Verordnung ueber das Inverkehrbringen
von Anbaumaterial von Gemuese-, Obst- und
Zierpflanzenarten (Anbaumaterialverordnung
- AGOZV)
AGOZV
vom 16.06.1998
"Anbaumaterialverordnung vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1322), die zuletzt durch Artikel
3 § 4 des Gesetzes vom 13. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2930) geaendert worden ist"
Stand: Zuletzt geaendert durch Art. 3 § 4 G v. 13.12.2007 I 2930
Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Rechtsakte:
1. Richtlinie 91/682/EWG des Rates vom 19. Dezember 1991 ueber das
Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von
Zierpflanzenarten (ABl. EG Nr. L 376 S. 21);
2. Richtlinie 92/33/EWG des Rates vom 28. April 1992 ueber das
Inverkehrbringen von Gemuesepflanzgut und Gemuesevermehrungsmaterial
mit Ausnahme von Saatgut (ABl. EG Nr. L 157 S. 1);
3. Richtlinie 92/34/EWG des Rates vom 28. April 1992 ueber das
Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von
Obstarten zur Fruchterzeugung (ABl. EG Nr. L 157 S. 10);
4. Richtlinie 93/48/EWG der Kommission vom 23. Juni 1993 zur
Festlegung der Tabelle mit den Anforderungen an Vermehrungsmaterial
und Pflanzen von Obstarten zur Fruchterzeugung gemaess der Richtlinie
92/34/EWG des Rates (ABl. EG Nr. L 250 S. 1);
5. Richtlinie 93/49/EWG der Kommission vom 23. Juni 1993 zur
Festlegung der Tabelle mit den Anforderungen an Vermehrungsmaterial
und Pflanzen von Zierpflanzenarten gemaess der Richtlinie
91/682/EWG des Rates (ABl. EG Nr. L 250 S. 9);
6. Richtlinie 93/61/EWG der Kommission vom 2. Juli 1993 zur
Aufstellung der Tabelle mit den Anforderungen an Gemuesepflanzgut und
Gemuesevermehrungsmaterial mit Ausnahme von Saatgut gemaess
der Richtlinie 92/33/EWG des Rates (ABl. EG Nr. L 250 S. 19);
7. Richtlinie 93/62/EWG der Kommission vom 5. Juli 1993 mit
Durchfuehrungsvorschriften fuer die Ueberwachung und Ueberpruefung von
Versorgern und Einrichtungen gemaess der Richtlinie 92/33/EWG
des Rates ueber das Inverkehrbringen von Gemuesepflanzgut und
Gemuesevermehrungsmaterial mit Ausnahme von Saatgut
(ABl. EG Nr. L 250 S. 29);
8. Richtlinie 93/63/EWG der Kommission vom 5. Juli 1993 mit
Durchfuehrungsvorschriften fuer die Ueberwachung und Ueberpruefung von
Versorgern und Einrichtungen gemaess der Richtlinie 91/682/EWG
des Rates ueber das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial
und Pflanzen von Zierpflanzenarten
(ABl. EG Nr. L 250 S. 31);
9. Richtlinie 93/64/EWG der Kommission vom 5. Juli 1993 mit
Durchfuehrungsvorschriften fuer die Ueberwachung und Ueberpruefung von
Versorgern und Einrichtungen gemaess der Richtlinie 92/34/EWG
des Rates ueber das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial
und Pflanzen von Obstarten zur Fruchterzeugung
(ABl. EG Nr. L 250 S. 33);
10. Richtlinie 93/78/EWG der Kommission vom 21. September 1993
-1-
mit zusaetzlichen Durchfuehrungsbestimmungen fuer die von den
Versorgern gemaess der Richtlinie 91/682/EWG des Rates gefuehrten
Sortenlisten von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von
Zierpflanzenarten (ABl. EG Nr. L 256 S. 19);
11. Richtlinie 93/79/EWG der Kommission vom 21. September 1993
mit zusaetzlichen Durchfuehrungsbestimmungen fuer die von den
Versorgern gemaess der Richtlinie 92/34/EWG des Rates gefuehrten
Sortenlisten von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von
Obstarten zur Fruchterzeugung (ABl. EG Nr. L 256 S. 25);
Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 83/189/EWG des Rates vom
28. Maerz 1983 ueber ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der
Normen und technischen Vorschriften (ABl. EG Nr. L 169 S. 8),
zuletzt geaendert durch die Richtlinie 94/10/EG des
Europaeischen Parlaments und des Rates vom 23. Maerz 1994
(ABl. EG Nr. L 200 S. 30), sind beachtet worden.
Fussnote
Textnachweis ab: 23. 7.1998 Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EWGRL 682/91 (CELEX Nr: 391L0682)
EWGRL 33/92 (CELEX Nr: 392L0033)
EWGRL 34/92 (CELEX Nr: 392L0034)
EWGRL 48/93 (CELEX Nr: 393L0048)
EWGRL 49/93 (CELEX Nr: 393L0049)
EWGRL 61/93 (CELEX Nr: 393L0061)
EWGRL 62/93 (CELEX Nr: 393L0062)
EWGRL 63/93 (CELEX Nr: 393L0063)
EWGRL 64/93 (CELEX Nr: 393L0064)
EWGRL 78/93 (CELEX Nr: 393L0078)
EWGRL 79/93 (CELEX Nr: 393L0079)
Beachtung der
EWGRL 189/83 (CELEX Nr: 383L0189)
Ueberschrift: Buchstabenabkuerzung idF d. Art. 1 Nr. 1 V v. 25.2.2003 I 264 mWv 28.2.2003
Die V wurde als Art. 1 V 7822-6/1 v. 16.6.1998 I 1322 vom Bundesministerium fuer
Ernaehrung, Landwirtschaft und Forsten, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der
Finanzen und mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Sie ist gem. Art. 3 dieser V
am 23.7.1998 in Kraft getreten.
Inhaltsuebersicht
Abschnitt 1
Allgemeine Vorschriften
§ 1 Anwendungsbereich
§ 2 Begriffsbestimmungen
Abschnitt 2
Inverkehrbringen
Unterabschnitt 1
Allgemeine Vorschriften
§ 3 Registrierung
§ 4 Pflichten der Betriebe
§ 5 Anforderungen an Standardmaterial
Unterabschnitt 2
Anerkanntes Anbaumaterial von Kern- und Steinobst
§ 6 Anerkanntes Anbaumaterial
Unterabschnitt 3
Kennzeichnung, Kontrolle und Vergleichspruefungen
§ 7 Kennzeichnung
§ 8 Kontrolle
§ 8a Vergleichspruefungen
§ 8b Mitteilungen
-2-
Abschnitt 3
Ein- und Ausfuhr
§ 9 Einfuhr
§ 10 Ausfuhr
Abschnitt 4
Schlussbestimmungen
§ 11 Ausnahmen
§ 12 Ordnungswidrigkeiten
Abschnitt 1
Allgemeine Vorschriften
§ 1 Anwendungsbereich
Die Vorschriften dieser Verordnung regeln die Anforderungen an Anbaumaterial von
1. Gemuesearten mit Ausnahme von Saatgut von Gemuesearten,
2. Obstarten zur Fruchterzeugung sowie
3. Zierpflanzenarten mit Ausnahme von Anbaumaterial, das fuer die forstliche oder
landwirtschaftliche Nutzung bestimmt ist,
der in der Anlage 1 aufgefuehrten Arten hinsichtlich des Inverkehrbringens sowie der
Einfuhr.
§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung sind:
1. Anbaumaterial, auch Vermehrungsmaterial nach § 2 Abs. 1 Nr. 1a des
Saatgutverkehrsgesetzes, ist Standardmaterial oder anerkanntes Material:
a) der in Anlage 1 aufgefuehrten Zierpflanzenarten, das zur Erzeugung von Pflanzen
zu gewerblichen Zwecken bestimmt ist;
b) der in Anlage 1 aufgefuehrten Obstarten zur Fruchterzeugung sowie Gemuesearten,
das entweder zur Erzeugung von Pflanzen zu gewerblichen Zwecken oder sonst zum
Anbau bestimmt ist;
c) anderer Arten, sofern es zur Veredelung mit den in Anlage 1 aufgefuehrten
Pflanzenarten bestimmt ist;
2. Standardmaterial:
Anbaumaterial, das die Mindestanforderungen erfuellt; dazu zaehlt auch Conformitas
Agraria Communitatis-Material (CAC-Material) von Obstarten zur Fruchterzeugung;
3. Anerkanntes Material von Obstarten zur Fruchterzeugung
a) Vorstufenmaterial:
Anbaumaterial, das von einer dem Basismaterial vorhergehenden Vermehrungsstufe
gewonnen worden und amtlich anerkannt ist;
b) Basismaterial:
Anbaumaterial, das aus Vorstufenmaterial gewonnen worden und amtlich anerkannt
ist;
c) Zertifiziertes Material:
Anbaumaterial, das unmittelbar aus Basismaterial, Vorstufenmaterial oder aus
Zertifiziertem Material zur Erzeugung von Anbaumaterial gewonnen worden und
amtlich anerkannt ist;
4. Kategorien:
Standardmaterial, Vorstufenmaterial, Basismaterial oder Zertifiziertes Material;
5. Virusfreies Material:
Anbaumaterial, das amtlich als frei von den in Anlage 4 Spalte 2 aufgefuehrten
Viren, virusaehnlichen Schadorganismen und Viruskrankheiten befunden worden ist
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oder als virusfrei auf Grund seiner Abstammung von amtlich virusfrei befundenem
Anbaumaterial gilt;
6. Virusgetestetes Material:
Anbaumaterial, das amtlich als frei von den in Anlage 4 Spalte 3 aufgefuehrten
Viren, virusaehnlichen Schadorganismen und Viruskrankheiten befunden worden ist
oder als virusgetestet auf Grund seiner Abstammung von amtlich virusgetestetem
Anbaumaterial gilt;
7. Drittland:
Staat, der nicht Mitgliedstaat der Europaeischen Union ist.
Abschnitt 2
Inverkehrbringen
Unterabschnitt 2
Allgemeine Vorschriften
§ 3 Registrierung
(1) Wer Anbaumaterial zu gewerblichen Zwecken
1. in den Verkehr bringen oder
2. aus einem Drittland einfuehren will,
muss von der zustaendigen Behoerde in ein amtliches Verzeichnis unter Erteilung einer
Registriernummer aufgenommen worden sein (Registrierung). Die Aufnahme erfolgt auf
Antrag. Der Antrag muss mindestens folgende Angaben enthalten:
1. Name und Anschrift des Antragstellers,
2. Name der Person, die ueber die Pflanzenerzeugung im Betrieb oder, im Fall des
Satzes 1 Nr. 2, die ueber die Pflanzenerzeugung im Drittland und die Massnahmen des
Pflanzenschutzes die erforderlichen Auskuenfte geben kann und
3. botanische Bezeichnung des Anbaumaterials, das in Verkehr gebracht werden soll.
Die zustaendige Behoerde kann auch nachtraeglich weitere Angaben verlangen, soweit dies
zur Durchfuehrung dieser Verordnung erforderlich ist.
(2) Der Antragsteller hat der zustaendigen Behoerde Aenderungen der dem Antrag
zugrundeliegenden Angaben unverzueglich mitzuteilen.
(3) Der Antragsteller kann auf Angaben verweisen, die bereits zur Registrierung nach
§ 13n der Pflanzenbeschauverordnung gefuehrt haben, soweit der Antrag nach Absatz 1
bei der fuer die Registrierung zustaendigen Behoerde gestellt wird und dieselben Angaben
enthalten wuerde.
(4) Die zustaendige Behoerde kann die Registrierung auch nachtraeglich mit Auflagen
verbinden, um sicherzustellen, dass die Anforderungen an Anbaumaterial nach dieser
Verordnung eingehalten werden.
(5) Von der Pflicht zur Registrierung nach Absatz 1 ist ausgenommen, wer
1. nicht im eigenen Betrieb erzeugtes und fuer nicht gewerbliche Endverbraucher
bestimmtes Anbaumaterial von Obst- und Gemuesearten,
2. Zierpflanzen, die fuer nicht gewerbliche Endverbraucher bestimmt sind,
in den Verkehr bringt.
§ 4 Pflichten der Betriebe
(1) Wer nach § 3 Abs. 1 registriert ist, hat die erforderlichen Massnahmen in seinem
Betrieb zu ergreifen, um sicherzustellen, dass das Anbaumaterial die Anforderungen
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nach § 5 Abs. 2 und 4 erfuellt. Er hat sicherzustellen, dass Partien waehrend der
Pflanzenerzeugung gesondert ermittelt werden koennen, und hat insbesondere regelmaessig
zu geeigneten Zeitpunkten und mit geeigneten Massnahmen innerbetriebliche Kontrollen
durchzufuehren. Die Kontrollen erstrecken sich
1. auf die Qualitaet des verwendeten Anbaumaterials zu Beginn und waehrend der
Pflanzenerzeugung,
2. auf das Auftreten von in Anhang I und II der Richtlinie 2000/29/EG des Rates vom
8. Mai 2000 ueber Massnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und
Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse (ABl. EG Nr. L
169 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung aufgefuehrten Schadorganismen,
3. im Fall von Zierpflanzen auf das Auftreten von Schadorganismen, die den
Gebrauchswert des Anbaumaterials herabsetzen, und
4. im Fall von Obst- und Gemuesearten auf das Auftreten der in Anlage 2 Spalte 2
aufgefuehrten Schadorganismen.
Die Verpackung des Anbaumaterials oder das gelagerte Anbaumaterial sind in die
innerbetrieblichen Kontrollen einzubeziehen, soweit dies erforderlich ist, um das
Auftreten von Schadorganismen oder sonstige nachteilige Auswirkungen auf die Qualitaet
des Anbaumaterials zu verhindern. Bei Verdacht auf Befall mit einem Schadorganismus
sind im Rahmen der innerbetrieblichen Kontrollen auch Proben fuer Untersuchungen in
geeigneten Laboren zu entnehmen, soweit dies zur Klaerung des Verdachtes erforderlich
ist. Die Saetze 2 bis 4 gelten nicht fuer denjenigen, der Anbaumaterial von Zierpflanzen
nicht selbst erzeugt und ausschliesslich in den Verkehr bringt oder einfuehrt.
(2) Wer nach § 3 Abs. 1 registriert ist, muss bei Standardmaterial
1. ueber eine Beschreibung der Sorte einschliesslich der Sortenbezeichnung und der
allgemein bekannten Synonyme verfuegen, es sei denn, die jeweilige Sorte ist in der
Fachliteratur ausreichend beschrieben,
2. Angaben zur Sortenerhaltung und zum angewandten Vermehrungssystem und
3. Angaben zur Unterscheidung der Sorte von der naechstaehnlichen Sorte auf Anfrage der
zustaendigen Behoerde machen koennen.
Satz 1 gilt nicht fuer denjenigen, der Standardmaterial von Zierpflanzenarten ohne eine
Bezugnahme auf die Sorte oder Standardmaterial von Gemuesearten in Verkehr bringt. Satz
1 Nr. 2 und 3 gilt nicht fuer Betriebe, deren Taetigkeit sich auf das Inverkehrbringen
von Anbaumaterial von Zierpflanzen und von Obstarten zur Fruchterzeugung beschraenkt.
Das Bundessortenamt macht die Merkmale, die nach § 3a Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe b
des Saatgutverkehrsgesetzes zu beschreiben sind, sowie die Fachliteratur, die
ausreichend genaue Sortenbeschreibungen enthaelt, im Blatt fuer Sortenwesen bekannt.
Die Bekanntmachung kann sich auf einen Hinweis auf Veroeffentlichungen im Amtsblatt der
Europaeischen Gemeinschaft beschraenken.
(3) Wer nach § 3 Abs. 1 registriert ist, hat der zustaendigen Behoerde unverzueglich
1. das uebermaessige oder nicht zu erwartende (aussergewoehnliche) Auftreten oder den
Verdacht eines aussergewoehnlichen Auftretens eines in Anlage 2 Spalte 2 aufgefuehrten
Schadorganismus oder
2. das Auftreten oder den Verdacht eines Auftretens eines in Anhang I und II der
Richtlinie 2000/29/EG aufgefuehrten Schadorganismus
anzuzeigen. Die zustaendige Behoerde kann Massnahmen zur Bekaempfung der Schadorganismen,
insbesondere eine geeignete Behandlung oder die Vernichtung der Befallsgegenstaende,
anordnen.
(4) Wer nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 registriert ist, hat Aufzeichnungen zu fuehren ueber
1. Art und Stueckzahl oder Gewicht des im Betrieb erzeugten Anbaumaterials,
2. Art und Stueckzahl oder Gewicht sowie Empfangsdatum, Lieferant und Erzeuger des
erworbenen Anbaumaterials,
3. Art und Stueckzahl oder Gewicht sowie Datum des Inverkehrbringens des
Anbaumaterials,
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4. die Zusammensetzung einer Sendung, die zur unmittelbaren Abgabe bestimmt ist,
soweit sie unmittelbar aus Anbaumaterial mit Herkunft aus verschiedenen Betrieben
zusammengestellt worden ist,
5. die Referenznummer der Saatgutpartie bei unmittelbar aus Samen erwachsenem
Anbaumaterial von Gemuese, das in Verkehr gebracht wird, sofern die Referenznummer
nicht auf dem Warenbegleitpapier nach § 7 Abs. 1 Nr. 6 angegeben wird,
6. das Auftreten von Schadorganismen,
7. durchgefuehrte Bekaempfungsmassnahmen,
8. sonstige chemische Massnahmen,
9. die Ergebnisse der Kontrollen nach Absatz 1.
Die Aufzeichnungen koennen auch durch andere zuverlaessig nachpruefbare systematische
Aufzeichnungen im Rahmen der betrieblichen Buchfuehrung vorgenommen werden.
(5) Die Aufzeichnungen nach Absatz 4 Satz 1 sind mindestens ein Jahr, im Fall von
Anbaumaterial von Obstarten zur Fruchterzeugung mindestens drei Jahre, nach Ablauf des
Jahres, in dem die Aufzeichnungen erstellt worden sind, von demjenigen, der nach § 3
Abs. 1 registriert ist, aufzubewahren.
(6) Die Pflichten nach Absatz 1 Satz 1 und Absatz 4 Nr. 6 bis 9 gelten auch fuer
nicht registrierte Betriebe, die Anbaumaterial von Zierpflanzenarten, das fuer nicht
gewerbliche Endverbraucher bestimmt ist, erzeugen und in den Verkehr bringen. Absatz 4
Satz 2 gilt entsprechend.
§ 5 Anforderungen an Standardmaterial
(1) Standardmaterial muss
1. aus Bestaenden stammen, die mindestens die Anforderungen nach Absatz 2 erfuellen, und
2. die Anforderungen nach Absatz 4 erfuellen.
(2) Bestaende, die der Erzeugung von Standardmaterial dienen, muessen mindestens folgende
Anforderungen erfuellen:
1. Der Aufwuchs darf keine deutlich sichtbaren Anzeichen eines Befalls aufweisen mit
a) Schadorganismen, die den Gebrauchswert des Anbaumaterials herabsetzen, und
b) den in Anlage 2 Spalte 2 aufgefuehrten Schadorganismen im Fall der dort jeweils
in Anlage 2 Spalte 1 aufgefuehrten Obst- und Gemuesearten.
2. Bestaende zur Erzeugung des Standardmaterials duerfen keine deutlich sichtbaren
sonstigen Maengel aufweisen, die den Gebrauchswert des daraus gewonnenen
Anbaumaterials herabsetzen.
3. Die in Anlage 3 Spalte 1 genannten Pflanzenarten muessen die in Spalte 2
aufgefuehrten Anforderungen erfuellen.
4. Bei der Ernte oder bei der Entnahme aus Bestaenden ist Standardmaterial, das der
Erzeugung von Pflanzen zu gewerblichen Zwecken dient, partieweise von anderem
Anbaumaterial getrennt zu halten.
(3) Bei Befall mit Schadorganismen nach Absatz 2 Nr. 1 oder wenn die Anforderungen
nach Absatz 2 Nr. 2 und 4 nicht erfuellt sind, ist der Aufwuchs in geeigneter Weise zu
behandeln oder zu entfernen.
(4) Standardmaterial muss zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens mindestens folgende
Anforderungen erfuellen:
1. Es darf keine deutlich sichtbaren Anzeichen eines Befalls aufweisen mit
a) Schadorganismen, die den Gebrauchswert des Anbaumaterials herabsetzen, und
b) den in Anlage 2 Spalte 2 aufgefuehrten Schadorganismen im Fall der dort jeweils
in Anlage 2 Spalte 1 aufgefuehrten Obst- und Gemuesearten.
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2. Im Fall veredelten Anbaumaterials von Zitrusarten fuer Zierzwecke und zur
Fruchterzeugung duerfen die verwendeten Unterlagen nicht fuer Viroide anfaellig sein.
3. Art und Sorte oder die Pflanzengruppe muessen eine hinreichende Echtheit und
Reinheit aufweisen.
4. Das Standardmaterial von
a) Obstpflanzen muss einer Sorte oder Pflanzengruppe nach § 3a Abs. 1 Nr. 2 des
Saatgutverkehrsgesetzes,
b) Gemuesepflanzen muss einer Sorte nach § 3a Abs. 1 Nr. 3 des
Saatgutverkehrsgesetzes oder
c) Zierpflanzen, das mit einer Bezugnahme auf eine Sorte oder Pflanzengruppe in
Verkehr gebracht wird, muss einer Sorte oder Pflanzengruppe nach § 3a Abs. 1 Nr.
2 des Saatgutverkehrsgesetzes
zugehoeren.
5. Das Standardmaterial darf keine Maengel aufweisen, die seinen Gebrauchswert als
Anbaumaterial herabsetzen.
(5) (weggefallen)
Unterabschnitt 2
Anerkanntes Anbaumaterial von Kern- und Steinobst
§ 6 Anerkanntes Anbaumaterial
(1) Anerkanntes Anbaumaterial zur Erzeugung von Kern- und Steinobst muss die
Anforderungen an Standardmaterial nach § 5 Abs. 1, 2 und 4 und nach dieser Vorschrift
erfuellen.
(2) Auf Antrag kann die zustaendige Behoerde Anbaumaterial als Vorstufen-, Basismaterial
oder Zertifiziertes Material anerkennen, wenn
1. es einer zugelassenen oder nach dem Sortenschutzgesetz geschuetzten Sorte angehoert,
2. die Behoerde die Bestaende mindestens einmal jaehrlich visuell auf den Befall mit in
Anlage 2 Spalte 2 aufgefuehrten Schadorganismen untersucht hat und
3. die Bestaende zu solchen anderer Kern- und Steinobstbestaende einen ausreichenden
Abstand aufweisen, der zur Verhinderung des Befalls mit Viren, Viruskrankheiten
oder virusaehnlichen Schadorganismen ueber Pollen, Vektoren oder Wurzelverwachsungen
erforderlich ist.
Der Abstand nach Satz 1 Nr. 3 betraegt bei Basismaterial und Zertifiziertem Material
zur weiteren Erzeugung von Anbaumaterial mindestens fuenfzehn Meter. Die Umgebung
dieser Bestaende muss in einem Umkreis von zweihundertfuenfzig Metern frei sein von
Kirschenringfleckenviren, Scharkakrankheit, Birnenverfall, Apfeltriebsucht und
Feuerbrand. Kann die zustaendige Behoerde die Befallsfreiheit mit den genannten
Schadorganismen nicht feststellen, so kann sie den jeweiligen Bestand des
Anbaumaterials auf Befallsfreiheit zum Zweck der Anerkennung durch zusaetzliche
Untersuchungen ueberpruefen.
(3) Das Anbaumaterial muss im Falle des Absatzes 2 mindestens folgende Anforderungen
erfuellen:
1. Vorstufenmaterial, das der weiteren Erzeugung von Anbaumaterial dient, muss
a) aus Ausgangsmaterial hervorgehen oder unmittelbar erzeugt werden, das in einer
Untersuchung amtlich als virusgetestet nach den in Anlage 4 Spalte 3 oder als
virusfrei nach den in Anlage 4 Spalte 2 aufgefuehrten Schadorganismen befunden
worden ist,
b) so gehalten werden, dass ein Befall mit in Anlage 4 Spalte 2 aufgefuehrten
Schadorganismen verhindert wird.
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Die Bestaende muessen mindestens jedes zwanzigste Jahr auf Befall mit Viren,
Viruskrankheiten oder virusaehnlichen Schadorganismen untersucht werden. Im
Falle von Prunusarten muessen die Bestaende ausserdem bluetenfrei gehalten und
einmal jaehrlich auf pollen- und blattlausuebertragbare Viren untersucht werden.
Ausgangsmaterial von Vorstufenmaterial ist mit geeigneten Methoden fuer die
amtliche Feststellung der Virustestung zu untersuchen. Die Untersuchung kann bei
Ausgangsmaterial auch auf Virusfreiheit erfolgen.
2. Basismaterial muss
a) unmittelbar, im Falle von Unterlagen auch durch einen zusaetzlichen
Vermehrungsschritt, aus anerkanntem Vorstufenmaterial erzeugt werden und
b) nach einer Untersuchung amtlich visuell als frei von den in Anlage 4 Spalte 2
aufgefuehrten Schadorganismen befunden worden sein.
Bestaende von Basismaterial zur weiteren Erzeugung von Anbaumaterial von Prunusarten
muessen mindestens einmal jaehrlich auf blattlausuebertragbare und pollenuebertragbare
Viren untersucht werden, bei bluetenfreien Bestaenden ist die Untersuchung auf
pollenuebertragbare Viren nur jedes dritte Jahr erforderlich. Bestaende von
Kernobstarten muessen mindestens jedes sechste Jahr auf Apfeltriebsucht und
Birnenverfall untersucht werden, sofern die Bestandsflaeche nicht in einem Gebiet
liegt, das als frei von diesen Erregern festgestellt worden ist.
3. Zertifiziertes Material
a) Zertifiziertes Material, das zur Erzeugung von Anbaumaterial dient
(Mutterpflanzen), muss unmittelbar aus anerkanntem Vorstufen- oder Basismaterial
erzeugt werden;
b) Zertifiziertes Material, das sonst zum Anbau bestimmt ist, muss unmittelbar aus
anerkanntem Vorstufen- oder Basismaterial oder Zertifiziertem Material, das zur
Erzeugung von Anbaumaterial dient, erzeugt werden.
Zertifiziertes Material muss nach einer Untersuchung amtlich visuell als frei von den
in Anlage 4 Spalte 2 aufgefuehrten Viruskrankheiten befunden worden sein. Bestaende
von Zertifiziertem Material zur weiteren Erzeugung von Anbaumaterial von Prunusarten
muessen einmal jaehrlich auf blattlaus- und pollenuebertragbare Viren untersucht werden,
bei bluetenfreien Bestaenden ist eine Untersuchung auf pollenuebertragende Viren nicht
erforderlich.
(4) Zur Erhaltung der genetischen Vielfalt kann die zustaendige Behoerde Anbaumaterial
von Obstpflanzen zur Erzeugung von Kern- und Steinobst abweichend von § 14b Abs. 1 Nr.
1 des Saatgutverkehrsgesetzes anerkennen, wenn
1. die Sorte vor dem 1. Januar 1985 in Verkehr gebracht und die Sorte vor dem 24. Juli
1998 angebaut worden ist,
2. weder eine Sortenzulassung noch ein Antrag auf Sortenzulassung vorliegt und die
Sorte nicht nach dem Sortenschutzgesetz geschuetzt ist,
3. die Sorte oder die synonyme Bezeichnung in einer Liste des Bundessortenamtes
aufgefuehrt ist.
Die Aufnahme in die Liste nach Satz 1 Nr. 3 erfolgt auf Antrag. Der Antrag muss
innerhalb von zwei Jahren nach dem 24. Juli 1998 beim Bundessortenamt gestellt
werden und die Sortenbezeichnung sowie eine Erklaerung ueber das Inverkehrbringen
der Sorte vor dem 1. Januar 1985 und ihren Anbau vor dem 24. Juli 1998 enthalten.
Auf Verlangen des Bundessortenamtes ist die Sortenbeschreibung vorzulegen und ein
Muster des Anbaumaterials bereitzustellen. Das Bundessortenamt prueft die Angaben
und gibt die Liste der Sorten oder synonymer Bezeichnungen im Blatt fuer Sortenwesen
bekannt. Die zustaendige Behoerde kann Anbaumaterial nach Satz 1 auch anerkennen, wenn
der Sortenschutz nach Ablauf der in § 13 des Sortenschutzgesetzes genannten Frist
nicht mehr besteht und weder eine Sortenzulassung noch ein Antrag auf Sortenzulassung
vorliegt. Die Saetze 2 und 5 gelten entsprechend.
(5) Als virusgetestet oder als virusfrei gilt auch Anbaumaterial, das vegetativ in
einer bestimmten Anzahl von Vermehrungsstufen von entsprechend amtlich befundenem
Material gewonnen worden ist, unter Bedingungen gehalten worden ist, die einen erneuten
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Befall durch die jeweiligen Viren verhindern und das Anbaumaterial frei von Anzeichen
eines Befalls mit Schadorganismen ist.
(6) Anbaumaterial, das als Unterlage verwendet wird und keiner Sorte angehoert, kann
abweichend von Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 anerkannt werden, wenn es art- und typenecht ist.
(7) Anbaumaterial, das als Unterlage verwendet wird und aus Samen gewonnen wurde,
kann abweichend von Absatz 3 Nr. 1 Buchstabe a, Nr. 2 Buchstabe a und Nr. 3
Buchstabe a anerkannt werden, wenn es aus anerkanntem Samen hervorgegangen und
auf Grund einer Untersuchung amtlich als sichtbar frei von den in Anlage 4 Spalte
2 aufgefuehrten Schadorganismen befunden worden ist. Dieses Anbaumaterial ist als
zertifiziertes Material zu bezeichnen und kann als Unterlage fuer Vorstufen-, Basis-
oder zertifiziertes Material verwendet werden. Im Fall der Verwendung als Unterlage
fuer Vorstufenmaterial von Prunus-Arten muss die Unterlage vor der Veredelung in einer
Untersuchung amtlich als frei von blattlausuebertragbaren Viren befunden worden sein.
(8) Samen kann abweichend von Absatz 3 Nr. 1 Buchstabe a, Nr. 2 Buchstabe a und Nr. 3
Buchstabe a anerkannt werden, wenn
1. er von einem Baum stammt, der die Anforderungen nach den Absaetzen 2 und 3 im
Uebrigen erfuellt, oder
2. er von einem Baum stammt, der keine Anzeichen eines Befalls mit den in Anlage 4
Spalte 2 aufgefuehrten Schadorganismen zeigt und
a) einer Sorte nach Absatz 2 Nr. 1 oder Absatz 4 angehoert oder,
b) sofern er keiner Sorte angehoert, art- und typenecht ist, und
er im Fall von Prunus-Arten in einer Untersuchung amtlich als frei von
samenuebertragbaren Viren befunden worden ist.
Dieses Anbaumaterial ist als zertifiziertes Material zu bezeichnen.
(9) Im Fall von Unterlagen kann die zustaendige Behoerde auf Antrag abweichend von
Absatz 3 Nr. 2 Buchstabe a die Erzeugung von Basismaterial und abweichend von
Absatz 3 Nr. 3 Buchstabe a die Erzeugung von zertifiziertem Material in zusaetzlichen
Vermehrungsschritten zulassen. Sie kann dabei die Zulassung mit Auflagen insbesondere
zur Anzahl der Vermehrungsschritte verbinden, soweit dies zur Einhaltung der
pflanzengesundheitlichen Anforderungen erforderlich ist. Darueber hinaus kann die
zustaendige Behoerde auf Antrag fuer einen festzulegenden Zeitraum und fuer eine bestimmte
Menge weitere Ausnahmen von Absatz 3 Nr. 1 Buchstabe a, Nr. 2 Buchstabe a und Nr. 3
Buchstabe a hinsichtlich der Anzahl der Vermehrungsschritte zulassen, soweit geeignetes
Anbaumaterial einer Kategorie nicht in ausreichender Anzahl zur Verfuegung steht, um
daraus unmittelbar die nachfolgende Kategorie zu erzeugen.
Unterabschnitt 3
Kennzeichnung und Kontrolle
§ 7 Kennzeichnung
(1) Anbaumaterial darf zu gewerblichen Zwecken nur in den Verkehr gebracht werden,
wenn es von einem Warenbegleitpapier oder Etikett begleitet wird, das folgende Angaben
enthaelt:
1. Bezeichnung "EG-Qualitaet";
2. Angabe "DE";
3. Registriernummer und Angabe oder ein amtlich bekanntgemachtes Kennzeichen der fuer
die Eintragung zustaendigen Behoerde;
4. Lieferant und Seriennummer des Warenbegleitpapiers, Partienummer oder Nummer der
Woche, in der das Anbaumaterial in den Verkehr gebracht wird;
5. Ausstellungsdatum;
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6. Referenznummer der Saatgutpartie im Fall von Anbaumaterial von Gemuese, das direkt
aus Samen gezogen worden ist;
7. Art (botanische Bezeichnung oder bei Gemuese die landesuebliche Bezeichnung);
8. Sortenbezeichnung, Bezeichnung der Pflanzengruppe oder im Fall von Unterlagen, die
keiner Sorte angehoeren, deren Bezeichnung;
9. im Fall von Obstpflanzen die Kategoriebezeichnung und, soweit in einer
Untersuchung das Anbaumaterial als virusgetestet oder virusfrei befunden worden
ist, die Angabe "(vt)" fuer virusgetestet oder "(vf)" fuer virusfrei;
10. Stueckzahl oder Gewicht des Anbaumaterials;
11. soweit das Anbaumaterial seinen Ursprung in einem Drittland hat, den Namen des
Ursprungslandes oder des Versandlandes.
Die Sortenbezeichnung ist fuer Zierpflanzenarten, die ohne eine Bezugnahme auf die Sorte
in Verkehr gebracht werden sollen, nicht erforderlich. Bei der Abgabe von Anbaumaterial
an nicht gewerbliche Endverbraucher ist die Beschraenkung der Kennzeichnung
1. bei Zierpflanzen und Gemuesearten auf die Angaben nach Satz 1 Nr. 7 und
2. bei Obstarten auf die Angaben nach Satz 1 Nr. 2, 3, 7, 8 und 9
zulaessig.
(2) Derjenige, der das Anbaumaterial in den Verkehr bringt, stellt das
Warenbegleitpapier oder das Etikett aus. Das Warenbegleitpapier oder das Etikett
darf nur zur Begleitung von Anbaumaterial einer Sendung verwendet werden. Eine
Wiederverwendung fuer andere Sendungen ist unzulaessig.
(3) Anstelle des Warenbegleitpapiers oder Etiketts nach Absatz 1 kann auch der
Pflanzenpass nach § 13c der Pflanzenbeschauverordnung verwendet werden, sofern die
Angaben nach Absatz 1 Nr. 1, 8 und 9 deutlich von den uebrigen Angaben hervorgehoben
sind.
§ 8 Kontrolle
(1) Die zustaendige Behoerde kontrolliert diejenigen, die nach § 3 registriert sind,
mindestens einmal jaehrlich.
(2) Stellt die zustaendige Behoerde bei registrierten Betrieben fest, dass die
Verpflichtungen nach § 4 nicht erfuellt sind, so kann sie das Ruhen der Registrierung
bis zur Behebung der festgestellten Maengel anordnen.
(3) Die zustaendige Behoerde kann Kontrollen waehrend des Inverkehrbringens und in
Empfangsbetrieben in Form von Stichproben durchfuehren.
(4) Stellt die zustaendige Behoerde fest, dass Anbaumaterial die Voraussetzungen dieser
Verordnung nicht erfuellt, so ordnet sie die nach den Umstaenden erforderlichen Massnahmen
an, insbesondere
1. dessen geeignete Behandlung oder
2. dessen Vernichtung.
§ 8a Vergleichspruefungen
(1) Die zustaendige Behoerde kann ueber § 8 hinaus zur Durchfuehrung von
Vergleichspruefungen in Betrieben und waehrend des Inverkehrbringens Untersuchungen an
Anbaumaterial durchfuehren und Proben entnehmen, um die Einhaltung der Anforderungen
dieser Verordnung zu ueberpruefen. Sie kann die Proben auch an eine andere zustaendige
Behoerde im Inland, die Vergleichspruefungen nach Satz 1 durchfuehrt, weiterleiten.
(2) Absatz 1 gilt entsprechend fuer gemeinschaftliche Vergleichspruefungen, soweit diese
auf Grund einer Entscheidung der Kommission der Europaeischen Gemeinschaft nach
- 10 -
1. Artikel 14 Abs. 2 der Richtlinie 98/56/EG des Rates vom 20. Juli 1998 ueber das
Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial von Zierpflanzen (ABl. EG Nr. L 226 S.
16),
2. Artikel 20 Abs. 2 der Richtlinie 92/33/EWG des Rates vom 28. April 1992 ueber das
Inverkehrbringen von Gemuesepflanzgut und Gemuesevermehrungsmaterial mit Ausnahme von
Saatgut (ABl. EG Nr. L 157 S. 1) und
3. Artikel 20 Abs. 2 der Richtlinie 92/34/EWG des Rates vom 28. April 1992 ueber
das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von Obstarten zur
Fruchterzeugung (ABl. EG Nr. L 157 S. 10)
in der jeweils geltenden Fassung durchgefuehrt werden. Die zustaendige Behoerde kann
Proben auch an eine andere zustaendige Behoerde im Inland oder in einem anderen
Mitgliedstaat, die Vergleichspruefungen nach Satz 1 durchfuehrt, weiterleiten.
(3) Stellt die zustaendige Behoerde bei den Untersuchungen nach Absatz 1 oder 2 fest,
dass Anbaumaterial die Voraussetzungen dieser Verordnung nicht erfuellt, gilt § 8 Abs. 4
entsprechend.
(4) Bei der Durchfuehrung der Untersuchungen und Versuche nach Absatz 1 und 2 wirkt das
Julius Kuehn-Institut, Bundesforschungsinstitut fuer Kulturpflanzen, nach § 33 Abs. 2 Nr.
10 des Pflanzenschutzgesetzes in Abstimmung mit der zustaendigen Behoerde mit.
§ 8b Mitteilungen
Dem Julius Kuehn-Institut, Bundesforschungsinstitut fuer Kulturpflanzen, wird die
Befugnis zum Verkehr mit der Kommission der Europaeischen Gemeinschaft oder den
zustaendigen Behoerden anderer Mitgliedstaaten in folgenden Faellen uebertragen:
1. Mitteilungen ueber Beanstandungen bei Sendungen von Anbaumaterial, wenn die Sendung
nicht von einem Warenbegleitpapier, Etikett oder Pflanzenpass begleitet gewesen
ist, diese sich als fehlerhaft erwiesen haben oder Massnahmen nach § 8 Abs. 4
angeordnet worden sind,
2. Mitteilungen ueber Kontrollen, Befunde und Massnahmen nach § 8,
3. Mitteilungen ueber die Durchfuehrung, den Stand und die Ergebnisse von
Vergleichspruefungen nach § 8a Abs. 1 und 2 sowie ueber Massnahmen, die nach § 8a Abs.
3 angeordnet worden sind.
Abschnitt 3
Ein- und Ausfuhr
§ 9 Einfuhr
(1) Anbaumaterial aus einem Drittland darf zu gewerblichen Zwecken nur eingefuehrt
werden, wenn der Einfuehrer vor der Einfuhr sichergestellt hat, dass das einzufuehrende
Anbaumaterial solchem Anbaumaterial gleichwertig ist, das die Anforderungen des § 5
Abs. 1 sowie im Fall von anerkanntem Anbaumaterial die Anforderungen des § 6 dieser
Verordnung erfuellt.
(2) Anbaumaterial darf zu gewerblichen Zwecken aus einem Drittland nur eingefuehrt
werden, wenn es von einem Dokument begleitet wird, das folgende Angaben in einer
Amtssprache der Europaeischen Gemeinschaft enthaelt:
1. Ursprungsland,
2. Name des Absenders,
3. Name des Empfaengers,
4. Seriennummer, Partiennummer oder Nummer der Woche, in der die Einfuhr erfolgt,
5. Ausstellungsdatum,
6. Art (botanische Bezeichnung),
- 11 -
7. Sortenbezeichnung, Bezeichnung der Pflanzengruppe oder im Fall von Unterlagen, die
keiner Sorte angehoeren, deren Bezeichnung,
8. im Fall von Obstpflanzen die Kategoriebezeichnung und im Fall von anerkanntem
Anbaumaterial von Obst die Angabe "(vt)" fuer virusgetestet oder "(vf)" fuer
virusfrei,
9. Stueckzahl oder Gewicht des Anbaumaterials,
10. Bestaetigung ueber die Gleichwertigkeit des Anbaumaterials mit solchem
Anbaumaterial, das die Anforderungen des § 5 Abs. 1 und im Fall von anerkanntem
Anbaumaterial die Anforderungen des § 6 dieser Verordnung erfuellt.
Fuer Anbaumaterial von Zierpflanzen ist die Angabe nach Satz 1 Nr. 7 nicht erforderlich,
sofern das Anbaumaterial nicht mit Bezugnahme auf die Sorte in Verkehr gebracht werden
soll.
(3) Wird das Anbaumaterial von einem Pflanzengesundheitszeugnis begleitet, das die
Anforderungen des Internationalen Pflanzenschutzuebereinkommens erfuellt, so koennen die
Angaben nach Absatz 1 auf diesem eingetragen sein. Dabei kann die erforderliche Angabe
nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 7 in dem Feld "Unterscheidungsmerkmale" und die Angabe nach
Absatz 2 Satz 1 Nr. 8 sowie die Angabe nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 10 fuer anerkanntes
Anbaumaterial in dem Feld "Zusaetzliche Erklaerung" eingetragen werden.
(4) Die Einfuhr ist nur ueber die nach § 36 des Pflanzenschutzgesetzes fuer
pflanzenbeschaupflichtige Einfuhren im Bundesanzeiger bekannt gegebenen Zollstellen
zulaessig. Anbaumaterial wird von der zustaendigen Behoerde an der Einlassstelle oder
an einem anderen geeigneten Ort vor der zollamtlichen Abfertigung auf die Erfuellung
der Anforderungen nach § 5 Abs. 4 dieser Verordnung stichprobenweise untersucht.
Anerkanntes Anbaumaterial von Obst muss zusaetzlich zumindest als sichtbar frei von den
in Anlage 4 Spalte 2 aufgefuehrten Viruskrankheiten befunden worden sein.
(5) Wer Anbaumaterial aus einem Drittland einfuehrt, hat
1. der fuer seine Registrierung zustaendigen Behoerde die Einfuhr von Anbaumaterial unter
Angabe des Bestimmungsortes innerhalb einer Woche nach der Einfuhr schriftlich
anzuzeigen und dabei im Fall von anerkanntem Anbaumaterial von Obst zusaetzlich
eine amtliche Bescheinigung des Ursprungslandes ueber die Gleichwertigkeit
des eingefuehrten Anbaumaterials mit anerkanntem Anbaumaterial nach § 6 dieser
Verordnung vorzulegen,
2. einen Nachweis nach Massgabe des folgenden Satzes 3 ueber den Vertrag mit dem
Lieferanten im Drittland mindestens ein Jahr, im Fall von Anbaumaterial von
Obstarten zur Fruchterzeugung mindestens drei Jahre, aufzubewahren.
Im Fall des Satzes 1 Nr. 1 gilt die amtliche Bescheinigung im
Pflanzengesundheitszeugnis als amtliche Bescheinigung fuer anerkanntes Anbaumaterial.
Aus dem in Satz 1 Nr. 2 genannten Nachweis muessen mindestens folgende Angaben
hervorgehen:
1. Name und Anschrift des Lieferanten,
2. Stueckzahl oder Gewicht des Anbaumaterials,
3. Art (botanische Bezeichnung),
4. Zweckbestimmung, aus der sich insbesondere ergibt, ob das Anbaumaterial zur
gewerblichen Weiterkultur oder fuer die Abgabe an den Endverbraucher vorgesehen ist.
§ 10 Ausfuhr
Anbaumaterial, das fuer die Ausfuhr in einen Staat ausserhalb der Europaeischen
Gemeinschaft bestimmt ist und nicht den Anforderungen dieser Verordnung entspricht, ist
von Anbaumaterial, das die Anforderungen dieser Verordnung erfuellt, deutlich getrennt
zu halten und als solches zu kennzeichnen.
Abschnitt 4
Schlussbestimmungen
- 12 -
§ 11 Ausnahmen
(1) Die zustaendige Behoerde kann fuer Betriebe Ausnahmen von § 4 zulassen und von
Kontrollen nach § 8 absehen, soweit
1. das Anbaumaterial im Betrieb abgegeben oder auf Wochenmaerkten nach § 67 Abs. 1 der
Gewerbeordnung in Verkehr gebracht wird und
2. das Anbaumaterial fuer nicht gewerbliche Endverbraucher bestimmt ist.
(2) Die zustaendige Behoerde kann auf Antrag Ausnahmen von den §§ 4 und 5 fuer
Anbaumaterial genehmigen, das fuer wissenschaftliche Zwecke, fuer Zuechtungs- und
Ausstellungszwecke oder zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bestimmt ist.
§ 12 Ordnungswidrigkeiten
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 1 Nr. 3 des Saatgutverkehrsgesetzes handelt,
wer vorsaetzlich oder fahrlaessig
1. entgegen § 4 Abs. 5 oder § 9 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 einen Nachweis nicht oder nicht
fuer die vorgeschriebene Dauer aufbewahrt,
2. entgegen § 7 Abs. 1 Satz 1 Anbaumaterial in den Verkehr bringt,
3. entgegen § 9 Abs. 1, § 9 Abs. 2 Satz 1 oder Abs. 4 Satz 1 Anbaumaterial einfuehrt
oder
4. entgegen § 9 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig oder nicht
rechtzeitig erstattet.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 40 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a des
Pflanzenschutzgesetzes handelt, wer vorsaetzlich oder fahrlaessig entgegen § 4 Abs. 3
Satz 1 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollstaendig oder nicht rechtzeitig
erstattet.
§ 13
(weggefallen)
Anlage 1 (zu § 2)
Pflanzenarten *), fuer die die Vorschriften dieser Verordnung gelten, wenn
sie als Anbaumaterial zu gewerblichen Zwecken in den Verkehr gebracht
werden sollen
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 1328 - 1329;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
------------------------------------------------------------------------
botanische Bezeichnung deutsche Bezeichnung
------------------------------------------------------------------------
1 2
------------------------------------------------------------------------
A. Zierpflanzenarten
Zierpflanzen im Sinne des Artikels 1
Abs. 1 der Richtlinie 98/56/EG des
Rates vom 20. Juli 1998 ueber das
Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial
von Zierpflanzen (ABl. EG Nr. L 226 S. 16)
B. Gemuesearten und deren Hybriden
1. Allium cepa L.
– Allium cepa L. var. cepa Zwiebel, Echalion
– Allium cepa L. var. aggregatum Schalotte
2. Allium fistulosum L. Winterheckenzwiebel
- 13 -
3. Allium porrum L. Porree
4. Allium sativum L. Knoblauch
5. Allium schoenoprasum L. Schnittlauch
6. Anthriscus cerefolium (L.) Hoffm. Kerbel
7. Apium graveolens L. Sellerie, Knollensellerie
8. Asparagus officinalis L. Spargel
9. Beta vulgaris L. Rote Ruebe, Mangold
10. Brassica oleracea L. Gruenkohl oder Krauskohl,
Blumenkohl oder Karfiol,
Brokkoli, Rosenkohl oder
Sprossenkohl, Wirsing oder
Wirsingkohl, Weisskohl oder
Weisskraut, Rotkohl oder Rotkraut,
Kohlrabi
11. Brassica rapa L. Chinakohl, Herbstruebe oder Mairuebe
oder Stoppelruebe
12. Capsicum annuum L. Chili oder Paprika oder Pfefferoni
13. Cichorium endivia L. Krausblaettrige Endivie
Ganzblaettrige Endivie
14. Cichorium intybus L. Blattzichorie, Wurzelzichorie
15. Citrullus lanatus (Thunb.) Wassermelone
Matsum. et Nakai
16. Cucumis melo L. Melone oder Zuckermelone
17. Cucumis sativus L. Gurke, Salatgurke, Einlegegurke
18. Cucurbita maxima Duchesne Riesenkuerbis
19. Cucurbita pepo L. Gartenkuerbis oder Zucchini
20. Cynara cardunculus L. Artischocke, Cardy oder
Kardonenartischocke
21. Daucus carota L. Karotte oder Moehre, Futtermoehre
22. Foeniculum vulgare Mill. Fenchel
23. Lactuca sativa L. Salat (Kopfsalat, Schnittsalat,
Kochsalat)
24. Lycopersicon esculentum Mill. Tomate
25. Petroselinum crispum (Mill.) Petersilie
Nyman ex A. W. Hill
26. Phaseolus coccineus L. Prunkbohne oder Feuerbohne
27. Phaseolus vulgaris L. Gartenbohne, Buschbohne,
Stangenbohne
28. Pisum sativum L. (partim) Erbse, Markerbse, Schalerbse,
Zuckererbse
29. Raphanus sativus L. Radieschen, Rettich
30. Rheum rhabarbarum L. Rhabarber
31. Scorzonera hispanica L. Schwarzwurzel
32. Solanum melongena L. Aubergine oder Eierfrucht
33. Spinacia oleracea L. Spinat
34. Valerianella locusta (L.) Laterr. Feldsalat, Rapunzel
35. Vicia faba L. (partim) Dicke Bohne oder Puffbohne
36. Zea mays L. (partim) Zuckermais
Puffmais
C. Obstarten zur Fruchterzeugung und deren Hybriden
1. Castanea sativa Mill. Esskastanie
2. Citrus L. Zitrus
3. Corylus avellana L. Haselnuss
4. Cydonia oblonga Mill. Quitte
5. Ficus carica L. Feige
6. Fortunella Swingle Kumquat
7. Fragaria L. Erdbeere
8. Juglans regia L. Walnuss
9. Malus Mill. Apfel
10. Olea europaea L. Oelbaum
11. Pistacia vera L. Pistazie
- 14 -
12. Poncirus Raf. Bitterorange
13. Prunus amygdalus Batsch Mandel
14. Prunus armeniaca L. Aprikose
15. Prunus avium (L.) L. Suesskirsche
16. Prunus cerasus L. Sauerkirsche
17. Prunus domestica L. Pflaume
18. Prunus persica (L.) Batsch Pfirsich
19. Prunus salicina Lindley Japanische Pflaume
20. Pyrus L. Birne
21. Ribes L. Johannisbeere, Stachelbeere,
Jostabeere
22. Rubus L. Himbeere, Brombeere
23. Vaccinium L. Heidelbeere, Preiselbeere
----------
1) Entspr. Artenverzeichnis.
2) Nur in Schutzgebieten passpflichtig.
Anlage 2 (zu § 4 Abs. 1 und 2, § 5 Abs. 2 und 4, § 6 Abs. 3 und § 9 Abs.
3)
Schadorganismen an Anbaumaterial bestimmter Pflanzenarten
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 1330 - 1349;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
------------------------------------------------------------------------
Pflanzenarten I Schadorganismus oder Krankheit
wissenschaftliche Bezeichnung I wissenschaftliche Bezeichnung
(deutsche Bezeichnung) I (deutsche Bezeichnung)
------------------------------------------------------------------------
1. Gemuesepflanzen und deren I
Hybriden I
Allium cepa L.
– Allium cepa L. var.
aggregatum (Schalotte) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
I Entwicklungsstadien
I Delia spp. (Wurzelfliegen)
I Ditylenchus dipsaci (Staengelnematode)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere Thrips
I tabaci (Zwiebelthrips)
I 2. Pilze
I Botrytis spp.
I Peronospora destructor (Falscher Mehltau)
I Sclerotium cepivorum (Mehlkrankheit)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Onion yellow dwarf virus
I (Zwiebelgelbverzwergungsvirus)
Allium cepa L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
– Allium cepa L. var. cepa I Entwicklungsstadien
(Zwiebel, Echalion) I Delia spp. (Wurzelfliegen)
I Ditylenchus dipsaci (Staengelnematode)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere Thrips
I tabaci (Zwiebelthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas spp.
I 3. Pilze
I Botrytis spp.
I Fusarium oxysporum f. sp. cepae
I (Zwiebelbasalfaeule)
I Peronospora destructor (Falscher Mehltau)
I Sclerotium cepivorum (Mehlkrankheit)
- 15 -
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Onion yellow dwarf virus
I (Zwiebelgelbverzwergungsvirus)
Allium fistulosum L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Winterheckenzwiebel) I Entwicklungsstadien
I Delia spp. (Wurzelfliegen)
I Ditylenchus dipsaci (Staengelnematode)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere Thrips
I tabaci (Zwiebelthrips)
I 2. Pilze
I Sclerotium cepivorum (Mehlkrankheit)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen Organismen
Allium porrum L. (Porree) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
I Entwicklungsstadien
I Delia spp. (Wurzelfliegen)
I Ditylenchus dipsaci (Staengelnematode)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere Thrips
I tabaci (Zwiebelthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas spp.
I 3. Pilze
I Alternaria porri (Purpurfleckenkrankheit)
I Fusarium culmorum (Fusarium-Wurzelfaeule)
I Phytophthora porri (Papierfleckenkrankheit)
I Sclerotium cepivorum (Mehlkrankheit)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Leek yellow stripe virus
I (Lauchgelbstreifenvirus)
Allium sativum L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Knoblauch) I Entwicklungsstadien
I Aceria tulipae (Tulpengallmilbe)
I Delia spp. (Wurzelfliegen)
I Ditylenchus dipsaci (Staengelnematode)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere Thrips
I tabaci (Zwiebelthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas fluorescens
I ("Milchkaffee"-Krankheit)
I 3. Pilze
I Sclerotium cepivorum (Mehlkrankheit)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Onion yellow dwarf virus
I (Zwiebelgelbverzwergungsvirus)
Apium graveolens L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Sellerie) I Entwicklungsstadien
I Acidia heraclei (Selleriefliege)
I Lygus spp. (Weichwanzen)
I Psila rosae (Moehrenfliegen)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips) und Thrips tabaci
I (Zwiebelthrips)
I 2. Bakterien
I Erwinia carotovora var. carotovora
I (Bakterienweichfaeule)
I Pseudomonas syringae pv. apii
I 3. Pilze
I Fusarium oxysporum f. sp. apii
I Phoma apiicola (Sellerieschorf)
I Pythium spp. (Pythium-Wurzelfaeule)
I Sclerotinia sclerotiorum
- 16 -
I (Sclerotinia-Knollenfaeule)
I Septoria apiicola
I (Septoria-Blattfleckenkrankheit)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Celery mosaic virus (Selleriemosaikvirus)
I Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
Asparagus officinalis L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Spargel) I Entwicklungsstadien
I Brachyorynella asparagi (Spargelblattlaus)
I Hypopta castrum (Spargelbohrer)
I Platyparea poecyloptera (Spargelfliege)
I 2. Pilze
I Fusarium spp. (Fusarium-Wurzelfaeule)
I Rhizoctonia violacea
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen Organismen
Beta vulgaris L. var. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
vulgaris (Mangold) I Entwicklungsstadien
I Pegomyia betae (Ruebenfliege)
I 2. Pilze
I Phoma betae (Wurzelbrand)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Beet necrotic yellow vein
I virus (Rhizomaniavirus)
Brassica oleracea L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Blumenkohl oder Karfiol, I Entwicklungsstadien
Brokkoli, Gruenkohl oder I Aleyrodidae (Weisse Fliegen)
Krauskohl, Rosenkohl oder I Aphididae (Blattlaeuse)
Sprossenkohl, Weisskohl I Heterodera spp. (Zystennematode)
oder Weisskraut, Rotkohl I Lepidoptera (Schmetterlinge), insbesondere
oder Rotkraut, Wirsing I Pieris brassicae (Grosser Kohlweissling)
oder Wirsingkohl, Kohlrabi) Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis
I (Kalifornischer Bluetenthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas syringae pv. maculicola
I (Bakterienblattfleckenkrankheit)
I Xanthomonas campestris pv. campestris
I (Adernschwaerze)
I 3. Pilze
I Alternaria brassicae (Kohlschwaerze)
I Mycosphaerella spp. (Ringfleckenkrankheit)
I Phoma lingam (Umfallkrankheit)
I Plasmodiophora brassicae (Kohlhernie)
I Pythium spp. (Keimlingskrankheit)
I Rhizoctonia solani (Keimlingskrankheit)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cauliflower mosaic virus
I (Blumenkohlmosaikvirus)
I Tospoviren
I Turnip mosaic virus (Wasserruebenmosaikvirus)
Brassica rapa L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Chinakohl) I Entwicklungsstadien
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Lepidoptera (Schmetterlinge), insbesondere
I Pieris brassicae (Grosser Kohlweissling)
I 2. Pilze
I Alternaria brassicae (Kohlschwaerze)
I Botrytis cinerea (Grauschimmel)
I Mycosphaerella spp. (Ringfleckenkrankheit)
- 17 -
I Phoma lingam (Umfallkrankheit)
I Plasmodiophora brassicae (Kohlhernie)
I Sclerotinia spp. (Sclerotinia-Lagerfaeule)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Tospoviren
Capsicum annuum L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Chili oder Paprika oder I Entwicklungsstadien
Pfefferoni) I Aleyrodidae (Weisse Fliegen)
I Leptinotarsa decemlineata (Kartoffelkaefer)
I Ostrinia nubilalis (Maiszuensler)
I Phthorimaea operculella (Kartoffelmotte)
I Tetranychidae (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis
I (Kalifornischer Bluetenthrips)
I 2. Pilze
I Leveillula taurica (Echter Mehltau)
I Pyrenochaeta lycopersici
I (Korkwurzelkrankheit)
I Pythium spp. (Keimlingskrankheit und
I Staengelgrundfaeule)
I Phytophthora capsici (Wurzel- und
I Staengelgrundfaeule)
I Verticillium albo-atrum (Verticillium-Welke)
I Verticillium dahliae (Verticillium-Welke)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
I Tomato mosaic virus (Tomatenmosaikvirus)
I Pepper mild mottle virus (Mildes
I Paprikascheckungsvirus)
I Tobacco mosaic virus (Tabakmosaikvirus)
Cichorium endivia L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Krausblaettrige Endivie, I Entwicklungsstadien
Ganzblaettrige Endivie) I Aphididae (Blattlaeuse)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I 2. Pilze
I Botrytis cinerea
I Erysiphe cichoracearum
I Sclerotinia spp.
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Beet western yellow virus (Westliches
I Ruebenvergilbungsvirus)
I Lettuce mosaic virus (Salatmosaikvirus)
I Tobacco mosaic virus (Tabakmosaikvirus)
Cichorium intybus L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Blattzichorie, Wurzel- I Entwicklungsstadien
zichorie) I Aphididae (Blattlaeuse)
I Napomyza cichorii (Zichorienminierfliege)
I Apion assimile (Spitzmausruessler)
I 2. Bakterien
I Erwinia carotovora (Bakterienweichfaeule)
I Erwinia chrysanthemi
I Pseudomonas marginalis (Bakterielle
I Blattrandkrankheit)
I 3. Pilze
I Phoma exigua var. exigua (Schwarze
I Wurzelfaeule)
I Phytophthora erythroseptica
- 18 -
I Pythium spp.
I Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia-Faeule)
Citrullus lanatus (Thunb.) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
Matsum et Nakai I Entwicklungsstadien
(Wassermelone) I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Polyphagotarsonemus latus (Gelbe Teemilbe,
I Breitmilbe)
I Tetranychus spp. (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I 2. Pilze
I Colletotrichum lagenarium
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere Watermelon mosaic virus
I (Wassermelonenmosaikvirus)
Cucumis melo L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Melone oder Zuckermelone) I Entwicklungsstadien
I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Polyphagotarsonemus latus (Gelbe Teemilbe,
I Breitmilbe)
I Tetranychyus spp. (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thrips), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas syringae pv. lachrymans (Eckige
I Blattfleckenkrankheit)
I 3. Pilze
I Colletotrichum lagenarium
I Fusarium spp.
I Pythium spp. (Keimlingskrankheit,
I Staengelgrundfaeule)
I Sphaerotheca fuliginea (Echter Mehltau)
I Verticillium spp. (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cucumber green mottle mosaic virus
I (Gurkengruenscheckungsmosaikvirus)
I Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
I Squash mosaic virus (Kuerbismosaikvirus)
Cucumis sativus L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Gurke, Salatgurke, I Entwicklungsstadien
Einlegegurke) I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Delia platura (Bohnenfliege)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Polyphagotarsonemus latus (Gelbe Teemilbe,
I Breitmilbe)
I Tetranychus spp. (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas syringae pv. lachrymans (Eckige
- 19 -
I Blattfleckenkrankheit)
I 3. Pilze
I Fusarium spp.
I Phytophthora spp.
I Pseudoperonospora cubensis (Falscher
I Mehltau)
I Pythium spp. (Keimlingskrankheit,
I Staengelgrundfaeule)
I Rhizoctonia spp. (Keimlingskrankheit)
I Sphaerotheca fuliginea (Echter Mehltau)
I Verticillium spp. (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen Organismen
Cucurbita maxima Duchesne I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Riesenkuerbis) I Entwicklungsstadien
I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Polyphagotarsonemus latus (Gelbe Teemilbe,
I Breitmilbe)
I Tetranychus spp. (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I 2. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen Organismen
Cucurbita pepo L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Gartenkuerbis oder Zucchini) Entwicklungsstadien
I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Polyphagotarsonemus latus (Gelbe Teemilbe,
I Breitmilbe)
I Tetranychus spp. (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis
I (Kalifornischer Bluetenthrips)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas syringae pv. lachrymans (Eckige
I Blattfleckenkrankheit)
I 3. Pilze
I Fusarium spp.
I Sphaerotheca fuliginea (Echter Mehltau)
I Verticillium spp. (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
I Squash mosaic virus (Kuerbismosaikvirus)
I Zucchini yellow mosaic virus
I (Zucchinigelbmosaikvirus)
I Tospoviren
Cynara cardunculus L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Artischocke und Cardy I Entwicklungsstadien
oder Kardonenartischocke) I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Thysanoptera (Thripse)
I 2. Pilze
I Bremia lactucae (Falscher Mehltau)
I Leveillula taurica f. sp. cynara (Echter
- 20 -
I Mehltau)
I Pythium spp.
I Rhizoctonia solani
I Sclerotium rolfsii
I Sclerotinia sclerotiorum
I Verticillium dahliae
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen Organismen
Foeniculum vulgare Mill. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Fenchel) I Entwicklungsstadien
I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Thysanoptera (Thripse)
I 2. Bakterien
I Erwinia carotovora subsp. carotovora
I (Bakterienweichfaeule)
I Pseudomonas marginalis pv. marginalis
I 3. Pilze
I Cercospora foeniculi
I Phytophthora syringae (Phytophthora-Faeule)
I Sclerotinia spp. (Sclerotinia-Faeule)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I Celery mosaic virus (Selleriemosaikvirus)
Lactuca sativa L. (Salat) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
I Entwicklungsstadien
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis
I (Kalifornischer Bluetenthrips)
I 2. Pilze
I Botrytis cinerea (Grauschimmel)
I Bremia lactucae (Falscher Mehltau)
I Pythium spp.
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Lettuce big vein (Breitadrigkeit)
I Lettuce mosaic virus (Salatmosaikvirus)
I Lettuce ring necrosis (Salatringnekrose)
Lycopersicon esculentum I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
Mill. (Tomate) I Entwicklungsstadien
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Hauptidia maroccana
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Tetranychus spp. (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I Aculops lycopersici (Tomatenmilbe)
I 2. Bakterien
I Pseudomonas syringae pv. tomato
I (Bakterielle Blatt- und
I Fruchtfleckenkrankheit)
I 3. Pilze
I Alternaria solani (Duerrfleckenkrankheit)
I Cladosporium fulvum (Samtfleckenkrankheit)
I Colletotrichum coccodes
I Didymella lycopersici (Tomatenstaengelfaeule)
I Fusarium oxysporum
- 21 -
I Leveillula taurica (Echter Mehltau)
I Phytophthora nicotianae var. nicotianae
I (Phytophthora-Staengelgrundfaeule)
I Pyrenochaeta lycopersici
I (Korkwurzelkrankheit)
I Pythium spp. (Keimlingskrankheit,
I Staengelgrundfaeule)
I Rhizoctonia solani
I (Rhizoctonia-Staengelgrundfaeule)
I Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia-Welke)
I Verticillium spp. (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
I Potato virus X (Kartoffelvirus X)
I Potato virus Y (Kartoffelvirus Y)
I Tobacco mosaic virus (Tabakmosaikvirus)
I Tomato mosaic virus (Tomatenmosaikvirus)
I Tomato yellow leaf curl virus
Rheum rhabarbarum L. I 1. Bakterien
(Rhabarber) I Agrobacterium tumefaciens (Wurzelkropf)
I Erwinia carotovora var. rhapontici
I (Wurzelhalsfaeule)
I 2. Pilze
I Armillariella mellea
I Verticillium spp.
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Arabis mosaic virus (Arabismosaikvirus)
I Turnip mosaic virus (Wasserruebenmosaikvirus)
Solanum melongena L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in allen
(Aubergine oder Eierfrucht) Entwicklungsstadien
I Aleyrodidae (Weisse Fliegen,
I Mottenschildlaeuse)
I Aphididae (Blattlaeuse)
I Polyphagus tarsonemus (Gelbe Teemilbe,
I Breitmilbe)
I Leptinotarsa decemlineata (Kartoffelkaefer)
I Meloidogyne spp. (Wurzelgallennematode)
I Tetranychidae (Spinnmilben)
I Thysanoptera (Thripse), insbesondere
I Frankliniella occidentalis (Kalifornischer
I Bluetenthrips)
I 2. Pilze
I Fusarium spp.
I Leveillula taurica f. sp. cynara (Echter
I Mehltau)
I Rhizoctonia solani
I Pythium spp.
I Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia-Welke)
I Verticillum spp. (Verticillium-Welke)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cucumber mosaic virus (Gurkenmosaikvirus)
I Eggplant mosaic virus
I (Auberginenmosaikvirus)
I Potato virus Y (Kartoffelvirus Y)
I Tobacco mosaic virus (Tabakmosaikvirus)
2. Obstpflanzen und deren I
Hybriden I
Citrus aurantiifolia I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
- 22 -
(Christm. et Panz.) I allen Entwicklungsstadien
Swingle (Limette) I Aleurothrixus floccosus Mashell
Citrus limon (L.) Burm. F. I Meloidogyne spp.
(Zitrone) I (Wurzelgallennematode)
Citrus paradisi Macf. I Parabemisia myricae Kuwana
(Pampelmuse) I Tylenchulus semipenetrans
Citrus reticulata Blanco I (Zitrusnematode)
(Mandarine) I 2. Pilze
Citrus sinensis (L.) I Phytophthora spp.
Osbeck (Orange) I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Citrus leaf rugose
I Krankheiten, die psorosis-aehnliche
I Symptome an jungen Blaettern
I hervorrufen, wie Psorosis, Ring
I spot, Cristacortis, Impietratura,
I Concave gum
I Infectious variegation
I Viroide wie Exocortis, Cachexia-
I Xyloporosis
Corylus avellana L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
(Haselnuss) I allen Entwicklungsstadien
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Eriophis avellanae
I (neu: Phytocoptella avellanae)
I (Haselnussknospengallmilbe)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- und Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I Xanthomonas campestris pv.
I corylina
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Phyllactinia guttata (Echter
I Mehltau der Haselnuss)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Apple mosaic virus
I Hazel maculatura lineare MLO
Cydonia Mill. (Quitte) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
Pyrus communis L. (Birne) I allen Entwicklungsstadien
I Anarsia lineatella (Pfirsichmotte)
I Eriosoma lanigerum (Blutlaus)
I Schildlaeuse, insbesondere:
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- oder Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
- 23 -
I (Wurzelkropf)
I Pseudomonas syringae pv. syringae
I (Bakterienbrand)
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Phytophthora spp. (Kragenfaeule)
I Rosellinia necatrix (Wurzelschimmel)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen
I Organismen
Fragaria x ananassa Duch. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
Guedes (Erdbeere) I allen Entwicklungsstadien
I Aphelenchoides spp. (Blattnematode)
I Ditylenchus dipsaci
I (Stengelnematode)
I Tarsonemidae (Weichhautmilben)
I 2. Pilze
I Phytophthora cactorum
I (Lederfaeule der Erdbeere)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 3. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Strawberry green petal MLO
Juglans regia L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
(Walnuss) I allen Entwicklungsstadien
I Schildlaeuse, insbesondere:
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- oder Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
I Xanthomonas campestris pv. juglandi
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Phytophthora spp.
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Cherry leaf roll virus
Malus Mill. (Apfel) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
I allen Entwicklungsstadien
I Anarsia lineatella (Pfirsichmotte)
I Eriosoma lanigerum (Blutlaus)
I Schildlaeuse, insbesondere:
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- oder Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
- 24 -
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I Pseudomonas syringae pv. syringae
I (Bakterienbrand)
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Phytophthora cactorum
I (Kragenfaeule)
I Rosellinia necatrix (Wurzelschimmel)
I Venturia spp. (Schorf)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen
I Organismen
Olea europea (Oelbaum) I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
I allen Entwicklungsstadien
I Eusophera pinguis
I Meloidogyne spp.
I (Wurzelgallennematode)
I Saissetia oleae
I 2. Bakterien
I Pseudomonas syringae pv. savastonoi
I (Tuberkelkrankheit)
I 3. Pilze
I Verticillium dahliae
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen
I Organismen
Pistacia vera (Pistazie) I 1. Pilze
I Verticillium spp.
I 2. Viren und virusaehnliche Organismen
I Alle Viren und virusaehnlichen
I Organismen
Prunus domestica L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
(Pflaume) I allen Entwicklungsstadien
Prunus salicina (Lindl.) I Aculops fockeui (Pflaumenrostmilbe)
(Japanische Pflaume) I Capnodis tenebrionis
I (Pfirsichprachtkaefer)
I Eriophyes similis (Pflaumenblatt-
I Beutelgallmilbe)
I Meloidogyne spp.
I (Wurzelgallennematode)
I Schildlaeuse, insbesondere:
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- oder Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I Pseudomonas syringae pv. mors-
I prunorum (Bakterienbrand)
I Pseudomonas syringae pv. syringae
I (Bakterienbrand)
I 3. Pilze
- 25 -
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Rosellinia necatrix (Wurzelschimmel)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Prune dwarf virus
I Prunus necrotic ringspot virus
Prunus armeniaca L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
(Aprikose) I allen Entwicklungsstadien
Prunus amygdalus Batsch I Anarsia lineatella (Pfirsichmotte)
(Mandel) I Capnodis tenebrionis
Prunus persica (L.) Batsch I (Pfirsichprachtmotte)
(Pfirsich) I Meloidogyne spp.
I (Wurzelgallennematode)
I Schildlaeuse, insbesondere:
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- oder Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I Pseudomonas syringae pv. mors-
I prunorum (Bakterienbrand)
I Pseudomonas syringae pv. syringae
I (Bakterienbrand)
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Rosellinia necatrix (Wurzelschimmel)
I Taphrina deformans (Kraeuselkrankheit)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Prune dwarf virus
I Prunus necrotic ringspot virus
Prunus avium (L.) L. I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
(Suesskirsche) I allen Entwicklungsstadien
Prunus cerasus L. I Capnodis tenebrionis
(Sauerkirsche) I (Pfirsichprachtkaefer)
I Meloidogyne spp.
I (Wurzelgallennematode)
I Schildlaeuse, insbesondere:
I Epidiaspis leperii (Rote
I Austernschildlaus)
I Pseudaulacaspis pentagona
I (Maulbeer- oder Mandelschildlaus)
I Quadraspidiotus perniciosus
I (San-Jose-Schildlaus)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I Pseudomonas syringae pv. mors-
- 26 -
I prunorum (Bakterienbrand)
I Pseudomonas syringae pv. syringae
I (Bakterienbrand)
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Chondrostereum purpureum
I (Bleiglanz)
I Nectria galligena (Obstbaumkrebs)
I Rosellinia necatrix (Wurzelschimmel)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Prune dwarf virus
I Prunus necrotic ringspot virus
Ribes (Johannisbeere, I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
Stachelbeere) I allen Entwicklungsstadien
I Aphelenchoides spp.
I (Blattnematode)
I Cecidophyopsis ribis
I (Johannisbeergallmilbe)
I 2. Bakterien
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Nectria cinnabarina
I (Rotpustelkrankheit)
I Rosellinia necatrix (Wurzelschimmel)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Black currant reversion (Atavismus)
I Black currant infectious
I variegation agent
Rubus L. (Himbeere, I 1. Insekten, Milben und Nematoden in
Brombeere) I allen Entwicklungsstadien
I Aceria essigi
I 2. Bakterien
I Agrobacterium rhizogenes
I (Haarwurzelkrankheit)
I Agrobacterium tumefaciens
I (Wurzelkropf)
I Rhodococcus fascians
I 3. Pilze
I Armillaria mellea (Hallimasch)
I Didymella applanata (Rutenkrankheit
I der Himbeere)
I Peronospora rubi (Falscher Mehltau
I der Himbeere)
I Phytophthora fragariae var. rubi
I (Wurzelfaeule der Himbeere)
I Verticillium spp.
I (Verticillium-Welke)
I 4. Viren und virusaehnliche Organismen
I insbesondere
I Raspberry bushy dwarf virus
I (Himbeerzwergbuschvirus)
I Raspberry leaf curl virus
------------------------------------------------------------------------
- 27 -
Anlage 3 (zu § 5 Abs. 2 Nr. 3)
Besondere Anforderungen an Bestaende von Anbaumaterial
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 1350 - 1351;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
------------------------------------------------------------------------
Pflanzenarten Besondere Anforderungen
------------------------------------------------------------------------
1 2
------------------------------------------------------------------------
1. Zierpflanzen
1.1 Citrus L. a) Das Anbaumaterial muss von Vermehrungs-
(Zitrus fuer Zierzwecke) bestaenden stammen, die visuell
untersucht wurden und dabei keine
Anzeichen fuer einen Befall mit Viren
und virusartigen Organismen aufwiesen.
b) Anbaumaterial, das in Verkehr gebracht
werden soll, muss visuell untersucht
und seit Beginn der letzten
Vegetationsperiode frei von Anzeichen an
Viren und virusartigen Organismen sein.
c) Im Fall von veredeltem Anbaumaterial
duerfen Edelreiser nur auf Unterlagen
gepfropft werden, die fuer Viroide
nicht anfaellig sind.
1.2 Blumenzwiebel-Arten Aufwuechse von Bestaenden, die zur
Erzeugung von Zwiebeln oder Bulben
bestimmt sind, muessen frei von Anzeichen
fuer einen Befall mit Schadorganismen sein.
1.3 (weggefallen)
1.4 (weggefallen)
2. Obstpflanzen
2.1 Citrus aurantiifolia a) Das Anbaumaterial muss von Vermehrungs-
(Christm. et Panz) bestaenden stammen, die visuell
Swingle (Limette) untersucht wurden und dabei keine
Anzeichen fuer einen Befall mit den in
Anlage 2 Nr. 3 fuer diese Pflanzenart
aufgefuehrten Viren und virusartigen
Organismen aufwiesen.
b) Die Einzelpflanzen eines Vermehrungs-
bestandes muessen mit Indikatorpflanzen,
Seren oder anderen gleichwertigen
Methoden zum Nachweis der unter a)
bezeichneten Schadorganismen
untersucht und als frei von diesen
befunden worden sein.
c) Anbaumaterial, das in Verkehr gebracht
werden soll, muss visuell untersucht
und seit Beginn der letzten
Vegetationsperiode frei von Anzeichen
der in Anlage 2 Nr. 3 fuer die
betreffende Pflanzenart aufgefuehrten
Viren und virusartigen Organismen
sein.
d) Im Fall von veredeltem Anbaumaterial
der Gattung Zitrus zur Fruchterzeugung
duerfen Edelreiser nur auf Unterlagen
gepfropft werden, die fuer Viroide
nicht anfaellig sind.
2.2 Citrus limon (L.) Burm. wie 2.1
- 28 -
F. (Zitrone)
2.3 Citrus paradisi Macf. wie 2.1
(Pampelmuse)
2.4 Citrus reticulata Blanco wie 2.1
(Mandarine)
2.5 Citrus sinensis (L.) wie 2.1
Osbeck (Orange)
3. Gemuesepflanzen
3.1 Allium ascalonicum auct. Vermehrungsbestaende zur Erzeugung von
non. L (Schalotte) Zwiebeln und Bulben muessen visuell
untersucht und frei von Anzeichen fuer
einen Befall mit den in Anlage 2 Nr. 2
fuer diese Pflanzenart aufgefuehrten
Schadorganismen sein.
3.2 Allium sativum L. wie 3.1
(Knoblauch)
Anlage 4 (zu § 6 Abs. 3)
Untersuchung auf Viren, virusaehnliche Schadorganismen und
Viruskrankheiten im Rahmen der Anerkennung von Anbaumaterial von Kern- und
Steinobst
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 270 - 271;
bzgl. der einzelnen Aenderungen vgl. Fussnote
------------------------------------------------------------------------
Viruskrankheiten (Schadorganismen oder Krankheit)
------------------------------------------------------------------------
Pflanzenart virusfrei (vf) virusgetestet (vt)
------------------------------------------------------------------------
1 2 3
------------------------------------------------------------------------
Apfel (Malus Mill.) Apple chlorotic leafspot Apple mosaic
(Chlorotische Blattfleckung (Mosaik)
des Apfels) Apple rubbery wood
Apple mosaic (Gummiholzkrankheit)
(Mosaik) Apple flat limb
Apple stem grooving (Flachaestigkeit)
(Stammfurchung) Apple rough skin
Apple stem pitting, spy (Rauschaligkeit)
epinasty und decline, Apple star crack
platycarpa scalybark (Sternrissigkeit)
(Stammnarbung, Spy Apple proliferation
Epinastie und Verfall, phytoplasm
Rindenschuppigkeit von M. (Apfeltriebsucht)
platycarpa)
Apple rubbery wood
(Gummiholzkrankheit)
Apple flat limb
(Flachaestigkeit)
Apple rough skin
(Rauschaligkeit)
Apple star crack
(Sternrissigkeit)
Apple proliferation
phytoplasm
(Apfeltriebsucht)
Birne (Pyrus L.) und Apple chlorotic leafspot Apple chlorotic
Quitte (Cydonia (Pear ring pattern mosaic) leafspot (Pear ring
Mill.) (Ringfleckenmosaik) pattern mosaic)
Bark split, rough bark, (Ringfleckenmosaik)
Bark necrosis Pear vein yellows/
- 29 -
(Rindenrissigkeit der red mottle, stem
Birne, Raurindigkeit, pitting
Rindennekrose) (Adernvergilbung
Rubbery wood (Rotfleckigkeit))
(Gummiholzkrankheit) Pear stony pit
Pear vein yellows/red (Steinfruechtigkeit)
mottle, stem pitting Pear decline
(Adernvergilbung phytoplasm
(Rotfleckigkeit)) (Birnenverfall)
Pear stony pit
(Steinfruechtigkeit)
Quince sooty ringspot
(Russfleckigkeit der Quitte)
Pear decline phytoplasm
(Birnenverfall)
Prunus-Arten (ohne Apple chlorotic leafspot Apple chlorotic
Suess- und (Chlorotische Blattfleckung leafspot
Sauerkirsche) des Apfels) (Chlorotische Blattfleckung
sowie als Unterlage Plum bark split des Apfels)
fuer diese Arten (Rindenrissigkeit) European plum line
dienende Prunus-Arten European plum line pattern pattern
und deren (Bandmosaik) (Bandmosaik)
interspezifische Apple mosaic Prune dwarf
Hybriden (Mosaik) Prunus necrotic
Prune dwarf ringspot
Prunus necrotic ringspot Plum pox
European stone fruit (Scharkakrankheit)
yellows
Myrobalan latent ringspot
nepovirus 2)
Cherry green ring mottle
virus 3)
Strawberry latent ringspot
nepovirus 3)
Tomato black ring nepovirus 4)
Plum pox
(Scharkakrankheit)
Suess-/Sauerkirsche Apple chlorotic leafspot Prune dwarf
(Prunus avium/ (Chlorotische Prunus necrotic
Prunus cerasus) Blattfleckung des Apfels) ringspot
sowie als Unterlage Apple mosaic Little cherry
fuer diese Arten (Mosaik) (Kleinfruechtigkeit)
dienende Prunus- Prune dwarf Raspberry ringspot
Arten und deren Prunus necrotic ringspot (Pfeffinger
interspezifische Cherry leafroll Krankheit an
Hybriden (Blattrollkrankheit) Suesskirsche)
Little cherry
(Kleinfruechtigkeit)
Raspberry ringspot
(Pfeffinger Krankheit an
Suesskirsche)
Rusty mottle
(Rostfleckung)
Cherry green ring mottle
(Gruene Ringscheckung)
Arabis mosaic nepovirus
Petunia asteroid mosaic
and carnation Italian
ringspot tombusviruses,
causing cherry detrimental
canker
Tomato black ring nepovirus
- 30 -
Necrotic rusty mottle
-----
1) Nicht belegt.
2) Gilt nur fuer P. domestica, P. insititia, P. salicina, P. besseyi,
P. cerasifera, P. davidiana und interspezifische Hybriden.
3) Gilt nur fuer P. persica.
4) Gilt nur fuer P. amygdalus.
- 31 -