Achte Durchfuehrungsverordnung zum
Marktstrukturgesetz - Blumen, Zierpflanzen
und Baumschulerzeugnisse
MarktStrGDV 8
vom 26.11.1970
"Achte Durchfuehrungsverordnung zum Marktstrukturgesetz - Blumen, Zierpflanzen und
Baumschulerzeugnisse vom 26. November 1970 (BGBl. I S. 1545), die zuletzt durch Artikel
4 der Verordnung vom 5. November 1997 (BGBl. I S. 2642) geaendert worden ist"
Stand: Zuletzt geaendert durch Art. 4 V v. 5.11.1997 I 2642
Fussnote
Textnachweis ab: 3.12.1970
Ueberschrift: IdF d. Art. 4 Nr. 1 V v. 5.11.1997 I 2642 mWv 12.11.1997
Die V tritt in dem in Art. 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet gem. Anlage I Kap.
VI Sachg. C Abschn. III Nr. 1 iVm Art. 1 G v. 23.9.1990 II 885, 1016 am 1.1.1994 in
Kraft. Diese Massgabe ist gem. Art. 4 Satz 2 G v. 26.6.1992 I 1159 mWv 1.7.1992 nicht
mehr anzuwenden. Die V ist gem. ihrem § 4 idF d. G v. 26.6.1992 I 1159 in dem in Art. 3
des Einigungsvertrages genannten Gebiet mWv 1.7.1992 in Kraft getreten.
Eingangsformel
Auf Grund des § 3 Abs. 3 Nr. 1 und 2 und des § 6 Abs. 2 Nr. 1 und 2 des
Marktstrukturgesetzes vom 16. Mai 1969 (Bundesgesetzbl. I S. 423) wird im Einvernehmen
mit dem Bundesminister fuer Wirtschaft mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:
§ 1
Zu einer Gruppe verwandter Erzeugnisse (§ 3 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a des Gesetzes), fuer
die eine Erzeugergemeinschaft gebildet werden kann, koennen zusammengefasst werden:
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KN-Code Erzeugnisse
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1. ex 0601 Blumenzwiebeln, -bulben, -knollen,
Wurzelknollen und Wurzelstoecke,
ruhend;
2. ex 0601 und
ex 0602 Topf-, Beet- und Balkonpflanzen;
3. ex 0603 und
ex 0604 Schnittblumen und Schnittgruen,
frisch;
4. ex 0602 Baumschulerzeugnisse mit Ausnahme von
Forstpflanzen
5. Erzeugnisse aus verschiedenen der unter den Nummern 1
bis 4 aufgefuehrten Gruppen.
§ 2
(1) Die Mindesterzeugungsmenge (§ 3 Abs. 1 Nr. 6 des Gesetzes) wird festgesetzt
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1. bei Erzeugergemeinschaften fuer eine Gruppe verwandter Erzeugnisse nach § 1 Nr. 1, 2
und 3 jeweils auf jaehrlich 750.000 Deutsche Mark Erzeugungswert;
2. bei Erzeugergemeinschaften fuer eine Gruppe verwandter Erzeugnisse nach § 1 Nr. 4
auf jaehrlich 2.500.000 Deutsche Mark Erzeugungswert;
3. bei Erzeugergemeinschaften fuer eine Gruppe verwandter Erzeugnisse nach § 1 Nr. 5
auf jaehrlich 5.000.000 Deutsche Mark Erzeugungswert.
(2) Das erste Jahr beginnt mit dem Tag, an dem der Antrag auf Anerkennung als
Erzeugergemeinschaft gestellt wird.
§ 3
(1) Die Mindestmenge eines Liefervertrages (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 des Gesetzes) ueber
ein oder mehrere Erzeugnisse der in § 1 bezeichneten Art wird auf jaehrlich 120.000
Deutsche Mark Erzeugungswert festgesetzt. Werden Liefervertraege mit Zustimmung der
Erzeugergemeinschaft unmittelbar zwischen Mitgliedern der Erzeugergemeinschaft und
einem Unternehmen abgeschlossen, so gelten diese Liefervertraege fuer die Berechnung der
Mindestmenge nach Satz 1 als ein Liefervertrag.
(2) Die Mindestdauer eines Liefervertrages (§ 6 Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes) wird fuer
Liefervertraege nach Absatz 1 auf drei Jahre festgesetzt.
§ 4
Diese Verordnung tritt in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet am
1. Juli 1992 in Kraft.
§ 5
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkuendung in Kraft.
Schlussformel
Der Bundesminister fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Forsten
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