Benzoesaeure I
37680 I 000136-60-7 I Butylbenzoat I
37840 I 000093-89-0 I Ethylbenzoat I
38080 I 000093-58-3 I Methylbenzoat I
38160 I 002315-68-6 I Propylbenzoat I
38510 I 136504-96-6 I 1,2-Bis(3-aminopropyl)- SML = 5 mg/kg
I I ethyl-endiamin, I
I I Polymer mit N-Butyl- I
I I 2,2,6,6-tetra- I
I I methyl-4-piperidinamin
I I und 2,4,6-Trichlor-1,3,
I I 5-triazin I
38515 I 001533-45-5 I 4,4'-Bis(2- I SML = 0,05 mg/kg (1)
I I benzoxazolyl)-stilben I mg/kg 9)
38810 I 080693-00-1 I Bis(2,6-di-tert- I SML = 5 mg/kg (Summe von
I I butyl-4-methylphenyl) I Phosphit und Phosphat)
I I pentaerythritol- I
I I diphosphit I
38840 I 154862-43-8 I Bis(2,4-dicumylphenyl) SML = 5mg/kg (Summe aus dem
I I pentaerythritol- I Stoff selbst, seiner
I I diphosphit I oxidierten Form (Bis(2,4-
I I I dicumylphenyl)-pentaery-
I I I thritolphosphat) und seinem
I I I Hydrolyseprodukt (2,4-
I I I Dicumylphenol))
38879 I 135861-56-2 I Bis(3,4-dimethyl- I
I I benzyliden)- sorbit I
38885 I 002725-22-6 I 2,4-Bis(2,4-dimethyl- I SML = 0,05 mg/kg.
I I phenyl)-6-(2-hydroxy- I Nur fuer waessrige Lebensmittel
I I 4-n-octyloxyphenyl)- I
I I.1,3,5-Triazin I
I I benzyliden)-sorbit I
38950 I 079072-96-1 I Bis(4-ethylbenzyliden)-
I I sorbit I
39200 I 006200-40-4 I Bis(2-hydroxyethyl)-2 I SML = 1,8 mg/kg
I I -hydroxypropyl-3- I
I I (dodecyloxy)-methyl- I
I I ammoniumchlorid I
39680 I 000080-05-7 I 2,2-Bis(4-hydroxy- I SML(T) = 0,6 mg/kg (28)
I I phenyl)propan I
39815 I 182121-12-6 I 9,9-Bis(methoxy- I QMA = 0,05 mg/6 qdm
I I methyl)-fluoren I
39890 I 087826-41-3 I Bis(methylbenzyliden)-
I 069158-41-4 I sorbit I
I 054686-97-4 I I
I 081541-12-0 I I
- 47 -
39925 I 129228-21-3 I 3,3-Bis(methoxymethyl) SML = 0,05 mg/kg
I I -2,5-dimethylhexan I
40120 I 68951-50-8 I Bis(polyethylenglykol)- SML = 0,6 mg/kg
I I hydroxymethyl- I
I I phosphonat I
40320 I 10043-35-3 I Borsaeure I SML(T) = 6mg/kg (23)
I I I (berechnet als Bor) 1)
40400 I 010043-11-5 I Bornitrid I
40570 I 000106-97-8 I Butan I
40580 I 00110-63-4 I 1,4-Butandiol I SML(T) = 5 mg/kg (24)
41040 I 005743-36-2 I Calciumbutyrat I
41120 I 10043-52-4 I Calciumchlorid I
41280 I 001305-62-0 I Calciumhydroxid I
41520 I 001305-78-8 I Calciumoxid I
41600 I 012004-14-7 I Calciumsulphoaluminat I
I 037293-22-4 I I
41680 I 000076-22-2 I Kampfer I (9)
41760 I 008006-44-8 I Candelillawachs I
41840 I 00105-60-2 I Caprolactam I SML(T) = 15 mg/kg (5)
41960 I 000124-07-2 I Caprylsaeure I
42080 I 001333-86-4 I Russ I 1)
42160 I 000124-38-9 I Kohlendioxid I
42320 I 007492-68-4 I Kupfercarbonat I SML(T) = 5 mg/kg (7)
I I I (berechnet als Kupfer)
42500 I - I Kohlensaeure, Salze I
42640 I 009000-11-7 I Carboxymethylcellulose
42720 I 008015-86-9 I Carnaubawachs I
42800 I 009000-71-9 I Casein I
42880 I 008001-79-4 I Rizinusoel I
42960 I 064147-40-6 I Rizinusoel, dehydriertes
43200 I - I Rizinusoel, Mono- und I
I I Diglyceride I
43280 I 009004-34-6 I Cellulose I
43300 I 009004-36-8 I Cellulose-acetobutyrat
43360 I 068442-85-3 I Cellulose, regenerierte
43440 I 008001-75-0 I Ceresin I
43480 I 064365-11-3 I Aktivkohle I 1)
43515 I - I Cholinesterchloride I QMA = 0,9 mg/6 qdm
I I von Kokosfettsaeuren I
44160 I 000077-92-9 I Citronensaeure I
44640 I 000077-93-0 I Triethylcitrat I
45195 I 007787-70-4 I Kupferbromid I SML(T) = 5 mg/kg (7)
I I I (berechnet als Kupfer)
45200 I 001335-23-5 I Kupferjodid I SML(T) = 5 mg/kg [7] (berechnet als Kupfer
I I I und SML = 1 mg/kg [11] (berechnet als Jod)
45280 I - I Baumwollfasern I
45450 I 068610-51-5 I p-Kresol-Dicyclopen- I SML = 5 mg/kg
I I tadien-Isobutylen, I
I I Copolymer I
45560 I 014464-46-1 I Cristobalit I
45600 I 003724-65-0 I Crotonsaeure I QMA(T) = 0,05 mg/6 qdm (33)
45640 I 005232-99-5 I 2-Cyano-3,3-diphenyl- I SML = 0,05 mg/kg
I I ethylacrylat I
45705 I 166412-78-8 I 1,2-Cyclohexan- I
I I dicarbonsaeure, I
I I Diisononylester I
46700 I - I 5,7-Di-tert-butyl-3- I SML = 5 mg/kg
I I (3,4- und 2,3- I
I I dimethylphenyl)-3H- I
I I benzofuran-2-on, I
I I das enthaelt: I
I I a) 5,7-Di-tert-butyl-3-
- 48 -
I I (3,4-dimethyl- I
I I phenyl)-3H-benzo- I
I I furan-2-on (80-100%
I I M/M) und I
I I b) 5,7-Di-tert-butyl- I
I I 3-(2,3-dimethyl- I
I I phenyl)-3H-benzo- I
I I furan-2-on (0-20% I
I I M/M) I
46720 I 004130-42-1 I 2,6-Di-tert-butyl-4- I QMA = 4,8 mg/6 qdm
I I ethylphenol I
45760 I 000108-91-8 I Cyclohexylamin I
45920 I 009000-16-2 I Dammar I
45940 I 000334-48-5 I n-Decansaeure I
46070 I 010016-20-3 I alpha-Dextrin I
46080 I 007585-39-9 I beta-Dextrin I
46375 I 061790-53-2 I Diatomeenerde I
46380 I 068855-54-9 I Diatomeenerde, I
I I Natriumcarbonatschmelze-
I I calciniert I
46480 I 032647-67-9 I Dibenzylidensorbit I
46790 I 004221-80-1 I 2,4-Di-tert-butyl- I
I I phenyl-3,5-di-tert- I
I I butyl-4-hydroxy- I
I I benzoat I
46800 I 067845-93-6 I Hexadecyl-3,5-di-tert-
I I butyl-4-hydroxybenzoat
46870 I 003135-18-0 I Dioctadecyl-3,5-di- I
I I tert-butyl-4-hydroxy- I
I I benzylphosphonat I
46880 I 065140-91-2 I Monoethyl-3,5-di-tert- SML = 6 mg/kg
I I butyl-4-hydroxy- I
I I benzylphosphonat, I
I I Calciumsalz I
47210 I 26427-07-6 I Dibutylthiostannon- I 1)
I I saeure, Polymer (= I
I I Thiobis(butyl- I
I I zinnsulfid, Polymer) I
47440 I 000461-58-5 I Dicyandiamid I
47540 I 27458-90-8 I Di-tert-dodecyl- I SML = 0,05 mg/kg
I I disulfid I
47680 I 000111-46-6 I Diethylenglykol I SML(T) = 30 (3)
I I I mg/kg
48460 I 000075-37-6 I 1,1-Difluorethan I
48620 I 00123-31-9 I 1,4-Dihydroxybenzol I SML = 0,6 mg/kg
48720 I 00611-99-4 I 4,4'Dihydroxy- I SML(T) = 6 mg/kg (15)
I I benzophenon I
49485 I 134701-20-5 I 2,4-Dimethyl-6-(1- I SML = 1 mg/kg
I I methyl-pentadecyl)- I
I I phenol I
49540 I 000067-68-5 I Dimethylsulfoxid I
51200 I 000126-58-9 I Dipentaerythrit I
51700 I 147315-50-2 I 2-(4,6-Diphenyl-1,3, I SML = 0,05 mg/kg
I I 5-triazin-2-yl)-5- I
I I (hexyloxy)phenol I
51760 I 025265-71-8 I Dipropylenglykol I
I 000110-98-5 I I
52640 I 016389-88-1 I Dolomit I
52645 I 10436-08-5 I cis-11-Eicosenamid I
52720 I 000112-84-5 I Erucamid I
52730 I 000112-86-7 I Erucasaeure I
52800 I 000064-17-5 I Ethanol I
- 49 -
53270 I 037205-99-5 I Ethylcarboxymethylcellulose
53280 I 009004-57-3 I Ethylcellulose I
53360 I 000110-31-6 I N,N'-Ethylen-bis-oleamid
53440 I 005518-18-3 I N,N'-Ethylen-bis- I
I I palmitamid I
53520 I 000110-30-5 I N,N'-Ethylen-bis- I
I I stearamid I
53600 I 000060-00-4 I Ethylendiamintetra- I
I I essigsaeure I
53610 I 054453-03-1 I Kupferethylendiamin- I SML(T) = 5 mg/kg (7)
I I tetraacetat I (berechnet als Kupfer)
53650 I 000107-21-1 I Ethylenglykol I SML(T) = 30 mg/kg (3)
54005 I 005136-44-7 I Ethylen-N-palmitamid- I
I I N'-stearamid I
54260 I 009004-58-4 I Ethylhydroxyethylcellulose
54270 I - I Ethylhydroxymethylcellulose
54280 I - I Ethylhydroxypropylcellulose
54300 I 118337-09-0 I 2,2'-Ethyliden-bis- I SML = 6 mg/kg
I I (4,6-di-tert-butyl- I
I I phenyl)fluorphosphonit
54450 I - I Fette und Oele, I
I I tierischen oder I
I I pflanzlichen Ursprungs
54480 I - I Fette und Oele, I
I I hydrierte, tierischen I
I I oder pflanzlichen I
I I Ursprungs I
54930 I 025359-91-5 I Formaldehyd-1- I SML = 0,05 mg/kg
I I Naphthol, Copolymer I
I I (= Poly(1-hydroxy- I
I I naphthylmethan)) I
55040 I 000064-18-6 I Ameisensaeure I
55120 I 000110-17-8 I Fumarsaeure I
55190 I 029204-02-2 I Gadoleinsaeure I
55440 I 009000-70-8 I Gelatine I
55520 I - I Glasfasern I
55600 I - I Mikroglaskugeln I
55680 I 000110-94-1 I Glutarsaeure I
55920 I 000056-81-5 I Glycerin I
56020 I 099880-64-5 I Glycerin-dibehenat I
56360 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Essigsaeure I
56486 I - I Ester von Glycerin I
I I mit aliphatischen I
I I gesaettigten I
I I geradkettigen Saeuren I
I I mit geradzahliger I
I I Kohlenstoffkette I
I I (C(tief)14-C(tief)18) I
I I und mit aliphatischen I
I I ungesaettigten I
I I geradkettigen Saeuren I
I I mit geradzahliger I
I I Kohlenstoffkette I
I I (C(tief)16-C(tief)18) I
56487 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Buttersaeure I
56490 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Erucasaeure I
56495 I - I Ester von Glycerin I
I I mit 12-Hydroxy- I
I I stearinsaeure I
- 50 -
56500 I - I Ester von Clycerin I
I I mit Laurinsaeure I
56510 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Linolsaeure I
56520 I - I Ester von Clycerin I
I I mit Myristinsaeure I
56535 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Nonansaeure I
56540 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Oelsaeure I
56550 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Palmitinsaeure I
56570 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Propionsaeure I
56580 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Rizinolsaeure I
56585 I - I Ester von Glycerin I
I I mit Stearinsaeure I
56610 I 030233-64-8 I Glycerinmonobehenat I
56720 I 026402-23-3 I Glycerinmonohexanoat I
56800 I 030899-62-8 I Glycerinmonolaurat- I
I I diacetat I
56880 I 026402-26-6 I Glycerinmonooctanoat I
57040 I - I Glycerinmonooleat, I
I I Ester mit Ascorbin- I
I I saeure I
57120 I - I Glycerinmonooleat, I
I I Ester mit Citronen- I
I I saeure I
57200 I - I Glycerinmonopalmitat, I
I I Ester mit Ascorbin- I
I I saeure I
57280 I - I Glycerinmonopalmitat, I
I I Ester mit Citronen- I
I I saeure I
57600 I - I Glycerinmonostearat, I
I I Ester mit Ascorbin- I
I I saeure I
57680 I - I Glycerinmonostearat, I
I I Ester mit Citronen- I
I I saeure I
57800 I 018641-57-1 I Glycerintribehenat I
57920 I 000620-67-7 I Clycerintriheptanoat I
58300 I - I Glycin, Salze I
58320 I 007782-42-5 I Graphit I
58400 I 009000-30-0 I Guar-Gummi I
58480 I 009000-01-5 I Gummi arabicum I
58720 I 000111-14-8 I Heptansaeure I
59280 I 000100-97-0 I Hexamethylentetramin I SML(T) = 15 mg/kg (22)
I I I (berechnet als Formaldehyd)
59360 I 000142-62-1 I Hexansaeure I
59760 I 019569-21-2 I Huntit I
59990 I 007647-01-0 I Salzsaeure I
60030 I 012072-90-1 I Hydromagnesit I
60080 I 012304-65-3 I Hydrotalkit I
60160 I 000120-47-8 I Ethyl-4-hydroxybenzoat
60180 I 004191-73-5 I Isopropyl-4-hydroxy- I
I I benzoat I
60200 I 000099-76-3 I Methyl-4-hydroxy- I
I I benzoat I
60240 I 000094-13-3 I Propyl-4-hydroxy- I
I I benzoat I
- 51 -
60480 I 003864-99-1 I 2-(2-Hydroxy-3,5,-di- I SML = 30 mg/kg (19)
I I tert-butylphenyl)-5- I
I I chlorbenzotriazol I
60560 I 009004-62-0 I Hydroxyethylcellulose I
60880 I 009032-42-2 I Hydroxyethylmethylcellulose
61120 I 009005-27-0 I Hydroxyethylstaerke I
61390 I 037353-59-6 I Hydroxymethylcellulose
61680 I 009004-64-2 I Hydroxypropylcellulose
61800 I 009049-76-7 I Hydroxypropylstaerke I
61840 I 000106-14-9 I 12-Hydroxystearin- I
I I saeure I
62020 I 007620-77-1 I 12-Hydroxystearin- I SML(T) = 0,6 mg/kg [8]
I I saeure, I (berechnet als Lithium)
I I Lithiumsalz I
62140 I 006303-21-5 I Hypophosphorige Saeure I
62240 I 001332-37-2 I Eisenoxid I
62245 I 012751-22-3 I Eisenphosphid I Nur fuer PET-Polymere und
I I I Copolymere
62450 I 000078-78-4 I Isopentan I
62640 I 008001-39-6 I Japanwachs I
62720 I 001332-58-7 I Kaolin I
62800 I - I Kaolin, calciniert I
62960 I 000050-21-5 I Milchsaeure I
63040 I 000138-22-7 I Butyllactat I
63280 I 000143-07-7 I Laurinsaeure I
63760 I 008002-43-5 I Lecithin I
63840 I 000123-76-2 I Laevulinsaeure I
63920 I 000557-59-5 I Lignocerinsaeure I
64015 I 000060-33-3 I Linolsaeure I
64150 I 028290-79-1 I Linolensaeure I
64500 I - I Lysin, Salze I
64640 I 001309-42-8 I Magnesiumhydroxid I
64720 I 001309-48-4 I Magnesiumoxid I
64800 I 00110-16-7 I Maleinsaeure I SML(T) = 30 mg/kg (4)
64990 I 025736-61-2 I Maleinsaeureanhydrid- I 1)
I I Styrol-Copolymer, I
I I Natriumsalz I
65020 I 006915-15-7 I Apfelsaeure I
65040 I 000141-82-2 I Malonsaeure I
65520 I 000087-78-5 I Mannitol I
65920 I 66822-60-4 I N-Methacryloyloxy- I
I I ethyl-N,N-dimethyl-N- I
I I carboxymethylammonium-
I I chlorid, Natriumsalz- I
I I Octadecylmethacrylat- I
I I Ethylmethacrylat- I
I I Cyclohexylmethacrylat-
I I N-Vinyl-2-pyrrolidon, I
I I Copolymere I
66200 I 037206-01-2 I Methylcarboxymethyl- I
I I cellulose I
66240 I 009004-67-5 I Methylcellulose I
66560 I 004066-02-8 I 2,2'-Methylen-bis- I SML(T) = 3 mg/kg (6)
I I (4-methyl-6-cyclo- I
I I hexylphenol) I
66580 I 000077-62-3 I 2,2'-Methylen-bis- I SML(T) = 3 mg/kg (6)
I I (4-methyl-6-(1- I
I I methylcyclohexyl) I
I I phenol) I
66640 I 009004-59-5 I Methylethylcellulose I
66695 I - I Methylhydroxymethylcellulose
66700 I 009004-65-3 I Methylhydroxypropylcellulose
- 52 -
66755 I 002682-20-4 I 2-Methyl-4-isothia- I SML = NN
I I zolin-3-on I (NG = 0,02 mg/kg
I I I Analysentoleranz inbegriffen)
66905 I 000872-50-4 I N-Methylpyrrolidon I
66930 I 068554-70-1 I Methylsilsesquioxan I Restmonomer in
I I I Methylsilsesquioxan:
I I I < 1 mg Methyltrimethoxysilan/
I I I kg Methylsilsesquioxan
67120 I 012001-26-2 I Glimmer I
67155 I – I Mischung aus 4- I Hoechstens 0,05 Gew.-%
I I (2-Benzoxazolyl)-4’- I (Stoff bezogen auf die
I I (5-methyl-2- I Formulierung). 1)
I I benzoxazolyl)stilben, I
I I 4,4’-Bis-(2-benzoxazolyl)
I I stilben und 4,4’-Bis- I
I I (5-methyl-2-benzoxazolyl)
I I stilben I
67180 I - I Mischung aus (50 I SML = 5 mg/kg (1)
I I Gew.-%) n-Decyl-n- I
I I octylphthalat, I
I I (25 Gew.-%) Di-n- I
I I decylphthalat und I
I I (25 Gew.-%) Di-n- I
I I octylphthalat I
67200 I 001317-33-5 I Molybdaendisulfid I
67840 I - I Montansaeuren und/oder I
I I deren Ester mit I
I I Ethylenglykol und/ I
I I oder 1,3-Butandiol I
I I und/oder Glycerin I
67850 I 008002-53-7 I Montanwachs I
67891 I 000544-63-8 I Myristinsaeure I
68040 I 003333-62-8 I 7-(2-H-Naphto-(1,2- I
I I D)triazol-2-yl)-3- I
I I phenylcumarin I
68078 I 027253-31-2 I Cobaltneodecanoat I SML(T) = 0,05 mg/kg
I I I (berechnet als Neodecansaeure)
I I I und SML(T) = 0,05 mg/kg (14)
I I I (berechnet als Cobalt)
I I I Nicht zu verwenden in
I I I Polymeren in Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, fuer die das
I I I Simulanzloesemittel D in der
I I I Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgelegt ist
68125 I 037244-96-5 I Nephelinsyenit I
68145 I 080410-33-9 I 2,2',2"-Nitrilo I SML = 5 mg/kg
I I (triethyl-tris-(3,3', I (Summe von Phosphit und
I I 5,5'-tetra-tert-butyl- Phosphat)
I I 1,1'-biphenyl-2,2'- I
I I diyl)phosphit) I
68960 I 000301-02-0 I Oleamid I
69040 I 000112-80-1 I Oelsaeure I
69760 I 000143-28-2 I Oleylalkohol I
69920 I 000144-62-7 I Oxalsaeure I SML(T) = 6 mg/kg (29)
70000 I 070331-94-1 I 2,2'-Oxamido-bis- I
I I (ethyl-3-(3,5-di-tert-
I I butyl-4-hydroxy-phenyl)
I I propionat) I
70240 I 012198-93-5 I Ozocerit I
70400 I 000057-10-3 I Palmitinsaeure I
71020 I 000373-49-9 I Palmitoleinsaeure I
- 53 -
71440 I 009000-69-5 I Pektin I
71600 I 000115-77-5 I Pentaerythrit I
71635 I 025151-96-6 I Pentaerythritdioleat I SML = 0,05 mg/kg
I I I Nicht zu verwenden in
I I I Polymeren in Kontakt mit
I I I Lebensmitteln, fuer die das
I I I Simulanzloesemittel D in der
I I I Richtlinie 85/572/EWG
I I I festgesetzt ist.
71670 I 178671-58-4 I Pentaerythrittetrakis I SML = 0,05 mg/kg
I I (2-cyano-3,3-diphenyl-
I I acrylat) I
71680 I 006683-19-8 I Pentaerythrit-tetrakis-
I I (3-(3,5-di-tert- I
I I butyl-4-hydroxy- I
I I phenyl)propionat) I
71720 I 000109-66-0 I Pentan I
71960 I 003825-26-1 I Perfluoroctansaeure, I Nur bei Mehrweggegenstaenden, die bei hohen
I I Ammoniumsalz I Temperaturen gesintert werden, zu verwende
72640 I 007664-38-2 I Phosphorsaeure I
73160 I - I Mono- und Di-n-alkyl I SML = 0,05 mg/kg
I I (C(tief)16 und C(tief)18)-
I I ester der Phosphorsaeure
73720 I 000115-96-8 I Trichlorethyl- I SML = NN (NG = 0,02 mg/kg,
I I phosphat I Analysentoleranz inbegriffen)
74010 I 145650-60-8 I Bis(2,4-di-tert-butyl- SML = 5 mg/kg
I I 6-methyl-phenyl) I (Summe von Phosphit und
I I ethylphosphit I Phosphat)
74240 I 031570-04-4 I Tris(2,4-di-tert-butyl-
I I phenyl)-phosphit I
74480 I 000088-99-3 I o-Phthalsaeure I
74560 I 000085-68-7 I Phthalsaeure, I Nur zu verwenden als
I I Benzylbutylester I a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien und
I I I -gegenstaenden;
I I I b) Weichmacher in Einwegmaterialien und
I I I -gegenstaenden, die mit fettfreien
I I I Lebensmitteln
I I I in Beruehrung kommen, ausser bei
I I I Saeuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung,
I I I Getreidebeikost oder anderer Beikost fue
I I I Saeuglinge und Kleinkinder;
I I I c) technisches Hilfsagens in Konzentration
I I I von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
I I ISML = 30 mg/kg Simulanzloesemittel2)
74640 I 000117-81-7 I Phthalsaeure, Bis I Nur zu verwenden als
I I (2-ethylhexyl)ester I 1. Weichmacher in Mehrwegmaterialien
I I I und -gegenstaenden, die mit fettfreien L
I I I mitteln in Beruehrung kommen;
I I I 2. technisches Hilfsagens in Konzentration
I I I von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
I I I SML = 1,5 mg/kg Simulanzloesemittel2)
74880 I 000084-74-2 I Phthalsaeure, I Nur zu verwenden als
I I Dibutylester I a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien
I I I und -gegenstaenden, die mit fettfreien L
I I I in Beruehrung kommen;
I I I b) technisches Hilfsagens in Konzentration
I I I von bis zu 0,05 % im Enderzeugnis.
I I I SML = 0,3 mg/kg Simulanzloesemittel2)
75100 I 068515-48-0 I Phthalsaeure, Diester I Nur zu verwenden als
I 028553-12-0 I mit primaeren, I a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien
I I gesaettigten C8 C10 I und -gegenstaenden;
- 54 -
I I -verzweigten I b) Weichmacher in Einwegmaterialien
I I Alkoholen, ueber 60 % I und -gegenstaenden, die mit fettfreien L
I I C9 I mitteln in Beruehrung kommen, ausser bei
I I I Saeuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung,
I I I Getreidebeikost oder anderer Beikost fue
I I I Saeuglinge und Kleinkinder;
I I I c) technisches Hilfsagens in Konzentration
I I I von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
I I I SML(T) = 9 mg/kg Simulanzloesemittel 2) [42
75105 I 068515-49-1 I Phthalsaeure, Diester I Nur zu verwenden als
I 026761-40-0 I mit primaeren, C9 C11 I a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien
I I - Alkoholen, I und -gegenstaenden;
I I ueber 90 % C10 I b) Weichmacher in Einwegmaterialien
I I I und -gegenstaenden, die mit fettfreien L
I I I mitteln in Beruehrung kommen, ausser bei
I I I Saeuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung,
I I I Getreidebeikost oder anderer Beikost fue
I I I Saeuglinge und Kleinkinder;
I I I c) technisches Hilfsagens in Konzentration
I I I von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
I I I SML(T) = 9 mg/kg Simulanzloesemittel 2) [42
76320 I 000085-44-9 I Phthalsaeureanhydrid I
76415 I 019455-79-9 I Pimelinsaeure, Calciumsalz
76721 I 009016-00-6 I Polydimethylsiloxan I 1)
I 063148-62-9 I (MG>6800) I
76730 I - I Polydimethylsiloxan, I SML = 6 mg/kg
I I gamma-hydroxypropyliert
76815 I – I Polyester aus Adipin- I 1)
I I saeure mit Glyzerin I
I I oder Pentaerythrit, I
I I Ester mit geradzahligen,
I I unverzweigten I
I I C(tief)12-C(tief)22-
I I Fettsaeuren I
76845 I 031831-53-5 I Polyester aus 1,4- I Die Beschraenkung fuer Ref.-Nr. 14260 und Re
I I Butandiol mit I Nr. 13720 ist einzuhalten.1)
I I Caprolacton I
76866 I - I Polyester von 1,2- I SML = 30 mg/kg
I I Propandiol und/oder I
I I 1,3- und/oder 1,4- I
I I Butandiol und/oder I
I I Polypropylenglykol mit
I I Adipinsaeure, auch mit I
I I endstaendiger Essig- I
I I saeure oder C(tief)12- I
I I C(tief)18 Fettsaeuren I
I I oder n-Octanol und/oder
I I n-Decanol I
76865 I - I Polyester von 1,2- I SML = 30 mg/kg
I I Propandiol und/oder I
I I 1,3- und/oder 1,4- I
I I Butandiol und/oder I
I I Polypropylenglykol I
I I mit Adipinsaeure, auch I
I I mit endstaendiger I
I I Essigsaeure oder I
I I C(tief)10-C(tief)18 I
I I Fettsaeuren oder I
I I n-Octanol und/oder I
I I n-Decanol I
76960 I 025322-68-3 I Polyethylenglykol I
- 55 -
77370 I 070142-34-6 I Polyethylenglycol-30- I
I I dipolyhydroxystearat I
77600 I 061788-85-0 I Ester von Polyethylen-
I I glykol mit hydriertem I
I I Rizinusoel I
77702 I - I Ester von Polyethylen-
I I glykol mit I
I I aliphatischen Mono- I
I I carbonsaeuren I
I I (C(tief)6-C(tief)22) I
I I und ihre Ammonium- I
I I und Natrium-sulfate I
77895 I 068439-49-6 I Polyethylenglykol I SML = 0,05 mg/kg 1)
I I (EO=2-6)monoalkyl I
I I (C(tief)16-C(tief)18) I
I I ether I
79040 I 009005-64-5 I Polyethylenglykol- I
I I sorbitanmonolaurat I
79120 I 009005-65-6 I Polyethylenglykol- I
I I sorbitanmonooleat I
79200 I 009005-66-7 I Polyethylenglykol- I
I I sorbitanmonopalmitat I
79280 I 009005-67-8 I Polyethylenglykol- I
I I sorbitanmonostearat I
79360 I 009005-70-3 I Polyethylenglykol- I
I I sorbitantrioleat I
79440 I 009005-71-4 I Polyethylenglykol- I
I I sorbitantristearat I
79600 I 009046-01-9 I Polyethylenglycol- I SML = 5 mg/kg. Nur fuer
I I tridecyletherphosphat I Materialien und Gegenstaende,
I I I die dazu bestimmt sind, mit
I I I waessrigen Lebensmitteln in
I I I Beruehrung zu kommen. 1)
79920 I 009003-11-6 I Poly(ethylenpropylen)-I
I 106392-12-5 I glykol I
80000 I 009002-88-4 I Polyethylenwachs I
80240 I 029894-35-7 I Polyglycerinricinoleat
80640 I - I Polyoxyalkyl- I
I I (C(tief)2-C(tief)4)- I
I I di-methylpolysiloxan I
80720 I 008017-16-1 I Polyphosphorsaeuren I
80800 I 025322-69-4 I Polypropylenglykol I
81060 I 009003-07-0 I Polypropylenwachs I
81500 I 009003-39-8 I Polyvinylpyrrolidon I 1)
81220 I 192268-64-7 I Poly-((6-(N-(2,2,6,6- I SML = 5 mg/kg
I I tetramethyl-4-piper- I
I I idinyl)-n-butylamino) I
I I 1,3,5-triazin-2,4- I
I I diyl)(2,2,6,6-tetra- I
I I methyl-4-piperidinyl) I
I I imino)-1,6-hexandiyl) I
I I (2,2,6,6-tetramethyl- I
I I 4-piperidinyl)imino))-
I I alpha-(N,N,N',N'- I
I I tetrabutyl-N"-(2,2,6,6-
I I tetramethyl-4-piper- I
I I idinyl)N"-(6-(2,2,6,6-
I I tetramethyl-4- I
I I piperidinylamino)- I
I I hexyl)(1,3,5triazin- I
I I 2,4,6-triamin)-omega-N,
I I N,N',N'-tetrabutyl- I
- 56 -
I I 1,3,5-tria-zin-2,4- I
I I diamin) I
81515 I 087189-25-1 I Poly(zinkglycerinat) I SML(T) = 25 mg/kg (38)
I I I (berechnet als Zink)
81520 I 007758-02-3 I Kaliumbromid I
81600 I 001310-58-3 I Kaliumhydroxid I
81760 I - I Pulver, Schuppen und I
SML = 5 mg/kg [7]
I I Fasern von Messing, I
(berechnet als Kupfer);
I I Bronze, Kupfer, I
SML = 48 mg/kg
I I Edelstahl, Zinn und I
(berechnet als Eisen)
I I Legierungen aus I
I I Kupfer, Zinn und
I I Eisen I
81840 I 000057-55-6 I 1,2-Propandiol I
81882 I 000067-63-0 I 2-Propanol I
82000 I 000079-09-4 I Propionsaeure I
82080 I 009005-37-2 I 1,2-Propylenglykol- I
I I alginat I
82240 I 022788-19-8 I 1,2-Propylenglykol- I
I I dilaurat I
82400 I 000105-62-4 I 1,2-Propylenglykol- I
I I dioleat I
82560 I 033587-20-1 I 1,2-Propylenglykol- I
I I dipalmitat I
82720 I 006182-11-2 I 1,2-Propylenglykol- I
I I distearat I
82800 I 027194-74-7 I 1,2-Propylenglykol- I
I I monolaurat I
82960 I 001330-80-9 I 1,2-Propylenglykol- I
I I monooleat I
83120 I 029013-28-3 I 1,2-Propylenglykol- I
I I monopalmitat I
83300 I 001323-39-3 I 1,2-Propylenglykol- I
I I monostearat I
83320 I - I Propylhydroxyethylcellulose
83325 I - I Propylhydroxymethylcellulose
83330 I - I Propylhydroxypropylcellulose
83440 I 002466-09-3 I Pyrophosphorsaeure I
83455 I 013445-56-2 I Pyrophosphorige Saeure I
83460 I 012269-78-2 I Pyrophyllit I
83470 I 014808-60-7 I Quarz I
83599 I 68442-12-6 I Reaktionsprodukte von I SML(T) = 0,18 mg/kg (16)
I I 2-Mercaptoethyloleat I (berechnet als Zinn)
I I mit Dichlordimethylzinn,
I I Natriumsulfid und I
I I Trichlormethylzinn I
83610 I 073138-82-6 I Harzsaeuren I
83840 I 008050-09-7 I Kolophonium I
84000 I 008050-31-5 I Kolophonium, Ester I
I I mit Glycerin I
84080 I 008050-26-8 I Kolophonium, Ester I
I I mit Pentaerythrit I
84210 I 065997-06-0 I Kolophonium, hydriertes
84240 I 065997-13-9 I Kolophonium, hydriertes,
I I Ester mit Glycerin I
84320 I 008050-15-5 I Kolophonium, hydriertes,
I I Ester mit Methanol I
84400 I 064365-17-9 I Kolophonium, hydriertes,
I I Ester mit Pentaerythrit
84560 I 009006-04-6 I Naturkautschuk I
84640 I 000069-72-7 I Salicylsaeure I
85360 I 000109-43-3 I Dibutylsebacat I
- 57 -
85601 I - I Silicate, natuerliche I
I I (ausgenommen Asbest) I
85610 I - I Silicate, natuerliche, I
I I silyliert (ausgenommen
I I Asbest) I
85680 I 01343-98-2 I Kieselsaeure I
85840 I 053320-86-8 I Lithiummagnesium- I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I natriumsilicat I (berechnet als Lithium)
86000 I - I Kieselsaeure, silyliert
86160 I 000409-21-2 I Siliciumcarbid I
86240 I 007631-86-9 I Siliciumdioxid I
86285 I - I Siliciumdioxid, I
I I silyliert I
86560 I 007647-15-6 I Natriumbromid I
86720 I 001310-73-2 I Natriumhydroxid I
87040 I 01330-43-4 I Natriumtetraborat I SML(T) = 6 mg/kg (23)
I I I (berechnet als Bor) 1)
87200 I 000110-44-1 I Sorbinsaeure I
87280 I 029116-98-1 I Sorbitandioleat I
87520 I 062568-11-0 I Sorbitanmonobehenat I
87600 I 001338-39-2 I Sorbitanmonolaurat I
87680 I 001338-43-8 I Sorbitanmonooleat I
87760 I 026266-57-9 I Sorbitanmonopalmitat I
87840 I 001338-41-6 I Sorbitanmonostearat I
87920 I 061752-68-9 I Sorbitantetrastearat I
88080 I 026266-58-0 I Sorbitantrioelat I
88160 I 054140-20-4 I Sorbitantripalmitat I
88240 I 026658-19-5 I Sorbitantristearat I
88320 I 000050-70-4 I Sorbit I
88600 I 026836-47-5 I Sorbitolmonostearat I
88640 I 008013-07-8 I Sojabohnenoel, I SML = 60 mg/kg. Bei PVC-
I I epoxidiert I Dichtungsmaterial, das zum
I I I Abdichten von Glasgefaessen
I I I verwendet wird, die
I I I Saeuglingsanfangsnahrung,
I I I Folgenahrung, Getreidebeikost
I I I oder andere Beikost fuer
I I I Saeuglinge und Kleinkinder
I I I enthalten, wird der SML auf
I I I 30 mg/kg gesenkt. 1)
88800 I 009005-25-8 I Staerke, Lebensmittel- I
I I staerke I
88880 I 068412-29-3 I Staerke, hydrolisiert I
88960 I 000124-26-5 I Stearamid I
89040 I 000057-11-4 I Stearinsaeure I
89200 I 007617-31-4 I Kupferstearat I SML(T) = 5 mg/kg (7)
I I I (berechnet als Kupfer)
89440 I - I Ester von Stearin- I SML(T) = 30 mg/kg (3)
I I saeure mit Ethylenglykol
90720 I 058446-52-9 I Stearoylbenzoylmethan I
90800 I 005793-94-2 I Calciumstearoyl-2- I
I I lactylat I
90960 I 000110-15-6 I Bernsteinsaeure I
91200 I 000126-13-6 I Saccharoseacet-isobutyrat
91360 I 000126-14-7 I Saccharoseoctaacetat I
91840 I 007704-34-9 I Schwefel I
91920 I 007664-93-9 I Schwefelsaeure I
92030 I 010124-44-4 I Kupfersulfat I SML(T) = 5 mg/kg (7)
I I I (berechnet als Kupfer)
92080 I 014807-96-6 I Talkum I
92150 I 01401-55-4 I Gerbsaeure I 1)
92160 I 000087-69-4 I Weinsaeure I
- 58 -
92195 I - I Taurin, Salze I
92205 I 057569-40-1 I Diester von I
I I Terephthalsaeure mit I
I I 2,2'-Methylen-bis(4- I
I I methyl-6-tert- I
I I butylphenol) I
92350 I 000112-60-7 I Tetraethylenglykol I
92640 I 000102-60-3 I N,N,N',N'-Tetrakis I
I I (2-hydroxypropyl) I
I I ethylendiamin I
92700 I 078301-43-6 I 2,2,4,4-Tetramethyl- I SML = 5 mg/kg
I I 20-(2,3-epoxypropyl)-7
I I -oxa-3,20-diazadispiro-
I I (5.1.11.2)-heneicosan-
I I 21-on, Polymer I
92930 I 120218-34-0 I Thiodiethylen-bis- I SML = 6 mg/kg
I I (5-methoxy-carbonyl-2,6-
I I dimethyl-1,4- I
I I dihydropyridin-3- I
I I carboxylat) I
93440 I 013463-67-7 I Titandioxid I
93520 I 000059-02-9 I alpha-Tocopherol I
I 010191-41-0 I I
93680 I 009000-65-1 I Traganth-Gummi I
93720 I 00108-78-1 I 2,4,6-Triamino- I SML = 30 mg/kg
I I 1,3,5-triazin I
93760 I 000077-90-7 I Tri-n-butylacetyl- I
I I citrat I
94320 I 000112-27-6 I Triethylenglykol I
94960 I 000077-99-6 I 1,1,1-Trimethylolpropan SML = 6 mg/kg
95000 I 028931-67-1 I Copolymer aus Trimethyl-
I I olpropan-trimethacrylat
I I und Methylmethacrylat I
95020 I 006846-50-0 I 2,2,4-Trimethyl- I SML = 5 mg/kg Lebensmittel. Nur in
I I 1,3-pentandiol- I Einweghandschuhen zu verwenden
I I diisobutyrat I
95200 I 001709-70-2 I 1,3,5-Trimethyl-2,4, I
I I 6-tris(3,5-di-tert- I
I I butyl-4-hydroxybenzyl)-
I I benzol I
95270 I 161717-32-4 I 2,4,6-Tris(tert-butyl) SML = 2 mg/kg (Summe von
I I phenyl-2-butyl-2-ethyl- Phosphit, Phosphat und dem
I I 1,3-propandiolphosphit Hydrolyseprodukt = TTBP)
95420 I 745070-61-5 I 1,3,5-Tris(2,2- I SML = 0,05 mg/kg Lebensmittel
I I dimethylpropanamido) I
I I -benzol I
95725 I 110638-71-6 I Vermiculit, Reaktions- SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I produkt mit I (berechnet als Lithium)
I I Lithiumcitrat I
95855 I 007732-18-5 I Wasser I 1)
95859 I - I Raffinierte Wachse, I 1)
I I die aus Erdoel oder I
I I aus synthetischen I
I I Kohlenwasserstoffen I
I I gewonnen werden I
95883 I - I Weisse Mineraloele, I 1)
I I paraffinisch, die aus I
I I Kohlenwasserstoffen I
I I auf der Basis von I
I I Erdoel gewonnen werden I
95905 I 013983-17-0 I Wollastonit I
95920 I - I Holzmehl und -fasern, I
- 59 -
I I naturbelassen I
95935 I 011138-66-2 I Xanthan-Gummi I
96190 I 020427-58-1 I Zinkhydroxid I SML(T) = 25 mg/kg (38)
I I I (berechnet als Zink)
96240 I 001314-13-2 I Zinkoxid I SML(T) = 25 mg/kg (38)
I I I (berechnet als Zink)
96320 I 001314-98-3 I Zinksulfid I SML(T) = 25 mg/kg (38)
I I I (berechnet als Zink)
-------------------------------------------------------------------------------
1) Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5 und
bei Angaben von Ziffern in eckigen Klammern die Anmerkungen in Abschnitt 6.
2) Die Ueberpruefung der spezifischen Migrationsgrenzwerte erfolgt an
Simulanzloesemitteln. Abweichend hiervon kann diese Ueberpruefung an Lebensmitteln
erfolgen, sofern diese noch nicht mit dem Lebensmittelbedarfsgegenstand in
Beruehrung gekommen sind und sie vorab auf das Phthalat untersucht wurden und der
dabei festgestellte Wert unterhalb der Bestimmungsgrenze liegt.
Teil B
Unvollstaendiges Verzeichnis
der Additive, die fuer die Herstellung von
Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff zugelassen sind und fuer die
spezifische Migrationsgrenzwerte bei der Pruefung mit dem Simulanzloesemittel D
oder den Testmedien fuer Ersatzpruefungen ab dem 1. Mai 2008 gelten
Fuer die in diesem Abschnitt aufgefuehrten Additive, die fuer die Herstellung
von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden aus Kunststoff zugelassen sind, gelten
die dort genannten spezifischen Migrationsgrenzwerte fuer die Pruefung mit
den Simulanzloesemitteln A bis C. Fuer die Pruefung mit dem Simulanzloesemittel
D oder den Testmedien fuer Ersatzpruefungen gelten die spezifischen
Migrationsgrenzwerte erst ab dem 1. Mai 2008.
-------------------------------------------------------------------------------
PM/REF- I CAS-Nr. I Bezeichnung I Beschraenkungen
Nr. I I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
30180 I 02180-18-9 I Manganacetat I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
31500 I 025134-51-4 I 2-Ethylhexylacrylat- I SML(T) = 6 mg/kg (36)
I I Acrylsaeure-Copolymer I (berechnet als Acrylsaeure)
I I I und SML = 0,05 mg/kg
I I I (berechnet als 2-Ethylhexyl-
I I I acrylat)
31520 I 61167-58-6 I 2-tert-Butyl-6-(3-tert SML = 6 mg/kg
I I -butyl-2-hydroxy-5- I
I I methylbenzyl)-4- I
I I methylphenylacrylat I
31920 I 00103-23-1 I Bis(2-ethylhexyl)adipat SML = 18 mg/kg (1)
34230 I - I Alkyl(C(tief)8- I SML = 6 mg/kg
I I C(tief)22)sulfonsaeure I
34650 I 151841-65-5 I Aluminiumhydroxybis I SML = 5 mg/kg
I I (2,2'-methylen-bis(4,6-
I I di-tert-butylphenyl) I
I I phosphat) I
35760 I 01309-64-4 I Antimontrioxid I SML = 0,04 mg/kg (39)
I I I (berechnet als Antimon)
36720 I 17194-00-2 I Bariumhydroxid I SML(T) = 1 mg/kg (12)
I I I (berechnet als Barium)
36800 I 10022-31-8 I Bariumnitrat I SML(T) = 1 mg/kg (12)
I I I (berechnet als Barium)
38000 I 000553-54-8 I Lithiumbenzoat I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
- 60 -
I I I (berechnet als Lithium)
38240 I 00119-61-9 I Benzophenon I SML = 0,6 mg/kg
38505 I 351870-33-2 I cis-endo-Bicyclo I SML = 5 mg/kg. Darf nicht
I I (2.2.1)heptan-2,3-di- I in Polyethylen in Beruehrung
I I carbonsaeure, I mit sauren Lebensmitteln
I I Dinatriumsalz I verwendet werden;
I I I Reinheit >=96%
38560 I 07128-64-5 I 2,5-Bis(5-tert-butyl- I SML = 0,6 mg/kg
I I 2-benzoxazolyl)thiophen
38700 I 63397-60-4 I Bis(2-carbobutoxyethyl) SML = 18 mg/kg
I I zinn-bis(isooctyl- I
I I thioglycolat) I
38800 I 32687-78-8 I N,N'-Bis(3-(3,5-di- I SML = 15 mg/kg
I I tert-butyl-4-hydroxy- I
I I phenyl)propionyl) I
I I hydrazid I
38820 I 26741-53-7 I Bis(2,4-di-tert- I SML = 0,6 mg/kg
I I butylphenyl)pentaery- I
I I thritoldiphosphit I
38940 I 110675-26-8 I 2,4-Bis(dodecylthio- I SML(T) = 5 mg/kg (40)
I I methyl)-6-methylphenol
39060 I 35958-30-6 I 1,1-Bis(2-hydroxy- I SML = 5 mg/kg
I I 3,5-di-tert-butyl- I
I I phenyl)ethan I
39090 I - I N,N-Bis(2-hydroxy- I SML(T) = 1,2 mg/kg (13)
I I ethyl)alkyl(C(tief)8- I
I I C(tief)18)amin I
39120 I - I N,N-Bis(2-hydroxy- I
I I ethyl)alkyl(C(tief)8- I
I I C(tief)18) I
I I aminhydrochloride I SML(T) = 1,2 mg/kg
I I I (berechnet als tertiaeres Amin
I I I (ausschliesslich HCI)) (12)
40000 I 00991-84-4 I 2,4-Bis(octylthio)-6- I SML = 30 mg/kg
I I (4-hydroxy-3,5-di-tert-
I I butylanilino)-1,3,5- I
I I triazin I
40020 I 110553-27-0 I 2,4-Bis(octyl- I SML(T) = 5 mg/kg (40)
I I thiomethyl)-6- I
I I methylphenol I
40160 I 61269-61-2 I N,N'-Bis(2,2,6,6- I SML = 2,4 mg/kg
I I tetramethyl-4-piperidyl)
I I hexamethylendiamin - I
I I 1,2-dibromethan, I
I I Copolymer I
40720 I 025013-16-5 I Tert-butyl-4-hydroxy- I SML = 30 mg/kg
I I anisol (= BHA) I
40800 I 13003-12-8 I 4,4'-Butylidenbis(6- I SML = 6 mg/kg
I I tert-butyl-3-methyl- I
I I phenyl-ditridecyl- I
I I phosphit) I
40980 I 19664-95-0 I Manganbutyrat I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
42000 I 63438-80-2 I (2-Carbobutoxyethyl) I SML = 30 mg/kg
I I zinn-tris(isooctyl- I
I I thioglycolat) I
42400 I 10377-37-4 I Lithiumcarbonat I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I I (berechnet als Lithium)
42480 I 00584-09-8 I Rubidiumcarbonat I SML = 12 mg/kg
43600 I 04080-31-3 I 1-(3-Chlorallyl)-3,5, I SML = 0,3 mg/kg
I I 7-triaza-1-azonia- I
I I adamantanchlorid I
- 61 -
43680 I 00075-45-6 I Chlordifluormethan I SML = 6 mg/kg 1)
44960 I 11104-61-3 I Cobaltoxid I SML(T) = 0,05 mg/kg (14)
I I I (berechnet als Cobalt)
45440 I - I Kresole, butylierte, I SML = 12 mg/kg
I I styrolisierte I
45650 I 6197-30-4 I 2-Cyano-2,3-diphenyl- I SML = 0,05 mg/kg
I I acrylsaeure, 2-Ethyl- I
I I hexylester I
46640 I 000128-37-0 I 2,6-Di-tert-butyl-p- I SML = 3,0 mg/kg
I I kresol (= BHT) I
47500 I 153250-52-3 I N,N´-Dicyclohexyl-2,6-I SML = 5 mg/kg
I I naphthalin- I
I I dicarboxamid I
47600 I 84030-61-5 I Di-n-dodecylzinn-bis I SML(T) = 0,05 mg/kg Lebensmittel
I I (isooctylthioglycolat)I [41] (ausgedrueckt als Summe
I I I von Mono-n-dodecylzinn-tris
I I I (isooctylthioglycolat),
I I I Di-n-dodecylzinn-bis(isooctylthioglycolat)
I I I Mono-dodecylzinntrichlorid und
I I I Di-dodecylzinndichlorid), ausgedrueckt
I I I als Mono- und Di-dodecylzinnchlorid
48640 I 00131-56-6 I 2,4-Dihydroxy- I SML(T) = 6 mg/kg (15)
I I benzophenon I
48800 I 00097-23-4 I 2,2'-Dihydroxy-5,5'- I SML = 12 mg/kg
I I dichlordiphenylmethan I
48880 I 00131-53-3 I 2,2'-Dihydroxy-4- I SML(T) = 6 mg/kg (15)
I I methoxybenzophenon I
49595 I 057583-35-4 I Dimethylzinn-bis I SML(T) = 0,18 mg/kg (16)
I I (ethylhexyl- I (berechnet als Zinn)
I I thioglycolat) I
49600 I 26636-01-1 I Dimethylzinn-bis I SML(T) = 0,18 mg/kg (16)
I I (isooctylthioglycolat) (berechnet als Zinn)
49840 I 02500-88-1 I Dioctadecyldisulfid I SML = 3 mg/kg
50160 I - I Di-n-octylzinn-bis I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I (n-alkyl(C(tief)10- I (berechnet als Zinn)
I I C(tief)16)thioglycolat)
50240 I 10039-33-5 I Di-n-octylzinn-bis I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I (2-ethylhexylmaleinat) (berechnet als Zinn)
50320 I 15571-58-1 I Di-n-octylzinn-bis I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I (2-ethylhexyl- I (berechnet als Zinn)
I I thioglycolat) I
50360 I - I Di-n-octylzinn-bis I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I (ethylmaleinat) I (berechnet als Zinn)
50400 I 33568-99-9 I Di-n-octylzinn-bis I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I (isooctylmaleinat) I (berechnet als Zinn)
50480 I 26401-97-8 I Di-n-octylzinn-bis I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I (isooctylthioglycolat)I (berechnet als Zinn)
50560 I - I Di-n-octylzinn-1,4- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I Butandiol-bis I (berechnet als Zinn)
I I (thioglycolat) I
50640 I 03648-18-8 I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I dilaurat I (berechnet als Zinn)
50720 I 15571-60-5 I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I dimaleinat I (berechnet als Zinn)
50800 I - I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I dimaleinat, verestert I (berechnet als Zinn)
50880 I - I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I dimaleinat, Polymere I (berechnet als Zinn)
I I (n = 2-4) I
50960 I 69226-44-4 I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I Ethylenglykol-bis I (berechnet als Zinn)
I I (thioglycolat) I
- 62 -
51040 I 15535-79-2 I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I thioglycolat I (berechnet als Zinn)
51120 I - I Di-n-octylzinn- I SML(T) = 0,006 mg/kg (17)
I I thiobenzoat-2-ethyl- I (berechnet als Zinn)
I I hexylthioglycolat I
51570 I 00127-63-9 I Diphenylsulfon I SML = 3 mg/kg (25)
51680 I 00102-08-9 I N,N'- Diphenylthio- I SML = 3 mg/kg
I I harnstoff I
52000 I 27176-87-0 I Dodecylbenzol- I SML = 30 mg/kg
I I sulfonsaeure I
52320 I 52047-59-3 I 2-(4-Dodecylphenyl) I SML = 0,06 mg/kg
I I indol I
52880 I 23676-09-7 I Ethyl-4-ethoxybenzoat I SML = 3,6 mg/kg
53200 I 23949-66-8 I 2-Ethoxy-2'-ethyl- I SML = 30 mg/kg
I I oxanilid I
54880 I 000050-00-0 I Formaldehyd I SML(T) = 15 mg/kg (22)
55200 I 001166-52-5 I Dodecylgallat I SML(T) = 30 mg/kg (34)
55280 I 001034-01-1 I Octylgallat I SML(T) = 30 mg/kg (34)
55360 I 000121-79-9 I Propylgallat I SML(T) = 30 mg/kg (34)
58960 I 00057-09-0 I Hexadecyltrimethyl- I SML = 6 mg/kg
I I ammoniumbromid I
59120 I 23128-74-7 I 1,6-Hexamethylen-bis I SML = 45 mg/kg
I I (3-(3,5-di-tert-butyl-
I I 4-hydroxyphenyl)- I
I I propionamid) I
59200 I 35074-77-2 I 1,6-Hexamethylen-bis I SML = 6 mg/kg
I I (3-(3,5-di-tert-butyl-
I I 4-hydroxyphenyl) I
I I propionat) I
60320 I 70321-86-7 I 2-(2-Hydroxy-3,5-bis I SML = 1,5 mg/kg
I I (1,1-dimethylbenzyl)- I
I I phenyl)benzotriazol I
60400 I 03896-11-5 I 2-(2'-Hydroxy-3'-tert- SML(T) = 30 mg/kg (19)
I I butyl-5'-methylphenyl)-
I I 5-chlorbenzotriazol I
60800 I 65447-77-0 I 1-(2-Hydroxyethyl)- I SML = 30 mg/kg
I I 4-hydroxy-2,2,6,6- I
I I tetramethylpiperidin -
I I Dimethylsuccinat, I
I I Copolymer I
61280 I 03293-97-8 I 2-Hydroxy-4-n- I SML(T) = 6 mg/kg (15)
I I hexyloxybenzophenon I
61360 I 00131-57-7 I 2-Hydroxy-4- I SML(T) = 6 mg/kg (15)
I I methoxybenzophenon I
61440 I 02440-22-4 I 2-(2'-Hydroxy-5'- I SML(T) = 30 mg/kg (19)
I I methylphenyl)benzo- I
I I triazol I
61600 I 01843-05-6 I 2-Hydroxy-4-n- I SML(T) = 6 mg/kg (15)
I I octyloxybenzophenon I
63200 I 51877-53-3 I Manganlactat I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
63940 I 008062-15-5 I Lignosulfonsaeure I SML = 0,24 mg/kg und nur als
I I I Dispergiermittel fuer Kunst-
I I I stoffdispersionen zu verwenden
64320 I 10377-51-2 I Lithiumjodid I SML(T) = 1 mg/kg (11)
I I I (berechnet als Jod)
I I I und
I I I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I I (berechnet als Lithium)
65120 I 07773-01-5 I Manganchlorid I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
65200 I 12626-88-9 I Manganhydroxid I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
- 63 -
I I I (berechnet als Mangan)
65280 I 10043-84-2 I Manganhypophosphit I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
65360 I 11129-60-5 I Manganoxid I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
65440 I - I Manganpyrophosphit I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
66350 I 085209-93-4 I 2,2’-Methylenbis(4,6- I SML = 5 mg/kg und SML(T)
I I di-tert-butylphenyl) I = 0,6 mg/kg (8)
I I lithiumphosphat I (berechnet als Lithium)
66360 I 85209-91-2 I 2,2'-Methylenbis(4,6- I SML = 5 mg/kg
I I di-tert-butylphenyl)- I
I I natriumphosphat I
66400 I 00088-24-4 I 2,2'-Methylenbis(4- I SML(T) = 1,5 mg/kg (20)
I I ethyl-6-tert- I
I I butylphenol) I
66480 I 00119-47-1 I 2,2'-Methylenbis(4- I SML(T) = 1,5 mg/kg (20)
I I methyl-6-tert- I
I I butylphenol) I
67360 I 67649-65-4 I Mono-n-dodecylzinn- I SML(T) = 0,05 mg/kg Lebensmittel [41]
I I tris(isooctyl- I (ausgedrueckt als Summe von Mono-n-
I I thioglycolat) I dodecylzinn-tris(isooctylthioglycolat),
I I I Di-n-dodecylzinn-bis(isooctylthioglycolat)
I I I Mono-dodecylzinntrichlorid und
I I I Di-dodecylzinndichlorid), ausgedrueckt als
I I I Mono- und Di-dodecylzinnchlorid
67515 I 057583-34-3 I Monomethylzinn tris I SML(T) = 0,18 mg/kg (16)
I I (ethylhexylthio- I (berechnet als Zinn)
I I glycolat) I
67520 I 54849-38-6 I Monomethylzinn-tris- I SML(T) = 0,18 mg/kg (16)
I I (isooctylthioglycolat) (berechnet als Zinn)
67600 I - I Mono-n-octylzinn- I SML(T) = 1,2 mg/kg (18)
I I tris(alkyl(C(tief)10- I (berechnet als Zinn)
I I C(tief)16)thioglycolat)
67680 I 27107-89-7 I Mono-n-octylzinn-tris I SML(T) = 1,2 mg/kg (18)
I I (2-ethylhexylthio- I (berechnet als Zinn)
I I glycolat) I
67760 I 26401-86-5 I Mono-n-octylzinn-tris I SML(T) = 1,2 mg/kg (18)
I I (isooctylthioglycolat) (berechnet als Zinn)
67896 I 020336-96-3 I Lithiummyristat I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I I (berechnet als Lithium)
68320 I 02082-79-3 I Octadecyl-3(3,5-di- I SML = 6 mg/kg
I I tert-butyl-4- I
I I hydroxyphenyl)propionat
68400 I 10094-45-8 I Octadecylerucamid I SML = 5 mg/kg
68860 I 04724-48-5 I n-Octylphosphonsaeure I SML = 0,05 mg/kg
69160 I 014666-94-5 I Cobaltoleat I SML(T) = 0,05 mg/kg (14)
I I I (berechnet als Cobalt)
69840 I 16260-09-6 I Oleylpalmitamid I SML = 5 mg/kg
71935 I 007601-89-0 I Natriumperchlorat- I SML = 0,05 mg/kg (31)
I I Monohydrat I
72081/10 – I Erdoelkohlenwasser- I SML = 5 mg/kg [1]1)
I I stoffharze (hydriert) I
72160 I 00948-65-2 I 2-Phenylindol I SML = 15 mg/kg
72800 I 01241-94-7 I Diphenyl-2-ethyl- I SML = 2,4 mg/kg
I I hexylphosphat I
73040 I 13763-32-1 I Lithiumphosphat I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I I (berechnet als Lithium)
73120 I 10124-54-6 I Manganphosphat I SML(T) = 0,6 mg/kg (10)
I I I (berechnet als Mangan)
74400 I - I Tris(nonyl-und/oder I SML = 30 mg/kg
I I dinonylphenyl)phosphit
- 64 -
77440 I - I Polyethylenglykol- I SML = 42 mg/kg
I I diricinoleat I
77520 I 61791-12-6 I Ester von Polyethylen- SML = 42 mg/kg
I I glykol mit Rizinusoel I
78320 I 09004-97-1 I Polyethylenglykol- I SML = 42 mg/kg
I I monoricinoleat I
81200 I 71878-19-8 I Poly(6-((1,1,3,3- I SML = 3 mg/kg
I I tetramethylbutyl) I
I I amino)-1,3,5-triazin I
I I -2,4-diyl)-(2,2,6,6- I
I I tetramethyl-4-piperidyl)
I I imino-hexamethylen- I
I I ((2,2,6,6-tetramethyl-
I I 4-piperidyl)imino I
81680 I 07681-11-0 I Kaliumjodid I SML(T) = 1 mg/kg (11)
I I I (berechnet als Jod)
82020 I 19019-51-3 I Cobaltpropionat I SML(T) = 0,05 mg/kg (14)
I I I (berechnet als Cobalt)
83595 I 119345-01-6 I Reaktionsprodukt von I SML = 18 mg/kg
I I Di-tert-butylphosphonit
I I mit Biphenyl, erzeugt I
I I durch Kondensation I
I I von 2,4-Di-tert- I
I I butylphenol mit dem I
I I Friedel-Crafts- I
I I Reaktionsprodukt aus I
I I Phosphortrichlorid I
I I und Biphenyl I
83700 I 00141-22-0 I Rizinolsaeure I SML = 42 mg/kg
84800 I 00087-18-3 I 4-tert-Butylphenyl- I SML = 12 mg/kg
I I salicylat I
84880 I 00119-36-8 I Methylsalicylat I SML = 30 mg/kg
85760 I 12068-40-5 I Lithiumaluminium- I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I silicat (2:1:1) I (berechnet als Lithium)
85920 I 12627-14-4 I Lithiumsilicat I SML(T) = 0,6 mg/kg (8)
I I I (berechnet als Lithium)
85950 I 037296-97-2 I Magnesium-Natrium- I SML = 0,15 mg/kg (berechnet
I I Fluoridsilikat I als Fluorid). Darf nur in
I I I jenen Schichten mehr-
I I I schichtiger Materialien
I I I verwendet werden, die nicht
I I I unmittelbar mit Lebensmitteln
I I I in Beruehrung kommen.
86480 I 007631-90-5 I Natriumbisulfit I SML(T) = 10 mg/kg (30)
I I I (berechnet als SO(tief)2)
86800 I 07681-82-5 I Natriumjodid I SML(T) = 1 mg/kg (11)
I I I (berechnet als Jod)
86880 I - I Natrium- I SML = 9 mg/kg
I I dialkylphenoxybenzol- I
I I disulfonat I
86920 I 007632-00-0 I Natriumnitrit I SML = 0,6 mg/kg
86960 I 007757-83-7 I Natriumsulfit I SML(T) = 10 mg/kg (30)
I I I (berechnet als SO(tief)2)
87120 I 007772-98-7 I Natriumthiosulfat I SML(T) = 10 mg/kg (30)
I I I (berechnet als SO(tief)2)
89170 I 13586-84-0 I Cobaltstearat I SML(T) = 0,05 mg/kg (14)
I I I (berechnet als Cobalt)
92000 I 07727-43-7 I Bariumsulfat I SML(T) = 1 mg/kg (12)
I I I (berechnet als Barium)
92320 I - I Tetradecyl-polyethylen- SML = 15 mg/kg
I I oxid(E0=3-8)ether I
I I der Glycolsaeure I
- 65 -
92560 I 38613-77-3 I Tetrakis(2,4-di-tert- I SML = 18 mg/kg
I I butylphenyl)-4,4'- I
I I biphenylen-diphosphonit
92800 I 00096-69-5 I 4,4'-Thiobis(6-tert- I SML = 0,48 mg/kg
I I butyl-3-methylphenol) I
92880 I 41484-35-9 I Thiodiethanol-bis(3- I SML = 2,4 mg/kg
I I (3,5-di-tert-butyl- I
I I 4-hydroxyphenyl) I
I I propionat) I
93120 I 00123-28-4 I Didodecyl- I SML(T) = 5 mg/kg (21)
I I thiodipropionat I
93280 I 00693-36-7 I Dioctadecyl- I SML(T) = 5 mg/kg (21)
I I thiodipropionat I
93970 I – I Tricyclodecan- I SML = 0,05 mg/kg
I I dimethanol- I
I I bis(hexahydrophthalat)I
94400 I 036443-68-2 I Triethylenglykol-bis I SML = 9 mg/kg
I I (3-(3-tert-butyl-4- I
I I hydroxy-5-methyl- I
I I phenyl)propionat) I
94560 I 00122-20-3 I Triisopropanolamin I
95265 I 227099-60-7 I 1,3,5-Tris(4-benzoyl- I SML = 0,05 mg/kg
I I phenyl)benzol I
95280 I 40601-76-1 I 1,3,5-Tris(4-tert- I SML = 6 mg/kg
I I butyl-3-hydroxy-2,6- I
I I dimethylbenzyl)-1,3,5-
I I triazin-2,4,6(1H,3H, I
I I 5H)-trion I
95360 I 27676-62-6 I 1,3,5-Tris(3,5-di- I SML = 5 mg/kg
I I tert-butyl-4-hydroxy- I
I I benzyl)-1,3,5-triazin-
I I 2,4,6(1H,3H,5H)-trion I
95600 I 01843-03-4 I 1,1,3-Tris(2-methyl- I SML = 5 mg/kg
I I 4-hydroxy-5-tert- I
I I butylphenyl)butan I
-------------------------------------------------------------------------------
1) Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5 und
bei Angaben von Ziffern in eckigen Klammern die Anmerkungen in Abschnitt 6.
Abschnitt 3
(weggefallen)
-------------------------------------------------------------------------------
Abschnitt 4
Durch bakterielle Fermentation gewonnene Erzeugnisse, die zur
Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenstaenden verwendet werden duerfen
(zu § 4 Abs. 4)
-------------------------------------------------------------------------------
PM/REF- I CAS-Nr. I Bezeichnung I Beschraenkungen
Nr. I I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
18888 I 80181-31-3 I 3-Hydroxybuttersaeure- I 1)
I I 3-hydroxyvaleriansaeure-
I I Copolymer I
-------------------------------------------------------------------------------
1) Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5.
Abschnitt 5
Spezifikationen/Reinheitsanforderungen fuer bestimmte
Monomere und sonstige Ausgangsstoffe sowie fuer bestimmte Additive
- 66 -
(zu § 4 Abs. 2, 3 und 4, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1)
Teil A
Allgemeine Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
Lebensmittelbedarfsgegenstaende aus Kunststoff sowie Lebensmittelbedarfsgegenstaende
im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung
duerfen primaere aromatische Amine nicht in einer nachweisbaren Menge abgeben (NG
= 0,01 mg/kg Lebensmittel oder Simulanzloesemittel). Fuer die Migration der in den
Verzeichnissen in den Abschnitten 1 und 2 aufgefuehrten primaeren aromatischen Amine gilt
diese Beschraenkung nicht.
Teil B
Besondere Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
-------------------------------------------------------------------------------
PM/REF-Nr. I Bezeichnung/besondere Spezifikation/Reinheitsanforderungen
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2
-------------------------------------------------------------------------------
11530 I 2-Hydroxypropylacrylat
I Kann bis zu 25% (w/w)-2-Hydroxyisopropylacrylat (CAS-Nr.
I 002918-23-2) enthalten
13620 I Borsaeure
I Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom
I 3. November 1998 ueber die Qualitaet von Wasser fuer den
I menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten.
16690 I Divinylbenzol
I Kann bis zu 45% Ethylvinylbenzol enthalten,
18888 I 3-Hydroxybuttersaeure-3-hydroxyvaleriansaeure-Copolymer
I Herstellung: Diese Copolymere werden durch kontrollierte
I Fermentation von Alcaligenes eutrophus
I gewonnen, wobei Mischungen von Glucose und
I Propionsaeure als Kohlenstoffquellen eingesetzt
I werden. Der verwendete Organismus wurde nicht
I gentechnisch gewonnen, sondern entstammt
I einem einzigen Wildstamm von Alcaligenes
I eutrophus (H16 NCIMB 10442). Die
I Ausgangsstaemme werden gefriergetrocknet in
I Ampullen gelagert. Anhand der Ausgangsstaemme
I werden Teilstaemme fuer die Herstellung
I gewonnen, die in fluessigem Stickstoff
I gelagert werden. Sie dienen der Herstellung
I von Impfmaterial fuer den Fermenter. Proben
I aus dem Fermenter werden taeglich
I mikroskopisch sowie im Hinblick auf
I morphologische Veraenderungen der Kolonien
I auf unterschiedlichen Naehrboeden bei
I verschiedenen Temperaturen untersucht. Die
I Copolymere werden aus den hitzebehandelten
I Bakterien durch kontrollierte Digestion der
I anderen Zellbestandteile, Waschen und
I Trocknen isoliert. Die Copolymere werden
I normalerweise als durch Schmelzen
I konfektioniertes Granulat mit Zusatzstoffen
I wie kristallkeimbildende Mittel, Weichmacher,
I Fuellmaterial, Stabilisatoren und Pigmenten
I angeboten, die alle den allgemeinen und
I besonderen Spezifikationen entsprechen.
I Chemische
I Bezeichnung: Poly(3-D-hydroxybutyrat-co-3-D-
I hydroxyvalerianat)
I CAS-Nummer: 80181-31-3
I durchschnittliches
I Molekulargewicht: mindestens 150.000 Dalton (gemessen durch
- 67 -
I Gel-Permeations-Chromatographie)
I Gehaltsbestimmung: mindestens 98% Poly(3-D-Hydroxybutyrat-co
I -3-D-hydroxyvalerianat), ermittelt nach
I Hydrolyse als Mischung von 3-D-Hydroxy-
I buttersaeure und 3-D-Hydroxyvalerianat
I Beschreibung: nach Isolierung weisses bis cremefarbenes
I Pulver
I Eigenschaftenidentifikationspruefungen:
I - Loeslichkeit: loeslich in Chlorkohlenwasserstoffen (z. B.
I Chloroform, Dichlormethan), jedoch praktisch
I unloeslich in Ethanol, aliphatischen Alkanen
I und Wasser
I - Migrations- QMA fuer Crotonsaeure: 0,05 mg/qdm
I pruefung:
I - Reinheit: Vor dem Granulieren darf der Ausgangsstoff
I (Copolymerpulver) enthalten:
I - Stickstoff hoechstens 2.500 mg/kg Kunststoff
I - Zink hoechstens 100 mg/kg Kunststoff
I - Kupfer hoechstens 5 mg/kg Kunststoff
I - Blei hoechstens 2 mg/kg Kunststoff
I - Arsen hoechstens 1 mg/kg Kunststoff
I - Chrom hoechstens 1 mg/kg Kunststoff
23547 I Polydimethylsiloxan (Mw>6.800)
I Mindestviskositaet 100 x 10(hoch)-6m(hoch)2/s
I (= 100 Centistokes) bei 25 Grad
24903 I Sirupe, hydrolysierte Staerke, hydriert
I Gemaess den Reinheitskriterien fuer Maltitsirup E 965 ii (Richtlinie
I 95/31/EG der Kommission vom 28. Juli 1995 (ABl. EG Nr. L 178
I S. 1), zuletzt geaendert durch die Richtlinie 2004/46/EG vom
I 21. April 2004 (ABl. EU Nr. L 114 S. 15))
25385 I Triallylamin
I 40 mg/kg Hydrogel bei einem Verhaeltnis von 1 kg Lebensmittel
I zu hoechstens 1,5 Gramm Hydrogel. Nur zur Verwendung in
I Hydrogelen, die bestimmungsgemaess nicht unmittelbar mit
I Lebensmitteln in Beruehrung kommen.
26360 I Wasser
I Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sind einzuhalten
36840 I Bariumtetraborat
I Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom
I 3. November 1998 ueber die Qualitaet von Wasser fuer den
I menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten
38320 I 4-(2-Benzoxazolyl)-4'-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben
I Hoechstens 0,05 Gewichtshundertteile (Stoff bezogen auf die
I Formulierung)
40320 I Borsaeure
I Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom
I 3. November 1998 ueber die Qualitaet von Wasser fuer den
I menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten
42080 I Russ
I – Toluolloesliche Substanzen: maximal 0,1 %, bestimmt nach ISO-Methode 6209
I – UV-Absorption des Cyclohexanextraktes bei 386 nm: < 0,02 AU fuer eine Zelle
I von 1 cm oder < 0,1 AU fuer eine Zelle von 5 cm, bestimmt mit einer allgemei
I anerkannten Analysenmethode
I – Benzo(a)pyrengehalt: maximal 0,25 mg/kg Russ
I – Hoechstwert fuer die Verwendung von Russ im Polymer: 2,5 Gew.-%
43480 I Aktivkohle
I Darf nur in PET mit hoechstens 10 mg/kg Polymer verwendet werden.
I Es gelten die gleichen Reinheitsanforderungen wie fuer
I Pflanzenkohle (E 153) gemaess der Richtlinie 95/45/EG der
I Kommission vom 22. September 1995 (ABl. EG Nr. L 226 S. 1),
I zuletzt geaendert durch die Richtlinie 2006/33/EG vom 20. Maerz
I 2006 (ABl. EU Nr. L 82 S. 10), mit Ausnahme des Aschegehalts,
- 68 -
I der bis zu 10 Gew.-% betragen kann.
43680 I Chlordifluormethan
I Gehalt an Chlorfluormethan weniger als 1 mg/kg des Stoffs
47210 I Dibutylthiozinnsaeure-Polymer
I Molekueleinheit = (C(tief)8H(tief)18S(tief)3Sn(tief)2)
I n(n=1,5-2)
64990 I Maleinsaeureanhydrid-Styrol-Copolymer, Natriumsalz
I Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 0,05 Gew.-%
67155 I Mischung aus 4-(2-Benzoxazolyl)-4'-(5-methyl-2-
I benzoxazolyl)stilben, 4,4'-Bis(2-benzoxazolyl)stilben und
I 4,4'-Bis(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben
I Mischung, gewonnen aus dem Herstellungsverfahren im typischen
I Verhaeltnis von (58-62%):(23-27%):(13-17%)
72081/10 I Erdoelkohlenwasserstoffharze (hydriert)
I Hydrierte Erdoelkohlenwasserstoffharze werden hergestellt durch katalytische o
I thermische Polymerisation von Dienen und Olefinen der aliphatischen,
I alizyklischen und/oder monobenzenoidarylalkenen Art aus gekrackten Erdoel-
I destillaten mit einem Siedebereich von bis zu 220 °C, sowie aus den reinen
I Monomeren aus diesen Destillationslaeufen mit nachfolgender Destillation,
I Hydrierung und Weiterverarbeitung.
I Viskositaet: > 3 Pa.s bei 120 °C
I Erweichungspunkt: > 95 °C, nach der ASTM-Methode E 28-67
I Bromzahl: < 40 (ASTM D1159)
I Farbe einer 50 %igen Loesung in Toluol < 11 auf der Gardner-Skala
I Restliches aromatisches Monomer # 50 mg/kg
76721 I Polydimethylsiloxan (Mw>6.800)
I Mindestviskositaet 100 x 10(hoch)-6qm/s(= 100 Centistokes)
I bei 25 Grad C
76815 I Polyester aus Adipinsaeure mit Glyzerin oder Pentaerythritol,
I Ester mit geradzahligen, nicht verzweigten
I C(tief)12-C(tief)22-Fettsaeuren
I Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 5 Gew.-%
76845 I Polyester aus 1,4-Butandiol mit Caprolacton
I Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 0,5 Gew.-%
77895 I Polyethylenglykol(EO = 2-6)-monoalkyl (C16-C18)-ether
I Die Mischung setzt sich folgendermassen zusammen:
I Polyethylenglykol (EO = 2-6)-monoalkyl(C16-C18)-ether (etwa 28%)
I Fettalkohole (C16-C18) (etwa 48%)
I Ethylenglykolmonoalkyl (C16-C18)-ether (etwa 24%)
79600 I Polyethylenglycoltridecyletherphosphat
I Polyethylenglycol(EO <= 11)tridecyletherphosphat(mono- und
I dialkylester) mit einem Gehalt von hoechstens 10%
I Polyethylenglycol(EO <= 11)-tridecylether
81500 I Polyvinylpyrrolidon
I Der Stoff muss den in der Richtlinie 96/77/EG der Kommission vom 2. Dezember
I zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien fuer andere Lebensmittel-
I zusatzstoffe als Farbstoffe und Suessungsmittel (ABl. EG Nr. L 339 S. 1)
I festgelegten Reinheitskriterien entsprechen.
83595 I Reaktionsprodukt aus Di-tert.Butylphosphonit mit Biphenyl,
I erzeugt durch Kondensation von 2,4-Di-tert.Butylphenol mit dem
I Friedel Crafts-Reaktionsprodukt aus Phosphortrichlorid und
I Biphenyl
I Zusammensetzung: - 4,4'Biphenylen-bis(0,0-bis(2,4-di-tert.
I -butyl-phenyl)phosphonit)
I (CAS-Nr. 38613-77-3) (36-46% w/w 1)),
I - 4,3'-Biphenylen-bis(0,0-bis(2,4-di-tert.
I -butyl-phenyl)phosphonit)
I (CAS-Nr. 118421-00-4 (17-23% w/w 1)),
I - 3,3'-Biphenylen-bis(0,0-bis(2,4-di-tert.
I -butylphenyl)phosphonit)
I (CAS-Nr. 118421-01-5) (1-5% w/w 1)),
I - 4-Biphenylen-(0,0-bis(2,4-di-tert.
- 69 -
I -butyl-phenyl)phosphonit
I (CAS-Nr. 91362-37-7) (11-19% w/w 1)),
I - Tris(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphit
I (CAS-Nr. 31570-04-4) (9-18% w/w 1)),
I - 4,4'-Biphenylen-0,0-bis(2,4-di-tert.
I butyl-phenyl)phosphonat-0,0-bis(2,4-di-
I tert.-butylphenyl)phosphonit
I (CAS-Nr. 112949-97-0) (<5% w/w 1)).
I 1) Menge der verwendeten Substanz/Menge der
I Formulierung.
I Sonstige Spezifikationen
I - Phosphorgehalt: 5,4%-5,9%
I - Saeurezahl: max. 10 mg KOH/g
I - Schmelzintervall: 85-110 Grad C
87040 I Natriumtetraborat
I Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom
I 3. November 1998 ueber die Qualitaet von Wasser fuer den
I menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten
88640 I Sojabohnenoel, epoxidiert; Oxiran <8%, Jodzahl <6
92150 I Gerbsaeure
I Die JECFA Spezifikationen sind einzuhalten
95855 I Wasser
I Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sind einzuhalten
95859 I Wachse, raffiniert, die aus Erdoel oder aus synthetischen
I Kohlenwasserstoffen gewonnen werden
I Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen entsprechen:
I - Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer
I Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.%
I - Viskositaet mindestens 11 x 10(hoch)-6qm/s(= 11 Centistoke)
I bei 100 Grad C
I - durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 500
95883 I Weisse Mineraloele paraffinisch, die aus Kohlenwasserstoffen
I auf der Basis von Erdoel gewonnen werden
I Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen entsprechen:
I - Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer
I Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.%
I - Viskositaet mindestens 8,5 x 10(hoch)-6qm/s(= 8,5 Centistoke)
I bei 100 Grad C
I - durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 480
-------------------------------------------------------------------------------
Abschnitt 6
Anmerkungen zu bestimmten Monomeren, sonstigen Ausgangsstoffen und Additiven
Die Ziffern in den eckigen Klammern beziehen sich auf Angaben in den Abschnitten 1 und
2, jeweils Spalte 4.
(1) Warnung: Der SML koennte bei Simulanzloesemitteln fuer fetthaltige Lebensmittel
ueberschritten werden.
(2) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht ueberschritten
werden darf: 10060 und 23920.
(3) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht ueberschritten
werden darf: 15760, 16990, 47680, 53650 und 89440.
(4) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht ueberschritten
werden darf: 19540, 19960 und 64800.
(5) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht ueberschritten
werden darf: 14200, 14230 und 41840.
- 70 -
(6) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht ueberschritten
werden darf: 66560 und 66580.
(7) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 30080, 42320, 45195, 45200, 53610, 81760, 89200, 92030.
(8) SML(T) bedeutet in diesem speziellen Fall, dass die Summe der Migrationswerte
der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe den angefuehrten Grenzwert nicht
ueberschreiten darf: 24886, 38000, 42400, 62020, 64320, 66350, 67896, 73040, 85760,
85840, 85920 und 95725.
(9) Warnung: Es besteht die Gefahr, dass die Migration des Stoffes die organoleptischen
Eigenschaften des Lebensmittels beeintraechtigt und dadurch das fertige Produkt
nicht dem Artikel 3 Abs. 1 Buchstabe b und c der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des
Europaeischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 ueber Materialien und
Gegenstaende, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen und
zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4)
entspricht.
(10) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 30180, 40980, 63200, 65120, 65200, 65280, 65360, 65440 und
73120.
(11) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Migrationswerte (als Iod berechnet) der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen
Stoffe nicht ueberschritten werden darf: 45200, 64320, 81680 und 86800.
(12) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 36720, 36800, 36840 und 92000.
(13) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 39090 und 39120.
(14) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 44960, 68078, 69160, 82020 und 89170.
(15) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 15970, 48640, 48720, 48880, 61280, 61360 und 61600.
(16) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 49595, 49600, 67520, 67515 und 83599.
(17) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 50160, 50240, 50320, 50360, 50400, 50480, 50560, 50640,
50720, 50800, 50880, 50960, 51040 und 51120.
(18) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 67600, 67680 und 67760.
(19) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 60400, 60480 und 61440.
(20) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 66400 und 66480.
(21) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 93120 und 93280.
(22) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 17260, 18670, 54880 und 59280.
(23) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 13620, 36840, 40320 und 87040.
- 71 -
(24) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 13720 und 40580.
(25) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 16650 und 51570.
(26) QM(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die Summe
der Restmengen der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebene Stoffe nicht ueberschritten
werden darf: 14950, 15700, 16240, 16570, 16600, 16630, 18640, 19110, 22332, 22420,
22570, 25210, 25240 und 25270.
(27) QMA(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Restmengen der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 10599/90A, 10599/91, 10599/92A und 10599/93.
(28) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 13480 und 39680.
(29) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 22775 und 69920.
(30) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 86480, 86960 und 87120.
(31) Die Konformitaetspruefungen bei Kontakt mit Fett sollten unter Verwendung von Fetten
mit gesaettigten Fettsaeuren (z. B. HB 307 oder Miglyol) als Simulanzloesung D erfolgen.
(32) Die Konformitaetspruefungen bei Kontakt mit Fett sollten unter Verwendung von iso-
Octan erfolgen wegen Instabilitaet des Stoffes in Simulanzloesung D.
(33) QMA(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Restmengen der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 14800 und 45600.
(34) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 55200, 55280 und 55360.
(35) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 25540 und 25550.
(36) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 10690, 10750, 10780, 10810, 10840, 11470, 11590, 11680,
11710, 11830, 11890, 11980 und 31500.
(37) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 20020, 20080, 20110, 20140, 20170, 20890, 21010, 21100,
21130, 21190, 21280, 21340 und 21460.
(38) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 81515, 96190, 96240 und 96320 sowie Salze (Doppelsalze und
saure Salze eingeschlossen) des Zinks der zugelassenen Saeuren, Phenole oder Alkohole.
Die gleiche Beschraenkung wie fuer Zink gilt auch fuer die Bezeichnungen, die "...
Saeure(n), Salze" enthalten und die in den Verzeichnissen aufgefuehrt sind, sofern die
zugehoerige(n) freie(n) Saeure(n) nicht aufgefuehrt ist (sind).
(39) Der Migrationsgrenzwert koennte bei sehr hohen Temperaturen moeglicherweise
ueberschritten werden.
(40) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschraenkung durch die
Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht
ueberschritten werden darf: 38940 und 40020.
(41) SML(T) bedeutet in diesem speziellen Fall, dass die Summe der Migrationswerte
der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe den angefuehrten Grenzwert nicht
ueberschreiten darf: 47600, 67360.
(42) SML(T) bedeutet in diesem speziellen Fall, dass die Summe der Migrationswerte
der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe den angefuehrten Grenzwert nicht
ueberschreiten darf: 75100 und 75105.
- 72 -
Anlage 4 (zu § 5)
Verfahren, die beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstaende nicht
angewendet werden duerfen
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 31; bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl.
Fussnote)
Lfd. Bedarfsgegenstand Verfahren
Nr.
1. a) Beruhigungs- und Flaschensauger aus Verfahren, die bewirken, dass aus dem
Elastomeren oder Gummi Bedarfsgegenstand N-Nitrosamine oder in
N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe in eine
b) Spielzeug aus Natur- oder
Speichelloesung in einer Menge abgegeben
Synthesekautschuk fuer Kinder bis
werden, die mit einer in Anlage 10 Nr. 6
zu 36 Monaten, das bestimmungsgemaess
beschriebenen Methode nachweisbar sind.
oder vorhersehbar in den Mund
genommen wird
Anlage 5 (zu § 6 Nr. 3)
Bedarfsgegenstaende, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten
Hoechstmenge enthalten duerfen
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 31;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
-------------------------------------------------------------------------------
Lfd. I Bedarfsgegenstand I Stoffe I Hoechstmenge
Nr. I I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
1. I Bedarfsgegenstaende I monomeres I 1 Milligramm je Kilogramm
I aus Vinylchlorid- I Vinylchlorid I Bedarfsgegenstand
I polymerisaten I I
-------------------------------------------------------------------------------
2. I Spielwaren I frei I 5 Milligramm je Kilogramm
I I verfuegbares I des Gewichts der Spielware
I I Benzol I oder der benzolhaltigen
I I I Teile von Spielwaren
-------------------------------------------------------------------------------
3. I Naturbelassene Hoelzer I Pentachlorphenol I 0,05 Milligramm je
I und Zweige, Heidekraut I und seine Salze, I Kilogramm Holz
I und Nadelholzsamenstaende I berechnet als I
I zur Entwicklung frischen I Pentachlorphenol I
I Rauches zum Raeuchern von I I
I Lebensmitteln I I
-------------------------------------------------------------------------------
4. I Luftballons aus Natur- I a) N-Nitrosamine I a) 0,05 Milligramm je
I oder Synthesekautschuk I b) in I Kilogramm Luftballon
I I N-Nitrosamine I b) 1,0 Milligramm je
I I umsetzbare Stoffe Kilogramm Luftballon
-------------------------------------------------------------------------------
Anlage 5a (zu § 6 Nr. 4)
Bedarfsgegenstaende, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten
Hoechstmenge freisetzen duerfen
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2000, 850;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
-------------------------------------------------------------------------------
Lfd. I Bedarfsgegenstand I Stoffe I Hoechstmenge
Nr. I I I
- 73 -
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
1. I Nickelhaltige Bedarfs- I Nickel und seine I 0,5 my Nickel/cm
I gegenstaende, die I Verbindungen I (hoch)2/Woche,
I unmittelbar und laenger I I freigesetzt von den
I mit der Haut in I I Teilen der Bedarfs-
I Beruehrung kommen I I gegenstaende, die
I I I unmittelbar und laenger
I I I mit der Haut in
I I I Beruehrung kommen
-------------------------------------------------------------------------------
2. I Bedarfsgegenstaende wie I Nickel und seine I Wie unter Nr. 1, aber
I unter Nr. 1, jedoch mit I Verbindungen I Einhaltung der
I einer nickelfreien I I Hoechstmenge fuer einen
I Beschichtung I I Zeitraum von mindestens
I I I zwei Jahren bei
I I I normaler Verwendung
-------------------------------------------------------------------------------
3. I Staebe jedweder Form, die I Nickel und seine I Weniger als 0,2 myg
I in durchstochene Ohren I Verbindungen I Nickel/qcm/Woche,
I oder andere durchstochene I I freigesetzt von den
I Koerperpartien eingefuehrt I I Staeben jedweder Form,
I werden I I die in durchstochene
I I I Ohren oder andere
I I I durchstochene Koerper-
I I I partien eingefuehrt
I I I werden
-------------------------------------------------------------------------------
Anlage 6 (zu § 8 Abs. 3)
Bedarfsgegenstaende, von denen bestimmte Stoffe nur bis zu einer
festgelegten Hoechstmenge auf Lebensmittel uebergehen duerfen
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 32 )
Lfd. Bedarfsgegenstand Hoechstmenge
Nr.
1 2 3
1.Lebensmittelbedarfsgegenstaende, die unter 0,01 Milligramm
Verwendung von Vinylchlorid-polymerisaten oder - monomeres
kopolymerisaten hergestellt sind Vinylchlorid in
einem Kilogramm
Lebensmittel
2.Lebensmittelbedarfs-gegenstaende aus Keramik: Blei *1) Cadmium
*1)
- Nicht fuellbare 0,8 mg/qdm 0,07
Gegenstaende; Fuellbare mg/qdm
Gegenstaende mit einer
Fuelltiefe bis 25 mm
- Fuellbare Gegenstaende mit 4,0 mg/l 0,3 mg/
einer Fuelltiefe von mehr l
als 25 mm
- Koch- und Backgeraete; 1,5 mg/l 0,1 mg/
Verpackungs- und l
Lagerbehaeltnisse
mit mehr als 3 Liter
Fuellvolumen
*1) Wird bei einem Pruefgegenstand die Hoechstmenge um nicht mehr als 50% ueberschritten, so gilt diese gleichwohl als
eingehalten, wenn bei mindestens drei anderen in bezug auf Werkstoff, Form, Abmessung, Dekor und Glasur gleichen
Keramikgegenstaenden die Hoechstmenge im arithmetischen Mittel nicht ueberschritten wird und bei keinem einzelnen dieser
Keramikgegenstaende eine Ueberschreitung um mehr als 50% festgestellt wird.
- 74 -
Besteht ein Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Keramik aus einem Behaelter und einem Keramikdeckel, so gilt als Hoechstmenge
der Wert, der fuer den Behaelter allein gilt. Der Behaelter allein und die innere Oberflaeche des Deckels werden unter den
gleichen Bedingungen getrennt geprueft. Die Summe der beiden so festgestellten Werte wird je nach Fall auf die Flaeche oder
das Volumen des Behaelters allein bezogen.
Anlage 7 (zu § 9)
Bedarfsgegenstaende, die mit einem Warnhinweis versehen sein muessen
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. 1998, 32;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
Lfd. Erzeugnis Warnhinweis Stelle(n) an oder auf
Nr. der/denen der Warnhinweis
anzubringen ist
1 2 3 4
1. Impraegnierungsmittel in "Vorsicht! Aerosolpackung und
Aerosolpackungen fuer Leder- Unbedingt beachten! Verpackung der einzelnen
und Textilerzeugnisse, die Gesundheitsschaeden durch Aerosolpackung(en)
fuer den haeuslichen Bedarf Einatmen moeglich! Nur
bestimmt sind, ausgenommen im Freien oder bei guter
solche, die Schaeume erzeugen Belueftung verwenden! Nur
wenige Sekunden spruehen!
Grossflaechige Leder- und
Textilerzeugnisse nur
im Freien bespruehen und
gut ablueften lassen! Von
Kindern fernhalten!"
2. Luftballons „Zum Aufblasen eine Pumpe Verpackung und Verpackung
verwenden!“ einzelner Verpackungen.
3. (weggefallen)
Anlage 8 (weggefallen)
-
Anlage 9 (zu § 10 Abs. 3)
Bedarfsgegenstaende, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe anzugeben sind
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 33;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
-------------------------------------------------------------------------------
Lfd. I I I Stellen, an denen oder
Nr. I Erzeugnis I Kennzeichnung I auf denen die
I I I Kennzeichnung
I I I anzubringen ist
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
-------------------------------------------------------------------------------
1. I (weggefallen) I I
-------------------------------------------------------------------------------
2. I Textilien mit einem I "Enthaelt Formaldehyd. I Bedarfsgegenstand
I Massengehalt von mehr I Es wird empfohlen, das I oder Verpackung oder
I als 0,15 vom Hundert I Kleidungsstueck zur I Etikett, das sich auf
I an freiem Formaldehyd,I besseren I dem Bedarfsgegenstand
I die beim bestimmungs- I Hautvertraeglichkeit I oder seiner Verpackung
I gemaessen Gebrauch mit I vor dem ersten Tragen I befindet
I der Haut in Beruehrung I zu waschen." I
I kommen und mit einer I I
I Ausruestung versehen I I
I sind I I
-------------------------------------------------------------------------------
3. I Reinigungs- und I "Enthaelt Formaldehyd." I Bedarfsgegenstand oder
I Pflegemittel, die fuer I I Verpackung oder
- 75 -
I den haeuslichen Bedarf I I Etikett, das sich auf
I bestimmt sind, mit I I dem Bedarfsgegenstand
I einem Massengehalt I I oder seiner Verpackung
I von mehr als 0,1 vom I I befindet
I Hundert Formaldehyd I I
-------------------------------------------------------------------------------
Anlage 10 (zu § 11)
Verfahren zur Untersuchung bestimmter Bedarfsgegenstaende
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 34 - 35;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
-------------------------------------------------------------------------------
Lfd. I Untersuchung I Verfahren
Nr. I I
-------------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3
-------------------------------------------------------------------------------
1. I Bestimmung von I Grundregeln und Analysenmethoden, die in
I Migrationsgrenz- I der Amtlichen Sammlung von Untersuchungs-
I werten bei Lebens- I verfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und
I mittelbedarfs- I Futtermittelgesetzbuches 1) unter der
I gegenstaenden aus I Gliederungsnummer B 80.30-1 (EG),
I Kunststoff I Stand Januar 1998, und Gliederungsnummer
I I B 80.30-2 und 3 (EG),
I I Stand Maerz 2008, veroeffentlicht sind
-------------------------------------------------------------------------------
2. I Bestimmung der I Grundregeln und Analysenmethode, die in den
I Hoechstmengen von I Anhaengen I und II der Richtlinie 84/500/EWG des
I Blei und Cadmium, I Rates vom 15. Oktober 1984 zur Angleichung der
I die von Lebens- I Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten ueber
I mittelbedarfs- I Keramikgegenstaende, die dazu bestimmt sind,
I gegenstaenden aus I mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen (ABl.
I Keramik auf Lebens- I EG Nr. L 277 S. 12), geaendert durch die
I mittel uebergehen I Richtlinie 2005/31/EG der Kommission vom
I duerfen I 29. April 2005 (ABl. EU Nr. L 110 S. 36),
I I genannt sind.
-------------------------------------------------------------------------------
3. I Bestimmung des I Analysenmethode, die in der Amtlichen
I Vinylchloridgehaltes I Sammlung von Untersuchungsverfahren nach
I bei Bedarfs- I § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und
I gegenstaenden aus I Futtermittelgesetzbuches 1) unter der
I Vinylchlorid- I Gliederungsnummer B 80.32-1 (EG), Stand
I polymerisaten I November 1981, veroeffentlicht ist
-------------------------------------------------------------------------------
4. I Bestimmung der I Analysenmethode, die in der Amtlichen
I Hoechstmenge von I Sammlung von Untersuchungsverfahren nach
I Vinylchlorid, die I § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und
I vom Lebensmittel- I Futtermittelgesetzbuches 1) unter der
I bedarfsgegenstand I Gliederungsnummer L 3 (EG), Stand
I aus Vinylchlorid- I November 1981, veroeffentlicht ist
I polymerisaten auf I
I Lebensmittel I
I uebergehen darf I
-------------------------------------------------------------------------------
5a. I Referenzpruefverfahren Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung
I zur Bestimmung der I von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des
I Nickellaessigkeit bei I Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
I Bedarfsgegenstaenden I unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 6
I im Sinne der Anlage I (DIN EN 1811), Stand Oktober 1999,
I 5a Nr. 1 bis 3 I veroeffentlicht ist
- 76 -
I dieser Verordnung I
-------------------------------------------------------------------------------
5b. I Simulierte Abrieb- I Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung
I und Korrosionspruefung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des
I zum Nachweis der I Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches
I Nickelabgabe von mit I unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 7
I Beschichtungen I (DIN EN 12 472), Stand Oktober 1999,
I versehenen Bedarfs- I veroeffentlicht ist
I gegenstaenden im I
I Sinne der Anlage 5a I
I Nr. 2 dieser I
I Verordnung I
-------------------------------------------------------------------------------
6. I Bestimmung der I Analysenmethode, die in den Anhaengen I und II
I Abgabe von I der Richtlinie 93/11/EWG der Kommission vom
I N-Nitrosaminen und in 15. Maerz 1993 ueber die Freisetzung von
I N-Nitrosamine I N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen
I umsetzbaren Stoffen I aus Flaschen- und Beruhigungssaugern
I aus Beruhigungs- und I aus Elastomeren oder Gummi
I Flaschensaugern I (ABl. EG Nr. L 93 S. 37) genannt ist, oder eine
I aus Elastomeren oder I andere validierte Methode, mit der mindestens
I Gummi, Spielzeug und I die folgenden Mengen bestimmt werden koennen:
I Luftballons aus I – 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitrosamine/kg
I Natur- oder I (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben),
I Synthesekautschuk I – 0,1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg
I in eine Testloesung I (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben)
-------------------------------------------------------------------------------
7. I Nachweis der I Analysenmethode, die im Anhang I
I Verwendung verbotener Nr. 43 der Richtlinie 76/769/EWG des
I Azofarbstoffe I Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung
I I der Rechts- und Verwaltungsvorschriften
I I der Mitgliedstaaten fuer Beschraenkungen des
I I Inverkehrbringens und der Verwendung
I I gewisser gefaehrlicher Stoffe und
I I Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 262 S. 201),
I I geaendert durch die Richtlinie 2004/21/EG
I I der Kommission vom 24. Februar 2004
I I (ABl. EU Nr. L 57 S. 4), genannt ist.
-------------------------------------------------------------------------------
1) Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Koeln.
2) (weggefallen)
3) (weggefallen)
Anlage 11 (zu § 10a)
( Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 35 - 36;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote )
1. Begriffsbestimmung der Schuherzeugnisse:
Schuherzeugnisse sind Erzeugnisse mit Sohle, die den Fuss schuetzen oder bedecken,
sowie die in Nummer 2 aufgefuehrten Bestandteile, sofern sie getrennt werden,
und die jeweils dazu bestimmt sind, an die Verbraucherin oder den Verbraucher
im Sinne des § 3 Nr. 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, wobei
Gewerbetreibende, soweit sie einen Bedarfsgegenstand zum Verbrauch innerhalb ihrer
Betriebsstaette beziehen, der Verbraucherin oder dem Verbraucher nicht gleichstehen,
abgegeben zu werden.
2. Begriffsbestimmung der einzelnen Schuhbestandteile mit den entsprechenden
Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:
- 77 -
Piktogramm Schriftliche Angaben
1 2 3 4
a) Obermaterial Aeusserer Bestandteil Obermaterial
des Schuhes, der mit der Laufsohle ...
verbunden ist
b Futter und Decksohle Oberteilfutter Futter und Decksohle
und Decksohle, die die Innenseite ...
des Schuhwerkes ausmachen
c Laufsohle Unterer Teil des Laufsohle
Schuherzeugnisse, der der Abnutzung
...
ausgesetzt und mit dem Oberteil
verbunden ist
3. Begriffsbestimmung der Materialien von Schuhbestandteilen mit den entsprechenden
Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:
---------------------------------------------------------------------------
I I Piktogramm I Schriftliche
I I I Angaben
---------------------------------------------------------------------------
1 I 2 I 3 I 4
---------------------------------------------------------------------------
a) I Leder I I Leder
I Die allgemeine Bezeichnung fuer gegerbte I ... I
I Haeute und Felle, deren urspruengliche I I
I Faserstruktur im wesentlichen erhalten I I
I bleibt und durch die Gerbung I I
I unverweslich ist. Die Haare oder die I I
I Wolle koennen erhalten oder entfernt I I
I sein. Leder sind auch Spalte oder Teile I I
I der Haut, die vor oder nach der Gerbung I I
I abgetrennt wurden. Wenn jedoch eine I I
I mechanische oder chemische Aufloesung in I I
I Fasern, kleine Stuecke oder Pulver I I
I vorgenommen wird, so ist ein Material, I I
I das ohne oder mit Bindemitteln in Bahnen I I
I oder andere Formen gebracht wird, nicht I I
I Leder. Bei Leder mit einem I I
I Oberflaechenueberzug aus Kunststoff oder I I
I mit einer aufgeklebten Schicht darf die I I
I aufgebrachte Schicht nicht staerker als I I
I 0,15 mm sein. I I
I Wird in zusaetzlichen schriftlichen I I
I Angaben nach § 10a Abs. 1 der Ausdruck I I
I "Volleder" verwendet, so bezeichnet er I I
I Haeute, die ihre urspruengliche I I
I Narbenseite nach Entfernung der I I
I Oberhaut aufweisen, ohne dass Teile der I I
I Narbenschicht durch Schleifen, I I
I Schmirgeln oder Spalten verlorengegangen I I
I sind. I I
I I I
I Beschichtetes Leder I Beschichtetes
I Erzeugnis, bei dem der I ... I Leder
I Oberflaechenueberzug oder die aufgeklebte I I
I Schicht nicht mehr als ein Drittel der I I
I Lederstaerke ausmacht, aber staerker als I I
I 0,15 mm ist I I
---------------------------------------------------------------------------
b) I Natuerliche und synthetische Textilien I ... I Textil
I Textilien sind saemtliche Erzeugnisse, I I
I die in den Anwendungsbereich des I I
I Textilkennzeichnungsgesetzes fallen. I I
- 78 -
---------------------------------------------------------------------------
c) I Sonstiges Material I ... I Sonstiges
I I I Material
---------------------------------------------------------------------------
Anlage 12 (zu § 10 Abs. 1 Satz 2)
Angaben in der schriftlichen Erklaerung nach
1. Name und Anschrift des Herstellers oder des fuer das erstmalige Inverkehrbringen
Verantwortlichen, der den Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff herstellt
oder einfuehrt;
2. Art des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Kunststoff;
3. Datum der Ausstellung der Erklaerung;
4. Bestaetigung, dass der Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff den Vorschriften
dieser Verordnung und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europaeischen Parlaments
und des Rates vom 27. Oktober 2004 ueber Materialien und Gegenstaende, die dazu
bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Beruehrung zu kommen, und zur Aufhebung der
Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4) in der jeweils
geltenden Fassung entspricht;
5. Informationen zu den verwendeten Stoffen, fuer welche diese Verordnung
Beschraenkungen oder Spezifikationen enthaelt, damit auch die nachgelagerten
Hersteller oder fuer das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortlichen diese
Beschraenkungen einhalten koennen;
6. Informationen ueber Stoffe, deren Verwendung in Lebensmitteln einer Einschraenkung
unterliegt, gewonnen aus Versuchsdaten oder theoretischen Berechnungen ueber die
spezifischen Migrationswerte, sowie gegebenenfalls ueber Reinheitskriterien gemaess
der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 269) in der
jeweils geltenden Fassung;
7. Spezifikationen zur Verwendung des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Kunststoff,
insbesondere
a) Art oder Arten von Lebensmitteln, die damit in Beruehrung kommen soll(en);
b) Dauer und Temperatur der Behandlung und Lagerung bei Kontakt mit dem
Lebensmittel;
c) Verhaeltnis der mit Lebensmitteln in Beruehrung kommenden Flaeche zum Volumen,
anhand dessen die Konformitaet des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Kunststoff
festgestellt wurde.
8. Sofern eine funktionelle Barriere aus Kunststoff nach § 2 Nr. 3b verwendet wird,
ist ferner die Bestaetigung erforderlich, dass der Lebensmittelbedarfsgegenstand den
Anforderungen des § 4 Abs. 5 und des § 8 Abs. 1a entspricht.
Die schriftliche Erklaerung muss dem Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff, auf
den sie sich bezieht, unmittelbar zugeordnet werden koennen und ist erneut abzugeben,
wenn wesentliche Aenderungen in der Produktion Veraenderungen bei der Migration bewirken
oder wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen.
- 79 -