Anordnung zur Uebertragung von
Zustaendigkeiten fuer den Erlass von
Widerspruchsbescheiden und die Vertretung
des Dienstherrn bei Klagen aus dem
Beamtenverhaeltnis im Geschaeftsbereich
des Bundesministeriums fuer Wirtschaft und
Arbeit
BMinWAWidAnO
vom 07.08.2003
"Anordnung zur Uebertragung von Zustaendigkeiten fuer den Erlass von
Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem
Beamtenverhaeltnis im Geschaeftsbereich des Bundesministeriums fuer Wirtschaft und Arbeit
vom 7. August 2003 (BGBl. I S. 1686)"
AnO aufgeh. durch Abschn. II Satz 3 AnO v. 28.2.2006 I 523 mWv 16.3.2006, soweit
sie Regelungen fuer Bedienstete des Bundesarbeitsgerichts und der Bundesanstalt
fuer Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin enthaelt.
Fussnote
Textnachweis ab: 30.8.2003
I.
Nach § 172 des Bundesbeamtengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
31. Maerz 1999 (BGBl. I S. 675) in Verbindung mit § 126 Abs. 3 Nr. 2 des
Beamtenrechtsrahmengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Maerz 1999 (BGBl.
I S. 654) wird
-der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt,
-dem Bundesamt fuer Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle,
-der Bundesagentur fuer Aussenwirtschaft,
-der Bundesanstalt fuer Materialforschung und -pruefung,
-dem Bundeskartellamt,
-der Bundesanstalt fuer Geowissenschaften und Rohstoffe,
-der Regulierungsbehoerde fuer Telekommunikation und Post,
-der Bundesanstalt fuer Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und
-dem Bundesarbeitsgericht
die Befugnis uebertragen, in beamtenrechtlichen Angelegenheiten ueber Widersprueche gegen
die von ihnen getroffenen Massnahmen zu entscheiden.
Dem Bundesarbeitsgericht wird diese Befugnis nach § 40 Abs. 2 Satz 2 des
Arbeitsgerichtsgesetzes im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz
uebertragen.
Entscheidungen ueber Widersprueche der Behoerdenleiterinnen oder Behoerdenleiter bleiben
dem Bundesministerium fuer Wirtschaft und Arbeit vorbehalten.
II.
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Nach § 174 Abs. 3 des Bundesbeamtengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
31. Maerz 1999 (BGBl. I S. 675) wird den unter I. genannten Behoerden, soweit sie nach
dieser Anordnung zur Entscheidung ueber Widersprueche zustaendig sind, die Vertretung des
Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhaeltnis uebertragen.
Dem Bundesarbeitsgericht wird diese Befugnis nach § 40 Abs. 2 Satz 2 des
Arbeitsgerichtsgesetzes im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz
uebertragen.
In besonderen Faellen, insbesondere bei Angelegenheiten der Behoerdenleiterinnen oder
Behoerdenleiter, bleibt die Vertretung des Dienstherrn dem Bundesministerium fuer
Wirtschaft und Arbeit vorbehalten.
III.
Diese Anordnung ist ab dem Tag nach der Verkuendung anzuwenden. Von diesem Zeitpunkt
an ist die Anordnung zur Uebertragung von Zustaendigkeiten fuer den Erlass von
Widerspruchsbescheiden und die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem
Beamtenverhaeltnis im Geschaeftsbereich des Bundesministeriums fuer Wirtschaft und
Technologie vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 318) nicht mehr anzuwenden.
Schlussformel
Bundesministerium fuer Wirtschaft und Arbeit
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