Verordnung ueber die oertliche Zustaendigkeit
fuer die Einkommensteuer von im Ausland
ansaessigen Arbeitnehmern des Baugewerbes
(Arbeitnehmer-Zustaendigkeitsverordnung-Bau
- ArbZustBauV)
ArbZustBauV
vom 30.08.2001
"Arbeitnehmer-Zustaendigkeitsverordnung-Bau vom 30. August 2001 (BGBl. I S. 2267, 2269),
die durch Artikel 62b des Gesetzes vom 8. Mai 2008 (BGBl. I S. 810) geaendert worden
ist"
Stand: geaendert durch Art. 62b G v. 8.5.2008 I 810
Fussnote
Textnachweis ab: 7.9.2001
Ueberschrift: Buchstabenabkuerzung eingefuegt durch Art. 62b Nr. 1 G v. 8.5.2008 I 810 mWv
1.4.2008
Die V wurde als Art. 6 G 610-1-3/2 v. 30.8.2001 I 2267 beschlossen.
Eingangsformel
Auf Grund des § 20a Abs. 3 der Abgabenordnung vom 16. Maerz 1976 (BGBl. I S. 613, 1977
I S. 269), der durch Artikel 1 des Gesetzes vom 30. August 2001 (BGBl. I S. 2267)
eingefuegt worden ist, verordnet das Bundesministerium der Finanzen:
§ 1
Fuer die Einkommensteuer des Arbeitnehmers, der von einem Unternehmer im Sinne des §
20a Abs. 1 oder 2 der Abgabenordnung im Inland beschaeftigt ist und der seinen Wohnsitz
im Ausland hat, ist das in § 1 Abs. 1 oder 2 der Umsatzsteuerzustaendigkeitsverordnung
fuer seinen Wohnsitzstaat genannte Finanzamt zustaendig. Hat der Arbeitnehmer eines
in der Republik Polen ansaessigen Unternehmens im Sinne des § 20a Abs. 1 oder 2 der
Abgabenordnung seinen Wohnsitz in der Republik Polen, ist fuer seine Einkommensteuer
abweichend von Satz 1 das Finanzamt zustaendig, das fuer seinen Arbeitgeber zustaendig
ist.
§ 2
Diese Verordnung tritt am 7. September 2001 in Kraft.
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