Verfahrensverordnung zu Artikel VI
des Zweiten Gesetzes zur Aenderung des
Bundesentschaedigungsgesetzes (BEG-
Schlussgesetz)
BEGSchlGVerfV
vom 22.03.1966
"Verfahrensverordnung zu Artikel VI des Zweiten Gesetzes zur Aenderung des
Bundesentschaedigungsgesetzes (BEG-Schlussgesetz) vom 22. Maerz 1966 (BGBl. I S. 187), die
durch Artikel 4 Abs. 13 des Gesetzes vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718) geaendert worden
ist"
Stand: Geaendert durch Art. 4 Abs. 13 G v. 5. 5.2004 I 718
Fussnote
Textnachweis ab: 31. 3.1966
Eingangsformel
Auf Grund des Artikels VI Nr. 7 des Zweiten Gesetzes zur Aenderung des
Bundesentschaedigungsgesetzes (BEG-Schlussgesetz) vom 14. September 1965 (Bundesgesetzbl.
I S. 1315) in Verbindung mit § 184 des Bundesentschaedigungsgesetzes (BEG) in der
Fassung vom 29. Juni 1956 (Bundesgesetzbl. I S. 562), zuletzt geaendert durch das
BEG-Schlussgesetz vom 14. September 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1315), verordnet die
Bundesregierung:
§ 1
(1) Fuer Antraege beim Bundesverwaltungsamt gemaess Artikel VI des BEG-Schlussgesetzes soll
der amtliche Vordruck verwendet werden.
(2) Urkunden, die zum Beweis des Anspruchs dienen, sollen dem Antrag in Urschrift oder
beglaubigter Abschrift beigefuegt werden.
§ 2
Das Bundesverwaltungsamt ist im Verfahren nach Artikel VI des BEG-Schlussgesetzes zur
Abnahme von Versicherungen an Eides Statt befugt.
§ 3
(1) Fuer einen offensichtlich unbegruendeten Antrag im Sinne des § 207 Abs. 1 Satz 2 BEG
koennen dem Antragsteller eine Gebuehr bis zu 100 Deutsche Mark und Ersatz der Auslagen
nach den §§ 91 bis 94 des Gerichtskostengesetzes vom 26. Juli 1957 (Bundesgesetzbl. I
S. 861, 941) auferlegt werden.
(2) Der Kostenbescheid im Sinne des § 207 Abs. 1 Satz 3 BEG ist zurueckzunehmen, wenn
der geltend gemachte Anspruch durch rechtskraeftiges Urteil oder durch Vergleich ganz
oder teilweise zuerkannt worden ist.
Fussnote
§ 3 Kursivdruck: Vgl. jetzt § 71 GKG 360-1 iVm §§ 136 bis 139 KostO 361-1
§ 4
-1-
Zeugen und Sachverstaendige erhalten im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsamt
eine Entschaedigung oder Verguetung nach Massgabe des Justizverguetungs- und -
entschaedigungsgesetzes.
§ 5
Schreib- und Rechenfehler und aehnliche offenbare Unrichtigkeiten in den Bescheiden sind
von dem Bundesverwaltungsamt zu berichtigen. Ueber die Berichtigung ist durch Bescheid
zu entscheiden. Der Bescheid ist nach Massgabe der §§ 196 und 197 BEG zuzustellen.
§ 6 Anwendung in Berlin
Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Ueberleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952
(Bundesgesetzblatt I S. 1) in Verbindung mit Artikel XI des BEG-Schlussgesetzes auch im
Land Berlin.
§ 7
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkuendung in Kraft.
-2-