Anordnung ueber die Uebertragung
von Befugnissen auf dem Gebiet des
Disziplinarrechts im Bereich der
Unfallkasse des Bundes
BUKDiszAnO

vom  09.12.2003



"Anordnung ueber die Uebertragung von Befugnissen auf dem Gebiet des Disziplinarrechts im
Bereich der Unfallkasse des Bundes vom 9. Dezember 2003 (BGBl. 2004 I S. 382)"


Fussnote

 Textnachweis ab:   1. 1.2004

Eingangsformel
Auf Grund des Artikels 9 Nr. 16 des Gesetzes zur Einfuehrung einer kapitalgedeckten
Huettenknappschaftlichen Zusatzversicherung und zur Aenderung anderer Gesetze vom 21.
Juni 2002 (BGBl. I S. 2167), des § 15 Abs. 1 der Satzung der Unfallkasse des Bundes
vom 22. Januar 2003, des § 83 Abs. 1 Satz 1 und 2, des § 33 Abs. 5, des § 34 Abs.
2 Satz 2, des § 42 Abs. 1 Satz 2 und des § 84 Satz 2 des Bundesdisziplinargesetzes
vom 9. Juli 2001 (BGBl. I S. 1510) in Verbindung mit § 1 Abs. 2 der Verordnung zur
Durchfuehrung des Bundesdisziplinargesetzes bei den bundesunmittelbaren Koerperschaften
mit Dienstherrnfaehigkeit im Geschaeftsbereich des Bundesministeriums fuer Gesundheit
und Soziale Sicherung vom 24. Februar 2003 (BGBl. I S. 300) wird folgende Anordnung
erlassen:

I. Uebertragung von Befugnissen
Im Rahmen des vom Bundesministerium fuer Gesundheit und Soziale Sicherung auf den
Vorstand der Unfallkasse des Bundes uebertragenen Rechts als oberste Dienstbehoerde
uebertraegt der Vorstand der Unfallkasse des Bundes auf den Geschaeftsfuehrer der
Unfallkasse des Bundes die Befugnis,
1.nach § 33 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 Nr. 1 des Bundesdisziplinargesetzes
  die Kuerzung der Dienstbezuege bis zum Hoechstmass fuer die Beamtinnen und Beamten
  festzusetzen,
2.nach § 34 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Bundesdisziplinargesetzes
  Disziplinarklage gegen die Beamtinnen und Beamten zu erheben,
3.nach § 42 Abs. 1 Satz 1 des Bundesdisziplinargesetzes ueber den Widerspruch von
  Beamtinnen und Beamten zu entscheiden, auch soweit die Geschaeftsfuehrung fuer die
  Disziplinarverfuegung zustaendig ist,
4.nach § 84 Satz 1 des Bundesdisziplinargesetzes gegenueber Ruhestandsbeamtinnen und
  Ruhestandsbeamten die Disziplinarbefugnisse auszuueben, soweit die Geschaeftsfuehrung
  entsprechend der Nummer 1 zum Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand zustaendig war.
Die Befugnisse des Vorstandes nach den §§ 35 und 43 des Bundesdisziplinargesetzes
bleiben hiervon unberuehrt.

II. Vorbehaltsklausel
Der Vorstand der Unfallkasse des Bundes behaelt sich vor, die nach Abschnitt I erteilten
Befugnisse im Einzelfall und in jedem Stadium des Verfahrens selbst wahrzunehmen.


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III. Inkrafttreten
Die vorstehende Anordnung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.

Schlussformel
Vorstand der Unfallkasse des Bundes




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