Gesetz zur Ausfuehrung des
Seerechtsuebereinkommens der Vereinten
Nationen vom 10. Dezember 1982 sowie
des Uebereinkommens vom 28. Juli 1994
zur Durchfuehrung des Teils XI des
Seerechtsuebereinkommens (Ausfuehrungsgesetz
Seerechtsuebereinkommen 1982/1994)
SeeRUebkAG

vom  06.06.1995



"Ausfuehrungsgesetz Seerechtsuebereinkommen 1982/1994 vom 6. Juni 1995 (BGBl. I S. 778)"


Fussnote

Textnachweis ab: 15. 6.1995


Art.   1 bis 8: Aenderungsvorschriften
Art.   9: MBergG 750-18
Art.   10: MForschG 9510-24
Art.   11: Aenderungsvorschrift
Art.   14: SeeGVG 319-97

Eingangsformel
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:

Abschnitt 1
Seeschiffahrt

Art 1 bis 4
-

Art 5
(1) bis (3)

(4) Das Bundesministerium der Justiz kann den Wortlaut der Schiffsregisterordnung und
der Grundbuchordnung in der vom Inkrafttreten dieses Artikels an geltenden Fassung im
Bundesgesetzblatt bekanntmachen.

Art 6
(1) Das Gesetz zu dem Internationalen Uebereinkommen von 1973 zur Verhuetung der
Meeresverschmutzung durch Schiffe und zu dem Protokoll von 1978 zu diesem Uebereinkommen
vom 23. Dezember 1981 (BGBl. 1982 II S. 2), geaendert durch Artikel 8 des Gesetzes vom
15. Juli 1994 (BGBl. I S. 1554), wird wie folgt geaendert: ...



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(2) Das Bundesministerium fuer Verkehr kann den Wortlaut des Uebereinkommens und
des Protokolls in der vom Inkrafttreten dieses Artikels an geltenden Fassung im
Bundesgesetzblatt bekanntmachen.

Art 7
-

Abschnitt 2
Meeresbergbau

Art 8
-

Art 9
-

Abschnitt 3
Wissenschaftliche Meeresforschung

Art 10
-

Abschnitt 4
Umweltstrafrecht

Art 11
-

Art 12 Erweiterung des Geltungsbereichs des deutschen Strafrechts
Das deutsche Strafrecht gilt fuer Straftaten gegen die Umwelt in den Faellen der §§
324, 326, 330 und 330a des Strafgesetzbuches, die von einem Schiff aus in der Nordsee
oder Ostsee ausserhalb der deutschen ausschliesslichen Wirtschaftszone durch Einleiten
von Stoffen unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten (§ 330d Nr. 4, 5
des Strafgesetzbuches) begangen werden, welche der Durchfuehrung voelkerrechtlicher
Uebereinkommen zum Schutz des Meeres dienen. Soweit die Tat in den Hoheitsgewaessern
eines anderen Staates begangen wird, gilt dies, wenn die Tat nach dem Recht dieses
Staates mit Strafe bedroht ist. Fuer die Abgrenzung der Nordsee ist Artikel 2 des
Uebereinkommens zur Zusammenarbeit bei der Bekaempfung der Verschmutzung der Nordsee
durch Oel und andere Schadstoffe vom 13. September 1983 (BGBl. 1990 II S. 70) massgebend.

Art 13 Mitteilungspflichten
Die Erfuellung einer in Artikel 73 Abs. 4, Artikel 217 Abs. 7, Artikel 228 Abs. 1 Satz
2 oder Artikel 231 des Seerechtsuebereinkommens der Vereinten Nationen vom 10. Dezember
1982 genannten Mitteilungs- und Uebersendungspflicht obliegt, wenn es sich um ein
strafrechtliches Verfahren handelt, der mit diesem Verfahren befassten Justizbehoerde.
Die Uebermittlung erfolgt auf diplomatischem Weg.

Abschnitt 5
Vollstreckung seegerichtlicher Entscheidungen

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Art 14
-

Abschnitt 6
Schlussvorschrift

Art 15 Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkuendung in Kraft.




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