Anordnung zur Uebertragung
disziplinarrechtlicher Befugnisse im
Bereich der Deutschen Telekom AG
TelekomDiszAnO 1997

vom  28.11.1997



"Anordnung zur Uebertragung disziplinarrechtlicher Befugnisse im Bereich der Deutschen
Telekom AG vom 28. November 1997 (BGBl. 1998 I S. 62)"


Fussnote

Textnachweis ab: 1.12.1997

I.
Auf Grund des § 1 Abs. 5 des Postpersonalrechtsgesetzes vom 14. September 1994
(BGBl. I S. 2325, 2353) in Verbindung mit § 15 Abs. 2 Satz 1 zweiter Halbsatz
des Bundesdisziplinarordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juli 1967
(BGBl. I S. 750) uebertragen wir die sich aus § 15 Abs. 2 Satz 1 erster Halbsatz der
Bundesdisziplinarordnung in Verbindung mit § 1 Abs. 2 des Postpersonalrechtsgesetzes
ergebende Disziplinarbefugnis der obersten Dienstbehoerde in Verfahren gegen
Ruhestandsbeamte der Deutschen Telekom AG
-den Direktionen Hannover, Duesseldorf, Freiburg und Regensburg
fuer die Ruhestandsbeamten mit Wohnsitz im Zustaendigkeitsbereich der bei der jeweiligen
Direktion bestehenden Sonderstelle Rechtsservice Dienstrecht und
-den Bezirksbueros fuer Personal- und Rechtsservice
fuer die Ruhestandsbeamten mit Wohnsitz in ihrem Zustaendigkeitsbereich.
Dasselbe gilt fuer die Ruhestandsbeamten der frueheren Deutschen Bundespost TELEKOM.
Die den oben genannten Direktionen uebertragenen Befugnisse gehen zum Zeitpunkt der
Einrichtung des jeweiligen Bezirksbueros fuer Personal- und Rechtsservice auf dieses
ueber.
Fuer besondere Faelle behalten wir und die Wahrnehmung der Befugnisse vor.

II.
Auf Grund des § 1 Abs. 2 und 5 des Postpersonalrechtsgesetzes vom 14. September
1994 (BGBl. I S. 2325, 2353) bestimmen wir gemaess § 31 Abs. 2 Satz 2 der
Bundesdisziplinarordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juli 1967 (BGBl. I
S. 750), dass ueber Beschwerden gegen Disziplinarverfuegungen
-die Leiter der Direktionen Hannover, Duesseldorf, Freiburg und Regensburg sowie
-die Leiter der Bezirksbueros fuer Personal- und Rechtsservice
entscheiden, soweit die Disziplinarverfuegung von einem Dienstvorgesetzten in ihrem
jeweiligen Zustaendigkeitsbereich erlassen worden ist.
Die den oben genannten Direktionen uebertragenen Disziplinarbefugnisse gehen zum
Zeitpunkt der Einrichtung des jeweiligen Bezirksbueros fuer Personal- und Rechtsservice
auf dieses ueber.
Fuer besondere Faelle behalten wir uns die Beschwerdeentscheidung vor.

III.
Diese Anordnung tritt am 1. Dezember 1997 in Kraft.


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